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Hunde akzeptieren Oma nicht

Dieses Thema im Forum "Off-Topic-Location" wurde erstellt von Malin, 3 März 2010.

  1. Malin
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    Meine Oma wohnt bei uns zu Hause in der Familie und da gibt es ein kleines Problem.
    Unser letzter Hund war vom ersten Tag an zu Hause bei uns- hat nicht gefremdelt, sich sofort wohl gefühlt und selbstverständlich den Kontakt zu seinen Menschen gesucht. Ein furchtbar lieber, menschenbezogener, verschmuster Hund.
    Nur meine Oma hat er vom ersten Tag an nicht akzeptiert. Er war nie ein Kleffer, der den ganzen Tag Krach macht, aber meine Oma hat er ständig angebellt und umso mehr sie auf ihn eingeeredet hat, umso "verrückter" hat es den Hund gemacht. Im Laufe der Zeit wurde es etwas besser, aber akzeptiert hat er sie nie.
    Sonstige Verwandte, Freunde wurden von ihm akzeptiert wenn sie zu Besuch kamen.
    Leider ist mein Hund vor Kurzem gestorben.
    Inzwischen haben wir wieder einen jungen Hund... und das Spiel wiederholt sich genau so wie beim letzten Hund. Wirklich genau dasselbe wieder von vorne.
    Ich kann nicht sagen, woran es liegt. Sie versucht ihn zu rufen und zu streicheln, aber der Hund fühlt sich nur belästigt und fängt an zu bellen. Wenn ich (oder sonst jemand) ihn ruft kommt er freudig angerannt und will geknuddelt werden.
    Die einzige Erklärung, die ich habe ist, dass sich meine Oma selbst von der Familie ausgrenzt. Das ist eine lange Geschichte... sie versucht möglichst wenig mit Einem zu tun zu haben, bombardiert einen mit selbst erfundenen Vorwürfen und fühlt ich als unser "Opfer". Ich könnte mir vorstellen, dass die HUnde so feine Antennen haben, dass sie gleich spüren, wenn jmd nicht zum "Rudel" dazu gehört.
    Aber gegen diese Situation kann ich nichts tun. Das geht rein von ihr aus. Trotzdem stresst es einfach, wenn dauernd der Hund so irre wird, wenn er auf die Oma trifft und man jedes Mal eingreifen muss.
    Ich weiß nicht, wie man da Ruhe reinbringen kann.
     
    #1
    Malin, 3 März 2010
  2. krava
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    Hunde haben da in der Tat ein sehr feines Gespür und es ist durchaus möglich, dass dein Hund da etwas fühlt, was man als Mensch nicht wahrnehmen kann.
    Und grade die vermehrten Versuche deiner Oma mit Rufen und so machen es wahrscheinlich noch schlimmer. Evtl. spürt dein Hund, dass sie eigentlich gar keinen Kontakt will, sondern nur so tut. Evtl. fühlt er sich deswegen ein bisschen veräppelt. Er kann durchaus spüren, dass deine Oma eben in eurer Familie außen steht, also nicht so wirklich dazu gehört (ob freiwillig oder nicht). Deswegen akzeptiert er sie als Familienmitglied auch nicht so wie Andere.

    Bist du mit deinem jungen Hund jetzt in einer Hundeschule? Dann frag doch da mal nach, ob die einen Tipp für dich haben.

    Bellt er deine Oma nur ZUhause an oder auch auf neutralem Boden?

    Hatte deine Oma früher mal Hunde? Also sie selbst? Kommt sie vielleicht von einem Bauernhof wo auch ein Hund oder mehrere waren?
     
    #2
    krava, 3 März 2010
  3. Chérie
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    Wie Krava sagt, kann der Hund schon spüren, dass es mit Oma kompliziert ist. Aber dennoch geht es nicht, dass er sie anbellt. Das darf er einfach nicht. Da müsst ihr dem Hund zeigen, dass ihr das im Griff habt und er nichts regeln braucht. Sprich: Hund mit Oma nicht allein lassen, Hund nicht als erstes an die Tür, wenn Oma kommt. Und Oma ganz einfach klar machen, dass sie Hund in Ruhe lassen soll.
     
    #3
    Chérie, 4 März 2010
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    Ich würde eher behaupten, dass es deinem hund relativ wurscht ist, ob sich deine oma jetzt eingliedert oder nicht. er bellt ja auch freunde oder verwandte nicht an, von daher gibt das keinen sinn.
    er reagiert eher auf ihr verhalten ihm gegenüber und vermutlich zeigt sie ihm auch, dass sie sich unwohl fühlt.

    sie soll ihn einfach ignorieren. und ihr dürft auf keinen fall den hund festhalten, zur beruhigung streicheln oder sonstwas, wenn er wieder bellt. das ist für ihn alles eine bestätigung.

    es besteht die möglichkeit, dass deine oma ihn vielleicht "bestechen" kann. hunde sind egoisten, sie denken nicht wie menschen. wenn für sie ein vorteil bei rausspringt lassen sie sich auch gern kaufen.
    vielleicht einfach mal eine kleine tüte mit kleingeschnittener fleischwurst in die tasche deiner oma stecken.
    dann den hund weiterhin ignorieren. sollte er sich ohne bellen, sondern schnuppernd deiner oma nähern, dann kann sie ihm ein stückchen geben. aber ohne viel aufwand drum zu machen. also wurst hinlegen und sich dann wieder abwenden. nicht streicheln oder sonstwelche zuwendungen.
    er muss sie mit irgendetwas positiven verbinden.

    was für ein hund ist es denn? da gibts dann noch verschiedene varianten, die man einsetzen kann - je nach charakter.
     
    #4
    User 67627, 4 März 2010
  5. Malin
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    Hund mit Oma nicht allein lassen wird schwierig. Wie gesagt, sie wohnt bei uns in der Wohnung. Da lässt es sich nicht vermeiden, dass die sich auch alleine übern Weg laufen.
    Sie kann iwie so garnicht mit dem Hund umgehn. Gerade eben beobachtet: Oma und Hund sehen sich im Flur, Hund friedlich, Oma ruft Hund, Hund kommt zu ihr!, Oma ruft und ruft und ruft und ...zieht die Tür hinter sich zu ohne ihn einmal zu streicheln oder so... da käm ich mir auch verarscht vor.

    Mit Leckerchen können wirs mal probieren, aber an ihrem widersprüchlichem Verhalten zum Hund ändert das nichts.

    Achja, es ist eine deutsche Dogge, so wie der Vorgänger auch.
     
    #5
    Malin, 4 März 2010
  6. Chérie
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    Und warum macht sie das? Kann sie ihn nicht einfach in Ruhe lassen?
     
    #6
    Chérie, 4 März 2010
  7. User 67627
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    na bei dem verhalten würde ich mir auch verarscht vorkommen :grin:
    doggen kann man mit fleischwurst locken...aber besser wäre es mal, ihr würdet die oma erziehen, wie sie sich einem hund gegenüber verhalten sollte :zwinker:
    sie meint es vermutlich nur gut und macht doch alles falsch.
    es wäre wirklich am besten, sie würde ihn komplett ignorieren und ihn nur dann streicheln oder überhaupt berühren, wenn er von sich aus auf sie zukommt.
     
    #7
    User 67627, 4 März 2010
  8. Malin
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    Frag mich was leichteres...
    Sie ist halt auch absolut unbelehrbar. Sie hört nicht zu, wenn man ihr etwas erklärt oder wenn sie doch mal ansatzweise zuhört, ist sie anschließend beleidigt, weil man ja so dreist war ihr falsches Verhalten vorzuwerfen.
    Ich kann ihr also nicht sagen, was sie mit dem Hund machen oder nicht machen kann.
     
    #8
    Malin, 4 März 2010
  9. krava
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    Also so eine Dogge wird ja ganz schön groß und da würde ich mir an Stelle deiner Oma schon überlegen, ob ich es mir leisten kann, so einen Hund zu verarschen bzw. ihn zu reizen.
    Wenn sie sich so doof verhält, dann ist es wohl auch kein Wunder, wenn der Hund entsprechend negativ auf sie reagiert. Dass alte Menschen in der Hinsicht unbelehrbar sind, weiß ich leider auch aus eigener ERfahrung. Für sie sind Hunde oftmals nur Dinge und aus deinem Schreiben schließe ich auch, dass sie den Hund nicht mal beim Namen ruft. Das kenn ich von vielen alten Menschen.

    An deiner Stelle würde ich mir die Oma noch mal zur Brust nehmen... Was sagen deine Eltern eigentlich dazu? Sie wohnt mit bei euch, also kann sie sich auch normal verhalten. Mehr verlangt man ja gar nicht. Der Hund lebt eben auch bei euch und hat meiner Ansicht nach mindestens genauso viele Rechte.

    Oder mach das mal mit deiner Oma: Ruf sie und geh dann weg und mach die Tür zu!! :grin: Und das mehrmals am Tag. Mal sehen was sie dann sagt. :grin:
     
    #9
    krava, 4 März 2010
  10. squarepusher
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    also wenn hunde so unresilient wären und jedes mal, wenn es in familien spannungen gibt, so ein theater aufführen würden, wären sie wohl kaum haustiere. sie provoziert/verletzt den hund klar durch ihr verhalten. vielleicht verwendet deine oma auch irgendein waschmittel oder parfum oder sonstwas, das dem hund in der nase wehtut.

    an gespürtem rangordnungs-hickhack unter euch menschen liegt das glaube ich nicht. wir hatten in unserer familie einen menschlichen "eisberg", dagegen sind die probleme, die ihr mit eurer oma habt, das kann ich dir sagen ohne sie zu kennen, auf gut österreichisch ein "furz im wald". und unserem (neu dazugekommenen) hund war das egal. sowas von.
     
    #10
    squarepusher, 4 März 2010

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