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HPV Impfung tödlich?

Dieses Thema im Forum "Aufklärung & Verhütung" wurde erstellt von Gazalia, 15 Januar 2008.

  1. User 4590
    User 4590 (33)
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    nicht angegeben
    Das macht das Ganze aber auch nicht wahrer. :zwinker:

    Dass die Eltern voll auf die Impfsache angesprungen sind, ist nur zu logisch, die haben grade ihr Kind verloren und brauchen dringend einen Grund dafür, um irgendwie mit ihrer Trauer fertig zu werden - dass das mit Fakten aber nicht grade viel zu tun hat, sollte eigentlich klar sein. Gleiches gilt für irgendwelche Vermutungen der Gerichtsmedizin; vermuten heißt nicht wissen. Das ist wieder mal ein typischer Fall von völlig sinnfreiem Aufbauschen einer Sache in den Medien und dem wilden Herstellen von angeblich sicheren Zusammenhängen, wo in Wirklichkeit absolut gar nichts bewiesen ist. Und das passiert leider auch immer öfter schon in den sogenannten 'seriösen' Zeitungen, die Krankheit hat nicht mehr die BILD allein.
     
    #21
    User 4590, 17 Januar 2008
  2. erbsenbaby
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    Off-Topic:
    wer die pille nimmt und raucht, erleidet häufiger einen schlaganfall. auch in jungen jahren.
    wenn sie die pille überhaupt genommen hat.
     
    #22
    erbsenbaby, 18 Januar 2008
  3. User 18780
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    (Ich habe die meisten beiträge nur überflogen).

    Grundsätzlich gilt: Die Schutzwirkung von Impfungen übersteigen bei weitem die möglichen Risiken. Daran kann kein Impfgegner rütteln. In der Sendung "Quarks & Co" wurde darüber aufgeklärt.

    Quarks & Co - Sendung vom 30. Oktober 2007

    rechts kann man durch die themen der sendung navigieren, zum beispiel hier hin:
    Quarks & Co - Die Angst vorm Impfen ist unbegründet

    hier gehts um die impfung gegen gebährmutterhalskrebs:
    Quarks & Co - Impfen gegen Krebs


    gruß,
    Mann im M :zwinker: nd
     
    #23
    User 18780, 18 Januar 2008
  4. timtam
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    Ich habe auch schon von solchen Todesfällen gehört. Was mich an der Sache etwas verunsichert, ist die Tatsache, dass diese Mädchen kurz nach der Impfung sterben. Niemand weiss, wie es in 10, 20 etc. Jahren aussehen wird.
    Ich werde mich auf jeden Fall nicht impfen lassen, bevor nicht Langzeitstudien gemacht wurden.

    Btw, es steht doch gar nicht zur Diskussion, ob die Quelle seriös oder weniger seriös ist? Auf dem Internet findet man genug Quellen, die darüber berichten und deshalb sollte man sich darüber auch Gedanken machen und das ganze nicht einfach ignorieren.

    muss man, glaub ich, nix mehr dazu sagen?

    Es gibt also mindestens 16 gefährliche HPV-Typen und wir impfen uns gegen jene 2, die in Entwicklungländern am häufigsten vorkamen. :ratlos: Macht doch irgendwie keinen Sinn?

    Quelle

    Was meint ihr dazu? Habt ihr das alles gewusst bevor ihr geimpft wurden? Irgendwie kann ich es einfach nicht so ganz verstehen... Erinnert mich irgendwie an meine Mumpserkrankung. Ich war nämlich 2 Monate zuvor dagegen geimpft worden. :kopfschue
     
    #24
    timtam, 19 Januar 2008
  5. Die_Kleene
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    Also, ich wusste das, was du oben genannt hast. Dennoch schätze ich die Gefahr an einer Impfung zu sterben wesentlich geringer ein als die Gefahr an Krebs zu sterben. Punkt.

    Warum wir uns nur gegen 2 (bzw eigentlich 4) Virustypen impfen? Weil es noch keine Impfung gegen die anderen gibt. Und wenn mit so einer Impfung schon 70% des Ausbruches von Krebs, Feigwarzen etc. verhindert werden können, ist das schon eine ganze Menge.

    Meine Mutter arbeitet im Krankenhaus- im Labor, sie bekommt die herausgeschnittenen Körperteile, die werden dort untersucht.
    Die hatten vor wenigen Monaten einen Fall bei dem die Frau an Gebärmutterhalskrebs erkrankt war, der Krebs hatte sich bereist weiter ausgebreitet, die mussten die Frau von innen praktischen aushöhlen und ihre Überlebenschancen waren auch sehr gering.

    Sowas muss ich nicht haben...
     
    #25
    Die_Kleene, 19 Januar 2008
  6. brainforce
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    @Threadstarter:
    das Risiko an der Impfung zu sterben ist wohl verschwindend gering (soweit ich das als Laie an den Fakten und Zahlen zu beurteilen vermag). Es gibt auch durchaus Unfälle bei denen Menschen WEGEN des angelegten Gurtes zu Tode gekommen sind - nur sind das eben extrem seltene Fälle - genau wei bei der Impfung.

    Wie überall gilt hier eine Abwägung des Risikos - und ich denke das Ergebnis ist eindeutig...
     
    #26
    brainforce, 19 Januar 2008
  7. User 4590
    User 4590 (33)
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    Also sorry, aber damit disqualifizierst du dich mal gehörig selbst. :zwinker: Es ist eigentlich bei aller Art von Information ziemlich wichtig, ob die Quelle seriös ist oder nicht, und wenn es sich bei der Quelle um das Internet handelt, dann erst recht - das nennt sich Medienkompetenz. Nur weil eine bestimmte Sache von vielen aufgegriffen wird, steigt doch damit nicht der Wahrheitsgehalt.
     
    #27
    User 4590, 19 Januar 2008
  8. timtam
    timtam (30)
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    deshalb habe ich nicht geschrieben "seriös oder unseriös". :zwinker: Eine österreichische Tageszeitungen gehört für mich schon zu den eher seriösen Quellen. Deshalb finde ich die Diskussion darüber eher unangebracht.
    Der Wahrheitsgehalt steigert sich nicht unbedingt, aber wenn Berichte darüber erscheinen, die nicht einfach aus der Luft gegriffen sind, sondern gestützt auf die Aussage von Ärzten und Gerichtsmedizinern, dann finde ich, man sollte sich zumindest Gedanken darüber machen und nicht einfach naiv ignorieren.
     
    #28
    timtam, 19 Januar 2008
  9. User 4590
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    Ich finde es viel naiver, alles zu glauben, nur weil es in der Zeitung steht oder angeblich von irgendeinem Fachmann gesagt wurde (wer sagt dir, dass der das tatsächlich so gesagt hat, oder dass er wirklich Ahnung hat von dem, was er da redet? Es geben so viele angebliche 'Experten' den lieben langen Tag in den Medien ihren Senf von sich, wenn man das alles glauben würde ... und in dem aktuellen Fall ist auch noch überhaupt nichts stichhaltig bewiesen, das sind reine Vermutungen, trotzdem wird es nachgeplappert, als wäre es das Evangelium). Und wie kommst du zu der Einschätzung, dass eine österreichische Tageszeitung automatisch seriös sein muss, nur weil's halt eine österreichische Tageszeitung ist? Wir haben hier auch eine Tageszeitung, aber wenn man sich da mal eine Ausgabe ansieht, dann merkt man, dass die doch sehr BILD-affin aufgemacht ist.

    Man sollte sicher nicht einfach Dinge ignorieren, aber man sollte auch definitiv kritisch mit den Medien umgehen, meiner Meinung nach kann man da inzwischen gar nicht mehr kritisch genug sein. Leider scheint aber mit der Flut von Informationen, die uns jeden Tag verfüttert wird, auch die Hilflosigkeit vieler zu steigen, wenn's um die Bewertung dieser Infos geht.
     
    #29
    User 4590, 19 Januar 2008
  10. Wombat86
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    Ich habe das heut morgen erst in der Zeitung gelesen und ich bin fast vom Stuhl gefallen. Ich dachte eigentlich ich hätte mich genügend über die Impfung informiert. Aber über vermeindliche Todesfälle habe ich nichts gelesen. Habe Anfang Januar meine erste Spritze bekommen...Ich bin total verunsichert grad..ich mein klar vom logischen Denken ist das Risiko gering daran zu sterben und es ist ja auch gar nicht bewiesen. Nur für mich stellt sich jetzt die Frage, ob ich weiter machen soll oder nicht ? Ich weiß genau, dass meine Mutter heut abend wieder auf mich einreden wird. Sie war von anfang an gegen die Impfung, eben weil man nicht viel darüber weiß.:geknickt:
    Ich habe lange drüber nachgedacht, ob ich es machen soll. Aber nachdem das Gespräch mit meiner FA so positiv ausgefallen is und auch im Forum sich viele für diese Impfung entschieden haben und die Geldfrage acuh keine Rolle mehr spielte (krankenkasse hat die Kosten übernommen), habe ich mich dazu entschlossen, die Impfung zu machen...
    Aber nun bin ich mir gar nich mehr so sicher :kopfschue ich hatte jetzt die letzte Woche häufig Kopfweh. Heute auch wieder. Habe es zuerst auf meine Tage geschoben, weil ich da immer Kopfschmerzen bekomme...Ich weiß nicht vl schiebe ich grad einfach Paranoia:ratlos:
     
    #30
    Wombat86, 28 Januar 2008
  11. Sunbaby
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    Von der Österreichzeitung, ich wollte mich auch impfen lassen, aber jetzt warte ich einmal ab was weiter geschieht, im Moment raten sie eh ab sich nicht impfen zu lassen
     
    #31
    Sunbaby, 28 Januar 2008
  12. User 69081
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    Also wird zur Impfung geraten, oder hast du dich mit der doppelten Verneinung vertan?

    @Wombat: jetzt kannst du auch weiter machen, wenn du schon angefangen hast.

    Eine Tageszeitung ist keine seriöse Quelle, nur weil sie nicht so reißerisch schreibt wie die Bild (oder ein österreichisches Äquivalent) heißt das nicht, dass sie deswegen objektiv ist.

    Ich weiß, das Beispiel ist nicht passend, aber habt ihr das schonmal überlegt: Menschen fahren absichtlich mit weit über 100 kmh über die Straßen, auch über Nasse und gehen das Todesrisiko damit bewusst ein. Aber bei einer Impfung, wo nichtmal bewiesen ist, dass da ein Zusammenhang besteht, da schreien plötzlich alle NEIN!
    Es kann genauso eine Lebensmittelunverträglichkeit/Allergie gewesen sein, das kann man meines Wissens nach post mortem nicht mehr heraus finden.
     
    #32
    User 69081, 28 Januar 2008
  13. jasmin03
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    also ich weiss nicht was ich von dem zeitungsartikel halten soll.
    ich habe mich impfen lassen und habe keine nebenwirkungen gehabt.
    ich bin froh das ich geimpft bin!

    denn die erkrankung ist weit aus brutaler als manche denken.
     
    #33
    jasmin03, 28 Januar 2008
  14. Gazalia
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    ich denke, Sunbaby meinte, dass im Moment von der Impfung abgeraten wird.
    Damit dass jetzt endlich aufhört mit der "unseriösen" Quelle:
    (habe ich auch in einem anderen Thread schon gepostet)

    Quelle: derStandard.at

    eine seriöse Tageszeitung.
    (da wird mir jeder Österreicher zustimmen, dass der Standard kein Klatschblatt ist, sondern eine seriöse Quelle)

    Krank nach HPV-Impfung
    Abstriche sind laut Mediziner eine bessere Vorsorge gegen Krebs - die Bundes*gesundheits*kommission wird erst Ende Jänner eine Empfehlung abgeben
    Wien - "Der Impfstoff ist zugelassen und gilt damit als sicher", stellt das Gesundheitsministerium klar. Dennoch, die Zahl der Meldungen über Erkrankungen nach einer Impfung gegen humane Papillomaviren (HPV) - Verursacher von Gebärmutterhalskrebs - nehmen zu.

    Mehrere Impfvorfälle

    Die Staatsanwaltschaft ermittelt bereits nach einem Todesfall. Eine 19-jährige Oberösterreicherin war voriges Jahr drei Wochen nach der ersten von drei Teilimpfungen in ihrer Wiener Studentenwohnung an Atemlähmung gestorben. Und eine 15-jährige Oberösterreicherin wurde mit einer Gehirnhautentzündung ins Krankenhaus eingeliefert, wie der Standard.at gestern berichtete.

    Landesrätin rät von der Impfung ab

    Für Gesundheitslandesrätin Silvia Stöger Grund genug, jetzt jenen Oberösterreicherinnen, die aufgrund der Meldungen an der Unbedenklichkeit der Impfung zu zweifeln begonnen haben, von einer solchen abzuraten. Zumindest so lange, bis die Bundesgesundheitskommission ihre Empfehlung abgeben hat. Das soll am 28. Jänner geschehen.

    Regelmäßiger Abstrich zu 99 Prozent sicher

    Dann wird den Sozialversicherungsträgern und den Ländern der Endbericht zur Evaluierung vorgelegt. Experten haben geprüft, welche Alternativen es zur Gebärmutterhalskrebsvorsorge bereits gibt und wie effizient deren Wirkungsweise sei. So garantiere etwa ein regelmäßiger Abstrich ein 99 prozentige Sicherheit, meint das Gesundheitsministerium. Von dem Endbericht werde es auch abhängen, ob die rund 500 Euro teure HPV-Impfung in den nationalen Impfplan aufgenommen wird.

    Sicherheit des Impfstoffes nicht bewertet

    Die "Sicherheit des Impfstoffes", so stellt das Ministerium klar, wurde jedoch nicht bewertet, auch wenn die Anzahl der Nebenwirkungen steige. Grundsätzlich sind die Ärzte verpflichtet, jegliche Beschwerden, die nach Impfungen oder Medikamenteneinnahmen aufgetreten sind, der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit zu melden.

    Bekannte Beschwerden

    Dort gingen voriges Jahr sieben Mitteilungen über einen zeitlichen Zusammenhang von HPV-Impfung und Nebenwirkungen ein. Patientinnen litten unter starken Kopfschmerzen oder hohem Fieber. Weitere Nebenwirkung: Regelblutungen blieben aus.

    Pro-Impfprojekt in Niederösterreich

    Das niederösterreichische Landeskrankenhaus Korneuburg stellte noch weitere Reaktionen direkt nach den Spritzen fest: Immer wieder seine junge Mädchen kollabiert, bestätigt Gynäkologieprimar Peter Safar. Doch trotz der nun bekannt gewordenen Zwischenfälle hält das Land an seinem Pilotprojekt fest. Als einziges Bundesland hat es im Mai 2007 eine Impfaktion an Landeskrankenhäusern gestartet. 500 statt 270 Euro kosten den Frauen die drei Teilimpfungen, den Restbetrag übernimmt das Land. 20.000 Frauen, in Durchschnitt zwischen 16 und 20 Jahren, haben sich bereits impfen lassen.

    Abstrich wesentlich erfolgreiche Prophylaxe

    "Gestern haben wird vom Land die Mitteilung erhalten, es sei keine Gefahr im Verzug und die Aktion ist auf unbestimmte Dauer fortgesetzt," sagt Safar. Das begrüßt der Mediziner nicht. Denn er hält einen österreichweit organisierten Aufbau von Abstrichen für eine wesentlich erfolgversprechendere Prophylaxe als die Impfung mit einem Stoff, der in einem beschleunigten Verfahren zugelassen wurde und über dessen Wirksamkeit es noch keine Langzeitstudien gebe. Aus diesem Grund rät auch das Grazer Frauengesundheitszentrum weiterhin vor übereilten Impfungen ab. (Kerstin Scheller, STANDARD, Printausgabe, 17.01.2007

    Pro": "Wirksamkeit ist abgesichert"
    Krebshilfepräsident Paul Sevelda plädiert im derStandard.at-Interview für die Aufnahme der HPV-Impfung ins Kinderimpfprogramm - Pro
    derStandard.at: Seit ein paar Wochen gibt es einen zweiten Impfstoff gegen Gebährmutterhalskrebs. Können Sie die Impfung empfehlen?

    Sevelda: Ja, auch der zweite Impfstoff hat bezüglich der HPV Stämme 16 und 18, die für 70 Prozent der Gebärmutterhalskrebsfälle verantwortlich sind, eine praktisch 100-prozentige Wirksamkeit in Bezug auf Vermeidung von Krebs-Vorstufen bedingt durch diese beiden onkogenen (krebserregenden) Virusstämme.

    derStandard.at: Gebärmutterhalskrebs wird zu rund 75 Prozent durch die Humanen Papillomavirenstämme (HPV) 16 und 18 verursacht. Wie viel Prozent der Männer und Frauen sind oder werden in Europa durchschnittlich im Laufe ihres Lebens mit den Viren infiziert?

    Sevelda: Innerhalb eines Lebens kommen 60 bis 80 Prozent aller Männer und Frauen mit diesen beiden Virusstämmen in Kontakt. Zum Glück wird bei den allermeisten Menschen der Körper selbst mit einer solchen Besiedelung fertig und scheidet das Virus aus. Nur die persistierende (fortbestehende, Anm.) Besiedelung über mehrere Jahre kann zu Gebärmutterhalskrebs Vorstufen und letzten Endes auch zum Gebärmutterhalskrebs führen. In Österreich betrifft das pro Jahr insgesamt 500 Frauen mit Gebärmutterhalskrebs und etwa 5.000 Frauen mit Vorstufen.

    derStandard.at: Kritische Stimmen sagen, dass es bis jetzt keine publizierten Phase III Studien, also klinischen Studien gibt. Ohne diese werden Medikamente aber kaum zugelassen. Warum dann die HPV-Impfstoffe? Ist die Studienlage ausreichend?

    Sevelda: Diese Darstellung ist definitiv falsch. Für beide Impfstoffe gibt es prospektiv randomisierte placebokontrollierte Phase III Studien, die alle ein signifikantes Studienergebnis bezüglich der Wirksamkeit des Impfstoffes gezeigt haben. Damit ist der höchste Level an Evidenz gegeben. Bezüglich der Wirksamkeit und auch der Sicherheit ist die Studienlage nicht nur ausreichend, sondern im Vergleich zu allen anderen Impfstoffen mehr als abgesichert.

    derStandard.at: Gebärmutterhalskrebs hat gegenüber anderen Krebsarten in den Industrieländern eine geringe Erkrankungs- und Sterblichkeitsrate. Durch jährliche Vorsorgeuntersuchungen (PAP Abstrich) und durch die häufigere Verwendung von Kondomen (HIV, HepatitisC) ist zusätzlich ein Rückgang zu beobachten. Warum reichen diese einfachen und sicheren präventiven Maßnahmen nicht aus?

    Sevelda: Diese Maßnahmen sind eben nicht präventiv, der Krebsabstrich entdeckt zum Glück bei den allermeisten Frauen, die regelmäßig jährlich zum Krebsabstrich gehen, die Frühformen der Erkrankung. Diese können mit einer kleinen Operation zumeist geheilt werden, dennoch bedeutet ein auffälliger Krebsabstrich oder auch eine "sogenannte kleine Operation" eine enorme Belastung für die Frau.

    Die Impfung verhindert die Entstehung der Vorstufen der Gebärmutterhalskrebserkrankung und ist daher tatsächlich präventiv. Das Kondom kann wohl dazu beitragen, dass die Übertragung von Humanen Papillomaviren reduziert wird, aber sie können die Übertragung nicht verhindern.

    derStandard.at: Sollte jedes Mädchen bis zum 26. Lebensjahr geimpft werden?

    Sevelda: Ein klares ja, es gibt derzeit nur zwei Ausnahmen: Jene Frauen, die gerade schwanger sind, sollten nach der Schwangerschaft geimpft werden und jene Frauen, die derzeit bereits einen auffälligen Krebsabstrich haben oder an Gebärmutterhalskrebs erkrankt sind, benötigen eine wirksame Therapie dieser Erkrankung. Beide Impfstoffe sind rein präventiv und nicht therapeutisch wirksam.

    derStandard.at: Sollten auch Buben oder Männer geimpft werden?

    Sevelda: Grundsätzlich wäre das zu empfehlen, wenn man das Ziel hat die HPV Besiedelung gänzlich auszurotten. Die Männer sind auch Überträger und daher wäre es wünschenswert, wenn durch die Impfung die Übertragungsrate reduziert werden könnte.

    Realistischerweise erscheinen diese Idealvorstellung derzeit aus Kostengründen nicht realisierbar. Der individuelle Vorteil einer Impfung ist ungleich größer für die Frau und die Mädchen als für die Knaben, denn die HPV bedingten Krebserkrankungen der Männer beschränken sich auf die sehr seltenen Penis- Anal- und HNO Karzinome. Der Vierfachimpfstoff bietet wenigstens zusätzlichen Schutz vor Genitalwarzen, die bei Männern sogar häufiger vorkommen als bei Frauen.

    derStandard.at: Warum ist eine Aufnahme ins Kinderimpfprogramm (kostenlose Impfung aller Mädchen zwischen 9 und 14 Jahren) sinnvoll?

    Sevelda: Erstens können in diesem Alter alle in der Schule erfasst werden. Zweitens ist die Immunantwort in diesem Alter am besten, das heißt dass in diesem Alter Geimpfte den höchsten Antikörperspiegel erzielen und drittens sind in diesem Alter praktisch alle Kindern frei von HPV und damit die ideale Zielgruppe mit der am höchsten zu erwartenden Erfolgsrate.

    derStandard.at: Was spricht dagegen Langzeitstudien abzuwarten, bevor eine Durchimpfung aller Mädchen gefordert wird?

    Sevelda: Gebärmutterhalskrebs entwickelt sich aus den Vorstufen innerhalb von zehn Jahren zur invasiven Krebserkrankung (in das Gewebe hineinwuchernd, Anm.). Ohne diese Vorstufen gibt es keinen Gebärmutterhalskrebs. Es wäre nicht gerechtfertigt, dass wir in den Placebogruppen nun zusehen, wie diese Frauen über die Vorstufen innerhalb von zehn Jahren die invasiven Gebärmutterhalskrebserkrankung entwickeln, wenn wir heute schon wissen, dass die Impfung diese Vorstufen zu praktisch 100 Prozent verhindern kann.

    Je länger wir warten, desto mehr Frauen und Mädchen können sich in dieser Zeit mit HPV infizieren und setzen sich damit diesem potenziellen Risiko aus. Auch die Sicherheit der Impfung ist innerhalb der Studien überprüft worden und es zeigt sich im Vergleich zur Placebogruppe keinerlei Unterschied, da es sich auch bei der Impfung um keinen Lebendimpfstoff handelt.

    derStandard.at: Macht die Impfung bei Frauen nach dem ersten Geschlechtsverkehr Sinn? Die klinische Wirksamkeit der Impfungen bei Frauen über 26 Jahre ist noch nicht erwiesen.

    Sevelda: Die Impfung ist unabhängig vom Geschlechtsverkehr zu sehen. Selbstverständlich macht die Impfung auch für jene Frauen Sinn, die bereits Geschlechtsverkehr gehabt haben. Wir wissen heute, dass die Wahrscheinlichkeit einer Frau, gerade zum Zeitpunkt der Impfung mit HPV 16 oder 18 infiziert zu sein, bei ein bis zwei Prozent liegt. Da wir allerdings heute keinerlei Therapien für die Behandlung der HPV Infektion haben, raten wir nicht zu einer Testung ob man HPV infiziert ist. Dadurch würden wir viele Frauen verunsichern und in Schrecken versetzen ohne daraus klinische Konsequenzen ziehen zu können.

    derStandard.at: Die Kosten für den Impfstoff sind relativ hoch. Der Nutzen der Impfung wird vor allem in der dritten Welt gesehen. Geht es da nicht offensichtlich um verkaufsfördernde Maßnahmen der Herstellerseite in den Industriestaaten?

    Sevelda: Es ist richtig, dass die Impfung vor allem in jenen Ländern einen noch größeren Effekt erzielen könnte, in denen die Gebärmutterhalskrebserkrankung immer noch die häufigste Krebserkrankung der jungen Frau darstellt wie zum Beispiel in Indien und in weiten Teilen Afrikas. Dies bedeutet aber keinesfalls dass es nicht auch in einem Land wie Österreich Sinn macht, etwas zu verhindern, was immerhin jährlich in Österreich 5 000 Frauen betrifft, nämlich Frauen mit Gebärmutterhalskrebs Vorstufen und auch 500 Frauen mit invasiven Krebserkrankungen.

    Kosten-Nutzenanalysen zeigen auch, dass durch den präventiven Charakter der Impfung ein hohes Einsparungspotenzial gegeben ist neben der Vermeidung des individuellen Leidens der betroffenen Frau. (Das Interview führte Marietta Türk, derStandard.at, 24.10.2007)

    "Contra": "Grundsätzliches noch nicht beantwortet"
    Der Gynäkologe Christian Fiala gibt im derStandard.at-Interview zu bedenken, dass nicht geklärt ist, ob die Impfung vor Gebärmutterhalskrebs schützt - Contra
    derStandard.at: Seit ein paar Wochen gibt es einen zweiten Impfstoff gegen Gebährmutterhalskrebs. Können Sie die Impfung empfehlen?

    Fiala: Die grundsätzlichen Fragen zur Sinnhaftigkeit der HPV Impfung sind noch nicht beantwortet: schützt die Impfung wirklich vor Gebärmutterhalskrebs, wenn ja in welchem Ausmaß und wie groß ist das Risiko von langfristigen Nebenwirkungen. Derzeit sprechen die Fakten dafür, die Vorsorgeuntersuchungen (PAP/Muttermundabstrich) regelmäßig durchzuführen und mit der Impfung abzuwarten, bis bessere Daten vorliegen.

    derStandard.at: Gebärmutterhalskrebs wird zu rund 75 Prozent durch die Humanen Papillomavirenstämme (HPV) 16 und 18 verursacht. Wie viel Prozent der Männer und Frauen sind oder werden in Europa durchschnittlich im Laufe ihres Lebens mit den Viren infiziert?

    Fiala: Gebärmutterhalskrebs ist mit HPV "assoziiert". Ob er auch durch HPV verursacht wird ist noch nicht klar. Dies ist einer der Gründe mit der Impfung abzuwarten, bis bessere Daten vorliegen.

    Eine Studie aus Deutschland belegt bei 20 Prozent der untersuchten Frauen eine HPV Infektion, allerdings hatten nur 5 Prozent der Frauen eine Infektion mit dem HPV Virusstamm 16, der als High-risk-Typ eingestuft wird.

    In einer Untersuchung aus den USA fanden sich die HPV Stämme 16 und 18, auf die der Impfstoff "Gardasil" u.a. abzielt nur bei einem sehr geringen Prozentsatz der Frauen: Typ 16 bei 1,5 Prozent und Typ 18 bei lediglich 0,8 Prozent der untersuchten Frauen. In Österreich liegen keine Daten zum Vorkommen von HPV-Infektionen bei Frauen/Mädchen vor.

    derStandard.at: Kritische Stimmen sagen, dass es bis jetzt keine publizierten Phase III Studien (zum klinischen Nutzen), also klinische Studien gibt. Ohne diese werden Medikamente aber kaum zugelassen. Warum dann die HPV-Impfstoffe? Ist die Studienlage ausreichend?

    Fiala: Die Impfung wurde mit beispiellosem Werbeaufwand eingeführt. Dabei kamen bisher kritische Aspekte viel zu kurz. So fehlen zum Beispiel Studien darüber ob auch tatsächlich die Häufigkeit von Krebs verringert wird, oder lediglich die Häufigkeit von Virusinfektionen.

    derStandard.at: Gebärmutterhalskrebs hat gegenüber anderer Krebsarten in den Industrieländern eine geringe Erkrankungs- und Sterblichkeitsrate. Durch jährliche Vorsorgeuntersuchungen (PAP Abstrich) und durch die häufigere Verwendung von Kondomen (HIV, HepatitisC) ist zusätzlich ein Rückgang zu beobachten. Warum reichen diese einfachen und sicheren präventiven Maßnahmen nicht aus?

    Fiala: Die Häufigkeit ist in den letzten 20 Jahren sehr stark zurückgegangen. Das Risiko für eine Frau, vor dem 75. Lebensjahr an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken liegt derzeit bei einem Prozent und könnte noch weiter reduziert werden, wenn die bekannten Früherkennungsmaßnahmen mehr in Anspruch genommen werden.

    Auch die Vorbeugung durch Änderungen des Lebensstils sollte gefördert werden, da insbesondere Rauchen das Risiko für Gebärmutterhalskrebs verdoppelt. Es ist deshalb bedauerlich, dass die Einschränkung von Rauchen auf dermaßen viele gesellschaftliche Widerstände stößt, wie die Diskussion über Rauchverbot in Lokalen gezeigt hat. Deshalb hat die Impfung keine Priorität im Gesundheitswesen.

    derStandard.at: Sollte jedes Mädchen bis zum 26. Lebensjahr geimpft werden?

    Fiala: Eine kritische Beurteilung der Fakten führt zu der Empfehlung abzuwarten bis bessere Daten vorliegen. Eine generelle Empfehlung für alle Mädchen ist derzeit nicht gerechtfertigt. Es ist jedoch wichtig interessierten Frauen und Mädchen Entscheidungshilfen in Form von sachlicher Aufklärung über Risiko und Nutzen der Impfung zu geben.

    derStandard.at: Sollten auch Buben, oder Männer geimpft werden?

    Fiala: Hier liegen noch viel weniger Daten vor. Der gesundheitliche Nutzen einer generellen Durchimpfung bestimmter Jahrgänge ist wissenschaftlich nicht belegt.

    derStandard.at: Warum ist eine Aufnahme ins Kinderimpfprogramm (kostenlose Impfung aller Mädchen zwischen 9 und 14 Jahren) sinnvoll?

    Fiala: Dies ist derzeit, wegen der unvollständigen Datenlage nicht sinnvoll. Angesichts der hohen Kosten stellt sich auch die Frage, ob mit derart großem Aufwand nicht bessere Initiativen gefördert werden sollen. Ferner heilt eine Infektion mit HPV in den allermeisten Fällen ohne Therapie.

    derStandard.at: Was spricht dagegen Langzeitstudien abzuwarten, bevor eine Durchimpfung aller Mädchen gefordert wird?

    Fiala: Es gibt keinen Grund für ein schnelles Handeln. Die Häufigkeit des Gebärmutterhalskrebses ist stark zurückgegangen und wir haben eine bewährte Früherkennungsmaßnahme, den Muttermundabstrich, der noch häufiger angewendet werden sollte. Es gibt in der Medizin genügend Beispiele wo eine Maßnahme verfrüht eingeführt wurde und sich die negativen Auswirkungen erst später gezeigt haben. Es gibt keinen Grund hier ein Risiko einzugehen.

    derStandard.at: Macht die Impfung bei Frauen nach dem ersten Geschlechtsverkehr Sinn?

    Fiala: Die klinische Wirksamkeit der Impfungen bei Frauen über 26 Jahre ist noch nicht erwiesen. Die veröffentlichten Daten lassen die Impfung bei bereits sexuell aktiven Frauen/Mädchen wenig sinnvoll erscheinen.

    derStandard.at: Die Kosten für den Impfstoff sind relativ hoch. Der Nutzen der Impfung wird vor allem in der dritten Welt gesehen. Geht es da nicht offensichtlich um verkaufsfördernde Maßnahmen der Herstellerseite in den Industriestaaten?

    Fiala: Die Kosten für die Impfung stehen in keinen vernünftigem Verhältnis zum unsicheren Nutzen und der geringen Häufigkeit des Gebärmutterhalskrebs. Dies gilt sowohl für die Industrieländer, als auch für Entwicklungsländer.

    So sind die Menschen in Afrika so arm, das nur etwa 60 Prozent aller Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben, mit den entsprechend großen Gesundheitsproblemen. Folglich hat eine HPV Impfung dort ebenfalls keine Priorität. (Das Interview führte Andrea Niemann, derStandard.at, 24.10.2007)
     
    #34
    Gazalia, 28 Januar 2008
  15. User 69081
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    Wieso werde ich immer falsch verstanden? Es geht darum, dass eine Tageszeitung, egal wie sie heißt nicht objektiv berichtet. Gib mir medizinische Fachliteratur, Niederschriften von Forschern, aber nicht nur mit Contra sondern auch mit Pro-Argumenten. Dann kann ich mir eine richtige Meinung bilden. In einem Interview in einer Tageszeitung werden immer Zielgerichtete Fragen gestellt, wenn eine Antwort in die eine oder die andere Richtung geht, wird das entsprechend Interessante rausgepickt. Eine Zeitung lebt davon, sich zu verkaufen, das geht immer besser, wenn da ein paar Schlagworte fallen können, die die Aufmerksamkeit der breiten Masse erregt.

    Dieses Zitat aus dem Standard hast du schonmal gepostet, oder?
    Da werden eine Landrätin (keine Medizinerin) ein Präsident der krebshilfe (auch kein Mediziner) und ein Gyn. zitiert. Frag doch mal in der Redaktion nach, wieviele Gyn. insgesamt befragt wurden, ich wette mit dir (da ich selbst schon in verschiedenen Redaktionen gearbeitet habe) dass das mehrere waren und nur der zitiert wird, der die "interessanteste" Meinung vertritt. Ein Gyn. der sagt: "Ja, die Impfung ist toll" der ist für die Leser völlig uninteressant. Aber auch niedergelassene Gyn. können längst nicht soviel über Wirkung oder Nichtwirkung sagen, wie es die Forscher (die ja auch Medizin und entsprechend die Fachrichtung studiert haben) die mit dem Virus, dem Krebs und den Impfstoffen arbeiten.

    Ich hoffe du verstehst jetzt, was ich meine wenn ich schreibe, dass ich eine Tageszeitung nicht für seriös bzw besser gesagt objektiv halte.
     
    #35
    User 69081, 28 Januar 2008
  16. Gazalia
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    Hättest du dir mein Zitat durchgelesen, hättest du gesehen dass hier sowohl PRO als auch CONTRA abgedruckt ist. Und um Fachliteratur rauszusuchen bin ich zu faul:smile:


    wieder: lies mal genauer:smile:
    Paul Sevelda: Univ. Prof. Dr. Paul Sevelda
    Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe
    Vorstand der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe des Krankenhaus Hietzing, Wien


    Landesrätin Silvia Stöger:
    Ausbildung

    Pflichtschule

    Bundesrealgymnasium Wien 13.

    Studium der Medizin an der Universität Wien

    8. Juni 1963
    Matura

    5. Dez. 1971
    Promotion zum Doktor

    Studientätigkeit durch 8 Monate am Union Memorial Hospital in Baltimore, USA

    1 Jahr
    Ausbildung an der 1. Med. Universitätsklinik am Department für Gastroenterologie

    Ausbildung zum Facharzt für Gynäkologie- und Geburtshilfe an der 2 Universitäts-Frauenklinik Wien

    27. Nov. 1978
    Facharztdiplom

    1994
    Diplom für psychosoziale Medizin

    1996
    Diplom für psychosomatische Medizin

    1999
    Ausbildung zur Ärztin für psychotherapeutische Medizin




    Und nochmal: in dem Artikel sind sehr wohl auch PRO HPV Impfung Argumente aufgelistet.


    Also, was ich nicht ganz verstehe: wenn dir dein GYNÄKOLOGE sagt"impfen sie sich gegen HPV Viren" dann lässt du dich impfen.
    Andererseits sagst du:
    Aber auch niedergelassene Gyn. können längst nicht soviel über Wirkung oder Nichtwirkung sagen, wie es die Forscher (die ja auch Medizin und entsprechend die Fachrichtung studiert haben) die mit dem Virus, dem Krebs und den Impfstoffen arbeiten.

    wie kannst du dir dann jemals sicher sein? Du sagt ja selbst "NUR" ein Gynäkologe...:ratlos: Und dem vertraust du dich dann an?


    Denkst du jetzt anders darüber, nachdem sich herausgestellt hat dass das
    falsch ist?
     
    #36
    Gazalia, 28 Januar 2008
  17. User 69081
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    nicht angegeben
    Nein, ich denke nicht anders darüber denn:
    Du zerpflückst einfach alles, was ich schreibe so, wie es dir gerade passt. Gehst aber dabei auf meine kernaussage, dass Redaktionen manipulieren, garnicht ein.
    Mir ist sehrwohl aufgefallen, dass Pro und Contraargumente in deinem Text stehen. Ich schrieb aber, dass ich die von Forschern will, die intensiv dem dem Virus, dem Impfstoff und dem Krebs arbeiten und nicht von Ärzten und anderen Medizinern, die genau wie das "gemeine Volk" die Infozettel zu lesen bekommen.

    Und ich habe mir, ganz ohne Werbung, ohne Tip und Hinweis von Ärzten oder Zeitungen meine eigene Meinung gebildet: ich werde mich impfen lassen, denn ich habe (oder hatte) das Virus bereits in einer schwachen Form und ich weiß wie schlimm das ist, wenn man dann dauernd im KH liegt und darauf wartet, gelasert zu werden.
    Ich kann jasmin03 da nur zustimmen.
     
    #37
    User 69081, 28 Januar 2008
  18. Gazalia
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    Es ist ja nicht meine Sache und geht mich auch nichts an, aber wie kannst du einerseits DAS:

    sagen und dich dann so "mir nichts, dir nichts," impfen lassen? :ratlos: Du kriegst ja von deinem FA auch nur quasi dem "Infozettel" zu "lesen" und keine wissenschaftlichen Studien...
    Oder hast du etwa diese ganzen Informationen von Forschern?
     
    #38
    Gazalia, 28 Januar 2008
  19. User 69081
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    nicht angegeben
    hmmm... ich dachte ich hätte geschrieben, dass ich betroffen bin, dass ich weiß was es heißt dieses Virus zu haben. DESWEGEN lasse ich mich impfen
     
    #39
    User 69081, 28 Januar 2008
  20. Süßejana
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    das scheinen die üblichen nebenwirkungen zusein.

    hört sich vielleicht hat an aber wenn man bedenkt wieviele dieser impfungen gemacht wurden und das in relation zu den fällen mit komplikationen setzt dürfte sich eine äußerst geringe prozentzahl dabei herauskommen nagelt mich net auf die genau zahl fest, aber ich glaube bei medikamenten sind es 5% der behandlungen zu komplikationen kommen und das es zu so schweren komplikationen kommen kann liegt auch noch im límit, sonst verliert das medikament seine zulassung.

    das ändert aber alles nix daran, dass es für die opfer nixmehr ändern kann.
     
    #40
    Süßejana, 28 Januar 2008

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