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Jugendamt macht Kinderkrippen Auflagen bezüglich Diensteinteilung des Personals!?!

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von Maluki, 11 Juli 2007.

  1. Maluki
    Gast
    0
    Hallo!

    Sorry, ich hoffe ich bin hier richtig!

    Meine Freundin (20 Jahre, Kinderpflegerin) hat gerade eine neue Arbeitsstelle angefangen. Bei der Diensteinteilung fiel ihr auf, dass sie nie für Spätdienst eingeteilt ist. Als sie ihre Vorgesetzte fragte, warum nicht, faselte sich die irgendwas zusammen, dass da das Jugendamt Auflagen machte, und zwar, dass die jüngsten und geringst qualifizierten Kräfte nur Aushilfsweise die Spätschicht machen dürften.

    In meinen Ohren hört sich des nach purem Bullsh*** an. Zur Info, meine Freundin is zwar die Jüngste dort, hat aber gegenüber ihren beiden 8 und 12 Jahre älteren Kinderpflege-Kolleginnen über 1 Jahr Berufserfahrung vorraus. Ansonsten arbeiten noch 2 Erzieherinnen dort. Also ich vermute ja schwer, dass es da nur um's Geld geht - denn seltsamerweise verdient sie auch 100,- EUR weniger als die genannten KiPfle-Kolleginnen.

    - Also hat da jemand ne Ahnung ob da was dran sein kann mit dem Jugendamt?
    - Oder ne andere triftige Erklärung warum sie für Spätschicht nicht in Frage kommen darf?
    - Persönliche Einschätzung der Situation?
    - Hat man als Arbeitnehmer ein Recht auf Mitsprache bei der Diensteinteilung? Ich empfände es als unfair, wenn nur bestimmte Leute gewisse Schichten machen dürften / müssten.

    Ich bedanke mich sehr für eure Antworten!

    Jedenfalls hab ich ihr geraten während der Probezeit brav zu kuschen, aber es fuxt mich scho, wenn ich so ein Bull**** hör, um irgendwas zu rechtfertigen.
     
    #1
    Maluki, 11 Juli 2007
  2. daniseb
    daniseb (33)
    Verbringt hier viel Zeit
    93
    91
    0
    Single
    du hast recht, dass dem Jugendamt das komplett egal ist. Es ist allerdings rechtlich geregelt, dass Arbeitnehmer unter 18 Jahren und Arbeitnehmer in der Ausbildung nur zu bestimmten Zeiten eingesetzt werden dürfen, aber deine Freundin fällt ja unter diese beiden Apekte nicht mehr drunter, oder? Selbst wenn, ist das nicht durch das Jugendamt sondern durch das Arbeitsschutzgesetzt geregelt.

    Also, sie hat Unfug erzählt, aber das heißt noch lange nicht, dass das so nicht Ok ist. Die Dienstpläne werden normalerweise von der Leitung der Einrichtung erstellt, eventuell in Zusammenarbeit mit dem Träger (Kirchen, Organisationen, die Komunen, etc.). Hier kommt es dann drauf an, wer der Träger ist, eventuell haben diese dann zusätzliche Regeln und Richtlinien die bei der Einteilung einzuhalten sind. Eventuell nur Erzieher und Kinderpfleger zusammen oder nur langjährige Mitarbeiterin mit neuen etc. Prinzipiell gilt wohl aber, dass die Dienstpläne von der Leiterin in Zusammnearbeit mit den Mitarbeitern erstellt werden. Normalerweise wird dann versucht dabei auf die Wünsche der einzelnen Mitarbeiter einzugehen.

    Wobei und jetzt kommen wir zum springenden Punkt, die Wünsche von langjährigen Mitarbeitern, Mitarbeitern mit Kindern, Mitarbeiter mit Behinderung, etc. Vorrang haben vor den Wünschen der ebern weniger priorisierten Kategorien.

    Zum Geld, das hängt wiederum vom Träger ab, hat sie einen Kirchlichen Tarifvertrag oder ist sie in einer Anstellung beim Staat etc.. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass egal bei welchem Träger sie angestellt ist, der höhere Verdienst nichts mit der Schichteneinteilung zu tun hat. Sondern, eben wieder in welcher Kategorie sie ist. Das hängt dann vom Wohnort, dem Alter, der Familiensituation, der Anzahl Kinder und dem Ausbildungslevel ab. Da wird sie einfach in ne andere Kategorie reinfallen als ihre Kolleginnen. Kann aber auch sein, dass ich mich irre, und eurer Träger die Arbeitszeiten anders Vergütet ode die Gruppengröße, zur Klärung einfach mal beim Träger nachfragen.

    Es ist also meiner Ansicht nach alles in Ordnung, das einzige was sie tun kann, wenn sie denn Spätschichten machen möchte ist, ist mit ihrer Vorgesetzten zu reden und sie auf die Gründe hinweisen und darum zu bitten auch manchmal berücksichtigt zu werden. Wenn das nichts hilft kann sie sich antürlich an den Vorgesetzten der Vorgesetzten wenden, der dann, der Verantwortliche des Trägers ist. Wie du aber schon richtig gesagt hast, würde ich in der Probezeit zumindest dass nicht machen.

    Grüße Daniel
     
    #2
    daniseb, 11 Juli 2007
  3. Maluki
    Gast
    0
    Hi Daniel - vielen Dank!
     
    #3
    Maluki, 11 Juli 2007

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