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Job im Ausland

Dieses Thema im Forum "Off-Topic-Location" wurde erstellt von Schnuckl20, 12 Februar 2008.

  1. Schnuckl20
    Schnuckl20 (34)
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    Langsam werden ein paar meiner Bekannten mit dem Studium fertig. Viele machen bei Firmen zuerst Trainee Programme, bei denen sie auch mal für ein halbes Jahr ins Ausland geschickt werden.
    Das Unternehmen, bei dem ich Praktikum machen werde und auch Diplomarbeit schreibe, handhabt das auch so.

    Langsam mach ich mir dann auch so meine Gedanken... ich muss dazu sagen, dass ich mit meinen 25 Jahren noch nie von daheim weg war - ja, ich gebs zu: ich bin gerne daheim und hab tierisch angst, mal von hier weg zu müssen :ratlos: Klingt für manche unvorstellbar, aber ich kenn es einfach nicht anders.
    Mein Studienort ist auch gleich nebenan.

    Es gibt Momente, da würde ich schon gerne mal raus, richtig raus z.B. in die USA für 4-6 Monate. Aber ich habe einfach angst, angst dort nicht zurecht zu kommen, angst allein zu sein.
    Ich bin im normalen Leben sehr selbstständig, aber was das betrifft, bin ich wie ein kleines Kind, das an Mamas Rockzipfel hängt.

    Sollte ich jetzt tatsächlich in die Situation kommen, aus Jobgründen ins Ausland zu müssen - ich wüsste nicht, was ich tun soll. Und ich denke, das wird früher oder später auf mich zu kommen. Mittlerweile verlangen viele Unternehmen, dass man eben flexibel ist. Aber ich weiß nicht, ob ich damit zurecht komme. Ich habe eine Wohnung daheim und noch nie den Gedanken daran verschwendet, irgendwo anders wohnen zu müssen.
    Andererseits denke ich mir, dass man solche Chancen nutzen sollte. Aber dann schwirrt im Hinterkopf mein Freund rum. Wir haben fast die ganze Beziehung als WE-Beziehung geführt und es nun endlich geschafft, uns jeden Tag sehen zu können weil er jetzt wieder in der Heimat arbeitet.
    Für viele mag das alles lächerlich klingen, oder ihr sagt, ich soll mich nicht so anstellen. Aber ich stell mich an weil ich nicht wüsste, was ich tun soll.
    Die andere Seite ist eben die, dass einem die Unternehmen ja auch nicht nachrennen und man froh sein darf, einen guten Job zu bekommen.

    Wie seht ihr das - bin ich zu unflexibel und bequem? oder ist es normal, dass ich einfach angst habe?
     
    #1
    Schnuckl20, 12 Februar 2008
  2. Schmusekatze05
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    Ich finde es überhaupt nicht unflexibel oder bequem. Du hast Angst davor so weit von zuhause wegzumüssen, und das finde ich völlig in Ordnung.

    Mein Vorschlag wäre, versuch doch mal, ob du im Rahmen deines Trainee Programms erstmal innerhalb Deutschlands versetzt werden kannst. So eine Art Austausch für 3 Monate oder so (bei meinem Ehemann ging dass, da noch Tochterunternehmen in Deutschland existieren).
    Ich denke, dass dir das vielleicht helfen würde, dass du noch etwas selbständiger wirst, aber gleichzeitig die Gewissheit hast, dass du zur Not nach Hause fahren kannst (denn, mit einer gewissen Fahrtzeit ist ja eigentlich jeder Punkt Deutschlands innerhalb von 24 Stunden zu erreichen). Vielleicht gibt dir diese "Rettungsleine" die Sicherheit, die du am Anfang brauchst. Nach und nach merkst du dann, dass du auch alleine gut klar kommst, und dann ist die Vorstellung ins Ausland zu müssen vielleicht nicht mehr ganz so schrecklich.
    ich denke, dass man ein mulmiges Gefühl hat, wenn man so weit weg geht wird wohl eher normal sein, und nicht völlig weggehen, aber die Angst davor, denke ich schon, dass du die in den Griff bekommen kannst.

    Ich wünsch dir auf jeden Fall alles Gute!!!
     
    #2
    Schmusekatze05, 12 Februar 2008
  3. User 29290
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    Dass man Angst vor dem Unbekannten hat ist normal. Bei mir war die Abenteuerlust aber immer groesser und am "Ende" habe ich beschlossen gar nicht mehr nach Deutschland zurueckzugehen.
    Die Moeglichkeit mal ganz woanders hinzugehen ist eine tolle Sache und man lernt dabei so viele neue Dinge und entwickelt sich weiter. Ich kenne fast niemanden, dem es letztendlich gar nicht im Ausland gefallen hat, obwohl es natuerlich nicht immer leicht ist.
     
    #3
    User 29290, 12 Februar 2008
  4. Sternschnuppe_x
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    Ich kann dir nur raten: Trau dich, den Sprung ins kalte Wasser zu wagen!

    Ich war auch nie wirklich von zu Hause weg, hatte die ideale Uni quasi direkt vor der Haustür, und ausziehen wäre Quatsch gewesen, schon aus Kostengründen... wobei ich auch sagen muß, daß ich mit 18/19, so nach dem Abi, irgendwie auch noch nicht wirklich soweit war, ganz alleine ans andere Ende von Deutschland zu ziehen, mir alleine eine Wohnung zu suchen usw... Ich hatte da auch einen Freund, der sehr an mir hing, und irgendwie war weggehen (auch nur für ein Semester oder so) gar keine Option für mich.

    Na ja, aber ich hab mich dann ein paar Semester später (mittlerweile mit anderem Freund) doch für ERASMUS beworben... und klar hatte ich Angst davor, zum ersten Mal auf mich ganz alleine gestellt zu sein, noch dazu in einem anderen Land, wo ich niemanden kenne, aber ich hatte das Gefühl, es wird auch mal Zeit, rauszukommen und selbständig zu werden.

    Und ich kann dir nur sagen: Es hat sich absolut gelohnt! Es war eine tolle Erfahrung, und ich hab so einen riesigen Sprung gemacht, mich unglaublich verändert und weiterentwickelt, das war eine der besten Entscheidungen, die ich je für mein Leben getroffen hab! Und vor allem - es war alles halb so schlimm. Ich hab festgestellt, daß es gar kein Hexenwerk ist, sich alleine um alles zu kümmern und sich auch mal mit Behörden oder Fluglinien in einer Fremdsprache rumzuschlagen, daß es gar nicht so schwer ist, sich in einem anderen Land unter neuen Leuten zurechtzufinden, und das Gefühl, wenn man merkt "hey, ich KANN das ja alles!" ist einfach toll!

    Ich denke, wenn sich für dich irgendwann die Chance bietet, mal alleine im Ausland zu leben, solltest du sie auf jeden Fall nutzen. Nicht unter Zwang, weil das auf dem Arbeitsmarkt gefordert wird und man heutzutage flexibel zu sein hat, sondern für DICH!

    Was das Thema Freund angeht: Meine Beziehung hat den Auslandsaufenthalt damals nicht überlebt (obwohl wir schon über 2 Jahre zusammen waren, als ich gefahren bin). Trotzdem würde ich sagen, daß es die richtige Entscheidung war. Denn wäre er wirklich DER Richtige gewesen, hätte die Beziehung es auch überstanden. Eine Beziehung, die eine Weiterentwicklung nicht übersteht, wäre über kurz oder lang so oder zerbrochen, das denke ich jedenfalls.
     
    #4
    Sternschnuppe_x, 12 Februar 2008
  5. velvet paws
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    das kann ich so nur unterschreiben. ich finde es ehrlich gesagt schon komisch, wenn leute es als "zumutung" empfinden im ausland studieren / arbeiten zu "müssen". mensch mädel, das ist eine riesige chance. selbst wenn du nicht auf dauer im ausland bleiben möchtest, macht ein auslandsaufenthalt einen riesen unterschied im lebenslauf und erst dann hast du auch die vergleichsmöglichkeit und kannst beurteilen, ob das leben, das du hier führst, wirklich genau das ist, was dich glücklich macht.

    ganz ehrlich, mit 25 wird es höchste zeit, mal ein bisschen selbständiger und unabhängiger zu werden.
    natürlich ist der gedanke, irgendwo bei null anzufangen, sich neue freunde, eine neue wohnung etc suchen zu müssen, in einer anderen sprache zurechtzukommen und in manchen dingen auf sich allein gestellt zu sein, vielleicht etwas beängstigend, aber die erfahrung ist es wirklich wert. du wirst so beschäftigt sein und so viele neue menschen kennenlernen, dass du gar keine zeit für heimweh haben wirst. du musst ja nicht gleich ans andere ende der welt gehen...innerhalb europas ist man doch z.b. ganz schnell zuhause, wenn das heimweh zu gross wird.
    fast mein ganzer freundeskreis inklusive mir sind oder waren im ausland und ich kenne wirklich keinen einzigen, der es bereut hat. und glaube mir, es ist einfach das beste gefühl überhaupt, wenn du es geschafft hast, dir im ausland etwas neues aufzubauen, einen freundeskreis zu schaffen, erfolgreich zu arbeiten oder zu studieren, was weiss ich.
     
    #5
    velvet paws, 12 Februar 2008
  6. Schnuckl20
    Schnuckl20 (34)
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    Da hast du allerdings recht. Ich klammer mich schon sehr an meinen Freund. Ich habe nämlich nicht sehr viele Freunde und fixiere mich auf ihn. Im Studium klappt das mit Freundschaften auch nicht so wie ich mir das vorgestellt habe und früher hab ich da auch ein paar Rückschläge einstecken müssen. Daher ist er meine einzige richtig vertraute Bezugsperson.
    Ich hasse generell Veränderungen, aber hab ich mich mal an was gewöhnt, dann gehts auch wieder. Ist immer ein bisschen schwieriger mit mir :schuechte

    Als Zumutung empfinde ich es nicht, ich weiß es aber nicht wirklich einzuordnen. Ich bin total behütet aufgewachsen und diese Auslandsgeschichten sind mir praktisch fremd.
    Ich weiß, dass es fürchterlich spießig und kleinkariert klingt aber wie gesagt: ich kenn es nicht anders. Meine Mutter macht sich schon Sorgen, wenn ich mal 100km in eine andere Stadt fahre. Es gibt zwar keinen Streit oder Diskussion, aber ich habe dann immer ihre Fürsorge im Hinterkopf und es ist ein Gefühl, als würde ich sie absichtlich verletzen.

    Mal abwarten was die Zeit so bringt. Ich denke auch, dass es dann gar nicht so schlimm wäre. Vielleicht sehe ich das alles nur viel zu eng.
     
    #6
    Schnuckl20, 12 Februar 2008
  7. glashaus
    Gast
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    Also ich muss sagen ich bin ja gerade mitten in meiner Auslandserfahrung. Heute ist Tag 12.

    Meine erste Erfahrung, die ich jedem mitteilen würde: Unterschätze niemals das Heimweh. Ich hätte nie, nie, nieeeee gedacht dass ich zwischendurch solche Heimwehanfälle habe. Ich lebe ja in D schon einige Jahre nicht mehr zu Hause, rechtweit weg von einer anderen Stadt, aber das hier ist nochmal eine GANZ andere Nummer.
    Und ich hab echt durchaus noch Anpassungsschwierigkeiten, warte also noch auf die "Good Times" von denen alle anderen schwärmen. Es wird zwar so langsam besser, aber von Startschwierigkeiten die ich hier so habe hat mir vorher niemand was erzählt, sonst wär ich wohl nicht so voller Illusionen hier gelandet.

    Ich denke es ist zwar noch zu früh zu sagen, ob es sich lohnt oder nicht, aber eins weiß ich ganz sicher: die letzten 12 Tage waren emotionskarusselmäßig die heftigsten die ich je hatte und ich knabber immer noch daran!
     
    #7
    glashaus, 13 Februar 2008
  8. Sternschnuppe_x
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    Aber auch da gewöhnen sich Eltern dran. :zwinker: Besonders mein Vater war auch immer sehr fürsorglich bzw. hat sich Sorgen gemacht, wenn ich mal alleine weg war (und wenn's nur ein Urlaub war). Na ja, seit ich im Ausland war und auch sonst öfter mal alleine unterwegs bin und in der Welt rumreise, hat er sich wohl oder übel auch daran gewöhnen müssen :zwinker: und eingesehen, daß er sich gar keine Sorgen machen MUSS, weil ich wunderbar klarkomme. Das ist aber nichts, was einen davon abhalten sollte, ins Ausland zu gehen, das ist etwas, was Eltern auch einfach lernen müssen.

    Ich glaube, sowas MUSS aber auch nicht sein, bei mir war's genau umgekehrt... ich dachte vorher, ich würde totales Heimweh haben und hab mir das ganz schlimm vorgestellt, abends mutterseelenallein in einem leeren Zimmer in einem fremden Land zu sitzen... und dann war's GANZ anders, ich hatte kein Heimweh, null, von dem Moment an, wo ich im Flugzeug saß... obwohl ich vorher zu Hause gewohnt hatte und auch eher "behütet" aufgewachsen bin... Aber ja, natürlich KANN einen das auch treffen... hängt wohl auch davon ab, wie glatt alles läuft, wie wohl man sich fühlt und wie schnell man Leute kennenlernt...
     
    #8
    Sternschnuppe_x, 13 Februar 2008
  9. User 29290
    User 29290 (37)
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    Das ist fuer den Anfang aber nichts ungewoehnliches. Meine erste Woche in den USA war auch richtig schlimm. Das allereste Mal von zu Hause weg, gleich anderer Kontinent, mieses Studentenwohnheim im Gefaengnischarakter, absolut niemanden gekannt, etc. Aber dann habe ich einen anderen Wohnheimplatz bekommen und die anderen Austauschstudis waren auch nett und ab da ging es bergauf. Mir ist in der Zeit in den USA noch einiges schlimmes passiert (z.B. sehr schwere fehldiagnostizierte Krankheit und ruecksichtslose Zimmergenossin), aber trotzallem wollte ich am Ende gar nicht weg und habe dann tagelang geheult, als ich zurueck nach Deutschland musste. Als ich dann 3 Jahre spaeter nach Schottland gegangen bin hatte ich gar keine Startprobleme und ich wusste, dass ich mit allem klar kommen kann, weil ich es schon mal geschafft hatte und unter viel widrigeren Umstaenden.
     
    #9
    User 29290, 13 Februar 2008
  10. velvet paws
    0

    die sich sorgende mutter kommt mir ein bisschen bekannt vor. :zwinker:
    als teenie zu sagen: "mama, ich will alleine mit meiner besten freundin in den urlaub" hat mir durchaus anfangs auch ein schlechtes gewissen beschert. ich wusste, dass sie sich sorgen macht und nachts vielleicht nicht ruhig schläft, weil sie nicht wusste, ob ihr einziges kind abends heil von der disco zurückgekommen ist. deine mutter klingt da ganz ähnlich wie meine.
    ich habe damals mit 16 den "absprung" geschafft und war beim schüleraustausch in canada. als ich zurück kam, war klar, dass ich ganz gut in einem fremden land und mit einer neuen situation zurechtkomme und meine mutter hatte gelernt, ein bisschen loszulassen. als ich nach england gegangen bin, war sie natürlich trotzdem traurig - das ist ja ganz normal und richtig so. die sorge, ob es mir gut geht und ob ich das alles hinkriege, wurde aber mit jedem tag und jeder kleinen herausforderung, die ich gemeistert hab, weniger.

    es ist wirklich auch für eltern ein lernprozess. sie müssen irgendwann einsehen, dass sie dich nicht für immer beschützen können und du manche dinge alleine auf die reihe bekommen musst. irgendwann werden sie ja auch nicht mehr da sein. ich stimme da sternschnuppe völlig zu: wenn eltern wissen, dass du auch alleine zurecht kommst, ist das doch letztendlich viel beruhigender für sie, als wenn du nie von zuhause weg warst und sie sich sorgen, dass du dein leben vielleicht nicht alleine meistern kannst.
    dass man sich versucht, sich von den eltern abzunabeln und vermehrt sein eigenes leben zu führen, heisst ja nicht, dass man die eltern weniger liebt und sie nicht mehr ein wichtiger teil deines lebens sein sollen.
    ich habe seit ich ausgezogen bin z.b. fast jeden tag mit meiner mama telephoniert. aber eben nicht weil ich muss und es erwartet wird, sondern weil ich weiss, dass sie sich freut und weil ich gerne mit ihr spreche. ich rufe auch jedes mal an, wenn ich irgendwo gut angekommen bin. das eine schliesst das andere ja nicht aus. :smile:

    gerade wenn man sehr behütet aufgewachsen ist und die mutter sich immer sorgen gemacht und gekümmert hat, ist man sich auch selbst vielleicht gar nicht dessen bewusst, was man alles alleine kann. es war ein so unglaublich tolles gefühl festzustellen, dass ich im zweifelsfall auch ohne hilfe klarkomme. hat auch meinem selbstbewusstsein einen riesigen schub gegeben.
     
    #10
    velvet paws, 13 Februar 2008
  11. Sternschnuppe_x
    Benutzer gesperrt
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    Single
    Ja, und das ist für Eltern oft gar nicht so leicht - gerade weil aus ihrer Sicht die Zeit verflogen ist und man für sie doch immer noch ihr "Kind" ist... gerade wenn man noch zu Hause wohnt bzw. sehr in der Nähe tun sich Eltern oft schwer, sich wirklich darüber KLARZUWERDEN, daß ihre ehemals kleine Tochter ja auch schon über 20 und ERWACHSEN ist.

    Und da hilft manchmal so ein kleiner "Schubs" ganz gut, wenn man seine Eltern quasi "zwingt", einen anders zu sehen. Denn im Endeffekt sind sie dann wirklich auf lange Sicht beruhigter und wissen, auch wenn sie irgendwann vielleicht mal nicht (mehr) da sein können, ihr Kind kommt auch alleine zurecht - und stolz sind sie natürlich auch. :zwinker:

    Bei meinem allerersten Urlaub alleine mit meinem damaligen Freund nach dem Abi hat sich mein Vater noch riesige Sorgen gemacht, als ich alleine in Stockholm unterwegs war, hatte er auch ein ganz ungutes Gefühl, ganz zu schweigen von meiner Hundeschlittentour in Lappland... :engel: *g* Aber mittlerweile sind meine Eltern da wohl "abgehärtet" - meine England-Irland-Schottland-Reise ganz alleine im September letztes Jahr haben sie recht gelassen aufgenommen. :zwinker: Das ist alles eine Frage der Gewöhnung. Und wie gesagt, auf lange Sicht tut es Eltern auch gut, wenn ihre Kinder sich abnabeln, auch wenn's am Anfang schwer für sie ist, zu wissen, daß sie auf ihr Kind nicht mehr immer aufpassen können.

    Ja, das war bei mir auch so! Davor hatten immer so ziemlich alles meine Eltern geregelt. Und plötzlich hab ich gemerkt: Hey, ich kann das ja alles selbst. Als ein Anruf kam, daß mein Flug storniert war, hab ich mich eben selbst mit der Airline rumgeschlagen, als auf meinem Konto 400 Euro gefehlt haben, die ich nie am Geldautomat bekommen hatte, hab ich mich alleine mit den schwedischen und deutschen Banken auseinandergesetzt, ich hab mittlerweile kein Problem mehr, mir selbst Flüge und Jugendherbergen zu organisieren, in einem Land alleine unterwegs zu sein, wo ich noch nie war, und das ist ein unheimlich gutes Gefühl, so unabhängig zu sein!
     
    #11
    Sternschnuppe_x, 13 Februar 2008
  12. User 44981
    User 44981 (29)
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    Auch ich wurde (und werde leider immer noch :ratlos:) zu Hause sehr stark behütet, bzw. bemuttert und konnte mir z.B. nach meinem Abi überhaupt nicht vorstellen, fürs Studium wegzuziehen, wo ich doch 2 gute Unis fast vor der Haustüre habe...

    Diese Entscheidung, nicht auszuziehen, sehe ich aber inzwischen eher als Fehler, bzw. auf jeden Fall als eine verpasste Chance an.
    Ein Auslandsaufenthalt während dem Studium ist gerade mein größter Traum und mein wichtigstes Ziel, da ich mir bei der derzeitigen politischen und gesellschaftlichen Situation nicht vorstellen kann, auf Dauer in Deutschland zu leben (obwohl ich emmotional schon ziemlich an meiner Heimat hänge) und ein Auslandssemester schon mal ein gutes Training für ein späteres Leben im Ausland ist.

    Ich würde dir auf jeden Fall empfehlen: Nutze die tolle Chance, für einige Zeit ins Ausland zu gehen!
     
    #12
    User 44981, 13 Februar 2008

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