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Ich bin scheiße

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von User 67018, 22 August 2009.

  1. User 67018
    User 67018 (33)
    Sehr bekannt hier
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    in einer Beziehung
    Hi,

    ich wusste nicht, welchen Titel ich wählen sollte - wollte nicht so direkt rein - aber besser treffen kann ich es nicht...

    Ich hatte vor ein paar Tagen Therapie und u. a. sagte meine Thera den Satz: "Irgendwie kann ich verstehen, warum Sie die anderen Leute so wütend machen - Sie verdrehen ihnen das Wort im Mund!"
    Es ging um eine Auseinandersetzung in der Ausbildung... ich habe ihr erzählt was war, damit sie die Situation versteht bzw. mein Problem damit. Nun, bis zu einem gewissen Punkt - nämlich diesen Satz - konnte sie mir auch helfen. Aber dieser Satz ist... ich finde da keine Worte für. Er macht mich nur wütend. Denn sie meinte, bevor es so ausartet, könnte ich ja das nächste Mal einfach aufstehen und den Raum verlassen... Daraufhin meinte ich, dass dachte (weil andere, und ich meine auch sie, mir sagte), dass ich nicht weglaufen solle/darf. Daraufhin dann ihr Ausspruch von oben.

    Ich bin so wütend; auf mich, auf sie...
    Warum habe ich das überhaupt nachgefragt?
    -Weil ich es für wichtig hielt den Unterschied zu verstehen und dachte, dass es weglaufen wäre.
    Warum hat sie das gesagt? Warum hat sie so reagiert? Sollte ich nicht wenigstens in der Therapie äußern und fragen dürfen, was ich will/ was mich interessiert? Wenn nicht da; wo sonst?

    Ich will das hinschmeißen... habe keine Lust mehr. Außerdem bringt es i-wie nichts. Ich sehe da keine Fortschritte (mehr?) und wenn ich sie auf diese Sache anspreche, habe ich Angst, dass dann wieder so was kommt! :confused:

    Warum bin ich denn so scheiße, dass nicht mal meine Thera mich mag?
    Sie sagte, ich solle meine Wut nicht in mich reinfressen, das ginge dann nur wieder auf die Gelenke (wie Recht sie doch hat!!!!), aber was soll ich denn dann bitte machen?
    Ich bekomme das ja nicht mal hin, zu meiner Nachbarin runter zu latschen und der mal klar zu machen, dass ihr Fernseher MIR zu laut ist. Ich denke dann immer "nee, lass mal. hört ja bald wieder auf. Du sagst sowieso nicht das, was du dir die ganze Zeit ausgedacht hast/ausdenkst...", dann will ich es doch machen, weil es mir tierisch auf den Zeiger geht, ich nehme die Schlüssel, gehe ins Treppenhaus, komme bis zu ihrer Tür,bleibe noch kurz stehen um nochmal durch zu atmen, dann fängt alles an mir an zu zittern, ich setze nochmal an... und gehe weiter runter, um mir dann von unten den Fahrstuhl zu holen, um wieder hoch zu fahren. Tolle Sache!! :rolleyes:

    Ich verstehe einfach nicht, warum ich mich nicht mal durchsetzen kann bzw. wenigstens für mein Wohl kämpfen kann. Ich hasse mich (dafür)! :flennen:
    Und wenn meine Thera sagt, dass ich sie aggressiv mache... bringt doch alles nix mehr...
     
    #1
    User 67018, 22 August 2009
  2. User 20579
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    Verheiratet
    Wenn ich ehrlich sein darf, finde ich dein Posting so emotional anstrengend geschrieben, dass ich das Gefühl habe, dass du auch selber ein sehr emotionaler, stressanfälliger und vielleicht auch manchmal etwas anstrengender Mensch bist.

    Für mich klingt das so, als würdest du dich in Kleinigkeiten reinsteigern und sehr schnell sehr gefühlsbetont reagieren - was vielleicht dazu führt, dass dein Umfeld aggressiv auf dich reagiert.

    Ich finde es auch anstrengend, wenn sich Leute so in ihr Selbstmitleid reinsteigern, "ich hasse mich", "ich bin so scheiße" - mag ja alles eine Erklärung für den Moment sein, hilft nur niemandem weiter und lässt den Betroffenen sich auf dem gefunden Ergebnis ausruhen: "Ich bin ja eh scheiße, kein Wunder, dass alle nur meckern, ich bin ja eh scheiße, kein Wunder das mir nichts gelingt... " Das kann man ewig so weiter machen, nur kommt man damit aus der eigenen Negativspirale nicht raus.

    Ich weiß nicht, wieso du eine Therapie machst, aber ich glaube nicht, dass du es aufgeben solltest, nur weil deine Therapeuten einmal nicht so sensibel war, wie du es vielleicht erwartet hättest. Ich denke, du solltest mit ihr darüber reden und ihre Vorschläge rational betrachten, versuchen, sie dir nicht so zu Herzen zu nehmen.

    Wenn du mit ihr nicht klarkommst, wäre vielleicht auch eine andere Therapeutin sinnvoll. Wie lange machst du die Therapie denn schon?
     
    #2
    User 20579, 22 August 2009
  3. User 67018
    User 67018 (33)
    Sehr bekannt hier Themenstarter
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    Das ist ja mein Problem, ich weiß nicht wie ich das bei ihr ansprechen soll... ohne sie wieder "aggressiv" zu machen... entweder ich mach´s oder ich mach´s nicht... werde ich ja sehen...

    Ich mache die Thera seit 3 Jahren bei ihr...
    Zitat: "Ich finde es auch anstrengend, wenn sich Leute so in ihr Selbstmitleid reinsteigern, "ich hasse mich", "ich bin so scheiße" - mag ja alles eine Erklärung für den Moment sein, hilft nur niemandem weiter"
    Ja, kann ja sein, aber ist so ein Forum bzw dessen Unterforum nicht auch dafür da, um momentane Gefühle raus zu lassen...?
     
    #3
    User 67018, 22 August 2009
  4. User 20579
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    Verheiratet
    Sicherlich - das kannst du ja auch gerne machen. Nur hilft es eben nicht weiter - ich weiß das, weil ich oft Leute tröste, die sich in solchen Gedanken verrennen. Man kann sich dann hinsetzen und sagen "Du bist doch gar nicht scheiße, du bist doch toll und schön und klug..." - aber derjenige, der in diesen Emotionen aufgeht, steigert sich dann noch mehr darein und macht sich selber das Leben schwer.

    Das muss man SELBER hinkriegen, das abzuschalten - weil man einsehen muss, dass einem das gar kein bisschen weiterbringt. Es ist ein Unterschied, ob man sagt "Ich bin wütend auf mich, weil ich mich blöd verhalten habe!", "Ich bin wütend auf den..." "Ich bin traurig, weil..." ODER ob man in diese "ach ich bin so schlecht, ich bin so doof..." Schiene läuft. Ersteres zeigt, dass man sich über eine bestimmte Situation ärgert, das zweite ist so ein Kollektivvorwurf an sich selber, der keine Chance auf Besserung hat.
    Verstehst du, was ich meine?

    Sei wütend, sei sauer und ärgere dich über alles - aber steigere dich nicht in dieses "Ich bin nix, ich kann nix, ich bin scheiße" hinein. Überlege dir lieber, in welchen konkreten Situationen du etwas ändern möchtest - aber überlege dir auch, wo du vielleicht schon Erfolge hattest und wo dir was gelungen ist.

    Was deine Therapeutin angeht: Du kannst doch beim nächsten Treffen sagen, dass du nochmal darüber nachgedacht hast und es nicht verstehst, wie sie das meint. Ich glaube nicht, dass sie dann irgendwie blöd reagieren wird.
     
    #4
    User 20579, 22 August 2009
    • Danke (import) Danke (import) x 1
  5. User 20976
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    vergeben und glücklich
    Momentane Gefühle zu äußern, ist in Ordnung - nur kanns dafür sorgen, dass die Leser sich hilflos fühlen oder nicht wissen, wie sie überhaupt reagieren können, ohne Dich weiter in Dein Ich-bin-Scheiße-Gefühl zu treiben. Oder Dir das Gefühl zu geben, dass Du auch hier auf Unverständnis stößt.

    Vielleicht kommst Du mittlerweile mit dieser Therapeutin nicht mehr aus. Das heißt nicht, dass sie Dich schrecklich findet oder ablehnt. Sie hat bestimmte Ansichten, bestimmte Ansätze und bestimmte Methoden. Ob die weiterhin für Dich geeignet sind, kann ich nicht beurteilen.

    Es wäre besser gewesen, wenn sie sachlich erklärt hätte, dass sie ihre Aussage nicht so gemeint hast, wie Du sie verstanden hast. Und wie Deine Art der Entgegnung auf sie wirkt - und wie das auch auf andere wirken könnte.
    Vielleicht wäre es gut, Deine Reaktion auf ihr heutiges Verhalten ihr beim nächsten Mal zu erklären.

    Bei dem Vorschlag, ggf. den Raum zu verlassen, sehe ich das Ziel darin, im Moment eine Eskalation zu vermeiden. Den Raum zu verlassen heißt nicht, dass man wütend wegrennt, sondern dass man ggf. geht, weil das Gespräch in dem Moment festgefahren ist und man zu emotional ist, um es sinnvoll weiterzuführen. Also nicht aufspringen und wegrennen - sondern eben sagen, dass man das Gespräch jetzt unterbricht und später fortsetzen kann. (Wie das genau ablief bei dem "ausartenden" Gespräch, weiß ich natürlich nicht.)

    Es gibt nicht nur "ausarten" oder "wegrennen", sondern auch andere Möglichkeiten. Und mit Deiner Entgegnung, dass Du eben der Regel "nicht wegrennen" entsprechen wolltest, ist das eine ggf. als Vorwurf zu verstehende Äußerung: "Aber Sie haben doch gesagt, ich soll nicht weglaufen. Und jetzt soll ich doch weglaufen, ich hab doch nur gemacht, was Sie mir geraten haben."

    Du bist doch dabei, einen Platz für eine stationäre Therapie zu suchen, oder? Wie geht es da voran?
     
    #5
    User 20976, 22 August 2009
  6. shunshun
    shunshun (30)
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    vllt tröstet es dich dass du damit nicht allein dastehst. mir gehts nicht anders.
    ich bade immer im selbstmitleid und deshalb mag mich niemand. und weil ich allein bin und keiner mich mag- bade ich in selbstmitleid. ein teufelskreis!
    ich hab allerdings gerade erst den ersten schritt gemacht und bekomme glücklichmacherpillen und soll mir nen therapieplatz suchen.

    ich versteh zwar nciht was dich daran nun so wütend gemacht hat, ich denke nicht dass es böse gemeint war.
    manchmal überdenkt man sein eigenes verhalten auch gar nicht mal so sehr..
    ich dreh leuten gern das wort im munde rum, um alles für mich negativ hinzustellen um mich wieder in selbstmitleid baden zu können. das zu erkennen ist ja auch schonmal ein schritt.
    nur das einzusehen und wahrhaben zu wollen fällt schwer :/
    naja wenn du mal ein gespräch mit jemandem möchtest dem es ähnlich geht kannst du dich gern an mich wenden..
     
    #6
    shunshun, 22 August 2009
  7. User 53338
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    offene Beziehung
    Therapeuten sagen durchaus auch mal Dinge, die einen nicht schmecken oder sogar auch provozieren sollen. Vielleicht moechte dein Therapeut/in auch sehen, wie du nun damit umgehst, was er/sie gesagt hat. Ich wuerde es an deiner Stelle ansprechen, vielleicht kannst du auch deinen Therapeuten nach Strategien fragen, wie du mit solchen Situationen umgehen kannst und evt. koennt ihr dann beide Loesungsansetze finden. Dafuer ist ein Therapeut ja auch da. Aber Hexe hat auch Recht: mit Selbstmitleid bringst du dich nun auch nicht weiter. : ) Auch wenn man manchmal auch mal einfach nur jammern muss und auch durchaus darf! Wichtig ist nur, dass du dich darin nicht haengen laesst. : )
     
    #7
    User 53338, 22 August 2009
  8. User 76250
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    Den gleichen Gedanken wie Bondage hatte ich im ersten Moment auch. Gute Therapeuten sind darauf geschult, Reaktionen zu provozieren und zu wissen, was sie sagen - und was sie sagen können, ohne den Therapieerfolg in Gefahr zu bringen. Im Prinzip hat sie versucht herauszufinden, wie weit Du bist, denke ich. Sie hat Dich angegriffen und wollte sehen, wie Du damit umgehst. Du hast es wieder geschluckt. Zumindest im ersten Moment. Das heißt, Du bist immer noch nicht in der Lage, Dich zur Wehr zu setzen und Deine eigenen Bedürfnisse gegenüber anderen auch durchzusetzen. Wenn Du aus Dir selbst heraus über diesen Satz sofort wütend geworden wärst, hätte sie vermutlich angefangen, zufrieden zu lächeln. Oder ihr vor den Kopf geknallt hättest, dass Du Dir so einen Scheiß nicht anhören musst, und tatsächlich den Raum verlassen hättest.

    Immerhin bist Du wütend über die Aussage. Du hast also den Eindruck, dass sie ungerechtfertigt ist. Das ist ja schon mal was, und ich wette, in der nächsten Sitzung kommt das zur Sprache. Da wird sie Dir die Aussage entlocken, dass Du Dich von ihr in der Situation ungerecht behandelt fühltest und Dich fragen, warum Du darauf nicht reagiert hast, wie Du am liebsten reagiert hättest und wie Du angemessen hättest reagieren sollen.

    Auf jeden Fall hat sie eines geschafft: Dich zur Auseinandersetzung mit dieser Situation zu bringen und Dir Emotionen zu entlocken. Wenn auch eher im Nachhinein. Und Du sagst, es gibt keine Fortschritte?
     
    #8
    User 76250, 22 August 2009
  9. diskuswerfer85
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    in einer Beziehung
    Vllt hat sie dich absichtlich provoziert um dir was zu verdeutlichen? SIe ist ja nicht dazu da dich aufzubauen, sondern dir deine probleme zu verdeutlichen. Vllt war sie der meinung das das anders nicht bei dir ankommt.

    Natürlich soll eine therapeutin dich nicht runter machen. Aber sie ist auch nicht dazu da verständnis zu zeigen. Therapie kann auch schmerzhaft sein. Man wird mit sich selbst konfrontiert.

    Ob deine thera. dich mag sollte keine rolle spielen, wichtig ist das sie dir hilft. Wenn nicht musst du dir ne andere suchen.
     
    #9
    diskuswerfer85, 22 August 2009
  10. Drachengirlie
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    vergeben und glücklich
    Ich glaube nicht, dass deine Therapeutin dich runter machen wollte.
    Ich vermute, dass sie diese innere Auseinandersetzung, die du jetzt hast, provozieren wolltest.
    Denke nicht an das abbrechen, denn ich glaube, dass ihr zwei auf einem guten Weg seid! :smile:

    Alles andere wurde schon von meinen Vorrednern gesagt und ich möchte mich nicht wiederholen!
     
    #10
    Drachengirlie, 22 August 2009
  11. User 92501
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    Huhu...

    ich gebe meinen Vorschreibern Recht: es war eine Art Provokation, um Dir einen Impuls zu geben, der ja auch gut wirkt: Du beschäftigst Dich mit der Aussage, die sie getroffen hat.
    Vielleicht anders, als sie es erwartet, aber Du denkst drüber nach.

    Ich habe vor einigen Jahren eine Therapie gegen Prüfungsangst gemacht, während meines Studiums zur Sozialpädagogin. Glaub mir, es war sehr interessant, sich als Pädagoge, der Lösungsansetze und Impulse an seine Klienten weiter geben soll, in eine Therapie zu begeben, also quasi sich in die Rolle des Klienten zu geben...
    Wir haben natürlich auch über Alltagssituationen gesprochen, in denen ich mich ungerecht behandelt gefühlt habe und mein Therapeut dann zu mir sagte, dass ich mich auch mal in die Rolle meines Gegenübers versetzen sollte und überlegen sollte, wie die Wechselwirkung in bestimmten Situationen sein kann. Das hat mir schon zu denken gegeben...

    Also: Fazit: ich glaub, Deine Therapeutin wollte Dich mit diesem Satz dazu bringen, mal darüber nachzudenken, ob es stimmt, dass Du durch Deine Art, "anderen Menschen das Wort im Mund umzudrehen", andere Menschen verletzt, als vielleicht einfach mal etwas "Gesagtes" so stehen zu lassen und zu sagen: ok, das ist jetzt Deine Meinung, ich glaub, ich möchte erstmal drüber nachdenken, wie ich diese Meinung finde und wir das Gespräch jetzt erstmal vertagen.
    Denn, dass ist ja auch Ziel einer Therapie: neue Strukturen zu entwickeln, damit alte, nicht funktionierende Strukturen durchbrochen werden und dadurch das Leben "besser" wird (falsches Wort, aber mir fällt nix besseres ein...

    Kleiner Tipp: im Studium hatten wir eine Theorie von Schultz von Thun, da ging es um das 4-Ohren-Modell...das beschreibt, auf welcher Ebene man bestimmte Aussagen aufnimmt. Vielleicht wäre das was für Dich?

    Lg
    Mercur
     
    #11
    User 92501, 23 August 2009
  12. Reliant
    Reliant (35)
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    vergeben und glücklich
    Wenn du deine Therapie nur machst um ein paar Seelenstreicheleien abzuholen, solltest du vielleicht eher in eine Selbsthilfegruppe gehen, wo man groß dabei ist, sich im Selbstmitleid zu baden.
    Weglaufen, und weggehen ist etwas ganz anderes. Du kannst weggehen um einer Situation zu entgehen, ohne wegzulaufen, du kannst bleiben, und gleichzeitig weglaufen weil du eine Situation akzeptierst die nicht akzeptabel ist.

    Du fragst, wieso du so Scheiße bist das dich niemand mag? Weil du es von dir selbst denkst. Wer mag schon selbstmitleidige Leute, die nichts ändern. Beende ruhig die Therapie, wird dir sicher helfen. Obwohl. Eine Therapie ist nur so erfolgreich wie der Klient. Am Ende entscheidest du ob sich etwas ändert, nicht deine Therapeutin.
     
    #12
    Reliant, 23 August 2009
  13. klatschmohn
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    Ich denke ganz ehrlich deine Therapeutin wollte dich provozieren. Entweder um deine Reaktion zu testen, um etwas in dir anzuregen, anzustupsen, einen neuen "Entwicklungschritt" zu provozieren...um dir eine Chance zu geben dich zu hinterfragen, etwas in dir wachzurütteln.....

    Ich habe auch jahrelang ambulante Therapien gemacht und auch einige stationäre. Und so wie ich es erlebt habe ist "geplante" Provokation ein recht gängige Methode um eben oben genanntes zu bewirken. Ich denke letztendlich ein Versuch, eine Reaktion zu provozieren an der eure gemeinsame Arbeit wachsen kann, an der du wachsen kannst weil du dein Verhalten in Frage stellst und evtl neue "Verhaltensmuster" daraus wachsen.

    Ich möchte dir nicht zu nahe treten, aber wenn ich deinen Anfangspost lese habe ich das Gefühl, deine Therapeutin hat so ziemlich das erreicht. Du stellst dein Verhalten in Frage, reflektierst dich, regst dich auf- etwas in dir wird bewegt und findet vielleicht an einer anderen Stelle einen Platz. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Therapeuten sehr genau abwägen können für was ein Patient bereit ist und wieviel Provokation er vertragen kann.

    Ich denke auch, dass sich die Beziehung zwischen Therapeut und Patient immer wieder neu definieren muss.
     
    #13
    klatschmohn, 23 August 2009
  14. User 80812
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    vergeben und glücklich
    Ich finde, dass die anderen Postings schon sehr hilfreich sind und schließe mich dort an, schreibe also nur noch etwas, was meines Erachtens erwähnt werden sollte:
    Deine Therapeutin hat NIE gesagt, dass sie dich nicht mag, zumindest steht da gar nichts davon in deinem Post.
    Sie hat lediglich gesagt, dass du anderen Menschen das wort im mund verdrehst - und das ist absolut nicht gleichzusetzen mit einem nicht-mögen!

    Ich denke eine Therapie ist nur dann sinnvoll, wenn DIR deine eigenen Verhaltensweisen, Gefühle und Schwierigkeiten aufgezeigt werden und das hat sie mit diesem Satz getan. Sie wollte dich wahrscheinlich dazu anregen, über dich nachzudenken, mehr zu reflektieren und eventuell neue Verhaltensweisen auszuprobieren.
    Eine Therapie, wegen dieses Satzen abzubrechen halte ich absolut nicht für sinnvoll, ich denke vieleher, dass du / ihr jetzt an einem Punkt seid, an dem ihr wirklich arbeiten könnt..
     
    #14
    User 80812, 23 August 2009
  15. User 20976
    (be)sticht mit Gefühl
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    vergeben und glücklich
    Im Übrigen ist es für den Erfolg Deiner Therapie auch nicht wichtig, ob Deine Therapeutin Dich mag oder nicht. Vielleicht ist es DIR wichtig, weil es eine Form positiver Bestätigung wäre, nach der Du suchst, weil Du selbst Dich offensichtlich nicht magst.

    Den Überlegungen, dass Deine Therapeutin Dich provozieren wollte, kann ich mich anschließen, und es hat ja auch funktioniert. Ich hielte es für wichtig, dass Du Deine Reaktion mit der Therapeutin besprichst.
     
    #15
    User 20976, 23 August 2009

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