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Ist es nicht doppelzüngig gegen Studiengebühr zu sein aber Führerschein zu machen?

Dieses Thema im Forum "Umfrage-Forum" wurde erstellt von Theresamaus, 14 Juli 2008.

Status des Themas:
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  1. Theresamaus
    Benutzer gesperrt
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    nicht angegeben
    Führerschein ist ganz schön teuer. Die allermeisten machen den Führerschein und geben dafür auch Haufen Geld aus. Aber es studieren nicht alle. Viele Studenten protestieren gegen Studiengebühren. Dabei ist die Studiengebühr pro Semester 500 € oder weniger, der Führerschein kostet viel mehr.

    Ist es nicht doppelzüngig, wenn man als 18-Jähriger Geld für den Führerschein auftreiben kann, aber die gleiche Person angeblich keine Studiengebühr auftreiben kann?
     
    #1
    Theresamaus, 14 Juli 2008
  2. Moonlightflower
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Also in Österreich zahlt man als Student keine Studiengebühr wenn man Studienbeihilfe bekommt, von daher hab ich das Problem nicht!

    Meinen Führerschein hab ich mir allerdings von dem Geld bezahlt, dass meine Großeltern von klein auf für mich angespart haben- sonst hätte ich damit auch noch warten müssen!

    Off-Topic:
    Von meinem eigenen ersparten hab ich mir einen Laptop gekauft :grin:
     
    #2
    Moonlightflower, 14 Juli 2008
  3. Samaire
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Doch, ist es

    "doppelzüngig" ist zwar mEn nicht der richtige Ausdruck dafür, aber man weiss ja, was gemeint ist :tongue:
     
    #3
    Samaire, 14 Juli 2008
  4. Wowbagger
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Nein?

    Zumal das Topic eine andere Frage enthält als der Inhalt des Threads.
     
    #4
    Wowbagger, 14 Juli 2008
  5. Theresamaus
    Benutzer gesperrt Themenstarter
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    nicht angegeben
    Hää?
     
    #5
    Theresamaus, 14 Juli 2008
  6. Cheater!
    Cheater! (31)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Das eine hat doch mit dem anderen überhaupt nix zu tun.

    Ich bin btw für Studiengebühren und habe auch einen Führerschein :smile:
     
    #6
    Cheater!, 14 Juli 2008
  7. Theresamaus
    Benutzer gesperrt Themenstarter
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    nicht angegeben
    Wieso haben sie miteinander nichts zu tun? Worauf ich aufmerksam machen will ist, dass viele Studenten, die gegen Studiengebühren sind, mit 18 anscheinend genug Geld hatten um den Führerschein zu machen. Konsequent wäre es, wenn sie auch keinen Führerschein haben, weil sie arm sind. Aber für den Führerschein haben sie Geld. :engel:
     
    #7
    Theresamaus, 14 Juli 2008
  8. User 37284
    User 37284 (31)
    Benutzer gesperrt
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    vergeben und glücklich
    das hat doch damit überhaupt nichts zu tun.
    Sicherlich hat man wohl genug Geld den Führerschein zu machen, man bezahlt ja auch die Studiengebühr aber muss man es deswegen gutheißen?? :ratlos: :ratlos:
     
    #8
    User 37284, 14 Juli 2008
  9. Theresamaus
    Benutzer gesperrt Themenstarter
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    nicht angegeben
    Man könnte auch gegen den teuren Führerschein protetieren. Aber das tut keiner, weil er dann keinen kriegt :cry: Feigheit ist das.
     
    #9
    Theresamaus, 14 Juli 2008
  10. drusilla
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Meine besten Freundinnen und ich haben allesamt den Führerschein einmalig für ca. 900 € gemacht.
    Im Falle von Studiengebühren wäre ich aber bereits im 2. Semester über diesem Betrag. Für die mindestens 3 Jahre bis zum Bachelor + mindestens 2 Jahre zum Master müsste ich dann 5000 € bezahlen.

    Einmal auf ca. 1000 € zu sparen ist etwas anderes, als alle halbe Jahre wieder 500 € zusätzlich locker zu machen.

    Gott sei Dank sind Studiengebühren hier (noch) verboten...
     
    #10
    drusilla, 14 Juli 2008
  11. User 37284
    User 37284 (31)
    Benutzer gesperrt
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    vergeben und glücklich
    Der Unterschied dabei ist aber, dass der Führerschein noch nie kostenlos war. Abgesehen davon ist das ja auch verständlich, sonst würde es keine Fahrschulen, Fahrprüfer mehr geben aber Bildung sollte kostenlos sein!
     
    #11
    User 37284, 14 Juli 2008
  12. Wowbagger
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    In der Überschrift sagst du, es sei doppelzüngig gegen Studiengebühren zu sein, aber nen Führerschein zu haben. Hier mutmaßst du, es sei doppelzüngig, sich keine Studiengebühren leisten zu können, aber nen Führerschein.
    Hast du es nach weiß-der-Teufel-wie-vielen Fragen nicht mal raus, etwas eindeutig formulieren zu können oder denkst du gar nicht drüber nach, was du hier ins Forum wirfst?

    So oder so eine dumme Frage, weil mein Führerschein mein Privatvergnügen ist, während ich von einem Grundrecht auf Bildung, bzw. Zugang zu Bildung ausgehe.
     
    #12
    Wowbagger, 14 Juli 2008
  13. Theresamaus
    Benutzer gesperrt Themenstarter
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    nicht angegeben
    Das ist alles Ansichtssache. Fahrschulen könnte man auch verstaatlichen und die Fahrlehrer verbeamten damit der Führerschein kostenlos wird :engel: Alles Ansichtssache.
     
    #13
    Theresamaus, 14 Juli 2008
  14. Lenny84
    Gast
    0
    das ist der punkt, da stimme ich komplett zu - auch wenn mich die studiengebühren zum glück nicht in der höhe belastet haben.
     
    #14
    Lenny84, 14 Juli 2008
  15. *PennyLane*
    0
    Hä? :-D Ich versteh den Zusammenhang von Führerschein und Studiengebühren irgendwie gar nicht.
    :ratlos:

    Ich finde bei beidem doof, dass es so teuer ist. Aber den Führerschein muss ich doch nicht machen, während ich das Studium für meinen Lebensplan brauche.
    Außerdem ist das Studium VIEL teurer.
    Warum sollte ich gegen was protestieren, was ich freiwillig mache?
    Als ich mein Studium begonnen habe, gab es noch keine Studiengebühren. Man wird also gezwungen zu bezahlen, wenn man fertig werden will (und wer hört nach 4, 5, 6, 7 Semestern deswegen auf?).
    Also irgendwie erschließt sich dieser Gedankengang mir gerade nicht.
     
    #15
    *PennyLane*, 14 Juli 2008
  16. User 44981
    User 44981 (29)
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    Das hat doch überhaupt nichts miteinander zu tun.

    Ein Führerschein ist für jeden, der nicht in einer Großstadt mit hervorragenden öffentlichen Verkehrsmitteln lebt, einfach notwendig. Er ist zwar viel zu teuer und besitzt viel zu viele Einschränkungen... aber trotzdem ist er einfach eine Investition, die man tätigen muss, um ein einigermaßen angenehmes Leben führen zu können.
    (Zumindest in meiner Gegend kommt man mit Öffentlichen Verkehrsmitteln nicht weit und die Fahrpreise sind so hoch, dass ein Auto kaum höhere Kosten verursacht)
    Von daher fände ich Demonstrationen gegen den unnötig teuren Führerschein und die unnötigen Einschränkungen genau so gut wie Demonstrationen gegen Studiengebühren.

    Und Studiengebühren: Prinzipiell muss man zwar nicht studieren... aber trotzdem finde ich, dass diese Gebühren sinnlos sind.
    Unser Staat gibt viel zu wenig Geld für Bildung aus, obwohl das sicherlich eine Investition in die Zukunft ist, die sich durch eine deutlich bessere wirtschaftliche Situation in einigen Jahrzehnten mit Sicherheit mehrfach wieder auszahlt.
    Andere Staaten haben das erkannt. Nur in Deutschland ist man leider noch nicht so weit. Da muss es der Wirtschaft (und damit auch der Bevölkerung) erst mal richtig dreckig gehen, bevor man auf die Idee kommt, dass sich Investitionen in die Bildung lohnen.
    Dass es schon diverse beängstigende Anzeichen für zukünftige wirtschaftliche Probleme gibt, die man durch eine Verbesserung der Bildung lösen könnte (Fachkräftemangel), wird von der Politik ebenso konsequent ignoriert, wie die Tatsache, dass es genügend Beispiele gibt, wie eine sinnvolles kostenloses Bildungssystem aussehen kann und dass dieses äußerst positive Auswirkungen haben kann (s. z.B. Dänemark).
     
    #16
    User 44981, 15 Juli 2008
  17. xoxo
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    Ich musste meinen Führerschein machen, sonst hätte ich kein Au Pair werden können. Jetzt fahre ich eh kein Auto mehr, ich mag öffentliche Verkehrsmittel. Ich mag es auch nicht, dass viele Leute behaupten, dass sie ein Auo brauchen. In Wirklichkeit wären 90% der Stellen mit öffentlichen Verkehrsmitteln, Rad und zu Fuß zu erreichen. Oder aus einer Kombination. Ich weiß nicht mehr wieviel ich für meinen Führerschein bezahlt habe, da mir das Ding so unwichtig ist, aber ich hab letztes Jahr 1000 € für Studiengebühren hingeblättert, die jetzt aber Gott sei Dank wieder abgeschafft wurden. Ich bin übrigens auch auf Demos gegangen. :zwinker:
     
    #17
    xoxo, 16 Juli 2008
  18. Koyote
    Koyote (38)
    Verbringt hier viel Zeit
    781
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    Verheiratet
    Die Frage ist wohl aber in welcher Zeit?

    Wenn man von einem normalen 8 Stunden Arbeitstag+ Mittagspause ausgeht, dann macht es schon einen Unterschied ob man 25min mit dem Auto pro Strecke braucht, oder 2 Stunden mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
    Und nein, ich wohne nicht mitten auf dem Dorf, und die Beispielhaft genannte Arbeitsadresse ist der Hamburger Flughafen...

    So Dinge wie Schichtdienst spreche ich dabei gar nicht an...

    Die Meinung, man könne alle Arbeitsplätze problemlos mit öffentlichem Nahverkehr erreichen, ist genau so realitätsfremd wie der Glaube der Politiker, man könne ja einfach dichter an seine Arbeitsstelle ziehen und bräuchte daher keine Pendlerpauschale...
    Wenn man heutzutage beruflich erfolgreich sein will ist Mobiltät eine der wichtigsten Vorraussetzungen...
    Und dann nützt mir kein (stündlich verkehrendes) öffentliches Verkehrsmittel was mich in kürzester Zeit um 7:35 an meine Arbeitsstelle bringt wenn die Arbeit um 7:30 anfängt!
    Und jeden Tag 55min warten ist wohl kaum möglich...

    Gruß
     
    #18
    Koyote, 16 Juli 2008
  19. User 44981
    User 44981 (29)
    Planet-Liebe Berühmtheit
    4.093
    348
    2.105
    Single
    Das mag vielleicht in Großstädten gelten... aber sonst ist ein Verzicht aufs Auto zumindest mit einem immensen Zeitverlust verbunden...
    Mit dem Auto fahre ich in 20 Minuten zur Uni. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln wäre ich über eine Stunde unterwegs und müsste auch noch ewige Wartezeiten verkraften, weil die Busse nur stündlich oder teilweise sogar nur alle 2 Stunden fahren...
    Und auch der finanzielle Vorteil wäre äußerst gering, weil ich zusätzlich zum Studententicket für den Verkehrsverbund meiner Unistadt auch noch wahnsinnig teure Monatskarten für den Verkehrsverbund, in dem meine Heimatstadt liegt, kaufen müsste.

    Ebenso sind große Einkäufe ohne Auto unmöglich. Wie soll man denn z.B. mehr als 2 Getränkekästen in den öffentlichen Verkehrsmitteln transportieren können?!? - Somit muss man auch noch häufiger einkaufen gehen, was wieder einen immensen Zeitaufwand mit sich bringt.

    Wenn ich ohne Auto auskommen müsste (und an meinem derzeitigen Wohnort bliebe), hätte ich keine Zeit mehr für ein wenig Privatleben und wohl nicht mal genügend Zeit, mich um mein Studium zu kümmern...
    Und ein Umzug in die Unistadt ist aus finanziellen Gründen unmöglich.

    Von daher ist für mich (und auch für viele andere Leute, die in meiner Gegend wohnen) ein Leben ohne Auto schlicht unmöglich.
     
    #19
    User 44981, 16 Juli 2008
  20. Schweinebacke
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
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    4.660
    nicht angegeben
    Ich finde es ok, das man für beides latzt, ist schließlich letztlich beides sein Privat"vergnügen".
    Ich sehe auch kein wirkliches Grundrecht auf Bildung, im Prinzip heisst das nämlich nix anderes als das mir die Allgemeinheit mein Studium finanzieren müsste und das kann nicht angehen. Das man Studiengebühren sozialverträglich gestalten muss ist natürlich klar.
     
    #20
    Schweinebacke, 16 Juli 2008

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