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Heulthread: Schon wieder ziemlich am Ende

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von Vattenfall, 14 Dezember 2008.

  1. Vattenfall
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Heute reicht es leider nur zu einem Heulthread. Ich erwarte keine klugen Antworten, ich möchte einfach nur mal meine Verzweiflung aus mir herauslassen.

    Aus Hamburg: suche dringend WG und Freunde bin ich nach einem Monat dank meines Untergewichtes rausgeflogen. So erzähle ich es zumindest jedem, der mich danach fragt. Wenn jemand den Arm in der Binde trägt, hat man keine Probleme, ihm von Knochenbrüchen zu erzählen, aber wenn?s nur die Nerven sind, spricht man nicht so ganz gerne darüber. In Wirklichkeit bin ich rausgeflogen, weil ich dort, zumindest nach meinem Empfinden, nur schikaniert wurde.

    Nun saß ich also unvermittelt wieder zu Hause, das Wintersemester hatte gerade begonnen und so richtig was mit mir anzufangen wusste ich nicht. Also dachte ich mir, verdiene ich doch mal Geld mit dem, was ich am besten kann, holte mir einen Gewerbeschein, besuchte ein paar Beratungstermine und startete in die Selbstständigkeit. Mit Fotografie und Webentwicklung verdiene ich momentan relativ traumhaft, arbeite nebenbei noch bei unserer Lokalzeitung, über die ich mir weitere Geschäftskontakte besorge. Ein fleißiger junger Mann, möchte man denken.

    Meine Eltern sehen das leider ganz anders. Die stören sich daran, dass ich am Wochenende auf Partys gehe, dass ich werktags oft weg bin und nicht immer zu den Mahlzeiten im Esszimmer sitze. Sie erkennen nicht einmal an, dass ich mit meiner Zeit etwas sinnvolles mache und arbeite, sie bekommen?s nicht einmal irgendwie mit, das geht vollkommen an ihnen vorbei. Wenn jemand sie fragt, was ihr Sohn denn so alles macht, was er studiert, dann antworten sie bloß, dass er zu Hause rumgammelt statt etwas sinnvolles aus seinem Leben zu machen.

    Etwas sinnvolles, das wäre die Medieninformatik. Irgendwie sind sie darauf gekommen, dass ich Medieninformatik studieren müsste, vermutlich, weil sowohl Medien als auch Informatik zu mir passen ? man hat ja durchaus mitgedacht. Leider überschneidet sich die Medieninformatik überhaupt nicht mit meinen Interessen: wenn es dort um Bildbearbeitung geht, dann bloß um die ziemlich komplexen Algorithmen im Hintergrund. Da steckt viel Mathematik, aber wenig Kreativität dahinter und obwohl ich in Mathe durchaus ganz intelligent war, interessiert mich das ungefähr gar nicht. Mag sein, dass man mit so einem Studium nachher beste Berufschancen hat, aber ich möchte lieber etwas studieren, was mir Spaß macht oder wenigstens halbwegs meine Interessen trifft, sonst wird die ganze Sache besonders schnell zur Qual. Meine Eltern sehen das natürlich anders: wichtig ist, was nachher auf dem Kontoauszug auftaucht.

    Dergestalt ist auch ihr Leben. Freunde haben sie keine, der Tag klingt immer bei mehreren Bierchen vor dem Fernseher aus und wenn sie zwei Mal im Jahr ins Kino gehen, dann haben sie schon viel erlebt. So ungefähr stellen sie sich wohl meinen Werdegang vor, weswegen alles was mit Party, Freunden oder Spaß zu tun hat, erstmal ausführlich bemeckert wird. Sie haben mich 18 Jahre lang erfolgreich davon abgehalten, Freundschaften aufzubauen, weil andere Menschen ja immer nur schlecht sind und mich betrügen und was nicht noch alles und ich bin unglaublich stolz darauf, dass ich mir im letzen halben Jahr ein soziales Leben zusammengesucht habe, was seinesgleichen noch nicht gefunden hat. Ich habe viele Freunde, auf die ich mich wirklich verlassen kann und noch mehr Bekannte, mit denen ich Spaß haben kann, ich gehe oft aus, nicht nur am Wochenende und werde in vierzig Jahren sicherlich nicht alleine abends vor der Flimmerkiste versauern. Und ich glaube, darauf kann man wirklich stolz sein.

    Genauso stolz könnten meine Eltern eigentlich auch mal auf mich sein. Ich meine, nicht jeder fängt mit 15 als Fotograf bei einer Zeitung an, nicht jeder macht sich vier Jahre später selbstständig und verdient dann auch noch ganz gut. Aber das bekommen sie ja leider nicht einmal mit. Stattdessen gibt?s Stress, weil ich neuerdings morgens in die Redaktion verschwinde und erst abends wiederkomme, wie das halt so passiert, wenn man arbeiten geht. Als Studienräte verbringen sie allerdings ihren halben Arbeitstag zu Hause und sind an sowas nicht gewohnt.

    Es muss also was sinnvolles her, denn was ich in die Hand nehme, das ist ja nur dummes Zeug. Und vor allem könne ich ja nicht allen ernstes sowas in meinen Lebenslauf schreiben wollen, dass ich ein Jahr lang als selbstständiger Fotograf und Webentwickler gearbeitet habe, da muss etwas handfestes her, sonst bekomme ich nie eine Anstellung. Ich soll also lieber ein Praktikum irgendwo machen oder noch besser, irgendwie arbeiten gehen. Beispielsweise im Supermarkt an der Kasse. Das sind dann die Momente, in denen ich glaube, dass meine Eltern bloß ein gutgelauntes Spiel mit mir spielen.

    Und nun weiß ich auch nicht mehr weiter. Ich kann mit meinen Eltern sowieso nicht vernünftig reden, das ist eine der Sachen, die wir leider nie praktiziert haben. Über mehr als Smalltalk ging am Mittagstisch nie ein Gespräch hinaus und wenn Kritik geäußert wurde, dann nur von ihnen, weil ich wieder etwas falsch gemacht habe und ich habe viel falsch gemacht! Wenn es aber um persönliche Dinge geht, wenn ich mich beschwere, dass die beiden meine momentanen Leistungen schlichtweg nicht anerkennen, dann wird herumgedruckst und ausformuliert und eine beengende Stimmung liegt in der Luft, dass es zum Weglaufen ist. Und wenn es den beiden zu dumm wird, drehen sie den Fernseher lauter und ignorieren mich. Oder werden bockig. Oder wollen mich enterben.

    Nun muss also irgendein Studium her. Eigentlich möchte ich gar nicht studieren sondern weiter das machen, was ich am besten kann, aber ein solches irrwitzes Vorhaben ist leider nicht nur in Zeiten der Rezession eine doofe Idee und außerdem geht das natürlich nicht, denn wie stehen Mama und Papa denn da, wenn der Sprößling ohne Studium ins Leben steigt! Was sollen die Nachbarn denken?! Das ganze ist also auch noch eine ziemliche Prestigesache.

    Multimedia Production gefällt mir ganz gut, das hat zumindest ein paar Schnittpunkte mehr als Medieninformatik und scheint weniger mit der Mathematik zu tun zu haben. Das fängt aber dummerweise nur im Wintersemester an und das letzte Wintersemester habe ich dank Zivildienst und nachschulischer Orientierungslosigkeit verpennt, also bleiben mir mittlerweise noch etwas mehr als zehn Monate, um den Rest meines Lebens irgendwie in den Griff zu bekommen.

    Dank dieser vielen Gespräche, die wir in den letzten Wochen geführt haben, die allerdings allesamt in Katastrophen endeten, weil ich weder Medieninformatik studieren möchte noch meine Eltern anerkennen, dass ich momentan durchaus sinnvollen Dingen nachgehe und ich vielleicht in manchen Situationen rhetorisch nicht so geübt bin, als dass ein gütlicher Ausgang zu erwarten wäre, habe ich momentan auch nur noch das Gefühl, sinnlos herumzusitzen. In den letzten Tagen habe ich tatsächlich krankheitsbedingt im Bett brachgelegen. Und in den Tagen davor scheints nur ein Leben in Saus und Braus geführt.

    In Wirklichkeit habe ich Fotostammtische besucht, um weitere Kontakte zu knüpfen, Kunden auf Weihnachtsmärkten aufgetrieben und während der Zugfahrten weiter an Webseiten gebaut. In der nächsten Woche werde ich drei Mal meine Studioblitze ins Auto laden, um letzte Weihnachtsfoto zu schießen und in der Silvesterausgabe leier ich mir eine ganze Zeitungsseite lang einen humorvollen Jahresrückblick herunter.

    Und selbst wenn ich mich nur abends ? und sei es an einem Werktage ? mit Freunden in einer Kneipe treffe, dann dient das in immerhin noch meinem Wohlbefinden, denn wenn man von diesen ganzen Schikanen absieht, geht es mir so gut wie nie zuvor.

    Aber erstmal werde ich noch überlegen, was ich morgen mache. Meine Eltern haben sogar davon schon geradezu ausformulierte Vorstellungen: sämtlichen Kunden absagen und die umliegenden Geschäfte nach Stellenangeboten abklappern. Andererseits stehen in meinem Terminkalender zwei Zeitungstermine, zwei Kundengespräche und ein Mittagessen mit Freunden ? und jede Menge Arbeit.
     
    #1
    Vattenfall, 14 Dezember 2008
  2. f.MaTu
    f.MaTu (31)
    Benutzer gesperrt
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    5
    nicht angegeben
    Huhu

    Kurz und knapp (ich muss eigentlich lesen für die Uni) :grin:

    wieso lässt du dir das gefallen? Wenn du die Möglichkeit dazu hast: Zieh aus! Die machen dich nur kaputt.
    Es ist DEIN Leben. Und das lebst du so, wie DU es willst.
    Wenn du nicht studieren willst, dann lass es. Dann mach etwas anderes stattdessen. Studium in Zwang wird meist nichts.

    Meine Eltern reden mir da nicht rein. Aber wenn sie es dermaßen täten wie deine Eltern, würde ich irgendwann ziemlich ausrasten. Was soll das? Deine Eltern merken garnicht, wie sie dich behandeln, glaube ich. Die leben in ihrer eigenen, kleinen, heilen Welt...


    Also, packs an und such dir eine eigene Wohnung - und lass dein eigenes Leben jetzt wirklich ganz beginnen :zwinker:
     
    #2
    f.MaTu, 14 Dezember 2008
  3. Stonic
    Stonic (41)
    Grillkünstler
    7.531
    298
    1.764
    Verheiratet
    Zeig im Zweifel deinen Eltern deine Kontoauszüge mit dem was du derzeit verdienst und die Artikel und Bilder in der Zeitung die von dir sind und wenn sie dann nicht ruhig sind erklär ihnen das du Journalismus studieren willst :smile:
     
    #3
    Stonic, 15 Dezember 2008
  4. User 76250
    Planet-Liebe Berühmtheit
    3.193
    348
    3.050
    Single
    Wenn Du so relativ traumhaft verdienst, dann reicht doch dieser relativ traumhafte Verdienst garantiert für eine eigene Bude (klein oder groß, je nachdem, wie relativ traumhaft Deine Bezahlung wirklich ist) und einen eigenen Telefon-/Internet-/Komplettanschluss, oder? Und eine Fritz!Box kann man (den richtigen Anbieter oder eigenen Barmitteleinsatz vorausgesetzt) so konfigurieren, dass keine eigene Telefonnummer übermittelt wird, wenn man bei den Eltern anruft, um sich mal zu melden... :zwinker:
     
    #4
    User 76250, 15 Dezember 2008
  5. graue Maus
    graue Maus (35)
    Verbringt hier viel Zeit
    88
    91
    0
    vergeben und glücklich
    Wenn Du Medieninformatik nicht studieren willst, dann lass es. Lass Dir bloss nicht von Deinen Eltern vorschreiben, was Du studieren sollst. Damit wirst Du mit Sicherheit nicht glücklich.

    Vielleicht gibt es ein Studium, das besser zu Dir passt. Aber wenn das, was Du momentan so machst, Dir richtig Spaß macht und Du darin eine Perspektive für die Zukunft siehst, dann zieh das weiter durch.
     
    #5
    graue Maus, 15 Dezember 2008
  6. xoxo
    Sophisticated Sexaholic
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    698
    2.618
    Verheiratet
    Ich wundere mich auch darüber, warum du nicht einfach ausziehst?

    Und ein Studium würde ich nur dann beginnen, wenn du wirklich voll dahinter stehst und es willst. Es macht doch keinen Sinn, 5 Jahre lang in Hörsälen rumzugammeln, wenn du in Wirklichkeit mit anderen Beschäftigungen viel glücklicher sein würdest. Wenn du dich nicht anstrengst und keinen 2,5 Schnitt bei deinem Bachelor erreichst, dann wirst du sowieso keinen Master machen können und in meinen Augen kann man es dann auch ganz bleiben lassen.
     
    #6
    xoxo, 15 Dezember 2008
  7. User 48403
    User 48403 (47)
    SenfdazuGeber
    9.405
    248
    657
    nicht angegeben
    Ich sag dazu nur eins: Zieh DEIN Ding durch, denn es ist DEIN Leben! Du hast es noch vor Dir, während Deine Eltern es schon hinter sich haben.
    Mein Tip wie meine Vorredner: Zieh aus!

    Ansonsten zu Deinen Eltern: Ich versteh immer noch nicht, wieso Eltern ihren Kindern was aufdrängen wollen, nur um der "Prestige" wegen gut bei Nachbarn und Gesellschaft dazustehen. Warum kommen sie nicht mal auf die Idee, dass Du mal glücklich werden sein sollst in Deinem Leben?

    Ich find das immer erschreckend...:kopfschue
     
    #7
    User 48403, 15 Dezember 2008
  8. DSCH
    DSCH (29)
    Meistens hier zu finden
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    Single
    Ich kann mich nur anschließen: Pack Deinen Kram, such Dir ne nette WG und zieh aus.

    Erfahrungsgemäß haben ziemlich viele Eltern ein Problem damit, daß ihr Sprößling nicht den Weg einschlägt, den sie sich so vorstellen, sondern auf einmal sein eigenes Ding machen will. Manchmal sehen sie es irgendwann von selbst ein, aber manchmal geht es nur mit einem harten Einschnitt.

    Die gute Nachricht ist: Sobald man eine gewisse Distanz hergestellt hat und die Eltern kapiert haben, daß sie das Leben ihres immerhin 20jährigen Sohnes nicht mehr von vorne bis hinten nach ihren Vorstellungen bestimmen können, er aber auf wunderbare Weise irgendwie trotzdem nicht verhungert und eigentlich ziemlich glücklich ist, besteht für euch die Möglichkeit, eure Beziehung auf einer anderen Ebene (von Erwachsenen zu Erwachsenen) neu aufzubauen.

    Das habe ich bei vielen anderen und auch bei mir erlebt. Ich lebe momentan nun wirklich nicht das Leben, daß sich meine Eltern wünschen würden: Ich wohne in einer verrauchten, versoffenen und chaotischen Studenten-WG und bin am Wochenende selten vor 4 Uhr im Bett, nebenbei studiere ich auch noch so ziemlich die geisteswissenschaftlichsten Fächer, die man sich vorstellen kann. Keine große Forscherkarriere oder was auch immer sie sich erträumt haben in Aussicht.

    Aber siehe da, sie haben gesehen, daß ich mich durchaus selbst durchs Leben schlagen kann und absolut zufrieden bin. Und sie haben mir sozusagen rückwirkend grünes Licht gegeben, mit meinem Leben zu machen, was ich will, was unser Verhältnis schlagartig verbessert hat.

    Alles Gute,
    Domi
     
    #8
    DSCH, 15 Dezember 2008
  9. Vattenfall
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    0
    Single
    Ich lasse mal die Zitate bleiben, denn sieben Beiträge hintereinander zu zitieren, das wird nicht unbedingt übersichtlich. Dann erstmal danke für die vielen Antworten!

    Ich fange mal mit dem Studium an — irgendwas möchte ich schon gerne studieren, ganz einfach mit dem Gedanken, dass man mit Studium durchaus besser dastehen könnte. Ich bin zwar schon jetzt relativ erfolgreich, aber dann bleiben vielleicht irgendwann die Aufträge weg, dann verschwinden die Kunden und als Selbstständiger stehe ich dann ganz doof und alleine da. Davor graut es mir ein wenig. Außerdem bin ich mir bewusst, dass ich auch nicht alles kann — eine Lehre als Fotograf würde mir sicherlich nur marginal etwas bringen, aber bei Multimedia Production würde ich sicher noch riesige Schritte nach vorne machen. Und darauf kommt es mir an.

    Bei der Sache mit dem Ausziehen bin ich leider von Hamburg: suche dringend WG und Freunde geprägt. Weil ich ja momentan nicht so genau weiß, wo es hingehen will, tu ich mir auch mit dem Wohnungssuchen etwas schwer. Finanziell wäre das sicher kein Problem, aber erst irgendwo hinzuziehen, um dann festzustellen, dass ich zum Studium wieder woanders hin müsste, das wäre irgendwie ziemlich blöd. Aber wahrscheinlich besser, als hier zu Hause zu hocken. Momentan gehen wir uns immerhin ziemlich aus dem Weg, aber das kann ja auch kein Zustand bleiben. Ein besonders gesegnetes Weihnachtsfest steht uns bevor.

    Ich merke auch, was mich am meisten stört — dass ich mit meinen Eltern Streit habe, pff, das hat halt jeder mal. Gehört wohl dazu. Aber das meine Eltern nicht hinter mir stehen, das gibt mir zu denken. Mein Vater erzählte mir heute morgen plötzlich, dass er sich immer auf seine Eltern verlassen konnte und er eigentlich möchte, dass ich auch dieses Gefühl habe. Ich meinte bloß, dass er wohl mehr Glück mit seinen Eltern hatte als ich. So eine Umgangsart ist allerdings unserem Verhältnis nicht unbedingt zuträglich.


    Meine Kontoauszüge kommen bei ihnen nicht gut an, weil momentan wegen großer Investitionen nicht viel übrig bleibt. Die ganze Fotografie geht ziemlich ins Geld, was sie gar nicht gerne hören — wenn ich mir in den letzten Jahren irgendein fotografisches Zubehör kaufte, wurde das wieder ausführlich bemeckert, obwohl sie meine Fotos jeden Morgen beim Frühstück in der Zeitung sehen konnten. Dementsprechend gehen meine täglichen Veröffentlichungen ziemlich an mir vorbei. Paradoxerweise werde ich von Nachbarn und wildfremden Leuten in der Innenstadt häufiger darauf angesprochen als von meinen Eltern.
     
    #9
    Vattenfall, 15 Dezember 2008
  10. f.MaTu
    f.MaTu (31)
    Benutzer gesperrt
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    5
    nicht angegeben
    nur kurz, ich muss zur Uni. Hab den verlinkten Thread auch nicht gelesen.
    Such dir doch eine kleine, feine, vielleicht sogar möblierte Wohnung für dich allein. Da kannst auch schnell wieder ausziehen, wenn du woanders hinmusst und musst nicht so viele Sachen hin und her schleppen :zwinker:
     
    #10
    f.MaTu, 16 Dezember 2008
  11. Vattenfall
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    86
    0
    Single
    Mmh. Ich bekam anscheinend noch immer Taschengeld. Jetzt bekomme ich keines mehr und weil das bei mir gottseidank nicht ganz so ins Gewicht fällt, stört mich das nicht. Man hätte mir das vielleicht mitteilen können, so dass ich das nicht aus meinen Kontoauszügen hätte erraten müssen — aber mir freudestrahlend zu erklären, dass ich als Strafe kein Taschengeld mehr bekomme, bis ich mich für Medieninformatik eingeschrieben habe, das macht mich wütend. Vermutlich meinen sie, mich damit besonders zu treffen, weil ich ja ihrer Ansicht nach keine andere Einkommensquelle habe.

    Nach Ansicht meiner Eltern bin ich ja immer ungerechtfertigt wütend. Sie handeln ja perfekt, ihre Entscheidungen sind unantastbar und Fehler haben sie in ihrem Leben nicht begangen. Von daher fehlt ihnen auch jedwede Grundlage, auch nur irgendwie zu verstehen, dass mancherlei Verhalten wirklich ungeschickt ist.

    /.
     
    #11
    Vattenfall, 21 Dezember 2008
  12. f.MaTu
    f.MaTu (31)
    Benutzer gesperrt
    4.836
    123
    5
    nicht angegeben
    ich kann dir nichts anderes raten, als auszuziehen und dein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Anders merkens deine Eltern nicht.
     
    #12
    f.MaTu, 21 Dezember 2008
  13. xcution
    xcution (31)
    Verbringt hier viel Zeit
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    1
    Single
    Hi,

    was soll man dazu sagen ?????

    Es gibt eigentlich nur eins !

    Kenne die Grundzüge deiner Probleme. Hatte selber Jahrelang stress mit meinem Vater. Dies ging soweit, dass wir wochen teilw. soger monatelang nicht mehr miteinander gesprochen hatten.. Ich letztendlich froh, wenn ich ihn nicht mehr sehen musste. :angryfire

    Bisschen Entspannung brachte mir die Bundeswehr ( 21 Monate ), leider aber nur zeitlich begrenzt.
    Als ich vor ca. 1 1/2 Jahren für eine Ausbildung weggezogen bin, leif alles viel viel besser.
    Jetzt mittlerweile habe ich ein perfektes Verhältnis zu meinen Eltern (spez. Vater ) und freue mich auf jeden Besuch...und falls es mal doch Stress geben sollte, hast du eine Möglichkeit dich in deine Butze zurück zu ziehen.

    Also such Dir ne schöne "kleine" Wohnung und trenne die Nabelschnur zu deinen Eltern. Fange an zu leben und dich weiter zu entwickeln !!!!

    In diesem Fall sollte man an sich denken :zwinker:

    Wird schon !
     
    #13
    xcution, 21 Dezember 2008

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