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  • XhoShamaN
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    vergeben und glücklich
    24 Juli 2006
    #1

    In die eigene Welt abdriften

    Heyhou! Ich frage mich seit längerem, was man bei dem Problem des "in eine eigene Welt abdriftens" tun kann.

    Ein guter Freund von mir scheint davon betroffen zu sein. Wenn ihn etwas nicht interessiert oder ihm etwas nichts nützt, dann schaltet er komplett ab - er hört nicht mehr zu, wird melancholisch und man muss ihn wie wecken aus diesem Zustand. Wie sagt man dem im Fachchargon? Eine Neigung zum Authist ? Er hat eine doch relativ schwierige Zeit hinter sich, alle haben ihm gesagt was er tun soll, dass er dies und das nicht tun soll. Möglicherweise hat er nen tiefsitzenden Selbstwert-Komplex, der im "in seine Welt flüchten" konkludiert.

    Hat jemand Erfahrung damit? Ich wäre dankbar für Tipps!
     
  • XhoShamaN
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    vergeben und glücklich
    24 Juli 2006
    #2
    Sorry, aber : *Schupps* :flennen:
     
  • Darth Kitty
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    24 Juli 2006
    #3
    Ich musss sagen, seine eigene Welt zu haben ist praktisch, die Lehrer reden und reden und reden, aber man ist immer noch glücklich :-D
    Spass beiseite, warum ist das denn so wichtig, es im Fachjargon ausdrücken zu können?

    Off-Topic:
    genau jetzt meine Anzahl Posts durch 10 und das durch mein Alter ersetzen und ich kann Auto fahren :-D
     
  • XhoShamaN
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    vergeben und glücklich
    24 Juli 2006
    #4
    Weil ich bei ihm das Gefühl habe, dass er irgend ne winzige Schraube locker haben könnte und sich das über die Jahre irgendwie verstärkt hat. Wird langsam krankhaft.

    Fachjargon, weil das Phänomen eventuell unter einem wissenschaftlichen Ausdruck bekannt ist. Dann könnt ich mich nämlich selber schlau machen drüber.
     
  • Immortality
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    24 Juli 2006
    #5
    Nichts gegen dich, aber ich glaube, dass die Gründe für dieses Wegdriften darin liegen, dass man niemanden hat, mit dem man reden kann, der einem zuhört und der einen auch versteht, wenn es einem nicht gut geht bzw. wenn man Probleme hat.

    Meine Meinung ist also, dass dieses "in eine andere Welt abdriften" auch mit Einsamkeit einhergeht.
    Dagegen sollte man was tun, falls da was Wahres dran ist, damit er sich nicht allein fühlt und seine Sorgen nicht in sich hinein frisst.
     
  • XhoShamaN
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    vergeben und glücklich
    24 Juli 2006
    #6
    Das sowieso ja! Ich hab ihn so oft auf dieses und jenes angesprochen in letzter Zeit, aber er ist leider schon so weit, dass er gar nicht drauf eingeht und sagt "Stimmt doch gar nicht, etc" ... darum such ich auch erstmal hier Hilfe, weil ich sehe dass er Hilfe braucht, sie aber nicht will / sein Problem nicht erkennt ... die etwas radikaleren Mitmenschen haben ihm schon geraten, zum Psychiater zu gehen. Sehr heilsam für so eine Person, obwohl ja Psychiater heutzutage nichts schlimmes mehr ist ...
     
  • Darth Kitty
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    24 Juli 2006
    #7
    du hast am anfang gesagt, dass er eine schwierige Zeit hatte, dass ihm alle gesagt haben, was er zu tun hat.
    Vll. will er darum nicht über sein Problem reden, aber leider, solange er nicht reden will, kannst du ihm nicht helfen.
     
  • Morry
    Morry (35)
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    24 Juli 2006
    #8
    Tja, was soll/kann man dazu sagen?
    Das kann so viele verschiedene Ursachen haben (von einfacher Nachdenklichkeit, über Drogenmissbrauch, bishin zu einer dissoziativen Störungen kann das alles sein).
    Darüber zu spekulieren hat wenig Sinn und mehr als reden und ihm deine Hilfe anbieten kannst du nicht.
     
  • klärchen
    klärchen (36)
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    24 Juli 2006
    #9
    vielleicht hast du es jetzt etwas zu wenig detailliert beschrieben, aber was soll denn daran schlimm sein? wieso sollte er sachen seine aufmerksamkeit schenken, die ihn nicht interessieren? ich mache das genauso, schalte ganz oft einfach ab, passiert völlig automatisch. deswegen muss man nicht krank sein. ist es denn für ihn selber etwas, was ihm schwierigkeiten macht?
     
  • XhoShamaN
    XhoShamaN (32)
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    vergeben und glücklich
    24 Juli 2006
    #10
    Das hatte er, ja. Er ist auch wirklich ein guter Freund von mir, ich hab ihn immer sein lassen. Halt "Wenn du was hast / brauchst, melde dich bei mir!" ... und das hat er geschätzt. Ich hab ihm nie reingeschwatzt und das sah er auch ein.


    Damit kann ich mich eben nicht zufrieden geben, einfach abzuwarten, wenner nicht reden will. Er wird sich immer weiter zurückziehen. Kollegen rieten mir auch, ihn mal abzufüllen und dadurch vielleicht rauszubekommen, was ihn beschäftigt. Aber das ist ja gesetzeswidrig :tongue: - sonst hätt ich das mal getan.

    Aber da ist guter Rat schwierig - das merk ich. Ich komm selber nicht mehr weiter. Es ist auch nicht ein Zwang meinerseits, ihm helfen zu wollen wenn er das gar nicht will. Er hat mir mal gesagt : Hilf mir! ... und da hab ich ihm das alles aufgetischt. Er ist kopfschüttelnd davon.... Seufz.
     
  • Darth Kitty
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    24 Juli 2006
    #11
    "Krank sein" ist sowieso relativ.
    Erst kürzlich kam meine beste Freundin zu mir und fragte mich, was ihre schlimmste Eigenschaft ist. Ich fragte sie dann, warum sie das wissen wollte.
    Sie antwortete, sie habe ein Buch gelesen, über verhaltungsstörungen, nach dem test sei sie *weiss nicht mehr, es klang jedenfalls ziemlich übel*.
    d.h. man kann sich auch krank reden.
     
  • XhoShamaN
    XhoShamaN (32)
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    vergeben und glücklich
    24 Juli 2006
    #12
    Ja. Die Schule interessiert ihn nicht (mehr?), er lässts sausen, er ignoriert sie einfach. Er ignoriert so viele Sachen, die ihm halt den Häkel stellen. Und je mehr er auf die Schnauze fliegt, desto kleiner wird sein Selbstwertgefühl. Und so mehr wird er abdriften. Ein Teufelskreis. Darum mach ich mir ja Sorgen um ihn! - aus meiner Sicht ein nicht zu unterschätzendes Fehlverhalten !
     
  • Darth Kitty
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    24 Juli 2006
    #13
    Klar, aber das Problem ist ja, du weisst nicht, was ihm so zu schaffen macht, desshalb kannst du ihm nicht helfen, das ist schon wieder ein Teufelskreis.
    Aber, ich finde es schön, dass du dich so sorgen um deinen Freund machst, den meisten wäre das egal.
     
  • jason!
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    25 Juli 2006
    #14
    hi
    hast du ihm schonmal angeboten zusammen zum Psychiater zu gehen? vielleicht hat er ha bloß keine lust alleine hinzugehen oda es wäre ihm zu peinlich oda sonst irgendwas ... bin mir sicher das der Psychiater die ursache un eine lösung finden würde ...
     

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