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Kampfkunst - Selbstverteidigung

Dieses Thema im Forum "Lifestyle & Sport" wurde erstellt von latindance, 22 Juni 2007.

  1. latindance
    Benutzer gesperrt
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    Verliebt
    hi leute, mich würd mal so interessiern, wer denn von euch selbstverteidigung gelernt/trainiert hat und was (also taekwondo, karate, ...usw.).

    hab gestern nämlich mit shinergy begonnen und taugt mir total.

    würd mich auch interessieren, ob ihr das schon mal anwenden musstet.

    macht ihr das (auch) wettkampfmäßig?

    freu mich auf eure einträge!

    lg geri
    :zwinker:
     
    #1
    latindance, 22 Juni 2007
  2. desh2003
    Gast
    0
    Das schwadronieren über Effizienz von Kampfkunst ist müßig und driftet meistens sehr schnell in Bereiche ab, in denen ich den Kotzsmiley benutzten müsste.

    Ich selbst mache seit der Kindheit Judo. Das ist jetzt nicht besonders für SV auf der Straße ausgelegt, aber geringfügig modifiziert kann man doch rel. schnell jemand anderem größeren Schaden zufügen. Daher würd ich Jiu Jitsu (...Judo kommt aus dem Jiu Jitsu, man hat "nur" ein paar Sachen herausgenommen, damit man es kämpfen kann) jedem ans Herz legen, der sich selbstverteidigen will, wenn er in Not kommt. Schmerzimpuls setzen, Schockzustand für sich nutzen, Gegenüber kampfunfähig machen (wozu es meiner Meinung nach nicht ohne einen Bruch oder Riß geht).

    Von dem vielen neuartigem Kram halte ich gar NIX, da sowas oft an Esotherik und Wohlwollens-Willkür erinnert und den Leuten ein Sicherheitsgefühl vermittelt, das nicht vorhanden ist.
     
    #2
    desh2003, 22 Juni 2007
  3. sax88
    sax88 (28)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Verlobt
    Ich habe vier Jahre lang Taekwondo gemacht, Selbstverteidigung inbegriffen...
    Leider kann man nicht alles auf einmal machen, und so habe ich aufgehört, aber ich fang bestimmt in meinem Leben nochmal damit an.
    Kampfsport ist toll :smile:
     
    #3
    sax88, 22 Juni 2007
  4. sleepyDragon
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Da kann ich dir - auch wenn ich den Smily in der Ecke stehen ließe - nur zustimmen. Jede Kampfkunst, jeder Kampfsport ist immer nur so gut wie der, der ihn ausübt.

    Die erste Grundregel sollte sein, dem Anfänger zu erklären, dass er noch sehr lange nicht wirklich in der Lage sein wird, sich mit dem Kram, den er lernt, selbst zu verteidigen.
    Bedingte Reflexe und Bewegungsabläufe brauchen nämlich ihre Zeit, bis sie ohne "denken" ablaufen.
     
    #4
    sleepyDragon, 22 Juni 2007
  5. böses Mädchen
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    nicht angegeben
    ich habe 1 1/2 Jahre Tai Chi gelernt ... aber nich in der Gesundheitsform ^^ sondern schon als Kampfkunst. Aber ich denke das müsste man schon länger machen um das dann zur Selbstverteidung einsetzen zu können. Also jetz im Moment würd ich eher auf "in die Eier treten" als zu "hm wie ging das in Tai Chi nochmal?" tendieren. :zwinker: *großes sorry an alle männer*
     
    #5
    böses Mädchen, 22 Juni 2007
  6. Sit|it|ojo
    Gast
    0
    Seit ich 9/10 Jahre alt bin, mach ich Kampfsport/ Kampfkunst. Anwenden musst ich es auch schon desöfteren, aber nur zur Behauptung, kam noch zu keinem Bruch, oder anderweitigen schlimmen Verletzungen. Bin ich froh drüber und bereu das auch niemals es nicht erlebt zu haben.

    Würds nicht soviele Deppen in diesem Sport und der Kunst geben, wäre es echt das Beste. Leider gibts viel zu viele Stümper.

    mfg
     
    #6
    Sit|it|ojo, 22 Juni 2007
  7. Novalis
    Novalis (35)
    Benutzer gesperrt
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    nicht angegeben
    Ja, Judo habe ich früher auch sehr lange gemacht. Ich würde zwar so aus dem Stehgreif maximal noch 3-4 Würfe und Haltegriffe hinbekommen, was aber unheimlich effektiv ist, wenn es in Fleisch und Blut übergegangen ist, ist einfach die Fähigkeit, dem Gegner das Gleichgewicht zu nehmen bzw. seine Kraft umzulenken.
    Hat mir bis jetzt in jeder Schlägerei geholfen.
     
    #7
    Novalis, 22 Juni 2007
  8. User 67627
    User 67627 (46)
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    vergeben und glücklich
    Halte nichts von Kombinationen aus traditioneller Kampfkunst mit westlicher Sportwissenschaft.

    Der beste Kämpfer ist der, der 100m unter 10s läuft, also halt Dich lieber ans Laufen :zwinker:

    Ach ja...zu Deinen Fragen:

    Judo und Karate
    noch nie angewendet und habs auch nicht vor
    Wettkämpfe nur im Judo
     
    #8
    User 67627, 22 Juni 2007
  9. emotion
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Na ja, nur blöd, wenn man seine(n) Freund(in) bei den Agressoren zurücklässt, weil Gibsbein oder so :tongue:
     
    #9
    emotion, 23 Juni 2007
  10. Sit|it|ojo
    Gast
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    Dann bist du in Deutschlad aber falsch, um Kampfkunst zu erlernen.

    Wirklich viele asiatische Meister in Deutschland gibt es ja nicht, wo man wirklich von der reinen Unterrichtung einer Kampfkunst sprechen kann. Vergleicht man den Osten mit dem Westen in diesen Punkten, ist das was wir machen Spielkram.

    Ich find es persönlich schade, dass der Kampfkunst hier so ein Wandel unterzogen wurde, und es schwer gemacht hat wirkliche Leute zu finden die das noch im Blut haben. Letztlich muss man sich mit dem deutschen Abklatsch zufrieden geben, oder eben nach Asien ziehen.

    Sowas wie ein Yip Man, oder andere alte Größen wird man hier nie und nimmer finden. So ist zumindestens meine Einschätzung. Liegt wohl auch daran das das hier meißt eben nur als Sport und HObby angesehen wird, als eine Lebenseinstellung. Ich finde die Techniken in der Kampfkunst und dem Sport eher zweitrangig, viel mehr ist der Wandel seiner Persönlichkeit und seines Charakters entscheidend.

    Ich versteh auch nicht warum alle Kampfkunst immer mit Selbstverteidigung verbinden. Irgendwann gelangt man doch mal an einen Punkt wo man erkennt, das das eben alles nicht mehr Techniken und Behauptung im Ernstfall sind. Ein Großmeister hat mal zu mir gesagt "Ein Kämpfer bist du erst dann, wenn du das was du machst Lebst" ich finde damit hat er recht. Kampfkunst ist eine Schulung des Geistes und des Charakters und die Selbstverteidigung ist nur ein postiver Effekt aus dem Lernprozeß.

    So das musste mal raus :grin:

    mfg
     
    #10
    Sit|it|ojo, 23 Juni 2007
  11. User 67627
    User 67627 (46)
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    vergeben und glücklich
    Ja...leider :zwinker:

    Ansonsten bin ich absolut Deiner Meinung :jaa:
     
    #11
    User 67627, 23 Juni 2007
  12. sleepyDragon
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    Ich bin - anscheinend anders als ihr - durchaus davon angetan, dass die Kampfkunst (KK) mit der Wissenschaft verbunden wird. Zum einen ist es doch so, dass die ursprünglichen Ziele der KK, nämlich im Kampf zu überleben, heutzutage nicht mehr so zielführend sind. Deshalb wurde ja schon Ende des 18. Jahrhunderts angefangen, den KK eine neue Zielrichtung zu geben, die vorher "nebenbei" mit abfielen: körperliche und geistige Ertüchtigung.
    Zum anderen sollte eine KK nicht nur aus Tradition bestehen, sondern sich auch neuen Erkenntnissen öffnen. Anderenfalls wird sie über kurz oder lang untergehen oder zum Ritual verkommen.
    Übrigens kann auch die Wissenschaft noch einiges von den KK lernen.
     
    #12
    sleepyDragon, 25 Juni 2007
  13. Batrick
    Batrick (29)
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    nicht angegeben
    Mach seit ich 8 Jahre alt geworden bin traditionelles Taekwondo. Seit ca 3 Jahren bin ich ein wenig in die Wettkampfspate reingerutscht und besuche seitdem auch mehr oder minder regelmäßig Wettkämpfe.

    Anwenden musste ichs noch nie, bin bisher jedem Konflikt erfolgreich aus dem Weg gegangen.:smile:

    Ach ja, wer keinen "Abklatsch" asiatischer Kampfkünste trainieren will, der kann sich ja mal den europäischen Kampfkünsten zuwenden. Sowas wie Kampfkünste gabs nicht nur in Asien.:tongue:
     
    #13
    Batrick, 25 Juni 2007
  14. Reliant
    Reliant (35)
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    vergeben und glücklich
    wenn man selbstverteidigungssportarten machen will sollte man sich mit russischen kampfsportarten wie systema beschäftigen oder mit israelischem krav maga. selbstverteidigung und kampfkunst schließt sich zwar nicht aus, hat aber wenig miteinander zu tun.

    trotzdem ein wirklich guter kämpfer lernt situationen in denen er kämpfen muss zu umgehen oder sie so zu entschärfen das er nicht zuschlagen muss.

    macht eine kampfkunst weil sie euch interessiert, sei es kung fu, taek won do, sei es escrima, italienischer dolchkampf oder mittelalterlicher schwertkampf. jede sportart bringt einem etwas, wenn man bereit ist sich weiter zu entwickeln.

    und ja kampfkünste entwickeln sich, aber wenn jeder der mal 10 stunden einen kurs besucht hat gleich seine eigene schule gründen kann dann wird das etwas lächerlich.
     
    #14
    Reliant, 25 Juni 2007
  15. Dante22
    Dante22 (32)
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    Ich mach seit 2 jahren Thaiboxen (Muai Thai) und jeder der mich schief anguckt wird *BÄMÜ* aus dem Bild gekickt :zwinker:

    Die diese ganze Philosophie a la "be water my friend" wenn ich Bruce Lee mal zitieren darf oder "eine richtiger Kämpfer lebt seinen Kampf bla bla" ist doch esoterisches Gelaber.

    Ich mach Thaiboxen für meine Fitness, Koordination und zu Spaß.
    Basta!
     
    #15
    Dante22, 30 Juni 2007
  16. Ocean Soul
    Ocean Soul (26)
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    nicht angegeben
    Ich gehe regelmäßig ins Taekwondo Training, aber bisher musste ich noch keine Selbstverteidigungskünste anwenden...

    Ich habe die Möglichkeit Wettkampftaekwondo zu machen, was mir glaub ich auch wirklich taugen würde, aber ich muss dafür zu weit fahren. :zwinker:
     
    #16
    Ocean Soul, 2 Juli 2007
  17. shabba
    Gast
    0
    ich hab frueher mal 8 jahre judo gemacht. allerdings war ich zu jung, um das als SV ernst zu nehmen, aehnliches galt fuer die weiteren 5 jahre ju jutsu. heute mache ich wing tsun und merke, wieviel bloedsinn ich im ju jutsu gemacht habe... mir gefaellt das, was ich momentan mache, sehr gut.

    von "be water, my friend" halte ich hingegen sehr viel. verkrampft und steif laeuft bei kung fu nicht viel :>
     
    #17
    shabba, 3 Juli 2007
  18. Kiya_17
    Kiya_17 (27)
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    vergeben und glücklich
    Ich trainier seit demnächst 6 Jahren Kampfkunst.. Judo, dann kendo, Karate, Aikido... alles mögliche eben. MIttelalterliches Fechten ist nun auch hinzu gekommen.

    Anfangs wars der SV-Aspekt, jetzt eher weniger. Ich würd auch mit den ganzen Versportlichungen von Judo und Karate nichts in einer SV-Situation anfangen wollen um ehrlich zu sein- bringt auf Dauer einfach nix.

    Im Sport gibt es das Element der Zeit,
    im Wettkampf zählt nur der Augenblick.
    --> Ja, da ist etwas dran.
    Außerdem gibts im Sport einen Schiedsrichter und es geht meistens darum, den Gegner an bestimmten Punkten zu treffen, die u.U. nicht tödlich sind. Aber gibt halt nur diese Punkte... wenn der Gegner woanders trifft, gibts ne Strafe/ Verwarnung, gibts im echten Kampf nicht :zwinker: . Da gibts dann nur mehr Leben und Tod.. deswegen halt ich nicht so viel davon, ist aber nur meine eigene Meinung zu dem Thema.
     
    #18
    Kiya_17, 9 August 2007
  19. Gorbi
    Gorbi (33)
    Meistens hier zu finden
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    offene Beziehung
    Hab 11 Jahre lang Karate und 4 Jahre Kobudo gemacht.
    Zur Selbstverteidigung musste ich es nie einsetzen allerdings haben mir die Techniken des richtigen Fallens z.B. schon bei nem Fahrradunfall den Hals gerettet.
    Auch die dadurch trainierten Reaktionen und Körperbeherrschung sind nicht zu unterschätzen.
    Viel zu häufig wird nur an die Techniken als Selbstverteidigung gedacht, darüber hinaus wird aber die äußere Erscheinung und das drumherum nicht beachtet.
    Wenn du über einen längeren Zeitraum Kampfsport ausübst, bekommst du eine sicherere Ausstrahlung, die auf eventuelle Angreifer schon abschreckend wirken kann.
    Die Reaktionen sind schneller, der Körper stellt sich instinktiv auf eventuelle Treffer mit Muskelanspannung der betreffenden Region ein, sollte man stürzen fällt man automatisch verletzungsärmer etc.
    Und nicht zuletzt, möglicherweise sogar der wichtigste Punkt:
    Wenn du in einem Verein bist, der nicht nur den Kampfsport an sich lehrt, sondern auch die Philosophie die dahintersteckt festigst du deinen Charakter und wirst innerlich ruhiger und gelassener.

    Alles in allem möchte ich die Zeit nicht missen und werde sobald wie möglich wieder mit Kobudo weitermachen.
     
    #19
    Gorbi, 10 August 2007
  20. haXor
    haXor (36)
    Verbringt hier viel Zeit
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    0
    Verlobt
    da kann ich jeden Punkt unterschreiben :zwinker:

    ich mach seit etlichen Jahren traditionelles Shaolin Gong Fu,
    aber Jiu Jitsu ist als SV wahrlich am effektivsten.
     
    #20
    haXor, 10 August 2007

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