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Illegalisierung verhindert und verringert Drogenkonsum nicht!!!!

Dieses Thema im Forum "Off-Topic-Location" wurde erstellt von Suchtkrank, 9 März 2008.

Status des Themas:
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  1. Suchtkrank
    Suchtkrank (37)
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    Single
    Hallo,

    ich bin nicht für eine stumpfe Legalisierung von Alkohol, Zigaretten und Drogen, wie es hier oder auch in Holland der Fall ist, da man süchtig werden kann oder auch sterben kann, wie 140 000 Menschen jährlich in Deutschland an Alkohol und Zigaretten sterben.
    Aber ich bin auch gegen eine stumpfe Illegalisierung wie es hier mit Drogen stattfindet, da der Drogenkonsum trotz Illegalität stattfindet.
    Dass Illegalität den Drogenkonsum verringert stimmt nicht, da in Holland genau so viel gekifft wird wie hier und viele Drogen auch konsumieren, weil es illegal ist.
    Daher verschließt man sich der Tatsache, dass Drogen konsumiert werden, wenn man Drogen illegalisiert. Es bringt schlicht und ergreifend nichts!!!
    Was wäre die Lösung?

    Ich würde es befürworten, wenn man Alkohol und Drogen in kleinen Megen kaufen kann, damit man nicht süchtig wird. Sicherlich würde man Sucht damit nicht ganz bekämpfen können, aber zumindest die Zahl der Suchtkranken verringern.
    Das Hauptproblem bei Drogen ist die Sucht. Drogen werden konsumiert, egal ob legal oder illegal und ich persönlich hatte auch nie Probleme an Drogen ranzukommen.
    Außerdem war ich unaufgeklärt, weil wir in der Schule das Thema kaum hatten und auch kaum jemand zu Drogenberatungen rennt, wenn er Drogen probieren möchte.
    Und den Eltern glaubt man in der Pubertät sowieso nicht. Außerdem glauben Drogenkonsumenten dem Staat nicht, wenn der Staat Drogen nur verteufelt. So ist man dann schnell in seiner Clique und meint z.B. "ach Kiffen ist doch nicht schlimm", weil man eben unaufgeklärt ist.
    Das Problem war also, dass ich nicht richtig aufgeklärt war, wie viele anderen Menschen auch und außerdem süchtig wurde.
    Daher plädiere ich für eine Legalisierung von Drogen, allerdings nur in der Art, dass man nur so kleine Mengen bekommt, dass man nicht süchtig wird.
    Also dass man z.B. 1 Gramm Marihuana im Monat kriegt. Dann gäbe es so ein Drogenamt, indem man ab 18 Drogen kaufen kann und richtig AUGEKLÄRT würde.
    Die Drogenkonsumenten würden dem Drogenamt vertrauen, weil es Drogen nicht nur schlecht redet. Allerdings würde dieses Drogenamt Drogen auch nicht propagieren, sondern einfach neutral bleiben. (Aber Drogen wie Crack, die schon nach einmaligem oder wenigem Konsum schädigen, sollte man immer noch illegal lassen)
    Ich glaube, dass durch so ein Drogenamt die Zahl der Suchtkranken sinken würde, weil die dieses Amt vertrauen schaffen würde für Drogenkonsumenten. Und somit erzieherisch wirken würde.
    Verhindern kann man Drogenkomsun nicht, egal ob legal oder illegal. Aber durch meine Art kann man die Zahl der Suchtkranken verringern.
     
    #1
    Suchtkrank, 9 März 2008
  2. Sennah
    Sennah (26)
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    nicht angegeben
    und wie jetzt weiter?


    es wird in einem deutschland unter spd oder cdu regierung nicht zu so etwas kommen.


    im ernst...drogen werde wegen der wirkung konsumiert, gerade bei cannabis ist der faktor der illegalität heute absolut 2. rangig. Sprich es wird als ungefährlich und als kavaliersdelikt angesehen.


    Die suchtkranken von denen du hier redest sind im bereich der harten und zumeist chemischen drogen anzutreffen

    Ahja, btw ein gramm im monat :what: das kann mensch dann mit der einen bierflasche im monat zusammen genießen :grin:
     
    #2
    Sennah, 9 März 2008
  3. many--
    many-- (32)
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    Verheiratet
    Ganz kurz dazu: ich wüsste nicht, was an Drogen aller Art so toll ist, dass man sie offen verkaufen müsste. Bringt es der Menschheit was, wenn jeder Depp an der Frittenbude auch sein Tütchen Koks erwerben könnte? - Ich denke nicht.
    Lieber durch fortgesetzte Kriminalisierung die Hemmschwelle hoch halten. Drogen sind nichts, was der Menschheit so gut täte, dass man Hinz und Kunz dazu ermutigen sollte, es mal auszuprobieren.
    Darüber hinaus glaube ich nicht, dass Legalisierung gegen Suchtprobleme hilft.
     
    #3
    many--, 9 März 2008
  4. squarepusher
    Sehr bekannt hier
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    Single
    mir drängt sich der verdacht auf, dass du nicht viel ahnung von der materie hast.

    es gibt drogen, von denen du sicher nicht willst, dass man sie auch nur in kleinen mengen legal kaufen kann. von heroin angefangen bis zu den ganzen party-chemikalien mit physischen und psychischen nebenwirkungen par excellence. deren konsum wird garantiert durch die illegalisierung "verhindert und verringert"

    das halte ich aus mehreren gründen für falsch. erstens wird sich die entscheidung der drogenkonsumenten, sich außerhalb des gesetzes zu bewegen, nicht durch ein "drogenamt" ändern, solange sie illegal viel mehr auf ihre kosten kommen. wenn du auf der einen seite eine online-tauschbörse für mp3s hast und auf der anderen seite eine "legale" version, wo jedes mp3 überteuert angeboten und in einem verkrüppelnden format ausgeliefert wird, wird die tauschbörse immer gewinnen. wenn du leute von der "illegalen" auf die "legale" seite bewegen willst, kannst du die, die den legalen weg gehen, nicht auch noch dafür bestrafen.
    zweitens ist ein "drogenamt" IMO ein paradebeispiel für die art von überredungskunst, die suchtkranken nachgesagt wird. diese art von fuß-in-der-türe überhaupt für realistisch zu halten ("gebts uns legal nur so eine kliiitzekleine menge harte drogen, und wir sind zufrieden"), oder es eine lösung zu nennen, leuten, die sich einbilden, suchtkrank SEIN zu wollen, auf staatskosten ihre trips zu finanzieren, ist für mich die selbstbestätigende logik von suchtkranken. was solche vorschläge auf den allerersten anschein nicht-so-schlimm erscheinen lässt, ist, dass abhängige heute staatlich die verschiedensten substitute bekommen. die bekommen sie aber A nicht, um high zu werden, und B, weil sie auf dem weg von ihrer sucht befreit werden sollen.
    aufklärung ist nicht alles. wenn du drogensüchtigen die möglichkeit gibst, drogen zu kriegen, und dafür von ihnen verlangst, sich eine aufklärungsrede anzuhören, werden sie feuer und flamme dafür sein. warum auch nicht, sie bekommen am schluß ja eh, was sie gerade nicht haben sollten.
     
    #4
    squarepusher, 9 März 2008
  5. Suchtkrank
    Suchtkrank (37)
    Benutzer gesperrt Themenstarter
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    Single
    Mein Drogensystem ist besser als das jetzt

    Alle Leute, die Drogen konsumieren wollen scheißen auf die Illegalität, weswegen es an dem Konsumverhalten nichts ändern würde, wenn Drogen legal wären.
    Außerdem ist in Holland Cannabis erlaubt und in Holland wird nicht mehr Cannabis konsumiert als anderswo.

    Das stimmt nicht, weil auch viele abhängig sind von Alkohol, Zigaretten und Cannabis.

    Ja, das wäre ein Weg die Zahl der Suchtkranken zu verringern.


    Ob Drogen gut oder schleht sind, ist nicht die Frage.
    Durch Legalisierung wird niemand ermuntert. Denn der Konsum würde nicht steigen.
    Findest du die jetzige Drogenpolitik besser? Alkohol und Tabak sind unter den 10 gefährlichsten Drogen. Cannabis z.B. nicht.
    An Alkohol und Tabak sterben jährlich 140 000 Menschen in Jahrm.
    Aber an illegalen Droge nur 1000 in ganz Europa.
    Außerdem stimmt es nicht, dass durch Kriminalisierung die Hemmschwelle höher ist. Das zeigt Holland, wo nicht mehr Cannabis konsumiert wird, obwohl es dort legal ist. Zudem nehme auch viele Leute Drogen, eben weil es illegal ist.
    Also wenn Drogen in meiner Art legalisiert werden würde, würden nicht mehr Leute Drogen konsumieren.
    Die Leute die Drogen nehmen wollen, nehmen sie auch, egal ob legal oder illegal.
    Mein System würde die Zahl der Suchtkranken senken, aber natürlich nicht ganz verhindern.

    Du scheinst meinen Text nich gelesen zu haben, denn dann wüsstest du, dass ich gesagt habe, dass Drogen, die nach einmaligem Konsum oder wenigem Konsum schädlich sind immer noch illegal sein wollen.
    Aber du scheinst keine Ahnung zu haben, dass das jetzige Drogensystem viel schlimmer ist als mein Vorschlag.
    Wusstest du z.B., dass Alkohol und Tabak gefährlicher ist als LSD?
    Rangfolge der schädlichsten Drogen: http://de.wikipedia.org/wiki/Droge#Rangfolge_der_sch.C3.A4dlichsten_Drogen


    das sehe ich nicht so, weil bei mir ein Drogenamt gefruchtet hätte.
    Weil ich habe alle Leute, die Drogen verteufeln nicht zugehört und meine Pro-Drogen Freunde zu viel geglaubt.
    Also hätte bei mir so ein Drogenamt geholfen, weil es neutral ist.

    Nein, meine Variante würde gewinnen. Denn ich würde es schaffen, dass die Leute kostenlose Songs bekommen, aber das trotzdem nicht illegal ist. Denn der Trick besteht darin Songs aus dem Radio oder von Youtube einfach aufzunehmen. Dann hast du deine Lieblingssongs. Aber bist nicht illegal. Und so wäre das auch bei meinem Drogenmodell, das übrigens sehr viel ungefährlicher ist als das jetztige Drogensystem.

    den verstehe ich nicht. Denn die Leute, die Drogen nehmen wollen, benachteiligen doch nicht die, die keine nehmen wollen. Schau doch mal wie viel die ganzen Leute kosten, die Alkoholiker sind oder krank durch Zigaretten. Diese Leute bezahlen wir.
    Deshalb wäre mein System besser, weil nicht mehr so viele Leute krank werden würden und somit nicht teuer. Weil schlicht und ergreifend Tabak, Alkohol und Drogen nur in kleinen, nicht süchtig machenden Mengen vergeben würe.


    Ich rede hier gerade nicht von Drogensüchtigen, sondern von Leuten, die zum ersten Mal Drogen konsumieren wollen.
    Und bei denen würde so ein Amt fruchten, weil es Drogen nicht verteufelt, sondern neutral angeht.
    In diesem Sinne Aufklärung zu betreiben ist in meine Augen besser. Denn Leute, die Drogen nehmen wollen, glauben meistens den Leuten nicht, die Drogen illegal machen.
    Also ich bin nicht drogensüchtig, aber war es und will versuchen möglichst viele Leute davon abzuhalten Drogensüchtig zu werden.
    Wie stellt man das am besten an? Illegalität bringt es nicht, weil die Leute so oder so Drogen konsumieren. Und wenn sie sich den Stoff illegal holen, ist er möglicherweise unrein und durch ihre Unaufgeklärtheit kann es zu Sucht kommen.
    Dann wäre es besser, den Leuten, die Drogen nehmen wollen zu sagen, dass sie das dürfen, aber nur so viel, dass sie nicht süchtig werden. Abgesehen davon müssten die Konsumenten dafür bezahlen und nicht der Staat.
    Das würde die Zahl der Suchtkranken sicherlich senken. So hätte es bei mir gefruchtet, weil ich früher nur auf meine Drogenfreunde gehört habe. Hätte es aber so ein Amt gegeben, das Drogen neutral angeht und nicht subjektiv, wie alle Leute das tun, die für oder gegen Drogen sind, dann hätte ich dem Amt geglaubt.
    Und wäre mit meinem bißchen Gramm nach Hause gegangen ohne süchtig geworden zu sein.
     
    #5
    Suchtkrank, 9 März 2008
  6. User 16351
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Solange wir in einer Gesellschaft leben, in der

    - es GEIL und LUSTIG ist, besoffen rumzukotzen, rumzuvögeln und sich daneben zu benehmen, während mit dem Finger auf Heroinabhängige gezeigt wird

    - man komisch angeguckt wird, wenn man KEINEN Alkohol trinkt

    - Kinder von ihren Eltern vorgelebt bekommen, dass Alkohol gesellschaftlich dazugehört

    - Nikotin trotz ~140.000 Toter in Deutschland pro Jahr NICHT verboten ist

    herrscht KEIN ausreichendes gesellschaftliches Bewusstsein für einen "vernünftigen" Umgang mit Suchtmitteln. Die Leute bekommen schon die härtesten und tödlichsten Drogen ohne Beschränkung - sollen die sich jetzt tatsächlich noch legal mit anderen Dingen versorgen dürfen?
    Meiner Meinung nach sind die Menschen einfach zu dumm und schwach für die legale Dosis Entspannung. Man sieht doch jedes Wochenende, wie groß das Bedürfnis ist, über die Stränge zu schlagen.

    Mein Vorschlag: Eine riesige Aufklärungskampagne über die Wirkungen der legalen und illegalen Genussmittel starten, danach Alkohol und Nikotin verbieten und durch die Droge substituieren, die die geringsten körperlichen und psychischen Langzeitschäden aufweist und Leute müde und friedfertig statt aggressiv und enthemmt macht.

    Das wird aber NIE passieren, da es schönste Utopie ist, und deshalb haben wir eine ganze Generation von Koma-Sauf-Deppen zu erwarten, die neben der mittlerweile beinahe obligatorischen Rechtschreibschwäche auch noch einen irreversiblen Hirnschaden durch Alkoholabusus haben.

    Drogen sind Mist.

    Hurra!
     
    #6
    User 16351, 9 März 2008
  7. squarepusher
    Sehr bekannt hier
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    sobald dann leute dahinter sind, die mit den dann legalen drogen ihr geld verdienen, garantier ich dir, wird massiv zum konsum ermuntert werden.

    9 von 1000 LSD konsumenten erleiden eine drogenpsychose, die nur mit psychiatrischer behandlung bei nur 2/3 der fälle in den griff zu kriegen ist. 3 von 1000 konsumenten sind nach einmaligem konsum in einer permanenten drogenpsychose. alk kann das nicht. tabak kann anderes, aber DAS nicht.

    ich will dir nicht zu nahe treten, aber das glaubst du nur. natürlich denkst du dir ein drogenamt schön. ich habe keine eigenen erfahrungen mit drogen, aber warum bist du so sicher, dass dir ein drogenamt geholfen hätte? als süchtiger sollte man seinen eigenen überlegungen nicht immer ohne zweifel vertrauen.

    was macht eine firma, die songs aus YT aufnimmt und kostenlos vertreibt, anders als YT selbst, die sich sich, übrigens auch nach unserem urheberrecht hier, genauso den wünschen von rechteinhabern beugen müssen?

    mein punkt ist, jetzt abseits vom tauschbörsen beispiel, dass man drogensüchtigen prinzipiell keine drogen in aussicht stellen kann, wenn man sie heilen will.
    wenn drogen jemals erlaubt werden, geht damit aber auch das ziel dahin, leute von ihrem konsum zu heilen. zumindest der staat wird dann aussteigen - entweder etwas ist erlaubt oder nicht. drogenkontrollinstitutionen wie dein "drogenamt" würden/DÜRFTEN erst tätig werden, wenn der konsument sich außerhalb irgendwelcher legalen rahmen bewegt - so wie bei alkoholmißbrauch z.b. und naja, wenn leut dann schon so abhängig sind, hilft ihnen das grämmchen droge auch nicht mehr.

    wie wäre deiner meinung nach der legalisierte drogeneinstieg beschaffen? "guten tag, ich würde mich gerne für einen drogeneinstiegskonsum anmelden!"?

    damit die gleich dort ihre einstiegsdosen bekommen. nein sorry, da hast du mich argumentativ verloren.
     
    #7
    squarepusher, 9 März 2008
  8. Suchtkrank
    Suchtkrank (37)
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    Single
    Ja diese ganze scheißwerbung müsste meiner Meinung nach eh verboten werden. zumindest, was Zigaretten, Alkohol und Drogen angeht.


    tja, nur leide kommt es auch durch Alkohol zu Psychosen. Und es kommt auch durch Stress zu Psychosen. Öfter als durch Drogen. Willst du nun Stres illegalisieren?



    i
    Ich hätte diesem Drogenamt geglaubt, weil es damals nur Leute gab, die Drogen verteufelt haben oder Leute, die Drogen vergöttert haben. Leider bin ich bei denen gelandet, die alle meinten "neee, kiffen ist nicht gefährlich". So habe ich diesen Leuten geglaubt, weil der Staat kein Vertrauen schaffen konnte, wenn er Alkohol und Zigaretten zulässt, die aber weitaus gefährlicher sind als Cannabis.
    So hätte ich diesem Drogenamt meine Glauben geschenkt, weil es neutral wäre.



    ich check das jetzt nicht.

    was wilst du eigentlich von mir. ICH REDE NICHT VON DROGENSÜCHTIGEN, sondern davon Sucht zu verhindern.


    ABer du findest es o.k., dass man Zigaretten und Alkohol überall kaufen kann oder was? wo lebst du eigentlich?
    Dieses Drogenamt würde Alkohol und Drogen in kleinen Mengen verkaufen, dass man nicht süchtig wird. Gleichzeitig würde es über mögliche Folgen aufklären.
    Findest du es gut, wie es jetzt ist. Alkohol kann man in Massen kaufen Zigaretten auch. Und daran sterben jährlich 140 000 Menschen. Aber an illegalen Drogen sterben nur 1000 in Europa. Udn das liegt nicht daran, dass Drogen illegal sind.
    Durch mein System würden weniger Leute süchtig werden und weniger Leute sterben.
     
    #8
    Suchtkrank, 9 März 2008
  9. Sternschnuppe_x
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    Legalisierung auch nicht. Und jetzt?
     
    #9
    Sternschnuppe_x, 9 März 2008
  10. squarepusher
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    immer dieselbe leier. A ist mies, aber B ist auch mies. also lass mich A gefälligst gut finden. zuletzt zur allgemeinen "belustigung" im aktuellen raucherthread im politikforum einsehbar.
    davon abgesehen sind alkoholpsychosen seltener und so gut wie nie permanent. LSD schießt und trifft - nach einmaligem konsum hast du eine chance von 9 %o, kuku-banane zu gehen und eine3 %o-chance, niemals mehr zurückzukommen.
    das problem ist, es gibt keinen neutralen standpunkt gegenüber drogen, der den konsum für unbedenklich hält. der neutrale standpunkt ist: medizinisch sind die folgen so und so, drogenkranke leben so und so, wollen wir das haben, j/n? die antwort darauf ist nein, alles andere ist eben nicht neutral, sondern subjektiv.


    du kannst niemandem, schon gar keinen leuten, die eigentlich noch gar nicht süchtig sind, drogen in aussicht stellen. und das ist ja der punkt des "drogenamtes", oder nicht? erst das würde einen deiner meinung nach wahrhaft neutralen standpunkt ausmachen.


    nein sorry, das ist lächerlich. wenn du dir den raucherthread anschaust, kannst sehen, dass ich auch vor zigaretten schwere vorbehalte habe. aber LSD und die drogen dieser "gewichtsklasse" spielen in einer ganz anderen gewichtsklasse, da gibts keine vergleiche.

    das sei dahingestellt. dass jährlich nur 1000 leute in ganz europa an einer überdosis illegaler drogen sterben glaubst du ja selber nicht. dafür, dass sich der drogenkonsum/die drogentoten/die durch drogen zerstörten nach legalisierung nicht ändern würde(n), fehlen mir jetzt die belege, und ich glaub auch kaum, dass du da irgendwas dazu finden wirst. holland und marihuana sind eine ganz andere sache. marihuana ist nicht LSD.

    das alles kingt für mich nach einem verqueren versuch, am ende zu legalem drogenkonsum zu kommen.
     
    #10
    squarepusher, 9 März 2008
  11. Suchtkrank
    Suchtkrank (37)
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    1477 Tote im Jahr in Deutschland durch illegale Drogen

    @Sternschnuppe X: meine Art der Legalisierung, würde Drogen sicherer machen ,weil weniger Leute süchtig werden würden. Also das wäre besser als die Drogenpolitik jetzt.

    @squarepusher: Deine Statistiken stimmen nicht. Denn nur etwas über 1% der Menscheit bekommt eine Psychose. Davon die meisten durch Stress. Und manche auch durch Drogen.
    Hängenbleiben auf der Psychose tun 0,15%. Egal ob die Psychose durch Stress kommt oder durch Drogen. Das heißt du kannst durch Stress hängenbleiben, aber auch durch einen Zug durch Cannabis. Deswegen ist LSD nicht gefährlicher als Cannabis oder Alkohol. LSD ist nur anders, weil der Rausch ein ganz anderer ist.
    Das sind Zahlen und Dinge, die keinen Drogenkonsumenten abschrecken, Drogen zu nehmen. Von daher brauchen wir auch nicht weiter darüber zu reden.
    (Meine Quellen zu psychischen Krankheiten sind befreundete Psychiater und Psychologen von zwei Psychiatrien in Braunschweig. Den vertraue ich mehr als deine aus dem Internet entnommenden Quellen.Im Internet steht sehr viel Quatsch)geh mal zu deiner örtlichen Psychiatrie. Da steht dann in kleinen Heftchen die Zahl 1%, was die Psychose angeht.

    doch neutral wäre zu sagen, dass z.B. nichts passiert, wenn man 1mal im Mont einen Joint raucht oder 2 Glas Wein trinkt. oder 1mal im Jahr Opium nimmt. Einen Opiumrausch erlebt man übrigens auch, wenn man Marathon läuft. WEnn man einmal im Jahr Marathon läuft, passiert auch nichts, oder?
    Von daher braucht man Drogen nicht nur schlecht reden. Ist aber auch egal, ob man sie schlecht redet oder nicht. Genommen werden sie so oder so. Aber durch "mein" Drogenamt könnte die Zahl der Suchtkranken gesenkt werden.


    Ich gehe nur darauf ein, dass Leute, die Drogen nehmen wollen das auch tun. Egal, ob legal oder illegal.
    Von daher verschließt der Staat die Augen, wenn er alle Drogen illegalisiert. Das bringt überhaupt nichts, weil der Drogenkonsum stattfindet.
    Aber man könnte versuchen einzugreifen, indem man die Leute über dieses Amt richtig aufklärt und eben nur wenig Stoff verkauft, dass keine große Gefahr entseht. Das bringt weniger Schaden als wie es jetzt ist. ich öffne nur die Augen-


    Alkohol und Tabak sind gefährlicher als LSD. Beweis: http://de.wikipedia.org/wiki/Droge#Rangfolge_der_sch.C3.A4dlichsten_Drogen
    An Alkohol und Zigaretten sterben jährlich 140 000 Menschen in Deutschland. An illegalen Drogen nur 1500.
    Deswegen ist Alkohol und Tabak gefährlicher als LSD. Aber natürlich gibt es einen Unterschied zwischen Zigaretten und LSD. Der Rausch ist ein ganz anderer, ändert aber nichts daran, dass Zigaretten und Alkohol gefährlicher sind als LSD.
    Also ich propagiere keine Drogen, sondern versuche nur das Problem zu lösen, wie man möglichst die Zahl der Suchtkranken senkt.
    Außerdem würde dieses Amt Leute aufklären, die denke, dass LSD viel gefährlicher als Cannabis oder Alkohol wäre


    eine Statistik ähnelt meiner Information mit den 1000 Toten im Jahr: http://de.wikipedia.org/wiki/Drogentod
    Irgendwie scheinst du es nicht zu checken, dass man auch Drogen nehmen kann, wenn sie illegal sind. Alle Leute, die Drogen nehmen wollen, tun dies auch und ich habe festegestellt, dass man auch alles kriegen kann, wenn man will. Daher bringt Illegalisiere nichts.
    Abgesehen davon nehme ich keine Drogen mehr und versuche nur das willkürliche Drogensystem Deutschlands anzuprangern.
    So würde durch meine Drogenpolitik die Zahl der Suchtkranken sinken und das würde Drogen sicherer machen.
    Ein Verbot bringt nichts. Meine Drogenpolitik schon.
     
    #11
    Suchtkrank, 9 März 2008
  12. xela
    Gast
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    :grin: Du führst deine eigene Argumentation ad absurdum.

    Dreimal darfst du raten, warum an illegalen Drogen deutlich weniger Menschen sterben als an Alkohol und Tabak. Richtig, weil illegale Drogen illegal sind, u. a. deshalb deren Konsum mit einer gesellschaftlichen Ächtung einhergeht und damit die Hemmschwelle, diese zu konsumieren, deutlich höher liegt, als dies bei Alkohol und Tabak der Fall ist.
     
    #12
    xela, 9 März 2008
  13. lillakuh
    lillakuh (32)
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    Single
    um auch mal was unqualifiziertes in' raum zu werfen:
    süchtig werden eh nur die, die sich ned unter kontrolle haben.
     
    #13
    lillakuh, 9 März 2008
  14. squarepusher
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    was die folgen von drogenkonsum sind, spielt natürlich eine große rolle in der frage, ob er erlaubt wird oder nicht.

    auch die lustigsten extrembeispiele machen dein blah nicht überzeugender. alkohol ist überhaupt eine andere baustelle. aber auf diesen hinweis reagierst du ja nicht.

    ich warte auf einen beleg. und wie gesagt: holland und marihuana ist nicht z.b. LSD, oder speed, oder meth oder sonstwas.

    ich sag dir jetzt, was wirklich passieren wird: die leut werden auf dein amt kommen, sich brav aufklären lassen, sich ihr säckchen mit droge X mitnehmen, und sich dann im nächsten park den rest illegal kaufen. wenn es, wie du sagst, eh staatlich unmöglich ist, den drogenverkauf einzudämmen.
    ich sehe den unterschied zwischen deinem drogenamt und den existierenden beratungsstellen und -mechanismen nur darin, dass du als "lockmittel" zur beratung drogen hergeben willst, was schwachsinn ist.

    und zum thema neutralität:
    du sagst, am anfang deines drogenkonsums hast du zwei meinungen gesehen: die der wasauchimmer, die dir gesagt haben, drogen wären toll, und der rest der gesellschaft, die meinen, drogen wären mies. und eine neutrale stelle hätte für dich mehr vertrauen ausgestrahlt, und zur "neutralen stelle" hätte sie für dich die tatsache gemacht, dass auch sie dir drogen geben, aber nach einem beratungsgespräch.
    ich finde es schwer, den wahnwitz dieser überlegung überhaupt zu übersehen. die leute, die dir erzählen, wie toll drogen sind, sind oft genug dealer, die ihren potenziellen kunden alles erzählen, um sie abhängig und finanziell gefügig zu kriegen. und diesem letzten gesindel soll man auch noch glaubwürdigkeit geben, indem man ihnen das argument in die hand gibt: "schau, dort drüben am drogenamt geben sie dir doch auch drogen, das kann doch nicht so verkehrt sein also!"? ich glaube nicht. wenn dir irgendwer legal harte drogen gibt, führt das nur dazu, dass leute, die anderen einreden, drogen wären so ungefährlich und harmlos, bessere argumente haben.



    ich bezweifle, dass man die todesfälle zweier "drogen" vergleichen kann, wenn eine davon legal vertrieben wird und von über 30% der landesbevölkerung regelmäßig konsumiert wird, und die andere illegal ist und unter der hand gekauft werden muss, nicht beworben wird und ständig kampagnen darum werben, leute vor den schrecklichen folgen zu warnen.

    dass rauchen gefährlicher sein soll als LSD ist eine milchmädchenrechnung. davon abgesehen mißverstehst du die wiki-tabelle. dort ist die tatsache, dass LSD verboten ist, miteingerechnet. für den gefährlichkeitsindex spielt die zahl der lsd-toten eine rolle, nicht eine fiktive idealgesellschaft, in der alle drogen erlaubt sind, und wo dann angeblich mehr leut am rauchen sterben als an lsd.

    du hast von europaweit tausend drogentoden gesprochen. aber dass du dich mit dingen zufrieden gibst, die der wahrheit entfernt ähneln ist mir inzwischen klar.

    sorry, aber du bringst hier nur wunschträume. argumente für deine vorstellung, der konsum illegaler drogen würde nach legalisierung gleich bleiben, bleibst du schuldig, und es kommen immer dieselben sätze.

    ich glaube eher, dass du gerne hättest, dass die paar millimeter, die du dich vom gesellschaftlichen und gesetzlichen rahmen durch deinen drogenkonsum wegbewegt hast, von der gesamten gesellschaft in deine richtung gegangen werden würden, anstatt dass du dich selber zurück in die drogenfreie gesellschaft bewegst. warum nimmst du keine drogen mehr? wenn es so vertretbar ist wie zwei gläser wein im monat? wenn es eh egal ist, ob du es dir legal oder illegal besorgst? wie willst du mir erklären, es wäre GUT drogen zu nehmen, nachdem du, eine ganz wilde vermutung, es gerade mithilfe von psychiater und co. geschafft hast, selber runter zu kommen von dem zeug?
     
    #14
    squarepusher, 9 März 2008
  15. squibs
    Verbringt hier viel Zeit
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    Und was willst du jetzt von uns? Sollen wir ja und amen zu deiner 'Politik' sagen? Was willst du, dass wir tun?

    Gehen wir mal von Gras aus:Du hast oben mal gesagt, dass man dann zu diesem Drogenamt geht, und halt im Monat 1g bekommt. Wie will man das realisieren? Wer soll das überprüfen? Du als der 'Politik-erfinder'? Und wer kontrolliert dich (wenn du schon im Nicknamen 'Suchtkrank' heißt? Wie willst du verhindern, dass Marihuana nicht mehr illegal verkauft wird?

    Tabak:Sollen hier die Abhängigen einmal im Monat sich ein Packerl holen? Manche Menschen rauchen 4 Packerl täglich! Ich sage jetzt nicht, dass ich das gut finde, aber es ist halt so. Und manche dieser Menschen sind glücklich damit. Und beschließen auch teilweise von einem Tag auf den anderen aufzuhören.
    Wie willst du das der Tabakindustrie erklären, wie willst du das diesen ganzen Menschen beibringen, die damit ihr Geld verdienen? Das heißt also, du kümmerst dich um die noch-nicht-mal-Suchtkranken, und den anderen nimmst du die Arbeitsplätze weg?! (Das würd mich mal ganz besonders interessieren)

    Und allgemein:Von welchen Drogen redest du denn jetzt? Marihuana, Tabak, und Alkohol, oder noch andere? Und was ist mit den ganzen anderen Drogen? Was willst du mit diesem machen?
     
    #15
    squibs, 9 März 2008
  16. Suchtkrank
    Suchtkrank (37)
    Benutzer gesperrt Themenstarter
    11
    0
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    Single
    Muss ich alles tausendmal widerholen?

    das stimmt nicht. Es werden nicht weniger Drogen konsumiert, weil sie illegal sind.
    Dies beweist Holland. Dort ist Cannabis legal, aber es wird dort nicht mehr gekifft als woanders.
    Außerdem haben alle meine Bekannten, die Drogen nehmen wollen, auch Drogen genommen.
    Ich habe sogar eine Gegenthese zu deiner Befürwortung der Illegalisierung: viele Leute nehmen Drogen, eben weil sie illegal sind.
    Also bringt es nichts Drogen zu illegalisieren. Denn Illegalität scheint niemanden abzuschrecken.
    Somit hast du unrecht, dass der Drogenkonsum verringert wird, wenn man Drogen illegal macht.
    Aber meine Drogenpolitik würde den Drogenkonsum verringern.

    @squarepusher: ich wurde nicht von Dealern überzeugt, dass Drogen geil sind, aber egal. Außerdem haben wir wohl eine unterschiedliche Meinung.

    @squibs: ich glaube, dass dadurch weniger Leute süchtig werden. Ganz verhindern kann man die Zahl der Suchtkranken nicht.
    Wie ich der Tabakindustrie beibringen will, dass Zigarettenherstellung scheiße ist? 100 000 Tote im Jahr. Aber interessiert dich offenbar nicht. Haben doch selber angefangen zu rauchen. Toll, echt, toll.
    Viele fangen in der Jugend an zu rauchen, weil es cool ist und weil man da noch nicht denkt, dass man später krank wird. Aber dann werden sie plötzlich doch krank und dann ist es zu spät- überhaupt finde ich es scheiße, wenn Massen an Leuten sterben, und dann sagt: hammse doch selbst angefangen. Ich finde Zigaretten gehören verboten.
    Aber in einer ehemaligen Rauchdiktatur wie Deutschland sehen das wohl nicht viele so.
    Im übrigen rede ich von Drogen, die bei gerinem Konsum nicht schädlich sind.
     
    #16
    Suchtkrank, 9 März 2008
  17. squarepusher
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    deine drogenpolitik ist nicht mehr als ein paar sätze, die du hier immer und immer wiederholst. von der unsachgemäßen verwendung der worte "also" und "somit" einmal abgesehen - sorry, aber ich kann dir nicht nur nicht folgen, ich kenn diese art der "argumentation" auch sehr gut. sorry: überzeugend ist was anderes....

    mir egal wer dich überzeugt hat, wenn er dir gesagt hätte, dass es auch in drogenämtern das gibt, was er dir da verticken will, wäre das nur überzeugender gewesen. aber ok, solange du zumindest nicht so megalomanisch bist zu glauben, deine ansichten wären mehr als eine meinung, gar eine argumentation oder gar eine "drogenpolitik", ists "fine with me".
     
    #17
    squarepusher, 9 März 2008
  18. User 12616
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    nicht angegeben
    Ich hatte es in einem anderen Thread bereits erwähnt...

    Deine Vorstellungen sind Schwachsinn.

    Ziemlich jeder Mensch weiß über die Wirkung und Folgen von diversen Drogen Bescheid, dennoch wird konsumiert.
    Es ist mir, als Konsument, doch völlig gleich, ob mir nun irgendein Amt noch einmal erklärt, dass ich abhängig werden kann oder psychische Schäden davon tragen könnte. Das weiß ich längst. Bleibt immer noch mein persönliches Interesse daran, Drogen zu mir zu nehmen. Das bleibt doch bestehen.

    Und ich verspreche dir, auch du wärest nicht davor zurückgeschreckt, auch wenn es dieses von dir dargestellte Amt geben würde.
    Wenn du mir nun ernsthaft erklären möchtest, dass du völlig nichtsahnend und naiv alles in dich herein gestopft hast, was du kriegen könntest, dann ist das nicht Schuld fehlender Aufklärung, sondern Schuld fehlender Informationen, die man sich jedoch besorgen kann, wenn man nicht ganz auf den Kopf gefallen ist.

    Im Übrigen, wenn du angeblich doch einiges an Ahnung hast, was das Thema Drogen angeht, so würdest du wissen, wie utopisch 1g Gras/Monat ist.
    Das ist verdammt wenig und reicht bei regelmässigem, normalem Konsum vielleicht 3-5 Tage aus. Was will man mit 1g im Monat? DAS würde so oder so niemandem genügen, womit wir wieder beim Thema wären, dass sich alles, was über dieser Ration liegt, weiterhin illegal beschafft würde. - Und das klappt auch jetzt schon fast problemlos.
     
    #18
    User 12616, 9 März 2008
  19. xela
    Gast
    0
    Holland beweist gar nichts.

    Verbote tragen immer dazu bei, die gesellschaftliche Ächtung des Verbotenen zu fördern. Wenn man jetzt das Verbot aufhebt, dann heißt das noch lange nicht, daß damit auch die gesellschaftliche Ächtung von heute auf morgen verschwindet. Die gesellschaftliche Ächtung aber ist es, die den Konsum von Cannabis auch in Holland (bisher) vergleichsweise klein hält.

    Wow. Deine Bekannten dürften wohl (zum Glück) kaum einen repräsentativen Querschnitt der Gesellschaft darstellen.

    Wer unrecht hat, das bist du. Denn bloß, weil es dir so scheint, als würde Illegalität niemanden abschrecken, heißt das noch lange nicht, daß dem tatsächlich so ist.

    Jemand, der aus einem gewissen sozialen Umfeld stammt, den mag ein diesbezügliches Verbot nicht abschrecken. Allerdings trifft das eben nur für Leute aus diesem gewissen sozialen Umfeld zu. Auf jemanden, der sich in einem anderen sozialen Umfeld bewegt, macht solch ein Verbot durchaus auch mal Eindruck.

    Träum mal schön weiter. :grin:
     
    #19
    xela, 9 März 2008
  20. squibs
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Du hast von meinen Fragen vielleicht zwei beantwortet. Was ist mit den anderen?
    Wenn du einen Politik machen willst, dann musst du auf ALLE Fragen eine Antwort haben.

    Der Tabakindustrie ist das egal, dass es 100 000 Tote im Jahr gibt. Diese verdienen ihr Geld damit. Das ist zwar nicht unbedingt gut (mir fällt grad kein besseres Wort ein), aber letztendlich entscheiden doch die Konsumenten selbst, ob sie rauchen oder nicht.
    Ich habe selber wie ich etwa 15 war, zu rauchen angefangen, wahrscheinlich unter anderem auch, weil es 'cool' war. Damals hab ich auch zeitweise fast ein Packerl am Tag geraucht. Und von einem Tag auf den anderen fand ich es ekelhaft, und im moment rauche ich 0-2 Zigaretten pro Tag.

    Was meinst du den bitte mit Raucherdiktatur?
    Die meisten Drogen sind bei geringen Konsum nicht schädlich.

    Und da sind nochmal die anderen Fragen:

    Gehen wir mal von Gras aus:Du hast oben mal gesagt, dass man dann zu diesem Drogenamt geht, und halt im Monat 1g bekommt. Wie will man das realisieren? Wer soll das überprüfen? Du als der 'Politik-erfinder'? Und wer kontrolliert dich (wenn du schon im Nicknamen 'Suchtkrank' heißt? Wie willst du verhindern, dass Marihuana nicht mehr illegal verkauft wird?

    Tabak:Sollen hier die Abhängigen einmal im Monat sich ein Packerl holen? Manche Menschen rauchen 4 Packerl täglich! Ich sage jetzt nicht, dass ich das gut finde, aber es ist halt so. Und manche dieser Menschen sind glücklich damit. Und beschließen auch teilweise von einem Tag auf den anderen aufzuhören.
    Wie willst du das der Tabakindustrie erklären, wie willst du das diesen ganzen Menschen beibringen, die damit ihr Geld verdienen? Das heißt also, du kümmerst dich um die noch-nicht-mal-Suchtkranken, und den anderen nimmst du die Arbeitsplätze weg?! (Das würd mich mal ganz besonders interessieren)

    Und allgemein:Von welchen Drogen redest du denn jetzt? Marihuana, Tabak, und Alkohol, oder noch andere? Und was ist mit den ganzen anderen Drogen? Was willst du mit diesem machen?


    Wie schon oben gesagt, wenn das, was du da von dir gibst, eine 'echte' Politik sein soll, dann musst du Antworten haben. Detailierte.
     
    #20
    squibs, 9 März 2008

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