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Heimweh vorm Zusammenziehen

Dieses Thema im Forum "Beziehung & Partnerschaft" wurde erstellt von Deep_Water, 18 Februar 2008.

  1. Deep_Water
    Deep_Water (35)
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Hallo zusammen,

    ich möchte mit euch meine Besorgnis teilen und um Ratschläge bitten.

    Es ist so...meine Freundin (20) und ich (26) sind nun seit 5 Jahren zusammen. Im kommenden Monat ziehe ich mit Ihr zusammen.
    Eigentlich ein Grund zur Freude... :kopfschue

    Seit letzten Montag hab ich bereits den Schlüssel für die Wohnung.
    Wir wohnten bislang ca. 60 km auseinander und führten eine Wochenendbeziehung.
    Nun ziehen wir zusammen...ich etwa 20 km (15 min) von meiner Arbeitsstelle und sie ca. 45 km (30 min). Woanders hin, dass es für sie näher ist, können wir nicht ziehen, da ich keine Aufenthaltserlaubnis für die Schweiz bekomme (keine 1800 EUR netto mtl.).

    Gestern sagte sie zu mir...je näher der Augenblick kommt an dem wir zusammen wohnen um so unglücklicher ist sie. :flennen:
    Am Anfang, als wir uns für die Wohnung entschieden haben, war sie noch so Happy.
    Es läge nicht an mir, meint sie, aber sie vermisse bereits jetzt Ihre Eltern und das zuhause, also sozusagen Heimweh.
    Aber sie hat Angst davor, alles zurück zu lassen.
    Ich habe ihr gesagt, dass ich sicher bin, dass wir uns ein heimeliges zuhause schaffen werden und ihre Eltern ja soweit weg auch nicht sind und sie doch 1 bis 2 mal pro Woche besuchen könnte.
    Ich denke sie hat auch ein Problem damit, da ich meine Eltern aufgrund des Familienbetriebs täglich sehe.

    Für einen Rückzieher ist es zu spät, die Schlüssel für die Wohnung haben wir, Kaution und Maklerprovision bezahlt, Sofa, Waschmaschine und Trockner bestellt.

    Ich weiss nicht was ich ihr noch sagen soll. Wie ich Sie aufbauen soll. :flennen:

    Gruss Michael
     
    #1
    Deep_Water, 18 Februar 2008
  2. Moonlightflower
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Hallo!

    Als ich von daheim ausgezogen bin (wegen Studium) hatte ich am Anfang auch wahnsinnig heimweh-ist doch klar, hat doch jeder würd ich sagen!

    Denk mal deine Freundin verlässt das erste mal das elterliche Nest- klar, dass sie da Angst hat! An dir bleibt jetzt sie aufzubauen- sei für sie da, wenn sie sich am Anfang einsam fühlt, unternimm etwas mit ihr, damit ihr euch beide schneller einlebt, besucht gemeinsam ihre Familie! Ihr werdet sehen, dass es, wenn ihr euch mal ein schönes Heim geschaffen habt besser wird!

    Wenn du magst, kannst du ihr ja auch einen Gutschein für eine Fahrt nach Hause schenken sodass sie weiß, sie kann jederzeit zu ihren Eltern wenn sie möchte! Und sag ihr auch, dass du es verstehst, wenn sie Heimweh haben wird- irgendwie wirst du dein Zuhause und deine Eltern ja auch vermissen, auch wenns bei dir nicht so viele Km sind die euch trennen!

    Lg
     
    #2
    Moonlightflower, 18 Februar 2008
  3. GreenGoblin
    Benutzer gesperrt
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    nicht angegeben
    Ich kann mich meinem Vorredner nur anschließen. Mit 20 Jahren ist sie noch relativ jung und hat wahrscheinlich nur Angst ihr gewohntes und geliebtes Umfeld hinter sich zu lassen. "Auf eigenen Beinen stehen" ist manchmal gar nicht so leicht, da haben schon ganz andere "kalte Füße" bekommen :zwinker:

    Ich würde versuchen Ihre Bedenken und/oder Angst anzunehmen und sie ihr nicht auszureden. Also, ich würde etwas sagen wie "Ich verstehe, daß Du Dir Gedanken machst und manche Dinge vielleicht etwas beängstigend wirken. Aber Du wirst sehen, mit ein bißchen Zeit und zusammen schaffen wir das."

    Aus meiner Sicht bist Du also schon auf einem sehr guten Weg.

    Ganz konkret könntest Du sie fragen, was das Schlimmste ist, was aus ihrer Sicht passieren könnte. Dann überlegt Ihr zusammen, ob etwas ähnliches tatsächlich schon einmal passiert ist und ob es wirklich so schlimm war. Außerdem könnt Ihr überlegen, was Ihr gemeinsam tun könntet, sollte das wirklich passieren.
    Beispiel: Wenn sie sich sorgt, daß sie Ihre Eltern schrecklich vermissen wird, könntest Du fragen, ob sie schon mal ohne ihre Eltern im Urlaub war. War diese Zeit tatsächlich der Horror, so daß sie nie wieder ohne ihre Eltern in Urlaub wollte? Außerdem könntest Du ihr anbieten, ihre Eltern zu besuchen oder die Eltern zu Euch einzuladen. Telefonieren könnte auch helfen.
     
    #3
    GreenGoblin, 18 Februar 2008
  4. darkangel001
    Meistens hier zu finden
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    vergeben und glücklich
    Ich bin auch mit 19 Jahren ausgezogen und die ersten Wochen waren echt fies! Und als ich dann irgendwann noch weiter weggezogen bin, fing das Theater von vorne an.

    Das gute ist: Sie zieht nicht alleine aus, sondern ihr zieht zusammen. Wäre sie alleine, würde sie wahrscheinlich oft genug mit einem Schokoladenbecher und verheulten Augen vor dem Fernseher sitzen. Oder sich ins Auto setzen und nach Hause fahren. Aber da du ja da bist, kannst du sie schön ablenken. Du musst jetzt ihre Familie ersetzen. Sag ihr, sie soll einfach zu dir kommen, damit du sie in den Arm nehmen kannst, wenn sie gerade an ihre Eltern denken muss. Wenn du merkst, dass sie traurig ist, schmeiß ne lustige DVD rein, geh mit ihr ins Kino oder mach sonst etwas. Dekorier mit ihr das Wohnzimmer. Oder koch mit ihr was zusammen. Etwas, was sie einerseits ablenkt und sie andererseits einfach geborgen fühlen lässt.

    Die ersten Wochen sind sicher schlimm und sie sollte auch einfach nach Hause fahren, wenn ihr danach ist. Oder mal ein Wochenende bei ihren Eltern pennen. Aber das wird sich legen, sie wird sich dran gewöhnen und sicher schnell feststellen, dass es einfach super ist, endlich nicht mehr unter dem Dach der Eltern zu wohnen.
    Off-Topic:

    Da fällt mir ein: Ein sehr guter Freund hat mal zu mir gesagt: "Zu Hause ist, wo dein Herz ist." Ein schöner Spruch. :smile:
     
    #4
    darkangel001, 19 Februar 2008
  5. Stonic
    Stonic (41)
    Grillkünstler
    7.536
    298
    1.769
    Verheiratet
    Ohja das Prob kenne ich zur Genüge und wunder mich das es so gut läuft ein wenig.
    Bin aber auch nciht böse drüber das es bei uns so gut läuft.
    Mein Schatz ist vor etwas über 2 Monaten zu mir gezogen, 500 km von ihren Eltern weg, und klar vermisst sie ihre eltern.
    Zum Glück hat sie genug Ablenkung durch ihren Job hier und ich versuche ihr es so schön wie möglich zu machen und abzulenken.
    Wir werden nun am 29. das erste mal wieder zu ihren Eltern fahren.

    Ansonsten telefoniert sie viel mit ihrer Mutter aber auch bei ihr glaube ich war die angst vor dem Umzug größer als nach dem Umzug. Insofern völlig normales Verhalten ihrerseits. Das einzige was du machen kannst ist ihr immer wieder sagen das ihr es gemeinsam schafft
     
    #5
    Stonic, 19 Februar 2008

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