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Injektionen mit schmutzigen Nadeln begünstigen HIV nicht

Dieses Thema im Forum "News zu Liebe, Erotik und Sexualität" wurde erstellt von Mr. Poldi, 22 Februar 2005.

  1. Mr. Poldi
    Verbringt hier viel Zeit
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    121
    0
    vergeben und glücklich
    Widerlegung bisheriger Behauptungen

    London/Harare (pte.de) - Injektionen mit dreckigen oder verunreinigten Nadeln tragen nicht zur Ausbreitung von HIV in Schwarzafrika bei, so die These einiger Forscher des Imperial College London und des Biomedical Research and Training Institute in Simbabwe. Bisher wurde angenommen, dass diese Injektionen ein Hauptfaktor für die Verbreitung von HIV sind, berichtet Public Library of Science.

    "Es wurde angenommen, dass unsichere medizinische Injektionen die Verbreitung von HIV in vielen Ländern Schwarzafrikas vorantreiben. Nach unseren Untersuchungen können wir die Injektionen getrost als Hauptübertragungsweg ausschließen", so Ben Lopman vom Imperial College. Dabei beziehen sich die Forscher vor allem auf das ländliche Simbabwe. Die Wissenschaftler analysierten Daten der Manicaland HIV/STD Prevention Study. Bei dieser Studie wurden 1.847 Männer und Frauen im Alter von 15 bis 54 während drei Jahren beobachtet. Dabei wurde unter anderem auch festgehalten, ob die Testpersonen medizinische Injektionen oder Nadelstiche erhalten hatten. In diesen drei Jahren hatten 40,3 Prozent eine Injektion bekommen. Aber diese Personen infizierten sich nicht öfter mit HIV als jene, die ohne Injektion geblieben waren. Trotz der steigenden Anzahl von Injektionen, die mit Kinderkriegen oder Schwangerschaft zusammenhängt, konnte keine Verbindung zu einem erhöhten Risiko einer HIV-Infektion hergestellt werden.

    Simon Gregson vom Biomedical Research and Training Institute meint: "Klar, es ist möglich, dass man sich durch eine unsichere medizinische Injektion mit HIV infizieren kann. Aber unter der Bevölkerung von Simbabwe sind unsichere Injektionen kein maßgeblicher Grund für eine HIV-Infektion."
     
    #1
    Mr. Poldi, 22 Februar 2005
  2. Pascal2407
    Gast
    0
    Dazu sage ich zwei Dinge:
    1. Studien mit einer Individuenzahl von weniger als 10000 sind definitiv nicht repräsentativ. Das nur vorweg, reiner Formalismus.
    2. Daß Kondome definitiv etwas bringen, ist bekannt und muss umgesetzt werden.

    Die Medien berichten viel zu selten von solch schleichenden Katastrofen. Ich habe das - sicher neben vielen anderen wie euch - mal wieder nebenbei erfahren dürfen - während der großen Flutkatastrofe in Asien.

    Schleichende Sachen in Afrika bekommt man nur nebenbei mal mit.
     
    #2
    Pascal2407, 22 Februar 2005

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