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hpv-ansteckung. ?#*$!!

Dieses Thema im Forum "Aufklärung & Verhütung" wurde erstellt von bienchen*w*, 22 April 2009.

  1. bienchen*w*
    0
    ich hab vor kurzer zeit schonmal geschrieben, dass bei mir eine hpv-infektion festgestellt wurde.
    ich hab mich daraufhin EINGEHENDST diesem leidigen thema befasst.

    so wies aussieht hab ich mir eben jenes von meinem partner eingefangen... der letzte abstrich VOR ihm war nämlich "sauber"
    kurzum - eben jener hatte in der zeit vor mir ebenfalls zwei oder drei harnröhrenabstriche mit komplett-durchchecken...
    man(n) will ja seine neue freundin nicht anstecken... -.- :hust:

    kurzum bei nem one-night stand zwischen mir und seiner letzten festen freundin ist der gummi gerissen und die tussi ist quasi die matratze der kompletten stadt.

    halleluja.

    ich hab madame auch schon direkt darauf angesprochen.
    die dame klagt über gebärmutterbeschwerden, zwischenblutungen etc. ihr müsste die gebärmutter deshalb bald rausgenommen werden. und an nem feucht fröhlichen grillabend plaudert sie munter aus dem nähkästchen, dass (ich zitiere) ihre "mumu sonst brennt wie scheiße, wenn sie ohne gummi bumst und sperma reinkriegt."
    außerdem wurden bei ihrem ex schon mal kondylome festgestellt und behandelt.
    ich könnt die frau einfach erwürgen. ich will absolut nicht wissen, wen sie schon mit was alles angesteckt hat... hiv hat sie jedenfalls nicht. den test haben wir ihr gezahlt, damit wir uns auch absolut sicher sein konnten, nachdem er und ich auch noch einen gemacht haben, dass ja nix schiefgehen kann.

    kurzum. es werden jetzt noch einige bekannte von meinem freund zum urologen hatschen, da sie ebenfalls unverhüteten geschlechtsverkehr mit dieser person hatten.

    und eben einer dieser hat heute von seinem urologen erzählt bekommen, dass man sich nicht anstecken könnte, wenn man "keine warzen sieht".
    ich könnt grad absolut aus der haut fahren.
    die behauptung ist doch totaler schwachsinn, oder??
    ich hab ja wohl auch keine warzen.
    jedenfalls fühl ich mich grad auch von meinem freund ziemlich angegriffen, weil dieser nun bezweifelt, dass ichs von ihm hab...

    :flennen:


    ich könnte grad schreien vor wut...
     
    #1
    bienchen*w*, 22 April 2009
  2. krava
    krava (35)
    Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
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    Verliebt
    Nicht bei jedem/jeder äußert sich eine HPV-Infektion durch Feigwarzen. Man kann das VIrus jahrelang in sich tragen, ohne dass man es merkt. Übertragen kann man es deshalb natürlich trotzdem.

    Ich finde es zwar schlimm, dass diese Dorfmatratze so leichtfertig mit ihrer Gesundheit und auch der von Anderen umgeht, aber die Kerle, die ohne Gummi mit ihr schlafen sind wohl auch selbst schuld. Dass man sich bei ungeschütztem GV mit einer Menge Krankheiten anstecken kann, das sollte bekannt sein. Wer´s trotzdem macht, der nimmt das Risiko dann eben in Kauf. Hat dein Freund scheinbar auch gemacht.

    Wobei... Ich weiß nicht, ob du es schon geschrieben hast, aber theoretisch könntest du das Virus auch schon von Geburt an haben. Es kann auch auf ungeborene Kinder übertragen werden.
    http://www.frauenaerzte-im-netz.de/de_humane-papillom-viren-hpv--uebertragung-verbreitung_913.html

    P.S. Vor einer HPV-Ansteckung bieten Kondome keinen 100%igen Schutz. Sie sind natürlich dennoch empfehlenswert, wenn man mit jemandem Sex hat, von dem man nicht weiß, was für Krankheiten derjenige evtl. hat.
     
    #2
    krava, 22 April 2009
  3. bienchen*w*
    0
    zunächst mal ja! - die kerle sind eindeutig selber schuld. bei meinem freund wurde jedoch verhütet und der gummi ist gerissen. eindeutig ein griff ins klo.
    für mich ist es trotzdem verdammt schwer wie er sich auf so ein wirklich billiges flittchen überhaupt einlassen konnte, dass meilenweit unter seinem niveau rumdümpelt, und mit seinem kompletten freundeskreis ""verkehrt" hat.
    noch schlimmer ist für mich die tatsache, dass ihr ihre gesundheit absolut egal zu sein scheint und sie weiter fröhlich besoffen von einem bett und gebüsch ins nächste fällt... während ich seitdem immer wieder zusammenbrechen könnte.
    so viele in meiner verwandtschaft sind an krebs gestorben... meinem vater hätte beinahe ein stück der lunge entfernt werden müssen, weil sein behandelnder arzt ein basinom von der größe eines tennisballes über zwei jahre lang nicht erkannt hat. meine mutter hatte ne zyste, die jedoch von selbst wieder verschwunden ist.
    meine großmutter hat nur noch eine brust. meine tante hatte lungenkrebs, mein onkel ebenfalls... meine cousine hatte ne seltene leukämieform und ist weihnachten vor zwei jahren gestorben. sie war genau so alt, wie ich jetzt.
    ich versuchs bis zum nächsten test von mir wegzuschieben und zeitweise funktioniert das ganz gut. aber grad im moment durch dieses scheiß gespräch kommt grad wieder alles hoch und ich hab wortwörtlich todesangst und panikattacken.

    natürlich gabs auch bei mir verhütungsfehler, bzw. dass man bei kondomen nur ne 50/50 chance hat, dass alles gut geht weiß ich auch... aber gerade dieses eine mal wo eigentlich alles ausgeschlossen wurde passiert dann sowas... :geknickt:


    generell ist die wahrscheinlichkeit, dass ein kind bei der geburt infiziert wird schon sehr gering (wenn auch vorhanden - will ich gar nicht bestreiten!!) jedoch war meine mutter, als sie mit mir schwanger war in äußerst intensiver behandlung und wurde ständig kontrolliert, da sie schon mitte dreißig war und meine eltern zuvor über zehn jahre lang versucht hatten kinder zu bekommen und die hoffnung bereits aufgegeben hatten.

    zudem wurde bei mir ab meinem 14. lebensjahr - also seit ich das erste mal zum fa bin - um mir die Pille verschreiben zu lassen. jedesmal die krebsvorsorge mindestens halbjährlich inoffiziell mitgemacht, da der damalige pathologe (ist leider vor zwei monaten verstorben) das kulanterweise immer noch kostenlos angehängt hat... grund siehe oben meine verwandtschaftlichen verhältnisse.

    kurzum. ich bin jetzt zwanzig... der virus müsste über über 6 1/2 jahre geschlafen haben und ich müsste ihn von meiner mutter bei der geburt übertragen bekommen haben.


    denn vor besagtem ersten termin hatte ich noch keinen geschlechtsverkehr und auch nix mit rumspielen... und bei einer erstinfektion wäre er nachgewiesen worden.


    ich hab vor das nächste mal einen hpv dna-test zu machen. laut den leitlinien GAÄD kann so auch eine latente form nachgewiesen (wenn ichs richtig verstanden hab) werden und vor allem was für einen typ ich mir da denn überhaupt eingefangen habe...

    ich würd gern von anderen betroffenen hören, wie bei ihnen der krankheitsverlauf denn war und ob, bzw. wie sie letztendlich behandelt werden haben müssen.
     
    #3
    bienchen*w*, 23 April 2009
  4. krava
    krava (35)
    Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
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    Verliebt
    Wie meinst du das denn? Kondome sind bei richtiger Anwendung sehr sicher. Wir benutzen sie seit fast 8 Jahren und uns ist noch nie eins kaputt gegangen, verrutscht oder sonst was. Man kann mit den Teilen eine Menge falsch machen; das fängt bei der Lagerung an, falsche Größe gekauft, Creme an den Händen etc.
    Findest du über Google keine Erfahrungsberichte?
     
    #4
    krava, 23 April 2009
  5. bienchen*w*
    0
    ich meinte damit, dass kondome nicht 100%ig gegen hpv schützen.
    (... hab ich glaub ich von der seite des krebsinformationsdienstes.
    sorry, war etwas missverständlich ausgedrückt.)

    da die übertragung ja über betroffenes hautareal und schleimhautkontakt erfolgt. also nicht direkt über körperflüssigkeiten wie bei sperma und hiv sondern über den direkten hautkontakt.
    man nehme nun an, dass eine person flächige hautveränderungen (die man ja saublöderweise auch noch ohne essigsäure nicht sieht) am penisschaft hat und kompatible frau mit schamlippen bzw. ihrem scheidenausgang eben dort in berührung kommt. dann hilft auch kein gummi. und das ist dann auch kein "anwendungsfehler" das praxistaugliche ganzkörperkondom ist ja leider noch nicht erfunden worden.
    nichts desto trotz hätte ich in so einem fall eine erstinfektion beim nächsten fa-termin mitbekommen. denn ich bin auch wg. pillenrezept sehr regelmäßig alle 3 monate dort angetanzt.


    in einem naturheilkunde-forum gibts ziemlich beängstigende beiträge dazu... da hat sich eine bei papIIId sofort die gebärmutter entfernen lassen... eine andere wurde von ihrem fa falsch behandelt und hat 8 monate lang antibiotika eingenommen.
    im med1 forum schreibt eine frau sie habe 13 verschiedene typen auf einmal... aber was dann letztendlich dabei rausgekommen ist... - fehlanzeige.
    cyberdoktor.de war nicht schlecht... jedoch warn da wiederum nicht direkte berichte zu finden, von betroffenen, die den mist wieder losgeworden sind, sondern nur fragen zum thema von der ersten panik über konisation bis zu kinderwünschen. die "endergebnisse" werden dort wie bei den meisten seiten nicht erwähnt.


    http://www.ankekartscher.de/hpv.htm

    war ein äußerst vollständiges tagebuch zum thema hpv und gebärmutterhalskrebs. sehr berührend und lesenswert... auch ohne hpv.

    aber danach war ich erstmal am boden zerstört... und musste die ganze zeit an meine cousine denken und wie schlecht es ihr damals auch mit der chemo gegangen ist.

    meist liest man nur, wenn es schlimm ausgeht... nie, wenn alles gut läuft. wahnsinnig mach ich mich selbst denk ich schon genug. drum wär ich grad über ein paar positive stimmen glücklich.
     
    #5
    bienchen*w*, 23 April 2009
  6. Eulenschnatter
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Hallo!
    Ich muss mich jetzt mal zu Wort melden, da ich doch merke das dich das Thema sehr belastet.
    Ich habe auch eine HPV Infektion, die bei mir auch im Verlauf der Diagnose etc. zu einiger Verwirrung/Verzweiflung geführt hat.
    Letztendlich hab ich gelesen das ca. 60 % der Bevölkerung den Virus in sich tragen und er letztlich nur bei einem geringen Prozentsatz wirklich zum Ausbruch kommt. Leider gehören wir eben zu jenen.
    Ich war damals auch sehr fertig, alles hat sich aber ein wenig beruhigt als ich zur Behandlung ins Uni-Klinikum gewechselt bin, weil mir das bei meinem unfähigen FA doch zu bunt wurde.
    Mein neuer FA hat auf jeden Fall zu mir gemeint das, falls es zur Entwicklung eines Tumors kommen sollte, dies sehr langsam vonstatten geht. Somit kann man bei einer Verschlechterung des Zustands/ CIN-Werts recht gut mit einer Konisation eingreifen.
    Er hat mir auch gesagt das man das teilweise per Vereisung machen kann, was sich für mich nicht mehr ganz so schlimm anhörte...
    Außerdem musst du auch immer beachten das die Spontanheilungsrate doch sehr hoch ist, deshalb habe ich die Hoffnung darauf noch nicht aufgegeben.
    Letztendlich habe ich mich davon gelöst Schuldige zu suchen, denn es bringt wirklich kaum was, da die Übertragungswege so unterschiedlich sind. Es haben ja wie gesagt auch so viele den Erreger, aber zum Ausbruch kommt es z.b. durch ein geschwächtes Immunsystem welches man ja schlecht immer selbst auf einem konstant hohen Niveau halten kann.
    Ich würde dir raten zu versuchen dich nicht mehr ganz so verrückt zu machen (Ich weiß das das leicht gesagt ist.) und erst mal zu schauen wie es beim nächsten Mal aussieht, vielleicht hat sich ja dann alles von allein schon wieder gebessert.
    Außerdem würde ich an deiner Stelle überlegen, falls du es noch nicht gemacht hast, dich mal an eine Beratung in einem Uni-Klinikum zu wenden. Die Leute dort haben doch sehr viel mehr Erfahrung mit der Problematik und neigen nicht so zur Panikmache wie manche FAs.
    Ich hoffe ich konnte dir ein bißchen weiterhelfen, kannst dich auch gern per PN an mich wenden wenn du möchtest.
    Alles Gute und LG
     
    #6
    Eulenschnatter, 23 April 2009

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