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Ich krieg es einfach nicht auf die Reihe...

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von David195, 7 November 2009.

  1. David195
    Gast
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    #1
    David195, 7 November 2009
  2. User 29377
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    nicht angegeben
    Hmm .... hast du denn irgendeine Idee, was der Auslöser dafür sein könnte?
     
    #2
    User 29377, 7 November 2009
  3. David195
    Gast
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    #3
    David195, 7 November 2009
  4. xoxo
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    Das glaube ich erst, wenn du Hinweise darauf gibst, was es sein könnte.
     
    #4
    xoxo, 7 November 2009
  5. David195
    Gast
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    #5
    David195, 7 November 2009
  6. User 46910
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    vergeben und glücklich
    Das einzige, was mir einfällt, ist, dass du dir ordentlich in den Arsch treten musst. Immerhin bemerkst du ja, dass du es so, wie es momentan ist, nicht haben möchtest. Das ist ja schon Mal ein Anfang.
    Ich weiß, dass man Gedanken nicht wegsperren kann, egal wie sehr man es möchte, aber da hilft meiner Meinung nach nur Ablenkung.. und zwar nicht in Form von Alkohol oder sonstigen selbstzerstörerischen Handlungen.
    Ich sehe, du lebst in Köln. Da kann man so viel machen.. Schokomuseum, auf den Dom klettern, am Rhein joggen gehen oder Rad fahren... oder geh zum Unisport Köln, da gibts soviele Angebote und alles kostenlos.
    Das hört sich sp profan an, aber ist eigentlich unglaublich schwer, wenn man nichts auf die Reihe kriegt. Aber aus diesem Teufelskreis musst du irgendwie rausfinden..
    Was sagen denn deine Freunde, wenn du dich mit ihnen triffst und dich jedes Mal betrinkst?
    Machen sie sich keine Sorgen?
    Ich kenne deine Situation von mir.. man sitzt zuhause, man denkt an nichts anderes, fühlt sich scheisse, findet keinen Ausweg.. aber es hilft nunmal nicht, dann einfach sitzenzubleiben.
    Und es wird nicht von heut auf morgen gehen, aber du kannst ja zumindest anfangen. Schnapp dir jemanden, power dich beim Sport aus. Oder schreib deine Gefühle und Gedanken auf, egal wie und wenn du das Blatt Papier mit dem Stift kaputt machst.. besser, als DICH kaputt zu machen. Oder koch dir was, was ganz lange dauert, damit du beschäftigt bist..
    Setz dich in kleinen Schritten mit deinem Problem auseinander und msach zwischendurch immer wieder Dinge, die dich aus dem Tief wieder rausholen.
    Hast du denn gar keinen, an den du dich wenden könntest, um mit ihm/ihr zu sprechen?
     
    #6
    User 46910, 7 November 2009
  7. xoxo
    Sophisticated Sexaholic
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    Verheiratet
    Man kann aber ändern / lernen, wie man mit Tod (besser) umgehen kann.
     
    #7
    xoxo, 7 November 2009
  8. User 29377
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    nicht angegeben
    @ xoxo: Gut, ich schätze mal, genau das will er ja im Endeffekt. Die Frage ist nur: wie?


    Zum Thema: Mit dem Tod hatte ich es zu meinem Glück bisher noch nicht allzu direkt zu tun.
    Was mich aber bei anderen "deprimierenden" Ereignissen/Zuständen wieder einigermaßen hochgebracht und klar denken lassen hat waren:


    Ablenkung: Freunde/Hobbies/Filme/Musik/Sport/Job/Weiterbildung/"Freizeitstress"/....
    Am besten was, was mir auch was gebracht hat. Und vielleicht mal was Neues probieren.
    Ich bin zwar kein Freund dieser gängigen "neue Hobbies, neue "soziale Kontakte" und Sport" - Therapie. Das kann auch nicht alle Probleme dieser Welt lösen. Aber mit einigen Tätigkeiten, die einen interessieren und packen, kann man wenigstens die freie Zeit, die man zum Nachgrübeln hat, ein wenig einschränken und eventuell auf neue Gedanken kommen.

    Das Problem von allen möglichen Seiten beleuchten, durchdenken, reflektieren. Sich Alternativen ausdenken und zurechtlegen, wie es jetzt weitergehen könnte, was zu jeder Möglichkeit nötig wäre und wie jede Möglichkeit ausgehen könnte. Sich dann die sinnvollste raussuchen, sich bewusst dafür "entscheiden" und beschließen, diesen Weg durchzuziehen. Möglichst auch dabei bleiben.

    Aktive Verarbeitung: Je nach Talent und Stimmungslage die Gedanken und Gefühle einfach in Form von Malereien/Zeichnungen, Gedichten, Songtexten, ... rauslassen. Wenn angebracht notfalls irgendwo reinprügeln, irgendwas zerhacken oder so (natürlich eigene und geeignete Gegenstände wählen :zwinker:).

    Trauer und entsprechendes Verhalten gerade anfangs einkalkulieren. Lieber mal ein paar Tage wirklich völlig an den Nagel hängen, um zu Hause zu vergammeln, der eigenen Antriebslosigkeit zu erliegen, die Wunden zu lecken, sich auszuheulen, sich notfalls mal vernünftig die Kante zu geben (will ich nicht propagieren, aber kann ja passieren) und sich einfach mal hängen zu lassen. Meiner Erfahrung nach geht es dann nach ein paar Tagen generell erst mal besser.
    Auch danach kann ja mal so ein Durchhänger kommen. Man sollte auch nicht zu sehr von sich erwarten, die Sache in ein paar Tagen komplett abgehakt zu haben. Dass das einen ab und an noch mal einholt, ist denke ich normal.

    Mit guten Freunden darüber sprechen. Naheliegend, aber oft unterschätzt.

    Sich mal was "gönnen" ... Spaziergang, neue Frisur, ausgiebig Baden/Sauna/Whirlpool/..., was weiß ich. Vielleicht auch mal irgendwas verändern. Damit man merkt, dass man noch lebt und dass das Leben auch trotzdem "weitergeht". Klingt pathetisch.

    Ich denke mal, das Wichtigste ist, dass man zumindest nach ein paar Durchhängertagen insgesamt versucht, die Ohren steif zu halten und mit der Sache umzugehen. Klappt nicht immer. Logisch. Aber wenn man es hinkriegt, im Großen und Ganzen einen klaren Kopf zu behalten, kann im Alltag schon mal gar nicht mehr so viel schiefgehen. Wenn das dann erst mal wieder einigermaßen läuft, kann das wiederum auch wieder positive Gefühle erzeugen, die das negative Gefühl des Verlustes so langsam in den Hintergrund treten lassen.

    Außerdem, falls es dich tröstet: kaum noch zu essen, mich nicht konzentrieren zu können und anzufangen zu rauchen hab ich aus wesentlich nichtigerem Anlass hingekriegt.
    Und ich glaub nicht, dass ich damit der Einzige bin.
    Also braucht dich sowas in deinem Fall zumindest auch nicht allzu sehr verwundern :zwinker:


    Viel Erfolg bei der Verarbeitung!
    Kopf hoch, das wird schon :zwinker:
    Auch wenn sich das blöd anhört und wohl so zu den 08/15-Standardsätzen gehört, die man in solchen Situationen zur Genüge zu hören bekommt. Aber es ist letztendlich einfach so.

    Mach's gut!
     
    #8
    User 29377, 8 November 2009
  9. David195
    Gast
    0
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    #9
    David195, 8 November 2009
  10. zickzackbum
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Irgendwie erkenne ich mich in dir wieder. Bzw. ich vor zwei, drei Jahren. Hast du Dinge, für die du gerne lebst ?
     
    #10
    zickzackbum, 9 November 2009
  11. glashaus
    Gast
    0
    Wenn du tatsächlich das Gefühl hast, dass du alleine nicht weiterkommst, könntest du ja auch mal zur psychosozialen Beratung an der Uni gehen? Da arbeiten i.d.R. supernette Menschen, die immer einen guten Rat auf Lager haben oder auch mal nur zuhören.
     
    #11
    glashaus, 9 November 2009
  12. User 46910
    Meistens hier zu finden
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    vergeben und glücklich
    Hm, du erinnerst mich verdammt gut an mich selbst.
    Ich klammer mich in solchen situationen eigentlich nur an die Momente, in denen mir mein alltag einfach mal gelingt, rufe mir glückliche erinnerungen ins bewusstsein und versuche, nicht tiefer in dieses schwarze LOch zu fallen.
    Aber die Idee von Glashaus find ich gut, da solltest du drüber nachdenken. Oder vll wirklich zu einem Psychologen. Ich bin seit meiner Therapie auch viel besser darin, mein Leben zu managen.. das kann wirklich helfen.
     
    #12
    User 46910, 9 November 2009

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