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Ist es für uns zu spät?

Dieses Thema im Forum "Beziehung & Partnerschaft" wurde erstellt von °Axiom°, 3 Oktober 2008.

  1. °Axiom°
    °Axiom° (26)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Einen wunderschönen guten Tag auch.

    Nach ziemlich langer Abwesenheit will ich mir auch mal wieder zu Wort melden.
    Und dazu auch noch gleich mit einem kräftigen Kloß im Hals und einem dicken Problem ...

    Ich will nicht, das mir jemand sagt, was ich tun soll ... helfen kann mir dabei wahrscheinlich sowieso niemand ...
    Einfach nur ein paar andere Sichtweisen.

    Aaalso, ich leg eifnach mal los.

    Undzwar ist mein Freund vor 4 Wochen zu mir, meiner Mutter und meiner Schwester gezogen.
    Zwar einerseits motiviert, jedoch mit ganz vielen anderen Erwartungen.
    Eigentlich sollten meine Mutter und meine Schwester gar nicht mehr da sein ... schon längst in Italien.
    (Der Grund warum sie noch da sind ist eine andere Geschichte)
    Wir hatten verdammt viele Pläne und waren so neugierig und gespannt auf alles ...
    Aber es kam eben anders ... er war zwar aufgrund der Arbeit nur am Wochenende zu Hause, jedoch ging alles scheif.
    Es konnte auch nicht gut gehen ... vier verschiedene und auch noch chaotische Charaktere auf einem Haufen ... irgendwi haben wir uns ständig gegenseitig angenervt und gestresst.
    Jeder war auf seine Art frustriert:
    Meine Mutter, weil sie eben noch nicht auswandern durfte und doch weg wollte ...
    Meine Schwester, weil sie keine klaren Verhältnisse hatte ... und wir zwei eben, die Pläne und Ideen hatten, uns selbst verwirklichen und austoben wollten ... nun mussten wir so viel Rücksicht auf die anderen nehmen als sonst ...
    Von Wochenende zu Wochenende wurde die Luft immer dicker und die Situation immer angespannter ...
    Dazu kam, das er einen mittleren bis schweren Autounfall hatte ... das hat ihn psychisch verdammt stark mitgenommen.
    Die Streitereien wurden von Wochenende zu Wochenende immer mehr, mein Verhalten ihm gegenüber immer unberrechnbarer und aggressiver bishin zu Handgreiflichkeiten ...

    Letzt Woche Freitag passierte es ...
    Wir waren abends weg gewesen zum Konzi mit vielen Freunden verabredet ... und am Samstag war unser Umzug geplant, weil wir aus der alten Wohnung raus mussten.
    Jedenfalls, wollte er das wir eher gehen um eben fit für den nächsten Tag zu sein, ich war daraufhin total zickig und gemein zu ihm ... woltle eben nicht gehen, weil ich noch die Band von einem guten Freund sehen wollte und eben die Leute, die ich lange nicht mehr gesehen hatte ...
    Auf dem Weg nach Hause stritten wir heftigst, ich wollte ihn gar nicht erst verstehen ... ich lief die ganze Zeit vor und knallte ihm die Tür vor der Nase zu, wollte ihn nicht herein lassen ...
    Das ganze artete in einem heftigen Streit aus, in dem Sachen rumflogen, ich ihn mit Sachen bewarf udn mächtig wütend und aggressiv war. Ich wusste echt nicht wohin mit meiner Wut ...
    Jedenfalls schliefen wir in getrennten Betten.
    Samstagmorgen sagte er mir, dass er das so nicht mehr könne ... ihm das Risiko zu hoch sei ... wenn er mit mir zusammenwohnt.
    Das ich ihm gegenüber eben so unberrechenbar, aggressiv und gemein bin.
    Ihm aus der Wohnung werfen will, wir in getrennten Betten schlafen, ...
    Er sagte er braucht Zeit zum nachdenken, aber auch das er eben nicht mehr kann ...

    Und nun bin ich hier ... verdammt verzweifelt und weiss nich was ich tun soll ... ich will ihn nicht aufgeben, habe Angst ihn zu verlieren ...

    Irgendwie weiss ich gerade echt nicht weiter ...
     
    #1
    °Axiom°, 3 Oktober 2008
  2. User 20976
    (be)sticht mit Gefühl
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    vergeben und glücklich
    Wie wärs, wenn Du ihm das alles so erzählst, wie Du es uns erzählt hast?

    Also Deine Wahrnehmung der letzten Wochen, Deine Ängste, Deine Selbstvorwürfe, Deine Fragen.
     
    #2
    User 20976, 3 Oktober 2008
  3. User 66223
    User 66223 (31)
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    das hört sich gar nicht gut an....

    du musst lernen deine agressivität im zaum zu halten! nicht nur damit eure Beziehung wieder besser wird, sondern in erster linie wegen dir!

    du hast selber gemerkt dass du damit alles kaputt machst, also tu was dagegen. Probier nicht immer gleich so auszuflippen, sondern geh ruhiger ran! ich weiß ich hab einfach zu reden, aber wenn du dich da nicht änderst, wirst du es dann in jeder weiteren beziehung schwer haben.

    lass deinem freund jetzt zeit und setzt euch in ein paar tagen nochmals zusammen und redet miteinander.
     
    #3
    User 66223, 3 Oktober 2008
  4. User 70315
    User 70315 (28)
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    hallo.

    meine situation ist momentan deiner sehr ähnlich. kurz vorm zusammenziehen letzte woche haben meine freundin und ich uns getrennt. und wohnen jetzt zusammen, mehr schlecht als recht.

    ich glaube, ihr solltet beide jetzt getrennt voneinander über alles nachdenken und euch klar werden WO genau der punkt ist, aufgrund dessen die krise anfing.
    war es deswegen, weil ihr beide zusammen mit deiner mutter und deiner schwester lebt und die darauf folgenden diskrepanzen untereinander, dieses "aufschaukeln" wie du es nennst?
    oder war dies sozusagen nur der auslöser und nicht der grund an sich?
    wie auch immer, ihr wisst durch den "knall" letzte woche freitag, dass ihr an der Beziehung arbeiten müsst.
    aber natürlich sollten beide dafür bereit sein.

    hört er sich denn sehr endgültig an in seiner entscheidung? also hat er jetzt direkt schluss gemacht? oder seid ihr momentan eher in einer beziehungspause?
     
    #4
    User 70315, 3 Oktober 2008
  5. °Axiom°
    °Axiom° (26)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    Das habe ich ihm alles so gesagt ...
    Immer wieder. Und genau das ist das Problem.
    Wenn jemand imme rwieder verspricht er würde sich ändern und bessern, aber dabei nichts anderes bei rumkommt als mehr Streit, mehr Ärger, mehr Aggressionen ... dann sind diese Versprechungen einfach nicht mehr glaubhaft.

    Ich habe mich was das angeht selbst belogen, mir was vorgemacht.
    Gedacht habe ich, dass ich es alleine anpacken und schaffen könnte ... war mir zu Stolz mir selbst einzugestehen, dass ich doch Hilfe brauche ...

    Eben. Das ist ja der springende Punkt.
    Ich bin jetzt, leider fast oder schon zu spät, bereit professionelle Hilfe anzunehmen.
    Montag gehe ich zum Arzt und hole mir eine Überweisungfür einen Psychotherapeuten ...
    Ich denke, dass wird das Beste sein.
    Ich will das so unbedingt so sehr, das bin ich ihm einfach schuldig ...

    Ich bin bereit dafür, vom Kopf her.
    Mich dem zu öffnen und eben Ratschläge und Hilfe anzunehmen udn umzusetzen. Ich sehe ein das ich das brauch und das es anders nicht geht ...

    Naja ...
    An sich ja ... er betitelt es selber nicht als endgültigen Schluss oder als Auszeit.
    Ich stehe da vor keiner klaren Tatsache, weiss ja selber ncihtmal was das gerade zwischen uns ist ...
     
    #5
    °Axiom°, 3 Oktober 2008
  6. Fuchs
    Planet-Liebe-Team
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    Genau das ist das Entscheidende an der Sache. Das hört sich für mich so an, als ob du die Gespräche reduzieren und die Taten erhöhen solltest. Es gehen viele Beziehungen daran kaputt, dass irgendein Problem in der Luft hängt und immer größer wird, ein Part beteuert, er wird was dran ändern, aber im Endeffekt der Ärger aber wächst.

    Das große Problem an solchen Dingen ist, dass du hier eine charakterliche Änderung vollziehen musst, indem du deine Aggressionen und die "Zickigkeit" unter Kontrolle bekommst. Das kann Jahre dauern, die man typischerweise in einer Beziehung nicht zur Verfügung hat. Solche Veränderungen geschehen so langsam und kaum bemerkbar - zudem wenn das Umfeld natürlich solche Ausbrüche von dir begünstigt. Von daher wird es sehr schwer und entbehrungsreich für dich werden. Ich will es dir nicht schwarzmalen, aber du musst sozusagen eine starke mentale Haltung zu dieser Problematik gewinnen, um sie auch wirklich konsequent durchzuziehen. Mache diese Sache auch für dich und nicht (allein) für die Beziehung! Wenn du dieses Verhalten beibehälst, wirst du auch in (potentiell künftigen) anderen Beziehungen nicht glücklich werden.

    Ich finde es gut von dir, dass du dir psychologische Hilfe suchst. Ein Therapeut kann dir helfen, die Ursachen für dein Verhalten aufzudecken und dir Strategien vermitteln, wie du mit soetwas umgehen kannst. Er ist ein Werkzeug, um an dir selbst zu arbeiten, was du gut nutzen solltest. Ich hoffe, du findest einen guten!

    Mehr gibt es nicht zu sagen - du hast das alles schon gut selbst analysiert. Jetzt heißt es Zähne zusammenbeißen, das beste hoffen und gegen dich selbst kämpfen.

    Viel Erfolg!
     
    #6
    Fuchs, 3 Oktober 2008
  7. °Axiom°
    °Axiom° (26)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    Sorry, das ich mich erst jetzt melde ...

    Eben. Und alleine, dass ich diese Erkenntniss erst so spät gewonnen habe ... das lässt micht nicht an mir selbst zweifelb, abe rich bin sehr von mir selber enttäuscht.
    Ein ziemlich komisches, unangenehmes und trauriges Gefühl.
    Aber es bringt mich in keinem Fall voran, wenn ich jetzt im Selbstmitleid versinke ... ich bin ziemlich motiviert udn optomistisch es in den Griff zu bekommen .... so sehr will ich das.
    Nicht nur für ihn - trotz allem ich es ihm schuldig bin und er es mehr wert ist als alles andere ...
    Sondern auch für mich selber, weil ich es in Zukunft so sehr viel besser machen will ... und es mir in meinem Job nicht erlauben kann ...
    Ein weitere, der vielen Punkte, die dafür sprechen - mich darin bestärken es anzugehen und durchzustehen.
    Mich eben nicht hemmen oder verzweifeln lassen ...
    Im Gegenteil, es gibt mehr sehr viel Kraft und motiviert mich, treibt mich an.

    Ich habe zielich lange egbraucht, um mir selbst einzugestehen, dass ich eben doch professionelle Hilfe brauche.
    Das ich mit mir selber nicht weiter komme.
    Ich war mir sehr, sehr lange zu stolz für das alles ...
    Wollte mir Schwächen udn Fehler nicht eingestehen, nun weiß ich dass es dafür fast zu spät ist und ich es doch so sehr ändern will ...
    Mich und mein Verhalten.


    Aber es gibt Neuigkeiten:
    Habe mich egstern mit meiner besten Freundin getroffen und beschlossen, dass ich mit ihr zusammen in die Wohnung ziehen werde.
    Wir werden quasi eine Weiber-Wohngemeinschaft gründen ... und ich freue mich so sehr darauf.

    Mit ihm konnte das mit dem "Wir ziehen jetz auf Teufel komm raus zusammen Plan" nicht funktionieren. Er war wahnsinnig gefrustet, weil er sich einfach nicht der Verantwortung nicht gewachsen fühlte und uns selber nicht als reif genug dafür einschätzte, womit er auch Recht hatte und ich es mal wieder nicht akzeptieren wollte.
    Nein, ich wollte ihn bei mir - um jeden Preis.
    Er jedoch hatte von Anfang an Ängste und Zweifel, dem allen gegenüber ... wusste das wi beide wahnsinnig unter Druck udn Zwängen stehen würden, weil eben verdammt viel für beide auf dem Spiel steht.
    Die Wohnung, die wir beide brauchen - die sich einer allein aber nicht leisten kann ... und eben die Beziehun, die unter alldem unbewussten Frust sehr leiden würde und eben auch schon gelitten hat (Eisbergmodell).
    Nun wird es alles beim alten bleiben, wir werden uns anch wie vor am WE sehen, er wird sich nicht mit dem was er so sehr hasst und wofür er sich selber nicht bereit fühlte, belastet fühlen ... eigene Haushaltsführung, sehr viel Verantwortung, Stress, etc.
    Er kann am WE einfach wie immer nachhause kommen und brauch sich um nichts zu kümmern ...

    Dazu kommt, das er mich gestern angerufen hat ...
    Er hat zudem erzählt, dass er einen neuen Job hat (bis jetzt hat er üer eine Zeitarbeitsfirma in Hof gearbeitet).
    Letzte Woche Samstag hatte er mir egsagt, dass er nicht gücklich wird mit der Arbeit dort, er will so egrne fort gehen udn viel Geld verdienen ... weil er jetzt noch unabhängig ist und es eben tun kann ...
    Naja jetzt hat er etwas und klang gestern sehr froh darüber - ich habe ihm gesgt das ich mich so sehr fü ihn freue.
    Der Haken udn gleichzeititg das Beste was uns passiere kann an der Sache ist, das er nur alle 6 Wochen heimkommen würde ...
    In dem Moment klingt es erstmal viel ... aber ich denke es ist das Beste so.
    Ich kann mich in den 6 Wochen auf mich, die Psychotherapie und meine Ausbildung in der ich ohnehin sehr eingespannt bin konzentrieren udn mir die Zeit dafür nehmen.
    All das habe ich ihm auch gesagt ... und er meinte, das er nicht glaubt, dass ich 6 Wochen lang auf ihn warten würde ...
    Da heb ich nur egsagt, dass ich jetzt auch auf ihn warte, aus Liebe und das ich es mir sehr einfach machen und mit meiner MUtter nach Italien mitgehen könnte - was ich abe rnicht tue.
    Nein, ich werde alles für ihn tun, was in meiner Mahct steht ...
     
    #7
    °Axiom°, 4 Oktober 2008
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    #8
    °Axiom°, 4 Oktober 2008

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