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Sonstiges Ich fühle mich zu alt :/

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von Multy, 11 Oktober 2009.

  1. Multy
    Multy (24)
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    Single
    Hey Leute,

    Ich werd in 2 Wochen 17 und mir vergeht die Zeit zu schnell.
    Schon 17, hart oder?
    Ich hab "Angst" das meine Kind/Jugendheit schnell vorbei sind..
    Mit 17 ist man nicht mehr "klein"

    Naja^^ Halb so wild aber das bedrückt mich grad mal..

    Liebe Grüße :zwinker:
     
    #1
    Multy, 11 Oktober 2009
  2. User 91095
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
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    nicht angegeben
    Jedem geht es so, aber weißt du was? Es nutzt nichts, sich darüber Gedanken zu machen und deswegen bedrückt zu sein. Die Zeit vergeht eben und daran kann niemand etwas ändern.

    Anstatt darüber zu grübeln und noch mehr betrübt zu sein, wie alt du schon bist, solltest du besser die Zeit nützen, die du hast, und deine Kind- und Jugendheit genießen. Carpe diem hört sich immer so ausgelutscht an, aber letztendlich stimmt es doch. Mit dem "Betrübt-Sein" vergeudest du nur Zeit. Und wenn du darüber nachdenkst, dass du deine letzten 16 Jahre besser nützen hättest sollen, verschwendest du auch Zeit. Denn in drei Jahren wirst du darüber nachdenken, dass du deine Zeit mit 17 besser nützen hättest sollen und so weiter und so weiter.

    Viel Spaß also noch! :smile:
     
    #2
    User 91095, 11 Oktober 2009
  3. Multy
    Multy (24)
    Sorgt für Gesprächsstoff Themenstarter
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    Single
    danke für die schöne Antwort :smile:
     
    #3
    Multy, 11 Oktober 2009
  4. Maxx
    Sehr bekannt hier
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    Single
    Ich kenne das Gefühl sehr gut, obwohl oder gerade deshalb, weil ich einige Jahre älter bin als du. Meiner Erfahrung nach verändert sich die Wahrnehmung mit der Zeit, das Gefühl immer schneller zu altern nimmt stetig zu und man wird sich mit dem Alter je länger je mehr der Kürze des Lebens bewusst.

    Die Wahrnehmung hängt aber immer auch stark von der momentanen Lebenssituation ab und davon aus welcher Perspektive man das Leben sieht, welchen Stellenwert man der Jugendlichkeit beimisst, ob man zäh versucht daran festzuhalten oder sich gar danach sehnt endlich älter und reifer zu werden.

    Wie man zu seinem Alter steht hat zu einem gewissen Teli vielleicht auch damit zu tun, was man bereits aus seinem Leben gemacht hat. Wer mit 40 auf viele Erlebnisse und Hürden zurückblicken kann, die man überwunden hat, der kann sich mit der 40 möglicherweise auch besser arrangieren als jemand, der sein Leben lang bisher nur rumgehangen ist und nichts auf die Beine gestellt hat.

    Und in letzter Konsequenz glaube ich, dass die Angst vor dem Älterwerden auch irgendwie in engem Zusammenhang mit der Angst vor dem Tod steht. Nicht unbedingt mit 16 oder 17, denn da ist es noch eher die Angst vor der Verantwortung, und in erster Linie ist es vielleicht auch später, wenn man etwas älter ist, nicht direkt die Angst vor dem Tod, sondern vor dem körperlichen Verfall, der sich irgendwann ein Jahrzehnt später dann eben bemerkbar macht.

    Der Wahrnehmung des schnellen Zeitverlaufs kann man wahrscheinlich am besten dadurch entgegensteuern, indem man Abwechslung in sein Leben bringt. Rücklickend ist Routine nämlich ein Zeitkiller, da man das Gefühl hat, dass die Zeit komprimiert wurde und wenn ein Tag dem anderen gleicht, dann entsteht dadurch viel eher das Gefühl, das ein monotones und ereignisarmes Jahr von der Länge her vielleicht eher wie ein Monat statt wie ein Jahr erschien.

    Man nimmt in dieser Situation erschreckend wahr, wie schnell so ein Jahr um ist. Nimmt man sich im Gegensatz dazu allerdings ein Jahr Auszeit, um zum Beispiel eine Weltreise zu unternehmen, dann erkennt man nachträglich wie lange so ein Jahr rein subjektiv erscheinen kann, denn es werden im Kontrast zum routinemässigen Alltag wahrscheinlich so viele verschiedene Erlebnisse und Bilder im Erinnerungsvermögen abgespeichert, dass in diesem Fall das Gefühl einer sehr ausgedehnten Zeitdauer entsteht und ein verstrichenes Jahr wie eine Ewigkeit erscheint.

    Der bereits erwähnte Rat, dass man einfach lernen soll damit zu leben und nicht zu viele Gedanken daran zu verschwenden, kann vielleicht auch dazu verhelfen, dass man sich zumindest besser damit arrangieren kann, als wenn man deprimiert die Stunden, Tage, Monate und Jahre zählt, in denen man älter wird.
     
    #4
    Maxx, 11 Oktober 2009
  5. xoxo
    Sophisticated Sexaholic
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    Verheiratet
    Wenn du so denkst, wird es dir vermutlich mit jedem Geburtstag schlimmer gehen.
    Du solltest eine Umfrage aufmachen, was am Altern so alles positiv ist ... ;-)
     
    #5
    xoxo, 11 Oktober 2009
  6. Multy
    Multy (24)
    Sorgt für Gesprächsstoff Themenstarter
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    Single
    Danke auch euch.

    Ich hab Angst vor der Verantwortung, das stimmt..
    Ach ich weiss selbst nicht ;D
     
    #6
    Multy, 11 Oktober 2009
  7. Pink Bunny
    Pink Bunny (27)
    Planet-Liebe ist Startseite
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    5.566
    in einer Beziehung
    Mit jedem Geburtstag bekommst du zwar Verantwortung, aber auch ein Stück Freiheit dazu :smile:

    Ich habe vor meinem 20. auch solche Gedanken gehabt aber sooo viel hat sich nicht geändert :zwinker: Man freundet sich einfach mehr und mehr damit an.
     
    #7
    Pink Bunny, 11 Oktober 2009
  8. LaKrItZe
    Verbringt hier viel Zeit
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    2
    vergeben und glücklich
    Genau das Gleiche denke ich auch immer. Jetzt bin ich 20 und denke: Man die Zeit rennt so davon, ich geh ja jetzt auf die 30 zu!
    Macht mich auch total traurig, wenn ich an die schönen Zeiten zurückdenke mit 17. Da war ich gerade frisch verliebt und mich ärgerts dass ich mich so oft gezofft hatte mit meinem Freund. Wir sind immer noch zusammen und es gab viele schöne Zeiten aber halt so blöde Ausrutscher die mich ärgern.
    Man sollte wohl immer positiv nach vorne blicken und das beste aus der Situation machen (was mir selber schon schwer fällt).
     
    #8
    LaKrItZe, 11 Oktober 2009

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