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Ich bin schwanger und ich will das Kind nicht...

Dieses Thema im Forum "Schwangerschaft, Geburt & Erziehung" wurde erstellt von User 85989, 23 August 2017.

  1. User 85989
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    Liebes Forum,

    ich wusste nicht so recht, was für einen Titel ich auswählen soll, aber ich habe mich dann doch dazu entschieden, dass es direkt zur Sache kommen soll.

    Man kann sich wohl denken, dass meine Schwangerschaft alles andere als geplant oder gewünscht war. Ja, es war ein 'Unfall' gewesen, der mir/uns leider nicht aufgefallen war. Und auch wenn man sich weiterhin den Kopf darüber zerbrechen kann, warum man verdammt nochmal nicht besser aufgepasst hatte, bringt einem diese Gedankengänge nicht mehr, weil ich nun mal schwanger bin und ich die Zeit nicht zurückdrehen kann.

    Mein Partner und ich sind Ende 20, fast am Ende unseres Studiums und seit weniger als ein halbes Jahr zusammen. Der eine oder andere könnte denken, dass die Rahmenbedingungen nicht schlecht stehen, weil wir nich so wahnsinnig jung sind und wir auch schon lange nicht mehr in die Schule gehen. Aber wir fühlen uns alles andere als bereit jetzt Eltern zu sein und wir wissen vor allem auch nicht, ob wir später im Leben jemals Eltern sein wollen. Wir hatten nie einen ausgeprägten Kinderwunsch gehabt (ich hatte das im sehr viel jüngeren Alter, aber je älter ich wurde, umso mehr hatte es abgenommen) und auch jetzt scheint sich nichts zu entwickeln. Irgendwie war mir sehr schnell klar, dass ich mich für einen Schwangerschaftsabbruch entscheiden werde, aber gut geht es mir natürlich nicht. Auch glaube ich nicht, dass das ein Spaziergang sein wird, sowohl physisch als auch psychisch.

    Wir wissen es seit 2 Tagen, weil ich knapp 2 Wochen überfällig war und er sollte beim Einkauf einen Test mitbringen. Warum es mir nicht schneller komisch kam, lag wohl daran, dass ich bis in der ersten Augustwoche meine Abschlussarbeit geschrieben habe und ziemlich stark im Stress stand. Ich habe mehrere Nächte durchgemacht und einmal war ich kurz davor die Abschlussarbeit hinzuschmeißen. Mir ging es zu dem Zeitpunkt sehr schlecht und ich war physisch und psychisch komplett am Ende gewesen. Deswegen hatten wir zuerst gedacht, dass aufgrund des Stresses die Periode sich verzögert. Kurz nach dem wir den Test gemacht haben, habe ich auch direkt meinen FA angerufen und habe am Freitag einen Termin. Ich habe mich natürlich bereits informiert, wie ein Abbruch abläuft und ich schätze, dass es zeitlich noch passt, dass ich Medikamente nehmen kann. Ich bin sehr wahrscheinlich in der 6. Woche.

    Ich schreibe diesen Thread, weil ich das Bedürfnis danach habe mich auszutauschen, gerne auch mit Anderen, die bereits diese Erfahrungen gemacht haben. Mir ist durchaus bewusst, dass es auch einige Leser geben wird, denen das schwer aufstößt, weil hier Abtreibungen seltener thematisiert werden. Und auch weiß ich, dass einige Stammuserinnen nun seit kurzem Mütter sind und auch einige momentan schwanger sind.
    Vielleicht gibt es hier im Forum wen, der/die bereits diesen Schritt gegangen ist und könnte mir davon erzählen, wie das Ganze ablief.

    Viele Grüße
     
    #1
    User 85989, 23 August 2017
  2. User 34612
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    Ich habe diese Erfahrung nicht gemacht und werde sie wohl auch nie machen - zum Einen, weil ich für mich es nicht könnte/wollte und zum Anderen, weil ein Zweites kein Drama wäre.
    Nichtsdestotrotz finde ich es straight von Dir, eine solche Entscheidung zu treffen.
    Habt ihr Euch Gedanken über Alternativen gemacht? Schon eine Beratungsstelle rausgesucht? Dort kannst du auch Beratung zum Thema "Umgang mit dem Abbruch/psychische Folgen" bekommen.
     
    #2
    User 34612, 23 August 2017
  3. User 66223
    User 66223 (32)
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    Ich kann dazu nix sagen ausser dass ich meinen Hut vor dir ziehe für diese Entscheidung. Ich wünsche dir nur das Beste für die Zukunft!
     
    #3
    User 66223, 23 August 2017
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  4. Arsene
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    Meine Eltern haben mich auch mit 30 bekommen, als sie noch nicht so richtig wussten, was sie mit mir anfangen sollen. Ihr wisst es erst seit kurzem, deswegen würde ich dir einfach raten, dass ihr es erst mal sacken lasst, wenn zeitlich möglich, und euch dann genau überlegt, wie ihr es zusammen schaffen könnt, oder wie ihr weiter vorgeht. Ob ihr das Kind später zur Adoption freigebt, oder den Embryo abtreiben lasst, solltet ihr wirklich entscheiden, wenn ihr euch da ganz sicher seid. Ich persönlich bin in der Frage ziemlich katholisch, deswegen halte ich mich da zurück - das muss jeder selbst entscheiden.
     
    #4
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 23 August 2017
    Arsene, 23 August 2017
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  5. User 34612
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    Arsene, ich persönlich stelle mir eine operative Abtreibung noch blöder vor als eine medikamentöse. Allzu lange warten würde ich dann doch irgendwie nicht mehr...
     
    #5
    User 34612, 23 August 2017
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  6. User 96053
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    Na ja... natürlich sollte man sich bei der Entscheidung ganz, ganz sicher sein... aber ich kann durchaus auch verstehen, wenn es für FräuleinPalm leichter ist, "eine Fruchthöhle" abzutreiben, als ein Embryo in der 12. Woche, wenn das Herz bereits schlägt.

    In diesem frühen Stadium gibt es eventuell sogar noch die Möglichkeit, mit Medikamenten abzutreiben, so dass eine Ausschabung nicht zwingend erforderlich ist. Der medikamentöse Schwangerschaftsabbruch
     
    #6
    User 96053, 23 August 2017
  7. User 27300
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    Ist sicher keine leichte Entscheidung und wie immer du dich entscheidest, es ist letztendlich dein Körper, deine Entscheidung, dein Kind.

    Wie steht er den zu der Frage, ob ihr das Kind bekommen wollt oder nicht?

    Ich kann nur sagen, dass ich bzw. wir damals auch immer gesagt haben, dass wir nie Kinder wollen. Als sie dann schwanger wurde, war Abtreibung bei uns kein Thema und auch, wenn später alles sicherlich deutlich komplizierter wurde durch Trennung, usw.. Ich möchte es nicht missen, zu wissen, dass meine Tochter da ist. Perspektiven ändern sich, wenn du dein eigenes Kind im Arm hälst.
     
    #7
    User 27300, 23 August 2017
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  8. User 85989
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    Alternativen wie Kind austragen und zur Adoption freigeben? Nein, das wäre für mich überhaupt keine Option. Wir haben auch noch keine Beratungsstelle rausgesucht. Am Freitag beim FA werden wir mehr erfahren und sicherlich kann er mir/uns alle Fragen beantworten, die uns bis dahin einfallen.

    Er überlässt mir die Entscheidung. Wir sind beide sehr ähnlich eingestellt im Leben. Wir haben keinen Kinderwunsch und können uns in der Rolle der Eltern gar nicht wissen. Auch wissen wir nicht, ob wir jemals Kinder auf die Welt setzen werden, weil wir nicht der Meinung sind, dass Kinder unbedingt eine Bereicherung sind.

    Ja, Perspektiven können sich ändern, sobald man selbst Eltern wird. Aber was ist, wenn ich genau jetzt keine emotionale Bindung zu dem Embryo in mir habe? Wenn ich einfach keine Gefühle dafür empfinde? Es trotzdem darauf ankommen lassen und es gebären? Das halte ich persönlich für weitaus mehr verantwortungsloser, weil ich nicht wissen kann, ob ich meinem Kind alles bieten kann. Und damit meine ich nicht nur das Materielle, sondern auch das Emotionale.
     
    #8
    User 85989, 23 August 2017
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  9. User 68557
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    Erstmal tut es mir sehr Leid, dass "das" bei dir nicht wirklich planmäßig verlief.
    Das ist für mich eine der höchstpersönlichsten Entscheidungen, die ein Paar gemeinsam bzw. eine Frau alleine nur treffen kann/muss. Ich habe großen Respekt vor Deiner Entscheidung. Ich werde erst in den kommenden Wochen meine Ausbildung abschließen und bin froh, zukünftig unter keinen Umständen in so eine Situation kommen zu können.

    Ich rate dir allerdings, die Beratungs"pflichten" sehr ernst zu nehmen und die Entscheidung gut zu überdenken. Es geht um ein Menschenleben, für das du die für alle Beteiligten beste Entscheidung treffen musst.

    Ich drück dir die Daumen
     
    #9
    User 68557, 23 August 2017
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  10. User 34612
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    Beantworten kann dir der Doc sicher auch einiges, aber das, was die Beratungsstelle betrifft, wird er dieser auch überlassen. Hin musst du ja ohnehin. Empfehlen darf er dir keine.
     
    #10
    User 34612, 23 August 2017
  11. User 27300
    User 27300 (41)
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    Du brauchst dich wegen meines Posts nicht zu rechtfertigen. Wie ich Eingangs geschrieben habe. Es ist dein Körper, nur du kannst entscheiden, ob du ein Kind möchtest und ob du dich bereit fühlst, ein Kind großzuziehen. Es würde dein Leben grundsätzlich ändern, in welche Richtung auch immer. Daran gibt es nichts zu Zweifeln.

    Ich wollte dir nur meine Sicht aus der Perspektive eines Mannes schildern, der bevor seine damalige Lebensgefährtin schwanger wurde, auch immer gesagt hat, er will keine Kinder.
     
    #11
    User 27300, 23 August 2017
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  12. User 135804
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    mal was zur physischen belastung,falls eine ausschabung notwendig sein sollte:ich hatte zwar damals keine abtreibung,aber bei mir wurde (glaub da war ich 14) eine ausschabung wegen einer zyste gemacht,die anders nicht weg ging.und der eingriff war wirklich harmlos;ich bekam rein gar nix mit,wollte als ich aufwachte direkt aufstehen (meine mutter hielt mich zurück),hatte es aber etwas am kreislauf und war noch "beduselt" von den medis - und dann weiß ich nur noch,dass wir zuhause ankamen und ich mich hinlegte.ich hatte nicht mal schmerzen (und ich bin extremst schmerzempfindlich!),sondern fühlte mich nur noch 1-2 tage unwohl und hatte halt noch am selben tag starke blutungen,das wars.soviel dazu.

    zur psychischen:die muss auch nicht stark sein,sowas ist völlig individuell.eine damalige freundin von mir wurde mit 17 schwanger und ließ abtreiben - und sie hats nie bereut,war nachher nur erleichtert und hat keinerlei psychischen schaden erlitten oder so.(heute ist sie übrigens glückliche mama.)
    außerdem denke ich,dass die gründe für den abbruch im jeweiligen einzelfall auch dazu beitragen können,dass man damit etwas besser umgehen kann.wenn man zb weiß,dass man einem kind weder gerecht werden kann noch will und auch die schwangerschaft selbst ablehnt aus guten gründen (denn dann käme ja auch adoption in frage),gibt es zumindest mMn wenig grund für zb ein schlechtes gewissen.natürlich sind gefühle nicht rational - aber man selbst entscheidet,wie man mit ihnen umgeht.und bei einer vernunftentscheidung gegen das austragen eines kindes kann man sich zb sagen,man hat diesem kind womöglich eine miese kindheit erspart...ich hoffe man versteht,was ich meine.

    zur moralischen problematik lässt sich übrigens auch noch sagen,dass nicht in allen ethischen thorien ein schwangerschaftsabbruch als ein,ich sag mal,riesen übel angesehen wird.zb geht es bei pathozentrischer ethik darum,leid zu vermeiden.ein embryo in diesem stadium aber kann noch keinen schmerz empfinden und hat kein bewusstsein - ergo kann er nicht leiden unter dem abbruch.aber ein kind,dass sich ungewollt und nicht geliebt fühlt,das würde leiden.
    vielleicht hilft dir dieser ansatz ja etwas weiter...

    ansonsten bleibt mir nur, dir bzw alles gute und liebe zu wünschen.:knuddel::herz:
     
    #12
    User 135804, 23 August 2017
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    Ich kann dich verstehen. Ich hätte in vielen bisherigen Lebensphasen auch zu einem Schwangerschaftsabbruch tendiert. Wenn man sich recht sicher ist, das ein Kind eben wirklich keine Bereicherung wäre sondern nur eine Belastung... dann wäre es meiner Meinung nach auch nicht unbedingt das Beste, das Kind zu bekommen.
    Wissen tut man es nie - weder ob man nicht doch ein ganz tolles Leben mit Kind gehabt hätte, oder wie das Leben geworden wäre ohne Kind.

    Lass' dich ausführlich beraten, und gib' dir auf jeden Fall ausreichend Zeit um darüber nachzudenken und zu -fühlen.
    Du kannst dich trotzdem eines Tages noch für ein Kind entscheiden, wenn du dich jetzt dagegen entscheidest.
     
    #13
    User 39498, 23 August 2017
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    Es mag Gründe für eine Abtreibung geben.

    Den Ansatz "Für das Kind ist das besser so" finde ich jedoch nicht unproblematisch.
    Eine gute Freundin von mir hat keine besonders tolle Kindheit gehabt und hadert auch heute noch mit ihrer Mutter. Ich habe sie mal direkt gefragt und sie hat sich niemals gewünscht, dass sie abgetrieben worden wäre.

    Wer sich sagt "Für das Kind ist das besser wenn es abgetrieben wird, weil wir keine guten Eltern wären" wird dadurch auch kein besserer Elternteil.
    Wer sich sagt "Das Kind wird abgetrieben, weil es für mich besser ist" lügt sich nicht selbst in die Tasche.
     
    #14
    User 20277, 23 August 2017
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    Diese Überlegung ist an sich eigentlich Mumpitz. Das Kind, das noch keins ist sondern nur potentiell eins werden könnte wird nie darüber sinnieren können ob es hätte geboren werden wollen. :hmm:
     
    #15
    User 39498, 23 August 2017
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  16. User 20277
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    Ziemlich genau so, wie es Mumpitz wäre zu sagen: "Für das Kind ist es besser wenn ich abtreibe."
     
    #16
    User 20277, 23 August 2017
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  17. Arsene
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    Vielleicht wird dir ja später klar, dass sich die erst mit der Person des Kindes entwickelt.
    Warum das?
    Wenn du das wörtlich meinst: Nur ein Irrer würde von euch verlangen, dass ihr eurer Kind hinten und vorne verwöhnt. Und selbst wenn nicht, denke ich doch, dass die Grundbedürfnisse hier ganz gut abgedeckt werden und wirtschaftlich schwächer gestellte Familien in aller Regel Unterstützung erfahren...
     
    #17
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 23 August 2017
    Arsene, 23 August 2017
  18. User 135804
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    eben.es ist nur eine potenzielle person,aber noch lang keine...

    und hinzu kommt,dass tortenesser was wichtiges übersieht:bei einer ethischen entscheidung für oder gegen eine handlung müssen ja alle beteiligten mitbedacht werden,sowohl der embryo,die TE als auch der partner.
    und der embryo kann in diesem stadium nicht leiden aus bereits genannten gründen.die TE und auch ihr partner könnten aber sehr wohl darunter leiden,wenn sie sich gegen ihren willen dazu zwingen würden,es doch auszutragen; was sich widerum sehr negativ aufs kind auswirken kann.
    sowohl die eigenen als auch die interessen der potenziellen person (=embryo) werden also bedacht.es hat daher nichts mit
    sich selbst belügen zu tun...
    nein,denn wenn derjenige nie kinder will,wird er auch nie ein elternteil,ne?xD
    aber wenn du bestreitest,dass derjenige keine ethisch bessere entscheidung trifft,wenn er sich auch zuliebe des embryos für den abbruch entscheidet,solltest du da mMn noch mal drüber nachdenken...denn auch wenn du eine (!) person kennst,die ihre existenz nicht missen möchte trotz mieser kindheit,müsstest auch du erkennen,dass eine kindheit ohne unnötiges massives leid sicher erstrebenswerter ist,als sich von den eigenen eltern ungeliebt zu fühlen.
    wie las ich mal so schön in dem dossier des philosophie-magazins zum thema kinder kriegen? "die entscheidung für kinder ist immer eine emotionale,die gegen kinder immer eine rationale entscheidung"oder so ähnlich.seh ich genauso...
    --- Beitrag wurde zusammengefügt, 23 August 2017 ---
    ernshaft jetzt?das fragst du dich wirklich?
    ist doch ganz einfach:für einige sind kinder eine bereicherung,weil sie sie sich von herzen wünschen;und für andere wäre es eine belastung und somit nichts erstrebenswertes.
    muss dir doch klar sein,dass nicht jeder kinder mag und/oder eigene will.so wie wir alle unterschiedliche dinge mögen oder ablehnen.
     
    #18
    Zuletzt bearbeitet: 23 August 2017
    User 135804, 23 August 2017
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  19. User 34612
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    #19
    User 34612, 23 August 2017
  20. User 135804
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    sich von den eltern geliebt zu fühlen,ist auch ein grundbedürfnis.kennst sicher dieses perverse experiment vor urzeiten,wo eine gruppe kinder ohne jegliche zärtlichkeit und liebe behandelt wurde und nur die notwendige pflege und essen bekam und die andere gruppe auch liebe erfuhr...
    und ja,es gibt in D grundsicherung.und,meinste es ist toll,als kind in armut groß zu werden?(btw,ich weiß,wovon ich rede.)
    --- Beitrag wurde zusammengefügt, 23 August 2017 ---
    meinste?aber wie denn?vllt raff ich auch grad was nicht,hab heute ganz schön viel gearbeitet,mich über was geärgert und bin müde...also akku leer.
     
    #20
    User 135804, 23 August 2017

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