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hilfe für innere medizin frage..

Dieses Thema im Forum "Off-Topic-Location" wurde erstellt von Chailatte, 11 Januar 2009.

  1. Chailatte
    Benutzer gesperrt
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    nicht angegeben
    ich habe eine frage bzgl der thrombophlebitis..

    es gibt da einen satz den ich gerne erläutert haben würde...falls es jemand kann

    ,, keine bettruhe. bei immobilisation besteht das risiko eines apositionellen thrombuswachstum bis ins tiefe venensytem
    "

    ich habe mir jetzt eigentlich gedacht, dass bei ruhigstellung eines patienten mit einer thrombophlebitis der thrombus zwar anwachsen kann, aber sich doch gerade bei bewegung losreissen würde und zu einem embolus = einer embolie führen würde..??


    ich komme nicht weiter ..:frown:
     
    #1
    Chailatte, 11 Januar 2009
  2. kittie
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    habe grad im herold nachgeschlagen und bemerkt dass du den satz wohl auch daher hast! wenn ich das jetzt auf die schnelle richtig hinkriege ist die thrombophlebitis eine entzündliche verlegung den oberflächlichen venen, und von da wäre das risiko eine lungenembolie schonmal kleiner als bei einer tvt, bei der tvt direkt danach steht als therapie ebenfalls mobilisation, und dazu noch dass das risiko einer le bei mobilisation und gegebenenfalls antikoagulation nicht größer ist, also gehe ich davon aus dass man den patienten sich bewegen lässt damit keine größeren thromben in den tieferen venen entstehen die ein im vergleich höheres risiko bedeuten könnten..
    ich hoffe das macht jetzt halbwegs sinn, bin etwas nephro-lerngeschädigt!
     
    #2
    kittie, 11 Januar 2009
  3. User 62847
    User 62847 (26)
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Wie ist denn die Ausgangssituation? Hätte den Satz jetzt eher so interpretiert, dass sich bei dem Patienten aktuell noch kein Thrombus gebildet hat, die Gefahr einer Bildung allerdings gegeben ist (bspw. durch eine OP).

    Wie man bei einer möglichen Bildung eines Thrombus vorgeht ist unterschiedlich. Häufig heparinisiert man. Die Mobilisation des Patienten versucht man i.d.R. so früh wie möglich durchzuführen, um die Bildung eines Thrombus zu verhinden. Kommt es allerdings doch zur Bildung wird i.d.R. marcumarisiert.

    Die Folgen eines Thrombus hast du ja eigentlich schon erwähnt. Je nachdem, wo sich dieser bildet kommt es dann zum Verschluss von einem bestimmten Gefäß.
     
    #3
    User 62847, 11 Januar 2009
  4. CCFly
    CCFly (36)
    live und direkt
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    Verheiratet
    bei bettruhe wird aber die venenpumpe nicht genutzt und das is ja dann auch wieder thrombusfördernd... :hmm:
     
    #4
    CCFly, 12 Januar 2009
  5. Nat-
    Nat- (30)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Ich sehe das auch so wie kittie, dass die Gefahr einer Embolie relativ gering ist, da dasoberflächliche Venensystem betroffen ist. Therapeutisches Ziel ist wohl vorallem die Verhinderung einer Thrombose der tiefen Venen.. die sind ja auch wesentlich wichtiger als die oberflächlichen. Zudem wird laut Herold eine Thrombophlebitis >7d nichtmal mehr ausgeräumt und Heparinisiert sowieso nur, wenn die magna betroffen ist. Daraus würde ich auch nochmal schließen, dass die direkte Emboliegefahr im Gegensatz zur Gefahr des apositionellen Wachstums zu vernachlässigen ist.
    Hab auch grade nochmal im Kurzlehrbuch Innere nachgeguckt, aber da steht leider auch keine weitere Erläuterung.

    /edit:
    Mir ist glaube grade die Erleuchtung gekommen:
    Es wird zusätzlich ein Kompressionsverband angelegt, der wohl das Ziel hat, den Thrombus an der Stelle zu halten und eine Embolie zu verhindern. Damit hat man dann zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Das weitere Wachstum wird durch die Bewegung gehemmt und die Embolie durch den Kompressionsverband.
     
    #5
    Nat-, 12 Januar 2009
  6. Emilia16
    Emilia16 (29)
    Verbringt hier viel Zeit
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    28
    nicht angegeben
    Ich denke mal, dass sich die Thromben, die durch eine Entzündung hervorgerufen werden, einfach stärker mit der Venenwand verbunden sind und dadurch die Wahrscheinlichkeit eines Loslösens eher gering ist.
    Bei einer tiefen Venenthrombose ist der Thrombus bei der Diagnose meist noch relativ frisch und kann durch Bewegung losgerissen werden, deswegen werden die in der konservativen Behandlung erst mal ruhiggestellt und die weitere Thrombenbildung durch eine Heparinisierung und Beine wickeln verhindert werden soll.
     
    #6
    Emilia16, 12 Januar 2009

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