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jegliches interesse an frauen verloren

Dieses Thema im Forum "Beziehung & Partnerschaft" wurde erstellt von bewareofBear, 26 April 2010.

  1. bewareofBear
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    Single
    hi,
    habe mich grade hier angemeldet, weil ich mich einfach mal mit anderen zu meinem "problem" austauschen möchte und einfach meine situation mitteilen möchte. vielleicht versteht ja jemand, was mit mir los ist oder kennt das aus eigener erfahrung. ich hoffe das thema ist in dieser sparte richtig.
    ich habe jegliches interesse an anderen menschen, nicht nur frauen, verloren, ziehe mich völlig zurück, vernachlässige meine freunde, aber fühle mich auch von ihnen vernachlässigt. das einzige was ich eigentlich noch mache, ist völlig apathisch vor mich hin existieren und eigentlich habe ich nur noch mein hobby, was mir allerdings auch keinen spaß mehr macht, aber ich bewege mich dadurch und durch mein studium zumindest noch aus dem haus.
    ich fühle mich, als hätte ich keine richtigen freunde. sie melden sich nur sehr selten bei mir und wenn wir etwas machen, dann kommt es mir so vor, als machten sie nur etwas mit mir, damit sie nicht alleine sind. vielleicht kommt mir das aber auch nur so vor. aber ich habe nicht das gefühl als könnte ich mit ihnen über meine sorgen, gefühle usw. reden, auch wenn männer das ja sowieso selten machen und von mir würde es eigentlich auch keiner wirklich erwarten, weil ich eher wie ein "harter hund" wirke, aber das täuscht.
    ich versuche auch nicht mit ihnen zu reden. mit meiner familie spreche ich auch nicht über meine probleme. ich möchte einfach niemanden so nah an mich ran lassen.

    ich hatte bis vor ca. 5monaten noch eine feste freundin. wir waren 2,5jahre zusammen, dann hat sie mich betrogen und es mir anfangs nicht gesagt. sie hat dann eine woche vor meinem geburtstag mit mir schluss gemacht - aus heiterem himmel - und mir einen tag vor meinem geburtstag gebeichtet, dass sie mich betrogen hat. sie wollte auch wieder mit mir zusammen sein, aber ich möchte das auf keinen fall und wir haben auch keinen kontakt mehr seit mehreren monaten und uns auch nicht mehr gesehen und das möchte ich auch nicht. die Beziehung war nicht mal besonders toll und ich fühlte mich sehr eingeengt, aber trotzdem hab ich dran festgehalten, weil ich sie einfach sehr lieb hatte und natürlich auch geliebt habe, aber ich muss zugeben, dass ich froh war, dass es vorbei war und es mir auch gut ging - klar, am anfang war ich sehr traurig.
    naja, jedenfalls habe ich seitdem nichts mehr mit einer frau gehabt, nicht mal annährend. mich interessiert, aber auch irgendwie keine - wobei das vielleicht falsch ausgedrückt ist - mich interessieren manche schon und gefallen mir auch optisch und ich sehne mich auch nach nähe, vor allem habe ich das kuscheln mit meiner ex geliebt, aber ich spreche z.b. keine an. ich glaube ich sehe eigentlich ganz gut aus und werde auch ziemlich oft angebaggert oder angeflirtet und nehme auch ab und an gezielt blickkontakt auf, aber ich möchte diese frauen einfach nicht kennenlernen und niemanden näher an mich heran lassen. auf der einen seite möchte ich es, auf der anderen seite nicht. ich glaube, weil ich mich vor enttäuschungen schützen möchte. ich studiere auch selbst psychologie, aber glaube, dass ich langsam selbst einen psychologen brauche.

    naja, vielleicht schreibt ja jemand etwas hierzu. ich werde wieder reinschauen.

    lg
     
    #1
    bewareofBear, 26 April 2010
  2. *kleine-Lilie*
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    für mich hört sich das schon so an als ob du depressiv bist....du ziehst dich zurück...lässt keinen an dich ran und nix macht dir mehr Spaß.
    Weisst du denn seid wann du dich so fühlst? Denn es hört sich nicht so an als sei deine Ex der Auslöser dafür.
    Ich will jetzt hier auch keinen flaschen Tipps geben, denn ich denke du solltest wirklich mal zu einem Arzt gehen und dein Problem schildern....denn mit Depresionen ist nicht zu spaßen
     
    #2
    *kleine-Lilie*, 26 April 2010
  3. User 95608
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    vergeben und glücklich
    Wie alt bist Du denn?

    Ich habe in meiner Familie einige "ärztlich bescheinigte" Depressive und unendlich viele Gespräche geführt, um zu verstehen, was da los ist.

    Für mich ist es unter dem Strich so: Es gibt Menschen, die einfach nicht akzeptieren können (wollen?), dass es auch immer wieder Phasen im Leben gibt, die ruhig verlaufen. Man lernt niemanden kennen, man ist nicht gefordert, man hat auf nix Lust, will auch keine Kontakte, man ist gelangweilt und zweifelt durch das resultierende viele Alleinsein und die Unterforderung von Körper und Geist am Sinn des Lebens. Auch wenn eine Beziehung besteht, können ähnliche Gefühle aufkommen.

    Meine Frage nach dem Alter zielt auch darauf ab. Wenn man das auf und ab mehrmals mitgemacht hat und akzeptieren kann, dass es eben gute und schlechte Zeit gibt, dann kann einem ein "Tief" nichts anhaben.

    Wenn man sich allerdings daran "suhlt" und noch eine ärztliche Bescheinigung dafür im Sack hat, das man "krank" ist (Depression ist eine ärztlich anerkannte Krankheit), ist es ein ewiger Kreislauf der immer wieder von vorne beginnt und niemals wirklich endet.

    Ich will Deinen Zustand nicht klein reden oder abwerten. Mir tut es sehr leid, dass es Menschen gibt, die nicht in der Lage sind, auch mal nur mit sich alleine glücklich zu sein, sich selbst eine Freude zu machen - sich einfach auch die Chance und die Zeit (!) zu geben, wieder gut drauf zu kommen.

    Alles Gute
    Trouser
     
    #3
    User 95608, 26 April 2010
  4. Shiny Flame
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    Verlobt
    Trouser, deine Beiträge sind oft gut, aber deine Sicht von Depression ist doch ziemlich eindimensional. Denn auch wenn du es angeblich nicht willst, redest und wertest du den Zustand damit trotzdem ab. Bei einer Depression läuft was im Gehirn schief, und zwar schiefer als einfach nur in den von dir beschriebenen "Down-Phasen". Und man kommt da eben selbst nicht mehr ohne weiteres raus. Das hat nichts mit "sich darin suhlen" zu tun, und das ganze kommt mit und ohne ärztliche Bescheinigung immer wieder. Sonst gäbe es diese Bescheinigung nämlich nicht.

    Man kann gegen Depressionen, gegen echte Depressionen etwas machen, aber das schafft man alleine eben nicht mehr. Hier ist ein Arzt gefragt.

    Beiträge wie deiner sind gefährlcih, weil sie nahelegen, dass man sich nur zusammenreißen o.ä. müsste. Das kann man mit einer Depression aber nicht mehr. Ich weiß, das ist von außen nicht nachvollziehbar, aber man kann es einfach nicht mehr. Und genau das ist der Grund, warum der Arzt einem dafür tatsächlich eine Krankheitsbescheinigung gibt. Weil man es tatsächlich nicht kann. Genau deswegen ist es eine Krankheit und nicht einfach nur eine Down-Phase.

    Aber, für den TS: Man kann diese Krankheit tatsächlich bekämpfen, und das sogar recht gut. Ich empfehle jedem, sich da tatsächlich ärztliche Hilfe zu holen.
     
    #4
    Shiny Flame, 26 April 2010
  5. User 95608
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    vergeben und glücklich
    Hallo Flame,

    Du hast recht - vielleicht hat mein Beitrag nicht wirklich was zu suchen in einem Thread von einem "Betroffenen".

    Allerdings kenne ich mich mit Depressionen wirklich gut aus ... ich habe meinen Vater erst richtig kennen gelernt da war ich 17 ... er hat bis heute Depressionen - trotz ärztlicher Behandlung. Sein Bruder und seine Schwester und sein Vater haben Selbstmord begangen - sie waren alle "schwermütig" (das alte Wort für Depressionen) - teilweise behandelt, teilweise unbehandelt (Vater - damals gabs da noch nix gegen).

    Man glaubt, dass es eine Art chemisches Ungleichgewicht im Hirn gibt, dass für die Depression verantwortlich scheint. Dies versucht man wiederum mit Chemie ins Gleichgewicht zu bringen.

    Nach meinen Beobachtungen führt das letztendlich zu nichts. Außer, dass derjenige meint, wenn er eine Pille schluckt, gehts ihm gut. Das klappt letztendlich nicht.

    Lebenstauglichkeit und mit Problemen fertig zu werden und sich selbst auch mal Auszeiten zu nehmen, ist das bessere Rezept von Anfang an.

    Sorry, meine Meinung, meine Erfahrung.
     
    #5
    User 95608, 26 April 2010
  6. kickingass
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    vergeben und glücklich
    vs.
    du siehst, du widersprichst dir hier selbst, weil ein stück drunter interessiert dich schon wieder keine. ich glaub du hast einfach noch nicht deine vorige beziehung überwunden. ich glaube das ist "alles".

    2,5 jahre ist ja schon etwas zeit und wenn sie, laut dir, eine klette war, dann ist das schon ungewohnt wieder alleine zu sein. selbst wenn man es gut findet, kann es sein, dass man sich fühlt als würde etwas fehlen. und man versteckt sich. auch wenn die ex nicht direkt fehlt, irgendwas passt dennoch nicht.

    ich finde, du solltest dir die zeit lassen die du brauchst. und wenn du jetzt alleine sein magst, dann sei es. deine freunde sind vermutlich keine schlechten menschen, aber wenn du negativ drauf bist, redest du dir das halt ein. lass dir halt deine ruhe und irgendwann kommst du schon wieder aus deinem versteck.
     
    #6
    kickingass, 26 April 2010
  7. Shiny Flame
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    Verlobt
    Off-Topic:
    Jetzt mal aus echter Neugier: Und dein Rezept hilft bei Leuten, die wirklich die medizinische Diagnose "klinische Depression" haben - und nicht bloß das, was man als "normale Depristimmung" z.B. nach einer Trennung bezeichnen würde?

    Das extra im ot, weil ich von hier aus natürlich nicht erkennen kann, welcher der beiden Fälle beim TS vorliegt.
     
    #7
    Shiny Flame, 27 April 2010
  8. User 95608
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    vergeben und glücklich
    Hallo Flame,

    ich bin bisher bei einigen "ärztlich bescheinigten Depressionen" nur Beobachter gewesen. Da es sich um enge Familienmitglieder handelte, habe ich viele Behandlungsansätze und Therapien von A-Z in den letzten 20 Jahren mitverfolgen können und auch entsprechende "Ratgeber" über Depressionen studiert.

    Unter dem Strich konnte den Menschen die ich kenne, nicht geholfen werden. Mein Vater kommt alle paar Monate mit einer neuen Pille von einem neuen Doktor, nachdem er sich über Wochen leichenblass in sein Schneckenhaus zurückgezogen hat und ohne Doc nicht rausfand. Er wird jetzt bald 70 und ich bin sicher, dass er sich nur deshalb noch nicht von einer Brücke gestürzt hat, weil seine langjährige Lebensgefährtin ihm immer wieder ein neues Abenteuer in Form einer ausgiebigen Urlaubsreise vor die Nase hält. Dann gehts dem alten Herrn nämlich wieder blendend ... na so was (vielleicht sollte es Weltreisen auf Rezept geben?!) - sicher günstiger als das Millionengrab "Depression".

    Und bevor ich jemandem sage (wie hier gleich in der ersten Antwort geschehen), dass er wahrscheinlich eine Depression hat und er schnellstens zum Arzt "damit" gehen muss - und so unter Umständen eine Kette von absolut nutzloser Behandlungen in Gang setze - ihm tausendmal eher in den Kopf setzen würde, dass sein kleiner Zehennagel an seinem vermeintlichen Unglück schuld ist und er mal ordentlich mit dem Gummihammer draufkloppen soll ...

    Auffällig war übrigens für mich, bei es den mir persönlich bekannten Personen und den Betroffenen in gelesenen Fallstudien, an Selbstbewusstsein fehlte und alle in irgendeinerweise ihrem Leben eine gefühlte Zufriedenheit, eher noch einen "Anspruch auf Glück" abverlangten und jede Niederlage (individuell gefühlt) sie noch ein paar Zentimeter tiefer in ihr "gefühltes" Loch sacken lies.

    Natürlich ist dies alles nur meine eigene kleine Meinung und entbehrt jeder wissenschaftlichen Grundlage.

    LG
    Trouser
     
    #8
    User 95608, 27 April 2010
  9. User 48403
    User 48403 (47)
    SenfdazuGeber
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    248
    657
    nicht angegeben
    Ich sehe das auch so. Ich kann hier (noch) nicht wirklich erkennen, dass der TS unter Depressionen leidet - aus meinem Eindruck heraus.

    Enttäuschungen können einen schon sehr mitnehmen, und jeder Mensch kommt unterschiedlich damit zurecht.
    Bei ihm dauert es dann wohl länger, bis sein seelisches Gleichgewicht hergestellt ist.
    Er sagt ja selbst, erhätte im Prinzip schon Interesse an Frauen, aber möchte sie dann doch nicht kennenlernen aus Angst vor einer erneuten Enttäuschung. Eigentlich das klassische Bild.

    Gefährlich wirds, wenn der TS sich wirklich ganz einigelt, sein Studium vernachlässigt und sich gar nicht mehr aus dem Haus bewegt. Das ist dann die Spirale, die zu richtigen Depressionen führen kann.
     
    #9
    User 48403, 27 April 2010
  10. aiks
    Gast
    0
    Ich glaube auch, dass du deine Beziehung einfach noch nicht überwunden hast. Die Beziehung einer Freundin von mir ist im Oktober auch auf sehr unschöne Weise kaputt gegangen (sie waren über drei Jahre zusammen) und sie kriegt auch jetzt noch Tränen in den Augen, wenn sie ihren Ex mit seiner neuen Freundin sieht.

    Fünf Monate sind oft weniger als sie sich anhören.
     
    #10
    aiks, 27 April 2010
  11. Shiny Flame
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    Verlobt
    Ich denke tatsächlich aber auch, dass es im vorliegenden Fall eher das Ende der Beziehung ist. Und in diesem Fall (nicht gerade in jedem Fall von klinischer Depression) wäre es vielleicht wirklich die beste Möglichkeit, wie Trouser schon schrieb, scih selbst einfach eine Auszeit "zu erlauben". Die Trennung hat halt auch einfach ziemlich wehgetan, da kann man eine Weile dran knabbern. Es gibt ja diesen Regelwert "halb so lang wie die Beziehung gedauert hat" braucht man, um drüber weg zu kommen. Das stimmt natürlich nicht immer, und man kann auch schon lange vor dem Ende dieser Frist wieder glücklich und vielleicht sogar glücklcih verliebt sein, aber so als Richtlinie taugt sie schon was. Fünf Monate nach dem Ende einer zweieinhalbjährigen Beziehung muss man nicht schon wieder um jeden Preis was neues suchen.
     
    #11
    Shiny Flame, 27 April 2010

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