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Immer nur unglücklich verliebt

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von Flöchen99, 1 Mai 2017.

  1. Flöchen99
    Flöchen99 (18)
    Öfters im Forum
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    vergeben und glücklich
    Ich muss mir grade mal was von der Seele schreiben ... vielleicht hat ja der oder die eine oder andere ein paar Tipps für mich. Mich würde auch einfach mal eure Meinung interessieren.

    Ich hatte bisher wenig Glück mit dem weiblichen Teil der Bevölkerung. Vor etwa drei Jahren hab ich mich zum ersten Mal verliebt ... und seither gab es auch noch sechs - bzw. aktuell 7 - andere Mädels, für die ich mich mehr oder minder stark interessiert hab. Von "etwas verguckt" bis "bis über beide Ohren verliebt" war da alles dabei. Und auch sehr unterschiedlich ... von anderthalb Jahre jünger bis zweieinhalb Jahre älter, von frisch kennengelernt bis schon zwei Jahre gekannt, auf einem Geburtstag, in der Schule, im Verein, auf einer Freizeit, beim "Bewerbungstag" ... jedes Mal total unterschiedlich. Nur eines hatten sie alle gemeinsam - es ist nie was draus geworden.
    Beim ersten Mal hab ich mich nicht so richtig getraut, aber danach hab ich mich echt immer richtig bemüht, über meinen Schatten zu springen und dem Mädchen mein Interesse zu bekunden. Bei dem Mal wo es mich am heftigsten erwischt hat, hat sich das über zwei Monate hinweg gezogen. Eigentlich war irgendwann klar, dass sie kein Interesse hat, aber ich wollte es wohl nicht sehen. Immerhin hat sie mich irgendwann erlöst, indem sie mir gesagt hat, dass sie nichts von mir will. Aber darum geht es eigentlich gar nicht. Um es kurz zusammenzufassen, beim zweiten Mal hatte sie kein Interesse an mir und war am nächsten Tag dann mit einem anderen zusammen (das war auf der Freizeit), beim dritten Mal, das war die, die es mir gesagt hat. Bei der vierten hatte es sich auch irgendwann erledigt, weil ich mitbekommen hab, dass sie sich scheinbar in einen anderen verliebt hat (mit dem sie dann etwas später auch zusammen war), beim fünften Mal hab ich mit ihr geschrieben, aber dann hat sie wohl die Nummer gewechselt und meine Nachrichten sind nicht mehr angekommen. Ich hab sie dann noch auf Facebook gefunden und angeschrieben, sie hat auch zurückgeschrieben, aber da hat sie dann schon am anderen Ende von Deutschland zu studieren angefangen und auf meine zweite Nachricht auch nicht mehr reagiert. Die nächste hab ich wieder auf einem Geburtstag kennengelernt ... hab sie dann angeschrieben (das war allerdings etwas danach ... da hat sich das Interesse erst entwickeln müssen), wir haben das WE über die ganze Zeit geschrieben und auch unter der Woche. Als ich sie dann gefragt hab, ob wir uns nicht mal treffen wollen, hat sie aber gemeint sie hat keine Zeit und danach nur noch sehr knapp geantwortet - worauf ich dann auch nicht mehr weiter geschrieben hab. Und brim letzten Mal hab ich sie auch angeschrieben, kannte sie auch von einem Geburtstag, da meinte sie, ich würde sehr sympathisch wirken, aber sie wolle keine Beziehung mit einem jüngeren.
    Tja, ich weiß echt nicht, was ich machen soll. Irgendwie finden mich zwar alle sympathisch, aber für mehr hat es bisher noch nicht gereicht.
    Also grundsätzlich finde ich das jetzt nicht total schlimm. Ich bin froh, dass ich nicht mit 13 meine erste Freundin (und womöglich gar schon mein erstes Mal) hatte - gibt es ja auch. Aber ich weiß inzwischen, jetzt hab ich da viel mehr davon. Ich denke auch, als ich mich zum ersten Mal verliebt habe war ich noch nicht so weit - aber inzwischen bin ich es. Sofern ich die richtige Person finde. Wenn es sein muss warte ich auch noch ein paar Jahre darauf. Das ist nicht das Problem.
    Mein eigentliches Problem ist, dass ich mich, wenn es mal soweit ist, dass ich so an einem Mädchen interessiert bin, dass ich etwas deswegen unternehme, da eben sehr stark hineinhänge. Also ich würde nie ein Mädchen anschreiben nur weil ich sie nett fand. Ohne Gefühle geht da nichts bei mir - und die sind, wenn sie kommen, meist schon ziemlich stark. Und dementsprechend nimmt mich das dann auch ziemlich mit, wenn das nichts wird. Aber auch damit werde ich fertig. Das, was mich wirklich belastet ist, dass ich mittlerweile wenn ich mich wieder verliebe, quasi von Anfang an immer die Angst habe, dass es wieder nichts wird. Also quasi wenn ich merke, dass sich da was entwickelt bzw. nur entwickeln könnte, hab ich schon Angst, dass es wieder nichts wird. Ich will mich gar nicht wieder verlieben, um nicht wieder verletzt zu werden. Zum Glück gewinnt (bisher) immer der Teil von mir, der sich verlieben will - aber das ist wie gesagt trotzdem sehr belastend.
    Ich frage mich halt immer "warum sollte es diesmal anders sein als sonst"?

    Ich bin gespannt auf eure Antworten :smile:.

    LG,
    euer Flöchen
     
    #1
    Flöchen99, 1 Mai 2017
  2. Young Boy
    Young Boy (24)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Verliebt
    Mir ging es recht ähnlich als ich so alt war wie du (ist ja jetzt auch noch nicht ewig her). Ich habe das Gefühl, dass die meisten in dem Alter nicht an dem interessiert sind was du dir unter einer Beziehung vorstellst, weil sie keine Idee davon haben was sie wirklich in einer Beziehung wollen. Viele Beziehungen kamen an unserer Schule so zustande, dass die Leute besoffen rumgemacht haben und danach ein paar Wochen "zusammen" waren.
    Das ist nicht das was du suchst und es gibt auch Mädels denen es genau so geht, aber die halten sich in dieser Phase auch oft noch sehr zurück.
    Das ganze hat sich für mich in der Unizeit sehr geändert. Die Frauen, die ihre ersten unbefriedigenden Beziehungen hinter sich hatten wurden in der Hinsicht langsam etwas reifer und die, die mit 18 an der Schule noch sehr zurückhaltend waren und nie einen Freund hatten kommen auf einmal viel mehr aus sich raus und finden gleichgesinnte.
    Ausserdem wird man selbst auch ein bisschen erfahrener und merkt schnell ob es Sinn macht eine Verliebtheit zu verfolgen, oder ob das eher nichts wird. Dadurch wird das ganze auch etwas weniger frustrierend...
    Wenn du nach bedeutungsvollen Beziehungen suchst ist das in deinem Alter einfach schwer.
     
    #2
    Young Boy, 1 Mai 2017
    • Hilfreich Hilfreich x 1
  3. Flöchen99
    Flöchen99 (18)
    Öfters im Forum Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    So hab ich das noch gar nie betrachtet ... aber da könntest du Recht haben.
    Das ist auf jeden Fall etwas, was ich mir nie im Leben vorstellen könnte. Wenn ich mit jemandem zusammen sein will, muss ich mir vorstellen können, mit ihr die nächsten Jahre zu verbringen. Mal abgesehen davon, dass ich den Gedanken, einfach rummachen zu wollen zwar auch schon hatte - aber es trotzdem nie ernsthaft für mich in Frage käme.

    Na, dann bin ich mal gespannt! Die Unizeit beginnt für mich im Herbst :zwinker:.

    Man betrachtet es auf jeden Fall mit jedem neuen Mal etwas differenzierter, das stimmt. Und ich muss ehrlich sagen, ich bin froh über die Erfahrungen, die ich gemacht habe, ich habe denke ich durchaus viel daraus gelernt. Damit komme ich auch gut klar ... nur wie gesagt, dass ich halt am Anfang echt "Angst" davor habe, finde ich etwas beängstigend.
    Aber ich glaube, ich sehe das auch schon deutlich lockerer, das war schon deutlich schlimmer. Ich sehe auch, dass ich das nicht brauche, es geht auch ohne. Und das trägt sicher dazu bei, die Sache lockerer anzugehen.
    Das ist bei mir immer so phasenweise ... mal geht es mir gut und dann zerbreche ich mir wieder den Kopf darüber und bin unglücklich.
    Auf jeden Fall danke für deine Antwort Young Boy, sie war sehr interessant und hilfreich!
     
    #3
    Flöchen99, 1 Mai 2017
  4. Berlinberry
    Ist noch neu hier
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    5
    in einer Beziehung
    Kann es vielleicht auch sein, das du etwas zu viele Hoffnungen in die Sache setzt? Ich kenne deine Situation selbst, ich hatte immer einen Plan wie es weitergehen soll und ich machte immer zu schnell "ernst".
    Ich habe das Gefühl, das du dir zu viel Mühe gibst und so die Beziehung erdrückst, bevor sie beginnt. (Habe ich selber leider mal gemacht),
    Kann es vielleicht auch sein, das du dieses Gefühl hast enttäuscht zu werden aus anderen Gründen bzw. früheren Erfahrungen. Freunde oder Familie? [Erfahrungsgemäß sitzt so was meistens tiefer, als das eigentliche Problem zeigt]...
     
    #4
    Berlinberry, 1 Mai 2017
  5. Flöchen99
    Flöchen99 (18)
    Öfters im Forum Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    Das mit den Plänen hat sich bei mir schon etwas geändert ... also ich habe auf jeden Fall einen Plan, wo ich grundsätzlich (zumindest grob) hinwill. Allerdings habe ich gerade durch die Erfahrungen im letzten Jahr gelernt, dass man sich nicht zu sehr auf eines fixieren sollte, man weiß schließlich nie, wie genau es kommt. Ich gehe also schon lockerer mit neuen Situationen und Plänen um :zwinker:.
    Was genau meinst du jetzt mit zuviel Hoffnung hineinstecken?

    Und naja, ich weiß nicht , ob man von Beziehung erdrücken reden kann, wenn ich es bis jetzt noch nicht mal zu einem Date geschafft habe. Ich hab einmal ein Mädchen gefragt, ob sie mit mir Mittagessen gehen will, aber dann war noch jemand anderes spontan dabei, das war nicht so das wahre :rolleyes:. Mal abgesehen davon, dass sie dann auch kein Interesse hatte.
    Bisher war reden/schreiben das höchste der Gefühle.

    Also eines könnte ich mir vorstellen. Ich versuche mal, das zu erklären :grin:. Ich hatte in der Grundschule heftige Mobbingprobleme, bin dann auf ein Gymnasium gegangen, wo ich eine Stunde mit dem Zug hingefahren bin, weil ich einfach weg wollte von den Leuten. Und die letzten drei Jahre war ich nochmal wo anders auf der Schule, aber auch ne Stunde Fahrzeit bis dahin. Von daher hab ich hier wo ich wohne überhaupt keinen Freundeskreis und da wo ich zuerst auf dem Gymi war auch nur noch mit einer Person sehr sporadisch Kontakt. Erst an der letzten Schule hab ich dann drei richtig gute Freunde gefunden - allerdings sehe ich die jetzt, seit ich mit der Schule fertig bin, auch nur noch selten. Eine ist für ein FSJ ganz wo anders in Deutschland, der andere hat wenig Zeit wegen dem Studium und mit der dritten klappt es auch nicht so oft. Und da ist es halt auch immer gleich ne Stunde Fahrtzeit. Mit spontan mal treffen ist da nichts und wenn es zu spät wird, komm ich nicht mehr heim ...
    Also das ist das eine, zum anderen merke ich, dass ich mich im letzten Jahr auch immer mehr von meinen Eltern loslöse, im Herbst werde ich zum Studieren auch ausziehen. Da geht irgendwie auch noch ein Stück Halt verloren in turbulenten Zeiten. Es ist keine Angst, enttäuscht zu werden, wenn dann der Wunsch, dass einfach jemand da ist, der zu einem hält. Und andersrum.

    Was es für mich nicht gerade leichter macht ist, dass ich etwas spezielle Interessen habe. Und auch ziemlich intelligent bin (ich hoffe, das wirkt jetzt nicht überheblich, ist aber einfach so). Da ist es dann oft schon so, dass ich mich von Anfang an gar nicht traue, über manches zu reden. Also nicht nur bei Mädels für die ich mich interessiere sondern schon so allgemein, um nicht als "komisch" oder sonst was abgestempelt zu werden. Bisher gab es unter den genannten auch erst ein Mädchen, bei dem ich da wirklich offen war, wo es einfach voll gepasst hat, von Anfang an auf einer Wellenlänge und die sich da auch wirklich interessiert gezeigt hat an meinen "speziellen" Hobbies.
    Mal ganz objektiv betrachtet, ohne blendende Gefühle, war sie bisher die einzige, die wirklich voll und ganz dem entsprochen hat, was ich mir wünschen würde. Ich hatte nicht die stärksten Gefühle für sie im Vergleich, aber da hat es einfach gepasst zwischenmenschlich. Leider hat es sich dann verlaufen - das war die, die jetzt am anderen Ende von Deutschland studiert.

    Das trifft vielleicht das mit den Erfahrungen sogar fast noch besser. Wenn man immer ein "Sonderling" war, deswegen auch gemobbt wurde - wobei das schon lange genug her ist, das ist gar nicht mal mehr das Problem. Viel mehr sind es die kleinen Dinge im Alltag, die auf Dauer wirklich belastend sind. Selbst wenn sie überhaupt nicht böse gemeint sind. Wenn man eben seine Interessen verstecken muss, weil man sonst komisch angeschaut wird oder als "Freak" bezeichnet oder auch einfach solche Kommentare wie "du bist doch eh viel intelligenter als ich" usw. usf. Das gibt einem immer das Gefühl, etwas unnormales zu sein, komisch, nicht dazuzugehören (was aus oben genannten Punkten noch verstärkt wird).
    Das ist auch nicht einfach. Eigentlich bin ich ein sehr offener Mensch, rede gerne und viel :smile:. Aber untergründig ist doch manchmal so ein gewisses Unwohlsein dabei. Vor allem gegenüber neuen Leuten. Oder jungen Leuten aus meinem Heimatort.
    Also sicherlich ist meine Angst da manchmal etwas übertrieben ... aber leider ist sie oft genug auch sehr angebracht. Ich hab da leider bei meiner letzten Arbeitsstelle ziemlich schlechte Erfahrungen gemacht. Da haben sich (laut Aussage meines Chefs im Abschlussgespräch) wohl Kollegen von einer Aussage gekränkt gefühlt, die absolut nicht böse gemeint war und die ich schon bewusst (dachte ich zumindest) sehr, sehr deutlich auf MICH bezogen hatte. Aber scheinbar war das nicht genug, scheinbar ist es besser, über so etwas gar nicht mehr zu reden.
    Und da ist es wieder. Warum muss man sich verstecken, nur weil man nicht der Norm entspricht? Und dann versuch mal einem Menschen noch zu erklären, dass es intelligente Leute nicht leicht haben. Das glaubt einem einfach keiner, es sei denn er hat die Erfahrung selbst gemacht.
    Also, vielleicht wünsche ich mir auch einfach einen Menschen an meiner Seite, von dem ich weiß, dass sie mich genau so akzeptiert, wie ich bin. Da könntest du schon Recht haben.
     
    #5
    Flöchen99, 1 Mai 2017

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