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irgendwie enttäuscht, weil es ein Bub wird

Dieses Thema im Forum "Schwangerschaft, Geburt & Erziehung" wurde erstellt von Morcheeba, 30 Mai 2010.

  1. Morcheeba
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    vergeben und glücklich
    Hallo ihr Lieben,

    ich bin grad ein bißchen down und würde mich sehr über etwas Aufmunterung freuen.

    Ich fühl mich selber total kindisch, schuldig und schlecht deswegen, aber ich muss ganz ehrlich zugeben, dass ich über das geschlecht von meinem baby enttäuscht bin :frown:

    es wird ein bub, ich hätte mir ein mädchen gewünscht bzw einfach ein mädchen erwartet. vielleicht, weil ich es von daheim aus so gewohnt bin, wir sind zwei mädchen.

    blöd, ich weiß. andere wünschen sich nichts sehnlicher, als überhaupt schwanger zu werden, und ich hab ein gesundes baby im bauch und lass meine freude durch solche gedanken trüben :schuettel:

    ich weiß auch nicht genau, was es ist, vielleicht die angst, dass mir ein sohn mal nicht so nahe steht wie eine tochter. das gefühl, dass töchter, auch wenn sie erwachsen sind, noch mehr an die eltern gebunden sind, als söhne?

    gibt es vielleicht unter euch auch jemanden, dem es so geht/gegangen ist?

    würd mich wirklich sehr über antworten freuen.

    lg
    kathi
     
    #1
    Morcheeba, 30 Mai 2010
  2. saliko
    Öfters im Forum
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    Zuerst möchte ich sagen, dass ich dich verstehen kann, damit du dich nicht mehr so kindisch mit deinen Gefühlen fühlst, und dann zu meiner Antwort (falls es dich noch für die Einschätzung der Antwort interessiert, ich bin 22):

    Ich war noch nie Schwanger, und somit habe ich nur die Erfahrung als Kind meiner Eltern, die wir alle teilen, und ich bin ein Mädchen, aber ich möchte dir sagen, dass ich denke, es ist völlig egal. Jedes Kind wird immer an seine Mutter gebunden sein. Die Verbindung, die ihr jetzt teilt, geht nicht mehr verloren.

    Du bist anders geprägt, wenn du mit einer Schwester aufgewachsen bist, und deshalb vielleicht nun kurzfristig ein wenig irritiert darüber wie sich die Dinge entwickelt haben, aber es wird schon eine Bedeutung haben, und schon bald wirst du dich über deinen Sohn wieder völlig unbeeinträchtig freuen!

    Es kommt mir außerdem noch der Gedanke, das grade Jungs doch so eine starke Mutterbindug haben, dass es manchmal regelrecht zum Problem werden kann...
     
    #2
    saliko, 30 Mai 2010
  3. User 69081
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    nicht angegeben
    also mir ist es nicht so gegangen aber ich musste feststellen, dass meine Tochter extremes Papakind ist. Da ist nix mit engerer Bindung zur Mama.
    Die erwarte ich eher von meinem Sohn wenn er etwas älter ist
     
    #3
    User 69081, 30 Mai 2010
  4. Bla-Bla-Bla
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    Ich kann dich verstehen. Ich hab zwar keine Kinder, will aber in 3-4 Jahren welche. Und für mich steht jetzt schon fest, dass ich lieber ein Mädchen will. Warum kann ich nicht genau sagen, es ist einfach so. Vielleicht weil ich mit nem Mädel mehr anfangen könnte, schön Haare machen und Puppen spielen, also richtig klischeehaft. Ich bin sogar schon total besessen dadrauf, irgendwann ne Tochter zu haben irgendwie... Jedesmal wenn ich nen schönen weiblichen Namen höre, denke ich, dass wäre was für meine Tochter später. An einen Sohn denke ich irgendwie nie. Und ich glaube ich wäre auch erstmal richtig enttäuscht, wenn ich einen Jungen bekommen würde. Aber er wäre trotzdem mein Kind und ich würde ihn lieben und froh sein, ein gesundes Kind zur Welt zu bringen. Ich glaube da wächst man rein, auch wenn man sich vorher auf eine Tochter versteift hat. Du wirst dich bestimmt daran gewöhnen und dich tierisch auf deinen Sohn freuen und wenn er erstmal da ist, wirst du ihn gegen keine Tochter der Welt eintauschen wollen. So ist zumindest meine Erfahrung im Freundes- und Bekanntenkreis. Also mach dir mal keinen Kopf. Die jetzigen Gedanken verschwinden. Und ich hoffe das tun sie auch bei mir, wenn ich irgendwann vllt. mal mit einem Jungen schwanger sein sollte.
     
    #4
    Bla-Bla-Bla, 30 Mai 2010
  5. User 85905
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    Ich kann "leider" nicht mit der Erfahrung dienen, dass ich von dem Geschlecht meines Kindes enttäuscht war. Aber ich will dir sagen, dass ich dich dennoch gut verstehen kann (heute meinte ich erst zu Schatzi, dass wir mindestens so lange Kinder in die Welt setzen müssen, bis wir ein Mädchen haben :ashamed: :grin:).
    Ich bin mir sicher, dass du noch vor der Geburt dich so sehr daran gewöhnt hast, dass du dich auf deinen Sohn freust! Du wirst in den nächsten Wochen völlig unbewusst dir nicht mehr dein Kind sondern deinen Sohn vorstellen. Wie er mit Papa fußballspielend im Park oder Garten herumtollt. Wie spitzbübisch er mit einem Irokesenschnitt aussehen würde und wie toll doch eigentlich der Name klingt, welchen ihr euch aussuchen werdet.
    Du wirst deinen Sohn letztendlich nicht weniger lieben, als du es bei einer Tochter getan hättest und deshalb musst du dich wegen deiner jetzigen Gefühle überhaupt nicht schämen! :knuddel:
     
    #5
    User 85905, 30 Mai 2010
  6. Morcheeba
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    vergeben und glücklich
    hallo ihr lieben,

    danke für die antworten und für so viel verständnis :smile:

    ich weiß auch nicht, bei mir war es irgendwie auch so, wie es bla bla bla schreibt. ich hab mir irgendwie immer gedacht, dass ich mal zwei mädchen haben werde, so wie es bei uns auch war. ich hab auch immer nur nach mädchennamen gesucht, die mir gefallen und beim einkaufen immer auf die süssen sachen in rosa geschaut!

    aber tja, das leben spielt halt anders! manchmal denk ich mir eh so wie saliko, es wird schon seinen sinn haben bzw soll einfach so sein, dass ich einen sohn habe. also ich versuch eh schon, mich in die richtige denkrichtung zu bringen ;-)

    dann ist wieder für ein paar tage alles fein... und dann kommen halt wieder diese gedanken "ein mädchen wäre mir aber schon lieber gewesen". ich hoffe aber auch, dass das spätestens dann vorbei ist, wenn ich ihn nach der geburt das erste mal in den armen halten kann!

    auf ein paar dinge hab ich mich halt schon gefreut später, wo ich mir jetzt denke, dass das mit einem sohn nicht so möglich ist wie shoppen gehen, gemeinsames wellness weekend, gemütlicher kaffeetratsch...

    aber gut, wahrscheinlich gibt es dann andere dinge, die wir gemeinsam machen können, die auch schön sind...
     
    #6
    Morcheeba, 30 Mai 2010
  7. User 20976
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    Seit wann weißt Du denn, dass Du einen Sohn in Dir trägst und keine Tochter?

    Ich finde es gut, dass Du diese Enttäuschung erkennst, in Worte fasst und nicht nur sagst "ach, egal, Hauptsache gesund". Im Moment bist Du eben traurig, weil Du eine andere Erwartung hattest und es Dir nicht egal ist.

    Ich vermute wie die anderen, dass Du Dich an den Gedanken gewöhnen wirst und die Freude über die Schwangerschaft zurückkehrt.

    Mach Dich nicht fertig, nur weil Du so empfindest, wie Du eben JETZT empfindest.

    Mein Freund hat übrigens einen Bruder und zwei Schwestern - die Bindung zu den Eltern ist sehr verschieden, eine Tochter und ein Sohn sind ihrer Mutter nah, die anderen beiden waren ihrem Vater näher (der allerdings nicht mehr lebt). Bei seinen fünf Neffen und Nichten ist die Bindung zu den Eltern auch sehr indidivuell ausgeprägt. Hab keine Angst, dass ein Sohn (später) auf jeden Fall "cool" und distanziert sein wird und ein Mädchen auf jeden Fall "anschmiegsam" und nah.

    -
    Bis zu einem gemeinsamen "Wellness-Weekend" dauerts auch noch ein paar Jährchen :grin:. Übrigens sind auch Mütter und Töchter nicht automatisch beste Freundinnen, wenn die Töchter erwachsen sind... Mein Rat: Gegenwart genießen, nicht zu sehr ausmalen, wie Dein Leben in zehn-zwanzig Jahren sein wird, sondern im Jetzt leben. *pathos*

    Ich selbst bin weder schwanger noch hab ich einen akuten Kinderwunsch, aber mir fallen immer nur schöne Jungennamen ein, ich mag nix in rosa und hätte eher Horror, wenn ich an Prinzessinnenverkleidungen und Haare flechten denke... Wenn ich also mal über mich als Mutter nachgedacht habe, sah ich mich eher mit ein oder zwei Söhnen. :zwinker: Wie es dann tatsächlich wäre, wenn ich mit einer Tochter schwanger wäre: keine Ahnung. Wohl auch ein Schade-hab-mir-das-anders-ausgemalt-Gefühl... Hab seit Donnerstag einen Neffen, hätt mich aber auch über eine Nichte gefreut. Jedenfalls ist die Möglichkeit, dass es eine Tochter werden könnte, NICHT der Grund, dass ich nicht unbedingt Kinder will und gegenüber mir selbst als Mutter eher skeptisch bin. :zwinker:
     
    #7
    User 20976, 30 Mai 2010
  8. Aliena
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    Das kann ich so unterschreiben :jaa:
     
    #8
    Aliena, 30 Mai 2010
  9. Morcheeba
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    vergeben und glücklich
    danke für die liebe antwort :herz:

    du, ich weiß es eh schon lange, dass es ein bub wird, ich bin schon in der 34. woche! und wie ich es erfahren hab, hab ich es so gehandhabt, wie du gesagt hast. ich hab den gedanken nicht zugelassen bzw verdrängt und meine enttäuschung mit niemandem besprochen. ich wollte es mir irgendwie selbst nicht eingestehen. aber jetzt, wo die geburt näher und näher rückt kommen die gedanken wieder hervor und ich hab das gefühl, dass ich mich damit befassen möchte, bevor das baby auf die welt kommt.

    das, was du geschrieben hast, dass ein mädchen nicht automatisch lieb und anschmiegsam ist und ein bub nicht distanziert und cool trifft meine eigentliche befürchtung eigentlich genau. das ist wirklich das, was mich am meisten sorgt! aber du hast eh recht, das ist wahrscheinlich wirklich nix als klischee. vielleicht sollte ich mein verständnis von männlich und weiblich überdenken, ist vielleicht nicht mehr ganz zeitgemäß :cool:
     
    #9
    Morcheeba, 30 Mai 2010
  10. tainted.beauty
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    Mir ging es ganz genau. Ich habe mir wirklich mehr ein Mädchen gewünscht und war auch fast die ganze Schwangerschaft etwas traurig drüber. Aber glaub mir, sobald er da ist, wird dir das sowas von egal sein. Heute bin ich sogar froh, dass ich einen Jungen habe und das obwohl ich mir, seit ich denken kann, immer ein Mädchen gewünscht habe. :zwinker: Keine Angst, das wird vergehen, auch wenn ich das auch nie so wirklich glauben konnte.
     
    #10
    tainted.beauty, 30 Mai 2010
  11. User 15352
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    Ich find's schade, dass auch noch in der heutigen Zeit so stark "gegendert" wird. Jungs sind wild und spielen Fußball, Mädchen mögen Puppen und Schminke :ratlos:.

    Gerade neulich hab ich einen kleinen Jungen in der H&M-Kinderabteilung bei den Accessoires sehnsüchtig eine bunte Perlenketten anstarren und anschließend von seiner Mutter mit den Worten "Das ist doch Mädchenkram!" weggezogen werden sehen. Ich find's blöd, Kinder so auf Rollenmuster festzulegen.

    Warum sollte der Junge sich nicht auch für Mode interessieren dürfen? Warum das Mädchen nicht gerne Fußball spielen?

    Ich war zum Beispiel das totale Anti-Mädchen: Raspelkurze Haare, permanent zerrissene Klamotten, Barbiepuppen hatten Hausverbot und am liebsten bin ich auf Bäumen herumgeklettert :grin:. Oder mein Vater: Sohn einer alleinerziehenden Mutter, der am liebsten gekocht und gelesen hat (und das damals in den 50er/60er Jahren!).


    Was ich sagen will: Hab doch nicht jetzt schon eine so vorgefertigte Meinung von Deinem Kind im Hinterkopf :zwinker:!
    Jeder Mensch ist anders und genauso, wie ein Junge nicht automatisch bedeutet, dass Du in ein paar Jahren einen sich raufenden Schmutzfink im Hause haben wirst, ist ein Mädchen ebenfalls kein Garant für entspannte Shoppingtouren und Wellnessabende :zwinker:...
     
    #11
    User 15352, 30 Mai 2010
    • Danke (import) Danke (import) x 8
  12. User 20976
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    Da hat Daylight recht. Ich bin auch ein "untypisches" Mädchen gewesen und sollte daher wissen, dass Mädchen nicht automatisch rosa mögen "müssen". Trotzdem sah ich mich im Fall der Fälle eher mit Söhnen als mit Töchtern. :ashamed:

    Übrigens spielt der Sohn von einer Freundin mit seinen drei Jahren sehr gern mit seiner Puppe. Er hat auch schon mit einem Ball unterm Pulli gespielt, er sei schwanger :grin: (als seine Patin, meine Schwester, schwanger war). Seine liebste Kindergartenfreundin hatte eine absolute Prinzessinnenphase, jetzt ist sie lieber Pirat.

    Morcheeba, Du weißt also schon länger, dass es ein Junge wird - aber anscheinend ist JETZT die Empfindung der Enttäuschung so richtig "an die Oberfläche" gekocht. Nimm sie hin. Beschäftige Dich damit. Du bist keine "schlechte" Mutter, weil Du von einer Tochter träumst und nun einen Sohn bekommst und Du traurig bist.

    Und mach Dir klar, dass Dein Kind Dein Kind ist. Es wird eventuell charakterlich anders sein, als Du Dir wünschst. Es wird Dich enttäuschen. Du wirst stolz auf Dein Kind sein. Du wirst es lieben. Du wirst auch mal wütend sein und dann erschrocken, dass Du so empfinden kannst. Dein Kind wird manche Deiner Erwartungen erfüllen - aber es ist nicht dazu da, um Deinen Erwartungen zu entsprechen.

    Sei gespannt auf Deinen Sohn.

    Wie geht es denn dem werdenden Vater damit? Hast Du mit ihm über Deine Gefühle gesprochen?
     
    #12
    User 20976, 30 Mai 2010
  13. Aliena
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    Mit dem Rollendenken habt Ihr natürlich recht. Ich war auch kein typisches Mädchen, hatte eine Autorennbahn statt Barbies :grin: Ich glaube, bei mir kommt es daher, dass in meinem Freundeskreis mehr Mädels als Jungen geboren wurden und ich denen einfach näher stehe. Wie auch immer, man muss es nehmen, wie es kommt und wird sein Kind nicht mehr hergeben wollen, egal welches Geschlecht es hat :zwinker:
     
    #13
    Aliena, 30 Mai 2010
  14. klatschmohn
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    Irgendwann hatte ich auf Arbeit ein Gespräch mit einigen Müttern und sie erzählten mir, dass im ganzen Freundeskreis zur Zeit irgendwie nur Jungen geboren werden bzw. wurden- und bei irgendeiner Feier wurde dann das Thema angesprochen und dann weinten alle zusammen, weil sich alle ein Mädchen gewünscht haben :grin:.

    Ich möchte mich natürlich nicht darüber lustig machen- das ist das letzte was ich möchte. Einige dieser Babys sind jetzt schon auf der Welt und glaube mir- alle sind überglücklich.

    Was ich damit eigentlich sagen will- ich glaube das, was du jetzt erlebst erleben sehr viele Frauen, doch die wenigsten stehen es sich ein. Weil alle erwarten von der werdenden Mama zu hören: Es ist mir egal was es wird, Hauptsache gesund. Aber ich glaube ein nicht kleiner Prozentsatz der Schwangeren hat einen Wunsch- ob nun ausgesprochen oder nicht.

    Ich habe nicht vor noch dieses Jahr schwanger zu werden- aber ich weiß, dass ich nicht mehr die jüngste bin. Und wenn ich schwanger sein werde, werde ich mir auch ein Mädchen "ersehnen"- da bin ich mir sicher. Ich hab auch nur Mädchennamen auf meiner Liste die ich mit "tollen" Namen fülle seit ich 12 bin :grin:. Aber ich weiß auch sicher, dass ich, wenn ich mein Baby dann im Arm halten werde überglücklich sein werde ganz egal, welches Geschlecht es hat- und alles dafür tun werde um es glücklich zu machen.
     
    #14
    klatschmohn, 30 Mai 2010
  15. Beastie
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    mir gings auch so wie dir.
    ich wollte gerne ein mädchen und war traurig, als ich wusste, es wird ein junge.

    und gleichzeitig fühlte ich mich so schuldig, dass ich traurig war. sollte ich nich einfach froh sein, dass er gesund is?
    das ich überhaupt ein kind haben kann?

    ich wars aber nicht. natürlich war es mir wichtiger, dass er gesund ist und ich hätte das geschlecht nicht gegen eine krankheit getauscht. aber ich dachte von mir auch immer, ich wäre eigentlich eher eine mädchenmama.

    aber weißt du, als mein sohn dann da war, war es egal. er war da und ich lieb(t)e ihn von anfang an.

    und mein sohn is so ziemlich das verkuschelste und schmusigste kind, das ich kenne ^^ (und das einzige, das mit 5 autorennen fahren kann, wie ein erwachsener und ebenso stundenlang diskutieren kann, wenn er seinen kopf durchsetzen will :grin:)

    deine sorgen dahingehend sind unbegründet.

    im übrigen: ich bin eher ein papakind und mein bruder ein mamakind.
    mein sohn ist übrigens tatsächlich ein papakind.
     
    #15
    Beastie, 30 Mai 2010
  16. SchwarzeFee
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    Liebe Morcheeba,

    deine Geschichte kommt mir sehr bekannt vor.
    Genau das Gleiche, was du hier schilderst, hat mir vor einigen Monaten auch meine Schwester erzählt.
    Sie hat bereits eine Tochter und sie wollte gerne noch ein Kind. In unserer ganzen Familie wurden bisher nur Mädchen geboren (6 insgesamt), so dass die Wahrscheinlichkeit wirklich hoch war und jeder rechnete auch schon damit.
    Dann wurde ihr gesagt, dass es ein Junge wird und sie war wirklich entäuscht.
    Erschwerend kam hinzu, dass nicht nur sie entäuscht war, sondern auch ihr Mann und ihre kleine Tochter... Sie alle wollten doch so gern ein Mädchen...
    Und auch sie hat sich - wie du - darüber geärgert, dass sie überhaupt traurig ist, denn der kleine Wurm kann ja nix für sein Geschlecht....

    Aber glaube mir, das vergeht.... :jaa:
    Im Laufe der Schwangerschaft wirst du dich mehr und mehr daran gewöhnen, dass du einen kleinen Knaben in dir trägst. Du fängst an, nach Jungensachen Ausschau zu halten, du gestaltest das Zimmer, kaufst Spielzeug, überlegst dir einen Jungennamen.... und mit der Zeit gewöhnst du dich immer mehr daran und du freust dich auf deinen Jungen....
    Bei meiner Schwester war es schlussendlich so, dass sie gar kein Mädchen mehr wollte :zwinker:
    Vor 3 Tagen hat sie dann einen gesunden Jungen zur Welt gebracht und der ist so verdammt knuffig, dass keiner aus der Familie auch nur einen Gedanken daran verschwendet, dass es eigentlich ein Mädchen werden sollte....
    Glaub mir.... dass du ein Kind in dir trägst, ist das beste, was dir passieren konnte....
    Sei ruhig traurig, aber glaub mir (und es wird 100 %ig passieren), es kommt die Zeit, wo du dich mehr denn je auf DEINEN kleinen Jungen freuen wirst....

    Ich wünsche dir und dem kleinen Krümel alles Gute :smile:
     
    #16
    SchwarzeFee, 30 Mai 2010
  17. Zantedeschia
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    nicht angegeben
    Du bist doch wirklich nicht die erste Frau, die sich eine Tochter wünscht - ich glaub das hat ein bisschen damit zu tun, dass man sich selbst in seinen Kindern sieht oder sehen möchte!
    Aber sieh die positive Seite: Du hast dich schon jetzt mit dem Gedanken auseinandergesetzt, dass ein gewisser Unterschied zwischen der Vorstellung von deinem Kind und dem tatsächlichen Kind besteht - und kannst damit auch umgehen. (Es gibt Eltern, die begreifen das erst wenn ihr Kind ihnen irgendwann mit 15 eröffnet, dass es Yoga nicht mag und auch nicht Shiazu-Masseur werden will wie die Eltern, sondern lieber eine Offizierslaufbahn einschlagen will.) Wahlweise auch umgekehrt :smile2:

    Ich glaube außerdem, dass die Enttäuschung weggeht, wenn es nicht mehr um eine abstrakte Vorstellung von einem Kind geht, sondern um Philipp-Alexander, der immer so süß sein Näschen rümpft (oder so ähnlich).
     
    #17
    Zantedeschia, 30 Mai 2010
  18. Morcheeba
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    17
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    vergeben und glücklich
    Hmmm... wenn ich mir die antworten so durchlese, kommt es mir so vor, dass sich eigentlich die meisten ein mädchen wünschen, oder?? es scheint so, als ob sich über ein mädchen alle sofort freuen, an einen buben muss man sich wohl irgendwie erst gewöhnen :-(

    dass sich jemand sehnlichst einen bub wünscht und über ein mädchen enttäuscht ist, gibt es offensichtlich eher selten, oder doch??
     
    #18
    Morcheeba, 30 Mai 2010
  19. Aliena
    Aliena (38)
    Sehr bekannt hier
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    vergeben und glücklich
    Vielleicht eher bei den Vätern :grin: Wobei diese ihre Mädels ja dann auch vergöttern :zwinker:
     
    #19
    Aliena, 30 Mai 2010
  20. User 15352
    Beiträge füllen Bücher
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    1.502
    Verheiratet
    Ich würd mich über beides gleichermaßen freuen :smile:.
    Denn wie gesagt: Es ist nicht (nur) das Geschlecht, das einen Menschen ausmacht, sondern vor allem sein Wesen - und wie genau das aussehen wird, weiß man ja sowieso noch nicht vorher :grin:...
     
    #20
    User 15352, 30 Mai 2010

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