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Hund vom Züchter oder vom Heim?

Dieses Thema im Forum "Lifestyle & Sport" wurde erstellt von User 38570, 10 Januar 2010.

  1. User 38570
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    offene Beziehung
    Servus! :smile:

    Nun, nach über sechs Jahren intensiver Beeinflussung habe ich meinen Partner wohl nun endlich soweit, dass er der Anschaffung eines Hundes zustimmt. ;-) Ich weiß zwar noch nicht genau, wie es zu diesem Sinneswandel kommt - er hat Hunde so überhaupt nicht gemocht - aber egal: Jetzt ist die Diskussion, woher das Tierchen kommen soll.

    Ich hatte als Kind zwei Hunde und mit meinem Ex einen Hund. Meine Meinung ist, dass ein Hund von einem Züchter, eine reine Rasse mit Stammbaum und definierten Charaktereigenschaften das Optimale ist. Er möchte gern einen aus dem Tierheim oder von so einer Auffangstation.

    Ich meine, dass man beim Hund vom Züchter deutlich besser weiß woran man ist: Man kann den Charakter besser einschätzen, bekommt auch ziemlich genau den Hund (Rasse, aussehen), was man sich vorstellt. Okay, sowas hat seinen Preis, aber das ist eher zweiträngig. Bei einem Hund vom Tierheim ist die Auswahl deutlich kleiner, man hat halt nur die Auswahl, was gerade da ist. Abgesehen davon weiß man nie genau, welchen psychischen Knacks die vielleicht schon haben.

    Nun: Wenn ihr über die Anschaffung eines Hundes nachdenkt: Eher Züchter oder eher aus dem Tierheim? Und warum?
     
    #1
    User 38570, 10 Januar 2010
  2. glashaus
    Gast
    0
    Darüber hab ich auch schon nachgedacht. Aber mein Freund und ich sind uns einig: da ich Hundeanfängerin bin, möchten wir einen Hund vom Züchter. Hunde aus dem Heim o.ä. haben meist schon einige unschöne Erlebnisse hinter sich, meist weiß man auch nicht so genau, was da los ist. Da sollte man besser schon einige Erfahrung haben.
    Daher gibt es für uns einen "unbedarften" Hund, bei dem wir wissen, was wir bekommen und worauf wir uns einstellen müssen.
     
    #2
    glashaus, 10 Januar 2010
  3. User 38570
    Planet-Liebe Berühmtheit Themenstarter
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    offene Beziehung
    @glashaus:

    Wenn Ihr schon Hundeerfahrung hättet, würdet Ihr dann also eher einen Hund vom Heim nehmen oder auch dann vom Züchter?
     
    #3
    User 38570, 10 Januar 2010
  4. glashaus
    Gast
    0
    Da sind wir etwas zwiegespalten, kommt auch ein bißchen auf die Lebenssituation an. Da bei uns in ein paar Jahren spätestens Kinder aufschlagen werden, stelle ich es mir auch da mit einem Hund vom Züchter leichter vor. Aber das kann man ja sehen, es gibt ja nicht nur Hunde-Pflegefälle im Tierheim oder in der Station.

    Wären wir alleine, käme bestimmt ein Hund aus dem Heim in Frage, wir haben beide ein ziemlich großes Herz für Tiere ohne Zuhause...
     
    #4
    glashaus, 10 Januar 2010
  5. Reliant
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    Hunde vom Züchter sind aufjeden fall leichter. Die müssen schon einen gewissen ausbildungsgrad haben und werden auch nach Charakterlichen und Körperlichen Merkmalen ausgewählt.
    Heim ist immer so eine Sache. Man kann Glück haben, aber auch totales Pech.
    Was für einen Sinn macht für einen Anfänger oder nicht erfahrenen Hundehalter ein Tierheimhund bei dem es eventuell nicht klar ist was in der Vorgeschichte geschehen ist, und der eventuell schon Eigenschaften antrainiert hat, die man kaum noch weg bekommt und die unangenehm oder gefährlich sind.
    Ne Freundinn hatte mal nen Tierheimhund und auch wenn sie Erfahrung hatte konnte sie es ihm nicht abgewöhnen auf andere Hunde loszugehen und die zu töten versuchen.
     
    #5
    Reliant, 10 Januar 2010
  6. User 38570
    Planet-Liebe Berühmtheit Themenstarter
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    Da bin ich auch etwas zwiegespalten. Andererseits tut man diesen Tieren wirklich einen Gefallen.

    ---------- Beitrag hinzugefügt um 11:57 -----------

    Wobei bei uns bei den nur ein Welpe in Frage kommt. Ist die Frage, ob da das Risiko auch bei einem Heimhund nicht auch relativ gering ist...
     
    #6
    User 38570, 10 Januar 2010
  7. glashaus
    Gast
    0
    Dann sin eure Wahlmöglichkeiten doch eh schon total eingeschränkt. Ich weiß nicht, wie es bei euch aussieht, aber hier im Tierheim z.B. bekommt man kaum noch Welpen. Die gehen direkt weg wie warme Semmeln.
     
    #7
    glashaus, 10 Januar 2010
  8. Reliant
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    Bei einem Welpen ists nicht so schlimm.
    Allerdings muss man Glück haben um einen Welpen zu bekommen. Anders als Katzenbabys werden die meisten Hunde erst mit einem gewissen Alter abgegeben.
    Aber das kann von Tierheim zu Tierheim verschieden sein.
     
    #8
    Reliant, 10 Januar 2010
  9. User 38570
    Planet-Liebe Berühmtheit Themenstarter
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    Okay, Tierheim ist die eine Möglichkeit, die viel wahrscheinlichere ist eine Auffangstation für ausgesetzte spanische Hunde. Da sind einige Welben dabei, teilweise wurde da ein ganzer Wurf in eine Obstkiste gepackt und neben die Mülltonnen gestellt.
     
    #9
    User 38570, 10 Januar 2010
  10. glashaus
    Gast
    0
    Off-Topic:
    :cry: Die armen Tiere! Erzähl lieber nicht zu viel, ich musste versprechen, dass ich mir keinen Hundi nach Hause hole solange mein Freund noch nicht wieder da ist.
     
    #10
    glashaus, 10 Januar 2010
  11. User 67627
    User 67627 (46)
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    wie haben unsere hunde immer vom züchter bekommen. aus den auch von dir schon oben genannten gründen. ich hab ein kind zuhause und möchte sicher sein, dass der hund aus einer guten zucht kommt und familiennah die ersten wochen aufgezogen wurde, da diese zeit den hund auch schon prägt.
    allerdings war der hund schon vor dem kind da....aber man wusste ja nicht was kommt :zwinker:

    wäre ich alleine, könnte ich mich auch mit einem hund aus dem tierheim anfreunden. allerdings nur einen reinrassigen oder einen mischling, bei dem alle mitspielenden komponenten bekannt sind.
    es gibt hunde aus dem tierheim, die unendlich dankbar sind und das auch zeigen.

    es gibt aber auch fast für jede rasse eine seite mit tieren in not, die aus was auch immer für gründen abgegeben werden müssen. allerdings sind da selten welpen dabei. es lohnt sich dennoch ein blick auf diese seiten zu werfen, wenn ihr euch für eine rasse entschieden habt.
     
    #11
    User 67627, 10 Januar 2010
  12. User 38570
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    offene Beziehung
    Die Rasse steht noch nicht genau fest. Ich hätte ja gern wieder einen weißen Schäferhund, aber da ist mein Freund nicht so für zu begeistern. Von daher ist die Auswahl noch recht groß, machts aber eben auch schwieriger, weil man nicht genau weiß, wo man eigentlich suchen soll...
     
    #12
    User 38570, 10 Januar 2010
  13. User 505
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    Moderator
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    Wer sagt denn sowas? Der Vorteil an einem guten Tierheim: Die Pfleger kennen ihre Pappenheimer, der zukünftige Besitzer kann (und muss) das Tier kennenlernen und die Tierheimmitarbeiter können Tipps zum Hund geben. Natürlich gibt es im Tierheim gestörte Tiere, aber doch lang nicht nur. Viele Tiere werden auch wegen Allergien oder Zeitmangel abgegeben, nicht alle kommen aus schlechter Haltung. Und oben drauf ist nicht alles, was aus schlechter Haltung kommt, ein bissiges und verstörtes Tier. Im Gegenteil können diese Tiere extrem dankbar sein.

    Bisher kenne ich nur einen Hund vom Züchter - und der musste wegen seines Futterneids und der daraus resultierenden Aggression am Ende eingeschläfert werden. So rum gehts also auch.

    @Firebird
    Ihr solltet euch erst mal überlegen, obs ein Welpe oder ein erwachsenes Tier werden soll. Nicht jeder traut sich zu einen Welpen vernünftig zu erziehen - und nicht jeder mag Pfützen auf dem Teppich. Und dann würde ich einfach mal in den Tierheimen vorbei schauen und gucken, ob der richtige dabei ist. Meiner Erfahrung nach steht man sowieso irgendwann vor einem Tier und sagt "DAS ist es - den nehmen wir mit." Und das Ergebnis entspricht dann nicht immer dem, was man sich vorher vorgestellt hatte :zwinker:

    Off-Topic:
    Mein erstes Frettchen sollte auch ein ganz ruhiges und liebes Anfängertier sein - beim ersten Besuch hat sie mich dann auch gleich blutig gebissen und mir wurde mitgeteilt, dass sie andere Frettchen hasst. Aber da wars für mich schon zu spät.. Heute leben sie zu zweit und die Kleine ist eine ziemliche Schmusebacke geworden - und Tackerspuren hab ich auch schon eine Weile keine mehr :zwinker:
     
    #13
    User 505, 10 Januar 2010
  14. User 38570
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    offene Beziehung
    Das steht schon fest: Welpe - mit allen Herausforderungen die dazu gehören.

    Ja, wir werden ohnehin mal in diese Auffangstation fahren, bzw. die wollen vorher zu uns kommen, bevor die einen Hund vermitteln. Und ich werde einfach auch mal auf einen Züchterbesuch drängen. ;-)
     
    #14
    User 38570, 10 Januar 2010
  15. User 88899
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    Ich hab meinen vom Heim und zwar gerade, weil ich keinen Welpen wollte (vielleicht irgendwann mal), sondern einen mit nem "gefestigten" Charakter und Grundgehorsam. Da fielen natürlich die komplizierten Fälle raus, aber in Heimen sitzen ja auch oft ganz liebe Tiere, deren Besitzer gestorben ist oder die wegen Gründen abgegeben wurden, die nichts mit ihrem Wesen zu tun haben. Andererseits hats beim Züchter den Vorteil, dass man gerade bei krankheitsgefährdeten Rassen genau auswählen kann, Infos über die Elterntiere bekommt etc.
     
    #15
    User 88899, 10 Januar 2010
  16. Reliant
    Reliant (35)
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    In Deutschland der VDH.
     
    #16
    Reliant, 10 Januar 2010
  17. User 505
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    Moderator
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    Das "auf jeden Fall" wäre mit meinem Fall oben ja schon mal widerlegt. Zumal "Züchter" auch nicht gleich "Züchter" ist.. Solche pauschalen Aussagen sind einfach Käse, egal wer sie tätigt.

    @Firebird
    Welpen im Tierheim sind schwieriger, aber auch nicht unmöglich, in der Auffangstation werdet ihr da mehr Glück haben. Wichtig finde ich auch, dass ihr euch vorher über die wichtigsten "Grundcharaktere" informiert (Hütehund, Jagdhund, ...) und schaut, was für euch da in Frage kommt. Nicht jeder wird z.B. mit einem Terrier glücklich, weil die Biester einen ausgeprägten Jagdtrieb haben. Und wer schon mal mit schlecht erzogenem Hütehund in einer größeren Gruppe unterwegs war, überlegt sich was auch zwei mal :zwinker:
     
    #17
    User 505, 10 Januar 2010
  18. User 38570
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    offene Beziehung
    Ja das mit dem Züchter stimmt - da gibt es solche und solche. Gute Züchter lassen sich aber problemlos recherchieren.

    Was die Eigenschaften angeht ist das auch klar: Mittelgroß, eher ruhigeres Wesen, da ich den Hund mit zur Arbeit nehme und der auch mal unter meinem Schreibtisch ruhig liegen soll. Kein Terrier. :smile:
     
    #18
    User 38570, 10 Januar 2010
  19. User 67627
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    vergeben und glücklich
    Off-Topic:
    z.b.bordeaux-dogge, boerboel oder rottweiler - aber nie..NIE ein boxer :grin:
     
    #19
    User 67627, 10 Januar 2010
  20. User 12900
    where logic cannot intervene
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    nicht angegeben
    Ich werde mir meinen Hund auf jeden Fall mal von der Pfotenhilfe Ungarn holen - da gibt es auch ganz junge Welpen, und die Leute dort sind sehr kompetent und können wirklich was über die Hunde sagen (bei anderen Hilfsorganisationen steht leider oft sehr wenig Info).

    Aus dem Tierheim würde ich mir auch nur einen Welpen holen, da man ja leider nie weiß, was den Tieren schon so zugestoßen ist (trifft für mich nur auf Hunde zu, Kleintiere würde ich jederzeit aus dem TH holen).

    Wenn man die Stories bei der Pfotenhilfe liest, kriegt ma eh das Bedürfnis, sofort so einem kleinen Kerl zu helfen. :frown:
    Wenn du denen schreibst oder da anrufst, beraten die dich auch gerne bezüglich des Charakters usw. (habe ich schon gemacht und die waren super freundlich und haben sehr schnell geantwortet) Welpen :: Pfotenhilfe-Ungarn e.V. - Hilfe und Vermittlung für Tiere aus Ungarn :: Tierschutz, Schutzimpfungen, herrenlose Tiere, Schutz, Tierhaltung, Vermittlung, Betreuung, Patenschaften

    Außerdem kosten Hunde vom Züchter gerne mal 1000 Euro, von so einer Notstation oder im TH werden meist so 250 Euro verlangt, und deshalb ist der Hund sicher nicht schlechter.
    Züchtern stehe ich aber eh kritisch gegenüber, erstens wegen des sehr hohen Preises und zweitens wegen Überzüchtung und dadurch typischen Rassekrankheiten, die ja heute fast jede Rasse hat.
     
    #20
    User 12900, 10 Januar 2010

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