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Ich kriege einfach nichts hin...

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von AncientMelody, 1 Oktober 2006.

  1. AncientMelody
    0
    ...und das regt mich so sehr auf!!!
    Ich habe so viel zu tun und nichts von alledem schaffe ich...
    Jetzt habe ich zwei Wochen Ferien und ich weiß schon, dass ich am Ende der Ferien mal wieder nichts geschafft habe...
    Morgen wollte ich eigentlich in eine relativ weit entfernte Stadt fahren, da ich dort bald einen Einstellungstest habe und ich mir schon mal angucken möchte, wo das besagte Gebäude ist.
    So wie ich mich kenne, drücke ich mich morgen aber wieder davor...genauso sieht es z.B. mit dem Aufräumen und mit dem Waschen der Wäsche aus...
    Wie kann ich mich dazu nur motivieren?
    Außerdem muss ich in den Ferien auch so einiges für die Schule tun, da ich direkt im Anschluss an die Ferien Klausuren schreibe, jedoch kriege ich das auch irgendwie nicht hin.
    Könnt ihr mir Tipps geben, wie ich möglichst viel schaffen kann und mich überhaupt erstmal dazu motivieren kann?
    Danke für eure Hilfe!
     
    #1
    AncientMelody, 1 Oktober 2006
  2. bienchen*w*
    0
    -besorg dir eine liste, pinwand o.Ä.
    -notier dir, was erledigt werden muss
    -steck fernseher oder andere elektrische geräte aus, die dich ablenken könnten
    -lies den ersten punkt durch, überleg dir, ob du das jetzt erledigen kannst, oder nicht ("das könnte ich morgen auch noch erledigen" ist keine ausrede)
    -tu es!

    falls du konzentrationsschwierigkeiten hast, würd ich beispielsweise vor dem lernen meinen schreibtisch oder gleich mein ganzes zimmer aufräumen oder in einen raum dafür umziehen, in dem kein unnötiger kram rumsteht, der dich noch zusätzlich ablenken könnte.

    mach dir einen wochenplan, in den du genau einträgst, wann du was zu erledigen hast. (und wenn möglich halte dich daran)

    wenn du wieder ein kleines stück von dem riesigen "arbeitshaufen" geschafft hast, belohne dich auch mal dafür...
    kauf dir was schönes, mach dir dein lieblingsessen (auch wenn extrem fettig), oder unternimm was besonderes mit deinen/deinem freunden/freund.

    außerdem wenn du dann allmählich merkst, wie die angesammelte arbeit weniger wird und du siehst, dass du schon etwas bewegt hast, gibt dir das noch einen zusätzlich kick und ansporn!

    viel glück und *daumendrück* dass es hinhaut!

    lg biene
     
    #2
    bienchen*w*, 1 Oktober 2006
  3. User 20976
    (be)sticht mit Gefühl
    13.614
    398
    2.056
    vergeben und glücklich
    lesetip für dich:
    hans-werner rückert, entdecke das glück des handelns - überwinden, was das leben blockiert.

    klingt esoterisch, ist es aber nicht. gibts vielleicht auch in der bibliothek. er hat auch ein buch zum thema aufschieben geschrieben. mal bei amazon oder libri.de oder so nachschauen...

    bei dir ist das auch ne selbsterfüllende prophezeiung. du denkst jetzt schon: "das alles werd ich bis ende der ferien nicht schaffen". blockade. und du denkst an all das, was du nicht geschafft hast in der vergangenheit. du machst es zu nem gesamtzustand: "ich kriege einfach nichts hin". klar kriegst du auch was hin, sonst hättest du dein abi nicht geschafft, hättest dich nicht in therapie begeben, ...

    du schiebst auf, statt eben zu tun, was nötig ist. dass du dich besser fühlst, wenn du was erledigst, statt es aufzuschieben, weißt du. du weißt, dass du dich besser fühlst, wenn du zum beispiel die fahrt in die stadt erledigst - weil du dann am tag des einstellungstest dich sicherer fühlst. außerdem könntest du es mit was angenehmem verbinden, zum beispiel etwas durch besagte stadt bummeln, mal was anderes sehen...
    dass du in bedrängnis kämst, wenn du nicht IN den ferien lernst, sondern bis zum letzten tag vorher wartest, weißt du. konzentrationsprobleme? auch dagegen kann man was machen.

    ich denke, dass deine allgemeine lage und psychischer zustand da schon auch zwischenfunken. ist diese alltagsproblematik denn thema bei deiner therapie (gewesen)?
     
    #3
    User 20976, 2 Oktober 2006
  4. streethawk
    Benutzer gesperrt
    235
    0
    2
    nicht angegeben
    Hallo,

    also ich hätte da folgenden Vorschlag zu machen.:

    Fertige dir eine Art Wochenplan an. Dann trägst du in jeden einzelnen Tag das ein, was du dann auch vorhast zu machen. Du mußt natürlich auch durchhalten, denn sonst betrügst du dich selbst. Glaub mir, bei mir funktionert es auch, obwohl ich mich zu einigen Dingen wirklich zwingen muß, wie z.B. bügeln (und ich hab ne Menge Hemden :-D)

    Wenn du dann etwas an dem "vorgeschriebenen"Tag erledigt hast, dann bist du innerlich sehr stolz auf dich und fühlst dich auch gleich viel wohler.

    LG
     
    #4
    streethawk, 2 Oktober 2006
  5. AncientMelody
    0
    Danke für eure Kommentare!
    Ich sehe jetzt einen großen Berg vor mir, den es abzuarbeiten geht... aber ich weiß gar nicht, wie ich es angehen soll. Die Idee mit dem Wochenplan finde ich nicht schlecht, aber ich hoffe, dass ich mich dann daran auch halten werde... :ratlos:
    Nein, in der Therapie war dieses Problem kein Gesprächsthema.
    Hmm...ich weiß auch gar nicht, womit ich anfangen soll... Es gibt so viel zu tun:
    - Zimmer aufräumen
    - Wäsche waschen
    - für die Schule lernen
    - in zwei Städte fahren (die Fahrt in die eine Stadt nimmt mindestens 8 Std. inkl. Rückfahrt in Anspruch, die andere mindestens 4)
    - Bewerbungen schreiben
    Ja, das wär so erstmal das Wichtigste, was mir eingefallen ist. Außerdem habe ich in dieser Zeit auch noch einige Termine, die ich wahrnehmen muss, wie z.B. einen Einstellungtest, der mit der Anfahrt und Rückfahrt auch ca. 8 Stunden des Tages in Anspruch nimmt und die Silberhochzeitsfeier einer Verwandten...
    Wie würdet ihr an die Sache rangehen?
    Danke nochmal für eure Hilfe!
     
    #5
    AncientMelody, 2 Oktober 2006
  6. User 20976
    (be)sticht mit Gefühl
    13.614
    398
    2.056
    vergeben und glücklich
    nicht über den berg nachdenken.
    wie bei momo - beppo. der straßenkehrer. er konzentriert sich auf das jeweilige aktuelle schwingen des besens. und nicht auf die gesamte riesenlange straße, die er fegen muss. immer auf den nächsten besenschwung...

    fang mit EINER sache an. also zum beispiel wäsche waschen.
    sammel die schmutzwäsche ein, dann damit zur waschmaschine. nach einfüllen und start des programms machste dir einen tee, kaffee oder kakao, machst dir radio oder musik an und lobst dich dafür, dass du das schon mal erledigt hast.

    während die wäsche in der maschine ist, fängst du mit dem aufräumen an. nicht von einer ecke des zimmers in die andere, sondern eben zum beispiel als erstes den schreibtisch. große mülltüte bereitstellen. etappenziele schaffen!

    wenn du den schreibtisch geordnet und müll entsorgt hast, dann machste ne pause.
    ob du mit dem rest heute weitermachst oder morgen, entscheidest du vorher beim planmachen.

    kümmer dich vielleicht als nächstes um den kleiderschrank. vollgestopft? dann klamotten raus, sortieren nach "trag ich noch gern" und "seit mehr als einem jahr nicht getragen". aussortieren. die kleidung, die du noch anziehst, falten und wieder in den schrank oder die kommode. was sonst noch? kenn dein zimmer ja nicht. du benötigst stauraum, damit nicht so viel "herumfliegen muss". wenn der schrank zu klein ist oder das regal, dann sammeln sich schnell "zeughaufen".

    verfalle nicht der versuchung, beim aufräumen gefundene zeitungsschnipsel und papiere oder briefe _zu lesen_. und gönn dir pausen, aber eben nur zehn minuten pause und dann weiterarbeiten.

    denk nicht "ich hoffe, mich an den plan zu halten" - du machst den plan, UM dich daran zu halten, und das wirst du tun. weil es dein plan ist. so wie du bei der arbeit auch keine wahl hast, sondern eben arbeitest - hier bist du halt selbst der arbeitgeber. und musst selbstdisziplin beweisen. und dich dann SELBST loben, sobald du eins deiner etappenziele erreicht hast.

    daher sollte dein plan insofern realistisch sein, als du nicht plötzlich für 16 stunden am tag aktivitäten einträgst, wenn du weißt, dass das dich überfordert.

    belohn dich nach erreichten etappenzielen. zum beispiel: nach dem aufräumen des kleiderschranks bzw. der klamottenhaufen im zimmer gehst du ne viertelstunde draußen spazieren. ich finde es sehr befriedigend, nach dem spaziergang ins aufgeräumtere zimmer zurückzukehren.

    wenn du jetzt ferien hast, kannst du genügend zeitpuffer zwischen den fahrten in die stadt einplanen. also nicht aufschieben, sondern eben einfach für diesen mittwoch die eine fahrt in den plan schreiben. und nicht von unlust oder "kann ich auch morgen machen!" abhalten lassen. du notierst es in den plan und machst es. und in der jeweiligen stadt nimm dir auch zeit für etwas schönes. etwas, worauf du dich jetzt schon freuen kannst. für den tat des tests auf jeden fall genügend zeit einplanen, damit du nicht hektisch dort ankommst und nach parkplatz suchen musst... du kannst dir ja vielleicht beim ersten besuch ein café suchen, in dem du erstmal nach ankunft vor dem test einen tee oder so trinken wirst.

    schreib alle firmen, bei denen du dich bewerben wirst, auf einen zettel. arbeite diese liste nach und nach ab. da du die bewerbungen ja anpassen musst ans jeweilige stellenprofil und an die firma, ist "fließbandproduktion" da nicht so gut (nebenbei: www.jova-nova.com ist eine gute seite, finde ich...). also nicht erwarten, dass du zum beispiel alle 15 bewerbungen an einem tag schreibst. nimm dir erstmal zwei firmen vor, für die du deine unterlagen verfasst. dann ist vielleicht auch endlich die zweite maschine wäsche durch und du kannst wieder weg vom schreibtisch, um bei deiner lieblingsmusik die wäsche aufzuhängen... :zwinker:

    und schau, ob du in der bibliothek die bücher von rückert findest. ich fand sie hilfreich.
     
    #6
    User 20976, 2 Oktober 2006

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