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Immer mehr HIV-Infektionen

Dieses Thema im Forum "News zu Liebe, Erotik und Sexualität" wurde erstellt von Sevenay, 23 November 2004.

  1. Sevenay
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    Aids verbreitet sich schneller als jemals zuvor

    Brüssel/London (dpa) - Das Aidsvirus hat sich im Jahr 2004 so schnell verbreitet wie niemals zuvor. Weltweit haben sich 4,9 Millionen Menschen neu infiziert, rund 100 000 mehr als im vergangenen Jahr. Auch die Zahl der Aidstoten stieg mit 3,1 Millionen im laufenden Jahr auf ein neues Rekordhoch.

    Das geht aus dem jüngsten Weltaidsbericht hervor, der am Dienstag in Brüssel und London veröffentlicht wurde. Weltweit leben derzeit fast 40 Millionen Menschen mit dem Aidserreger, so viele wie noch nie.

    "Auf allen Kontinenten steigt die Zahl der Neuinfektionen", beklagte der Direktor des Aidsbekämpfungsprogramms der Vereinten Nationen (UNAIDS), Peter Piot, im ZDF. Die Zahl der infizierten Frauen steigt dabei dem Bericht zufolge noch schneller als die der Männer. Während vor sechs Jahren 41 Prozent der erwachsenen HIV- Infizierten Frauen waren, sind es heute bereits 50 Prozent. Frauen seien deutlich anfälliger für eine Infektion als Männer, erläuterte Piot. So sei das Risiko, dass ein infizierter Mann beim Sex eine Frau anstecke, doppelt so hoch wie im umgekehrten Fall.
    Die meisten Frauen infizierten sich, weil sie keine Kontrolle über ihre sehr risikobereiten Partner haben, berichtete UNAIDS. Um Frauen und Kinder zu schützen, müssten ihre Rechte daher schnell und nachhaltig gestärkt werden. "Wenn wir eine realistische Chance gegen die Epidemie haben wollten, müssen wir die Gleichberechtigung der Geschlechter schaffen", forderte Piot.

    In den vergangenen beiden Jahren ist die Zahl der Infektionen vor allem in China, Indonesien und Vietnam sowie in Zentralasien und Osteuropa stark gestiegen. In Deutschland ist die Zahl der jährlichen Neuinfektionen dagegen mit etwa 2000 Fällen weitgehend konstant. Die weltweiten Ausgaben zur Bekämpfung von Aids haben sich seit 2001 auf jährlich 4,7 Milliarden Euro verdreifacht. "Es ist aber offensichtlich, dass wir künftig noch mehr Geld benötigen", sagte Piot.

    Quelle: http://www.gmx.net/de/themen/nachrichten/panorama/krankheiten/594464,cc=000000160300005944641wnqVe.html
     
    #1
    Sevenay, 23 November 2004
  2. einTil
    einTil (33)
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    vergeben und glücklich
    #2
    einTil, 24 November 2004
  3. Mr.Eierhals
    Verbringt hier viel Zeit
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    Speziell Afrika südlich des Äquators hat ein Riesen Problem mit Aids, dort gibt es Staaten in denen rund 40% der Gesamtbevölkerung HIV positiv getestet wurden ( Bhotswana 38%....Südafrika 20% )
    Dabei ist der Anteil der schwarzen Bevölkerung extrem hoch.

    Und in Deutschland kommen Migranten aus Hochprävalenzgebieten (den Ländern mit einem Bevölkerungsanteil von mehr als 1% HIV Infizierten, im Klartext vielen schwarzafrikanischen Ländern südlich des Äquators an 2. Stelle der Ursachen von Aids Infektionen in der Statistik. (Klar, wenn ein Mädel "blauäugig" mal den Sex mit einem "Schwarzen" probiert,kein Kondom nimmt und dieser kommt dann aus Ländern wie Bhotswana,Namibia,Südafrika oder Kenia......das ist dann wie russisch Roulette!)

    Es kommen über 75% aller Aids Infizierten aus dem südlichen Afrika.
     
    #3
    Mr.Eierhals, 24 November 2004
  4. Sb-OverlorD
    0
    Es ist meiner Ansicht die Frage inwieweit die 4,7 Milliarden investiert werden.
    Wenn man bedenkt das einige Aids-Medikamente zu den teuersten aller Medikamente gehören. Komischerweise sind das auch die Wirkungsvollsten in den meisten Fällen und werden aber auch nicht von den Krankenkassen (gesetzlich) nicht gezahlt. Da frag ich mich mal wieder! Das ist unsere Gesundheitsreform!
    Hab ich erst vor kurzem in ner Zeitung im Wartezimmer meines Arztes gelesen.
    Find das eine Sauerrei.
    Aber: Wir können daran nix ändern. Bin mir sicher solange Aids in Europa nicht so ein rießiges Problem ist wie in Afrika, wird es sicherlich auch keine Effektiven Ansätze geben Aids zu heilen. Dadurch würde vielen Pharmakonzernen sicherlich ein Haufen Geld durch die Lappen gehen.
    Und was klar ist: Geld zählt heutzutage mehr als Leben! Auch wenn viele "schlaue" und "einflußreiche" Menschen das Gegenteil behaupten, ist und wird es auch auf absehbare Zeit so bleiben: Geld regiert die Welt!
     
    #4
    Sb-OverlorD, 26 November 2004

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