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Ist God nur ein Sinnbild unserer Fantasie?

Dieses Thema im Forum "Geschichten, Gedichte und Nachdenkliches" wurde erstellt von Blueheaven, 13 Juni 2004.

  1. Blueheaven
    Gast
    0
    Ist God nur ein Sinnbild unserer Fantasie oder eine "Person", die wir uns wünschen,damit das Leben uns mehr Sinn macht?Damit wir stärker werden?
    Gibt es überhaupt irgend einen Beweis ,dass er existiert?
    Nein!Und trotzdem beten viele Menschen vor dem Essen oder dem zu Bett gehen,in der Kirche,an Beerdigungen,u.s.w!
    Ich selbst finde, es ist Ansichtssache!
    Jeder hat heutzutage,dass Recht auf Meinungsfreiheit!
    Meiner Meinung nach, ist "God" "erfunden" worden , damit die Menschen sich anständig benehmen und so in den Himmel kommen!
    Doch wieso gibt es dann den Teufel und die Hölle?
    Wenn es doch God gibt der über alles herscht,dann könnte er doch auch den Teufel fort schicken,oder?
    Wieso gibt es dann noch Krankheiten und Kriege?
    Würde er das zu lassen?So viele Meschen leben in großer Armut und viele haben kein zu Hause!
    Will er das?
    Ich finde,das wenn es God geben würde ,ist er nicht fähig alles Elend auf der Erde zu beenden!Ich glaube ebenso auch nicht an den Teufel oder die Hölle und habe auch nichts mit ähnlichen Dingen am Hut!
    Aber wenn ich ehrlich bin versucht mit God zu sprechen, hab ich auch schon!
    Ich bin jedoch zu dem Entschluß gekommen ,dass jeder seine eigene Religion hat und das jeder auch an etwas anderes glaubt!Zum Beispiel glaube ich,dass die Seele nach dem Tod in den Himmel steigt und seine geliebten Menschen von da aus beobachtet!Aber vieleicht ist es ja auch nur Wunschdenken!So vieles sind bei uns sind nur Wünsche, die einfach nicht real sein können.........


    :gluecklic
    Wie seht ihr das?
    Gibt es wirklich einen God?
    Woran glaubt ihr?
     
    #1
    Blueheaven, 13 Juni 2004
  2. spacko
    spacko (41)
    Verbringt hier viel Zeit
    223
    101
    0
    vergeben und glücklich
    Guten Morgen,
    also ich habe gerade ein zwei Glas Wein getrunken aber ich versuche dennoch halbwegs zusammenhängend zu schreiben.

    AAlso:
    Beweise das es einen Gott (So wird das im deutschen richtig geschrieben :zwinker: ) gibt, gibt es selbstverständlich nicht. Deshalb "glauben" wir ja auch an ihn und "Wissen" ihn nicht. Auch wenn wir Christen glauben, dass Christus der "Sohn Gottes" ist besteht die Möglichkeit dass wir uns irren und in Wallhalla als Essgeschirr dienen werden. :bier: So ist das halt mit dem Glauben.
    Das schon mal zuerst.

    So und nun zu den anderen Fragen. Ab hier wird es recht kompliziert und vermutlich umständlich. Ausserdem ist das meine persönliche Interpretation und von daher nicht verbindlich. Bitte trotzdem lesen.

    So nun:
    als erstes ein kurzer Exkurs zum Thema Teufel:
    Teufel ist ein anderes Wort für Satan, was übersetzt "Verwirrung" bedeutet. Dementsprechend ist der Teufel keine "erfindung" Gottes oder eine Personm sondern der Teufel steckt in uns selbst. Wenn wir, im Glauben, verwirrt sind entfernen wir uns von Gott --> der "Teufel" (Satan) bestimmt unser Verhalten.
    Warum schickt Gott den Teufel nicht fort?
    Das größte Geschenk Gottes ist unser Recht auf freuen Willen. Dieses Recht schliesst auch die Abkehr von Gott oder Verwirrung ein. Würde Gott den Teufel abschaffen, nimmt er uns den freien Willen und macht uns zu Marionetten. Das ist aber nicht seine Ansicht, da er möchte, dass wir aus freien Stücken zu ihm finden (o.k. ein bisscdhen Schwülstig ausgedrückt, aber das beste was mir einfiiel)
    Gott gibt der Menschheit die Gelegenheit zu lernen. Lernen kann der Mensch aber nur aus Fehlern. Würde Gott Kriege oder Leid verhindern, könnte sich die Meschheit nicht entwickeln, da sie aus den Fehlern nicht lernen kann.

    Warum lässt Gott Armut und Leid in der Welt zu?
    Aus einem ähnlichen Grund:
    Wir haben die Chance selbst Verantwortung zu übernehmen. Würde Gott Leid verhindern, würde er massiv in unser Leben eingreifen und unser Recht auf ein selbstbestimmtes Leben wieder beschneiden. Den selbtst entscheiden zu dürfen birgt auch eine Große verantwortung dem anderen Gegenüber. Man muss auf sich und den anderen Achtgeben.

    So nun zum Thema Himmel und Hölle:
    Ich bin überzeugt, dass Gott uns nicht in die Hölle verdammt. das machen wir ganz alleine. Geht man von der Definition aus, dass der Himmel Nähe zu Gott ist; ist die Hölle ferne von Gott. Da Gott uns aber annimmt liegt es an uns welche Nähe wir zu Gott ertragen können.
    Wenn man also Stirbt und Got gegenübersteht steht man auch sich selbst gegenüber. Man sieht sein Leben und seine Einstellungen vor sich und kann sich nicht mehr selbst in die Tasche lügen. Im Licht dieses Gütigen und liebenden Gottes gibt es nun zwei Möglichkeiten:
    erstens man sieht seine Fehler und sie tun einem aufrichtig leio, und man kann Gott trotzdem noch in die Augen sehen, kann man zu ihm kommen und es in der Nähe seiner Lieb aushalten.
    Ist man aber nicht fähig "sich selbst" weiter in die Augen zu sehen, kann man diese bedingungslose Liebe nicht ertragen und muss sich von Gott wieder entfernen. Diese Gottesferne ist dann die Hölle. Ich sehe Gott mit all seiner Liebe scheitere aber an mir selbst diese Liebe auszuhalten. Das ist wirklich grausam.

    so jetzt ist Bettzeit morgen geht es weiter.
    Gruß
    Spacko
     
    #2
    spacko, 13 Juni 2004
  3. schurik01
    Verbringt hier viel Zeit
    61
    91
    0
    Single
    Das Thema ist für mich reihner Unsinn. Das Wort Gott kamm bei mir nur im Reli-Unterricht vor. Wofür soll ich bitteschön an ihn glauben? Wär ich vielleicht in Afrika... oder so da würde ich noch wegen Hoffnung vielleicht noch beten, aber sonst ist das für mich ein Thema, welches mir am A**** vorbeigeht.
     
    #3
    schurik01, 13 Juni 2004
  4. Blueheaven
    Gast
    0
    Du musst nicht daran glauben!

    Natürlich musst du nicht an ihn glauben! :zwinker:
    Oder an das, was es da noch so gibt!
    Aber man muss sich wenigstens auch mal mit dem Thema befassen und den anderen die Chance geben darüber zu erzählen!
    Im Grunde glaube ich ja auch nicht daran!In der Schule habe ich auch nie Religion gewählt, sondern Philosophie!(Was mir bestimmt auch viel besser liegt)Trotzdem ist es eine Sache, über die ich oft nachdenke!Was ist, wenn es ihn doch geben würde und ich ihn jedoch verleumde.Bin ich dann ein schlechter Mensch?....




    Gruß
    Blueheaven
     
    #4
    Blueheaven, 13 Juni 2004
  5. Lichttänzer
    Verbringt hier viel Zeit
    69
    91
    0
    Single
    Den Ausführungen von spacko ist meiner Meinung nach nichts mehr beizufügen. Diese Formulierungen könnten unsere lieben Kirchenväter beruhigt in ihre Katechismen aufnehmen. Deshalb kann ich nur noch meine persönliche Meinung zu dem Thema beisteuern:

    (Das klingt jetzt wahrscheinlich auch ziemlich schwülstig.) Für mich ist die Existenz von Gott eindeutig und unwiderlegbar bewiesen, wenn ich mir ein Lebewesen aufmerksamer betrachte. Genaugenommen beweist sich das Vorhandensein eines göttlichen Wesen oder Geistes am Besten bei einem Menschen:
    Angefangen von den kleinsten Organellen, die in jeder der Milliarden Zellen Sekunde um Sekunde ihre Arbeit verrichten, die sich zu Gruppen und Organen zusammenschließen, bis hin zu dem hochkomplexen, von den Menschen nie ganz verstandenem Hirn formen all diese Dinge ein Lebewesen, in dem in jeder Sekunde mehr passiert als alle Computer dieser Welt jemals notieren könnten. Das erstaunliche an diesem Lebewesen Mensch ist aber nicht nur seine Komplexizität, sondern vor allem sein Geist, der, obwohl wir alle aus den selben wenigen Grundbaustoffen bestehen, doch so verschieden sein kann. Einfach ausgedrückt ist dies für mich der erste Beweis für die Existenz irgendeiner größeren Macht.
    Der zweite Beweis gibt sich für mich über die erwähnte Komplexizität: Ich kann mir unter Aufbietung aller angeblicher Zufälle der Evolution hinweg nicht vorstellen, dass ein solches Wesen zufällig entsteht. Die Voraussetzungen auf unserem Planeten sind so gering (wie viele Stoffe fasst das PSE? 70? 80?), dass ich mir nicht denken kann, dass aus purem Zufall heraus etwas entsteht, was die gesamte Landfläche eines Planeten erobert. Nein, da steckt etwas größeres dahinter als das bloße, unbeabsichtigte Zusammenspiel von ein paar Atomen und ein bisschen Sonnenlicht.

    Und zu deiner letzten Frage, Bluehaven: Egal ob es ihn gibt oder nicht, wenn du ihn verleumdest ist das ein Teil deiner (gottgebenen) Selbstbestimmung.


    Ich hoffe, das war einigermaßen nachvollziehbar :zwinker:
     
    #5
    Lichttänzer, 13 Juni 2004
  6. emotion
    Verbringt hier viel Zeit
    927
    101
    0
    Single
    Mache dir Gott nicht zum Bild.
    Wir können uns ihn nicht vorstellen (materiell), also spielt die Fantasie bei uns wohl eine Rolle.

    Wer sind wir, auf diese Frage eine Antwort zu erwarten ?
    Was sehen wir, was können wir blicken, was erfahren ?
    Wir kennen unsere Welt nicht (richtig), wir wissen nicht, was hinter dem Ereignishorizont (des Urknalls) liegt, wir erahnen nur die Substanz und die Gesetzmäßigkeiten innerhalb unserer Bewußtseinsebene (Eben das, was der Urknall uns für eine Welt erschaffen hat.
    Gibt es mehr, gibt es vor dem Urknall zeitlich, räumlich oder sonstwie (Dimensionen ? ) noch was ?
    Wäre dem so, könnten wir nach heutigem Wissen niemals über diesen Tellerrand (Ereignishorizont ) schauen ?
    Wohl eher wahrscheinlich ?!

    Und selbst unsere Welt können wir nicht in aller Konsequemz erfahren, was wir gelb sehen, ist alle Farben, außer Gelb.
    Wer traut seinem Hirn ?
    Folgern sich unsere Entscheidungen nicht nur aus erlernten Mustern ?
    Auch aus Neugier, aber nur im Rahmen unserer Wahrnehmungsfähigkeiten, unserer Umwelt.

    Sind wir nicht nur Information ?
    Sind wir nicht eigentlich nur Bits und Bytes ?
    Ist die schwarze Materie vielleicht der Informationsträger, sind die Strings, Quarks und Co. aus denen sich unser Universum zusammensetzt nicht "nur" Informationseinheiten ?

    Gibt es ein "Nichts" ?
    Geht das ?
    Wo ist "Nichts" ?
    Allein durch die Benennung ist "Nichts" dann nicht doch schon wieder was ?
    Am Anfang war das Wort ?

    Wie kreativ kann die Evolution sein ?
    Es gibt Pflanzen, die ahmen das Aussehen und den Geruch von Insektenweibchen nach, um die Männchen anzulocken, die dann in ihren Blütenkelch fallen, und beim durchkriechen den Samen aufnehmen, und verteilen.

    Wie kann die Pflanze, die Gene, die Evolution sowas wissen ?
    Woher weiß die Pflanze, wie sie auszusehen und zu riechen hat ?
    Zufall ?

    Für mich ist das etwas viel verlangt, da an Zufall/Selektion (Darwin ? ) zu glauben.
    Welche Intelligenz, welche Kreativität, welches Bewußtsein steckt hinter den Arten, der Artenvielfalt, den Symbiosen ?
    Aber woher weiß die Pflanze das ?
    Hat sie Augen, ein Gehirn, Intellekt ?
    Fühlt sie es ?

    Oder haben sich die Insekten den Pflanzen angepasst ?
    Und Lust, ihre Samen auf den Buckel geklebt zu kriegen, bis zum Flug zur nächsten Blüte.

    Wie kann also die Lebenseinheit Pflanze sich an Insekten anpassen ?
    *nixversteh*
    Ist vielleicht etwas viel erwartet, da nun an Göttliche Einwirkungen zu denken, vielleicht klärt es die Zeit ja auf ...

    Die Frage, ob es einen Gott gibt oder nicht muß man sich eh differenziert stellen.
    Was für ein Bild haben wir von einem Gott ?
    Muß er uns unterstützen/fördern, oder sind wir auch nur als ganzes interessant, unsere Evolution ?
    Ist Gott vielleicht ein Außerirdischer, und wir nur ein Experiment ?
    Er schuf uns, er erteilte Regeln, aber was will/bezweckt er mit/von uns ?
    Ist Gott auch eingeschränkt, gefangen in einer Dimension, einem Ereignishorizont ?
    Gibt es in verschiedenen Stufen (Dimensionen) mehrere Götter ?
    Wir sind Gottes Ebenbild ?
    Wir können (demnächst) mittels Genetik neue Lebensformen erschaffen !
    Intelligente biologische, intelligente elektronische, Mischformen ?
    Wären wir dann nicht auch Götter für diese ?
    Nach unserem Vorbild geschaffen (uns ähnlich).

    Ist Gott "nur" Teil der Evolution des Bewußtseins ?

    Zumindest sind unsere Sinne beschränkt, also sehen wir die Welt nur auf der unserer Sinne vorgegeben und durch unser Hirn verfremdeten Art.
    Wir sehen sie nicht, wie sie objektiv ist.
    Es gibt sicher viel, was wir auch aufgrund unseres "mickrigen" Bewußtseins nie erahnen können.
    Der Weg ist Erkenntnis ?
    Dafür braucht es genügend großes/starkes Bewußtsein.
    Ist das der Sinn der Evolution, oder zuumindest ihr Weg ?
    Oder ist Evolution nur Mittel zum Zweck für ein Prinzip ?
    Was ist das für ein Prinzip, das sich die Welt und das Universum erfahrbahr machen will ?

    Wenn wir doch einsehen, dass unser Bewußtsein in den Kinderschuhen steckt, wie können wir annehmen, es gäbe nicht größere ?

    Macht euch die Welt untertan.
    Wow.
    Nie waren wir so weit, soviel zu eperimentieren.
    Und es werden uns immer neue Schwierigkeiten in den Weg gelegt.
    Wer gibt uns diese Herrausforderungen ?
    Zufall ?
    Wir haben noch viel zu entdecken.
    Vielleicht sogar das wichtigste in uns.

    Hat die Menschheit einen Vater (oder Mutter ) ?
    Ich weiß es nicht, aber es ist furchtbar spannend, darüber zu sinnieren, oder ...

    Edit:
    Könnte jede Spezies ein Überich, ein Gemeinschaftsich haben.
    So eine große Seele, von der wir ein Teil sind ?
    Ein Buch der Menschheit ?
    Aber haben sowas nur Menschen, oder gibt es für jede Gattung ein solches, oder gar eines für alle ?
    Könnte eben dieses erhöte Bewußtsein fähig zu evolutionären Eingriffen sein ?
    Es gibt soviel Spielraum, seine Fantasie spielen zu lassen ...
     
    #6
    emotion, 13 Juni 2004
  7. TermUnitX
    Gast
    0
    Ist unsere Fantasie nur ein Sinnbild unserer Fantasie? ...


    Hab' diesen Thread erst übersprungen, weil die Frage mir etwas platt vorkam. :zwinker:
     
    #7
    TermUnitX, 16 Juni 2004
  8. Stuhlgang
    Gast
    0
    Wollte nur eins sagen.
    Man kann Gott zwar nicht beweisen, beweis aber mal das es ihn nicht gibt.
    Immanuel Kant hat da lustiges Zeug über die Mittelalterlichen Gottesbeweise geschrieben :zwinker:...
    Er hat sie mit beiden Händen zerrupft.
    Theodize, die Gottesfrage.
    Such mal danach wirst was finden :zwinker:...
    Deus ex machina (Gott aus der Maschine)
    Wir setzen Gott an die Grenzen unseres Könnens und Wissens. --> Gott steht führ Schwäche.
    Aber nur so kann er uns helfen (Tod Christi am Kreuz)...
    Das war glaub Dietrich Bonhoeffer.
    In der 12 Klasse Religion nimmt man das durch :grin:...
    Mfg Stuhlgang
     
    #8
    Stuhlgang, 1 Juli 2004
  9. drusilla
    Verbringt hier viel Zeit
    1.074
    123
    14
    vergeben und glücklich
    Kann Spacko und Lichttänzer nur zustimmen. Werd deshalb jetzt hier nicht alles wiederhoelen :zwinker:

    Nur noch eins: Auch wenn jemand nicht an Gottesexistenz, durch Ihn bewirkte Wunder etc. glaubt, sollte er doch diesen Glauben respektieren und niemanden dafür mobben oder sogar verfolgen!
    Andersrum sollten allerdings dann auch Christen nicht auf Biegen und Brechen anderen ihren Glauben aufzwingen wollen.

    Kommt beides noch viel zu oft vor... :kopfschue

    Drue
     
    #9
    drusilla, 2 Juli 2004
  10. kell
    Verbringt hier viel Zeit
    117
    101
    0
    Single
    Gut Abend
    Zu dem Punkt "Gibt es überhaupt irgend einen Beweis, dass er existiert?" kenne ich ein paar gute Zitate:

    Zudem anderen Punkt warum es immer noch Krieg gibt, sehe ich dass so, dass "Gott" aus seinen Fehler gelernt hat den Menschen helfen zu wollen, wie er es schon mal gemacht hat, mit der Sinnflut.
    Er läst Kriege immer noch zu, weil er nach meiner Ansicht die Menschen schon längst aufgegeben hat, da die die Menschen aus ihren Fehlern, was den Krieg angeht, nicht gelernt haben.


    p.s. ich will hier keinen auf die Füße treten.
     
    #10
    kell, 2 Juli 2004
  11. Angel312
    Kurz vor Sperre
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    0
    Verheiratet
    ich bin mir sicher es kann keinen gott geben!!!!

    würde es einen gott geben wäre nicht soviel elend auf der welt wie krieg usw.

    mein cousin ist vor 1,5 jahren mit seiner freundin tödlich verunglückt. er war streng katholisch. er ist jeden sonntag in die kirche gegangen. an allen feiertagen. und hat ihm der liebe gott geholfen als er ihn am meisten gebraucht hat,bei dem autounfall?! NEIN!!!
    beide sind tot. sie hatten beide keine chance! meine tante glaubt seit dem unfall noch mehr an gott. sie denkt jetzt gott wollte ihn vor etwas schlimmeren bewahren. vor was denn bitte schön?! was gibt es schlimmeres als den tot? er war doch grad mal 21 und sie 17! die ganze familie meiner tante ist streng katholisch. sie sind ständig in der kirche. die schwester meiner tante hat schon zwei behinderte kinder zur welt gebracht.hat das gott gewollt? der eine junge ist mitlerweile auch schon gestorben im Alter von 10 jahren.

    für mich gibt es keinen gott!
     
    #11
    Angel312, 2 Juli 2004
  12. melomanie
    melomanie (29)
    Verbringt hier viel Zeit
    15
    86
    0
    in einer Beziehung
    Meiner Meinung nach ist jeder sein *eigener* Gott.
    Jeder Mensch kann andere Glücklich machen.
    Jeder kann mit einem kleinen Beitrag mit für frieden Sorgen.

    "Jeder ist des eigen glückes schmied"

    Klar kann man keine Wunder schaffen, aber es sind die kleinen Dinge im leben...
    Ich für meinen Teil bin Neuapostolisch gewesen bis vor kurzem und ich habe 17 Jahre gebraucht um mir klar zu machen das es keinen alleinigen Gott und Herrscher gibt.

    Wer Liebe austeilt bekommt sie zurück.
    Jemand der Freude bereitet bekommt freude wieder.

    Das ist eine erkenntnis die ich in 17 Jahren gemacht habe, nun bin nicht mehr Neuapostolisch.

    Ich taumel mit dieser Meinung durch die welt^^
     
    #12
    melomanie, 5 Juli 2004
  13. Das Problem mit dem Glauben ist, dass der Mensch nur dann glaubt, wenn er in Not oder Furcht lebt. Uns geht es zu gut, wir leben zu dekadent, deshalb ist der Verfall des Christentums unabänderlich.
    Fazit: Nur wenn's dem Menschen dreckig geht und man ihm die Hölle, die ihn bei Ungläubigkeit erwartet, ständig vor Augen hält, kann der Mensch glauben und das wirkt auf mich doch wieder sehr heuchlerisch.
     
    #13
    Safer Sephiroth, 7 Juli 2004

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