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Ich soll in die Klapse!!

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von [[T.G]], 10 Oktober 2005.

  1. [[T.G]]
    Gast
    0
    Mal wieder suche ich euren Rat. Mal wieder...
    Ich habe letzte Woche schon mal einen Beitrag zu diesem Thema gepostet (Soll ich zurück in die Psychatrie? ) aber ich brauche wieder Hilfe und muss mir alles von der Seele schreiben.

    Heute Abend habe ich wieder Therapie, heute Abend sollte ich meiner Therapeutin meine Entscheidung sagen. Ganz ehrlich habe ich Angst davor. Ich weiß nicht so wirklich was ich möchte. Ich werde euch versuchen zu erklären was in mir vorgeht...vielleicht könntet ihr mir sagen was ih an meiner Stelle machen würdet (auch wenn das vllt. schwer ist). Ich komme allein nicht weiter...

    Erstmal die Argumente dir für mich dafür sprechen:

    1. Ich wäre schnell wieder gesund bzw lerne ich dort mit meiner starken Depression umzugehen und sie Stück für Stück zu überwältigen.

    2. Hätte ich etwas Abstand zu meinen Eltern. Sie haben mich damals in diese Krankheit gebracht. Allerdings verstehe ich mich wieder richtig gut mit Ihnen.
    Ich hätte dort Ruhe und Zeit für mich. Hier habe ich sehr viel zu tun, aber das tue ich auch gern.

    3. Hätte ich den ganzen Tag jemanden der für mich da ist. Mit dem ich reden kann, der sich interessiert...

    Mehr fällt mir erstmal nicht ein.

    Nun kommen wir zu den dagegen:

    1. Ich müsste meinen Alltag total aufgeben. Bin im tanzen im Moment sehr "erfolgreich" und habe eine Jugend"partei" gegründet. Ich könnte das alles nicht weitermachen...und hätte sehr sehr wenig Kontakt zu meinen Freunden.
    An Bällen und Partys kann ich auch nicht mehr teilnehmen, weil ich nur SA & SO zu Hause wäre.

    2. Die Schule...ich war ja schonmal in der Klinik. 2 1/2 Monate. Ich hatte es sehr schwer wieder alles aufzuholen...außerdem schreibe ich ende dieses schuljahres die Überprüfungsarbeiten (bin 10. KLasse GYM).

    3. Hatte ich damals schon viele Gerüchte zu tragen. Dass würde dann nochmal schlimmer und erneut stattfinden.

    Und der letzte Grund ist die langeweile dort. Ich dürfte beinen Rechner / kein Handy / kein TV und und und dort haben. Das heißt ich spiele den ganzen Tag Karten und so. Echt langweilig!

    Das sind so die Argumente die ich mir aufgeschrieben habe. Muss dass schon so machen, weil ich allein zu keiner entscheidung komme.
    Ich weiß das es besser für mich wäre, aber ich möchte meinen Alltag nicht aufgeben. Es war damals sehr schlecht in der Klinik habe mich da nicht wohlgefühlt...aber ich fühle mich im moment so als sollte ich das nochmal machen...dann denke ich wieder das gegenteil.

    Ich bin so zerissen und muss zu einer Entscheidung kommen.
    Ich weiß nicht weiter!!
     
    #1
    [[T.G]], 10 Oktober 2005
  2. AncientMelody
    0
    ich war auch schon mal in so einer "anstalt" und kann die sache deswegen nun nicht ganz objektiv betrachten. ich weiß nicht, wie die psychiatrie bei dir ist und ob es dir etwas bringt. ich kann nur sagen, dass sie mir nichts gebracht hat.
    wieso meinst du, dass du da immer jemanden hast, mit dem du reden könntest und der dir zuhört? das gefühl hatte ich dort nicht...
    viel erfolg!
     
    #2
    AncientMelody, 10 Oktober 2005
  3. das ist denke ich mal ein sehr wichtiger punkt. ich selbst war zwar noch nie in behandlung wegen sowas, ich kenne das problem aber von meiner mutter, die auch schon einige male in stationärer behandlung war und sich in der klinik ziemlich unwohl gefühlt hat. bei den besuchen fand ich die atmosphäre dort auch beklemmend...
    wenn du aber sagst, dass es dir guttat, abstand vom alltag und deinen eltern zu haben und du denkst, es würde dir wieder helfen, dann mach es. kann ja sein, dass in der klinik, in der du warst, eine angenehme atmosphäre war, wo du dich gut aufgehoben gefühlt hast - das würde dir sicherlich helfen.
    was sagen denn deine eltern und deine freundin dazu?
     
    #3
    naschkätzchen, 10 Oktober 2005
  4. metamorphosen
    Sehr bekannt hier
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    168
    227
    vergeben und glücklich
    Um was für eine Einrichtung handelt es sich denn tatsächlich. Eine psychosomatisch orientierte Klinik, ein psychiatrisches Landeskrankenhaus, eine geschlossene Abteilung in einem allgemeinen KH etc.

    Wenn Deine Therapeutin eine Unterbringung in einer geschlossenen Einrichtung empfiehlt, geht sie von einer großen Gefahr von selbstverletzendem Verhalten oder von einer Suizidgefahr aus. Wie schätzt Du das selber ein?

    Vielleicht gibt es die Möglichkeit einen Platz in einer Tagesklinik zu bekommen, sozusagen als Kompromiss.

    Und was Deine Mitschüler angeht, ich finde es absolut erbärmlich sich über die Krankheit von jemandem lustig zu machen. Das sind einfach unreife Idioten.

    Dauerhaft den Kontakt zu Deinen Freunden und Deine Hobbys zu verlieren wäre überhaupt nicht gut, denn das sind ja Faktoren, die Dich stützen. Ob das durch einen Klinikaufenthalt passieren würde, kann man schlecht beurteilen.

    Gruß

    m
     
    #4
    metamorphosen, 10 Oktober 2005
  5. Explorer
    Explorer (41)
    Verbringt hier viel Zeit
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    101
    0
    nicht angegeben
    Yap, ich finde es auch wichtig, daß man den Kontakt zum "Leben" behält. Ansonsten muß man sich nachher wieder komplett neu eingliedern und sich alles neu aufbauen. Das lohnt sich nur dann, wenn das Umfeld verantwortlich für die Krankheit ist (und man bewusst einen neuen Abschnitt anfangen will).

    Wenn dir aber dein Umfeld Kraft und Halt gibt, dann darfst du es nicht aufgeben. Dann ist diese Tagesklinik besser, in der man trotzdem seinen Alltag fortführen kann. Hast du Medikamente zur Unterstützung bekommen?
     
    #5
    Explorer, 10 Oktober 2005
  6. Touchdown
    Touchdown (37)
    Verbringt hier viel Zeit
    2.220
    121
    1
    vergeben und glücklich
    Dein Therapeutin ist für solche Entscheidungen ausgebildet worden, also denke ich, dass sie dir schon den richtigen Rat gegeben hat.
    In der Schule kannst du dich erkundigen, welche Themen in der nächsten Zeit behandelt werden und die dann selbständig erarbeiten. Dadurch hättest du dann auch gleich eine andere Beschäftigung, als Kartenspielen.
    Den Leuten in der Schule kannst du ja erzählen, dass du auf Kur warst, weil du ein Magenproblem oder sonstwas hast. Von psychischen Problemen muss ja niemand was wissen.
     
    #6
    Touchdown, 10 Oktober 2005

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