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Hund in der Wohnung

Dieses Thema im Forum "Off-Topic-Location" wurde erstellt von User 10015, 24 Januar 2010.

  1. User 10015
    User 10015 (28)
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    Hi,
    ich habe schon länger darüber nachgedacht, ob ich mir evt .einen Hunde anschaffe, nun wollte ich mal die Hundebesitzer unter euch fragen, ob die Bedingungen geeignet wären.
    Ich wohne in einer Wohnung in Berlin Pankow, d.h. in der Stadt, aber in einem relativ ruhigen Bereich. Es gibt viele Parks und Grünflächen.
    Die Wohnung ist nicht sonderlich groß, 60qm, 2Stock. Ich hab recht viel Zeit, der Hunde wäre für die nächsten zwei Jahre nie länger als 4 Stunden allein. Ich geh gerne raus, geh viel joggen und würde meinen Hunde gerne mitnehmen, daher will ich keinen kleinen Hund, sondern schon was sportlicheres, mit kurzem Fell, evt. ein Labrador.
    Wir (meine Freundin, mit der ich zusammen wohne und ich) beide haben noch keine Erfahrung mit Hunden. Ich hab früher öfter mal auf den Hund unsere Nachbarn aufgepasst oder bin mit ihm Gassi gegangen, ich denke, ich bin da recht lernfähig, meine Freundin bestimmt auch. :smile:
    Ich würde den Hund gerne selber erziehen, er sollte also am besten jung sein, oder ist das eher ungünstig?
    Dann hab ich noch ein paar weitere Fragen:
    -Wie teuer ist ein Hund im Monat? (Futter, Steuer, Arzt)
    -Riecht es in der Wohnung doll nach Hund?
    -Muss man eine Wohnung für einen Hund speziell herrichten?
    -Gibt es sonst noch etwas wichtiges zu beachten?

    Also, vielen lieben Dank für eure Antworten.
    evil
     
    #1
    User 10015, 24 Januar 2010
  2. Chérie
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    Bevor ich auf deine anderen Fragen eingehe, springt mir das ins Auge:

    Und was ist danach? So ein Hund - gerade wenn du einen Welpen willst - wird nunmal älter als 2 Jahre und damit wäre der Großteil der Zeit seines Lebens noch in der Schwebe.

    Ich studiere selbst gerade im Moment und natürlich hätte ich die notwendige Zeit für einen Hund. Aber ich schaffe mir keinen an, weil ich eben nicht weiß, was danach kommt. Und ich will mir schon einen kleinen anschaffen, um ihn ggf. ins Büro mitnehmen zu können.
     
    #2
    Chérie, 24 Januar 2010
  3. User 48753
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    Ich kenne mich ja nicht wirklich gut mit Hunden aus, aber eine Frage hätte ich jetzt doch:

    Du sagst, dein Hund würde in den nächsten 2 Jahren nie länger als 4 Stunden allein sein? Was ist dann nach den 2 Jahren? Ein Hund wird ja älter als 2 Jahre und du wirst ihn ja wohl auch länger haben. Das wäre jetzt schon etwas arg kurzfristig gedacht.

    Außerdem bin ich mir nicht so sicher, ob das eine gute Idee ist, wenn du einen jungen Hund selber erziehen willst, wenn du keine Erfahrung mit Hunden hast. Da kann man auch ziemlich viel falsch machen.

    Edit: Chérie war schneller.
     
    #3
    User 48753, 24 Januar 2010
  4. User 75021
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    Dem muss ich zustimmen. Ich habe selber wenig Hundeerfahrung und würde mir daher KEINEN Welpen als Ersthund zulegen.
    Wenn Hund, dann bitte aus dem Tiereim! Vor allem wenn ihr noch nie einen hattet.
    Ausserdem sind 60qm viel zu eng für einen Labrador o.ä.-entweder umziehen, oder ein kleiner Hund. Alles andere wäre Quälerei für das Tier.
     
    #4
    User 75021, 24 Januar 2010
  5. Chérie
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    Dem kann ich jetzt so nicht zustimmen. Tierheimhund haben zumeist schlechte Erfahrungen gemacht (ja nicht alle, aber doch einige) und auch das wäre für einen Anfänger wohl eine riesige Herausforderung, ggf. solch einen Problemhund zu bekommen.

    Und was die kleine Wohnung angeht: was machen Hunde denn schon groß in der Wohnung? Richtig, sie schlafen und fressen. So lange der Auslauf stimmt und draußen gespielt wird, sehe ich eine 60qm-Wohnung nicht als zu klein an.
     
    #5
    Chérie, 24 Januar 2010
  6. krava
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    Also die Wohnungsgröße finde ich auch nicht unpassend. Wir haben jetzt knapp 70qm mit einem Schäfer-Rottweiler-Mix.

    Ob ein Welpe als Ersthund gut ist, darüber kann man streiten. Man muiss sich eben darüber im Klaren sein, dass ein Welpe ein Welpe ist und die Herausforderung ist mind. so groß wie mit einem Säugling/Baby. Grade die ersten Wochen sind entscheidend, da kann man viel falsch machen.
    An deiner Stelle würde ich mir auf jeden Fall eine Hundeschule suchen und diese um Unterstützung bitten. Die haben garantiert viele Tipps für dich und Welpenschule und so was ist sowieso fast Pflicht. Ist für Hund und Mensch was ganz tolles. :zwinker:

    Hunde aus dem Tierheim oder Notfälle z.B. aus dem Ausland wären für mich persönlich absolut kein Ausschlusskriterium - im Gegenteil. Es gibt da sicherlich verschiedene Hintergründe. Nicht jeder Hund im Tierheim hat Schreckliches erlebt. Gibt genügend, die einfach abgegeben wurden, weil die Besitzer sich getrennt haben oder weil (angeblich) eine Allergie vorlag. Diese Hunde sind dann nicht zwangsläufig schwer traumatisiert und durchaus auch für einen Anfänger geeignet. Da muss man sich eben informieren und sorgfältig abwägen.
    Erziehen kann man auch einen älteren Hund noch bzw. die sind oft auch schon recht gut erzogen. Am allerwichtigsten sind Zeit und Einfühlungsvermögen!! Und ggf. auch Geduld, denn ein Hund ist genauso wenig ein Roboter wie ein Kind. Und wie auch schon erwähnt wurde wird so ein Hund normalerweiswe mind. 10 Jahre alt - das sollte man auch bedenken.

    Lieber TS,
    weißt du denn, was für ein Hund es in etwa sein sollte? Also so grob die Größe? Bei sportlich gibts ja viele Möglichkeiten... In Richtung Border Collie oder was sonst?

    Informier dich doch mal bei dir vor Ort bei den örtlichen Einrichtungen, was für Hunde es da derzeit gibt.

    Probleme kann es immer geben, man kann nicht alles vorher einkalkulieren. Das ist ganz klar. Ein Hund kann krank werden, kann u.U. viel Geld kosten, viel Arbeit machen etc.
    Bedenk bitte auch das!!!!!!
    Ein Hund muss geimpft und entwurmt werden, kostet Hundesteuer, braucht eine Haftpflichtversicherung etc. Habt ihr das berechnet?
    Das sind jetzt erstmal die Standardkosten. Futter ist da noch gar nicht mit drin. Wieviel das im Monat kostet, das hängt von der Futterart ab und sicherlich auch von der Größe des Hundes.
    Unsere Kira frisst pro Tag ca. 3-5 Euro, allerdings kauf ich inzwischen auch nur noch Bio-Futter bzw. eine bestimmte schwedische Marke, bei der die Dose schon etwas mehr kostet als bei anderen Supermarktmarken. Aber ich achte eben auch auf den Inhalt. Ich könnte sie auch für 1-2 Euro am Tag versorgen.
     
    #6
    krava, 24 Januar 2010
  7. Chérie
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    Labrador - steht oben :zwinker:
     
    #7
    Chérie, 24 Januar 2010
  8. ichschonwieder
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    Ich sehe die 60qm nicht als dramatisch an, solange der Hund draussen vernünftig beschäftigt wird.
    Wichtiger finde ich bei einem Welpen bzw. jungen Hund eine Hundeschule. Ihr solltet euch auch Gedanken machen, was nach den 2 Jahren passiert.

    EDIT:
    Einen Border Collie sollte sich aber nur jemand mit sehr viel Zeit zulegen. Die wollen gut beschäftigt werden.
     
    #8
    ichschonwieder, 24 Januar 2010
  9. krava
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    Aber nur als Beispiel und die allersportlichsten sind Labradore ja auch nicht unbedingt.

    Dem stimm ich absolut zu.


    P.S. Was mir noch einfällt, grade bei einem Welpen: BItte auch einkalkulieren, dass da durchaus mal was kaputt geht. Da werden schon mal Schuhe zerbissen, Polster angenagt etc.
    Sonstige Kosten bei jedem Hund: Leine, Halsband/Geschirr, Decke, Körbchen, Autoumbau etc.
     
    #9
    krava, 24 Januar 2010
  10. Chérie
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    Da möchte ich noch 3x "sehr" einfügen. Border Collies sind Arbeitshunde und keine wirklichen Haushalts-Hunde. Wer denkt, die mit ein bisschen Agility abspeisen zu können, der irrt sich gewaltig.

    Und wenn der TS hier von Labrador als Beispiel spricht, dann gehe ich davon aus, dass er eben einen etwas größeren Hund will, mit dem er Joggen kann und keinen, den er im Rucksack mitschleppen muss.
     
    #10
    Chérie, 24 Januar 2010
  11. User 67627
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    zunächst mal...wenn du dir einen jungen hund holen möchtest, dann beachte bitte, dass er in der ersten zeit keine treppen steigen sollte. du müsstest ihn also die treppen hoch- und runtertragen.
    ein hund ist erst mit 1-2 jahren ausgewachsen und bis dahin wachsen auch noch die knochen und gelenke. treppensteigen ist eine für den hund unnatürliche bewegung und kann sich negativ auf das wachstum auswirken.
    also mind. 1 jahr lang sollte er dies nicht übermäßig (oder gar nicht) machen müssen. und bis dahin kann so ein hund mal locker 20kg wiegen.

    wenn er noch nicht sauber ist, musst du nach jedem trinken und essen mit ihm runtergehen :zwinker:
    deweiteren...als "hundeanfänger" auf jeden fall eine hundeschule besuchen. die zeit muss sein, denn ein nicht erzogener hund kann dir das leben zur hölle machen.

    und auch bei einem welpen muss man damit rechnen, dass er einiges in der wohnung zernagt...stelle also keine guten schuhe in erreichbare nähe des rabauken.

    jetzt zu den fragen:

    Wie teuer ist ein Hund im Monat? (Futter, Steuer, Arzt)

    ein hund in der größe braucht ungefähr für 30eur futter im monat
    dazu regelmäßig eine wurmkur, impfungen und sonstige arztbesuche. du solltest also schon einen notgroschen beiseite legen, dass du da nicht in schwierigkeiten kommst.
    hundesteuer ist von stadt zu stadt unterschiedlich. erkundige dich bei der verwaltung.

    -Riecht es in der Wohnung doll nach Hund?

    JA
    ich hab es selbst gar nicht geglaubt, aber wenn andere bei uns in der wohnung waren, bemerkten sie immer starken hundegeruch. du musst auch damit rechnen, dass tapete und möbel verschmutzt werden, denn du musst ja auch bei schlechtem wetter mit dem hund raus.
    du wirst auch überall hundehaare haben, die sich zum teil nur sehr schwer entfernen lassen. du brauchst einen guten staubsauger.

    -Muss man eine Wohnung für einen Hund speziell herrichten?

    bring alles weg, was er kaputtmachen (zernagen oder zerreissen) könnte :zwinker:
    ansonsten braucht er nur eine hundedecke (etwas von der couch entfernt, weil er sonst rüberklettert) und ein platz für sein futter, was sich gut reinigen lässt.
    60m² reichen auch für einen etwas größeren hund. er soll in der wohnung nicht rumtoben oder sie auf den kopf stellen.

    -Gibt es sonst noch etwas wichtiges zu beachten?

    vieles...aber alles dinge, die sich nach und nach rausstellen werden. :zwinker:
    nicht zuviel spielzeug bereitstellen...lieber ein oder zwei sachen, worauf er herumnagen darf.
    er soll sich auf dich fixieren und du musst viel mit ihm arbeiten. hundeschule alleine reicht nicht. die erziehung geht zuhause weiter.
    achte auf jeden fall auf den charakter des hundes, dass er zu dir und deinen gepflogenheiten passt.
     
    #11
    User 67627, 24 Januar 2010
  12. krava
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    Zum Thema Hundegeruch in der Wohnung:
    Wir haben unsere Kira erst seit Dezember in der Wohnung. Ich finde, es riecht nicht groß nach Hund. Aber Leute, die Hunde gar nicht gewöhnt sind, die nehmen das wahrscheinlich anders wahr. Wichtig finde ich: Keinen Teppich!!!
    Denn den kriegt man nie sauber und auch nicht annähernd geruchsfrei!!

    Was auch noch zu bedenken wäre: Männlein oder Weiblein? Und dann entsprechende Kosten für Kastration!!
     
    #12
    krava, 24 Januar 2010
  13. User 10015
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    Hi,
    erst mal vielen lieben Dank für die vielen schnellen Antworten. Das mit den zwei Jahren war darauf bezogen, dass ich in der Zeit, wo der Hund ein Welpe wäre, sehr viel Zeit hätte. Danach studiere ich noch weitere zwei Jahre (Master) und danach mache ich hoffentlich eine Referendariat und werde Lehrer, wo ich auch genug Zeit habe, zumal ich nicht voll arbeiten möchte. Also hätte ich auch zuküftig genug Zeit.

    Mit den Hunderassen hab ich mich noch nicht so beschäftig. Er sollte halt möglichst kurze Haare haben und so sportlich sein, dass er auch mal 10km mit mir joggen könnte (wenn sowas überhaupt geht). Er soll kein Kampfhund sein und vielleicht so 50cm hoch.
    In eine Hundeschule würde ich auch gehen, gibts ja hier in Berlin bestimmt reichlich.
    Warum ist ein Welpe so kompliziert? Weil er viel aufmerksamkeit braucht und schwer zu erziehen ist? (Gibt es gute Bücher für sowas)

    Vielen Dank, evil
     
    #13
    User 10015, 24 Januar 2010
  14. ichschonwieder
    Verbringt hier viel Zeit
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    Zum Geruch: Nasse Hunde stinken eigentlich immer. Auch wenn unser Hund sonst nicht komisch riecht, aber wenn er nass ist, ist es penetrant. An Kosten für unseren Hund (Schäfer/Schnauzer-Hütehund-Mix) rechne ich mindestens 65 Euro an Futter, 81 Euro im Quartal für die Versicherung, mindestens 200 Euro im Jahr an Tierarztkosten und noch einiges mehr an Spielzeug und Belohnungszeugs.
    Ein Hund ist nicht günstig, sollte man nicht vergessen. Grade bei einem jungen Hund braucht man alle Nase lang neue Leinen und Halsbänder oder Geschirre, weil die so flott wachsen. (Als Hund verstehe ich alles ab mindestens 45 cm Schulterhöhe)
     
    #14
    ichschonwieder, 24 Januar 2010
  15. Schmusekatze05
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    Das ist wirklich so. Fast alle unsere Freunde mit Hund behaupten, dass es bei ihnen nicht nach Hund riecht. Aber wenn man als Nicht-Hundebesitzer bei denen kommt riecht es eben doch. Bei einigen mehr und bei anderen weniger. Aber das ein Hund da ist merkt man definitiv.
     
    #15
    Schmusekatze05, 24 Januar 2010
  16. User 53338
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    Also meine Freundin hat sich als Ersthund zwei Welpen geholt - zwei Boxer. Die sind unglaublich dickköpfig. Aber sie hat sich verdammt gut informiert, hat sich während der Erziehung immer wieder aus verschiedenen Quellen Tipps und Ratschläge geholt, war mit ihren Hunden in der Welpenschule, geht mit ihnen regelmäßig in den Hundepark und sie zu sozialisieren usw. - wenn man es geschickt anstellt und seeeeeeeeehr viel Ausdauer hat, sehe ich kein Problem, warum man sich keinen Welpen anschaffen sollte. Eine Hunderziehung dauert lange. Je nach Rasse kann man nicht erwarten, dass der Hund innerhalb von einem Jahr erzogen ist. Gerade wenn dann die Zeit ist, wo es in die Erwachsenephase übergeht und die Hormone verrückt spielen, vergessen viele Hunde ihre Erziehung wieder.


    Wegen der 2 Jahre: ich sehe da nur dann ein Problem, wenn du versuchst dein Leben ohne Hund zu planen. Man muss sich eben nach dem Tier richten und niemand kann sein Leben für die nächsten 10 bis 12 Jahre vorher sagen. Von daher kann man lange auf den richtigen Zeitpunkt warten. Bei meiner Freundin war das auch alles anders geplant, jetzt trennt sie sich und zieht grade um und die Hunde kommen mit. Selbstveständlich ist es, dass das Leben nach den Tieren geplant wird und sie Wege nehmen muss, die deutlich schwerer sind. Grade eine Wohnungssuche gestaltet sich mit zwei Hunden als schwierig. Aber wenn du dir darüber bewusst bist, und das nehme ich mal an, und bereit dazu bist, dein Leben MIT Tier zu planen, spricht in meinen Augen nichts dagegen. Die Nachteile die dadurch entstehen müssen dir eben bewusst sein.

    Was ich dir raten würde: schau dich mal nach Züchtern in deiner Umgebung und schau da einfach mal vorbei und besprich deine Fragen mit diesen. Die können dir nähmlich sehr viel zu Rasse und Wesen des Tieres sagen und sollten dir deine Fragen beantworten können, was die Haltung angeht.


    Das mit dem Geruch kann ich nicht bestätigen... war schon bei vielen Leuten mit Hund und ich rieche da nichts - wobei ich meine Nase auch als nicht empfindlich beschreiben würde. Menschen mit einem ausgeprägteren Geruchssinn riechen da vielleicht schon eher etwas. Aber ich denke, jeder Hundebesitze kann mit einer guten Hygiene dem vorbeugen.
     
    #16
    User 53338, 24 Januar 2010
  17. User 82687
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    Ich kann Bondage nur zustimmen. Du musst bereit sein, dein Leben mit den Tieren zu planen. Ich hab zwar keinen Hund, aber zu Beginn des Studiums zwei Katzenwelpen auf dem Bauernhof im Winter gefunden. Die sind bei weitem nicht so zeit- und vor allem erziehintensiv. Aber glaub mir, sie brauchen auch schon viel Zeit. Außerdem, einfach mal n We wegfahren geht nicht. Ich muss immer jemand finden, der aufpasst. Zudem muss ich planen, dass beide nicht zu lange allein sind unter der Woche, bei Studium und Job nebenher nicht immer leicht und nen Umzug kann ich fast vergessen obwohl ich aus gesundheitlichen Gründen aus der Wohnung raus müsste. Suche jetzt schon nen Monat und kassiere nur Absagen. Ohne hätte ich min schon 10 Wohnung und 30 Wg-Zimmer..
    Also ich kann dir nur raten, lass es dir gründlich durch den Kopf gehen und schaff dir nur dann einen Hund an, wenn du dir sicher bist, dass du dein Leben danach planen kannst.

    Zum Rest kann ich dir leider nicht viel sagen, da ich noch nie einen Hund hatte, bzw nur den meiner Oma ausgeführt habe.
     
    #17
    User 82687, 24 Januar 2010
  18. Sit|it|ojo
    Gast
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    Ein Hund ist eine Verplfichtung auf Langzeit. Man muss sich im klaren sein, das ein Hund einen minimum 15 Jahre begleiten wird. Wenn du dir diese Pflicht auferlegen möchtest, kann ein Hund ein wunderschönes Tier sein. Labradore sind für deine Zwecke wohl ziemlich geeignet, obwohl ich auch ein Beagle empfehlen könnte. Bei dem Beagle muss man sich aber klar sein, das er ein reines Energiebündel ist. Um nochmal auf den Labrador zurück zu kommen. Generell ist es ja eine Jagd rasse, vorallem in Kanada. Daher kann ich der Aussage, Labradore wäre nicht alzu sportlich, nicht zustimmen. Ich habe selber seit 8 Jahren eine Labrador Hündin und die ist alles andere als unsportlich. Da sieht manch Border Collie alt gegen aus. Deine 10 Km sind mit einem Labrador kein Thema, da kannst du gut und gern auch mehr laufen.

    Wichtig ist, dass du den Hund frühzeitig daran gewöhnst und regelmäßig beschäftigst. Zu beachten ist, dass Labradore generell keine Grenzen kennen. Die Spielen und Toben solang bis sie vor Erschöpfung umfallen. Tipps und Trícks kann man aber in vielen guten Rasse-Büchern nachlesen. Das mit dem kaputt machen von Gegenständen im Welpenalter kann ich ebenfalls nicht bestätigen. Es kann natürlich durchaus sein aber oftmals liegt es am Besitzer, der sich nicht um sein Tier kümmert. Gerade im Welpenalter muss man verstärkt Beschäftigungstherapie machen. Hat der Hund also garkeine Möglichkeit auf Dummheiten zukommen, dann wird er auch nichts zerstören wollen. Klar haben Welpen ein vermehrtes knabber Bedürfniss, doch das mutwillige Zerstören von Gegenständen kann man durchaus verhindern.

    Ich selber war mit meinem Tier nie in einer Hundeschule. War auch Erstbesitzer und mein Tier hat nie etwas zerstört oder sich sonstwie daneben benommen. Nach 4 Wochen war sie stubenrein, nach 8 Wochen konnte sie ohne Leine laufen usw. Das ging aber auch nur, weil ich mich intensiv mit meinem Tier beschäftigt habe und das ist nun mal die erste und wichtigeste Grundregel, wenn man sich einen Hund anschaffen möchte. Zu den Kosten kann ich sagen, dass mein Hund in den Jahren um die 4000 Euro Tierarztrechnungen gekostet hat. (Zwingerhusten, 2 Krallen ausgerissen, tausendmal Pfoten aufgeschnitten, Krebs usw.) obwohl die Routine Untersuchungen da schon mit drin sind.

    Versicherung ist ganz wichtig, ohne das geht es nicht! Man kann auch eine OP-Versicherung abschließen, die übernehmen dann ein Teil der Kosten. Im Internet kann man sich da ganz gut informieren. Zum Thema fressen sei gesagt. Das man hier nicht dieses billig Zeug aus den Supermarktketten nehmen sollte. Ich empfehle einen Mix aus Trocken- und Nassfutter mit ein wenig selbstgekochtem Zeug (Schonkost). Ich selber verwende die Marke Bozita und komme so auf 40 Euro mit Leckerlies im Monat. Habe früher mal die Vertriebsmarke Pet-Fit genommen, die man nur über Vertreterbesuch bekommen kann aber das war mir dann irgendwann zu Kostenintensiv. 75 Euro pro Monat war mir dann doch erheblich zu teuer und mein Hund hat es nach einem halben Jahr eh nicht mehr gefressen. Je schlechter das Fressen umso mehr fängt das Tier an zu stinken. Mein Tipp gegen lästigen Hundegeruch: Einfach etwas Olivenöl dem Fressen untermischen, das ist gut für das Fell und macht einen schönen Glanz. Des Weiteren empfehle ich ab und an dem Hund ein Frühstücksei zu geben.

    Auch wenn hier oft erwähnt wurde, dass man den Hund riechen würde aber dem kann ich nicht beipflichten. So lang der Hund nicht nass ist, ist meine zumindestens Geruchsneutral und das wurde mir von mehreren Leuten bestätigt. Beim Fellwechsel ist Laminatboden auf alle Fälle zu empfehlen, denn du wirst dich wundern was so ein Hund haaren kann. Regelmäßiges Bürsten ist Pflicht, wenn man die Wohnung nicht verdrecken lassen will. Abschließend wäre noch zwischen Männchen und Weibchen zu unterscheiden. In deinem Falle empfehle ich dir ein Männchen. Die sind stämmiger, energiegeladener und tobefreudiger. Weibchen kannst du nehmen, wenn du auf ruhige Wesen stehst. Mit einem Rüden wirst du für deine Zwecke aber eindeutig mehr anfangen können.

    Das war ein kleiner Erfahrungsbericht, wenn du Fragen spezielle zu der Rasse hast, dann frag :zwinker:
     
    #18
    Sit|it|ojo, 24 Januar 2010
  19. User 12900
    where logic cannot intervene
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    598
    4.924
    nicht angegeben
    Sind Tiere denn in eurer Wohnung erlaubt?

    Also ich finde die 30 Euro, die hier als Futterkosten pro Monat genannt wurden, sehr wenig für einen Labrador. Zwar habe ich selber keinen Hund, aber ebenfalls den starken Wunsch danach, und habe mich daher informiert. Diese Futterkosten (30 bis 40 Euro) habe ich eher bei einem Havaneser gelesen, der ja um ein Vielfaches kleiner ist. Mein Freund hatte sein Leben lang Hunde (immer große, einen Jagdhund und einen Neufundländer) und meinte gerade auch, dass das viel zu wenig sei, wenn man den Hund denn gescheit ernähren will, und nicht nur von Dosenfutter.

    Bei mir persönlich scheitert mein Wunsch eben an den Kosten - ich kann mir keine 50 Euro (oder mehr, denn Leckerli soll es ja auch ab und zu geben) für Futter leisten. Und wenn ich schon einen Hund habe, soll er kein Billigfutter aus Tierabfällen kriegen.
    Außerdem sind die Tierarztkosten nicht zu verachten - Hunde müssen regelmäßig geimpft werden, Wurmkuren kosten auch Geld. Und wenn ein Hund mal eine OP braucht, kommen schon mal ein paar Hundert bis Tausend Euro zusammen (der Vater meines Freundes ist Tierarzt und hat uns da mal beraten).

    Ich sehe es ja an meinen Ratten, da hat ein Tierarztbesuch knapp 120 Euro gekostet - für Hunde muss man dann eben das Vielfache davon rechnen.

    In deinem anderen Thread von letztem Jahr schreibst du ja

    Also scheint ihr auch nicht besonders viel Geld über zu haben - und wenn du arbeiten gehst, ist in der Zeit deine Freundin für den Hund da?

    Was, wenn ihr euch mal trennt?


    Wieviel Geld hättet ihr denn im Monat "übrig" für den Hund?
     
    #19
    User 12900, 24 Januar 2010
  20. Schmusekatze05
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    Verheiratet
    Denke ich auch. Wir haben zwei Katzen die sicher zusammen weniger Futter verbrauchen als ein Labrador. Wir haben Futterkosten von knapp 100 Euro im Monat.
     
    #20
    Schmusekatze05, 24 Januar 2010

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