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Hypersexualität

Dieses Thema im Forum "Stellungstipps, Sex & Co." wurde erstellt von Chosylämmchen, 1 Februar 2010.

  1. Liebe Forenmitglieder

    Und zwar suche ich nach Personen, die Erfahrung im Bereich der Hypersexualität besitzen, sei es, weil diese selbst betroffen sind, oder weil sie Erfahrung im Bekanntenkreis gemacht haben.

    Nun ist natürlich die Frage, warum der Herr Kontakt zu diesen Personen sucht es ist ganz einfach, es geht um den Einfluss des Internets auf das "Krankheitsbild" Hypersexualität und mir würden persönliche Erfahrungen helfen, die Thematik so gut wie möglich auf eine textliche Ebene zu bringen.

    Hört sich jetzt vielleicht bisschen böse an, aber ich hoffe einfach mal, dass sich jemand mit Erfahrungen hier befindet und das Interesse an einem Gedankenaustausch hat.

    chosy
     
    #1
    Chosylämmchen, 1 Februar 2010
  2. User 71335
    User 71335 (49)
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    Hmmmm, das ist wieder so ein Begriff, wo man nicht weiß wo dieser Effekt anfängt udn aufhört, was schon dazu gehört oder noch "normal ist"
    Aber ich glaube ich habe inzwischen Menschen kennengelernt, wo das "Krankheitsbild" so oder ansatzweise auftritt oder wo es zumindest Lebensphasen gab und gibt wo dies verstärkt auftrat.

    Mich selber würde ich da übrigens nicht ausschließen.

    Aber ich hätte auch ein männliches Gegenstück zu bieten, der das zeitweise sogar zugibt (in klaren Phasen) dies auch dann als belastend ansieht, aber immer wieder in Hochphasen kommt, wo er das gar nicht mehr realisiert, wie tief er drinnen steckt.

    Müsste man mal ausdiskutieren, ob wir schon in die Kategorie gehören.
     
    #2
    User 71335, 1 Februar 2010
  3. Augen|Blick
    0
    Also ich kenne es aus dreii "Lebensphasen", 2x aus Beziehungen die Zeitweise doch recht extrem nur darum kreisten und einer ausgeprägt promiskuitiven Phase. Ob das nun schon der eigentlichen Definition entspricht sei mal dahingestellt. Ich würde es ab dem Augenblick so bezeichnen, wenn es anfängt das restliche Leben negativ zu beeinflussen. Z.B. wenn man Arbeit Arbeit sein läßt, um lieber eine Woche durch die Federn zu toben. Oder wenn andere Dinge über die Maßen an Bedeutung verlieren und eine Fixierung darauf stattfindet.

    Wobei ich auch schon Leute kennengelernt habe, die ich als obsessive Charaktere bezeichnen würde und dort auch eher den Suchtbegriff verwenden würde. Vermutlich zielst Du eher darauf.
     
    #3
    Augen|Blick, 1 Februar 2010
  4. Ich würde hier schon die medizinische – auch diese wird noch von einigen als kritisch betrachtet – Definition meinen ( Augen|Blick) ist da sehr Nahe dran.
    Hypersexualität ist es nicht, wenn man sehr viel Sex hat und daran die Freude hat

    Geht hier also nicht um die populäre Definition der "Nymphomanie" bzw "DonJuanismus" o.ä, sondern schon um das "krankhafte" Verhalten.

    Die Hypersexualität ist eine Sucht und gehört zu den "nicht stoffgebunden Süchten".
    Interessant sind hier die Arbeiten von Kornelius Roth vorallem: Sexsucht: Krankheit und Trauma im Verborgenen
    Oder aber auch von Bernhard Mäulen.

    Hypersexualität ist also synonym zur Sexsucht zu gebrauchen.
     
    #4
    Chosylämmchen, 1 Februar 2010
  5. User 71335
    User 71335 (49)
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    ja so hatte ich das auch schon verstanden, ist bei der angesprochenen person auch so, das sie teilweise, allein für die "orgnisation" von sex immer mehr zeit und anteile des alltages verwendet, soviel sex hat die person letztlich gar nicht, aber ihre gedanken und aktivitäten kreisen ständig darum und suchen nach neuen stoffquellen (personen , kontakte, austausch, literatur, filme usw...), auch die tendenz zu mehr und wilder und ausgefallener wird manchmal ungemein gesteigert und es besteht real der verlust zu erkennen, was nun noch "normal" empfunden wird, bzw. wie weit man selbst bereits über der norm den sex lebt und konsumiert.

    und tatsächlich geht das ganze auch mit einer gewissen internetsucht einher, ist ganz schwer beides voneinander zu trennen.

    aber er hat auch völlig normale phasen, wo er das als problem erkennt, sich selber bremst, bis die sucht einen neuen anlauf nimmt.
     
    #5
    User 71335, 1 Februar 2010
  6. Selbstreflexion ist vorhanden, aber die Sucht nimmt immer wieder überhand? Habe ich das korrekt verstanden?

    Hat diese Person schonmal versucht, sich einer Therapie zu unterziehen, oder sich einer Selbsthilfegruppe anzuschliessen? Oder wurde es ihr von irgend einer Instanz aus schonmal nahegelegt?
     
    #6
    Chosylämmchen, 2 Februar 2010
  7. User 71335
    User 71335 (49)
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    Genau, er steigert sich immer wieder hinein, merkt dann das er ans eine Grenzen stößt oder sein wahres Leben leidet oder bekommt es von andere klargemacht, bremst sich selbst, hält sich so mehrer Wochen völlig klar auf einem normalen Level udn dann steigt es wieder langsam an, bis er selbts wieder erkennt das es so nicht weitergeht er unter Stressanfällen leidet.

    Nein, keine Therapie oder Selbsthilfegruppe, weiß jetzt auch nicht ob das nicht zu überdramatisch klingt, er hat sich dann schon schnell wieder im Griff oder lässt sich von vertrauten nahestehenden Personen bremsen und zur Vernunft bringen.
     
    #7
    User 71335, 2 Februar 2010
  8. diskuswerfer85
    Sehr bekannt hier
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    in einer Beziehung
    machst du ne studie darüber?
    Wie kommst du auf den zusammenhang internet und hypersexualität? Meinst du übermäßigen`(und in zu jungem Alter) pornokonsum oder was ist deine hypothese bezüglich der vorausgesagten kausalität
     
    #8
    diskuswerfer85, 2 Februar 2010
  9. Es geht um die Wandlung der Sexualität durch das Internet.

    Es gibt ja verschiedene Arten von Sexsucht, zwei Hauptgruppen bilden da zum Beispiel die interaktive Sexualität wie Camsex, Telefonsex oder auch Geschlechtsverkehr, daneben gibt es die isolierte Sexualität welche sich vorallem auf den Konsum von Pornofilmen, Bildern usw beschränkt.

    Der Unterschied ist also, ob sich weitere Personen daran interaktiv beteiligen, oder ob sich die betroffene Person isoliert verhaltet, ohnen interaktiven Kontakt.

    Das Internet bietet vor allem (Nicht nur, aber ist einfacher) für die letzten beiden mittlerweile so ein riesen Angebot, dass diese Sucht einfach zu "stillen" ist und dadurch verlangt der Körper immer mehr, durch den Aufbau des Internets ist dieses Verlangen so einfach zu befriedigen, da der nächste Porno einfach nur einen Klick entfernt ist und dies in schier unendlicher Form.

    Die Frage, die also in dem Text gestellt und beantwortet werden will, inwiefern das Internet das Bild der Hypersexualität geändert hat, auch auf therapeutischer und präventiver Ebene.

    Der übermässige Pornokonsum (Auch im jungen Alter), erachte ich in erster nicht als Problem. Die heutige Definition ist da ja glücklicherweise bisschen differenzierter und zielt in erster Linie darauf ab, Probleme zu ermitteln.
     
    #9
    Chosylämmchen, 4 Februar 2010

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