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Kaninchen hat Tumor....

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von Cinnamon, 13 August 2007.

  1. Cinnamon
    Cinnamon (30)
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    vergeben und glücklich
    Hey!

    Ich möchte euch gern um Rat bzw. nach eurer Meinung fragen...

    Ich habe ein Zwergkaninchen, welches mittlerweile 8/9 Jahre alt ist (so genau weiß ich es leider gar nicht :schuechte ). Im März/April stellte ich beim Krallen schneiden einen kleinen Knubbel am Hinterlauf fest, der total beweglich war. Zunächst dachte ich an eine Lymphknoten und habe die Sache auch schnell wieder vergessen.

    Ich muss zugeben, dass ich mittlerweile nicht mehr so viel Zeit für mein Kaninchen aufbringen konnte, da ich doch ziemlich eingespannt bin mit Ausbildung etc. Letzte Tage hab ich dann jedoch festgestellt, dass der Knoten sich drastisch vergrößert hatte.

    Meine Mutter ist daraufhin mit ihm zum Tierarzt gefahren und die Ärztin meinte, es wäre wohl ein Tumor. Ob gut- oder bösartig konnte sie natürlich nicht sagen, da der Tumor dafür entfernt werden müsste.

    Und nun sitze ich hier und überlege, was ich tun soll. Die Operation würde an die 100 - 150 Euro kosten und ich weiß nicht ob das so unbedingt im Verhältnis zu seiner restlichen Lebenszeit steht (das hört sich so grausam an :geknickt: ). Die Ärztin meinte wohl, dass sein Herz noch kräftig genug wäre, so eine OP zu überstehen, aber ich zweifle trotzdem, dass er aufgrund seines Alters die OP überleben würde.

    Dazu muss ich sagen, dass er noch absolut quitschfidel ist. Meine Oma füttert ihn täglich und erzählt mir immer, wie er seinen Topf durch den Stall schmeißt und wie er herumhüpft. Wenn ich bei ihm bin, erlebe ich dasselbe. Es ist also nicht so, als wäre er sterbenskrank.

    Mich würde einfach interessieren, was ihr so machen würdet? Operieren? So weiterleben lassen? Einschläfern?
     
    #1
    Cinnamon, 13 August 2007
  2. User 20976
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    vergeben und glücklich
    ich denke, dass ich angesichts seines zustandes - ihm gehts super, es scheint keine schmerzen zu haben, ist "lebensfroh" - eine beseitigung des tumors für richtig halte. könntet ihr euch die kosten nicht teilen, also deine familie und du? was meint deine oma dazu, was deine mutter? wenn die tierärztin der ansicht ist, dass das karnickelherz stabil ist, warum sollte dein kaninchen die op nicht überleben? nur weils alt ist? das halte ich für kein argument - probleme gäbs vermutlich aufgrund des kreislaufs, wenn selbiger nicht stabil wäre.

    wenn das tier nur noch apathisch herumsäße, wäre es anders. aber so - der tumor scheint ihn derzeit nicht zu behindern, er sollte halt besser weg. wenn der tumor bösartig sein sollte, kannst du immer noch überlegen, was als nächstes folgt. ihn weiterleben lassen und dann, wenns ihm schlechter geht, eben einschläfern - gleich einschläfern - ... das würde ich auch mit der tierärztin besprechen, unter hinweis auf die angespannte finanzlage und eben das fortgeschrittene Alter des kaninchens.
     
    #2
    User 20976, 13 August 2007
  3. Bikkje
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    sehe ich genauso! :smile:
    Liebe Grüße
    Bikkje:herz:
     
    #3
    Bikkje, 13 August 2007
  4. Cinnamon
    Cinnamon (30)
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    vergeben und glücklich
    Hm, leider ist das Geld für mich schon kein Zuckerschlecken - halt in Relation gesehen zu der restlichen Lebenszeit und dass er schon so alt ist. Es soll nicht herzlos klingen, aber ich frage mich, ob es sich überhaupt "lohnt"!

    Noch dazu ist mein Kaninchen fast blind... Noch dazu denke ich, dass es nicht der letzte Tumor ist/wäre, wenn er wirklich bösartig ist...

    Ich betrachte momentan eigentlich alles aus der Sicht, dass er schon so alt ist.

    Außerdem ist der Tierarzt jedes mal eine Strapaze für ihn und er drückt sich in eine Ecke sobald man die Stalltür öffnet....

    Sollte er operiert werden, wäre er ja nicht nur noch ein einziges mal da.
     
    #4
    Cinnamon, 13 August 2007
  5. Bikkje
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    Also mein Kaninchen, obwohl das wirklich eine Ausnahme war, ist knapp 15 Jahre alt geworden! :smile:
    Liebe Grüße
    Bikkje:herz:
     
    #5
    Bikkje, 13 August 2007
  6. C++
    C++
    Gast
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    Wie riskant ist denn die Operation?
    Bin mir jetzt nicht sicher, aber leben Kaninchen "nur" ca. 8 Jahre?
    Wenn man es so betrachtet, würde ich viell. die Operation sein lassen und würde ihm noch einen schönen Lebensabend bereiten...
    Falls der Tumor schlimmer werden sollte und er Schmerzen bekommen sollte, kann man ja überlegen, ob eine Operation noch sinnvoll ist oder ob man ihn vielleicht einschläfern sollte...

    Hatte ja eine ähnliche Situation mit meinem Hamster. Er war total lebendig etc., hatte aber einen Tumor in der Backe und am Hals. Wir haben uns dann dazu entschlossen ihn einschläfern zu lassen. Der Tumor wuchs jeden Tag immer mehr. Man konnte schon richtig die Haut durch das Fell sehen und viell. wäre der Tumor auch aufgebrochen...
     
    #6
    C++, 13 August 2007
  7. krava
    krava (35)
    Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
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    Verliebt
    Wirklich eine schwierige Situation.

    Ich hab selbst 2 Kaninchen und wüsste nicht, was ich an deiner Stelle machen würde.
    Was sagt die Tierärztin denn, wie wird das mit dem Tumor weitergehen, wenn ihr ihn nicht operieren lasst? Wird er sich vergrößern? Ihn so weit einschränken, dass er z.B. nicht mehr hoppeln kann?

    Klar sind 8 Jahre für ein Kaninchen schon relativ alt, aber auch nicht uralt und wenn die Tierärztin ihn für gesund hält, würde ich mich darauf schon verlassen.
    Ich glaube, ich würde mich für die OP entscheiden, weil ich einfach alles für ihn tun wollen würde. Wenn bei der OP wirklich was schief gehen sollte, dann sollte es eben nicht sein. Du hast dann aber alles versucht.
    Ich glaube, ich könnte nicht damit leben, mich gegen die OP entschieden zu haben, weil ich einfach vermutet habe, er würde sie nicht überstehen.
    Besprich dich vielleicht noch mal ausführlich mit deiner Tierärztin und frag, wieviele Nachbehandlungen notwendig sind etc.

    Die Kosten wären für mich an deiner Stelle das geringste Problem. Ich würde meinen letzten Cent für meine Tiere geben.
     
    #7
    krava, 13 August 2007
  8. User 20976
    (be)sticht mit Gefühl
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    vergeben und glücklich
    naja, wenn das mit dem geld so entscheidend ist, warum fragst du dann? - fiel mir als erstes ein.
    es gibt im forum einige tierhalter, die an ihrem tier so hängen, dass sie diese op auf jeden fall bezahlten, ohne eine kosten-nutzen-rechnung anzustellen - um zu klären, obs ein bösartiger tumor ist oder doch ein gutartiger. willst du eine bestätigung, dass weiterleben-und-dann-halt-sterben-lassen okay ist? für dich ist der betrag hoch - auf den vorschlag mit dem teilen bist du nicht eingegangen. was sagen deine mutter, die ihn zum tierarzt brachte, und deine oma, die ihn füttert, denn dazu? die hängen ja vielleicht auch am tier bzw. haben ein interesse dran? wie sehr hängst du an dem kaninchen? im moment scheint es eher verpflichtung als "herzenssache" (was ja okay ist und keine verurteilung darstellen soll). wenn du es für dich verantworten kannst, sehr rational aufgrund von kosten-nutzen-abwägung zu entscheiden, dann mach das.

    -
    die frage, wie es vermutlich weitergeht ohne OP, ist schon wichtig... was meint die ärztin, kann er noch monate ohne probleme weiterleben? oder wird ihn der tumor an der pfote dann irgendwann stark beim laufen behindern? spätestens dann sollte was unternommen werden, denke ich, bevor er dann an der geschwulst knabbert oder kratzt und sich verletzt. --

    mein hund hatte ein kleines lipom, eine fettgeschwulst, unterhalb des ohrs. er hatte auch beim tierarzt angst. die ärztin hat sich das lipom angeschaut und festgestellt, dass es eine für das Alter des hundes typische fettgeschwulst ist - auch wenn die hündin sonst noch superfit war und bis auf die fettgeschwulst nix fettes an sich hatte :zwinker:. sie sagte uns, dass dieser tumor mit hoher wahrscheinlichkeit gutartig ist und noch weitere hinzukommen könnten. wir haben unsere hündin nicht operieren lassen. sie hat noch drei weitere jahre gelebt, das lipom ist nicht gewachsen, die hündin war fit - wie ein dreizehn jahre alter hund eben noch fit sein kann. und heute vor fünf jahren ist sie gestorben. einfach so. hat die nähe meines vaters gesucht, ich war nicht in der stadt leider, sie hat ab und an schwerer geatmet als sonst - und ist dann bei sonnenaufgang eingeschlafen. ich bin dann am nächsten vormittag angereist und hab sie begraben.

    ich bedaure nicht, dass wir das lipom nicht haben entfernen lassen, da nicht nur unsere tierärztin, sondern noch zwei weitere befragte sich ähnlich äußerten. und unserer hünding ging es enorm gut. wenn sie mal in ihren dreizehn jahren etwas hatte, dann hat man ihr sofort angemerkt, dass sie schmerzen hat - das war nicht der fall.
     
    #8
    User 20976, 13 August 2007
  9. Cinnamon
    Cinnamon (30)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    Ich hänge schon an meinem Kaninchen, nur hab ich vor allem in letzter Zeit nicht die Zeit dazu mich täglich ausgiebig mit ihm zu beschäftigen. Ich möchte auf keinen Fall, dass er sich quält, das ist wirklich das letzte was ich will.

    Die Kosten würde ich wenn ganz allein tragen. Meine Mutter sowie meine Oma sind gegen die Operation und denken eher rational. Meine Oma z.B. ist noch von früher "geprägt" und argumentiert damit, dass das Kaninchen ja "nur ein Tier" sei, um darum so einen Aufwand zu machen.

    Versteht es nicht falsch, es ist nicht nur eine "Kosten-Nutzen-Rechnung", die ich hier anstelle. Zwar muss ich einräumen, dass ich an unserem Hund mehr hänge als am Kaninchen, aber das ich es nur wegen dem Geld nicht mache, das möchte ich mir nicht nachsagen lassen.

    Ich denke, ich werde mein Ninchen in den nächsten Tagen/Wochen erstmal noch beobachten, wie sich die ganze Sache entwickelt. Vielleicht bin ich dann besser in der Lage eine Entscheidung zu treffen.
     
    #9
    Cinnamon, 13 August 2007
  10. User 20976
    (be)sticht mit Gefühl
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    vergeben und glücklich
    Das war auch nicht als Vorwurf gemeint.

    Ich denke auch, dass Du einige Tage Zeit hast und Dir nehmen solltest, bevor Du eine Entscheidung triffst.
     
    #10
    User 20976, 13 August 2007
  11. Steffi*
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    nicht angegeben
    Also ich würde es nicht machen.
    Gönn deinem Tier lieber noch ein paar schöne Tage/Wochen/Monate/Jahre OHNE Operation.
    Die Narkose ist so ein Stress für dein Kaninchen, besonders in dem Alter, auch wenn es so noch fit ist.

    Man überlegt zwar, dass kann ich auch absolut nachvollziehen, aber du wirst dich immer fragen, egal wie du dich entscheidest: Was wäre nun gewesen, wenn ich es hätte operieren lassen und was wenn nicht?

    Ich würde es nicht tun, weil ich dem Tier das in dem Alter ersparen wollen würde.
    Okay, notwendig wäre es wohl, aber wenn es dabei stirbt?
    So ne Narkose ist echt kein Zuckerschlecken, das kann selbst das gesündeste Tier umhauen. Und vllt will es danach nicht fressen oder bekommt Durchfall oder solche Spielchen. :kopfschue

    Würde ihm echt den Rest seines Lebens so noch schön gestalten und gut ist, anstatt es noch so zu stressen, ich finde damit würdest du ihm sozusagen vllt mehr schlechtes als gutes tun, auch wenn es gut gemeint ist!

    Wünsche euch alles Gute!
     
    #11
    Steffi*, 13 August 2007
  12. User 52655
    Sehr bekannt hier
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    vergeben und glücklich
    Wochen würde ich nicht mehr warten.
    Wenn der Tumor bereits gewachsen ist, wird er vermutlich weiterwachsen und je größer er ist, desto schwerer lässt sich sowas sauber und vollständig entfernen. Außerdem wächst mit der Zeit die Gefahr, dass der Tumor streut und ist erstmal was in der Lunge und geht es dem Kaninchen dadurch schlecht, kann man sich die OP auch gleich ganz sparen.
    Bei Tumoren gilt immer - je schneller raus, desto besser.
     
    #12
    User 52655, 13 August 2007
  13. Paradox83
    Paradox83 (33)
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    ich würde es auch nicht machen.
    so eine op ist mit sicherheit kein zuckerschlecken für das kaninchen und es kann gut sein, dass es auf längere zeit zu leiden hat.
    einschläfern finde ich da für das kaninchen viel besser.

    btw. ich würde mich als 80jähriger auch lieber einschläfern lassen als mich noch fünf jahre bis zum tod zu quälen.

    viele grüße
    paradox
     
    #13
    Paradox83, 14 August 2007
  14. CrushedIce
    CrushedIce (36)
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    @ paradox: wer sagt denn, dass sich das kaninchen nach der op jahre quälen wird?

    @ topic: ich sehe das so: wenn ich mir ein tier anschaffe, dann auch mit allen konsequenzen. da stelle ich keine rechnung an, ob sich irgendwas noch lohnt. tiere haben meiner meinung nach genau so ein recht auf medizinische behandlung wie ich auch.

    ich habe hamster. und ich habe für meine tiere schon hunderte ausgegeben. für artgerechte behausungen, beschäftigungsmöglichkeiten, hochwertige laufräder und ewig viel geld für den tierarzt. "lohnt" sich das? obwohl das nur so kleine tiere sind und die auch nicht so wirklich alt werden?

    ja! weil es lebewesen sind, die ein schönes leben mit uneingeschränkter medizinischer versorgung verdient haben!
    klar sind es tiere. aber die können genauso leiden wie wir!
    sollte man sich da denn wirklich überlegen, ob ein tier, das hilfe braucht, sie auch wirklich bekommen soll, weil man nicht weiß, wie lange es noch lebt......?

    ich wäre schon sofort zum TA gegangen, als du den knubbel entdeckt hast. aber du hast gewartet, bis es schlimmer wurde und jetzt überlegst du, ob es die hilfe wirklich wert ist.....


    versteh mich bitte nicht falsch, ich will dir keine vorwürfe machen!

    ich finde nur, wenn man die verantwortung für ein tier übernimmt, dann aber auch mit ALLEN konsequenzen!
    es hat doch die gleichen rechte wie ein mensch.

    das ist zumindest meine meinung.

    ich persönlich würde da gar nicht überlegen.



    edit: du schreibst, du willst noch ein paar wochen warten. warum? hättest du diesen knubbel, würdest du auch warten? der tumor, falls es einer ist, wird nicht besser, sondern schlimmer. es ist ja auch schon viel schlimmer geworden. und jetzt willst du echt noch warten? was gibt´s denn da noch zu beobachten?

    nimm es mir bitte nicht krumm aber damit drückst du dich bloß um eine wichtige entscheidung! du hast doch jetzt schon so lange gewartet, dass der knubbel schön groß werden konnte :-(
     
    #14
    CrushedIce, 14 August 2007
  15. I$che
    I$che (28)
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    Verliebt
    ich sehe das exakt wie meine vorrednerin. zumal ich einschläfern als eine sauerei empfinde, auch wenn es manchmal sein muss... für mich war es damals ein horror, meine geliebte ratte einschläfern zu müssen und zu entscheiden: "du stirbst jetzt!"
    das grausamste war, dass er sich gewehrt hat. er wusste, dass er davon sterben muss und hat bitterlich geweint und gequietscht.....
    wenn du DAS vorziehst ohne es mit hilfe der op zu versuchen, kann ich dich nicht verstehen.

    so lange es noch fit ist, sehe ich keinen grund es zu töten.
    auch ich habe in meine haustiere hunderte von € investiert und ich denke du bist es dem tier schuldig alles für seine gesundheit aufzubringen.

    mein kaninchen wurde 10 jahre alt und wie ich eben gelesen habe wurde sogar eines 15.

    überlege dir gut wie du über dieses lebewesen entscheidest...
     
    #15
    I$che, 14 August 2007
  16. Decadence
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    nicht angegeben
    ich halte es für sinnvoll, das kaninchen solange es keine schmerzen hat so weiterleben zu lassen und wenns ernstlich dadurch behindert wird oder schmerzen bekommt etc,dann einschläfern.manchmal sind ops auch nur künstliche kurze lebenserhaltungsmaßnamen des tieres für das menschliche gewissen...
     
    #16
    Decadence, 14 August 2007
  17. smithers
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    nicht angegeben
    Mit dem Ninchen ist das man so eine Sache. Unser Harry hat momentan auch eine „Hautveränderung“ – was es nun genau ist, kann ein Tierarzt nur mit einer Entnahme von Gewebe bestimmen.
    Man muß entscheiden wo die Hautveränderung liegt. Ist der Konten nun mehr in der Felldecke oder doch im Gewebe. Liegt die Veränderung im Fell, so ist es grundsätzlich positiv zu sehen. Solche Sachen sind schnell herausoperiert – wenn es da man nicht ein anderes Problem geben würde. Solche Eingriffe sind bei Nagern grundsätzlich und Vollnarkose durchzuführen – anders geht es nicht. Leider haben Mucks auf Grund ihres Verdauungs- und Kreislaufsystems größere Schwierigkeiten die Vollnarkose zu verkraften als z.B. eine Katze. Wenn also eine OP nicht unbedingt notwendig ist würde ich darauf verzichten.

    Bei Harry hat der Tierarzt erstemal eine Kortisonsalbe aufgeschrieben – damit wird er nun drei Wochen behandelt. Geht der „Gnubbel“ so weg – ist es super, wenn er das Wachstum einstellt ist es auch in Ordnung, nur wenn er größer wird, werden wir das wegschneiden lassen – mit all den Gefahren die eine Narkose für das Tier mitbringt.

    Solange das Tier frisst, Wasser aufnimmt und sich auch bewegt fehlt ihm nichts und hat auch keine Schmerzen. Wenn Kaninchen Schmerzen haben wirst Du es ihnen ansehen. Alleine die Augen sagen es dann schon und die Haltung der Ohren. Du erkennst schon wenn ein Tier leidet – also keine übereilten Schlüsse ziehen!!
     
    #17
    smithers, 14 August 2007
  18. Chielo
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Du hast Recht dass eine Vollnarkose für Kleintiere nicht ganz ohne ist. Aber man sollte auf jeden Fall auch darauf achten was für eine Narkose gemacht wird. Einige Tierärzte arbeiten mit Gasnarkose und das ist sehr viel besser und ungefährlicher gerade für Kleintiere da sie leichter zu dosieren ist. Wenn sich die Threadstarterin für eine OP entscheidet sollte sie auf jeden Fall mit ihrer Tierärztin über die Narkoseart reden.
     
    #18
    Chielo, 14 August 2007
  19. Bikkje
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    Wenn bei dir ein Tumor festgestellt wird, wartest du dann auch bis er bei dir riesen groß wird, dich behindert und vielleicht Schmerzen verursacht?
    NEIN siehst Du ;-)
    Liebe Grüße
    Bikkje:herz:
     
    #19
    Bikkje, 14 August 2007
  20. Koyote
    Koyote (38)
    Verbringt hier viel Zeit
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    17
    Verheiratet
    Moin,

    ich würde das Kaninchen auch operieren lassen, unser Finchen hatte auch eine Tumor als wir es bekommen haben. Und selbstverständlich haben wir den entfernen lassen, obwohl wir zu dem Zeitpunkt noch gar keine richtige Bindung zu dem Häschen aufgebaut hatten.
    Da kann ich es nicht nachvollziehen wenn man hier so lange zögert. Ein Tier kostet nun mal Geld, dessen muss man sich bewusst sein, wenn man sich für ein Tier entscheidet übernimmt man eben auch die Verantwortung, ein Tierarztbesuch gehört eben dazu.

    Ich könnte so ein kleines Häschen auch gar nicht leiden sehen, würde mir viel zu sehr leid tun.

    Ich frage mich ob diejenigen die hier erstmal abwarten wollen, das gleiche tun würden wenn es um einen Menschen ginge... wahrscheinlich nicht, aber da trifft es ja auch nicht das eigene Portemonaie, sondern das der Krankenkasse.


    Gruß Koyote
     
    #20
    Koyote, 14 August 2007

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