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Dieses Thema im Forum "Umfrage-Forum" wurde erstellt von Piratin, 2 Februar 2007.

  1. Piratin
    Piratin (38)
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    Verheiratet
    Wie findet ihr eigentlich dieses -INNEN, das besonders in alternativen StudentINNENkreisen überall anghängt wird?

    Ich persönlich muss über die SozialpädagogINNEN und DiplompsychologINNEN immer herzlich lachen. In meinen Augen macht das das, was die Emanzipation erreicht hat, durch Pendanterie vollkommen lächerlich.

    Wie ist eure Meinung?
     
    #1
    Piratin, 2 Februar 2007
  2. SexySellerie
    Sehr bekannt hier
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    Single
    Diese politische Korrektheit finde ich auch viel zu übertrieben.
     
    #2
    SexySellerie, 2 Februar 2007
  3. Packset
    Gast
    0
    ....
     
    #3
    Packset, 2 Februar 2007
  4. many--
    many-- (32)
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    Verheiratet
    Es gibt sicher andere gesellschaftliche Bereiche als die Konversationsgrammatik, in denen die Emanzipation dringender durchzusetzen wäre...
     
    #4
    many--, 2 Februar 2007
  5. Numina
    Numina (29)
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    Liebe Userinnen und User :ratlos:

    Mir ist das sowas von egal, lässt sich flüssiger lesen wenns fehlt und ich fühl mich dann auch nicht diskriminiert. :smile:
     
    #5
    Numina, 2 Februar 2007
  6. carissimo
    carissimo (29)
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    5
    nicht angegeben
    Ich kenne einen Schulkdirektor, der Rundbriefe an die Lehrer immer mit "Collegae..." anfängt, um nicht "Liebe Kolleginnen ind Kollegen" sagen zu müssen.

    Ich stell mir gerade vor, an der Uni sagt der Prof dann immer "Studentes...", um nicht immer "Studentinnen und Studenten" sagen zu müssen. Aber da habe ich schon gesehen, dass es die Ausrede "Studierende..." gibt. Toll.
     
    #6
    carissimo, 2 Februar 2007
  7. strahlemann
    Verbringt hier viel Zeit
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    0
    Single
    Wenn ich "Studenten", "Lehrer" etc. lese, gehe ich davon aus, daß beide Geschlechter gemeint sind. Und so geht es sicher den meisten.
    Durch die Differenzierung werden Frauen und Männer gesondert behandelt. Also nix mit Gleichheit.
    Wenigstens klingt es so, denn sonst würde man sie ja nicht getrennt benennen. :zwinker:
     
    #7
    strahlemann, 2 Februar 2007
  8. *PennyLane*
    0
    Ich finds extrem nervig und lächerlich. Wer sich da wirklich ernsthaft diskriminiert fühlt, weil sein Geschlecht nicht gesondert genannt wird, hat meiner Meinung nach einen neben sich her laufen.
    "Studierende" ist besonders toll.:ratlos:
     
    #8
    *PennyLane*, 2 Februar 2007
  9. Fluffy24
    Fluffy24 (36)
    Verbringt hier viel Zeit
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    1
    vergeben und glücklich
    Ich finde das auch ziemlich albern...in Texten stört es nur den Lesefluss und irgendwie ist das auch ziemlich übertrieben...

    Ich werde von meiner Umwelt aber auch sehr oft darauf hingewiesen wenn ich mal nicht ein -in bzw. -innen dranhänge...

    Bspw. wenn mich einer fragt was ich werden will sag ich "Lehrer" und sofort kommt dann öfter dieses dämliche grinsen mit dem Kommentar "Also auch Geschelchtsumwandlung" :rolleyes:

    Dabei gilt für mich der Begriff Lehrer für beide Geschlechter
     
    #9
    Fluffy24, 2 Februar 2007
  10. Piratin
    Piratin (38)
    Beiträge füllen Bücher Themenstarter
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    Verheiratet
    Na da kann ich die Einwände schon verstehen. Man sagt ja auch nicht mehr "Bürokaufmann" sondern "Bürokauffrau" und Ärztin und Kindergärtnerin und Männer sagen Krankenpfleger statt Schwester.

    Mein Zeugnis weist mich als "Magistra Artium" aus, und das finde ich auch gut so.

    Ich meine eher das großgeschriebene -Innen der feministischen Linguistik, nicht die normale Geschlechtsanpassung eines Berufs.

    Das hier sagt Wikipedia dazu:


    * feminine Endungen sollen auch dort gebildet werden, wo dies zu Wort-Neukreationen führe
    * die Anreden "Dame" sowie "Fräulein" sollen ersatzlos gestrichen werden
    * Formulierungen, in denen Frauen über Männer definiert werden ("Herr Müller und Gattin") sollen vermieden werden
    * zur Vereinfachung ausgeschriebener Doppelformen wird der Gebrauch des Binnen-Is empfohlen

    Das umstrittene Binnen-I für Fälle, wo Männer und Frauen gemeint sind, hält sich in Deutschland nur noch in links-orientierten Kreisen wird aber in der Schweiz und in Österreich häufiger verwendet. In Deutschland hat sich dagegen die Schrägstrich-Schreibung allgemein durchgesetzt.

    Das mit dem Herr Müller und Gattin ist so ein zweischneidiges Schwert. Ich bin auch schon als "DonJohnson (mein Freund) und Begleitung" aufgerufen worden und konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen. Aber es war eine Feier vom Verein meines Freundes, er stand da im Mittelpunkt nicht ich. Irgendwann muss er sich vielleicht mal, wenn ich im Mittelpunkt stehe, ein "Piratin und Begleiter" anhören, da erwarte ich von ihm auch dass er nicht den großen Aufstand macht. ;-)
     
    #10
    Piratin, 2 Februar 2007
  11. Numina
    Numina (29)
    ...!
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    Noch nie in der Form gesehen. :grin:
     
    #11
    Numina, 2 Februar 2007
  12. User 15848
    Meistens hier zu finden
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    60
    nicht angegeben
    Mich nervt die ständige Genusanpassung gewaltig, nicht nur das großgeschriebene -INNEN.
    Wenn mich jemand fragt, was ich arbeite oder so, dann sag ich, dass ich Student bin.

    Bei uns an den Unis wird offiziell allgemein der Begriff "Studierende" verwendet, was ich (und alle anderen, die ich kenne) für unangebracht halte, aber noch besser finde, als dann über all StudenINNEN lesen zu müssen.
    Einige meiner Profs sagen (und schreiben) einfach nur Studis. Das geht dann ja noch.
    Und ansonsten hat es sich noch nicht ganz durchgesetzt, überall ein -innen anzuhängen, obwohl wir fast nur aus Frauen bestehen :-D
     
    #12
    User 15848, 2 Februar 2007
  13. Piratin
    Piratin (38)
    Beiträge füllen Bücher Themenstarter
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    1.090
    Verheiratet
    @Marzina: ich zeig dir`s:

    Der StudentInnenRat der Universität Leipzig vermisste bisher ganz oder teilweise die Arbeit und Problemzentrierung auf rechtes, nationales, antisemitisches oder rassistisches Gedankengut im akademischen Milieu in Deutschland. Verschiedene studentische Verbindungen tauchen regelmäßig in Verknüpfung mit rechtsextremen Straftaten, mit Holocaustleugnung oder Fremdenhass auf. Anlaufstellen und Informationsmöglichkeiten für Betroffene, Interessierte und selbst Involvierte gab es bisher nicht.

    Hier setzt das AussteigerInnenprojekt „Presence“ des StudentInnenRates der Universität Leipzig an. „Presence“ wendet sich mit professioneller sozialpädagogischer und psychologischer Unterstützung vor allem an die, die Mitglied in einer studentischen Verbindung sind oder Personen in ihrem Umfeld gefährdet sehen und verfolgt dabei gleichzeitig das Ziel, für das Thema zu sensibilisieren und eine breite Öffentlichkeit zu informieren.

    Wir beraten und unterstützen….

    …StudentInnen, die von Verbindungen/
    Burschenschaften belästigt werden
    …StudentInnen, die in Verbindungshäusern
    wohnen und ausziehen wollen
    …StudentInnen, die Mitglied in Verbindungen
    sind und austreten möchten
    …StudentInnen, die aus Verbindungen
    ausgetreten sind
    …BürgerInnen, die zu den „alten Herren“
    gehören und aussteigen möchten

    Wir sind ein Team aus Diplom - SozialpädagogInnen
    und PsychologInnen, sowie
    weiteren MitarbeiterInnen.
    Wir vertreten einen genderspezifischen
    Ansatz und arbeiten ressourcenorientiert.

    *lach*

    Sorry, sowas könnte ich nicht ernst nehmen, selbst wenn ich wollte.
     
    #13
    Piratin, 2 Februar 2007
  14. since.the.day
    Verbringt hier viel Zeit
    250
    101
    0
    nicht angegeben
    Ich verwende es gerne und häufig und finde es korrekt. Der tägliche Sprach- bzw. Schreibgebrauch ist immerhin gerade wegen seiner Allgegenwart und Alltäglichkeit ein sehr mächtiges Instrument der (Aufrechterhaltung von) Diskriminierung.

    Dass es Texte unlesbarer mache halte ich mal wirklich für ausgemachten Schwachsinn, alsobidde wer bleibt denn bei einem Satz wie "Hier setzt das AussteigerInnenprojekt „Presence“ des StudentInnenRates der Universität Leipzig an." am Wort "AussteigerInnen" hängen, geht nochmal zurück, liest noch dreimal, buchstabiert, schlägt im Wörterbuch nach und nimmt dann den Telefonjoker, um im Gleichstellungsreferat nachzufrage?

    Kann man ganz genauso lesen wie "Aussteigerprojekt", nur dass man bei ersterem eben nicht nur Männer meint. Wer ernsthaft meint, sowas nicht lesen zu können oder aufgrund dessen irgendwelche Texte grundsätzlich nicht ernst nehmen zu können, der/die (;-)) ist entweder zu faul oder einfach geistig unflexibel und in einer "warschonimmersoistauchrichtigso" Haltung gefangen.
     
    #14
    since.the.day, 2 Februar 2007
  15. Sonata Arctica
    Beiträge füllen Bücher
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    248
    623
    vergeben und glücklich
    ich find das total nervig.ich fühl mich auch von den maskulinen worten angesprochen.

    bei mir an der schule ist es andersherum schlimm,also für die handvoll jungs.wir sind eine pta schule und da heißt es auch grundsätzlich DIE pta und nicht DER pta.finde die maskulin-versionen viiiiiel besser ,wenn beide geschlechter angesprochen werden.ist halt kürzer,wen störts,dass es im prinzip nicht korrekt ist?pf
     
    #15
    Sonata Arctica, 2 Februar 2007
  16. ich finds überflüssig und ist reine zeitverschwendung
     
    #16
    Chosylämmchen, 2 Februar 2007
  17. glashaus
    Gast
    0
    Es ist eine Sache der Gewöhnung. Einer meiner Dozenten spricht nur so und auch die Texte/Folien/Skripte sind in der /innen-Version.

    Mich stört das mittlerweile gar nicht mehr und nach einer Gewöhnungszeit stört es auch nicht mehr den Lesefluss o.ä.

    Zur Zeit läuft bei uns an der Uni auch eine Studie zu dem Thema, wie sich eben diese Schreibweise auf die gesellschaftliche Wahrnehmung von Männern und Frauen auswirkt. Bin gespannt, was dabei rauskommt.
     
    #17
    glashaus, 2 Februar 2007
  18. Schildkaempfer
    Verbringt hier viel Zeit
    511
    101
    0
    nicht angegeben
    Die Benutzer und Benutzerinnen :smile:zwinker: ) dieser Schreibweise ignorieren damit die Grundlagen der Grammatik in bezug auf das grammatikalische Geschlecht.

    Jede krampfhafte Verwendung der Verweiblichungsformen sollen doch nur dazu dienen, weltanschauliche Dinge zu transportieren. Allein deshalb lehne ich solche Schreibweisen ab.
     
    #18
    Schildkaempfer, 2 Februar 2007
  19. Hilfiger
    Verbringt hier viel Zeit
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    28
    offene Beziehung
    Ich halte diese "Frau/Man/Mensch-Binnen I"-Schreibweise für überflüssig. Eine Beleidigung für das Auge zum einen, Leserterror zum anderen. Schreibweisen wie „StudentInnen“ sind ganz einfach falsch. Es gibt keine Großbuchstaben innerhalb eines Wortes. Außerdem: wenn ich immer auf den Geschlechtsunterschied eingehen muss, dann ist das doch eigentlich die Niederlage der Emanzipation, welche die Gleichberechtigung fordert. Wenn ich gleich berechtige, dann werte ich doch auch gleich und arbeite nicht laufend die Unterschiede heraus oder weise drauf hin.
     
    #19
    Hilfiger, 2 Februar 2007
  20. User 15848
    Meistens hier zu finden
    3.460
    133
    60
    nicht angegeben
    Das ist auch ein Punkt, den ich so sehe.
    Unser Institutsvorstand fragte mal nach unserer Einstellung und ich sagte: Ich fühle mich diskriminiert, wenn man meint, mich ständig gesondert erwähnen zu müssen. Ich will auch zu der Gruppe von Studenten gehören.
    Es ist ja nicht schlecht, darauf aufmerksam zu machen, dass unsere Gesellschaft von jeher eher männerorientiert war. Aber eigentlich beginnt eine Art von Diskriminierung auch damit, die Gruppe der Frauen aus einer, was den Sexus betrifft, allgemeinen Bezeichnungen einfach herauszunehmen und diese nur noch auf Männer anzuwenden... grad so als hätten Frauen da nix zu suchen. Pff.
     
    #20
    User 15848, 2 Februar 2007

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