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Ich kann einfach nichts auswendig lernen!

Dieses Thema im Forum "Off-Topic-Location" wurde erstellt von Riot, 2 Februar 2008.

  1. User 53463
    Meistens hier zu finden
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    vergeben und glücklich
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    #21
    User 53463, 4 Februar 2008
  2. Riot
    Gast
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    Naja, das mag fürs Allgemeinwissen durchaus so sein, allerdings ist es für die Uni (zumindest für meine Dozentin) nicht so.

    Zum Beispiel wollte sie wissen, von wann bis wann Romaticism und von wann bis wann Middle English Literature dauerte. Also einfach nur die Jahreszahlen hinschreiben...und das ist für mich stures Auswendiglernen, denn da reicht es ja nicht, einfach "im 19. Jahrhundert" zu wissen.

    Ja, durchhalten würde ich das nur in Fächern, die mich eh interessieren. Und würde ich im April Jahreszahlen auswenig lernen, wüsste ich sie im Juli trotzdem nicht mehr. :zwinker:

    Sowas hab ich leider nicht, nur sehr wenige Dozenten geben Musterklausuren raus und die Tutoren machen das auch nicht.

    Aber ich werde mir jetzt vornehmen, zumindest immer nach der Klausur gleich eine Zusammenfassung zu schreiben, dann fällt das Lernen am Ende leichter.


    Danke für die Tipps! :smile:
     
    #22
    Riot, 4 Februar 2008
  3. velvet paws
    0
    seltsam, ich bin ohne viel auswendiglernen mit ziemlich guten noten durchs studium gekommen.

    das lässt mich dann ein wenig an deiner dozentin zweifeln...man kann nämlich keine einzige epoche an genauen jahreszahlen festmachen. die übergänge zwischen epochen sind fliessend und wenn man sich auf ein bestimmtes jahrzehnt festlegen kann, ist das schon aussergewöhnlich präzise. wenn nach romanticism gefragt ist, muesste man beispielsweise auf den pre-romanticism als reaktion auf den neoklassizismus in der zweiten hälfte des 18. jahrhunderts hinweisen. einfach "lyrical ballads in 1790s mit freundlichen grüßen an wordsworth und coleridge" ist ja doch eher schulniveau und ein bisschen sehr billig.
     
    #23
    velvet paws, 6 Februar 2008
  4. Riot
    Gast
    0
    Naja, an meiner Dozentin zweifle ich ehrlich gesagt auch, sie hat auch keinen guten Ruf und wird diese Lehrveranstaltung im nächsten Semester nicht mehr halten...
     
    #24
    Riot, 6 Februar 2008
  5. fou
    fou (26)
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    nicht angegeben
    Ich kann das auch gar nicht. :kopfschue Ein Mädel aus meiner Klasse lernt oft für Geschichte eine Stunde vor der Klausur und ich muss mich da ein paar Tage vorher dran setzen.

    Was mir super hilft: Bilder! Als ich lernen musste, dass es auf dem Wartburgfest nur Studenten und Professoren gab, habe ich eine kleine Burg gemalt, auf der Strichmännchen mit diesen typisch-amerikanischen "Doktor-Hüten" standen und somit wusste ich sofort, dass dort keine normalen Bürger vertreten waren.

    Und wenn es wirklich ganz stures Auswendiglernen ist: Ich fasse den Stoff zusammen und lernen meine Zusammenfassung Satz für Satz auswendig. Ich lese einen Satz laut vor, merke ihn mir, schaue weg, sage ihn vor mich her, schaue, ob er richtig ist und so geht das Satz für Satz weiter. Meistens eine Seite, dann mache ich Pause. Wiederhole die Seite und mache mich an das nächste Blatt. Immer Häppchen für Häppchen.
    Aber ich muss sagen: Nach der Klausur habe ich mit dieser Methode auch eine Woche später wieder alles vergessen. :geknickt:
     
    #25
    fou, 7 Februar 2008
  6. Reliant
    Reliant (36)
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    vergeben und glücklich
    Hehe ich hab grad ein Buch über Mindmaps gelesen, und da stand übers auswendiglernen von Notizen, das 95% der Menschheit sich auf 3 Notizstile beschränkt und dabei nicht alle Graphischen und Stilistischen Mittel Nutzt um etwas zu lernen.

    Deswegen möcht ich mal ganz kurz Mindmaps als Hilfsmittel zum Auswendiglernen vorschlagen.
    Die Idee basiert darauf das das Gehirn, mit Gewissen Hilfsmitteln wesentlich besser umgehen kann als wenn man darauf verzichtet.

    Also wenn man sich zB eine Tabelle aller wichtigen Daten in einer Hirachischen Struktur und einer Farbe schreibt, ist das recht Monoton und nicht stimulierend.

    Als Beispiel führ ich mal nen guten Freund an, der absolut nicht lernen kann. Wenn man ihm ein halbseitiges Script gibt, und er das liest und man fragt ihn 5 Minuten danach was er gelesen hat, kann ers nicht mehr beantworten. Aber er hats in kürzester Zeit geschaft 15 D&D Regelwerke, die ja nicht zu kurz sind komplett auswendigzulernen (du fragst ihm nach ner Regel, er nimmt das Buch raus und schlagt fast blind die Seite auf) indem ers einfach schon während dem Lesen zu einer imaginären Geschichte verwendet hat.
    Und ich finds im allgemeinen Lustig wieviele Leute die sich nichts merken können und nicht auswendiglernen können, nach dem Lesen eines Buchs die gesamte Geschichte inclusive von den wichtigsten Zitaten schnell und einfach runtererzählen können. Auch das ist ja in gewisser weise Lernen.

    Es ist einfach so das alles wofür wir beide Gehirnhälften verwenden, und bei dem wir Verbindungen herstellen können leichter gemerkt wird.

    Für eine Mindmap hast du jetzt einen visuellen Rhythmus, du hast eine farbliche Gestaltung, assoziative Elemente, du kannst Bilder einbauen, usw. Und damit kannst du das Gehirn leichter stimmulieren.

    Wenn dich die Methode interessiert kannst du dir ja mal ein Buch dazu ausleihen, und schaun ob es dir hilft (ist jetzt etwas zu spät für die Klausur) Bei Studien schnitten die Mindmapper aufjeden Fall nicht schlecht ab, was gemerktes/zeit betraf.
     
    #26
    Reliant, 7 Februar 2008
  7. Riot
    Gast
    0
    Ja, Bilder helfen mir zwar, aber man kann sich auch nicht zu jedem Thema ein Bild malen, v.a. nimmt das sonst im Studium überhand, immerhin studiere ich nicht Kunst, sondern Anglistik. :zwinker:

    Das mache ich so nur bei Definitionen, wo es eben nicht anders geht. Und das dauert bei mir schon ewig. Daher denke ich, das ist für mich total ungeeignet, da es bei einem umfangreichen Skript einfach viel zu viel Zeit in Ansprich nimmt. Außerdem versteht man dann ja nicht, was man da lernt.
    Und das Vergessen ist eben auch so ein Problem.

    Das verstehe ich nicht. Was für eine Geschichte hat er verwendet? :ratlos:

    Ja, das habe ich auch festgestellt.
    Hab mir extra bunte Fineliner gekauft, mit denen ich mir alle wichtigen Sachen herausgeschrieben, geglidert und eben farblich abgesetzt habe, das hat mir sehr geholfen.
     
    #27
    Riot, 7 Februar 2008
  8. spätzünder
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    Versuche es mal mit dem Karteikarten-System. Bei mir hilft das ungemein.
     
    #28
    spätzünder, 7 Februar 2008
  9. Reliant
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    Off-Topic:
    nun das war ja privat und das beim rollenspiel darum geht geschichten zu erzählen erfindest du die schon beim lesen der technischen Regeln.

    Mir gings mehr darum zu verdeutlichen das man alles leicht lernen kann, wenn es schaft Assoziationen zu schaffen. Sei es über Phantasie oder wirkliche Assoziation


    Die Frage ist eben wie gegliedert. Nach dem Hirachischen System, also Überschrift Unterüberschrift und dann eine Aufzählung oder ein Text oder eine Stichwortsammlung. Die meisten Gliederungen sind Linear vom Blatt anfang zum Blattende, und bringen damit schon den Druck mit sich zum Ende zu gelangen. Ausserdem ists kein Assoziatives System. Je Kreativer die Unterlagen desto besser für die Aufnahmefähigkeit. Wenn du dir Rohkonzept Blätter zu Texten guter Autoren durch ließt oder auch von manchem Wissenschaftler wirst du bemerken das die oft sehr Chaotisch wirken, und überhaupt nicht gegliedert. Es wird eine Idee auf geschrieben, noch eine, dann wird vielleicht eine Verbindung hergestellt, und dann kommt wieder irgendwo in einer Ecke eine Idee. Aufs lernen umgedreht würde es bedeuten, glieder deine Notizen nicht linear, sondern Assoziativ. Wenn du ein Wort ließt was interessiert dich als erstes dazu, was als zweites, was interessiert dich zum nächsten Wort usw. Wichtiges schreibst du dabei größer unwichtiges kleiner. Du lässt damit praktisch einen "Wissensbaum" wachsen, der genau deinen Schlüsselworten entspricht, und damit deiner Art des Denkens am nächsten kommt. Genauso wie du einen Assoziativen Baum hättest wenn du an ein Wort denkst. Sei es zB Geld, dann rattert im Kopf schon eine Liste von Begrifen runter die du damit assoziirst. Und es muss halt beim Wort Renaisance genauso sein. Du hast ein Zentrales Wort und rundherum die Schlüsselbegriffe die wichtig sind, dann wieder die schlüsselbegriffe die für die letzte ebene wichtig sind usw. Nach dem Selben Prinzip wie Synapsen sich verbinden nach der relativen Wichtigkeit der Information zueinander.
     
    #29
    Reliant, 7 Februar 2008

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