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Kater ist krank - OP oder lieber nicht?

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von User 75021, 6 Oktober 2009.

  1. User 75021
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    Mein Kater ist 15 Jahre alt und bis auf typische altersveränderungen (langsamer, schläft viel etc) war er eigentlich topfit.
    Er frisst gut, aber lieber weiches Futter.

    Ich war heute eim Tierarzt, weil die rechte Mundseite dick angeschwollen ist.
    Sie meinte es wäre höchstwahrscheinlich ein bösartiger Tumor, der bei alten Katzen oft auftritt.
    Eigentlich könnte man das operieren, wovon die Tierärztin mir jedoch abriet da mein Kater schon alt ist und wer weiß wie er eine OP mit Wundheilung (Schmerzen) wegstecken würde.
    Ausserdem ist die Wahrscheinlichkeit hoch, das der Krebs auch schon den Knochen betroffen hat und streut.
    Das könnte man aber nur per Knochenuntersuchung (auch schmerzhaft) feststellen.
    Wir haben dann gemeinsam entschieden dem Kater ein Antibiotikum zu geben, damit die Schwellung zurückgeht und er weiterhin ohne Schmerzen fressen kann.
    Ich soll es weiterhin beobachten, aber sicher ist das er irgendwann (wenn nicht an altersschwäche) an dem Krebs sterben wird oder eingeschläfert werden muss.

    Jetzt bin ich hin und hergerissen ob das eine gute Entscheidung war auf die OP zu verzichten, oder ob ich es doch wagen soll?
    Im Moment geht es ihm gut und er scheint keine Schmerzen zu haben...aber andererseits ist eine OP in dem Alter ja auch eine Belastung zudem muss er dann den Wundheilungsschmerz ertragen-und das alles evtl umsonst, weil der Tumor wahrscheinlich wiederkomt.
     
    #1
    User 75021, 6 Oktober 2009
  2. krava
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    Hey du

    Tut mir sehr leid für euch. :frown: Hab selbst Tiere und war gestern auch erst beim TA, Gott sei Dank aber nicht so schlimm wie bei euch.

    Ich denke, deine Entscheidung, auf die OP zu verzichten war richtig. Ich hätte genauso entschieden. Ein 15jähriger Kater ist definitiv ein altes Tier und er hatte bereits ein langes und schönes Leben. Die OP wäre ein hohes Risiko und ob sie letztlich etwas bringt, ist die Frage. Sie verzögert vielleicht etwas, aber auch nur vielleicht. Und der ganze Stress beim TA, Narkose, fremde Umgebung, Wundheilung etc. - das will man dem Kater dann doch nicht zumuten.
    Würde ich zumindest nicht wollen.

    Ich würde mich lieber freuen, dass es ihm soweit gut geht, dass er frisst und munter ist. :smile: Das AB scheint eine gute Möglichkeit zu sein, die Schwellung im Rahmen zu halten, sodass er noch gut zurecht kommt.
    Und leider musst du ohnehin irgendwann Abschied nehmen und es ist wohl besser, wenn das nicht im OP bzw. vor dem OP geschieht.

    Wie gesagt, ich finde deine Entscheidung richtig! :smile: :knuddel:
     
    #2
    krava, 6 Oktober 2009
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  3. User 20976
    (be)sticht mit Gefühl
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    vergeben und glücklich
    Ich schließe mich kravas Beitrag an.

    Ich halte es für vernünftig, dass die Tierärztin von einer OP bei einem Tier in diesem Alter abgeraten hat, da der Erfolg fraglich ist und die OP selbst auch eine Belastung darstellt. Für die meisten Tiere sind Arztbesuche und -behandlungen Stress, noch dazu, wenns um einen solchen Eingriff geht und nicht nur um eine Impfung.

    Und wenn Du merkst, dass der Tumor Deinem Kater doch Schmerzen bereitet oder ihn am Fressen hindert, dann wäre Deinem Kater vermutlich mit Einschläfern am besten geholfen, so weh Dir das im ersten Moment auch tut. Ich hoffe natürlich, dass Euer Kater noch einen schönen Herbst bei Euch verbringen kann und von dem Tumor erst einmal nicht behindert wird.
     
    #3
    User 20976, 6 Oktober 2009
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  4. Lily87
    Gast
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    Hey, wir haben uns damals bei meiner 18jährigen Katze FÜR eine OP entschieden (es war ein kaputter Zahn, der sie ziemlich geschwächt hat), sie hat sie überstanden, aber ein paar Wochen später mussten wir sie einschläfern lassen, weil sie immer schwächer wurde. Die OP hat ihr Leben bloß verlängert, aber nicht gerettet. Das Ganze war vor gut 4,5 Jahren, sie war 6 Monate älter als ich. Ich bin mit ihr aufgewachsen, sie fehlt mir sehr.

    Aber manchmal ist es besser, das Lebewesen gehen zu lassen (wie ich vor kurzem wieder erleben musste). Du hast richtig entschieden. :knuddel:
     
    #4
    Lily87, 6 Oktober 2009
  5. Beastie
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    ich seh es auch so wie krava.

    sorge für schmerzfreiheit und wenns nich mehr anders geht, lass ihn einschläfern.
    ich weiß, dit sagt sich so leicht.
    aber ich denke, dit is dit beste für dat mausi
     
    #5
    Beastie, 6 Oktober 2009
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  6. User 12216
    Sehr bekannt hier
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    du kannst froh sein das du so eine gute tierärztin hast.gibt auch genügend die nur des umsatzes wegen dir zu ner op geraten hätten.
     
    #6
    User 12216, 6 Oktober 2009
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  7. User 42876
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    Auch ich als ehemaliger Katzenbesitzer (er wurde 18 Jahre alt) schliesse mich meinen VorrednerInnen an.
    Mir fällt ein Vergleich mit der Situation von meiner Oma ein. Sie war 85 als bei ihr Krebs im Endstadium diagnostiziert wurde. Sie hatte glücklicherweise bis zum Schluß keine Schmerzen und so hörten wir auf den Rat der Ärzte, keine OP durchzuführen, die eh nur noch ein paar Monate, dafür aber mit Schmerzen, gebracht hätte.
    Besser ein liebgewonnesnes Lebewesen "halbwegs heil" in Erinnerung behalten, als beim dahinsiechen zu zusehen...
     
    #7
    User 42876, 6 Oktober 2009
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  8. User 75021
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    Danke, ihr gebt mir das Gefühl das ich richtig entschieden habe.

    Ich finde es schrecklich, das ich solche Entscheidungen treffen muss und man nicht vorhersehen kann, was am besten für ein Tier ist-ich mag nicht gern über Leben und Tod entscheiden aber wenn ich sehe das er nur Schmerzen hat und nicht mehr fressen will dann lasse ich ihn natürlich gehen.
    Aber noch ist es ja nicht soweit und ich hoffe einfach das ihm die AB Therapie hilft und der Tumor nicht zu schnell wächst.
    Ich wünsche mir noch ein paar Monate mit meinem Kater und wenn er Weihnachten noch bei uns ist dann wäre das schön.

    Er wird jetzt die letzte Zeit nochmal anständig verwöhnt und betüddelt :herz:
    Armer Alter Kerl...
     
    #8
    User 75021, 6 Oktober 2009
  9. Lily87
    Gast
    0
    :jaa: :knuddel:

    Ich würde auch die Kinder langsam darauf vorbereiten. :knuddel:
     
    #9
    Lily87, 6 Oktober 2009
  10. User 75021
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    Das habe ich eh schon vor einiger Zeit gemacht als ich merkte, er wird langsam echt alt und braucht mehr Ruhe.

    Die Kinder wollten auch vorhin mit zum Tierarzt und haben alles mitbekommen, die Tierärztin ist aber auch Klasse und hat es richtig lieb erklärt.
    Ich hab zu Hause dann nochmal konkret mit ihnen gesprochen und gesagt, das Pedro nicht mehr lange leben wird-wir ihm aber noch eine schöne Zeit machen werden und sie nicht traurig sein müssen wenn er stirbt...denn dann ist er bei Lilly :cry::herz:

    Ich merke grad das es nicht schön ist zwei Katzen innerhalb so kurzer Zeit zu verabschieden.
     
    #10
    User 75021, 6 Oktober 2009
  11. krava
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    Wie gesagt, ich hätte genauso entschieden, hätte hinterher aber sicherlich genau die gleichen Zweifel gehabt.
    So eine Entscheidung ist nie leicht, aber viele Tierbesitzer bleiben davon nicht verschont.

    Mein Hundchen ist auch fast 11, bislang Gott sei Dank ohne jegliche Alterserscheinungen oder Krankheiten, aber es wird sicherlich nicht ausbleiben. Da ist es mir auch lieber, wenn sie ihre 12 oder 13 Jährchen glücklich und zufrieden lebt und dann irgendwann tot umfällt.

    Ein Tier zu verlieren tut immer weh und für mich persönlich ist es so ziemlich das schlimmste, was ich mir vorstellen kann.
    Man muss fast froh sein, dass Hunde und Katzen "nur" 15 Jahre (circa) werden und keine 50. Wie schwer wäre es wohl sonst, Abschied zu nehmen??

    Alles Liebe für euch!
     
    #11
    krava, 6 Oktober 2009
  12. Lily87
    Gast
    0
    Das ist gut. :jaa:

    Ja, die Erfahrung musste ich leider schon zu oft machen. Wir hatten in den letzten 22 Jahren insgesamt 14 Katzen (nicht alle auf einmal), 2 davon leben nur noch. Wenige erreichten ein hohes Alter, war leider viel Unglück dabei :cry:
     
    #12
    Lily87, 6 Oktober 2009
  13. Irgendwer123
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    Ich würde auf jeden Fall zu einer OP raten!
    Lieber es noch ein mal versuchen anstatt so ein Tier langsam an diesem Tumor dahin siechen zu lassen!
    Ich weiß selbstverständlich dass 15 ein hohes Alter ist aber ein bösartiger tumor und dann auch noch in einem solch empfindlichen Bereich wie dem Mund ist eine üble Sache,da frage ich mich ob du DAS deinem Kater antun willst...
     
    #13
    Irgendwer123, 6 Oktober 2009
  14. Pink Bunny
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    Ich habe meine Katze damals 2 mal eine OP angetan weil ich auch was retten wollte. Aber im Endeffekt hätte sie sogar noch ein wenig friedlicher Leben können wenn ich es gelassen hätte :schuettel: Widergekommen ist er ja doch wider und dann sogar noch schlimmer als vorher. Lieber eine nicht so lange Zeit die das Tier schmerzfrei leben und genießen kann bis man es erlösen kann statt etwas längere eine Zeit voller Medikamente OP's und Operationswunden.

    Warum soll man so eine schwere OP mit wenig Erfolgschancen einem ohnehin altem Tier nochmal antuen ? Der Stress, die Wunde ect.
    Ne, das würde ich nicht nochmal machen wollen.
    Stell dir vor der Kater stirbt wärend der Narkose wenn niemand seiner Lieben da ist und ihn dabei begleiten kann und er vorher noch so einen Stress durchmachen musste. Ich fände sowas furchtbar.

    Da verwöhne ich mein Tier doch lieber nochmal und verschönere ihm den Lebensabend bis es eben nicht mehr geht und verabschiede mich bzw. bedanke mich damit für die tolle Zeit damit bei ihm.
     
    #14
    Pink Bunny, 6 Oktober 2009
  15. User 505
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    Ein bösartiger Tumor ist nicht "unangenehmer" als ein gutartiger - er streut nur, bzw. wird vermutlich schon gestreut haben. Der Kater wird also an Krebs eingehen, wenn man ihm nicht gerade eine Chemotherapie verpasst. Das Narkoserisiko empfinde ich für einen 15jährigen Kater mit Altersanzeichen zu hoch - insbesondere, da der Tumor höchstwahrscheinlich (an anderer Stelle) wieder kommt. Ich denke es ist besser, wenn man dem Tier einen ruhigen Lebensabend gönnt und ihn einschläfert, wenn ihn das Geschwür zu sehr beeinträchtigt.
     
    #15
    User 505, 6 Oktober 2009
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  16. Nevery
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    ich hätts auch nicht gemacht.
    für mich würd ich mich auch eher für (um in menschlichen zeiten zu rechnen) noch 5 gute jahre, als 20 in behandlung und mit schmerzen entscheiden.
    für ein tier kann man diese entscheidung wenigstens auch in deutschland so treffen...
     
    #16
    Nevery, 6 Oktober 2009
  17. munich-lion
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    nicht angegeben
    Sweety, ich weiß doch, wie sehr du an deinen Katzen hängst und ihnen niemals Leid zufügen würdest. Deshalb traue deiner Bauchentscheidung, die in meinen Augen einfach nur richtig ist, denn auch ein Tier hat ein würdevolles Ende verdient und keine qualvolle (nicht garantierte) Verlängerung eines schönen Katzenlebens.

    So lange es ihr noch gut geht, soll sie mit euch in trauter Umgebung und weiterhin viel Liebe/Aufmerksamkeit weiter leben, denn ich bin mir sicher, dass sie dankbar darüber ist und ihr das viel besser gefällt als von einer schmerzhaften Therapie zur anderen weitergereicht zu werden.
    Du wirst merken, wenn dein Liebling leidet und dann entsprechend handeln, aber bis dahin genießt einfach noch die Zeit, die euch zusammen bleibt.
    Keiner kann wissen, wie lange es noch dauert, aber eine Freundin von mir hatte einen damals 13jährigen Kater, der mit der Diagnose Lebertumor noch fast 2 Jahre ohne größere Beschwerden lebte und nur homöopathische Mittel verabreicht bekam.
    Vielleicht tröstet dich diese Tatsache ein wenig und stimmt dich zuversichtlich, dass eure Katze das Weihnachtsfest überlebt.
    Ich hoffe es nicht nur, sondern glaube fest daran, denn die kleinen Viecherle sind erstaunlich zähe Fighter mit einem unglaublichen Lebensmut und viel Herz, die ihre geliebten Zweibeiner nicht einfach kampflos zurücklassen wollen.
     
    #17
    munich-lion, 7 Oktober 2009
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  18. Nevery
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    das wars, was mir heut nacht auch noch durch den kopf ging.

    damit kannst du ihm definitiv nicht schaden, und wenn du dich mal gut informierst was genau dabei helfen könnte, wärs nen versuch wert. bei tieren hab ich tatsächlich sehr oft die erfahrung gemacht, dass sie auf solche mittel ansprechen.
     
    #18
    Nevery, 7 Oktober 2009
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  19. User 75021
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    Löwin, dein Beitrag hat mich wirklich berührt-vielen Dank für die lieben Worte.

    Nevery, wo bekomme ich denn homöopathische Mittel für Tiere? Beim Tierarzt wohl eher nicht.
    Ich kenne mich leider auch üvberhaupt nicht mit Homöopathie aus.
    Gibt es eine geeignete Homepage wo man sich etwas informieren kann?
     
    #19
    User 75021, 7 Oktober 2009
  20. Nevery
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    homepage weiss ich jetzt leider keine.
    meine mum hat nen buch darüber, ich könnte sie mal nach dem namen fragen, dass du dir das evtl auch holen kannst? da sind diverse beschwerden aufgelistet, und dabei steht dann, was dagegen helfen kann.
    es sind die selben mittel wie für menschen wenn ich mich nicht grad irre, und die kann man in jeder apotheke bestellen.
     
    #20
    Nevery, 7 Oktober 2009

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