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Ich bereue mein ganzes Leben

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von SearchingLove, 28 Dezember 2007.

  1. SearchingLove
    Verbringt hier viel Zeit
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    Verliebt
    Mein ganzes Leben läuft schief, alle Entscheidungen, die ich treffen muss, treffe ich irgendwie falsch und zudem läuft es nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe. Angefangen hat es damals mit 14. Ich hatte ältere Freunde und wir waren nachts unterwegs, hatte Schwierigkeiten mit den Bullen und den ersten Kontakt zu Alkohol. Ich frage mich, wie mein einer Kumpel schon seit 5 Jahren eine Freundin hat - obowhl er immer so schüchtern und zurückhaltend war. Ich wollte mit 15 keine Beziehungen und bereue es zutiefst, denn hätte ich jetzt auch eine langjährige Beziehung haben ...man man man
    Ich habe mein Abitur gemacht, dennoch bereue ich es nicht auf meinen Eltern gehört zu haben um mehr für die Schule zu tun. So mache ich halt eine Ausbildung und die meisten Freunde aus der Schule studieren etwas...Medizin, Wirtschaftsinformatik etc da hab ich leider den Kopf nicht zu.

    Gestern hat mich mein Vater angesprochen, was mit mir los sei. Warum ich so triste wirke und unzufrieden bin. Schließlich habe ich Abitur, eine Ausbildung, meine Eltern + Freunde und Verwandte und bin gesund, meine Mitazubine hat zu Weihnachten erfahren, dass sie einen Tumor hat. Das ist doch eigentlich schlimm und problematisch.

    Dennoch kann ich mich mit meiner Situation nicht zufrieden geben!
     
    #1
    SearchingLove, 28 Dezember 2007
  2. brainforce
    brainforce (33)
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    nicht angegeben
    Wichtig ist das du erkannst hast das es weitaus schlimmere Sachen gibt als deine Situation.:smile:

    Dennoch kann ich dich verstehen, es liegt wohl oft in der Natur des Menschen das er mit sich unzufrieden ist.:ratlos:

    Sicher macht man Fehler in der Vergangenheit - aber du solltest damit abschließen bzw. daraus lernen.:smile: Was passiert ist ist passiert - du kannst es nicht mehr rückgängig machen egal wie sehr du damit haderst.:geknickt:

    Schau in die Zukunft und richte dein Leben danch aus.
    Nur weil du nicht studierst bist du kein schlechter Mensch. Du hast doch nach deiner Ausbildung noch viele Chancen - du bist jung, hast Abitur - du könntest immer noch studieren wenn es dein fester Wille ist.:smile:
    Ebenso mit einer Freundin, es kommt wie es kommt, du kannst nichts erzwingen. Und die Gründe in der Vergangenheit zu suchen halte ich bei dir ebenso falsch.
     
    #2
    brainforce, 28 Dezember 2007
  3. Griever
    Gast
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    Naja, wenn du mit 15 keine wolltest, heißt das ja nur, dass du dich da noch nich bereit dafuer gefuehlt hast. Außerdem eine Beziehung zu wollen und tatsaechlich eine aufzubauen sind zwei paar Schuhe. Und sogar wenn du das geschafft haettest, waere es ja keine Garantie, dass sie bis heute noch bestand gehabt haette. Also solche Gedankenspielchen "haette, waere, wenn" bringen dich nicht wirklich weiter, oder gab´s da mal was konkretes? Eine verpaßte Gelegenheit vielleicht, an die du immer wieder denkst? Andernfalls sind solche (vor allem unnoetige, weil basislose) Gedanken nur Gift fuer dich. Mach dir das klar.

    Studium ist auch nicht jedermanns Sache und glaub mir: Viele deiner Freunde werden das selbst erfahren. Manche werden abbrechen, einige sich durchquaelen, aber auch so ein Studium schraenkt dich sehr ein. Wo du wohnst, mit wem du verkehrst, und und und... Das ist die Kehrseite der Medaille. Klar, so gesehen, sieht´s ganz toll aus "ah, der studiert Medizin". Aber auch das bringt seine Einschraenkungen mit sich. Jede Situation, ob deine Ausbildung oder ein Studium hat seine Vorzuege und seine Nachteile. Vielleicht schenkst du den Nachteilen deiner Situation auch nur zu viel Aufmerksamkeit und siehst an den andren Situationen verstaerkt das positive. Aber es ist nicht alles Gold was glaenzt.

    Ja ich kenne das. Wenn ich todtraurig bin, dann versucht meine Mutter mir auch immer klar zu machen, das andere es schlimmer haben. Aber das macht ja mein Problem auch nicht besser. Man kann etwas schlechtes nicht mit etwas noch schlechterem schoenreden. Eltern zeigen dafuer oft wenig Verstaendnis. Ich kann schon nachfuehlen, wie und warum es dir so ergeht.

    Trotzdem wuensche ich dir alles Gute und hoffe, mein Beitrag hat dir einen andren Blickwinkel aufzeigen koennen.
     
    #3
    Griever, 28 Dezember 2007
  4. SearchingLove
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    ich glaub ich habe ein dickes problem. es fängt schon genau so an wie es in dem letzten jahr aufgehört hat . bin heute wieder am saufen und ich kann mich irgendwie nicht vom alkohol trennen, merke aber dass es mir immer schlechter geht:ratlos:
     
    #4
    SearchingLove, 2 Januar 2008
  5. Profiler
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    Durch dieses mir geht es ja so schlecht ändert sich auch nichts. Und das man viel dumme Sachen macht in der Jugend nun das ist halt so. Das hat jeder von uns gemacht. Wichtig ist das du lernst Heute zu leben. Hör auf die Lasten von gestern zu tragen und versuch nicht noch die Lasten von morgen auchnoch zu schultern da bricht der stärkste zusammen.

    Du lebst heute und heute kannst du sagen das du mit dem Trinken aufhörst. Du musst dir nicht sagen ich hör für immer auf. Einfach nur für einen Tag nämlich den den du geade lebst. Und morgen ist ein anderen Tag ein neuer und da kannst du dir wieder in den Kopf rufen. Ich trinke nicht nur diesen einen Tag nicht. So wird man viele Probleme los.

    Du hast Abitur einen Job und bist Gesund. Worüber beklagst du dich also??? Das deine Mitazubine einen Tumor hat nun schön ist das nicht aber auch den kann man bekämpfen und es ist nicht dein Kampf. Leg nicht noch die Lasten anderen auf deine Schultern. Du hast genug zu tragen.

    Das schlimmst was man machen kann ist sich zu sorgen. Sorgen zerferessen dich von Innen. Ich will nicht sagen hör auf zu Denken nein denken sollst du schon und planen was du morgen machst und das sogar ganz genau aber mach dir keine Sorgen. Das ist alles was du machen muss :zwinker:
     
    #5
    Profiler, 2 Januar 2008
  6. *_Nordlicht_*
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    vergeben und glücklich
    wenn du deine Probleme versuchst im Alkohol zu ertränken und du das selbst schon erkennst, ist das schonmal gut! Vielleicht hast du einfach "nur" ein Tiefpunkt in deinem Leben derzeit. Aber vielleicht steckt da auch etwas anderes hinter... wirklich helfen werden wir dir da wohl auch nicht können... Hast du schonmal überlegt einen Psychologen oder ähnliches aufzusuchen? es ist ja keine schande, sich bei sowas Hilfe zu holen.. Im gegenteil, es ist gut, wenn man erkennt das es so nicht mehr weitergeht und man es alleine nicht mehr schafft... Allerdings muss man das erstmal ertkennen...


    Ich wünsche dir viel Kraft!!!
     
    #6
    *_Nordlicht_*, 2 Januar 2008
  7. SearchingLove
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    hey

    das hört sich alles sehr gut an aber es ist für mich schwer umzusetzen.

    ich würde ja nicht sagen, das ich depressiv bin,ich habe ja nur depressive stimmungen und die sind halt nicht abundzu. dann geht es mir scheiße usw
    gibt es denn irgendwie kein mittel, das ich nehmen kann und es mir ebsser geht außer tabletten oder medikamentöse behandlung???

    einen psychologen kann und will ich nicht aufsuchen.
    was sollen meine eltern denken? was ist wenn mein arbeitgeber das mitkriegt?ich bin doch jung und werde abgestempelt.
    schließlich habe ich ja keine selbstmordgedanken oder ähnliches, es gibt halt nur situationen, in denen ich mich unwohl fühle...:rolleyes:
     
    #7
    SearchingLove, 4 Januar 2008
  8. Stonic
    Stonic (41)
    Grillkünstler
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    Verheiratet
    In den Situationen in denen du dich down und unwohl fühlst solltest du vor allem die Finger vom Alk lassen denn dieser verstärkt das Gefühl nur.
    Vielmehr solltest du dich in den Situationen hinsetzen und überlegen das es dir doch eigentlich ganz gut geht im Vergleich zu anderen.
    UNd nein ich denke so ein wundermittel gibt es nicht wie du es suchst
     
    #8
    Stonic, 4 Januar 2008
  9. *_Nordlicht_*
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    vergeben und glücklich
    dein arbeitgeber wirddas doch gar nich mitbekommen... wi denn auch?! nur weil du einen psychologen aufsuchst heißt es ja nicht dass du gleich in die "klapse" wanderst. Sondern du hast dann vllt 1x in der woche einen termin an dem du zu ihm hingehst. Das ist nicht viel anders als bei einem Arzt. Und deinen Eltern musst du das auch nicht erzählen. Du bist volljährig, der Psychologe steht unter Schweigepflicht und du kannstinen ja auch erzählen dass du was erledien musst, wenn du dort hingehst. also das ist meiner meinung nach kein hindernis..
     
    #9
    *_Nordlicht_*, 4 Januar 2008
  10. User 50283
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    nicht angegeben
    Probiers mal mit Johanniskrauttee.
     
    #10
    User 50283, 4 Januar 2008
  11. klatschmohn
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    Ich finde es immer wieder total erschreckend, dass Menschen denken sie werden abgestempelt, nur weil sie einen Therapeuten aufsuchen :kopfschue

    Ansonsten denke ich, liegt es "in der Natur des Menschen" immer weiter zu suchen und zu suchen, nie zufrieden sein zu können. Jeder "Stillstand" wird negativ bewertet. Es gibt nicht viele Menschen, die mit dem zufrieden sind, was sie haben. Man bildet sich meistens ein, dass es da noch etwas tolleres und schöneres geben muss....dieser Drang hat durchaus seine Vorzüge, ohne Frage. Aber oft empfinde ich ihn auch als hinderlich.

    Und genau das macht es schwierig sich einfach mal zurück zu lehnen und zu denken: Okay, das habe ich schon geschafft, darüber kann ich froh sein.

    Die meisten Menschen hasten vor sich hin um etwas zu suchen, was ihnen Sinn gibt...und übersehen dabei alles, weil sie zu sehr hasten.

    Ich weiß, das klingt alles ziemlich weit her geholt aber ich finde es wahr.
     
    #11
    klatschmohn, 4 Januar 2008
  12. *_Nordlicht_*
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    vergeben und glücklich
    ja, das finde ich auch! Obwohl es in meinen Augen nichts anderes ist, als sich bei nem Allgemeinmediziner Hilfe zu holen. Nur weil man einen Therapeuten besucht, ist man ja nicht geisteskrank, schizophren oder sonstwas. Es ist eben nur ein professionellerer Rat als wie bei Freunden .
     
    #12
    *_Nordlicht_*, 4 Januar 2008
  13. klatschmohn
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    Off-Topic:
    Bei manchen Menschen schwirren da immer noch komische Vorurteile in den Köpfen rum. Ich meine, es ist okay und wünschenswert sich um seinen Körper zu kümmern, aber nicht um seine Seele. Ich vertsehe die Relationen nicht..zu mal psychische Probleme sich auch körperlich äußern... Menschen werden oft imemr noch dumm angeguckt wenn sie sagen, dass sie eine Therapie machen. Da ist auf jeden Fall noch viel Aufklärungsarbeit nötig.

    Ich finde es gut und bewundernswert, wenn jmd. der sich nicht wohl fühlt, für sich sorgt.
    Ich meine, meinem Arbeitgeber und meinen Kollegen würde ich es auch nicht erzählen. Aber meinen engsten Freunden stehe ich viel zu nah, als das ich ihnen nicht davon erzählen würde. Ich bin Sozialpädagogin und habe festgestellt, dass gerade im sozialen Bereich viele Mitarbeiter in Therapie sind. Menschen sind eben keine Maschinen und Roboter sie nichts berührt oder beschäftigt.
     
    #13
    klatschmohn, 4 Januar 2008
  14. User 48403
    User 48403 (47)
    SenfdazuGeber
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    nicht angegeben
    In diesen Punkten gebe ich Dir vollkommen recht.

    Ehrlich gesagt muss ich zugeben, dass ich bis vor wenigen Jahren das gleiche Vorurteil hatte. Aber seit ich selbst von depressiven Anfällen betroffen bin, hat sich meine Einstellung geändert, und ich würd mich auch nicht mehr schämen nen Psychologen aufzusuchen, wenn es nötig ist. Ich hab mit Leuten gesprochen, die schon mehrere Male zum Psychologen gegangen waren, und die mit dem Thema sehr offen umgingen. Das hatte mir Anlass dazu gegeben, über dieses Thema mal nachzudenken, und es entsprechend aus anderer Sicht zu betrachten.

    Stillstand bedeutet Rückschritt - Ein Spruch, der auf unsere Highspeed-Gesellschaft passt. Jeder will mehr haben als der andere, jeder hat den Zwang, mit den anderen mitzuhalten. Aber ich hab mich entschieden, nach meinem Rhythmus zu leben, ich weiss Dinge noch zu schätzen, was andere nicht mehr können. Ich brauch nicht wie alle andere ne dicke Karriere am Job bzw, viel Geld, um glücklich zu sein. Ich weiss, dass ich ICH bin und nicht irgendein Mitläufer, darauf bin ich stolz. Es bedarf aber auch einer gewissen Stärke zu dieser Einstellung. Allerdings hatten gewisse Umstände in meinem Leben entscheidend dazu beigetragen, auf die ich nicht eingehen will, weil dies den Rahmen sprengen würde.
     
    #14
    User 48403, 4 Januar 2008
  15. SearchingLove
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    Verliebt
    Ich liege hier nun seit 3 Stunden im Bett, bin nachdenklich und kann nicht einschlafen. Ich will das mal hier loswerden! Ich glaube mein Leben kann so nicht weitergehen. Jedes Weekend saufen, kein Bock auf Arbeit, nur Party machen und abgammeln. Party is zwar schön, aber nicht jedes Weekend - und das breit. Schließlich geht das ja schon seit 4 Jahren so.

    Ich kriege gar nichts mehr gebacken, bin total hibbelig und nervös, streite mich mit meinen Eltern, habe angefangen zu rauchen, habe keine Lust auf morgige Arbeit und bin total down und depremiert - würde am liebsten nur noch chillen! Aber das kann doch nicht so weitergehen. Gestern war ich schon wieder total voll, habe wieder gekifft und Tabletten geschmissen und es gab wieder eine Schlägerei wegen mir. Heute beim Fussball wär ich fast zusammengebrochen, so schlapp bin ich. Ich hab mich voll gehenlassen, habe zugenommen und mache keinen Sport mehr. Zudem bin total schnell reizbar und gebe sehr schnell - was früher eine Stärke von mir war.

    Das sind doch alles Anzeichen, dass es mit mir bergab geht und ich schlimm ende, oder? Diese schlechte Laune, Faulheit, kein bock und nur Party-Phase.

    Ich werde mich zusammenreißen und es probieren,sollte ich es alleine nicht schaffen, spiele ich mit dem Gedanken zum Arzt zu gehen! Aber als erstes lass ich erstmal den Massenalkohol und die Drogen weg, denn es stimmt. Gestern war ich total gut drauf und heute geht es mir beschissen - nur eine Momentaufnahme.
     
    #15
    SearchingLove, 7 Januar 2008
  16. User 48403
    User 48403 (47)
    SenfdazuGeber
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    nicht angegeben
    Also Dein letzter Beitrag, das klingt gar nicht gut. Da sind ja gleich mehrere Dinge, die sich bei Dir ändern müssen. Ich weiss nicht, ob Du das aus eigener Kraft schaffen kannst. Du solltest auf jeden Fall mit Deinem Arzt darüber reden. Zumindest hast Du dann von ihm eine Meinung über Deinen Zustand. Ob Du dann was Unternimmst, ist Dir überlassen.
    Aber sich einen Rat geben zu lassen, ist nie falsch. Ich hoff für Dich, dass Du aus diesem Sumpf wieder rauskommst. Ich hatte nen Kumpel, der war ähnlich drauf, nur ist soweit ich erfahren habe, jetzt ganz im Alk versackt, und ich hab ihn seit einigen Jahren nicht mehr gesehen, so dass ich nicht sagen kann, was aus ihm überhaupt geworden ist.
     
    #16
    User 48403, 7 Januar 2008

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