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Ich bin nicht glücklich.

Dieses Thema im Forum "Beziehung & Partnerschaft" wurde erstellt von martini-bunny, 14 September 2007.

  1. martini-bunny
    0
    Hallo Ihr.

    Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll.
    Ich bin seit über 2 Jahren mit meinem Freund zusammen und war nie glücklicher, aber zugleich auch nie auf diese Weise so unglücklich.

    Irgendwie hab ich das Gefühl, dass es nicht zu meiner "Zufriedenheit" läuft. Mindestens einmal im Monat streiten wir. Mindestens zweimal im Monat weine ich.

    Ich kann's gar nicht recht erklären und es fällt mir auch so schwer, überhaupt irgendwie ein Problem zu schildern... Es sind so viele kleine Dinge.

    Wir stehen gerade vor dem räumlichen "Aus". Das war aber schon länger klar. Er wollte studieren gehen und dann auch gleich in die Stadt ziehen. Ich mache in unserem Heimatort meine Ausbildung und bleibe natürlich auch hier. Allerdings nicht direkt in unserer Heimatstadt, ich werde im Dezember eine Doppelhaushälfte beziehen, welche später auch zu meinem Eigentum wird. Dieses Häuschen steht 2-5 km vor der Stadt in nem Vorort.

    Warum ich das erzähle? Jetzt ist es so gekommen, dass er nicht studieren geht. Wurde nicht genommen. Er macht jetzt ein FSJ in unserer Stadt. Hab ihm angeboten dann später mit mir gemeinsam umzuziehen. Doch er hat sich für eine 1-Zimmer-Wohnung in der Stadt und gegen mein Häuschen im Vorort entschieden. Er hat kein eigenes Auto und er fühle sich zu abhängig wenn er mit dem Bus zur Arbeit fahren müsse usw. Er ist einfach zu bequem. Einerseits kann ich's verstehen. Andererseits finde ich es auch schade, dass er sich so gegen uns und für seine Bequemlichkeit entscheidet. Als ich ihm das so gesagt habe, hat er mir vorgeworfen, ich hätte mich ja schon gegen uns entschieden, als ich geplant habe die DHH zu beziehen. Fand ich auch schade, dass er das so gesagt hat. Immerhin habe ich das geplant, nachdem feststand, dass er in diesem Jahr zum Studieren wegziehen wird.

    Naja, ich habe halt so das Gefühl, wir gehen getrennte Wege. Und zwar nicht nur räumlich. Ich spüre, wie ich erwachsener werde. Baue mir ein Leben im Eigenheim auf, plane meine berufliche Zukunft... Und wenn ich zu ihm hinüberlinse: Er hat in der zweiten Woche seines FSJ gleichmal zwei Tage blau gemacht und ist abends dennoch zum Fußballgucken in ne Kneipe gegangen - und seine Arbeit und die Kneipe liegen in der selben (Klein-)Stadt! Nennt mich spießig - aber das spricht gegen meine Moral. Natürlich, bei ihm geht es um nichts. Es ist nur ein Jahr, das er zum Studium mit nem FSJ überbrückt. Und wenn er blau machen will - bitte. Würde ich sicherlich auch mal machen an seiner Stelle. Aber dann abends weggehen? Das ist doch unfair und link?! Dann muss man schon zu Hause bleiben.
    Naja, aber wie gesagt, ich seh das wohl etwas verkniffen, weil ich in ner Ausbildung steck und es bei mir um die berufliche Zukunft geht.

    Aber da geht's los. Wir haben so verschiedene Ansichten und ich habe immer das Gefühl, dass ich ihm nicht so wichtig bin, wie er mir. Meine Güte - ich hätte die 5 km auf mich genommen um noch das Jahr mit ihm zu verbringen.

    Letzte Woche hat er mit meinem Auto einen Hund überfahren. Ist ein Schaden entstanden (900€), die Besitzerin hatte keine Versicherung und ist HartzIV-Empfänger. Das war auch Grund für einen der Blau-Mach-Tage. (Den zweiten Tag ist er ohne Grund zu Hause geblieben.) Er ist zur Werkstatt gefahren und hat sich den Kostenvoranschlag geholt. Als ich dann abends von der Arbeit kam und ihn etwas zu diesem fragte, fuhr ich mich gleich genervt an, er hätte schon seit zwei Tagen damit zu tun und so weiter. Aber entschuldige mal - es geht doch um MEIN Auto. Und wenn er sich da rein setzt, muss er doch auch damit rechnen, das so etwas passiert, dass er sich um so etwas kümmern und mir dann auch erklären muss. Naja, ich war schon ein wenig verärgert und traurig. Und da fielen mir wieder so viele Sachen ein.

    Er benimmt sich nämlich jedesmal so. Zum Beispiel als es darum ging, für welchen Studiengang und für welche Stadt er sich entscheidet. Mit jedem hat er darüber geredet, mit seinem Vater, seiner Schwester, mit seinen/unseren Kumpels. Und immer freudestrahlend. Aber wenn ich ihn was dazu gefragt habe, war er immer kurz angebunden. Nur das wesentliche. Ich habe nie so wirklich mitbekommen, zwischen welchen Studiengängen er gerade schwankt oder über welche Stadt er gerade nachdenkt. Nur wenn ich nachgefragt habe. Und dann gab's auch nur so kurze und genervte Antworten. Er rede da ja immer schon soviel drüber. Ja toll! Ich hab mich so ausgeschlossen gefühlt! Es betrifft mich doch auch! Es geht doch auch um unsere Zukunft. Und auf solche Argumente hin, meint er nur, das Wichtige würde ich ja auch erfahren. Ja, na klar ... aber ich wünschte mir einfach, er hätte das Bedürfnis mit mir darüber zu reden. Das Bedürfnis die Freude an der Wahl des Studiums mit mir zu teilen. Seine Zukunft - unsere Zukunft - mit mir zu "planen". Aber alle anderen waren natürlich "erfahrener". Studieren selber, konnten mehr Informationen geben, bessere Ratschläge. Mit seinem Vater redet er natürlich drüber, weil der mitfinanziert.
    Und ich? Ich werde ab und zu informiert und eigentlich zum Schluss nur vor vollendete Tatsachen gesetzt. Und wenn ich frage, ist er genervt.

    Dasselbe jetzt mit der Autoreperatur. Er redet mit seinem Vater drüber (der legt ihm das Geld aus, damit er wiederrum das Geld für die Reperatur auslegen kann, dass ihm die Hundebesitzerin dann in Raten zurückzahlt). Sein Vater ist also die erste Bezugsperson. Ich? Ja, ich bekomme genervte Antworten, weil ich blöd gefragt hätte... Aber ich bin doch auch mitbetroffen! Es ist mein Auto. Und selbst wenn's das nicht wäre, wäre ich doch interessiert. Er ist doch mein Freund!!

    Naja, es gibt noch ein Beispiel, aber das würde den Rahmen sprengen.

    Etwas anderes: Seine Großmutter, irgendein düsteres Familiengeheimnis ist aufgetaucht (ich kenne sie mittlerweile auch relativ gut). Jeder wird informiert. Nur ich natürlich nicht. Ist ja familienintern. SUPER! Ich dachte immer, mein Freund und ich würden auch mal ne Familie gründen und dann auch zu der Familie dazugehören.
    Ja, klar: Ich könnte es vielleicht verstehen und akzeptieren, aber alles zusammen?! Er redet wegen jeder großen Sache lieber mit allen anderen drüber, hat nie den Wunsch bei zukunftsbedingten Dingen mit mir zusammen zu leiden oder sich mit mir zusammen zu freuen. Seine Gefühle mit mir zu teilen. Und dann werde ich in diese Sache auch nicht eingeweiht...

    Ich weiß nicht ob es jemand nachvollziehen kann, aber ich fühle mich, als führten wir eine Beziehung wie man es mit 14 Jahren getan hat, wo man noch nicht einmal das Zimmer des Partners kennt. Ich meine, er hätte diese 14-jährige Person doch genauso behandelt, wie mich. Dasselbe erzählt und dasselbe nicht erzählt, wie er es jetzt bei mir tut?!

    Es ist so "un"ernst. Ganz anders, als ich das empfinde.
    Er ist alles für mich. Wenn es Dinge gibt, die mich fröhlich stimmen, machen sie mich noch glücklicher, wenn ich sie meinem Freund erzählen kann, wenn ich das mit ihm teilen kann. Und alle Probleme und traurigen Sachen sind nicht mehr ganz so schlimm, wenn ich sie ihm anvertrauen kann. Er ist für mich immer die erste Bezugsperson, steht in allen Belangen ganz oben auf meiner Liste. Niemals war mir jemand so wichtig...
    Und ich habe einfach das Gefühl, dass das umgekehrt nicht so ist. (Jetzt muss ich wieder weinen.......) Ich denke einfach, dass ich ihm nicht so wichtig bin, wie er mir ist und wie ich ihm gerne wichtig sein würde.

    Ach, diese Beziehung und er sind mir so wichtig.
    Und bei ihm? Ich weiß nicht. Schon dreimal wollte er sich von mir trennen. Das erste mal, weil ich nicht mehr genau sagen konnte, wann ich das letzte Mal Kontakt zu meinem Ex-Freund hatte, das zweite Mal, weil er festgestellt habe, dass er mir nicht vertrauen könne, wenn ich alleine feiern gehe und das dritte mal, weil er sich ungeliebt fühle.
    Gerade das dritte mal fand ich besonders heftig. Ein oder zwei Monate zuvor habe ich ihm nämlich gesagt, dass ich es schade finde, dass mittlerweile die Gewohnheit eingekehrt ist: Man sitzt auf dem Sofa zu weit voneinander entfernt, man küsst sich nur noch so selten und man geht so oft getrennt ins Bett. Er meinte daraufhin, dass ihn das gar nicht stört. Dass es auch gut wäre, wenn Gewohnheit einkehrt, dass das dazugehöre und auch Sicherheit ausstrahlen würde usw. Ich hab's dann so akzeptiert.
    Naja, zwei Monate darauf wollte er sich dann trennen, weil er sich ungeliebt fühle: Wir würden uns nicht mehr so oft küssen, getrennt ins Bett gehen und und und. Genau die Gründe, die er - als ich es als Problem gesehen habe - als normal abgespeist hat.
    Ich war schon ein wenig verdutzt und auch fertig. Zumal er das in unserem Urlaub festgestellt hat, während er sich aber schon Gedanken über ein mögliches Aus gemacht hat, hat er aber noch mit mir geschlafen. Finde ich unglaublich und unmöglich! Alles zusammen!

    Ich bin aber alle dreimale zusammengebrochen. Es kam immer so unvorbereitet und schien mir so unwirklich. Ich habe geweint, gezittert, einmal hatte ich das starke Bedürfnis mich zu übergehen. Es ist als würde man einem die ganze Basis des Glücklichseins nehmen, den Sinn morgens aufstehen. Ganz furchtbar. Ich hab ihn aber bis jetzt immer davon abhalten können, tatsächlich mit seinen gepackten Sachen den Raum/unsere Wohnung verlassen zu können. Wahrscheinlich weil ich so erbärmlich aussah. Ich hab meine ganze Würde an ihn verloren. Bin jedesmal zusammengebrochen, als gäbe es kein Morgen mehr. Und er konnte jedes dieser drei Male mit Leichtigkeit sagen: "Es funktioniert nicht." Diese Gegensätze!
    In jeder Situation, bei jedem Problem: Ich würde um ihn kämpfen. Für unsere Beziehung. Niemals würde ich ihn freiwillig gehen lassen. Und er? Ich kann's nicht glauben...

    Noch eine andere (und auch die letzte) Sache:
    Er hat mir einmal einen virtuellen Kontakt zu einer Frau verheimlicht, die in der selben Stadt wohnt, in der er studieren wollte. Er wollte eben schon vorher Kontakte knüpfen. Hat es mir aber nicht erzählt und mich diesbezüglich auch angelogen, als ich dem ganzen langsam auf die Schliche kam. Hat mich schon hart getroffen.


    Ja, alles in allem... Ich bin unglücklich. Ich fühle mich so leer. Wir sind gerade auch im Streit auseinander gegangen. Er ist jetzt bei nem Fußballspiel und ich sitze hier.
    Manchmal denke ich tatsächlich darüber nach, dass es das beste wäre, wenn wir getrennte Wege gehen. Ich bin so am heulen und er versteht noch nicht einmal worum es geht. Wir drehen uns bei Diskussionen und Streitereien im Kreis. Er ist glücklich, wenn wir danach so tun, als wäre nichts gewesen oder Probleme am besten gleich ignorieren. Und ich muss doch immer alles klären, weil es mich sonst so sehr beschäftigt und mich traurig macht.
    Ich weiß einfach nicht mehr weiter.

    Manchmal denke ich, es wäre richtig ihn zu verlassen. Weil es mich zeitweise so unglücklich macht und ich auch nicht die Richtige für ihn zu sein scheine. Aber wie kann es richtig sein, ihn zu verlassen, wenn mein Herz etwas anderes sagt? Es protestiert so heftig, scheint zu zerbrechen. Mich überrollen Wellen der Trauer, Verzweiflung und pure Angst, wenn ich nur darüber nachdenke, nicht mehr in seiner Nähe sein zu können. Nie wieder sein Haar zu berühren oder seinen Atem zu spüren. Es gibt nichts, was mir mehr bedeutet. Nichts was mich glücklicher macht. Jedesmal wenn ich denke, er denkt wieder über eine Trennung nach, verzweifle ich, dass ich ihn letzte Nacht nicht noch ein wenig enger an mich gedrückt habe, nicht noch ein wenig länger wachgeblieben bin um seine Anwesenheit zu genießen. Kann diese Beziehung falsch sein, wenn meine Liebe doch so bedingungslos und groß ist? Wie kann er für mich der Richtige sein, wenn ich es nicht für ihn sein kann?
    Es gibt nichts, was mich jemals mehr berührt hat, als seine pure Anwesenheit. Ich liebe ihn mit absoluter Gewissheit, mit jeder Faser meines Körpers, so sehr, dass ich nicht einmal die richtigen Worte dafür finde.

    Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass ich ohne ihn jemals wieder glücklich sein könnte. Kein Mann könnte es je mit ihm aufnehmen. Ich bin hoffnungslos verloren ...

    Ich weiß, niemand von euch kann mir helfen oder mir einen Rat geben. Aber ich glaube auch nicht, dass sich jemand all das durchgelesen hat. Eigentlich wollte ich es auch nur einmal los werden, einmal niederschreiben.

    Danke.
     
    #1
    martini-bunny, 14 September 2007
  2. $-T-P
    $-T-P (26)
    Verbringt hier viel Zeit
    11
    86
    0
    Single
    Off-Topic:
    Ich kann absolut nicht verstehen,wie man
    solange mit so einer Person zusammenleben kann.
    Ich möchte dir auch nicht deine Hoffnung nehmen,
    aber es wäre aus meiner Sicht besser,du würdest
    dich trennen.

    Komischer Typ,finde ich.:ratlos:
     
    #2
    $-T-P, 14 September 2007
  3. User 35148
    User 35148 (43)
    Beiträge füllen Bücher
    6.254
    218
    295
    nicht angegeben
    Was nützt Dir Deine körperliche Liebe, wenn Du doch nicht glücklich wirst,
    wenn er Dir nichts Recht machen kann, und es Dich auch noch spüren lässt, dass Du ihm eigentlich egal bist?

    Solange er mit Dir schlafen kann ist alles ok, aber sonst?

    Nene, so etwas solltest Du Dir nicht gefallen lassen.

    Vielleicht muss er noch erwchsen werden, aber dadurch wird er sich bestimmt auch noch ganz schön ändern,
    und wie es im Moment aussieht, eher zum Schlechteren und gegen Dich.

    Aber bist Du nicht noch etwas jung, um Dich schon jetzt so sehr festzulegen?

    Du kannst es nicht erzwingen, dass er Dich so liebt, wie Du es gerne hättest...
    Mach Dich doch nicht länger unglücklich, und nutze Deine Zeit, um Dich umzusehen, andere Leute kennen zu lernen usw.

    :engel_alt:
     
    #3
    User 35148, 14 September 2007
  4. Jakob220357
    0
    Hallo,

    schon am Anfang deines Textes war mir dein Problem schon bekannt. Je weiter ich dann zum Ende kam umso mehr formte sich der Gedanke für diese Worte. Es zeigt sich doch bei euch, dass hier zwei völlig unterschiedliche Wertesysteme aufeinandergeprallt sind. Das ging sicher eine ganze Weile gut, weil man solche Dinge am Anfang nicht so sieht. Aber jetzt habt ihr eure "Rosarote-Brille" abgesetzt und die Schwächen kommen zum Vorschein. Ich kann dir daher nur wenig Hoffnungen machen, denn eure Vorstellungen vom Leben weichen doch sehr voneinander ab. Welches System jetzt das Bessere ist, dass sei mal dahin gestellt, ich tendiere sehr stark zu deinem. Ihr müsst Euch wohl oder übel zusammensetzen und einen Kompromiss aushandeln. Und wenn das nicht klappt, dann muss es das gewesen sein. Du musst für dich auch eine Grenze ziehen, damit du dich nicht selbst aufgibst.

    Sollte es nicht klappen, so denke ich nicht, dass du dich für immer vom Glück verabschiedest. Es gibt auch Menschen, und das schreibe ich aus quasi eigener Erfahrung, die sehr ähnlich wie du denken und sich ebenso viele Gedanken machen.

    Ich wünsche dir alles Gute. Jakob



    "Mit Kummer kann man allein fertig werden, aber um sich aus vollem Herzen freuen zu können, muss man die Freude teilen." Mark Twain
     
    #4
    Jakob220357, 15 September 2007
  5. Prof_Tom
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    Meistens hier zu finden
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    nicht angegeben
    Ja kommt mir irgentwie bekannt vor alles ... Kann dir nur eins sagen was ja eh offensichtlich ist, er hat andere Vorstellungen von der Beziehung, und zwar grundlegende.
    Für dich ist er alles, für ihn bist du nur nebenbei ne Beschäftigung, zukunft will er warscheinlich noch gar keine mit dir, maximal Lebensabschnittsgefährtin. Also richtige Liebe ist das meiner Meinung nach nicht, und auf Dauer kannst du so nicht glücklich werden. Zweckgemieinschaft ebend.
     
    #5
    Prof_Tom, 15 September 2007
  6. JackyllW
    JackyllW (30)
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    trenn dich, der kerl macht dich nur unglücklich.
    mein tipp...lieber ein ende mit schrecken, als ein schrecken ohne ende - und dann, wenn ihr getrennt seid, kann er vorwerfen er sei ungeliebt
    aber werd den kerl los, er informiert dich über nix, plant seine zukunft scheinbar auch ohne dich (bist du ihm lästig?)...das kann nicht gutgehen. und zu ner Beziehung gehört mehr als n bissl rumficken...also gerade auf emotionaler ebene...ich sag ja, schieß den kerl ab bevor du richtig unter ihm leidest
     
    #6
    JackyllW, 15 September 2007
  7. lil_sexy
    lil_sexy (29)
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    vergeben und glücklich
    Weisst du was ich glaube? Ich stelle mir vor, dass du eine Frau bist, die gerne lacht und fröhlich ist. Eine Frau, die glücklich ist, wenn sie mit ihrem Freund reden kann und er sich für sie interessiert. Eine Frau, die möchte, dass der Freund sie in seinem Leben auch einbezieht. Mit ihr redet. Mit ihr diskutiert. Sie ernst nimmt. Ich glaube, du warst mal eine unbeschwerte Frau. Irgendwie kommt es mir so rüber, als würde er dich total herunterziehen. Das du nicht mehr du sein kannst. Das du die ganze Zeit nachhaken musst, was bei ihm abgeht, was er will, was er macht und er teilt dir nichts mehr einfach so mit. Wieso macht er das nicht? Zum Beispiel das mit dem Auto. Er benimmt sich einfach verkehrt. Eigentlich hättest DU einen Grund, genervt zu sein, weil DEIN Auto einen Schaden hat. DU solltest informiert werden was mit deinem Auto ist und dabei eine NORMALE Antwort erhalten, keine genervte. Eigentlich sollte er sich entschuldigen....

    Ich sag dir jetzt nicht, dass es besser wäre dich von ihm zu trennen. Denn so wie du schreibst, weisst du das selber...ich wünsche dir einfach viel glück, und dass du bald wieder unbeschwert leben kannst :smile:
     
    #7
    lil_sexy, 15 September 2007
  8. Sodele
    Sodele (46)
    Verbringt hier viel Zeit
    106
    101
    0
    nicht angegeben
    In der Jugend geschlossene Beziehungen sind besonders dann gefährdet, wenn die Frau sich über den Mann hinaus entwickelt. Frauen wollen heraufblicken können und nicht hinabsehen müssen. (Hans Lichtenstern, 1911 - 1992)
     
    #8
    Sodele, 15 September 2007
  9. snoopies
    snoopies (29)
    Verbringt hier viel Zeit
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    101
    0
    Verlobt
    erstmal dazu:
    wir streiten uns mindestens einmal die woche und ich heul mindestens genauso oft (wir sind 5 jahre zusammen). einfach deswegen, weil man sich nunmal öfter streitet, wenn man länger zusammen ist (bei uns kommt dazu, dass wir zusammen wohnen) und wegen dem weinen: manche menschen sind einfach emotionaler als andere, ich heul wegen jedem blödsinn, vorallem dann, wenn ich meine tage hab.
    aber jetzt man zum hauptproblem: mir scheint, als hättet ihr wirklich recht unterschiedliche lebenseinstellungen und ich kann dir jetzt nur zwei Tipps geben. 1.: du trennst dich von ihm, wenn du aufgrund der unterschiedlichen einstllungen keine basis für eine längerfristige beziehung siehst, oder 2.: du versuchts, ein bisschen lockerer zu werden, was beziehung, ausbildung, usw. angeht.
    das soll jetzt nicht heißen, dass du alles vernachlässigen sollst, auf gar keinen fall. ich mach selbst ein studium, dass mir unglaublich wichtig ist. trotzdem hab ich bei deinem beitrag dass gefühl bekommen, dass du in deinem jungen leben nicht mehr wirklich unbeschwert sein kannst. und ich glaub grad das ist es, was dir fehlt. und was auch ihm an dir fehlt.
    was ist so schlimm daran, wenn er mal einen tag "blau macht", wie du gesagt hast? meine güte dann ist er eben am nächsten tag erschöpft und geht etwas müde in die uni (oder wo er eben hingeht), aber das ist doch nicht so schlimm. man muss später, wenn man mal eine familie mit kindern hat, sowieso ein viel geregelteres leben führen. das ist ja auch schön so, mein freund und ich wollen in drei oder vier jahren auch ein kind und dann noch zwei weitere, aber jetzt wollen wir auch noch ein bisschen zeit für uns, wollen am abend mal auf ein konzert gehen, selbst wenns bis in der nacht dauert und wir am nächsten tag in der uni fast einschlafen. aber das kommt ja auch nicht so oft vor und daher find ichs auch nicht so schlimm.
    ich glaub dein freund fühlt sich von dir ein bisschen dazu gedrängt, ein sehr geregeltes leben zu führen, vielleicht fühlt er sich dazu einfach noch nicht bereit. du möchtest jetzt schon ein haus haben und ein leben, dass in geregelten bahnen verläuft, er will scheinbar noch unbeschwert sein und manchmal auch in den tag hineinleben können.
    irgendwie kann ich euch beide verstehen, trotzdem müsst ihr entweder eine gemeinsame basis finden oder wirklich getrennte wege gehen. denn mit diesen unterschiedlichen lebenseinstellungen schränkt ihr euch gegenseitig nur ein.
    und dazu, dass dir dein freund viele dinge nicht erzählt oder nicht darüber sprechen will: vielleicht denkt er, dass du ihn dann kritiesierst, weil er manche dinge nicht so macht, wie du es dir vorstellst. und deswegen sagt er es nicht, um dir nicht wieder zu zeigen, dass er einfach ein anderes leben führen möchte als du.

    so, das ist jetzt etwas lang geworden, aber ich will dir damit sagen, dass du unbedingt mit ihm sprechen solltest und ihr eine lösung finden müsst, mit der ihr beide glücklich seid.
     
    #9
    snoopies, 15 September 2007
  10. capricorn84
    Beiträge füllen Bücher
    8.752
    298
    1.137
    Verheiratet
    Das ist ja mal typisch Mann find ich. :kopfschue Solche komplett verblödeten Aussagen.

    Es gibt eben solche Typen und andere. Wäre doch langweilig wenn ess nur einen Typ Mann gäbe oder nicht? Man muss halt Lösungen finden wenn man füreinander bestimmt ist.
     
    #10
    capricorn84, 15 September 2007
  11. User 77157
    User 77157 (28)
    Verbringt hier viel Zeit
    2.512
    123
    6
    vergeben und glücklich
    das habe ich mir auch gedacht:kopfschue .
     
    #11
    User 77157, 15 September 2007
  12. martini-bunny
    0
    Erstmal vielen Dank für die vielen Antworten...


    Ich weiß nicht recht, körperliche Liebe? So hätt ich's wohl an letzter Stelle formuliert....?!

    Ja, obwohl, das hab ich schon sehr am Anfang festgestellt. Wir haben sehr unterschiedliche Ansichten. Vom Leben und von der Beziehung. Aber irgendwie konnte man sich immer irgendwo treffen und wir haben auf der anderen Seite auch sehr viele gemeinsame Interessen, gleiche Meinungen usw. Das hat sich irgendwie immer ausgeglichen. Nur jetzt. Ich weiß auch nicht, ob mir das gerade nur so sehr auffällt?


    Ach du meine Güte! Nein, nein, nein!! Ihr habt irgendwie ein komplett falsches Bild bekommen: Er ist ein liebenswerter Mensch, sehr nett, hat viel Moral. An der "richtigen Liebe" zu zweifeln und zu behaupten, man könnte "unter ihm leiden". Oh wei, davon bin ich weit entfernt. Er sagt er liebt mich, und das glaube ich. Das weiß ich. Und ich leide auch nicht direkt unter ihm. Natürlich läuft nicht alles oder meistens auch nichts so, wie es mich glücklich machen würde, aber er ist eindeutig kein schlechter Mensch!
    Und ich würde auch nicht gleich grundlegend an der Liebe zweifeln...

    Also darauf wäre ich jetzt nicht gekommen. Ich hab aber auch nicht unbedingt das Gefühl, dass ich ihn jetzt sehr kritisiere oder zu etwas dränge. Zum Beispiel die Sache mit dem Blau machen. Ich hab ihn lediglich gefragt, ob er dann abends wirklich noch wegwill, ob es nicht passieren könnte, dass er jemanden von der Arbeitstelle trifft und dass ich mich das nicht trauen würde. Also ich finde das jetzt nicht sonderlich kritisiert oder in meine Lebensvorstellung gedrängt. Ich geb mir immer Mühe in Ich-Sätzen zu reden und ihm so wenig wie möglich vorzuwerfen. Eher so "Ich bin traurig, weil ich das so und so empfinde" und nicht "Du hast dies und das falsch gemacht", "Du bist schuld" usw.

    Könnt ich nicht. Ehrlich nicht. Ich finde, eine Beziehung muss schon mehr geben können, als sie nimmt. Und wenn ich dann wirklich dauernd Streit hätte und auch immer heulen müsste (bin nämlich genauso emotional), das würde mich nach ner Weile verrückt machen. Ist ja auch nicht gesund für den Körper. Ich hab mittlerweile auch das Gefühl, dass ich aufgrund der ganzen Probleme sehr starken Haarausfall hab.



    Ach, ich weiß auch nicht. Ich muss jetzt für ne Woche aufn Lehrgang. War auch grad nicht sö der schönste Abschied. Und nach unserem Streit am Freitag abend, hat er den nächsten morgen so getan als wäre nichts gewesen. Hat sich angenähert und wollte mit mir schlafen. Und normalerweise steht er morgens immer beim ersten Augenaufschlag auf, obwohl ich gerne noch ein bisschen rumliege und ihm auch schon mehrmals gesagt habe, dass ich mich freuen würde, wenn er noch mit mir kuscheln würde. Und naja, er ist liegen geblieben. Kann dann eigentlich nur eins bedeuten. Das hat mich traurig gemacht. Zumal wir nichts geklärt hatten. Er hat mich mit Tränen sitzen lassen und tut den nächsten morgen so, als wäre alles wieder in Butter. Da hab ich ihm zu verstehen gegeben, dass ich nicht möchte. Da ist er dann auch sofort aufgesprungen udn wollte in den Tag starten. Hab ich auch nur so gemurmelt: "Na wenn's jetzt nichts zu holen gibt, gibts auch keinen Grund mehr hierzubleiben, was?" Und er meinte nur "Jo. Was soll ich dann noch im Bett?" Und irgendwie musste ich dann wieder weinen. Und als er dann irgendwann doch nochmal ans Bett kam, hab ich nur so gemeint, dass ich es traurig finde, wenn er mich nur auf Sex reduzieren würde. Ja, blöd gesagt, aber in solchen Situationen komm ich mir echt so vor. Und er meinte nur: "Wenn ich dich auf Sex reduzieren würde, hätten wir gar keine Beziehung"
    Naja, hat mich hart getroffen.
    Ja geb ich zu. Läuft nicht so in letzter Zeit. Aber ich kann auch nicht, wenn in meinem Kopf noch so viele ungeklärte Dinge sind. Sex gehört für mich zu einer glücklichen Beziehung, macht diese noch schöner. Und so... ich kann eben nicht.

    Dazu kommt noch, dass ich am Anfang unserer Beziehung sehr oft mit ihm schlafen wollte und er aber so der Typ war, der eher weniger Lust hatte. Und ich hab mir immer solche Vorwürfe gemacht, dass ich nicht sexy genug wäre usw. Es tut auch echt weh, wenn man ne Abfuhr bekommt. Zumal jeder sagt, Männer würden immer wollen. Aber er meinte immer nur, dass eben auch ein Mann eher weniger Lust haben könnte und ich mir keine Sorgen machen solle. Also hab ich mich drauf eingestellt und wir hatten Sex wenn er es wollte. Nach ein einhalb Jahren änderte sich das dann. Da wollte er plötzlich öfters. Nur ich nicht mehr, ich hatte mich auf sein "Lustprinzip" eingestellt und das dann wieder zu häufen... Ging nicht so einfach. Mir fehlte plötzlich die ständige Lust. Hat er mir gesagt, er hätte jetzt öfters Lust und warum ich nicht wieder so werden würde, wie am Anfang. Ja, wär ich gern. Ist aber irgenwie nicht so einfach.
    Ist also eher bei der durchschnittlichen Anzahl geblieben. Und als wir uns vor nem Monat mal gestritten haben und diskutiert haben, wer was ändern wollte oder müsste, hat er mir wortwörtlich vorgeworfen: "Ich hab dir auch gesagt, dass ich mehr Sex möchte. Warum hast du das nicht geändert?"

    Mir blieb die Luft weg. Für fünf Minuten stand ich nur so da und hab ihn angeguckt. Aber ihm ist noch nicht einmal aufgefallen, was er da gesagt hat. Oder seh ich das nur so schlimm? Für mich war das echt die Härte. Noch dazu kommt ja, dass es am Anfang unserer Beziehung ganz andersherum war, ICH wollte mehr und ER weniger. Und wer hat sich auf wen eingestellt? Na ich auf ihn. Find ich angesichts der Situation auch einfacher. Und jetzt soll ich mich wieder ändern, weil er seine Ansichten und seine Lust geändert hat? Ich war baff. Ehrlich... Unglaublich...

    Naja, gerade seitdem fällt mir der Sex auch nicht so leicht. Jedesmal wenn er sich mir nähert denk ich schon: Oh, der will Sex. Nur kuscheln? Sicherlich nicht... Und irgendwie fällt da dann schon irgendeine Schranke in meinem Kopf runter und ich kann nicht.


    Ach, mir fehlen so im Allgemeinen die anderen Zärtlichkeiten. Ich fänds so toll, wenn er mich OHNE irgendeinen Anlass einfach mal in Arm nehmen würde und sowas sagen würde, wie "Ich liebe dich" oder "Weißt du eigentlich wie viel du mir bedeutest?". Diese blöde Ich-Liebe-Dich-Floskel hört man nur in den vertrauten Situationen wie z.B. beim Abschied. Einfach mal so, grundlos, aus der Seele heraus. Das würde mir viel bedeuten.
    Oder mir einfach mal ohne Anlass ganz grundlos sagen, dass er mich schön findet. Ich wünschte einfach, er würde mir das grundlos sagen wollen...

    Kennt ihr die Situation in "Trennung mit Hindernissen", wo Jennifer Aniston sich mit dem anderen Schauspieler um den Abwasch streitet und er dann irgendwann ganz lustlos aufsteht um tatsächlich zu helfen und sie dann sagt:"Nee so nicht, jetzt lass. Ich möchte, dass du mir beim Abwasch helfen möchtest" Und er guckt sie nur ganz verdutzt an, als hätte sie in einer fremden Sprache gesprochen. Mein Freund fand das ziemlich lustig. Aber JA, ja, JAA - genau das ist es! Das ist es auch, was ich möchte. Egal worum es geht. Es geht nicht um die einzelne Sache an sich, wie den Abwasch, das "Ich-Liebe-Dich" oder Dinge vom Studium oder sonstwas erzählen - es geht darum, dass er es erzählen MÖCHTE. Von sich aus...

    Das ist es... Nur so etwas kann man wohl nicht herbeizwingen, hm?

    Jetzt muss ich los. Bis dann.
     
    #12
    martini-bunny, 17 September 2007

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