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Ich hab unglaubliche Angst...

Dieses Thema im Forum "Beziehung & Partnerschaft" wurde erstellt von User 70315, 7 Mai 2008.

  1. User 70315
    User 70315 (28)
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    ... um meine Freundin.

    oh man ich hab mir gerade den letzten Thread, den ich hier im partnerschaftsforum aufmachte, angeschaut, und musste fast lachen.
    Ich wünschte wir hätten jetzt solch ein kleines Problem:cry:

    Also meine Freundin is schwer krank. Soviel steht fest.
    Sie war am Montag bei einem Neurologen und der hat ihr gesagt, sie habe höchstwahrscheinlich eine Sonderform der MS (MultipleSklerose) Also dieser schubweise verlaufenen Autoimmunerkrankung.

    Morgen geht sie noch zur Rheumatologin, um zu schaun ob es nicht doch "nur" SLE (meist einfach nur "Lupus" genannt) ist. also eine rheumatische erkrankung.
    Bei dieser erkrankung hätte sie immerhin eine überlebenschance von knapp 90 prozent.

    Nun jedoch rief sie mich an, sagte mir, ich solle mich hinsetzen. sie würde mir jetzt etwas sagen.

    mein herz schlug schon total hoch.

    Sie meinte, die Vermutung vom Neurolgen besagt , dass sie an einer äußerst seltenen Erkrankung leidet und dafür auch alle Kriterien erfüllt.

    Bei dieser besagten Erkrankung beträgt die Überlebenschance in den nächsten 5 jahren nur noch knapp 70 prozent. und mehr als 50 prozent werden querschnittsgelähmt.

    :cry: :cry:

    ich war geschockt. alles andere jetzt erscheint mir so nichtig. sie meinte, sie wisse das ja schon seit 2 tagen aber wusste noch keine worte es mir beizubringen.

    wir sind doch beide noch jung. grad am abi. nur noch eine mündliche prüfung. ich weiß nich wie ich weiter lernen soll. es tut so weh. so sehr :cry:

    und nun sitze ich hier. und frage mich, wie ich mich jetzt verhalten soll... auch ihr gegenüber.

    sie meinte, sie wolle sich selbst erstmal so verhalten, als ob nichts gewesen wäre, und sie wünsche sich das auch für mich.
    oh ich würd momentan am liebsten ununterbrochen bei ihr sein. aber dann käm ich erst recht nicht zum lernen.

    und meine familie, die ja nciht weiß, dass ich lesbisch bin, erwartet irgendwelche blöden arbeiten im haus von mir.

    aber die sind zum glück ab samstag für eine woche nicht da.

    meine fragen an euch, auch wenn ihr das (hoffentlich) nicht nachvollziehen könnt:

    wie würdet ihr euch verhalten?
    würdet ihr mit ihr reden, so oft es geht, darüber?
    würdet ihr schweigen und hoffen, dass sie selbst nicht nur deshalb schweigt, um den partner nicht zu belasten?


    ich will jetzt nichts falsch machen :frown: das wär das schlimmste. ich fühl mich als müsste ich sie wie eine porzellanpuppe behandeln, obwohl cih das nicht will und auch weiß, dass sie das sehr hasst.

    :frown:

    liebe grüße
     
    #1
    User 70315, 7 Mai 2008
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    oh du arme! *knuffz*
    das tut mir wirklich schrecklich leid für euch zwei!
    ich selbst weiß auch wie das ist wenn man erfährt das jemand schwer krank ist! meine mama hat verschiedene arten von rheuma und die eine zerstört alle drüsen (speicheldrüsen etc.) auf lange zeit gesehen wird die krankheit ihren ganzen körper wörtlich austrocknen! :cry:
    ich würde jetzt an deiner stelle immer für sie da sein und sie trösten wenn sies braucht.. heilen kannst du sie leider nicht.. kann man denn die krankheit mit medikamenten behandeln damit sie keine schmerzen hat oder damit man den verlauf der krankheit eventuell hinauszögern kann?
    lg, tanja
     
    #2
    User 78391, 7 Mai 2008
  3. User 20976
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    Das ist hart.

    Sag ihr doch, dass Du nichts falsch machen willst und nicht weißt, was besser ist: drüber reden oder schweigen, damit es nicht immer Thema ist. Du kannst sie ja fragen, was ihr besser erscheint. Klar willst Du sie nicht mit Deinem Kummer belasten, den Du aufgrund ihrer Situation hast, aber dass Du natürlich auch traurig bist, ist doch wohl klar. Versucht Euch gegenseitig Kraft zu geben.

    Ich denke, dass das individuell sehr verschieden ist, wie man mit so einer Erkrankung umgeht - ob man mit seinem Partner drüber reden will oder lieber mit Unbeteiligten oder ob man es lieber nicht beredet. Wobei da auch die Frage ist, ob das dann zum Verdrängen wird...

    Versuche die letzte Prüfung anzugehen (wann steht sie denn an?). Und was Deine Freundin angeht: Vielleicht fragst Du sie, ob Du sie zum Arzt begleiten darfst oder sollst, wenn sie da weitere Tests und Untersuchungen hat. Noch ist nicht sicher, woran sie denn nun leidet - diese rheumatische Erkrankung oder die MS-Sonderform.

    Wenn Du das Abi hinter Dir hast, dann ist ja noch Zeit, Dich genauer über die Erkrankung zu informieren, nach Selbsthilfegruppen zu schauen und Ähnliches. Das würd ich vermutlich machen, um nicht so allein zu sein mit dieser Diagnose. Oder ist die Krankheit so selten, dass es kaum Betroffene in Deutschland gibt?
     
    #3
    User 20976, 7 Mai 2008
  4. Dandy77
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    nicht angegeben
    Mmmh,

    und du bist sicher, dass das stimmt?

    Ich meine so vor dem Hintergrund deines letzten Beitrages. Nicht, dass Sie versucht, sich in den Vordergrund zu schieben.
     
    #4
    Dandy77, 7 Mai 2008
  5. Mirabelle
    Gast
    0
    Huhu,

    das ist sicher ein totaler Schock für dich, aber ist diese Diagnose wirklich gefestigt? Denn es bedarf schon ein paar mehr Untersuchungen um MS festzustellen, kenne mich damit aus, da meine Schwester MS hat und bei mir selber mal der Verdacht bestand.

    Wurde ein MRT gemacht, um zu schauen ob Entzündungen bzw Vernarbungen im Gehirn zu sehen sind. Wurde ein Lumbalpunktion gemacht, um das Liquor zu untersuchen, wenn nicht,wäre ich sehr vorsichtig mit der Diagnose MS.

    Aber auch hier möchte ich dich versuchen ein wenig zu beruhigen, MS ist nicht gleich MS, es gibt viele Verlaufsformen, viele Patienten sprechen sehr gut auf eine Behandlung mit Betainterferonen an.
    MS bedeutet auch nicht zwangsläufig, dass man irgendwann im Rollstuhl sitzt.

    Ansonsten kannst du nichts anderes tun, als für sie da sein, sie auffangen, wenn es ihr besonders schlecht geht und dir ihre Ängste anhören.

    LG
    Mira
     
    #5
    Mirabelle, 7 Mai 2008
  6. User 70315
    User 70315 (28)
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    danke erstmal für eure antworten.

    @mosquito: sollte es nun wirklich die krankheit sein (bis jetz zum glück nur ne ärztliche vermutung) dann gibt es wahrscheinlich nur knapp über 1000 betroffene. man sagt 1prozent von allen MS betroffenen.

    aber vielleicht findet sich ja ne selbsthilfegruppe überhaupt für schwer erkrankte. gibt es sowas? also jetzt nich für spezifische krankheiten sondern allgemein?

    meine letzte prüfung steht am 23.05. an und ihre ist am 27.5.. ich hab ihr schon gesgt, dass sie ja selbst wenn sie die prüfung nicht richtig meistert, wohl kaum an ihrem abi noch was ändern kann. zwecks punktzahl. also ich will nciht ,dass sie sich selbst so n stress macht.

    :frown:

    @Schnuggale: das mit deiner mama tut mir leid :frown: alle rheumatischen erkrankungen sind so unberechenbar. aber wenn man ne häufige form hat, dann kann man das recht gut mit medikamenten bekämpfen.

    also sie kriegt dann wahrscheinlich total viel cortison. aber leider kann man da erst was machen wenn sie grad n akuten schub hat. also bei dieser form (wenn es nicht doch "hoffentlich" Lupus ist).

    morgen zur rheumatologin geh ich ja mit.
    und bin auch total froh darüber




    @


    jep bin sicher. weil sie auch vor nem jahr fast blind geworden wäre. (was mal wieder n totales zeichen für diese sch*** krankheit ist) und ich das ja wirklich am eigenen leib mitbekommen habe.

    also man sieht das schon anhand den körperlichen symptomen (wie angeschwollenes rotes gesicht, dicke finger, angeschwollene lymphknoten...) :zwinker:

    @mirabelle: nein von einer diagnose kann man (zum glück) noch nicht sprechen. ich glaube wenn es dann wirklcih diagnostisch feststünde, dann wär ich jetzt richtig im eimer.

    also MRT wurde gemacht. vor nem jahr schon. damals wurde noch nix festgestellt.

    bei dem jetzigen, sind es schon vernarbungen im Rückenmark und entzündungen am Sehnerv.
    die damals ja noch nicht da waren .( Damals bedeutet: dass sie scho vor nem jahr wegen akutem sehverlust in der neurologie war.)
    auch da war schon der verdacht auf MS, der sich dann aber nicht bestätigt hat.
    lumbalpunktion wurde auch bei dem krankenhausaufenthalt letztes jahr gemacht. ich weiß nich, ob das nochmal wiederholt werden muss?
    auf jeden fall war bei dieser lumbalpunktion etwas mit den leukozyten nicht in ordnung.

    das jetzige MRT hat nun also bereits vernarbungen gezeigt, allerdings nicht im gehirn. deswegen sprach der neurologe auch von besagter sonderform.

    ich bin momentan noch so am hoffen, dass sich die vermutungen nicht bewahrheiten. und es dann doch eher in die richtung rhema geht.



    lg
     
    #6
    User 70315, 7 Mai 2008
  7. ~Lady~
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    Das tut mir wirklich Leid für euch! :knuddel:
    Kannst du darüber denn mehr erzählen? Also was ist das besondere an dieser Form? Warum ist sie so schlimm?
     
    #7
    ~Lady~, 7 Mai 2008
  8. Shiny Flame
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    Liebes G-Hörnchen,

    Ich habe gerade gar nicht die Zeit, dir all das zu schreiben, was ich dir gerne schreiben möchte. Aber wenigstens ein kurzes "Ich denk an dich" wollte ich dir dann doch nicht vorenthalten...

    Du kriegst noch einen längeren Text, entweder als PN oder hier, aber wahrscheinlich erst morgen. Ich habe mal über ein Jahr bei einer Frau mit einer ganz ähnlichen ERkrankung gearbeitet, von daher kann ich dir vielleicht wirklich ein bisschen was erzählen...

    Aber im Moment stehst du wahrscheinlich einfach noch unter Schock und hast furchtbare Angst vor der Zukunft. Erst REcht, wenn deine Familie von nichts weiß und von dir erwartet, dass du dich komplett normal verhältst.

    Fühl dich mal geknuddelt... Auch wenn ich im Moment gar nichts weiter für dich tun kann und du im Moment einfach immer noch so furchtbar alleine bist. Und letztendlich wirst du dich auch alleine da durchkämpfen müssen.

    Sei stark, G-Hörnchen, versuche, deine Prüfungen trotzdem zu schaffen. Du bist nicht völlig allein.

    Liebe Grüße
    von einer Flame, die sich gerade sehr hilflos fühlt
     
    #8
    Shiny Flame, 7 Mai 2008
  9. User 20579
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    Huhu,

    Also die beste Freundin von meiner Mutter hat diese Krankheit auch, und sie lebt bis heute noch relativ gut damit, obwohl die Diagnose schon ein Weilchen her ist. Sie rief vor vielen Jahren an mit den Worten "Mein Gehirn sieht aus wie ein Schweizer Käse" - damals für alle ein großer Schock, zumal sie noch zwei kleine Kinder hat. :frown:

    Bis heute geht es ihr aber einigermaßen gut, sie wird behandelt, und es wird versucht, die Erkrankung im Rahmen zu halten. Ihre Familie und wir alle behandeln sie einfach ganz normal, mittlerweile muss man sie eben etwas häufiger an bestimmte Ereignisse erinnern, da sie vergesslicher geworden ist.

    Ich hoffe, dass tröstet dich ein bisschen - und, der Verdacht ist m.E. oft zu schnell im Raum, kenne auch Fälle, wo schon Leute völlig fertig waren (in meinem Alter) und dann war es zum Glück eine andere Erkrankung.

    Ich denke, ihr solltet einfach so weitermachen wie bisher, nicht zuviel daran denken. Und wenn Arzttermine sind, kannst du sie ja begleiten, sie unterstützen, denn alleine ist das bestimmt noch härter. Dann könnt ihr erstmal rausfinden, was es genau ist, und dann sehen, wie man damit umgehen kann.

    Vielleicht können euch die spezialisierten Ärzte auch Tipps zu Selbsthilfegruppen oder Ähnlichem geben. Gerade, wenn man regelmäßig mit solchen Krankheiten arbeiten muss, kennt man bestimmt die Probleme, die Angehörige und Partner dann haben.

    Ich wünsche euch jedenfalls eine Menge Kraft und ich hoffe, dass eure Beziehung den Stress verkraftet. Selbst wenn sie schwer krank sein sollte, dann könnt ihr euch noch viele schöne Jahre machen, Totgesagte leben länger :zwinker: Ich kenne so viele Fälle im Umfeld von Leuten, die ihre Lebenserwartung lange überstiegen haben, mit Krankheiten, wo keiner dachte, dass es gut gehen kann. Eine gute Lebenseinstellung und ein stabiles Umfeld können einem eine so schwere Krankheit auch leichter machen und mit einer positiven Einstellung kann man da noch einiges "reißen".

    Ich möchte eure Probleme damit nicht runtereden, aber Mitleid (dass ich trotzdem empfinde) und Weinen hilft euch auch nicht weiter. Man muss bei solchen Schicksalsschlägen einfach versuchen, so optimistisch wie möglich zu bleiben - die Medizin geht immer weiter und vielleicht gibt es in wenigen Jahren schon etwas, was ihre Lebenserwartung deutlich verlängern kann und dafür sorgen kann, dass sie wie ein gesunder Mensch am Leben teilnehmen kann.

    Viele Grüße
     
    #9
    User 20579, 7 Mai 2008
  10. User 20976
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    Bin über die Vorsituation bezüglich Deiner Familie nicht im Bilde und kenn die Gründe nicht, warum sie nix von Deinem Lesbischsein weiß. Kennt Deine Familie Deine Freundin denn überhaupt - als "eine Freundin" von Dir? Oder ist sie ihnen völlig unbekannt? Denn wenn eine enge Freundin schwer erkrankt, macht einen das ja auch fertig - vielleicht könnte Deine Familie das verstehen und auch ein bisschen für Dich da sein, wenn sie eben von der Erkrankung Deiner besten Freundin wissen?
     
    #10
    User 20976, 7 Mai 2008
  11. User 70315
    User 70315 (28)
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    hallo nochmal .erstmal find ich es toll, dass ich hier sogar auf erfahrungsberichte stoße. das ist sehr hilfreich.

    also

    @Flame: hallo :smile: dass du an mich denkst, das tut gut. ich freu mich auf eine ausführlichere antwort von dir. und auch vielleicht auf ein paar infos, wie es bezüglich der frau damals bei dir war.

    ich weiß auch gar nicht wie ich meinen zustand beschreiben soll. schock über diese vermutung erstma. ich sag mir zwar , dass es ncoh keine diagnose gibt aber irgendwas doofes wirds dann am ende sein.

    man muss dazu sagen, dass ich einer diagnose von irgendwas andererseits auch hierbeisehne. so lange lebe ich mit meiner süßen schon ohne diagnose. ständig hat sie irgendwelche symptome, aber noch kein arzt konnte ihr wirklich diagnostizieren was sie nun hat.

    aber die ärzte vermuten das ganz stark. also dieses MS -ähnliche oder eben die rheumatische erkrankung.

    nochmal, dein beitrag war wirklcih sehr lieb.

    @mosquito: also das zum glück ist schon der fall. meine freundin ist sozusagen offiziell meine "beste freundin" und meine familie weiß, dass wir sehr sehr viel zusammen unternehmen.

    aber leider hab ich selbst zu meiner familie nicht so das bombenverhältnis. ich würd ihnen gern von all dem erzählen doch ich stoße auf ratlose blicke und distanz.

    es tut mir aber schon gut, das alles hier aufzuschreiben.


    @~Lady~ : http://neuro24.org/show_glossar.php?id=405 hier auf dieser seite ist das syndrom beschrieben, von dem ich sprach. wenn du dich informieren möchtest:smile:

    @Hexe13: Wow "mein Gehirn ist wie ein Schweizer Käse" ist auch ne art und weise :zwinker:

    es freut mich aber, dass es ihr bis heute gut geht. zum glück ist die MS forschung ja doch eine ziemlcih aktive.
    es ist zwar leider noch nicht heilbar aber es geht voran.

    es wäre vermutlcih besser ,wenn meine süße "einfach nur " MS hätte und nicht so eine besch**** sonderform davon.

    ich habe auch die ahnung, dass wenn ne diagnose im raum steht, dann wird sie sicherlich auch gleich nen psychologen vorgestellt. und wenn nciht, suchen wir ihr einen.

    ich finde du hast auch vollkommen recht. jetzt in ein tiefes loch zu fallen wäre für uns beide nicht gut.

    sie fragt mich manchmal , was denn wäre, wenn sie irgendwann in einem rollstuhl sitzen würde. aber das wäre alles für mich kein hindernis. dieses mädchen ist mein leben und darüber bin ich glücklich.

    lg
     
    #11
    User 70315, 7 Mai 2008
  12. Beastie
    Beastialische Beiträge
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    ich drücke die daumen, dass es vll doch ''nur'' ms ist, oder vll auch das andere :knuddel_alt::knuddel_alt::knuddel_alt:

    am besten wäre es natürlich, es ware gar nichts :cry:

    meine mutter hat auch ms.. schon seit nich ganz 30 jahren
     
    #12
    Beastie, 7 Mai 2008
  13. Ört
    Ört (29)
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    Oh man, armes g-hörnchen.

    Ich denke auch, dass es am besten wäre, sie zu fragen, ob du sie begleiten darfst bei Arztterminen, sich einfach zurückziehen und gar nichts tun ist vermutlich nicht die bessere Lösung.

    Die Tochter von meinem Patenonkel leidet auch an MS (allerdings weiß ich nicht, ob das so eine Sonderform ist, vermutlich nicht) und musste sich natürlich einschränken (sie ist 19 ), aber es geht ihr relativ gut, sie kann eigentlich alles weiterhin machen und die Medikamente schlagen gut an.

    Es ist auf jeden Fall noch nicht aller Tage Abend.

    Das klingt vielleicht alles wenig hilfreich, aber sei dir sicher, dass du mein tiefstes Mitgefühl hast und ich mit dir hoffe, dass alles sich einigermaßen zum Guten wendet.
     
    #13
    Ört, 7 Mai 2008
  14. XxSexyxX
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    wie würdet ihr euch verhalten? Ich würde mich ganz normal wie vorher auch Ihr gegenüber verhalten, denn alles andere macht die Situation nicht leichter und tut Ihr wohl möglich weh, wenn du aufeinmal nicht mehr die bist die du vorher warst.

    würdet ihr mit ihr reden, so oft es geht, darüber? Mit Ihr so oft wie es geht darüber reden würd ich nicht, zumindestens noch nicht jetzt am anfang. Jetzt am anfang würde ich für Sie da sein und nur mit Ihr darüber reden wenn Sie es will und zuerst auf dich zu kommt und mit dir drüber reden möchte.

    würdet ihr schweigen und hoffen, dass sie selbst nicht nur deshalb schweigt, um den partner nicht zu belasten? Ich würde nicht ewig schweigen aber erstmal die erste zeit damit sie selber erstmal klar damit kommen kann. Würde Ihr sagen, das wenn Sie reden möchte es gerne mit mir tun kann und Ihr direkt klar machen das es mich auch nicht belasstet, wenn Sie mit mir redet sondern eher belasstet wenn Sie schweigt und nicht mit mir darüber redet.

    Hoffe ich konnte dir ein bisschen helfen und wünsch euch beiden viel glück das Ihr es zusammen schafft.
     
    #14
    XxSexyxX, 7 Mai 2008
  15. schokobonbon
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    vergeben und glücklich
    Ohje, das tut mir sehr leid! Lass dich erstmal drücken :knuddel: :knuddel:
    Ich hoffe sehr für euch, dass es doch noch irgendwie gut ist, und alles nicht so schlimm sein wird.

    Ich kenne das so ähnlich, als mein Ex-Freund urplötzlich Diabetes bekommen hat. Da stand ich genauso unter Schock. Diabetes ist aber eine Krankheit, mit der man heute einigermaßen leben kann...

    Ich habe damals versucht, ihm erstmal beizustehen mit den ganzen Ärzten, etc.. Und ich habe viel mit ihm darüber geredet, schweigen hätte ich auch gar nicht gekonnt. Mir auch viel mit ihm gemeinsam über die Krankheit angeeignet. Wissen nimmt einem u.U. auch die Angst davor, wie es weitergehen soll.
    Ich würde also versuchen, sie zu unterstützen, drüber reden, wenn sie das möchte und möglichst nicht zu viel Mitleid zeigen, aber Mitgefühl vor blöden Spritzen und Untersuchungen. Ich glaube das wichtigste ist einfach, dass du einfach da bist und sie sich nicht alleine fühlt.

    Ich wünsche euch alles alles Gute!
     
    #15
    schokobonbon, 7 Mai 2008
  16. User 78391
    User 78391 (25)
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    die art von rheuma was meine mama hat ist seeeeehr selten und man kann eigentlich gar nichts dagegen machen..
    cortison musste sie auch schon nehmen wegen ihren entzündungen in den gelenken und weil sie total viele bandscheibenvorfälle in der wirbelsäule hat :kopfschue
    ich drück euch mal die daumen das ihr die krankheit halbwegs in den griff bekommt und das deine freundin nicht zu sehr leiden muss :knuddel:

    @ schokobonbon: hat dein ex-freund zufällig diabetes typ I? ich habe nämlich auch vor 6 jahren damit angefangen! aber ich bin relativ froh das man die krankheit ziemlich gut im griff hat! ich finds halb so schlimm :zwinker:
     
    #16
    User 78391, 8 Mai 2008
  17. schokobonbon
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Off-Topic:

    Ja, es ist Typ I. Freut mich, dass du das so gut im Griff hast, es erfordert ja viel Disziplin, die Werte gut zu halten. :knuddel:
     
    #17
    schokobonbon, 8 Mai 2008
  18. *_july_*
    *_july_* (24)
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    vergeben und glücklich
    das tut mir wirklich schrecklich leid mit deiner freundin :frown:
    ich kenn das gfühl angst um einem menschen zu haben, den man liebt.

    mein papa ist an krebs erkrankt und ein bekannter von uns(mit der gleichen art von krebs) ist erst vor kurzem verstorben.
    ich lebe jeden tag mit der angst meinen papa zu verlieren :frown:

    ich glaub das es das beste ist,wenn du jetzt für deine freundin da bist, egal wie sich die situation entwickelt.
    also ob sie nun erkrankt ist oder nicht.
    sei einfach für sie!
    versuche sie gleich zu behandeln wie früher, behandle sie nicht wie einen anderen menschen, denn sie ist der gleich mensch wie früher!!!
    sie ist kein andere mensch, sie is immer noch der gleiche mensch den du liebst!!!

    ich hoffe, dass sie alles übersteht und es würde mich freuen,wenn du bescheid gibts, wie es ihr geht etc.

    lg jul
     
    #18
    *_july_*, 8 Mai 2008
  19. ~Lady~
    ~Lady~ (30)
    Meistens hier zu finden
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    Verheiratet
    Oh, also den Info-Link, den du gepostet hast, hab ich nicht so gut verstanden, das ist eben sehr viel Fachchinesisch. :zwinker:
    Gefragt habe ich nach der Form, weil ich dir eigentlich gren etwas Mut machen wollte.
    Diese Sonderform kenne ich nun nicht, aber meine Oma lebt seit über 20 Jahren mit MS, ebenfalls eine schubartige Form.
    Sie muss sich regelmäßig selbst spritzen, aber ihr geht es verhältnismäßig wirklich gut. Sie ist nicht blind, kann laufen, zum Teil auch radfahren.
    Dabei hatte sie in ihrem Leben auch schon sehr heftige Schübe. Man dachte auch zum Anfang, als die Krankheit ausbrach, dass sie die Nacht doch kaum überleben könne, weil es ihr einfach sehr schlecht ging.
    Eingeschränkt ist eben die körperliche Fitness und ab und zu auch so langsam ihr Gedächtnis.
    Aber sie ist ein sehr lebensfroher Mensch.

    Vielleicht hilft dir mein Beitrag auch gar nicht, aber ich wollte dir gern erzählen, dass man auch mit so einer schweren Krankheit relativ gut leben kann.
    Auch wenn deine Freundin wirklich diese schwerere Form hat, vielleicht schafft auch sie das, einigermaßen damit klarzukommen.

    Ich weiß jetzt nicht, ob du es schon geschrieben hattest, oder ich habe es überlesen. Aber ist denn schon absehbar, wann es eine feste Diagnose geben wird?
     
    #19
    ~Lady~, 8 Mai 2008
  20. Arashi
    Arashi (28)
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    vergeben und glücklich
    Hallo g_hoernchen.

    Auch von mir erstmal alle guten Wünsche, dass es doch weniger schlimm ausgeht, als es ausgehen könnte und dass ihr es durchstehen könnt.


    Auch ich würde sie zuerst fragen, wie sie am liebsten mit der Krankheit umgehen möchte. ob sie viel drüber reden möchte oder lieber weniger.

    Du/ihr solltet einen Mittelweg finden. Darüber reden, damit keine unsicherheiten aufkommen (auf beiden Seiten), damit sie jemanden hat, der sie auffängt, wenn es ihr schlecht geht (oder auch umgekehrt). aber auch solltet ihr nicht nur darüber reden. "Einfach" wie früher leben, damit ein gewisser Alltag zurückkommt. Damit ihr euch ablenken könnt und nicht ständig mit Angst leben müsst. Denn das würde euch bestimmt nicht guttun.

    Auch glaube ich, dass es auch allgemeine Selbsthilfegruppen zu schweren Krankheiten gibt. Am besten bei den Ärzten oder im Krankenhaus nachfragen oder im Internet nachschauen.


    Eine Sache möchte ich auch gerne noch loswerden. ich glaub mosquito hat es schonmal angesprochen.
    Ich kann mir vorstellen, dass du auch sehr unter der Situation leiden wirst. Deine Eltern werden es nicht übersehen. Zumindest über die Krankheit würde ich sie informieren.Dann wissen sie Bescheid und können dir auch einen gewissen Halt geben.
    Ich weiß zwar nicht, wie distanziert euer Verhältnis ist, aber wenn du z.b. keinen Rauswurf von zu Hause erwarten musst (, oder dass sie es wirklich nicht verstehen) , würde es dir die Situation vielleicht erleichtern, wenn sie auch wissen, dass ihr zusammen seid. so hättest du wenigstens eine sorge (das "Verstecken") weniger und könntest dich auf die neue Situation einstellen.

    liebe Grüße
     
    #20
    Arashi, 8 Mai 2008

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