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HILFE, ich bin ein Superheld! - ODER: Wer hat konstruktives Feedback?

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von User 85671, 5 April 2010.

  1. User 85671
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    hallo zusammen und danke für die aufmerksamkeit :grin:

    ich grüble da zur zeit mal wieder über eine thematik und würde mich über ein paar konstruktive resonanzen freuen.

    es geht darum, dass ich was liebe und freundschaften angeht, in meinem leben scheinbar schlechtes karma habe, um es mal so zu nennen.
    es ist nicht so, dass ich keine menschen kennen lerne. eher so, dass ich zu denen, die ich kennen lerne, aus den verschiedensten gründen wieder den kontakt verliere, er sich ziemlich abschwächt oder kein echter bezug entsteht. sei es dass man sich aus den augen verliert, dass sie das studium abbrechen, etc.
    in der liebe ist das ganze noch anders gelagert, denn das einzige mal, wo ich verliebt war, endete in einem desaster.
    das interesse von frauen scheine ich bedauerlicher weise auch nicht wirklich anzuziehen.

    ok, früher war das alles anders, da war ich selbst noch etwas "komisch" und es wundert mich nicht, dass sich aus meiner jugendzeit keine freundschaften heraus entwickelt haben, die bis heute gehalten haben.
    dass es heute aber immer noch nicht funktioniert beschäftigt mich.

    ich würde sagen, ich bin weder frustriert, noch verzweifelt, schlecht gelaunt, menschenscheu oder hätte probleme mit menschen zu reden. ich hab keine probleme menschen anzusprechen, wenn ich will (ok, ein mädchen anzusprechen aus interesse ist da was anderes. da liegts aber an der fehlenden routine. wenn ich in ner schlange stehe hab ich aber zb. kein problem etwas zu sagen und ev. nen kurzen smalltalk daraus aufzubauen, wenn ich das will). alles in allem komme ich aber einfach nicht rein in dieses zwischenmenschliche "normalleben". für mich ist sowas nicht routine, sondern ausnahme.
    ich krieg es nicht hin, einen stabilen freundeskreis aufzubauen, wo man sagt "hey, was machen wir dieses wochenende?"
    zugegeben, war informatik für so etwas vielleicht auch nicht ganz das idealstudium...
    und alleine weggehen, hab ich mir dann auch noch nicht angewöhnt.
    ich weiß auch gar nicht, was das resultat wäre, wenn ich weggehen würde und versuchen da frauen anzusprechen.
    abgesehen davon, dass ich dann wohl gar nicht wüsste, wie's weiter gehen sollte :tongue:

    ich hab einfach das gefühl, dass egal, was ich mache, es immer wieder gleich läuft. was nicht heißt, dass ich frustriert oder pessimistisch an die sache ran gehe. eigentlich gar nicht. vielleicht sogar schon fast zu sorglos.
    ich habe auch schon gehört, dass man mir das alles anscheinend gar nicht anmerken würde.
    wobei ich vermutlich schon etwas distanzierter bin, weil ich es einfach nicht anders gewohnt bin.
    als mal hier im forum zur sprache kam, dass ich noch keine freundin hatte, kam da "was? das hätte ich nicht gedacht, ich hab dich eher für nen aufreißer als das gehalten"

    mir fehlt eben so ein richtig "normales" sozialleben. aber irgendwie wird's nicht so, wie ich es gerne hätte.
    also ich würde mich freuen, wenn dazu ein paar gedanken, feedback oder anregungen kommen würden :smile:
     
    #1
    User 85671, 5 April 2010
  2. Seeker2010
    Gast
    0
    Um "erste Kontakte" knüpfen zu können, muss man nur extrovertiert sein - das scheinst du ja im Griff zu haben...

    Um aber Beziehung aufbauen zu können - oder auch länger anhaltende Freundschaften - muss man sich öffnen können, vertrauen können, für Andere mit Verantwortung übernehmen können, andere Meinungen akzeptieren können, etc...

    Bei dir habe ich dazu aber nur gelesen, dass du da eher distanziert bist. Distanz - schon klar - führt irgendwie in die entgegengesetzte Richtung, findest du nicht?

    Von "sorglos" hast du auch geschrieben... Ein sorgloser Mensch begrüßt: "Hallo, wie geht es dir?" - ein sorgsamer Freund hört danach auch zu....

    Grüße vom Seeker
     
    #2
    Seeker2010, 5 April 2010
  3. xoxo
    Sophisticated Sexaholic
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    Welchen Hobbies gehst du nach, treibst du Sport (idealerweise in einem Verein) ? Ehrenamtliche Tätigkeit ?
     
    #3
    xoxo, 5 April 2010
  4. User 78066
    User 78066 (39)
    Sehr bekannt hier
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    Verheiratet
    Ich hätte Dich im ersten Augenblick und aus der Ferne wohl auch eher für jemanden gehalten, der wie ein (kleiner) Aufreißer wirkt.
    Aber wenn man zwischenzeilig liest (ein Tiwaz ist etwas ganz Besonderes uns Seltenes .... kannst Du Dich da an was erinnern? ; ... beibrigen ... usw.), mag das schon wieder ganz anders aus.

    Aufgrund von Smalltalk wird sich kaum mehr entwickeln; ist ja nur Zeitfüller oder ein Abklopfen, eben um sich besser kennenzulernen. Möchtest Du Deinen Gegenüber kennenlernen? Und damit meine ich nicht Z - D - F (Zahlen, Daten, Fakten) ... sondern richtig kennenlernen? Gedanken und Gefühle?

    Lieber weniger Erzählen als vielmehr zuhören? Damit lernst Du jemanden am besten kennen (und das behalten wäre auch ganz gut), beim aktiven Zuhören wird auch die Distanz schwinden.

    Du hast was von Informatik geschrieben .... ich kenne Dich nicht, daher weiss aich auch nicht, was inwieweit wie zutrifft. Aber meine Schwester hat das auch studiert ... und ich muss sagen, seitdem verstehen wir uns nicht mehr .... verstehen im Sinne von auf gleicher Ebene unterhalten. Wenn sie von ihrer Arbeit erzählt sehr sehr fachbegriffbeladen .... anfangs habe ich gefragt (um sie zu verstehen ....), aber wenn man dann wie ein "Dummerchen" behandelt wird ... erlischt das Interesse schnell ... und die Ohren gehen schnell auf Durchzug.
    Ich weiss nicht, ob das so ist .... denjenigen von da abholen, wo er ist.

    Und selber auch etwas von Dir zeigen ... Gefühl zeigen/zulassen. Man merkt Dir vieles gar nicht an, hast Du gesagt.

    Ich weiss nicht, was stimmen könnte und was nicht. Ist aber auch gar nicht relevant ... denn wichtig ist nur, was zu Dir daraus paßt; und das kannst Du Dir heraussuchen.
    Ich finde es schon mal ganz toll, dass Du Dir überhaupt soviele Gedanken machst, vor allem über Dich selbst!
     
    #4
    User 78066, 5 April 2010
  5. User 85671
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    nicht angegeben
    ok, ich bin da ein notorischer "genau drauf eingeher" also könnts länger werden :zwinker:

    ich sag mal jaein. es kommt sehr darauf an. in einem umfeld das ich nicht kenne tue ich mich schwer. in einem wo ich mich wohlfühle, hab ich keine probleme, bzw. wenn ich erkenne, dass ich mit meinen mitmenschen auf einer ebene bin. bsp. wenn ich mich in einer schlange anstelle, hab ich kein problem, gehe ich aber in nen raum von unbekannten (die sich kennen), dann halte ich mich zurück. es kommt darum sehr auf die situation und meine gemütslage an. daher würd ich eher sagen, ich bin bin eine mischung aus introvertiert und extrovertiert.

    ich war früher sicher zu offen. ich glaub mittlerweile ist das ganz gut einependelt. ich öffne mich, je nachdem wie gut ich jemanden kenne und dieser sich für mich interessiert.

    distanziert im sinne davon, emotionale oder körperliche bindungen aufzubauen. aber nicht in dem sinn, dass ich mich jetzt ausgrenze.

    sorglos im sinne davon, dass ich die dinge nicht mehr so ernst nehme. ich hab eine prüfung nicht geschafft? ok, mach ich sie nochmal. was nicht heißt, dass ich an die sache nicht mit der nötigen ernsthaftigkeit angehe.
    ich hab es eilig und die straßenbahn kommt nicht? ich reg mich nciht auf, ich kann eh nichts machen.
    man kann nen witz über mich reißen, solange er nicht boshaft ist, lach ich mit oder setz einen drauf.
    ich sinniere einfach mal über banale dinge die mir grade einfallen, nur um zu sehen wie die menschen um mich herum reagieren. assoziiere 2 dinge und bring sie in kontext.
    ich rege mich nicht über dinge auf, wo andere die hände zusammenschlagen.
    ich nehme das leben an sich nicht für voll. wenn mal wieder alles gegen den plan läuft, dann lehn ich mich zurück und denke mir "haha! da hast du mich echt mal wieder dran gekriegt leben, touché"
    ich genieße den effekt des momentes, auch wenn's ein scheitern ist.
    gilt zwar nicht alles immer, aber meistens.

    ich kann ernst sein, bin ich auch genug, aber wie gesagt, ich muss nicht alles so ernst nehmen.
    nur hab ich das gefühl, mein umfeld nimmt das nicht so ganz an und die denken mir wäre vieles egal, ich wär faul oder verrückt.
    ich weiß zb., dass die welt nicht untergeht, wenn ich mir erst am morgen anschaue, wo die vorlesung zu mittag ist.
    wo ich aufpassen muss, ist dass ich nicht verletztende dinge sage, die gar nicht so gemeint sind. wie gesagt, ich nehme sowas lockerer.

    ka, ob das irgendwie verständlich rüber kommt ^^'


    danke für das feedback :smile:

    ---------- Beitrag hinzugefügt um 09:44 -----------

    ich hab vor 2 jahren mit karate angefangen, das habe ich dann ca. 3/4 jahr intensiv betrieben und bin dann wegen studium von zuhause raus in ne neue stadt. im ersten jahr bin ich aber fast gar nicht dazu gekommen. vor nem monat habe ich wieder angefangen das regelmäßig zu machen.
    meine anderen hobbies sind da eher single aktivitäten.
    wobei, jetzt wo du's sagst, sollte ich mir eh mal mehr hobbies zulegen.
    werd mal schauen was da noch in frage kommt, danke.

    ---------- Beitrag hinzugefügt um 09:55 -----------

    ich freue mich immer, wenn diese kleinen botschaften ankommen :grin:
    das hat schon alles seinen grund, warum ich die sachen so sage, wie ich sie sage :zwinker:

    kommt drauf an. wenn ich in ner warteschlange jemanden anspreche, erwarte ich nichts. bei jenen menschen, mit denen ich mehr umgang habe sieht das anders aus. allerdings habe ich den intensivsten austausch bisher mit menschen im internet gehabt. aber sogar da hab ich es geschafft, dass sich mir menschen geöffnet haben, die gegenüber anderen nichts durchsickern haben lassen. und ich habe sie auch durchschaut, wenn sie dachten sie könnten mir was vormachen im sinn von "ne, mir geht's wirklich gut". ich rieche es, wenn etwas mit jemanden, den ich gut kenne, nicht stimmt.

    ok, zu dieser sache: ich hab ziemlich gute noten vorzuweisen, aber es liegt mir nicht. auch das umfeld ist mir zu "nerdig" um es mal in fachsprache auszudrücken. darum hab ich mich auch für psychologie beworben. ich hab zwar das auswahlverfahren dieses semester nicht geschafft, aber es kommt ein nächstes :zwinker:
    bis dahin gehe ich dann mal in die vorlesungen und lerne vorraus.

    sagen wir so, man merkt mir an, was ich mir anmerken lasse. aber die meisten bemerken das nicht. man schätzt mich generell ziemlich oft falsch ein, hab ich das gefühl.

    danke :smile:
     
    #5
    User 85671, 5 April 2010
  6. User 78066
    User 78066 (39)
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    Warum fällr mir nur gerade der Satz ein ...

    Ein Superheld ist jemand, der zu mir hält! :smile:

    Für das andere mache ich mir erstmal Gedanken ... Antwort wird folgen.
     
    #6
    User 78066, 5 April 2010
  7. saliko
    Öfters im Forum
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    in einer Beziehung
    Hi,

    Ich erkenne mich ein bisschen wieder, aber vielleicht bilde ich es mir auch nur ein, mal sehen.
    Also ich habe meine Mauern auch ziemlich hoch gezogen, und es fällt mir schwer mich zu öffnen wenn ich Leute grad erst kennen lerne. Aber auch wenn Freundschaften schon länger bestehen, rede ich nicht gern über mich selbst, wenn jemand zu mir sagt "jetzt erzähl doch auch mal was von dir" kann ich merken wie ich mich verschließe. Ich bin freundlich, lieb, lustig, aber oberflächlich. Einige wenige besondere Menschen haben es geschafft dass ich in ihrer Nähe Momente lang mal so bin wie ich halt bin und offen.

    Mittlerweile kann ich während der Situation merken, wenn ich zB mit mehreren Fremden konfrontiert bin, dass ich grade unnahbar wirke, und kann dann noch irgendwie wieder gegensteuern. Wenn ich mich doch mal ein wenig öffne kann ich auch gleich spüren, wie es gelohnt wird, und die Stimmung zwischen mir und den betreffenden Leuten gleich lockerer wird. Wenn man etwas unnahbar wirkt, dann wissen die andern halt auch nicht wen sie vor sich haben oder wie sie diese neue Person einschätzen und mit ihr umgehen sollen, da entstehen dann Unsicherheiten.

    Wenn Du gute Freundschaften (Beziehungen) aufbauen möchtest, solltest du auch einschätzen können was deine Stärken als Freund (Partner) ausmacht. Zum Beispiel kannst du dich offenbar gut in Andere einfühlen und bist sensibel für die Stimmungen deiner Mitmenschen. Ich stelle mir ausserdem vor du kannst gut zuhören, vielleicht Rat geben, oder andere einfach bei einem Problem gut beruhigen/ablenken/oder mit deiner lässigeren Sichtweise (siehe später Straßenbahn oder Mittagsvorlesung kurz vorher nachschlagen reicht auch usw. :tongue:) ein wenig anstecken.
     
    #7
    saliko, 5 April 2010
  8. User 85671
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    nicht angegeben
    ich geb's ja zu, ich wollte damit eigentlich nur aufmerksamkeit :grin:
    mir kam ja als erstes "papagei" in den sinn. aber damit dann nicht jemand denkt, ich würde alles nachplappern... :zwinker:

    ---------- Beitrag hinzugefügt um 22:02 -----------

    huhu :smile:

    also mauern habe ich eigentlich keine hoch gezogen. ich erzähle nur manches nicht einfach so. ich denke, das ist aber normal. aber wenn mich jemand fragt, kann ich über so ziemlich alles reden.
    ansonsten hab ich keine probleme damit, einfach zu sagen was mir im kopf rum geht.
    ich glaube, wenn man sich verschließt und mauern baut, dann hat man ängste. angst vor zurückweisung, unverständnis, verletzt werden.
    und da es recht wenig gibt, was ich fürchte, sehe ich da keine gefahr.
    was denkst du, warum du so verschlossen reagierst?

    ich glaube nicht, dass es daran scheitert. ich geh schon davon aus, dass ich da ziemlich gute qualitäten habe. es fruchtet nur einfach nicht.
    ich weiß nicht, wie ich auf andere wirke oder was sie über mich denken. aber wie gesagt, viel glück scheine ich nicht zu haben.
     
    #8
    User 85671, 5 April 2010
  9. saliko
    Öfters im Forum
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    in einer Beziehung
    Aha, dann habe ich wohl das hier von dir falsch verstanden
    Ich habe mir jetzt vorgestellt, dass du schon offen sein kannst und so weiter wie du geschrieben hast, aber dann ein Punkt kommt wo du dich nicht mehr weiter öffnen kannst/wieder verschließt.
    Ansonsten, wenn man aufrichtig sein kann und sich um den anderen bemüht, da bauen sich doch automatisch emotionale Bindungen auf...

    Das Einzige was ich mir sonst noch vorstellen könnte (ich spekuliere wild rum, aber das wirst du verzeihen, ich kenn dich ja nicht), ist dass die Leute sich vielleicht einfach nicht so gebraucht fühlen von dir, und sich desshalb keine tieferen zwischenmenschlichen Beziehungen entwickeln, die ja darauf basieren dass man sich gegenseitig unterstütz, weil sie gar icht wüssten wo sie dir beistehen sollten, du kommst ja klar (strahlst das nach außen hin so aus). Du wirkst hier ja auch ganz locker-flockig mit dir zufrieden, und aus deinem Text spricht nich sooo der Leidensdruck, sondern du "grübelst" halt mal "zur Zeit über diese Thematik".

    Oder es ist Manchen unangenehm dass du sie teilweise so gut durchschauen kannst, und sie zeihen sich zurück, wenn du es zu offensichtlich machst.

    Andere Ansätze habe ich dann sonst nicht mehr :hmm:, ich gebe dir noch das Feedback mit dass Du auf mich sehr sympathisch hier wirkst, und es vielleicht auch einfach nur ne Sache des richtigen Augenblicks ist, der halt noch nicht da war, und überlasse den andern wieder das Feld :smile:

    Off-Topic:
    Haha, oh mein Gott eine Gegenfrage, das hier ist aber nicht mein thread :grin:.
    Das hier alles trifft zu, ja. Ich mache immer wieder die Erfahrung, dass Sachen über die ich ganz normal finde nachzudenken, auf andere Leute total wunderlich wirken. Kann auch leider nicht behaupten, noch nie verletzt worden zu sein.
     
    #9
    saliko, 6 April 2010
  10. User 85671
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    #10
    User 85671, 6 April 2010
  11. Bailadora
    Meistens hier zu finden
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    nicht angegeben
    Hm, also dass es Dir an interessierten Frauen fehlt, kann in meinen Augen nur an der Gelegenheit liegen...mein Typ wärst Du jedenfalls :grin:

    Was die Hauptthematik angeht: ich kenn das nur zu gut. Hier in meiner Studienstadt tue ich mir schon seit 1 1/2 Jahren schwer, Kontakte zu knüpfen. Ich bin eigentlich schon der offene Typ, auch recht fröhlich. Trotzdem hab ich nur ein paar Freundinnen, bzw eine Freundin und ein paar nette Mädels gefunden, mit denen ich mich ab und zu treffe.

    Am Anfang hat mich das ganz schön gefrustet und da war ich zugegebenermaßen auch nicht so locker. Mittlerweile glaub ich, ich hab hier einfach ganz viele Leute auf einen Fleck (= Uni) gefunden, mit denen ich einfach nicht auf einer Basis bin. Ich mein das nicht böse oder abwertend, aber anders kann ich mir das nicht erklären.
    Ich denke, es liegt einerseits daran, dass mein Studiengang ein Fach ist, für das die meisten vollstes Herzblut mitbringen. Mir macht es zwar auch viel Spaß, aber ich sehe mich auch noch in anderen Bereichen (unter anderem Wirtschaftspsychologie oder Maschinenbau). Die anderen gehen voll darin auf und verstehen mich da gar nicht. Fehlt schonmal eine große Gemeinsamkeit.

    Desweiteren liegt es glaub ich auch ein bisschen an der Lage. Ich studiere hier im Osten, bin aber eigentlich gebürtiger Wessi. Und die Leute sind hier einfach anders (hätte ich vorher nicht geglaubt). Oft auch im positiven Sinne, aber irgendwie 'funkt' es zwischen mir und den Leutchen hier halt nicht :zwinker:
    Dagegen hab ich jetzt in den Semesterferien im Westen gejobbt - schwuppdiwupp auf der Arbeit locker mal 8 neue Kontakte geknüpft, darunter 1 mit Potential zur Freundschaft.


    Naja, was ich damit sagen will: manchmal liegt es gar nicht so sehr an einem selber, sondern die Umstände sind nicht die Besten. Und eine große Rolle spielt sicher auch der Zufall, sprich wen man so kennenlernt.
    Du sagst ja selbst, die Leute aus Deinem jetzigen Studiengang sind alle ein bisschen zu sehr 'Nerd' für Dich. Damit fehlt es ja schonmal an Gemeinsamkeiten. Ich glaube, eine gute Freundschaft aufbauen kann man aber nur mit jemandem, mit dem man einige Gemeinsamkeiten hat. Natürlich kann man dann immernoch sehr verschieden sein, das will ich nicht sagen. Aber das sind so die Gedanken, die ich mir gemacht habe zu meiner doch ähnlichen Situation.

    Muss ja bei Dir nicht 100 % genauso sein, aber vielleicht gibt es Dir ja eine Anregung oder Idee zum Lösungsansatz. Wer weiß, eventl hast Du im Psychologiestudium viel besseren Zugang zu Deinen Kommilitonen (der Frauenanteil wäre jedenfalls höher :zwinker:)
    Ich glaub jedenfalls nach Deinen Texten und Deinem Foto hier nicht, dass Du zu komisch bist, um dicke Freunde zu finden! :zwinker:

    Alles Liebe

    Off-Topic:
    da ist was Wahres dran.
     
    #11
    Bailadora, 6 April 2010
  12. User 85671
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    nicht angegeben
    oh, wow, danke :ashamed:
    also das hat mir bis jetzt so noch niemand gesagt :smile:

    im prinzip hast du recht, so viel anders ist das bei mir auch nicht.
    nur dass es irgendwie mein leben lang so war. ok, früher lag es sicher auch an mir, so sonnig wie heute war mein gemüt ja nicht immer :tongue:
    aber ich hab nie menschen auf der selben wellenlänge gefunden - und wenn dann doch mal, hat's trotzdem nciht gehalten


    stimm

    naja, an den anderen menschen kann ich nichts ändern.

    ein hörsaal voll mit frauen, mit ein paar versprenkelten kerlen... auf alle fälle :grin:
    genau das gegenteil von informatik - nur hab ich es dieses semester wohl nich nicht geschafft... :confused:
    aber 2 frauen kennen gelernt hab ich schon, so wär's ja nicht.


    danke :smile:



    mich ärgert aber, was gestern passiert ist.
    da fällt im supermarkt dem mädel, dass mir schon aufgefallen ist, eine palette aus dem regal und ich geh einfach weiter... :geknickt:
    dabei denk ich mir noch, das wär ein guter moment zur kontaktaufnahme. ach verdammt, kurzschlussreaktion... argh!
    naja, aus fehlern lernt man immer noch am besten...
     
    #12
    User 85671, 7 April 2010
  13. Bailadora
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    nicht angegeben
    Naja, aber das ist ja gerade dabei, sich zu ändern! Schließlich hat bei Dir ein Änderungsprozess statt gefunden bzw findet statt (man ist ja nicht statisch, sondern wandelt sich allzeit :zwinker: ).
    Ich seh das eher positiv, gerade weil Du keiner der üblichen Jammerlappen bist (wie ich zuweilen zB :zwinker: ), sondern das Leben so entspannt nimmst. Jemand, der gefrustet ist und wegen jedem kleinen 'Schicksalsschlag' Trübsal bläst, strahlt das ja auch aus und kommt dann nicht so gut an.

    Apropos Zufall, also ich bin vor ein paar Jahren in meiner Heimatstadt ein- oder zweimal mit einer Bekannten auf so eine Afterworkparty gegangen. Darüber hab ich so viele Leute kennengelernt, dass ich irgendwann meist nur noch allein auf die (Afterwork- und andere)Partys bin, weil ich schon wusste, dass meine Pappenheimer wieder da sein werden :zwinker: Aber über meinen Freund zB hab ich nun auch jedemenge neue Kontakte geknüpft, weil er mich natürlich immer mitnimmt, wenn ich bei ihm bin. Ich glaube nach diesen Erfahrungen: manchmal genügt eine Person, die einem sozusagen "die Tür öffnet". Vielleicht kannst Du das ja auch für Dich umsetzen und so dem Zufall auf die Sprünge helfen. Ist jetzt nur so eine Überlegung.

    An den Menschen in Deinem Studiengang nicht, aber an den Menschen, mit denen Du Dich bewusst umgibst. Sei es jetzt durch Studiengangwechsel oder ein zusätzliches Beifach, sei es durch ein neues Hobby (ich hab zB durchs Sambatrommeln neue Leute kennengelernt).

    uah, das könnte ich sein :grin: immer wenn ich über etwas denke "jetzt wär es fantastisch!", dann vermassle ich es. Ich versuch inzwischen, mich nicht mehr drüber zu ärgern, sondern es...anzugehen. Denk mir dann "Okay, nächstes Mal mach ich das anders/leg los/etc pp" - das klappt eigentlich auch ganz gut. Klar, nicht gleich 100%ig, aber es wird besser. Weil ich dadurch einfach weniger denke und mehr handle.

    Immerhin ist Dir die Gelegenheit aufgefallen. Nächstes Mal wirst Du Dir nicht denken "Jetzt, jetzt JETZT wär es toll...aber ich trau mich nicht" sondern "Oh lala, ran an die Gelegenheit!" :zwinker:
     
    #13
    Bailadora, 8 April 2010
  14. User 85671
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    73
    nicht angegeben
    vor 2 jahren hättest du mich auch nicht kennen lernen wollen:zwinker:

    dafür, das du ein jammerlappen bist, lernst du aber viele leute kennen - vielleicht sollte ich anfangen mehr zu jammern :tongue:

    also ich denke, dass es frauen auf parties sehr viel einfacher haben, menschen kennen zu lernen, ist ein offenes geheimnis :grin:

    das stimmt schon, kann ich aber nicht herbeizaubern.
    ich hab im ersten semester informatik einen kennen gelernt, mit dem ich mich super verstanden habe. er hat praktisch 80% aller kontakte aufgebaut, die ich heute noch nutze. letztendlich hat sich herausgestellt, dass er den meisten leuten einfach nur auf den keks ging, während ich da wesentlich besser ankam :grin:
    leider lief sein erstes semester nicht und er hat dann sehr bald aufgehört, hockt jetzt im nachbarbundesland und manchmal quasseln wir noch, dass wir mal wieder zusammen was trinken und mario kart spielen müssen. passieren tut aber nicht viel.
    ist übrigens so ein paradebeispiel :zwinker:

    ich glaube, über neues und unbekanntes muss ich zuerst einmal nachdenken, um für mich einen bezug herzustellen. vor allem in dem bereich. es hilft mir dann in schlüsselmomenten darauf zurückgreifen zu können und spontaner zu reagieren.
    wenn ich mich mit etwas so rein gar nicht auseinander gesetzt habe oder setzen konnte, steh ich da wie ein schauspieler ohne drehbuch.
    wenn ich über so eine oder eine ähnliche situation aber vorher einmal nachgedacht habe, weiß ich, wie ich improvisieren kann.
    insofern ist es zwar schade, dass ich nciht reagiert habe, aber es war insofern nicht verschwendet.


    also "trau mich nicht" hab ich sicher nicht gedacht.
    das war eher so "ich könnte es tun, aber was dann?"
    ich muss dazu sagen, ich bin jetzt eigentlich nicht in dem sinn an ihr interessiert, dafür wirkt sie etwas jung und unreif, aber es wäre eine möglichkeit gewesen den umgang und ev. das flirten zu üben.
    eigentlich sind mir die guten möglichkeiten, was ich sagen könnte aber erst im nachhinein eingefallen. insofern war sie situation ein lernerfolg, denn er hat mich auf solche situationen vorbereitet, weil ich mich damit einmal gedanklich beschäftigen musste.

    wenn ich aber ganz ehrlich bin, ziehe ich mich am ehesten in diesen momenten zurück. solange alles locker flockig ohne hinergedanken von statten geht, ist alles bestens.
    wenn das aber eindeutige bahnen annimmt oder annehmen könnte, ob gewollt oder zu versuchszwecken, dann passiert sowas.
    ich glaube unterbewusst will ich da gar nicht weiter gehen. möglicherweise blende ich diese möglichkeit sogar komplett aus. man könnte, sagen, solange alles spontan läuft und ich nicht darüber nachdenke, was eigentlich gerade so abläuft, ist alles bestens. hat aber die konsequenz, dass ich es gar nicht merken würde, wenn eine dame an mir interessiert wäre.
    bzw. wenn ich es merken würde, hätte ich ein problem. also ignoriere diese möglichkeit wenn geht und denk nur dann darüber nach, wenn ohnehin keine "gefahr" besteht.
    kommt es dann aber zu so einer situation wie oben, dann wird mir das ganze zu real und ich mach kehrt.
    zumindest würde ich jetzt mal spekulieren, dass es daran liegen könnte.

    es gab da mal einen vorfall in einem lokal:
    ich saß am tisch mit meinem kumpel von oben beschrieben und meinem damaligen quasi-chef, wo ich gearbeitet habe (im anzug mit krawatte muss man erwähnen :grin: ).
    und dann schaut da ein mädel von nem anderen tisch so auffällig und massiv zu mir herrüber, dass sogar ich das nicht ignorieren konnte.
    wenn ich damals (vor 9 monaten) so weit gewesen wäre wie heute, und da nicht ein kerl direkt neben ihr gestanden hätte, wär ich vielleicht sogar mal hin.
    ich bedauere es seitdem auch zutiefst nie die freunde um mich zu haben, mit denen ich einfach mal weggehen kann. denn vielleicht würde dann sowas öfter mal passieren. aber alleine ohne rückendeckung scheue ich dieses heiße pflaster doch etwas.
     
    #14
    User 85671, 8 April 2010
  15. User 78066
    User 78066 (39)
    Sehr bekannt hier
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    Man merkt Dir an, was Du Dir anmerken läßt? Das hört sich zum recht kontrolliert an.

    Man schätzt Dich generell oft falsch ein? Wie wirst Du denn eingeschätzt? Und warum falsch? Vielleicht führen die ausgestrahlten Signale zu dem falschen Ergebnis?

    :hm: Ich habe das mit dem Smalltalk nicht automatisch auf eine Warteschlange gemünzt. Und dehne mal das Nichterwarten weiter aus … dann ist auf jeden Fall keine Erwartungshaltung dahinter und es passiert meist mehr als man denkt … ob das an der entspannteren, lockeren Atmosphäre liegt?

    Ne, mir geht’s wirklich gut …. Eigentlich ist alles super …. Die Füllwörter machen es einem doch leicht, nachzuhaken … wenn man sie hören kann … hören und aufnehmen kann :zwinker:

    Psychologie? Das ist ein richtiger Unterschied zu Informatik. Das stelle ich mir unheimlich spannend vor … drücke Dir die Daumen, daß Du da hereinkommen kannst. Da lernt man bestimmt unheimlich viel über sich selbst und andere. Das Wort „nerdig“ habe ich vorher noch nie gehört … aber ist bestimmt zutreffend in manchen Dingen …. So kann ich meinen Wortschatz auch erweitern :smile:

    Da war ich schon eweng überrascht: Die meisten ziehen sich zurück, wenn man sie vor den Kopf stößt hast Du gesagt. Das ist für mich kein Wunder. Weil ich genauso bin. Lasse mir doch nicht gerne weh tun … nicht masochistisch veranlagt. – Wenn es mir wichtig ist, tue ich das nicht … sondern sage Dir, daß Du mich mit diesem oder jedem verletzt hast.
    Locker nehmen?? Jeder hat irgendwo einen wunden Punkt … und wenn Feuer an die Lunte gehalten wird …. *wums* wenn´s nach außen geht … mache implodieren ja auch eher.
    Je mehr ich mich transparent mache … desto verletzlicher werde ich auch. Gefühle, Emotionen lassen ich nur schwerlich kontrollieren. Und auch wenn ich mir in manchen Dingen unsicher bin, zeige mich unbandagiert und ungerüstet … wenn man mich dann anschießt … natürlich ziehe ich mich dann verwundet zurück!

    Ich sehe an Dir eine einfühlsame Ader … keinen „Lösungsleitfaden“ … Du wünscht Dir eher Feedback (was hier wohl eher unmöglich ist … nur im Ansatz), Anregungen und Gedanken. Du erwartest keinen Lösungen zu einem Problem … sondern Gedankenfutter. Schauen, was passen könnte, was nicht … was Dir die Möglichkeit gibt, über Dinge nachzudenken, wo Du bislang noch nicht dran gedacht hast … zum „Selbstgespräche“ führen. Das wird Dich immer nach vorne bringen.
    Du wirkst auf mich eben ohne Leidensdruck … jammerst nicht … bist nicht unzufrieden mit Dir (ganz wichtig!!) oder der (Um-)Welt. Verbesserungen sind immer möglich (bei wem nicht …. wenn ich da an mich selber denke).
    Und nochmal zum Unterstreichen: Ich finde es ganz toll, dass Du Dir überhaupt soviele Gedanken machst, vor allem über Dich selbst!

    P.S.: Stimmungsschwankungen gehören dazu. Nur wenn man immer mal unten gewesen ist, weiß man das Oben wieder richtig zu schätzen, kann man Glück wieder genießen. Solange beim Gefühlsachterbahnfahren nicht zuviel „gekotzt“ wird.
     
    #15
    User 78066, 9 April 2010
  16. User 85671
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    nicht angegeben
    hmm, zum teil schon. ich hab aber auch gemerkt, dass mich die meisten nicht wirklich verstehen oder durchschauen wollen/können. manchmal lege ich sogar eine spur und sie verstehen es nicht. ich warte in manchen dingen geradezu darauf durchschaut zu werden. passiert nur nicht.
    einmal möchte ich jemanden treffen, der mir dinge über mich erzählt, die nur ich weiß - oder vielleicht nicht mal ich.

    nun, wenn ich als rückmeldung bekomme, ich würde wie ein aufreißer wirken, werde ich offensichtlich falsch eingeschätzt. mehr falsch liegen kann man bei mir ja nicht. leider kriegt man selten wirkliches, ehrliches und gutes feedback zu seiner person, vor allem im real life.
    man könnte auch sagen ich fühle mich von meiner umwelt nicht wirklich verstanden.

    ich weiß es, du weißt es und wenn man dazu noch den menschen dahinter und seine eigenarten kennt, ist es nicht schwer, schon an der begrüßung zu merken was los ist :zwinker:
    dieses gespür scheinen trotzdem einige menschen nicht zu haben.

    danke. psychologie ist aber nicht unbedingt das, was man im ersten moment damit verbindet :zwinker:

    na, aber nur weil ich etwas von ihm weiß oder ihn durchschaue, verletzte ich ihn ja nicht gleich damit. darum ging's ja. so viel verständnis habe ich ja, soetwas nicht wissentlich gegen jemanden zu verwenden, im gegenteil.

    ich hab ja auch nicht gesagt, man soll sich ganz transparent machen. aber man reagiert eben nur auf die dinge empfindlich, mit denen man selbst ein problem hat. und wenn man mit allem im reinen ist, dann wird man nicht mehr so angreifbar.

    ich nehme auch lösungsvorschläge gerne an, bzw. überlege ich mir ob ich diese verwerten kann.
    es ist nur so, dass ich für meine situation nicht wirklich eine konkrete lösung sehe, weil ich auch nicht glaube wirklich so viel massiv falsch zu machen. es it mehr eine verkettung unglücklicher umstände und zustände. gepaart mit etwas wenig "übung".
    wenn es darum geht etwas zu verändern, kann ich es ohnehin nur weiter versuchen.

    ja, nur ich habe gemerkt, dass das im internet so nicht möglich ist, wie ich es mir eigentlich wünschen würde.
    ich habe dieses thema schon öfter aufgegriffen, in manchen foren und auch hier schon mal vorher. das resultat ist immer dass ich nicht den diskurs dazu erreiche, den ich mir wünschen würde.
    vielleicht jammere ich dazu auch zu wenig. ich habe immer den eindruck, das mein problem nicht als solches ernst genommen wird und die meisten nciht wirklich wissen, was sie dazu sagen sollen.
    das ist dieses mal das ernste mal, das ich so eine resonanz darauf bekomme :smile:

    danke. auch für dienen beitrag :zwinker:


    manchmal muss man fallen, um fliegen lernen zu können.
    ich bin gefallen, aber fliegen gefällt mir besser. ich glaube das ändere ich nicht mehr in diesem leben :zwinker:
     
    #16
    User 85671, 9 April 2010
  17. Seeker2010
    Gast
    0
    Irgendwie wirkt es ein wenig, als hättest du eine Mauer um dich gezogen - was so ziemlich jeder Mensch macht... Mit dieser Mauer versteckt man sich vor seiner Umgebung und schützt die verletzbaren Stellen...

    Wenn man also ein besonders tiefgründiger, nachdenklicher Mensch ist, der z.B. gerne seine Umgebung beobachtet - und alleine entscheiden will, wen er an dieser Mauer vorbei lässt und wen nicht, - der gibt in seiner Außenwirkung gerne mal den oberflächlichen, weltmännischen, extrovertierten Menschen...

    Für andere ist es - falls sie diesen Mechanismus umrissen haben - äußerst interessant, an welchen Stellen jemand seine Mauer besonders hoch hält - wo die Mauern über das übliche Maß noch verstärkt sind - denn er kann gut einschätzen, welche Senkgruben dahinter verborgen liegen...

    In manchen Beiträgen scheint mir das ein wenig hervor zu blitzen - als würdest du dich hinter deiner Mauer einbunkern, - und darauf warten, dass dich trotzdem einer "erkennt"...

    Ich bin mir nur nicht sicher, was du damit bezwecken möchtest? So ein geistig-seelisches "Hasch-mich"?

    Wenn du Menschen an dich heranlassen wollen "würdest" - dann wäre es dir doch ein leichtes, oder? Muss deine Umwelt erst diese erste Prüfung bestehen, bevor sie es wert ist an dich heranzutreten? Und wie deprimierend ist es dann, wenn das keiner schafft? Ist dann deine Mauer zu hoch, - oder deren Beine zu kurz???

    Mir fällt das Antworten hier ein wenig schwer, weil ich nicht wirklich erkennen kann, worauf du hinaus möchtest...

    Gib doch mal einen Tipp :grin:...

    Grüße vom Seeker
     
    #17
    Seeker2010, 9 April 2010
  18. saliko
    Öfters im Forum
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    in einer Beziehung
    Off-Topic:
    Tihi, du bist ja eine Frau in dieser Hinsicht :grin:


    Ich wiederhole die anderen, aber ja, du scheinst schon sehr kontrolliert und sehr vorrausdenkend und planend. Vieleicht musst du einfach mal nur lernen mehr loszulassen und ohne darüber nachzudenken was aus einer Situation heraus passieren könnte, einfach schauen was passiert (In dem Vertrauen darauf dass du garantiert wirst damit umgehen können).

    Den entscheidenden Schritt auf andere Zuzugehen lernt jeder mal, so richtig abholen wird dich wohl keiner, auch wenn man sich das immer so schön vorstellt ^^°.
     
    #18
    saliko, 9 April 2010
  19. User 78066
    User 78066 (39)
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    Verheiratet
    Eine Spur legen … das ist verdammt schwer … interpretieren. Du willst also entdeckt werden?? Mach´s den anderen nicht zu schwer …. Manche haben auch keinen Spaß am Rätseln und verlieren schnell die Lust.
    Eine kleine Episode von meinem Leben … ein damaliger Schulfreund hat seiner Angebeteten eine selbstgebrannte CD geschenkt … mit schönen Lieder drauf, die Frauen gelassen müssen. Auf jeden Fall gab es das Lied Nummer9, Strophe 4, Zeile 5 … ich kann nicht mehr ohne Dich …. Ich liebe Dich … etc …. … und er war so enttäuscht, daß sie nicht gemerkt hatte, daß dies seine Gefühle für sie sind ….
    Zuviel Nebelkerzen können den Blick auf das Wesentliche vernebeln …


    Von guten Freunden kann auch schon ein ehrliches Feedback bekommen … allerdings sollte man ihnen sagen, was man gerade von Ihnen will … eben das sie nicht das sagen müssen, was wir gerade gerne hören wollen … sondern ein ehrliches Feedback.
    Wobei das aus Situationen kommen sollte … so generell ist einfach zu groß, zu universell.

    Das liegt auch vielfach am Interesse und am Zuhören … Aktives Zuhören … nicht nur die Worte auch das Drumherum ….

    Habe ich auch nicht gesagt … je mehr ich mich öffne … desto verletzlicher mache ich mich … die Möglichkeit, daß … nicht daß es auch gleich gemacht wird … anderen vor den Kopf stoßen = jemanden verletzen … die Lücke absichtlich oder versehentlich genommen …

    Ganz wichtig!! Ich denke hier ist niemand in der Lage, Dir ein Feedback zu geben. Ist eher ein Stochern im Nebel … hätte, wäre, könnte … kann Dich aus der Ferne nicht beurteilen … das Recht steht mir nicht zu, ich kann´s außerdem auch gar nicht. Nur in leichten Nuancen …

    Vielleicht noch eins … steh´ Du Dir selber nicht zu sehr im Weg! -- Man kann sich auch so sehr in eigene Gedanken verstricken .... daß man zu sehr befangen ist ...

    ---------- Beitrag hinzugefügt um 20:09 -----------

    Ja, der Seeker sagt es ... wo soll die Reise hingehen?
     
    #19
    User 78066, 9 April 2010
  20. User 85671
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    nicht angegeben
    ich würde es eher einen graben nennen, der dadurch entstanden ist, dass die zwischenmenschlichen dinge bisher etwas auf der strecke geblieben sind. der trennt mich von den anderen menschen, weil ich nicht weiß wie ich da am besten rüber komme.

    wirke ich wie ein oberflächiger, weltmännischer extrovertierter? :grin:
    ich verstelle mich nicht. ich bin wie ich bin. aber ich bin in unterschiedlichen situationen anders. oberflächig mögen manche denken, ich hätte was von einem aufreißer. wenn ich menschen aber besser kennen lerne, werden sie merken, dass es eigentlich ganz anders ist.

    hmm...
    einbunkern... nein einbunkern passt nicht. das würde heißen ich verkrieche mich vor der welt. ich fühle mich aber eher abgeschottet und weiß nicht, wie ich da raus komme.

    vielelicht möchte ich einfach nur jemanden treffen,d er mich verstehen will und kann. wollen, weil die person interesse an mir hat und können, weil wir auf einer wellenlänge sind.
    und wenn da nun so ein mensch wäre, dann kann ich vielelicht auch mal zur ruhe kommen, weil ich weiß, dass ich nicht alleine bin und nicht immer alles aus eigener kraft bewirken muss, sondern da vielelicht auch mal hilfe ist.

    meinst du? was macht dich so sicher?
    ich denke nicht, dass ich die menschen verschrecke. ich komme nur leider zu selten in situationen, in denen ich in kontakt mit ihnen treten kann.

    nein, muss sie nicht. das ist ja auch keine prüfung. es gibt kein scheitern.
    es hilft nur mein gegenüber einschätzen zu können.

    im wesentlichen ist die zentrale frage vermutlich: wie finde ich liebe und freunde :zwinker:

    danke, war ein guter beitrag. da gab es manche fragen, die mich echt zum nachdenken brachten und ich hab ne weile darüber gebrütet.

    ---------- Beitrag hinzugefügt um 01:14 -----------

    wenn ich solche assoziationen noch öfter höre, fange ich echt an mir darüber sorgen zu machen :tongue:

    aber um zu wissen, wie ich eine situation angehen will/kann, muss ich wissen wo ich hin will und auf welchem weg ich das schaffen kann.
    es geht nicht um die situation im einzelnen. die situationen kann ich managen, nur kommt es nicht zu den situationen, die ich gerne hätte.

    das zugehen ist nicht mein problem. im schlimmsten fall brauche ich ein paar übungsrunden und dann läuft das. wenn ich bezugspunkte zu dingen habe, bin ich wie ein fisch im wasser. die bezugspunkte zu schaffen ist die schwierigeit.
    ich komme viel zu wenig in kontakt mit anderen, neuen menschen, so wie ich es mir wünschen würde.

    ---------- Beitrag hinzugefügt um 01:31 -----------

    tu ich nicht. das klingt hier jetzt viel dramatischer als es ist. ich schaue mir einfach nur an, wie sehr menschen an mir interessiert sind, mehr nicht. ich selektiere anhand dessen nicht.
    und ich schaue, ob unter allen menschen, einer ganz besonders weit kommt... :zwinker:

    haha :grin:
    so ähnlich hab ich botschaften früher auch gerne versteckt. manche mache ich heute noch. nur bin ich nie davon ausgegangen, dass sie jemand bemerkt. das wäre auch etwas naiv.
    wenn ich etwas wirklich erreichen will, gehe ich den geraden weg.
    ich weiß, das ganze kommt hier jetzt sehr prüfend und selektierend rüber. aber so sieht's nicht aus. ich nehm das lockerer als macnhe hier vielelicht denken :zwinker:
    aber ich analysiere eben manches auch gerne mal.

    ich hab die erfahrung gemacht, dass sich teilen auch das gegenteil bewirken kann.
    man behütet und versteckt seine probleme oder was einen beschäftigt nicht, sondern lernt dazu zu stehen.

    ich weiß. trotzdem schaun wir doch einfach wohin es führt. es gibt eh kein richtig oder falsch. nur menschen, mit meinungen und ansichten. manche geben tipss, andere neue gedanken.

    so viel denke ich nur wenn es ruhig ist und ich alleine bin.
    ich sitze nicht in nem lokal und dneke über sowas nach, wenn du das meinst.

    an's ende des regenbogens, wo alle träume wahrheit werden :zwinker:
     
    #20
    User 85671, 10 April 2010

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