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Kein Orgasmus - sind die Gene Schuld?

Dieses Thema im Forum "News zu Liebe, Erotik und Sexualität" wurde erstellt von ~°Lolle°~, 28 Oktober 2005.

  1. ~°Lolle°~
    Sehr bekannt hier
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    Verheiratet
    Eine Studie, die jetzt in London vorgestellt wurde, ergab, dass die Orgasmusfreuden einer Frau wohl etwas mit Vererbung zu tun haben.

    Die Teilnehmerinnen wurden gefragt „wie häufig kommen Sie beim Geschlechtsverkehr bzw. bei der Selbstbefriedigung zum Orgasmus?“
    Was den Sex mit dem Partner betrifft, so erklärten nur 14 Prozent, immer den Höhepunkt zu erreichen, 32 Prozent erfuhren dies nur etwa bei jedem vierten Akt und 15 Prozent konstatierten „niemals!“. Immerhin gelangten 34 Prozent regelmäßig zum Orgasmus beim Masturbieren. Diese Angaben hat man jetzt in Beziehung gesetzt zur genetischen Mitgift (Übereinstimmung bei eineiigen und zweieiigen Zwillingen) und kamen zu folgendem Resultat: Für die unterschiedliche Orgasmusfähigkeit sind, wenn es um den Geschlechtsverkehr geht, zu 34 Prozent die Gene beteiligt, beim Masturbieren sogar zu 45 Prozent.

    Eine Erklärung für diese Daten lässt sich nicht ohne weiteres finden. Normalerweise sind Entwicklungen der Natur auf Selketionskriterien zurückzuführen. Das heißt, ein Lebewesen kann mit einer neuen Entwicklung besser überleben also ohne, weshalb dieses Merkmal sich im Laufe der Evolution durchsetzt. Aber kann eine Frau mit Orgasmus besser überleben als ohne? Wohl kaum.

    Eine Wissenschaftlerin überlegte sich, den Orgasmus der Frau als bedeutungsloses Überbleibsel der Entwicklung zu bezeichnen. Er sei ebenso bedeutungslos wie beispielsweise die Brustwarzen des Mannes. Und damit hätten auch die Männer nicht mehr das Recht, Frauen ohne Orgasmus als nicht normal oder gar krank zu bezeichnen.

    Ich erlaube mir an dieser Stelle einen persönlichen Kommentar: Auch wenn ein Orgasmus für die Entwicklung der Menschheit nicht notwendig ist, so ist er doch für die Frauen, ebenso übrigens wie für die betroffenen Männer, wunderschön, er tut gut, hebt die Laune und stärkt damit auch das Immunsystem.

    Autor(en): Dr. med. Günter Gerhardt; Stand: 13.10.2005
     
    #1
    ~°Lolle°~, 28 Oktober 2005
  2. Pimpjuice
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Das die Gene "dran schuld " sind scheint logisch, aber das die Entwicklung dahin geht, dass quasi weniger Orgasmusfähige Gene sich NICHT durchsetzen haben wir Menschen ja wohl selbst in der Hand.
    Wir sind ja nun nicht sooo fremdgesteuert wie es gern dargestellt wird -der Mensch als Sklave seiner Gene .

    Wenn die Orgsmusfähigkeit nicht entscheidet darüber, mit wem wir (Männer) Kinder haben wollen, dann werden sich die entsprechenden Gene auch nicht durchsetzen.

    Obwohl ich da schon ein bisschen fragend in die Zukunft Blicke, wie die nächsten Generationen sich vielleciht ihre Partner aussuchen. Womöglich ist da genau das ein Kriterium, beim Mann die Grösse seines besten Stückes, bei der Frau die Orgasmusfähigkeit :ratlos:
     
    #2
    Pimpjuice, 30 Oktober 2005
  3. seb0509
    seb0509 (29)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    vielleicht ist es auch umgekehrt. wer von uns weiß denn, wie lange es den orgamus bei der frau schon gibt. war er wirklich schon immer da?

    im mittelalter immerhin zählte der orgasmus der frau recht wenig, hauptsache der mann hatte seinen spaß bzw der sex erfüllte seinen sinn: die fortpflanzung.

    also, wie wäre es denn dann, wenn wir den orgasmus der frau nicht mal als eine solche "neuentwicklung" betrachten und daher noch nicht alle frauen mit diesen orgasmustechnischen genen ausgestattet sind? :schuechte
     
    #3
    seb0509, 4 November 2005
  4. User 20345
    User 20345 (37)
    Meistens hier zu finden
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    vergeben und glücklich
    Ich frage mich, ob es sinnvoll ist, alle Macken unserer moralischen Gesellschaft auf unsere Gene zu schieben??? :ratlos:

    Schaufeln wir uns damit nicht unser eigenes Grab?!

    Bella
     
    #4
    User 20345, 5 November 2005
  5. fussel
    Gast
    0
    stimmt :gluecklic
     
    #5
    fussel, 5 November 2005
  6. alex-b-roxx
    0
    Ich gehe einfach mal davon aus. Eine kleine Evolutionstheorie. Grundsätzlich hat die Natur den weiblichen Menschen mit der Fähigkeit zum Orgasmus ausgestattet und zwar aus folgendem Grund. Bei den Tieren ist es nun mal so, daß der Instinkt zu bestimmten Zeiten einfach den sexuellen Kontakt zu anderen Geschlecht vorschreibt. Die Sache dient der Fortpflanzung und wenn Madame rollig ist, wird sie jede Gelegenheit wahrnehmen. Der Mensch nicht. Er ist in seiner Sexualität frei. Er kann selber entscheiden ob und wann er schwanger wird, ob er Sex hat oder nicht. Die Möglichkeit des weiblichen Orgamsus soll den Sexualkontakt zwischen den Geschlechtern sicherstellen. Denn wenns keinen Spass macht, macht auch keiner mehr Kinder.
     
    #6
    alex-b-roxx, 6 November 2005

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