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Hund ist sehr krank

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von krava, 21 November 2009.

  1. krava
    krava (35)
    Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
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    Hallo

    Ich melde mich heute leider aus einem sehr traurigen Anlass: Meine Hündin ist sehr krank - hat Brustkrebs!! :cry:
    Wir haben die Diagnose heute erhalten, nachdem wir gemerkt hatten, dass eine ihrer Zitzen sehr stark geschwollen und auch heiß war. Die Tierärztin hat insgesamt 4 Tumore ertasten können, einer noch sehr klein.

    Wenn sie ansonsten fit genug für eine OP ist, also in Lunge und Bauch noch keine Metastasen sind, dann lassen wir sie operieren. Uns bleibt keine große Wahl! Sie ist 10,5 Jahre alt, also noch keine wirkliche Oma, auch ansonsten sehr fit und munter, sie war nie krank, hat keinerlei Vorerkrankungen etc. Also ich denke schon, dass sie die OP an sich überstehen könnte, auch wenns ein schwerer Eingriff wird (laut Tierärztin). Die ganze Gesäugeleiste soll dann raus genommen werden und sie soll auch gleich kastriert werden, damit durch Hormone nichts mehr wachsen kann.

    Ich bin fix und fertig! :cry: Es gibt nichts, was mich mehr treffen könnte!! Es wäre mir lieber, ich hätte einen Knoten in der Brust. Ich könnte wenigstens verstehen, was dann mit mir passiert und warum die ganzen Untersuchungen nötig sind.

    Und dann auch noch grade jetzt! Ich hab arbeitsbedingt nur sehr wenig Zeit, nur ganz wenig freie Tage, vor allem in Richtung Weihnachten. Nach der OP muss sie drin bleiben und sie ist eigentlich ein Draußen-Hund. Jetzt müssten wir sie nach der OP mit zu uns in die Wohnung nehmen und wir ziehen erst im Dezember ein. Dann könnte ich sie kaum sehen (wegen der ARbeit), kann bloß hoffen, dass wir die OP wenigstens so legen können, dass ich da frei hab... :geknickt:

    Ach das ist alles so besch...!!!!

    Sie ist mein Baby, für mich letztlich wie mein Kind und ich will sie nicht verlieren!! :flennen:

    Mir graut vor Montag, wenn die ganzen Untersuchungen gemacht werden; Blutabnahme, Röntgen und so. Ich mag ihr das nicht zumuten. Ich bin selber so schwach, dabei will ich für sie stark sein, aber ich weiß nicht, woher ich die Kraft nehmen soll. :ratlos:
    Und was soll erst werden, wenn die OP gar nicht durchgeführt werden kann?! Was, wenn sie schon Metastasen hat? Wie lange hat sie dann noch? Wann müssen wir uns entscheiden?? :flennen:

    Sie ist alles für mich, auch wenn das vielleicht nicht jeder verstehen kann, aber es ist so.

    Wer tröstende Worte hat, bitte her damit!! Ich kann jede Menge davon gebrauchen. Und wer ein Foto von ihr sehen will, in meinem Album hier sind welche.

    Danke fürs Lesen!
     
    #1
    krava, 21 November 2009
  2. User 12900
    where logic cannot intervene
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    nicht angegeben
    Hey krava,

    ich kann sehr gut mit dir mitfühlen!

    Mein Freund hatte 13 Jahre lang eine Neufundländerin :herz: und sie bekam auch mit 10 oder 11 Jahren einen Gesäugetumor. Der hat ihr aber offenbar nicht viel ausgemacht, denn gestorben ist sie letztlich an etwas anderem, mit diesem Tumor konnte sie sehr gut leben.

    Vielleicht ist es bei euch ja auch so, und sie kann entweder noch gut mit dem Tumor leben, oder aber die OP geht gut und ihr habt noch schöne Jahre vor euch! Das Entfernen des Gesäuges ist wirklich kein Spaß, aber ich kenne noch eine andere Hündin, die damit sehr gut weiterlebt, bei ihr wurden ebenfalls Gesäugetumore entfernt.

    Ich wünsche dir und vor allem deiner Hündin alles Gute!
     
    #2
    User 12900, 21 November 2009
  3. User 52655
    Sehr bekannt hier
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    vergeben und glücklich
    Gesäugetumore sind bei Hunden oftmals unproblematisch. Bei Katzen sähe das anders aus, da sind sie meist bösartig und streuen schnell.

    Wichtig ist, dass das Gewebe komplett rausgenommen wird, aber das hat deine Tierärztin ja ohnehin vor.
    Kastrieren wird nicht mehr viel bringen, das hilft zur Vorbeuge eigentlich nur, wenn es vor der zweiten Läufigkeit gemacht wird, schadet aber auch nicht, wenn sie ohnehin schon auf dem Tisch liegt, denn es beugt ja auch Gebärmutterentzündungen und Ähnlichem vor.

    Allgemein stecken Hunde auch größere OPs recht gut weg. Wo man als Mensch wochenlang flachliegen würde, sind die meist nach wenigen Tagen schon wieder top fit.

    Also, erstmal die Untersuchungen abwarten und - auch wenns schwerfällt, ich kenne das :zwinker: - nicht so viele Sorgen machen :smile:
     
    #3
    User 52655, 21 November 2009
  4. krava
    krava (35)
    Verhütungsberaterin mit Herz & Hund Themenstarter
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    Danke euch beiden!

    Ich versuche, möglichst stark zu sein. Bringt ja auch nichts, wenn ich jetzt in den Hungerstreik trete oder ähnliches.

    Ich hab grade schon im Netz recherchiert. Kastrieren ist zwar eine evtl. Vorbeugung, aber auch keine Garantie und dafür mit anderen "Nebeneffekten" verbunden, also kann man wohl nichts 100%ig richtig machen. Die Kastration ist aber ohnehin nicht verkehrt, da sie bislang immer ganz massiv unter Scheinträchtigkeit gelitten hat und wir ohnehin schon über eine Kastration nachgedacht haben. Nur wegen ihres Alters haben wir gezögert.

    Wir können jetzt nur hoffen, dass der Krebs noch nicht gestreut hat und sie OP-tauglich ist. Und dann kriegen wir das hoffentlich alles irgendwie hin.
    Wir sind in der Tierklinik hier Gott sei Dank sehr gut aufgehoben. Ich bin sehr froh, dass ich meinen Freund überreden konnte, dass wir jetzt da hin gehen und nicht zu unserem bzw. ihrem ursprünglichen TA. Der ist einfach ein Landtierarzt und vielleicht gut zu Kühen oder Schweinen, aber ansonsten hab ich nie viel von ihm gehalten. Und v.a. seine Praxis ist total unkoordiniert und alles.

    TA ist natürlcih aber nie schön und für die Tiere immer Stress, aber vielleicht kriegen wir am Montag ja doch einen einigermaßen positiven Befund.
     
    #4
    krava, 21 November 2009
  5. User 76250
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    Ich kann's auch ungefähr nachfühlen. Einer der Wellis meiner Freundin ist gerade Freitag wieder aus der Tierklinik zurück. Der Tumor war 2x1 cm groß - für einen Welli also riesig. Die Narkose hat dem Vogel sehr zugesetzt. Als meine Freundin mir mailte, ahnte ich beim Betreff schon das Schlimmste. Aber drei Tage später auf dem Weg nach Hause zwitscherte er schon im Auto während der Fahrt und hatte daheim erstmal nichts Besseres zu tun, als eine halbe Kolbenhirse zu verdrücken.
     
    #5
    User 76250, 21 November 2009
    • Danke (import) Danke (import) x 1
  6. krava
    krava (35)
    Verhütungsberaterin mit Herz & Hund Themenstarter
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    Verliebt
    Erstaunlich, dass ich überhaupt geschlafen hab, nachdem jetzt auch noch meine Schwiemu rumnervt und sich plötzlich um den Hund kümmern will, obwohl sie das die letzten 10 Jahre nie gemacht hat. Ich kann nur hoffen, dass mein Freund auf ihre Masche nicht reinfällt. Nach der evtl. OP kommt sie auf keinen Fall zu ihr!!!! Da miete ich mich notfalls in irgendeinem Hotel oder was ähnlichem ein (in meine Wohnung kann sie nicht mit wegen meinen Kaninchen). Für meine Schwiemu war sie immer nur ein nerviger Köter und ich will ihr das nicht antun!!

    Gott sei Dank ist meine Mutter hilfsbereiter. Sie hat seit 25 Jahren selbst Hunde, und zwar als Familienmitglied und nicht bloß als WAchhund. Ich glaube, wir können auf sie zählen, sollte die OP wirklich schon nächste Woche stattfinden. Da kennt sie sich auch aus und ein bisschen Gesellschaft von einem anderen Hund wäre vielleicht auch nicht schlecht.

    Mir graut vor morgen, andererseits kriegen wir dann auch Gewissheit.

    @BigDigger
    Bei dem Vogel musste ich schmunzeln. Meine Kira ist auch so ähnlich. In der TA-Praxis hat sie zwar Panik und Angst, aber Frolic nimmt sie trotzdem immer! :grin: Zwar mit Angst im Blick, aber sie nimmt es.
     
    #6
    krava, 22 November 2009
  7. quietscherle20
    Verbringt hier viel Zeit
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    0
    vergeben und glücklich
    Der Hund meiner Patin hatte auch so eine Erkrankung. Es wurde mit 6 Jahren festgestellt, sie wurde operiert und ist im Alter von 18 Jahren eingeschläfert worden. Laut Patin war damals die Lunge wohl mit befallen. Gut am Ende hat man die Tumore schon im Gesicht und im Fell gesehen, aber der Hund war fit und hatte laut TA keine Schmerzen.
    Wünsch dir und deinem Hund viel Kraft. Ihr schafft das, da bin ich mir sicher!
     
    #7
    quietscherle20, 22 November 2009
  8. krava
    krava (35)
    Verhütungsberaterin mit Herz & Hund Themenstarter
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    Verliebt
    Wow 18 Jahre!? :eek:
    Was für ein Hund war das denn?
    Ich rechne so grundsätzlcih erstmal nicht damit, dass sie älter als 15 wird. Sie ist ja ein Mischling, die sind ja robuster und trotz 50% Schäferhund hat sie auch noch nichts mit der Hüfte. Gott sei DAnk!!!

    Ich hab im Internet gelesen, dass jede vierte unkastriete Hündin an derartigem Krebs erkrankt. :geknickt:
     
    #8
    krava, 22 November 2009
  9. Party_Girl
    Meistens hier zu finden
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    vergeben und glücklich
    Ohje ich kann total mit dir mitfühlen mein Hund ist auch mein Baby bzw. mein Kind ich könnte das auch nicht ertragen! Ich wünsche dir und deinem Hund ganz ganz viel Glück und hoffe das alles gut wird!!!
     
    #9
    Party_Girl, 22 November 2009
  10. Amygdala
    Verbringt hier viel Zeit
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    Verheiratet
    Ich kann dich sehr gut verstehen und drücke euch die Daumen, dass alles glatt geht. Wo lebt deine Hündin denn zur Zeit, weil du schreibst, sie könne nicht mit in die Wohnung? Zur Genesung ist es sicherlich förderlich, wenn die Bezugsperson öfter mal da ist.

    Meine Hündin ist im Moment leider auch sehr krank , ich kann also gut nachvollziehen, wie es dir jetzt gehen muss. Ich hoffe auch jeden Tag, dass es wieder bergauf geht und es ist einfach schlimm, weil man ihnen gar nicht helfen kann. Man kann nur da sein, aber mehr auch nicht.
     
    #10
    Amygdala, 22 November 2009
  11. Wipf
    Wipf (28)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Unsere damalige Hündin wurde mit 2 Jahren oder so kastriert und hat "dafür" Zysten an der Hüftbeuge (?) bekommen. Sie lief ca. 10 Jahre lang mit einem Loch - es wurde 4-5 mal ALLES wegoperiert - herum. Sie war immer quitschfidel und am Ende musste sie wohl eher wegen "Alterschwäche" - Krankheit mit Fieber zu spät erkannt, dann noch Arthrose im vorderen Bein und am Ende wollte sie weder fressen noch trinken - eingeschläfert werden.

    Also im Prinzip ist es egal wie man es macht: Es kann schief gehen oder auch nicht. Deswegen brauchst du dir aber keine Vorwürfe machen.
     
    #11
    Wipf, 22 November 2009
  12. pissedbutsexy
    Verbringt hier viel Zeit
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    103
    7
    vergeben und glücklich
    Das tut mir tierisch Leid für dich und deine Süße krava.

    Ich gehör zwar nicht zu den Aktivsten hier im Forum, aber von dir weiß man, dass du sehr tierverrückt bist und für deinen Hund alles geben würdest.

    Es ist immer sehr sehr schwer solch eine Diagnose zu bekommen, ich habe selber viele Tiere und weiß wie hart sowas ist und dass viele Menschen für sowas kein Verständnis haben, denn ist ja nur ein Tier :mad:

    Ich wünsch dir und deiner Hündin alles alles Gute und viel Kraft :herz:
     
    #12
    pissedbutsexy, 22 November 2009
  13. Drachengirlie
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Ohje, ich fühle mit dir!

    Ich kenn deine Situation recht gut zur Zeit, bzw. hab ich das mal vor ein paar Jahren miterleben müssen.
    Zwar hatte meine Hündin keinen Brustkrebs, aber sie hat eine Blutkrankheit, die in Spanien sehr weit verbreitet ist (spanisches Schäferhundmischling)

    Sie hatte mit 4 Jahren ungefähr plötzlich Nasenbluten, welches einfach nicht mehr aufhören wollte. Es lief und lief und lief. Die Tierärztin war ratlos und wusste nicht mehr weiter. Wir mussten dann 3 Stunden mit dem Auto in ein Tierkrankenhaus fahren, wo sie dann auch 3 Wochen blieb. Dooferweise waren wir zu der Zeit auch noch im Urlaub. Das war nicht wirklich ein schöner Urlaub. Sie war in Lebensgefahr und hats überlebt. Ich hatte wirklich Angst um sie.

    Die Tierärzte, sagten, dass sie wohl nicht älter als 7 Jahre werden würde, aufgrund ihrer Blutkrankheit (Leichmaniose?!). Nun ja, jetzt ist sie schon 12 Jahre alt und war bis vor einem Jahr noch sehr fit. Allerdings zeichnet sich so langsam das Alter bei ihr ab. Sie bewegt sich kaum noch, hat Hüftprobleme, humpelt ab und an und irgendwie hat sie sich die Macke angewöhnt auf dem Heimweg beim Spaziergang auf den Gehweg zu scheissen und nicht mehr in der Wiese. So langsam muss ich mich von ihr verabschieden, lange wird sie nicht mehr bei uns sein! :frown: Und das fällt mir genauso schwer wie dir, denn sie in mein kleines Baby, mit mir aufgewachsen...

    Zwar lebe ich jetzt nicht mehr mit ihr, sondern seit fast zwei Monaten in einer eigenen Wohnung, aber ich hänge doch noch sehr an ihr und will sie so ungern verlieren!

    Ich fühle also mit dir, bin aber optimistisch, dass deine Hündin das Ganze gut übersteht und dir noch lange erhalten sein wird! :smile:
     
    #13
    Drachengirlie, 22 November 2009
  14. krava
    krava (35)
    Verhütungsberaterin mit Herz & Hund Themenstarter
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    Verliebt
    Ja da hast du recht: Ich würde alles für sie geben - letztlich auch mein eigenes Leben, wenns sein müsste. Umgekehrt würde sie das gleiche für mich machen, da bin ich sicher. Danke für deine Worte!

    Vorsürfe mach ich mir auch nicht. Kastrieren als reine Präventivmaßnahme vor dieser Krebsart halte ich für falsch. Zumal man das vor der ersten Läufigkeit machen müsste und da sind die Hunde bzw. Hündinnen ja grade mal ein halbes Jahr alt. Da ist so ein Eingriff auch nicht ohne und für die nächsten 10 Jahre plant man ja meistens auch nicht.
    Hinterher ist man immer klüger und wie du selbst sagst: Es kann immer verkehrt sein.

    Sie lebt bei meinen Schwiegergroßeltern. Sie hat da ein großes Grundstück und ihre eigene Hütte. Sie kennts nicht anders und ist da auch durchaus zufrieden. Nur hatte sie jahrelang viel zu wenig AUslauf und eben Bezugspersonen. Erst seit ich da bin, hat sich das ein wenig geändert. Und sie soll nach der OP eben nicht draußen sein wegen der INfektionsgefahr. Außerdem muss jemand drauf achten, dass sie nicht leckt und so. Deswegen kann sie dann erstmal nicht gleich wieder in ihre Hütte.
     
    #14
    krava, 22 November 2009
  15. quietscherle20
    Verbringt hier viel Zeit
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    86
    0
    vergeben und glücklich
    War ein Neufundländermischling aus Spanien.
     
    #15
    quietscherle20, 22 November 2009
  16. Wipf
    Wipf (28)
    Verbringt hier viel Zeit
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    32
    vergeben und glücklich
    Off-Topic:
    Das stimmt so nicht ganz. Hier mal die Aufzählung von Vor- und Nachteilen von Kastrationen auf englisch:
    http://www.naiaonline.org/pdfs/LongTermHealthEffectsofSpayNeuterinDogs.pdf
    Und hier auf deutsch:
    Kastration vor der 1. Läufigkeit??? - DogForum.de das große deutsche Hundeforum
    Falls es dich interessiert :smile:
    Ich hoffe mal ich darf hier ohne weiteres verlinken.
     
    #16
    Wipf, 22 November 2009
  17. krava
    krava (35)
    Verhütungsberaterin mit Herz & Hund Themenstarter
    42.917
    898
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    Verliebt
    Danke für die Links!
    Ich halte grundsätzlcih schon viel von einer Kastration, wenn ohnehin klar ist, dass die Hündin nie gedeckt werden soll. Ich meinte nur, dass die Vorbeugung von Mammatumoren als einziger Grund wohl nicht so gut ist. Sehe zumindest ich so. Die Kastration ist ja doch ein größerer Eingriff und es kann dann eben auch kastrationsbedingt zu anderen unschönen geschichten kommen (Zysten).
    Auf der ganz sicheren Seite ist man eben nie. :ratlos:

    Trotzdem würde ich jede andere HÜndin (sollte ich irgendwann mal wieder eine haben) wohl kastrieren lassen, einfach aufgrund der Vorerfahrungen von jetzt.

    Meine Kaninchen sind auch nicht kastriert. Auch da gibt es genügend Stimmen, die sagen, Kastration wäre ein Muss, um Gebärmutterentartung und eben solchen Geschichten vorzubeugen. Andererseits halte ich eben nicht viel davon, einfach pauschal kastrieren zu lassen.
    Da ja eben längst nicht jedes unkastrierte Tier an derartigen Geschichten erkrankt.
     
    #17
    krava, 22 November 2009
  18. User 37179
    User 37179 (32)
    Verbringt hier viel Zeit
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    65
    vergeben und glücklich
    Oje, das tut mir leid :knuddel:

    Ich kann gut nachvollziehen wie es dir geht- meine Hündin hatte Lungebkrebs, und da kommte man leider nichts mehr machen, weil sich der Krebs schon in beiden Lungenflügeln ausgebreitet hatte. :geknickt: :schuettel:

    Das fand ich auch schlimm. Nachdem diverse Untersuchungen und ein Medikamente nicht gegen ihren furchtbaren Husten (es tat mir jedesmal in der Seele weh, das zu hören) nichts brachten, beschloss die Tierärztin sie mal zu röntgen. Ich konnte ja nicht mit zum Röntgen, sondern musste im Nebenraum warten, aber ich hab sie jaulen gehört- sie hatte ganz offensichtlich Angst und kam dann auch gleich zu mir gerannt als die Untersuchung vorbei war.
    Dann hab ich leider auch gleich die Diagnose erfahren. Wir sind danach gleich nach hause gefahren, ich habe meinen Freund angerufen und konnte erstmal nur noch heulen.

    Wir mussten es dann ja leider akzeptieren, und haben eben beschlossen ihr die Zeit die ihr noch bleibt so schön wie möglich zu machen. :smile:
    Sie hat auch noch ein ganzes Jahr gelebt, und bis auf den Husten, eigentlich ganz normal. Als sie dann auf einmal aufhörte zu fressen (und das war definitiv ein Alarmzeichen, denn dieser Hund hatte immer Hunger :grin: ) und eines Abends plötzliich nciht mehr laufen konnte war klar dass wir sie einfschläfern lassen mussten. Aber dazu kam es gar nciht mehr, sie ist noch in der Nacht von selbst gegangen.

    Und mein Freund und ich vermissen sie immernoch, obwohl sie nun schon über ein Jahr nicht mehr bei uns ist...

    Was ich damit sagen will:
    1. Ich drücke ganz ganz die Daumen dass eine Operation möglich ist und sie es gut übersteht.
    2. Selbst wenn es schlecht aussieht: es bedeutet nciht unbedingt, dass sie gleich nächste Woche nicht mehr da ist- du könntest die letzte Zeit mit ihr also nochmal richtig auskosten. Wie gesagt, wir hatten noch ein ganzes Jahr mit unserer Süssen :smile:

    Was kam denn heute beim Tierarzt raus? :hmm:
     
    #18
    User 37179, 23 November 2009
  19. Amygdala
    Verbringt hier viel Zeit
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    72
    Verheiratet
    Ich habe nun auch die Befunde meiner Hündin bekommen und sie hat entweder akute lymphatische Leukämie oder ein Lymphsarkom Stadium V, welches Endstadium ist. :flennen:

    Ich kann das kaum glauben, wenn das stimmt, was heute erfahren habe, dann lebt meine Hündin nur noch ein paar Tage bis Wochen. Ich weiß nicht, was ich tun soll, ich bin so verzweifelt. Ich wünschte, ich hätte auch noch die Möglichkeit sie noch zu operieren.

    Momentan kümmert sich eine tolle TÄ mit mir um sie, sie will alles tun, was noch möglich ist. :geknickt:
     
    #19
    Amygdala, 24 November 2009
  20. Wipf
    Wipf (28)
    Verbringt hier viel Zeit
    525
    113
    32
    vergeben und glücklich
    @ Amygdala
    Darf ich mal fragen wie alt deine Hündin ist?
     
    #20
    Wipf, 24 November 2009

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