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  • sweatheart543
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    18 Dezember 2009
    #1

    Ist euch eine lange Partnerschaft wichtig oder ständiges Verliebtsein?

    Ich würde gerne wissen, ob euch wichtiger ist, dass ihr einen Partner möglichst lange habt oder ob es euch wichtiger ist das ihr Schmetterlinge im Bauch habt, also ständig verliebt seit? Fakt ist das dieses Verliebtsein nach ein paar Jahren nicht mehr stark da ist und das sich dann eine andere Art von Liebe entwickelt. Man kennt einander, zieht zusammen und merkt das der Partner einige "störende" Eigenschaften hat, man sich vielleicht auch mehr streitet.

    Würdet ihr die Beziehung aufrecht erhalten oder würdet ihr auf die Suche nach etwas neuem gehen? Beginnt nicht mit einem anderen Partner nach einiger Zeit ein ähnliches Szenarium, mit anderen Störfaktoren?
     
  • Riot
    Gast
    0
    18 Dezember 2009
    #2
    Ich finde Verliebtsein zwar super, aber die Vertrautheit in meiner jetzigen Beziehung ist mir dann doch lieber. Außerdem habe ich auch jetzt (wir sind zwar erst 1,5 Jahre zusammen, wohnen aber schon zusammen) des öfteren Momente, in denen ich ziemlich verliebt bin.
    Am Anfang hatte ich zwar mehr Herzklopfen und alles, aber eben auch eine gewisse Ungewissheit, ich war auch relativ eifersüchtig - das hat sich ziemlich verändert, ich habe jetzt fast absolutes Vertrauen, mich wirft nichts mehr so leicht aus der Bahn und insgesamt ist die Unsicherheit einfach weg.
    Und das ist wirklich schön. :herz:

    Eben.
    Irgendwann erreicht nunmal jede Beziehung den Punkt, an dem nicht mehr alles aufregend ist und man nicht mehr stundenlang im Bett liegt und "sich was erzählt".
     
  • User 22419
    Sehr bekannt hier
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    nicht angegeben
    18 Dezember 2009
    #3
    Ich wollte noch nie eine Beziehung, um eine Beziehung zu haben oder verliebt sein, um diese Verliebtheitsgefühle zu spüren. Bisher hab ich immer einen Mann kennengelernt, mich verliebt und dann wollte ich genau diesen Kerl und mit dem eine Beziehung. Nicht wegen der Beziehung, sondern wegen des Kerls. Unterschied klar? ;-)
    Wenn mir an dem Menschen, mit dem ich eine Beziehung habe, viel liegt (und das tut es, sonst hätte ich diese Beziehung ja nicht), dann ist mir das selbstverständlich wichtiger als Schmetterlinge im Bauch oder anderer Verliebtheitskram. Frisch verliebt ist toll, spannen und alles neu und aufregend - aber auch anstrengend und mit großem Unsicherheitsfaktor. Brauch ich nicht unbedingt. Und das angenehme leichte Verliebtheitsgefühl, das kann sich auch -ganz unstressig- nach jahrelanger Beziehung ab und zu noch für besondere Augenblicke einstellen.
     
    • Danke (import) Danke (import) x 1
  • xoxo
    Sophisticated Sexaholic
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    Verheiratet
    18 Dezember 2009
    #4
    Weder noch.
     
  • mondiane
    Gast
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    18 Dezember 2009
    #5
    Ich finde Verliebtsein garnicht so schön...Ich hab's langsam einfach satt! Aber auch nur deswegen, weil ich immer nur verliebt war und nie wirklich ruhig und vertrauensvoll geliebt habe, bzw. das Gefühl hatte so geliebt zu werden! (Dabei verlieb ich mich noch nichtmal so oft...)

    Das ist genau das, was ich mir für mich wünsche: Eine vertrauensvolle Beziehung von der man irgendwie spürt und weiss, dass sie nicht so vieles auseinanderwerfen kann! Aber da jetzt keiner (mehr) in Sicht ist, muss ich sagen, dass die Sehnsucht auch schon wieder für beides weg ist :grin: Ist halt nur da, wenn sich ein "Opfer" findet...

    Achja und ich finde diese "Störfaktoren" sind doch auch gut! Auch wenn man dieses PROblem erstmal nur negativ sieht, aber wenn man genauer hinschaut, lernt man doch am meisten über sich selbst, wenn man mit anderen Menschen zusammen ist, weil diese einen irgendwie spiegeln...es sei denn, man ist bereit zu lernen und somit zu reifen! Ich mein, man kennt einen Menschen niemals bis zum Geht-Nicht-Mehr und wenn man mal versucht sein Aufmerksamkeit auf das Gute im anderen zu richten und dankbar zu sein, kann diese Verliebtheit ja auch noch lange andauern (für die, die es wollen...)!
     
  • User 38570
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    in einer Beziehung
    18 Dezember 2009
    #6
    So Fakt finde ich das nicht. Wenn man das Verliebtsein an den Schmetterlingen festmacht, dann bin ich auch nach über sechs Jahren noch verliebt...

    Tendenziell investiere ich immer in eine langjährige Partnerschaft, aber nicht um jeden Preis. Wenn irgendwann der Punkt kommt, wo ich eben keine Schmetterlinge mehr im Bauch habe, also mein Partner nicht mehr der Mittelpunkt ist, dann ist es Zeit, die Beziehung zu beenden. Liebe und Verliebtheit schließen einander nicht zwingend aus.

    Ein ständiger Beziehungswechsel zwecks ständigem Verliebtseins wäre aber nicht meins, dafür bin ich zu konservativ. Ich brauche eine harmonische und stimmige Beziehung als Ausgleich zu meinem Job.
     
  • User 88899
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    vergeben und glücklich
    18 Dezember 2009
    #7
    Beri mir ist diese Verliebtheit auch nach 12 Jahren noch nicht weg und das ist mir auch wichtig. Ich kanns mir ohne nicht wirklich vorstellen. Ein bisschen weniger wäre ok, denke ich.
     
  • User 53338
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    offene Beziehung
    18 Dezember 2009
    #8
    Ich würde (m)eine lange Beziehung nicht für "ein paar Schmetterlinge" aufgeben - denn früher oder später vergehen auch die wieder. Ich weiß nun auch nicht, wie es in 10 Jahren aussieht, im Moment (nach 6 Jahren Beziehung) sind meine Schmetterlinge noch vorhanden - nicht immer und andauernd, aber zwischendurch prickelt es doch ganz schön wieder und das alte Gefühl des frisch-Verliebt-seins ist wieder da. :herz: Zudem weiß ich, dass ich ein sehr komplizierter und anstrengender Mensch bin... mein Partner versteht mich, kennt mich und ich vertraue ihm und Vertrauen ist etwas, dass nur die aller, aller wenigsten Menschen von mir bekommen und im Moment ist er der einzige, der dieses Gut von mir zeugeteilt bekommt. Ich glaube nicht, dass ich einem anderen Menschen noch mal so viel schenken und geben kann von demher...
     
  • ViolaAnn
    ViolaAnn (27)
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    Verheiratet
    18 Dezember 2009
    #9
    Ich habe den Fehler Anfang des Jahres getan. Und ich bin heil froh das ich das wieder rückgängig machen konnte, mein Freund ich und arbeiten immer noch daran, aber es wird immer besser... das das ganze Vertrauen wieder zurück kommt. Sind nun schon über 3 Jahre insgesamt zusammen und ich habe die gute Hoffnung das, es auch noch viele Jahre geben wird. Nie wieder ohne ihn.

    Eins hat mir diese kurze Verliebt Phase gereicht, in der ich mit einem anderen zusammen war.
    Richtige Liebe, die tief vom herzen kommt wo man sich in und auswendig kennt, kann keiner ersetzen.

    Und selbst wenn mal wieder so eine Zeit kommen sollte, wo ich mich verliebe, werde ich deswegen meine Beziehung nicht wieder aufs spiel setzen. Dafür ist mir mein Freund viel zu wichtig.

    Heute kann ich sagen, ich habe lieber eine lange Beziehung wo man sich wirklich kennt. Als ein neues, unbekanntes Abenteuer wo die Flammen genauso schnell wieder erlöschen wie sie aufgebrannt sind.

    Das Gefühl von wirklicher Liebe und die Verbundenheit die man mit seinem langjährigen Partner hat ist auch deutlich stärker und vor allem intensiver.

    LG ViolaAnn
     
  • Luc
    Luc (31)
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    nicht angegeben
    18 Dezember 2009
    #10
    Leider kenne ich nur das verliebtsein. Es hat nie so lang gehalten. ;(
    Aber ich will die lange beziehung sicherlich erfahren.

    Eine Affäre, ONS, Rumknutschen hatte ich schon. Ich merke irgendwie, dass ich dafür eigentlich nicht so der Typ bin. Vor allem bei ONS finde ich es nicht so toll, weil oft die Frauen Liebe und Sex nciht trennen können. Nachher entstehen komische Situationen. Ich mag kein Arschloch sein, das ist das Problem. Dafür können Frauen aber das langsame Küssen für mich etwas zu gut von Spass und Liebe unterscheiden. :frown:
     
  • MsThreepwood
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    19 Dezember 2009
    #11
    Ich bin höchst selten verliebt und mag das Gefühl auch nicht. Bevorzuge daher eine lange glückliche Partnerschaft, in der sich echte Liebe entwickelt :smile:
     
  • User 10802
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    19 Dezember 2009
    #12
    Verliebt sein ist für mich was tolles - und auch wenn dieses Gefühl in einer langen Partnerschaft schwächer wird, manchmal kaum noch spürbar, blitzt es in einer gewissen Art bei mir in Langzeitbeziehungen doch immer wieder auf. Die echte Liebe als tiefempfundenes Gefühl ist für mich aber wesentlich wichtiger und auch nochmal schöner - wenn ich wählen müsste, fiele die Wahl daher wohl immer gegen die Verliebtheit und für die Liebe in einer langfristigen Partnerschaft aus. :smile:
     
  • Lily87
    Gast
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    19 Dezember 2009
    #13
    Ich bevorzuge eine lange Partnerschaft, die bis ans Lebensende hält (dafür muss man auch was tun, zb immer reden, wenns ein Problem gibt, so vermeidet man große Streiterein)
     
  • wellenreiten
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    nicht angegeben
    19 Dezember 2009
    #14
    nach ein paar jahren nicht mehr da? also ich habe dieses schmetterlinge-kribbeln-dingsda nur ganz am anfang, wenn alles noch neu ist und diese spannung in der luft liegt. und ja, es wäre grandios toll, wenn ich das immer und ohne pause und überhaupt haben könnte!

    deshalb beende ich meine beziehung nicht, weil dann dürfte ich nie eine haben... aber so eine grundsätzliche sehnsucht danach, die existiert trotzdem.
     
  • VelvetBird
    Gast
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    19 Dezember 2009
    #15
    Das muss sich doch nicht ausschließen.
    Ich bin jetzt 4,5 Jahre mit meine Partner zusammen und kann nicht behaupten, dass ich nicht mehr verliebt wäre (vielleicht verschwindet es ja erst nach 5, 10 oder gar 15 Jahren? Ich weiß es nicht). Ich liebe ihn, die Beziehung ist anders als noch zu Beginn, irgendwie inniger und vertrauter. Aber ich bin auch nach wie vor noch verliebt, ich habe öfter noch Schmetterlinge im Bauch, wenn er unerwartet meine Hand nimmt, wenn er meine Wange küsst, wenn er mich überraschend vom Bahnhof abholt, etc.
    Wäre dieses Verliebtsein irgendwann nicht mehr vorhanden, würde ich mich trennen. Ich liebe und vertraue auch meinen Eltern und meinen Freunden auf eine bestimmte Art und Weise. Aber um eine Beziehung mit jemandem zu führen, muss ich in denjenigen verliebt sein.
     
  • Fuchs
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    Moderator
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    19 Dezember 2009
    #16
    "Störfaktoren" ist ja nett ausgedrückt... :tongue:

    Verliebtsein hat viele unangenehme Nebenwirkungen und macht mich völlig unbrauchbar und irrational. An sich tue ich alles, um diesen Zustand zu vermeiden. Wenn ich mir vorstelle, ich wäre ständig verliebt würde ich wohl irgendwann irre werden und mich von einem Häuserdach stürzen oder sowas in der Art... :grin:

    Von der Perspektive wäre mir dann doch eine Partnerschaft lieber, da es doch ungleich mehr Vorteile mit sich bringt, mit dem richtigen Partner das Leben zu teilen und sich gegenseitig zu komplettieren. Allerdings reicht dafür eine Beziehung allein noch lange nicht, sondern man muss auch in die Beziehung jede Menge Arbeit investieren und nicht stillstehen. Dann hat man mit Streits oder irgendwelchen "schlechten" Eigenschaften des Partners auch kein Problem. Ein Wettrennen ist das aber trotzdem nicht: eine Beziehung gewinnt nicht dadurch an Qualität, dass man möglichst lange Zeit aufeinanderhängt, sondern dass man seine Beziehung intensiv lebt, auf allen Ebenen genießt und sich in ihr/durch sie weiterentwickelt.

    Von daher würde ich die tiefgehende intensive Beziehung der einfach nur langen Beziehung wo es vielleicht schon zu viele "Störfaktoren" gibt vorziehen, was nicht heißt, dass tiefgehende intensive Beziehungen nicht potenziell auch ewig anhalten können...
     
  • User 48246
    User 48246 (31)
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    vergeben und glücklich
    19 Dezember 2009
    #17
    Verliebt sein ist ja wirklich ganz schön.... alles ist neu und aufregend. Man hat kribbeln im Bauch und vergisst alles andere.

    Aber ist das wirklich so erstrebenswert?

    Gerade diese Aufregung.. man ist nicht wirklich entspannt, kann sich nicht so fallen lassen, wie man es bei einem längeren Partner machen kann.
    Ständig hat man Angst etwas falsch zu machen... etwas zu tun, was der andere nicht weiß/mag/kennt.

    In einer Beziehung kennt man gegenseitig seine Gewohnheiten und Macken. Man kann viel mehr "ich" sein... man gibt sich nicht so gezwungen Mühe "toll" zu sein, denn der andere liebt einen so wie man ist. Man muss sich nicht verstellen.

    Ausserdem ist eine vertraute, innige Liebe ein viel tieferes Gefühl. Nicht so oberflächlich.

    Man kann sich auf etwas verlassen und muss nicht ständig Angst haben, dass sich so eine "richtige" Liebe vielleicht gar nicht einstellt, wenn erst die rosa Brille weg ist.

    Allerdings verschwindet diese rosa Brille ja oft auch gar nicht völlig. Denn das ist ja das was eine schöne Beziehung ausmacht: Vertrautheit und trotzdem immer wieder dieses Verliebtheitsgefühl, wenn etwas schönes passiert!!
     
  • User 38494
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    Verheiratet
    19 Dezember 2009
    #18
    ein sehr treffender post, den ich so unterschreiben würde. :jaa:

    liebe bedeutet eben auch kompromisse eingehen zu können und zu wollen. :zwinker:
    der mensch an meiner seite ist nunmal nicht perfekt ... genausowenig wie ich es sein kann.

    wirklich stören tut mich an meiner frau beispielsweise nichts.
    ich nehme sie so wie sie ist und liebe "das gesamtpaket". :zwinker:
     
  • Lily87
    Gast
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    19 Dezember 2009
    #19
    Wenn ich liebe, bin ich auch gleichzeitig verliebt. Zwar anders als am Anfang, aber dennoch schön. :smile:
     
  • User 49007
    User 49007 (30)
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    Verheiratet
    19 Dezember 2009
    #20
    Was will ich mit einem Partner den ich nicht liebe, und was will ich mit einem Partner den ich zwar liebe aber mit dem ich nicht lange zusammen sein kann.
    Ich will beides. Aber eine lange Beziehung schliesst ja liebe nicht aus. Irgendwann sind vielleiht die ganz grossen Schmetterligne die man in den ersten Wochen hat verflogen, aber liebe ist sicher lange da.
    Klar wenn die mal nicht mehr ist kann man es beenden..aber lieber lange Beziehung als nie was ernstes
     

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