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  • gmiadlich
    Gast
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    30 Januar 2005
    #1

    Ist im Deutschen schon zuviel Englisch?

    ....
     
  • Bakunin
    Verbringt hier viel Zeit
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    2
    nicht angegeben
    30 Januar 2005
    #2
    Das unsägliche "stylish" würde ich gern wieder tilgen, ansonsten ist das schon ok so.
     
  • JuliaB
    JuliaB (33)
    Sehr bekannt hier
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    nicht angegeben
    30 Januar 2005
    #3
    ja, viel zu viel, vor allem im internet.


    cool, trash, thx, bye usw. usf.

    mich nervts, sind wir so arm, dass wir ne andere sprache übernehmen müssen?

    (ja, ich machs auch manchmal, wenn mans überall hört und liest, übernimmt mans zwangsläufig ein wenig, bemühe mich aber. :schuechte )
     
  • Liza
    Liza (33)
    im Ruhestand
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    nicht angegeben
    30 Januar 2005
    #4
    Ich bin ja Germanistin... *ggg*

    Ja, meiner Meinung nach ist zuviel Englisch im Deutschen. Ich finde es immer sehr traurig, wenn ältere Leute die Bedienungsanleitung auf Fahrkartenautomaten (beispielsweise) nicht mehr verstehen, nur weil sie kein Englisch sprechen.
    Die unzähligen Anglizismen im Sprachgebrauch mancher Leute machen mich schier wahnsinnig... es spielt jemand mit mir Theater, der sagt jedes zweite Wort auf englisch - er macht mich wahnsinnig, wenn er anstatt "Also schau ich ihn einfach starr an?" "Also schau ich ihn straight an... real straight?" sagt. Gut, der Kerl macht mich ohnehin wahnsinnig *g*.
    Außerdem ist man meiner Ansicht nach zu sehr dazu übergegangen, Bezeichnungen für Menschen durch die englischen Ausdrücke zu ersetzen. Boys, Girls, People, Kids...

    Ich finde, dass die deutsche Sprache eine recht schöne ist. Und so gut es ist, international zu denken und sich verständigen zu können, so wichtig ist auch der Erhalt verschiedener Kulturen und Sprachen. Und deshalb stufe ich auch den Erhalt der deutschen Sprache als wichtig ein - wobei man natürlich alles übertreiben kann, Begriffe, die nunmal aus dem Englischen kommen, muss man jetzt nicht zwangsläufig eindeutschen (mit sowas wie "Internet" bin ich jetzt nicht wirklich unglücklich :zwinker:).

    Wie war das?

    "Deutsch ist schon deshalb eine gute Sprache, weil in ihr Mann und Mensch nicht das Gleiche sind." (- Wolfgang Hildesheim)

    - das musste sein. *ggg*
     
  • gmiadlich
    Gast
    0
    30 Januar 2005
    #5
    ....
     
  • User 631
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    30 Januar 2005
    #6
    Ich hätt auch gern mehr deutsch in der deutschen Sprache :smile:
     
  • Angie77
    Angie77 (36)
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    30 Januar 2005
    #7
    Ich sag nur: outgesourced :rolleyes2


    ähm... deutsche Erde, nicht Heimaterde! :blablabla
     
  • gmiadlich
    Gast
    0
    30 Januar 2005
    #8
    ....
     
  • JuliaB
    JuliaB (33)
    Sehr bekannt hier
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    nicht angegeben
    30 Januar 2005
    #9
    sowas

    "wazzzzzz up? ey yo, ich hab meine dayZ alta!"

    nicht nur englisch in deutsch reingebracht, sondern dieses coole ghetto-englisch, voll wie die rapper ey yo, auch noch mit "z" geschrieben :rolleyes2

    furchtbar, muss mich sehr zusammenreißen, hier nicht jeden dafür anzumotzen...
     
  • Angie77
    Angie77 (36)
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    30 Januar 2005
    #10
    Echt? Ups, das wusst ich gar nicht... Mir wurde damals schon die neue gelehrt... :schuechte
     
  • Scheich Assis
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    30 Januar 2005
    #11
    Naja ein paar Begriffe, die zwangsweise aus dem Englischen kommen, sind nicht so schlimm (siehe Computer-Fachjargon).

    Zum Kotzen bringt es mich aber, wenn jmd. so redet wie Liza es beschrieben hat - unglaublich.

    Fürchterlich ist auch die Angewohnheit, allemöglichen Berufe englische, internationale Ausdrücke zu geben. :wuerg: "Key Account Manager" und ähnliche Ungetümer, einfach widerlich...jetz kann sich jeder Volltrottel hinter einem hochgestochenen Berufsnamen verstecken :grrr:


    greetz, der Scheich
     
  • Lenny85
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    30 Januar 2005
    #12
    Wenns nach mir ginge, würde überall nurnoch englisch gesprochen. Scheiss auf nationale Traditionen, englisch rult. (rult hehe, ist auch englisch)
     
  • JuliaB
    JuliaB (33)
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    30 Januar 2005
    #13
    fändest du das nicht langweilig?

    schlimm genug, dass es in europa nur noch eine währung gibt (wenigstens sehen die euros unterschiedlich aus) aber alle nur eine sprache wär doch sowas von öde...
     
  • Scheich Assis
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    30 Januar 2005
    #14
    Das wär ja noch das geringste Übel.
    Nur mehr eine einzige Sprache, das wäre eine kulturelle Katastrophe! Selbst mit schon dahinschwindenden Dialekten geht schon genug Kultur und Tradition verloren

    @Lenny
    Die Meinung kann doch nicht dein Ernst sein?... :grrr:


    greetz, der Scheich
     
  • MoD17
    MoD17 (31)
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    Verliebt
    30 Januar 2005
    #15
    genau deiner meinung,
    solche idioten könnte ich auch auseinandernehmen! :madgo:
    es gibt nunmal bereiche, in denen es für vieles keine deutschen wörter gibt bzw die deutschen wörter einfach "lächerlich" klingen, weil diese sachen einfach aus dem englischen sprachraum kommen. aber alles weitere, vor allem dieser "supercoole", sogenannte "ghetto-slang"......ist einfach nur arm!
    wer sowas vom abschaum der gesellschaft (und diese leute kann man so nennen, denke ich, denn "gangsta" sind nunmal verbrecher( oder wollen es sein)-> abschaum) übernimmt, dem ist nicht mehr zu helfen
     
  • deBergerac
    deBergerac (31)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    30 Januar 2005
    #16
    Wenn man schon solche Thesen aufstellt, dann wirkt es besonders lächerlich wenn man sich dann eine solche sprachliche Blöße gibt.
    "rult" ist sicher kein Englisch. Das Schönste an deiner kognitiven Fehlleistung ist aber die Bedeutung, wenn man die Form des Verb "to rule" die du hier scheinbar benutzen wolltest betrachtet. It rules. Es beherrschte. Vergangenheit.

    Gerade heute ist mir in irgendeiner Nachrichtensendung im Zusammenhang mit dem Schiedsrichterskandal wieder eine absolut unnütze Verwendung einer englischen Vokabel aufgefallen: referee. Ich bin mal gespannt wann ich im Stadion höre "Ref'ree wir wissen wo dein Auto steht"

    Dieser Staat verdummt, und die Medien tragen eine große Teilschuld.
     
  • Lenny85
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    31 Januar 2005
    #17
    Was hat das denn mit "öde" zu tun ?
    Es wäre um einiges praktischer, das ist alles. Falls dus noch nicht mitbekommen hast, ist englisch einer am meisten verbreiteten Sprachen und das nicht umsonst.
     
  • Tilak
    Gast
    0
    31 Januar 2005
    #18
    Ich glaube die englische Sprache hat über die Werbung Einzug in die deutsche Umgangssprache gehalten. Es ist scheint momentan modern und schick zu sein. Die Telekom suchte vor Jahren eine griffige Bezeichnung für ihre Funktelefone. Heraus kam dabei der Begriff Handy. Er wurde sofort von den Massen angenommen. Vermutlich, weil er so Englisch klingt. Viele glauben tatsächlich es wäre Englisch. Der Begriff Funktelefon wäre nie akzeptiert worden, klingt einfach zu Deutsch.

    Die Medien geben mit der Benutzung von "Meeting", "Event" usw. ein schlechtes Beispiel vor. Firmen haben inzwischen neben der "Marketingabteilung" auch noch eine "Controllingabteilung".


    Besonders übel, dürfte die Unart sein, englische Vokabeln in der deutschen Grammatik zu beugen. Also einen Begriff wie z.B. "gepatcht" zu erfinden und auch noch zu benutzen.

    In anderen Sprachen wäre so etwas, wenigstens in solch einem Ausmaß, undenkbar. Medien, Firmen, Behörden und scheinbar auch viele Bürger finden dies schick.

    Ich habe keine Hoffnung das die deutsche Sprache langfristig als eigenständige Sprache überlebt.
     
  • Damasus
    Gast
    0
    31 Januar 2005
    #19
    Ich finde, Ölek Bölek Jargon bedroht die deutsche Sprache mehr, als jegliche Anglizismen.

    Englisches Vokabeln sind hautpsächlich im wirtschaftlichen Bezug weit verbreitet. Dort denkt man global und Englisch ist nunmal die Wirtschaftssprache. Und es ist auch logisch, dass dann gewisse Ausdrücke auch im Privaten Einzug halten. Ausserdem lieber Englisch, als Mandarin.

    Ölek Bölek Jargon ist hingegen gerade bei sozial Schwachen, die normale Umgangssprache. Es wird zunehmend geduldet und sogar gefördet, wenn jemand so spricht.

    Es bringt nicht viel, sich gegen englische Spracheinflüsse zu wehren, wenn immer mehr Kinder gar kein richtiges Deutsch mehr lernen bzw. können.
     
  • Dreamerin
    Gast
    0
    31 Januar 2005
    #20
    Ja ich find es wird zu viel Englisch dazu gedichtet!
    Beispiele hab ich jetzt keinen Bock. Stehen schon genug da :engel:
     

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