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Ich hasse mich dafür....

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von Vetstudy, 8 August 2010.

  1. Vetstudy
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Hallo,

    und wieder mal muss ich mir etwas von der Seele schreiben.

    Kennt ihr das Gefühl den größten Fehler eures Lebens begangen zu haben?:frown:
    Ich glaube ich habe diesen gerade gemacht und ich hasse mich dafür abgrundtief. :cry:
    Ich habe einfach nicht darüber nachgedacht, was ich getan habe, erst hinterher gemerkt, wie doof es doch von mir war.

    Was genau ich gemacht habe, will ich hier aber nicht sagen und möchte auch keine Spekulationen darüber.

    Ich möchte nur einfach wissen, wie ihr mit solchen Situationen umgeht.
    Was ihr macht, um sowas zu verarbeiten?

    Liebe Grüße
     
    #1
    Vetstudy, 8 August 2010
  2. Daphne
    Daphne (24)
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    Single
    Sich klar machen, dass man es nicht rückgängig machen kann und es als etwas sehen, was einen stärker macht.
    Das ist immer schwer. Aber, was einen nicht umbringt, macht einen stark. Manchmal will man das gar nicht. Aber letztendlich musst du dir sagen: Ich kann daran nichts ändern, egal wie fertig ich mich mache. Es ist passiert, es war ein Fehler, ein Fehler, wie ihn jeder in seinem Leben macht und ich muss mein Leben damit weiterleben. Denn anders geht es nicht. Also mein Weg: Akzeptanz.
     
    #2
    Daphne, 8 August 2010
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  3. Maxx
    Sehr bekannt hier
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    Single
    In einer solchen Situation hilft es wahrscheinlich darüber nachzudenken und sich klar zu machen, warum man besagten Fehler gemacht hat oder in deinem Fall besser gesagt, warum du zuvor nicht darüber nachgedacht hast, dass du mit deinem Handeln einen Fehler begehen wirst und wieso du es stattdessen erst hinterher bemerkt hast.

    Die Auseinandersetzung mit diesen Fragen kann hilfreich dabei sein mehr über dich und deine Beweggründe zu erfahren und sie im Nachhinein vielleicht auch besser zu verstehen. Es kann zudem auch dabei helfen den gleichen oder ähnliche Fehler in Zukunft zu vermeiden.

    Rückgängig kannst du es vermutlich nicht mehr machen und je nachdem welche Konsequenzen du für dein Fehlverhalten zu tragen hast, kannst du vielleicht zumindest Schadensbegrenzung betreiben.

    Je nach Schweregrad des Fehlers gilt auch hier, dass meist die Zeit darüber hinweg hilft. Deshalb ist es andererseits wohl auch nicht empfehlenswert zu lange sich mit den Fragen "Warum und Wieso" herumzuquälen. Denn da es nun mal passiert ist, muss man irgendwann auch wieder versuchen nach vorne zu blicken.
     
    #3
    Maxx, 8 August 2010
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  4. donmartin
    Gast
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    Jeder macht Fehler. Einige machen große Fehler und lernen daraus, andere machen viele kleine Fehler bis es mal richtig kracht und sind......geheilt.... :zwinker:

    Kopf hoch. Wer einsieht und sich selber zugestehen kann, dass er einen Fehler begangen hat, der ist vielen einen Schritt vorraus und wird auch daraus lernen.
    Es gibt übrigens keine Steigerung (für mich) von Fehlern. Ein Fehler ist ein Fehler. Es ist etwas falsch gelaufen. Punkt.
    Aber die Konsequenzen aus einem Fehler - die sind von Nichtig über Groß bis hin zu Weltbewegend.

    Keiner kann die Uhr zurückdrehen. Man kann versuchen, etwaiges Chaos das auf einen zurollt, abzumildern indem man dazu steht und (wenn andere direkt involviert sind) offensiv damit umzugehen.
    Ansonsten: Abhaken und weiter denken. In die Schublade der Lern und Lebenserfahrung legen und an die Zukunft denken.

    Wenn man ein wenig Abstand gewonnen hat und die Folgen absehbar sind oder man das Gefühl hat, es geht nun weiter........kann man sich durchaus die Frage erlauben:
    "Was wäre (heute), wenn ich diesen "Fehler", diesen Schritt NICHT gemacht hätte?"
    Es hat auch alles seine guten Seiten. Manchmal ist ein "Fehler", eine Fehlentscheidung im Nachhinein der "richtige Schritt" ....... Man lenkt einfach nur sein Leben, seine Geschicke in eine andere Richtung.
     
    #4
    donmartin, 8 August 2010
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  5. Vetstudy
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    Hey,

    erstmal danke für eure Antworten.

    Also Konsequenzen wird das Ganze wohl für mich keine haben, aber ich bin einfach maßlos von mir selbst enttäuscht. So richtig übel.
    Mir will einfach nicht in den Kopf, wie ich das machen konnte. Konnte die ganze Nacht nicht richtig schlafen, ganze zwei Stundne habe ich geschafft. Die restliche Nacht habe ich wach gelegen und gegrübelt.

    Und jetzt bin ich krank. Bei mir geht sowas immer unheimlich auf die Gesundheit. Ich lasse mich da wohl auch manchmal dann ein bisschen hängen.
    Anderen Leuten würde die Sache wohl am Arsch vorbei gehen, mir aber nicht.
     
    #5
    Vetstudy, 8 August 2010
  6. User 86199
    User 86199 (36)
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    Ergänzend zu den Posts möchte ich noch hinzufügen, dass es manchmal hilfreich sein kann, als "Ausgleich" gezielt etwas Gutes zu tun. Im Sinne von Buße leisten, aber eben produktiv: ehrenamtliche Arbeit, Engagement bei Amnesty International, Besuchsdienst im Altenheim oder vielleicht sogar in einem Bereich, der mit dem begangenen Fehler zu tun hat.
    Natürlich macht das nicht wieder gut, was getan wurde, aber es zeigt, dass man bereit ist, Verantwortung zu übernehmen und sich nicht vor seinem schlechten Gewissen zu drücken. Noch dazu lässt es aus einer schlimmen Sache etwas Gutes entstehen.
     
    #6
    User 86199, 8 August 2010
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  7. munich-lion
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    nicht angegeben
    Also ich habe noch nicht den größten Fehler meines Lebens begangen, da ich zum Glück noch putzmunter bin und nicht weiß, was ich bis zu meinem Tode noch für Dummheiten anstellen werde. :zwinker:

    Wie ein Fehler gesehen wird, hängt eben auch sehr stark von der Person ab, die diesen begeht und wie ihre eigene Bewertung darüber ausfällt.
    Was für einige ein unentschuldbarer Fauxpas ist, stufen andere eher als Lappalie ein - beim einen wirds zur Tragödie, der andere zuckt mit der Schulter und denkt sich "Was soll's".
    Könnte auch durchaus zusammenhängen, wie perfekt man sein möchte, denn Perfektionismus ist riskant und neigt auch gerne dazu, dass man sich etwas stärker zu Herzen nimmt, weil man ja Schwäche eingestehen muss.
    Also sollte man wirklich nur perfekt sein wollen, wo es tatsächlich darauf ankommt, sonst wird nämlich dieses "immer Fehlerlos-Sein-Wollen" irgendwann zur großen Belastung und man wird vielleicht unnötig/übertrieben kritisch.

    Auch darf man keine übertriebene Angst vor Fehler besitzen oder panisch versuchen, sie immer zu vermeiden, denn dadurch kann man auch Chancen verpassen oder sein Leben auf Stillstand programmieren, weil hin und wieder auch Risikofreude, Mut und Kreativität gefragt ist, die durch solches Denken durchaus ausgebremst werden können.
    Und dann ist es auch oft so, dass man das eigene Verzeihungspotential bewusst oder unbewusst als Vergleich heranzieht: Gesteht man anderen Menschen keine Fehler zu, reagiert da besonders kritisch und tut sich mich dem Entschuldigen schwer, dann sind auch begangene Fehler vielleicht eine ganz besondere Katastrophe.
    Also sollte man sich und anderen Fehler zugestehen und in der Lage zu sein, auch mal großzügig verzeihen zu können oder um Verzeihung zu bitten. Nicht nur anderen gegenüber, sondern auch bei sich mit einer gewissen Toleranz.

    Es bleibt einem also nichts anderes übrig als mit einem Fehler zu leben. Sie passieren nun mal, (und zwar jeden Menschen) ebenso falsche Entscheidungen.
    Manchmal macht es Sinn, ein oder zwei Nächte darüber zu schlafen, jedoch bringt es selten etwas, einen Fehler einfach auszusitzen.
    Vielleicht lässt sich noch etwas abschwächen, korrigieren - sprich Schadensbegrenzung betreiben und zwar rechtzeitig. Da würde ich als erstes ansetzen.
    Wenn andere Menschen durch meinen Fehler leiden oder verletzt sind, dann muss man sich natürlich auch dafür ehrlich entschuldigen und nicht aus Scham und Gram im Boden versinken und gar nichts tun.
    Offensiv und ehrlich sollte man sein und nicht versuchen, etwas zu vertuschen oder die Schuld plötzlich auf andere abwälzen zu wollen.
    Und man sollte sich auch fragen, welche Art von Fehler es jetzt war.
    Wurde er vorsätzlich begangen, grob fahrlässig, war er wirklich vermeidbar? Passierte er zum wiederholten Male oder aus einer großen Emotionalität/psychischen Belastung heraus...Analyse betreiben, denn dadurch kann sich auch etwas abschwächen, wenn sich
    z. B. herausstellt, dass der Fehler aus einer seelischen Notlage oder ähnliches geschehen ist.

    Natürlich ärgere ich mich auch schon mal über begangene Fehler und das lebe ich dann auch aus, in dem ich fluche, schimpfe oder laut werde. Das brauche ich als Ventil und ist vielleicht besser als einen Fehler leise leidend zu durchleben.
    Du merkst ja selber, dass dich so etwas sogar regelrecht krank macht, weil du vielleicht den Kummer in dich hineinfrisst.
    Und mir nützt es was, wenn ich das nicht immer mit mir alleine ausmachen muss...meistens verkrümelt man sich gerne und mag keinen sehen...ich brauche hin und wieder schon einmal einen Menschen, den ich vertraue und mich anvertrauen kann.
    Der darf mir dann auch ruhig den Kopf waschen, nochmals den Fehler vor Augen führen, Lösungen aufzeigen - aber auch beruhigen, trösten und mich in den Arm nehmen, weil das zeigt, dass ich nicht plötzlich wertlos geworden bin, weil ich etwas begangen habe.
    Wenn andere großzügig hinwegsehen können, dann nimmt es mir den Druck und dann ist alles nur noch halb so schlimm.
    Und ich gönne mir bewusst etwas Schönes, wenn ich merke, dass ein wenig Erleichterung eintritt und sich der Fehler bei weitem nicht so schlimm herausstellt, wie man es selber immer gerne glaubt, denn muss man sich wirklich bestrafen, wenn man mal nicht ganz so perfekt war?

    Fehler bedeuten eben auch eine Chance und zeigen auf, dass wir keine programmieren Maschinen sind, aber so einen kleinen Leitspruch sollten wir immer im Hinterkopf haben:
    EIN Fehler darf passieren und ist menschlich, ein ZWEITER dieser Art möglichst nicht, da dasser dumm ist und ein DRITTER auf gar keinen Fall, da dann doch untragbar...

    Mehr kann ich jetzt leider nicht beitragen und zum Abschluss ein "Kopf hoch" anbringen, aber vielleicht hilft dir der Beitrag doch ein wenig weiter.
    Und hasse dich nicht dafür - (Selbst)Hass ist etwas ganz fürchterliches, eigentlich die schlimmste Emotionalität und bedeutet in meinen Augen nur Verpanzerung und Sich-selber-im-Weg-stehen.
     
    #7
    munich-lion, 8 August 2010
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  8. User 35148
    User 35148 (43)
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    nicht angegeben
    Du kannst nur versuchen, Dich so gut es geht abzulenken und nicht allzu sehr darüber nachzudenken.
    Und wenn doch, dann versuche möglichst daraus zu lernen, damit so etwas (genau derselbe Fehler) nie wieder passiert.

    Aber daß Du im Moment "leidest", selbst wenn der Fehler keine gravierenden Konsequenzen haben sollte,
    ist eine Art Strafe, die Du so hinnehmen mußt, für Deinen Fehler.

    Eine Art schlechtes Gewissen, aber das wird irgendwann wieder vorbei gehen,
    zumindest wirst Du mit der Zeit immer weniger daran denken.

    Doch Erinnerungen an solche Einschnitte im Leben kommen leider immer wieder hoch, auch nach Jahren wieder, sozusagen als Ermahnung.

    Aber wenn nichts Schlimmeres passiert ist, bist Du wohl mit einem Blauen Auge davon gekommen,
    und hast es nur mit Deinem eigenen Gewissen zu verantworten :zwinker:

    :engel:
     
    #8
    User 35148, 8 August 2010
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  9. User 97853
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    Ich kann da nur eine Band zitieren (Kettcar):

    Das Gute an schlechten Zeiten - Pferdesattel - weiter reiten

    Und das sage ich mir dann auch immer. :smile:
     
    #9
    User 97853, 8 August 2010
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  10. Vetstudy
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    Ja, ich kann sagen, dass ich einfach nochmal mit dem blauen Auge davon gekommen bin. Und ja, dieser Fehler wäre vermeidbar gewesen, wenn ich vernünftig nachgedacht hätte.
    Was mich nachdenklich macht, dass das bei mir irgendwie öfter vorkommt, dass ich unüberlegt handle. Kann man das irgendwie lernen oder gibt es da Tips, wie ich sowas vermeiden kann?
     
    #10
    Vetstudy, 8 August 2010
  11. User 35148
    User 35148 (43)
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    nicht angegeben
    Naja, Du könntest daraus lernen, wenn Du Dir Deine Fehler dauernd vergegenwärtigen würdest,
    aber dann kämst Du nie aus dem Zweifeln und dem Grübeln heraus,
    und würdest doch andere Fehler machen.

    Du kannst vielleicht versuchen zu analysieren wie es überhaupt dazu kommen konnte,
    vielleicht waren die Auslöser nur kleine Details, auf die Du in Zukunft etwas mehr achten solltest.

    Es ist natürlich schwierig etwas Konkretes zu schreiben wenn alles diffus im Nebel liegt.
    Wenn Du richtig Hilfe benötigst müsstest Du Dich schon offenbaren,
    entweder per PN an manche die Dir hier geschrieben haben,
    oder Du suchst Dir professionelle Hilfe.
    Es muß ja nicht gleich ein Psychotherapeut sein, vielleicht würde auch schon ein Trainer für das Selbstbewusstsein reichen oder so ähnlich.

    Du solltest Dich nicht für Deine Fehler hassen, denn so bist Du nunmal. :knuddel:

    :engel:
     
    #11
    User 35148, 8 August 2010
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  12. DreamOfTruth
    Öfters im Forum
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    in einer Beziehung
    Es kommt sicherlich darauf an, in welchem Bereich der Fehler begangen wurde und ob er umkehrbar, d.h. wiedergutzumachen ist. Offenbar hälst du dein Verhalten im Nachhinein für falsch, während es dir in der betreffenden Situation als angemessen und richtig erschien. Doch unabhängig von allen Umständen: Bereue ich eine Aussage, Handlung, Entscheidung und weiß ganz genau, was das Richtigere gewesen wäre, würde ich alles daran setzen, die Situation zu retten, sprich das Gespräch mit der betreffenden Person (die wird es ja sicher geben, oder?) zu suchen, ihr erklären, weshalb ich dieses und jenes gesagt/getan habe, dass ich dies im Nachhinein anders sehe/bereue/bedauere und es gern revidieren würde. Anders als direkte Konfrontation mit der betreffenden Person und Situation wird dich wahrscheinlich nicht glücklich machen.
     
    #12
    DreamOfTruth, 8 August 2010
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  13. kinkyvanilla
    0
    Sich ewig vorzuhalten dass man einen Fehler begangen hat, zieht einen mental nur runter. Man muss eben immer nach vorne schauen, denn man kann die Vergangenheit eben nicht rückgängig machen, so ist das Leben. Früher oder später muss man lernen damit umzugehen, dass man etwas falsch gemacht hat. Fehler zu machen und auch einzugestehen ist doch nur menschlich, das passiert jedem mal. Wie traurig wäre es denn bitte wenn immer alles perfekt und richtig laufen würde? Aus Fehlern lernt man am besten und sie haben auch ihren Zweck. Ob man von dem "größten Fehler seines Lebens" reden kann, weiß ich nicht. Man trifft immer subjektive Entscheidungen und man kann es nicht immer jedem Recht machen. Das ist etwas, was einem auch erst mal klar werden muss, denn im Prinzip ist es dein Leben, nicht das Leben anderer. Du bist für das verantwortlich was du tust und niemand sonst, so einfach ist das nämlich. Positives denken und den Blick nach vorne richten ist so ziemlich das einzigste, was in solchen Situationen hilft.
     
    #13
    kinkyvanilla, 8 August 2010
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  14. Stonic
    Stonic (41)
    Grillkünstler
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    Verheiratet
    entweder das naechste mal erst denken oder ber mit den konsequenzen leben was anderes geht nicht ohne zu wissen was du getan hast
     
    #14
    Stonic, 8 August 2010
  15. User 53748
    User 53748 (28)
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    Hm... ich würd überlegen ob es nicht möglich ist den Fehler irgendwie rückgängig zu machen... jeder Mensch macht mal Fehler.. und wenn es ein Fehler ist, der andere Menschen betrifft sind manche auch bereit das einzusehen/zu verzeihen etc. Wenn es was "dinghafteres" ist wie Studium abgebrochen oder ähnliches.... würde ich überlegen was ich als nächstes bestmöglichst tun könnte... dasselbe wo anders studieren o.ä. Oder einen ähnlichen Studiengang anfangen usw..
     
    #15
    User 53748, 8 August 2010
  16. munich-lion
    Planet-Liebe ist Startseite
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    nicht angegeben
    Das ist jetzt aber eine schwierige Frage - auch in Anbetracht dessen, weil wir ja von dir wenig Infos erhalten haben.

    Wenn aber jemand öfters unüberlegt handelt, könnte das durchaus auch mit der Kindheit/Erziehung zusammenhängen.
    Vielleicht wurde dir da nicht ausreichend vermittelt/aufgezeigt, dass unüberlegtes Handeln eben auch Konsequenzen und Folgen haben kann, die du nicht gespürt hast, weil deine Eltern quasi auf "Schmusekurs" mit dir gegangen sind und viele Dinge für dich ausgebügelt haben.
    Bitte nicht falsch verstehen: Ich will damit nicht ausdrücken, dass dich deine Eltern falsch erzogen haben könnten, aber ich suche eben nach möglichen Gründe.

    Und vielleicht -auch wenn es hart klingt- bist du durch dein Handeln noch nicht wirklich "voll auf die Fresse gefallen", was eigentlich meistens als die beste Methode bewährt.
    Wenn es dich aber wirklich sehr belastet, dann könntest du eventuell auch einmal ein Coaching in Erwägung ziehen...hier lernt man u. a. bestimmte Dinge in den Griff zu bekommen, die unüberlegtes Handeln auslösen.
     
    #16
    munich-lion, 9 August 2010
  17. User 11345
    Meistens hier zu finden
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    nicht angegeben
    Fehler ist nicht gleich Fehler.
    Tangiert das Verhalten nur dich alleine, sodass du gegen eine deiner Grundsätze verstoßen hast oder betrifft es auch andere Menschen? je nachdem gibt es verschiedene Wege das ganze zu verarbeiten. Vielleicht sehen andere den Fehler den man gemacht hat nicht so dramatisch.
    Vielleicht aber doch.
    Geteiltes Leid ist halbes Leid.

    Was mache ich? mmmh. oftmals versuche ich bewußt darüber nachzudenken was ich tue. Mir ausrechne was passieren kann wenn es klappt und was passiert wenn es nicht klappt.
    Und... ich wende mich an mein Forum des Vertrauens :zwinker:
     
    #17
    User 11345, 9 August 2010
  18. Vetstudy
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    126
    103
    5
    vergeben und glücklich
    Hey,

    ich glaube mein letzter Beitrag wurde etwas falsch verstanden.

    Ich begehe nicht dauernd irgendwelche riesen Fehler. Sondern es geht dabei eher um Kleinigkeiten, wo ich mir denke, dass ich das hätte etwas anders oder besser machen können. Oder besser hätte jenes sagen sollen, als dass, was ich gerade gesagt habe.

    Der oben beschriebene Fehler tangiert auch nur mich selbst, ist also niemand davon betroffen und es ist jetzt auch nicht irgendwie was weltbewegendes gewesen, aber ich bin halt von mir selbst enttäuscht.

    Ich habe das Gefühl, dass ich ein bisschen zu sehr Perfektionist bin. Andere Leute machen sich über sowas wohl eher keine Gedanken.

    Ich möchte euch nochmal für eure Hilfe danken, dadurch geht es mir echt schon viel besser.

    Liebe Grüße
     
    #18
    Vetstudy, 9 August 2010
  19. User 12900
    where logic cannot intervene
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    Off-Topic:
    Ich weiß, du willst es nicht schreiben, aber wenn man wüsste, was du getan hast, könnte man dir eindeutig besser helfen. So klingt das ganze ja total ominös und schwammig.
     
    #19
    User 12900, 9 August 2010
    • Danke (import) Danke (import) x 1
  20. User 35148
    User 35148 (43)
    Beiträge füllen Bücher
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    218
    295
    nicht angegeben
    Nach ihrer letzten Nachricht ist das vermutlich alles nicht so schlimm und noch viel weniger wichtig für andere, sie will uns eher nicht damit belasten. :rolleyes:



    Naja, das haben Perfektionisten eben an sich daß sie viel mehr nachdenken und sich auch schon viel mehr über Kleinigkeiten ärgern, die ihnen selber und auch anderen nicht so gelingen, wie es sollte.

    Aber damit Mußt Du leben.
    Wenn Du Fehler machst kannst Du eben nicht perfekt sein,
    das kenne ich nur zu gut.

    Ein unperfekter Perfektionnist, mit Macken und Kanten.

    Finde Dich damit ab daß eben nicht alles immer so schön glatt geht wie Du es Dir denkst.
    Aber versuch trotzdem das Beste, und freue Dich über das Erreichte, und ärgere Dich nicht über das Unerreichte :zwinker:

    :engel:
     
    #20
    User 35148, 9 August 2010
    • Danke (import) Danke (import) x 1

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