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HIV und AIDS

Dieses Thema im Forum "Aufklärung & Verhütung" wurde erstellt von little_viper, 11 August 2003.

Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
  1. little_viper
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    DIESER BEITRAG WURDE IM NOVEMBER 2013 AKTUALISIERT. Ein neues Update wird noch im Dezember 2015 erfolgen!

    weil ich immer wieder Fragen zu den Themen lese, möchte ich hier mal ein Info-Posting zum Thema AIDS und HIV erstellen.

    Viele werden denken:"oh man,was viel Text". Stimmt. Doch den Text lesen und vielleicht was lernen/überdenken sind 10 Minuten. Nicht wissen kann schnell tödlich sein.

    ======

    Was ist HIV, was ist AIDS?
    Der Begriff AIDS ist die Abkürzung für »Acquired Immune Deficiency Syndrome«, also für eine erworbene Abwehrschwäche des Körpers. Diese Abwehrschwäche wird durch das Immunschwächevirus HIV (Human Immunodeficiency Virus = Menschliches Immunschwächevirus) verursacht.

    Das HI-Virus hat die Fähigkeit, bestimmte Zellen anzugreifen, die für die körpereigene Abwehr von Krankheitserregern zuständig sind. Das Virus dringt in diese Zellen ein und bringt sie dazu, neue Viren zu produzieren. Dadurch können die betroffenen Zellen ihre Abwehrfunktion nicht mehr erfüllen und werden schließlich zerstört. Das Immunsystem kann HIV nicht aus dem Körper entfernen, obwohl einige Wochen nach der Infektion Abwehrstoffe (Antikörper, welche auch beim Test nachgewiesen werden) gegen das eingedrungene Virus gebildet werden. Es gelingt ihm dadurch lange, sich gegen HIV zu wehren, doch irgendwann ist das Immunsystem der Übermacht der Viren nicht mehr gewachsen und bricht zusammen. Hierzulande ist dies (OHNE Medikamente!) durchschnittlich nach 8-10 Jahren der Fall. Wirkliche Prognosen können jedoch nicht gestellt werden, da zahlreiche individuelle Faktoren (Lebensweise, etc.) die Viruslast beeinflussen.

    Ein Mensch, dessen Immunsystem bedingt durch das HI-Virus zusammengebrochen ist, der sich also im Vollbild AIDS befindet, ist einer Vielzahl von Krankheitserregern ausgesetzt, ohne sich wehren zu können. Diese Erreger, mit denen der menschliche Organismus normalerweise meist fertig wird, führen bei dem durch HIV wehrlosen Körper zu schweren Krankheiten (den sogenannten opportunistischen Infektionen) und in seltenen Fällen schließlich zum Tod. In Mitteleuropa ist dies aufgrund der guten medizinischen Versorgung jedoch kaum noch der Fall.
    Durch die richtige Medikation, kann die Viruslast heute sogar soweit gesenkt werden, dass ein zuvor AIDSerkankter den Status wieder verlässt. Der HI-Virus bleibt im Körper, kann im Idealfall aber soweit eingeschränkt werden, dass die Viruslast unter die Nachweisgrenze fällt und der HIVpositive somit kein HIV mehr übertragen kann. (Dieser Zustand wird konsequernt medizinisch überwacht und begleitet. Er beruht auf der konsequenten Mitarbeit des Betroffenen.)
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    Wie kommt's?
    Wir möchten an dieser Stelle einmal zum Nachdenken über die möglichen Gründe für dein eventuell praktiziertes riskantes Verhalten anregen, darüber, warum Sie sich – und viele andere auch – auf ungeschützten Geschlechtsverkehr einlassen, obwohl Sie wissen, dass damit ein so hohes Risiko verbunden sein kann.


    Vielleicht denkst Du auch, HIV geht dich nichts an: „Ich bin doch nicht schwul oder drogenabhängig!", „Das kann doch nur über Blut übertragen werden!" – sind häufig geäußerte Meinungen. Ließ diesen Abschnitt trotzdem: Denn HIV/AIDS geht alle an.


    Viele haben bislang die HIV-Infektion bzw. die AIDS-Erkrankung nur als ein Problem bestimmter Gruppen, vor allem der Schwulen und Fixer, angesehen. Weltweite Beobachtungen zeigen aber, dass die Krankheit schon seit langem auch auf heterosexuellem Wege übertragen wird - auch bei uns in Deutschland. Daher sollte sich jeder Einzelne Gedanken machen, wie er sich am besten schützen kann.

    Ausgrenzung oder Diskriminierung von Menschen mit HIV und AIDS sind mit Sicherheit keine Lösung, die Krankheit in den Griff zu bekommen – einzig und allein verantwortliches Verhalten sich selbst und anderen gegenüber kann ein sinnvoller und wirkungsvoller Weg sein.


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    Infektionsrisiken


    Das HI-Virus kann übertragen werden, wenn Blut, Sperma oder Scheidenflüssigkeit auf offene Hautverletzungen (frische Wunden, Pilzinfektionen, Geschlechtskrankheiten, Ekzeme) oder auf Schleimhäute (z. B. Scheide, Penis, Mund, Enddarm) kommt. Speichel, Schweiß, Tränen, Urin und andere Körperausscheidungen enthalten weit weniger Viren und kommen daher für eine Infektion praktisch nicht in Betracht. Man müsste beispielsweise sieben Liter frischen Speichel (der darf wiederum nicht älter sein als ein paar Minuten) auf Ex trinken um sich auf diesem Weg zu infizieren -absolut realitätsfern.

    Die meisten Menschen wechseln im Laufe Ihres Lebens ihre Sexualpartner, manche häufiger, manche weniger häufig. Es ist kein Geheimnis, dass es auch innerhalb einer bestehenden festen Beziehung zu weiteren Sexualkontakten kommen kann. Wie will man erfahren, ob der Partner/die Partnerin infiziert ist?
    Entscheidet sich ein Paar dafür aufs Kondom zu verzichten , sollten beide Partner sicher sein, dass sie gesund sind. Bleibt die Frage: "Wo kann ich einen Test machen?"
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    beim Arzt (allerdings ist das nicht anonym)
    - in Gesundheitsamt (anonym, für Schüler, Studenten, etc. kostenfrei, mit Beratungsangebot!)
    - in einer örtlichen Aidshilfe oder einer vergleichbaren Institution (anonym, für Schüler, Studenten, etc. kostenfrei, mit Beratungsangebot!)
    "Wann kann ich einen Test machen?"
    -
    12 Wochen nach einem Risikokontakt (Sex ohne Kondom)

    Erst dann ist die Viruslast so hoch, dass der Antikörpertest zuverlässige Ergebnisse bringt.Das Testergebnis erfährt man wenige Tage nach der Blutentnahme.


    Wie man sich infizieren kann
    Ungeschützter Geschlechtsverkehr ist nach wie vor der Hauptübertragungsweg des HI-Virus. Es sind Fälle bekannt, bei denen bereits ein einziger ungeschützter Kontakt zur Infektion geführt hat. Wieder andere Menschen infizieren sich erst nach mehrmaligem Kontakt, bei ganz wenigen konnte trotz erhöhten Risikos keine Infektion nachgewiesen werden. Hier auf sein Glück zu vertrauen heißt, mit seiner Gesundheit und der des Partners oder der Partnerin zu spielen!

    Untersuchungen zeigen, dass kurz nach einer erfolgten Infektion die Ansteckungsgefahr für den Partner/die Partnerin besonders hoch ist, also genau in dem Zeitraum, in dem eine Infektion mit dem HI-Virus noch nicht durch den HIV-Test nachgewiesen werden kann.

    Vaginalverkehr
    Beide Partner sind gleichermaßen verantwortlich für die Sicherheit beim sexuellen Verkehr und sollten auf der Verwendung von Kondomen bestehen, wenn die Situation es erfordert. HI-Viren im Sperma oder in der Scheidenflüssigkeit brauchen nicht unbedingt offene Wunden, um in den Körper zu gelangen, auch die Schleimhaut ist eine Eintrittspforte für das Virus. Geschlechtskrankheiten oder Verletzungen erhöhen die Gefahr einer Ansteckung. Frauen haben beim Vaginalverkehr ein größeres Infektionsrisiko als Männer, da die Vagina aus Schleimhaut besteht (beim Mann ist es der kleine Schleimhautkranz am Ende der Harnröhre, also an der Eichelspitze), sie beim Verkehr mit ungleich mehr Körperflüssigkeit (Sperma) in Berührung kommen als Männer und weil die Viruskonzentration im Sperma höher ist als im Scheidensekret. Aber um nicht missverstanden zu werden: trotz dieser Tatsachen können sich auch Männer beim ungeschützten Vaginalverkehr mit dem HI-Virus infizieren!



    Oralverkehr
    Auch über die Mundschleimhaut kann HIV aus dem Menstruationsblut, der Samen- oder Scheidenflüssigkeit aufgenommen werden. Es gibt nachgewiesene Infektionen mit HIV durch die Aufnahme des Samenergusses mit dem Mund, das Risiko ist hier jedoch geringer als bei einem ungeschützten Vaginal- oder Analverkehr.


    Wer sich oral befriedigen lässt (passiver Cunnilingus/Fellatio), dessen Risiko ist praktisch gleich Null. Eine Infektion könnte hier nur durch den Speichel der Partnerin/des Partners erfolgen. Da der Speichel von HIV-positiven Menschen, wenn überhaupt, nur sehr wenige Viren enthält, kann man in diesem Fall von einem nur „theoretischen" Risiko sprechen. Theoretisch deshalb, weil unter bestimmten Umständen eine Übertragung auch hier denkbar wäre, dann nämlich, wenn zum Beispiel die Partnerin/der Partner, die/der oral befriedigt, heftiges Zahnfleischbluten hat. In der Praxis ist ein solcher Fall aber absolut unwahrscheinlich und es gibt noch keinen Fall einer nachgewiesenen Infektion auf diesem Wege. Für den aktiven Partner, d.h. diejenige/denjenigen die/der oral befriedigt (Fellatio/Blasen), besteht in diesem Fall ein Risiko, wenn infektiöses Sperma mit dem Mund aufgenommen wird (Kondom benutzen). Man nimmt an, dass das so genannte „Freudentröpfchen", das bei Erregung des Mannes schon vor dem Orgasmus austritt, aufgrund der geringen Menge für eine Infektion beim Oralverkehr nicht in Betracht kommt.


    Wer eine Frau oral befriedigt (Cunnilingus, Lecken), dessen/deren Risiko ist nach bisherigem Wissen vernachlässigbar gering. Scheidenflüssigkeit einer HIV-positiven Frau enthält zwar durchaus HI-Viren, je nach Gesundheitszustand schwankend und während der Menstruation durch die Beimengung von Blut mehr. Generell ist Scheidenflüssigkeit aber weniger mit HI-Viren belastet als Samenflüssigkeit oder Blut. Zudem enthält Speichel ein Enzym, welches HI-Viren das Leben schwer macht. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass HI-Viren aus der Scheidenflüssigkeit oder beigemengtem Menstruationsblut in ausreichender Menge in den Mund des Partners/der Partnerin gelangen, den Kontakt mit dem Speichel überleben und einige der wenigen Zellen im Mund und Rachenbereich erreichen, die infiziert werden können. Theoretisch wäre es auch denkbar, dass HI-Viren aus der Scheidenflüssigkeit über eine eingerissene Lippe oder offene Hautwunden im Mundbereich des Partners/der Partnerin eindringen. Es gibt jedoch bisher keinen nachgewiesenen Fall einer Übertragung durch Cunnilingus.


    Analverkehr
    Ungeschützter Analverkehr (Darmverkehr) gilt als besonders gefährlich, da hierbei besonders leicht Verletzungen der sehr empfindlichen Darmschleimhaut entstehen, welche eine Ansteckung noch begünstigen. Beide Partner sind gefährdet, der/die ‘Passive’ (der/die in den/die eingedrungen wird) jedoch wesentlich höher. Es sollten auf jeden Fall Kondome (für den Analverkehr gibt es speziell starke Kondome) und ausreichend fettfreie Gleitcreme verwendet werden.



    Bei Schwangerschaft, Geburt und beim Stillen
    Wenn eine Frau HIV-Trägerin ist und sich ein Kind wünscht, können ihre Medikamente entsprechend eingestellt werden. Die Frau kann unter die Nachweisgrenze kommen und somit auch auf natürlichem Weg ein Kind zeugen. Die Schwangerschaft an sich bringt kein Risiko für das Ungeborene, denn es hat seinen eigenen Blutkreislauf und das Fruchtwasser ist nicht infektiös. In der Regel wird in Deutschland ein Kaiserschnitt gemacht, das Kind wird direkt gebatet und von den Körperflüssigkeiten der Mutter gereinigt. Oft bekommen die Säuglinge dann zur Sicherheit eine abgeschwächte Medikamententherapie für ca. 6 Wochen. Liegt die Mutter unter der Nachweisgrenze, kann sie auch bedenklos stillen. Ohne Medikamente ist Muttermilch jedoch hoch infektiös.


    In Deutschland liegt die Rate der Kinder, die sich während der Geburt bei der Mutter mit HIV anstecken bei unter 1%.


    Beim Spritzen von Drogen
    Der gemeinsame intravenöse Gebrauch von Spritzen, Nadeln, Zubehör und Drogen (Needle-Sharing, Work-Sharing, Drug-Sharing) birgt ein sehr hohes Infektionsrisiko (neben HIV auch mit Hepatitis-Erregern), gerade dann, wenn die hygienischen Bedingungen nicht die besten sind.


    Nur sterile Spritzen und sauberes Zubehör (diese werden in Apotheken, von Drogenberatungsstellen oder in Druckräumen abgegeben) bieten einen optimalen Schutz vor Infektionen!


    Bei Blutübertragungen
    Empfänger von Blutkonserven sind, zumindest in Ländern wie der Bundesrepublik, welche die Blutkonserven auf HIV-Antikörper untersuchen, seit Herbst 1985 nahezu geschützt. Ein sehr kleines Restrisiko bleibt jedoch bestehen. Da die Antikörper gegen das HIV erst einige Wochen bis Monate nach der Infektion messbar werden, kann es passieren, dass Blut eines frisch Infizierten noch negativ getestet wird, aber bereits Viren enthält. Das Risiko, sich im Rahmen einer Bluttransfusion mit HIV zu infizieren, wird heute in Deutschland mit einer Wahrscheinlichkeit von 1:1 000 000 bis 1: 3 000 000 beziffert. Bei planbaren Operationen gibt es mit der Eigenblutspende eine absolut sichere Alternative, die auch dieses Restrisiko ausschließt. Dabei wird den Patienten einige Wochen vor der Operation Blut abgenommen und eingelagert, so dass es bei der Operation zur Verfügung steht. Bei Blutprodukten wie Albumin und Gammaglobulin ist die Gefahr praktisch gleich Null, da der Herstellungsvorgang dieser Produkte gleichzeitig zu einer Sterilisierung führt. Die für Bluter notwendigen Gerinnungsfaktoren beinhalten heute kein Risiko mehr.


    Sollte ein Risikokontakt bestanden haben, gibt es die Möglichkeit binnen von 72 Stunden mit der PEP (Postexposionsprohylaxe) zu beginnen. Dafür muss man direkt zum Arzt gehen und in einem Gespräch den Risikokontakt umfassend schildern. Nur, wenn der Arzt die Situation für absolut risikobehaftet einschätz (ungeschützer Sex mit einem HIVpositen oder mit mehreren Unbekannten), bekommt man die PEP. Dabei handelt es sich um normale HIV Medikamente, die man über eine Dauer von 6 Wochen einnehmen muss. Die PEP soll das Riskio einer Ansteckung/ Verbreitung des Virus im Körper massiv einschränken. Aus ethischen Gründen kann dies jedoch nicht durch Studien belegt werden.


    Wie man sich nicht infizieren kann

    Petting
    Die Haut des Menschen hat im Gegensatz zur Schleimhaut eine schützende Hornschicht. Es müssen Verletzungen vorliegen, damit Krankheitserreger eindringen können. Das gilt auch für das HI-Virus. Daher ist Petting eine sexuelle Spielart, die man unbeschwert genießen kann. Zärtlichkeiten, Streicheln, Umarmen, Massagen, gemeinsam erlebte Selbstbefriedigung... es gibt SICHER viele Möglichkeiten, miteinander Spaß und Lust zu haben und sich gegenseitig kennen zu lernen. Der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Natürlich gilt aber auch hier: Sobald Sperma im Spiel ist, sollte man Verhüten!



    Küssen
    Eine HIV-Übertragung durch intensives Küssen, auch Zungenküsse, wurde bisher nicht nachgewiesen. Die Anzahl von Viren im Speichel von HIV-positiven Menschen ist so gering, dass sie für eine Übertragung der Infektion nicht ausreicht. (Ich erinnere an die sieben Liter und den Eimer.) Auch hat der eigene Speichel virus- und bakterienabtötende Wirkung. Küssen kommt daher als Übertragungsweg nur ‘theoretisch’ in Betracht.



    Ärztliche und zahnärztliche Eingriffe
    Bei korrekt durchgeführten Eingriffen besteht keine Infektionsgefahr. Die übliche Sterilisation aller Instrumente tötet das Virus zuverlässig ab. Auch die Desinfektion der Hände durch alkoholische Lösungen beseitigt das Virus, zusätzlich werden Handschuhe und Mundschutz getragen. Es überlebt nicht einmal eine gründliche Reinigung mit Wasser und Seife. Der Virus stirbt außerhalb des menschlichen Körpers binnen weniger Minuten.



    Soziale Kontakte
    Bei normalen sozialen Kontakten besteht keine Ansteckungsgefahr. Mittlerweile wurden international mehrere hundert Familien beobachtet, in denen ein Mitglied infiziert war. Dabei kam es trotz zum Teil sehr schlechter hygienischer Bedingungen nicht zur Übertragung auf andere Familienmitglieder (Ausnahme: Geschlechtspartner).



    Das Virus wird also durch folgende Kontakte nicht übertragen:

    nicht durch die gemeinsame Benutzung von Wohnung, Gegenständen des alltäglichen Gebrauchs und Toiletten von Menschen mit HIV oder AIDS

    nicht durch die Pflege von Menschen, die an AIDS erkrankt sind, sofern die dabei üblichen Desinfektionsmaßnahmen und Hygieneregeln beachtet werden

    nicht durch den gemeinsamen Genuss von Früchten und anderen Lebensmitteln

    nicht durch Händeschütteln, Umarmen, Streicheln, Massieren und Küssen

    nicht durch Tränen

    nicht durch Husten und Niesen

    nicht durch Insektenstiche und Haustiere

    nicht in der Schule oder im Kindergarten, auch wenn HIV-positive Kinder diese besuchen

    nicht im Schwimmbad, in der Sauna oder beim Duschen

    nicht beim Friseur oder im Kosmetiksalon

    nicht beim Tätowieren, Ohrlochstechen, bei der Akupunktur usw., sofern die dabei üblichen Desinfektionsmaßnahmen und Hygieneregeln beachtet werden

    Jeglicher normaler Umgang miteinander bringt keinerlei Infektionsgefahr. Lediglich der direkte Kontakt mit Blut, Sperma, Scheidenflüssigkeit oder Muttermilch (mit einer Schleimhaut oder offenen(!) Wunde) kann zu einer Infektion führen.

    Beim Geschlechtsverkehr kann man sich somit anstecken, sofern die Safer Sex-Regeln nicht beachtet werden.


    Kondome schützen!!!!

    DIESER BEITRAG WURDE IM NOVEMBER 2013 AKTUALISIERT. Ein neues Update wird noch im Dezember 2015 erfolgen!
    Bei Fragen und Anregungen wendet ihr euch bitte an Mikiyo.
     
    #1
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 12 November 2013
    little_viper, 11 August 2003
    • Danke (import) Danke (import) x 4

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