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Keinen Hund-->Traurige Zeiten!

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von Bendech, 27 Juli 2010.

  1. Bendech
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    0
    nicht angegeben
    Hallo,

    ich liebe Hunde über alles und wollte mir mit meinem Freund zusammen den Traum vom eigenen Hund erfüllen.
    Wir wollten gerne einen Border Collie und haben nach genauem informieren über die Rasse, unseren Vermieter gefragt, ob ein Hund moglich wäre, da unsere Nachtbarn auch einen haben.
    Leider teilte er uns mit, dass ihm kein Hund mehr ins Haus kommen würde.
    Darauf hin waren wir sehr trarurig.
    Überstürtzt wollten wir ausziehen und als wir schon alles geplant hatten, sagte mein Freund zu mir, dass er diese Idee total bescheuert findet und egal, wie sehr er sich einen Hund wünscht, der Aufwand es ihm nicht wert sei.
    Ich konnte ihn nicht verstehen, da er bis vor kurzem noch feuer und Flamme war, aber er meinte, dass er sich von mir nur hinreißen habe lassen.
    Hinzu kam als Frecheit, dass wir außerdem keine Zeit für einen Hund hätten.
    Ich befinde mich noch in der Ausbildung und bin von 7:30 bis 15:30 nicht zu Hause.
    Mein Freund hat einen flexieblen Job, bei dem er von 8:00 oder 8:30 bis 9:30 zu Hause sein könnte und dann wieder ab 12:15 bis 14:30 oder ab 13 Uhr bis 14:30.
    Also irgendwo alles kein Problem. So lange wäre der Hund nicht alleine hochstens 5 Stunden oder?
    Auf jeden Fall meinte er (er hat erst angefangen zu arbeiten), er wolle sich hocharbeiten und da hätte er bald gar keine Zeit mehr für einen Hund, weil er es nicht einsieht die Freie Zeit (also seine Pausen) nur für den Hund zu opfern und wenn er dann mal einen Termin hätte (was wäre dann mit dem Hund?)
    Ich verstand die Welt nicht mehr.
    Ich sagte ihm dann okay dann ziehen wir jetzt eben nicht aus, aber was ist in 2 Jahren, wenn wir das geld haben um uns eine schickere Wohnung leisten zu können?
    Er entgegnete wieder, dass er nicht wüsste, ob er dann ausziehen wolle und Zeit für den Hund hätte er dann immer noch nicht.
    Ich war verärgert, weil er immer davon sprach: "Ich bin voll der Hundemensch: Einmal Hund immer Hund"), aber dann plötzlich doch keine Zeit mehr dafür hätte oder haben wollte???
    Ich habe ihm gesagt, dass ich nicht warten will, bis er sich hochgearbeitet hat in 10 bis 15 Jahren, da ich ihm gesagt habe, dass man sich von nix nicht mal eben in 2 Jahren hocharbeiten kann, aber er meinte dann nur, dass es nicht so lange höchstens 5 Jahre dauern würde.
    Ich fragte ihn darauf hin, ob er denn vorher (in 2 Jahren schon) keinen Hund wollen würde, aber er meinte, dass doch keine Zeit da wäre und wenn er dann mal freizeit hat will er die nicht ständig mit dem Hund verbringen.
    Er meinte auch, dass ich jetzt auch keine Zeit hätte, dabei sitzte ich mittags oft 2 Stunden vor dem TV und oder / gucke abends lange fern, geh spazieren, fahre Fahrrad, lümmel auf dem Bett oder treffe mich mit Freunden.
    Um 15:30 mit dem Hund rausgehen ca. 2 Stunden und dann noch mit ihm spielen wäre kein Problem. Auch vor der Schule könnte ich mit dem Hund raus und lernen kann man ja immer noch ab 19 Uhr.
    Was meint ihr, was mit ihm los ist? Warum reagiert er so?

    Ich habe mir dann überlegt, was ich jetzt am besten machen könnte.
    Einen treuen Begleiter wünsche ich mir schon ewig.
    Ich hatte auch mal mit dem Gedanken gespielt mir eine Katze zu holen (die könnte länger allein sein und der Vermieter hätte auch nichts dagegen) außerdem sind das auch tolle Tiere, auch wen man sie nicht überall mit hinnehmen kann.
    Was meint ihr, wäre ein Katzenkauf jetzt zu überstützt?

    Was ist, wenn mein freund in einem oder 2 Jahren immer noch nicht auszeiehn möchte und sich nicht bereit für einen Hund fühlt.
    a) ich hätte dann eine Katze -->ware das ein Problem für einen Hundekauf??
    b)was wäre, wenn er nicht aussziehen wollen würe, wäre es dann sinvoll sich von ihm zu trennen, da ich dann auf jeden Fall einen Hund haben wollen würede und in eine ein Zimmer Wohnung ziehen oder wäre das krank von mir??
    Was wäre, wenn ich dann allein für den Hund verantworlich wäre.
    Müsste ich dann nur 80, 50 oder 30 Prozent arbeiten, damit ich den Hund nicht quäle?

    Ich bin total verzweifelt.
    Ich liebe meinen Freund und will ihn nicht irgendwann wegen einem Hund verleiren-
    Ich verstehe seine plötzlichen Ansichten nicht und ich bin mir nicht sicher, ob es sinnvoll ist sich in dieser Situation ne Katze zu holen, obwohl ich sie auch toll finde und ein sie ja auch ganz schön anhänglich sind usw.
    ??????????????
     
    #1
    Bendech, 27 Juli 2010
  2. kinkyvanilla
    0
    Ist denn ein Hund so lebenswichtig für dich? Hat das Leben für dich ohne Hund keinen Sinn mehr? Also du übertreibst meiner Meinung nach völlig, komm mal wieder auf den Teppich. In dieser Situation musst du dann eben einen Kompromiss eingehen, entweder du verstehst deinen Freund und ihr wartet noch bis ihr euch einen Hund anlegt, oder du ziehst aus, legst dir einen Hund an und riskierst dafür deinen Freund zu verlieren (?). Außerdem hast du immer noch die Option mit der Katze. Darüber kannst du mit deinem Freund ja mal reden und vielleicht ist er sogar damit einverstanden.
     
    #2
    kinkyvanilla, 27 Juli 2010
  3. Slayer666
    Slayer666 (27)
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Hallo,

    vielleicht mag dein Freund Hunde einfach nicht, aber möchte es dir nicht ins Gesicht sagen, weil er dich nicht verlieren möchte und findet andere Argumente, die gegen den Hund sprechen.

    Ich HASSE zum Beispiel Hunde und konnte damit bei meiner Exfreundin nicht gerade punkten... Hab das auch immer verharmlosend "Ich mag die nicht sooo gerne" ausgedrückt, ehrlicher wäre gewesen "schon die nassen Nasen von so Viechern lassen mich schaudern, sie sind eklig, abstoßend, sie stinken, ach ich HASSE sie einfach."
     
    #3
    Slayer666, 27 Juli 2010
  4. Bendech
    Sorgt für Gesprächsstoff Themenstarter
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    nicht angegeben
    Ja ein Hund ist lebensnotwendig für mich, wenn du das so ausdrücken möchtest.
    Ich wünsche mir schon mein ganzes Leben einen Hund, konnte nur nie einen haben, da meine Mutter gegen Hunde und Katzenhaare erlergisch ist.
    Ich habe auch oft schon mit dem gedanken gespielt mir eine Katze zu hoen, dass könnte ein guter Kompromiss sein, nur ich weis nicht, wie das ist, denn den Hund möchte ich in ein paar Jahren immer noch und Katzen können ja bis zu 15 Jahren und älter werden.
    Mein Freund mag Hunde sehr. Er hatte bis voor 6 Jahren einen kleinen Westi.
    Er sagte mir auc, dass es ihm in der Seele wehtun würe jetzt keinen bekommen zu können, aber nach seinen anderen aussagen, dass wir angeblich null Zeit für ihn hätten, kann ich ihm das nicht wirklich glaube.
    Wenn nich jetzt ausziehen würe, dann hätte ich keine Zeit für den Hund, da ich 8 Stunden am Tag weg bin, deswegen frage ich mich, was Leute machen, die einen so langen Arbeitstag haben, wenn sie sich keine Hundesitterin leisten können und die Eltern nicht in der Nähe wohnen?
    Den Hund mit auf die Arbeit nehmen könnte ich bei meinen Beruf nicht.
    Mein Freund meinte darauf hin, dass es bei Hundebsitzern so wäre, dass einer etwas aus sich macht und der andere für den Hund lebt oder beide was aus sich machen und wenn sie ihre Zeile erreicht hätten erst ein Hund ins Haus kommen würde. Das ist doch absurt oder?
    Dann hätte ja kein Ottonormalverbraucher einen Hund oder??
    Meint ihr die Idee mit der Katze ist wirklich ne bessere alternative ich mein ja Katzen sind auch ganz toll und genügend Zeit für sie hätte ich ja??
     
    #4
    Bendech, 27 Juli 2010
  5. Towley
    Towley (27)
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    nicht angegeben
    Ich kann deinen Freund verstehen.
    Ich würde meine Pause auch nicht für einen Hund opfern. :ratlos:

    Off-Topic:
    Die einzigen Tiere, die mir in die Bude kommen, sind auf dem Teller, lecker zubereitet.
     
    #5
    Towley, 27 Juli 2010
  6. Slayer666
    Slayer666 (27)
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Du - ganz ehrlich? Ich mochte als Kind auch Tiere. Ich hatte Hasen, Meerschweinchen, Ratten, Mäuse - wenn dein Freund bis vor 6 Jahren nix gegen Hunde hatte, hat das nichts zu bedeuten.

    Bei mir ist es wie bei Towley: Die einzigen Tiere, die mir in die Bude kommen, sind gut gewürzt und schmeicheln dem Gaumen.
    Ich habe nichts gegen draußen lebende Tiere, aber wenn sie mir in die Wohnung kommen, kommt mir alles hoch.
    Der Dreck, die Haare, die nassen Nasen - einfach nur widerlich. Sowas gehört nicht in eine Wohnung, wo Essen zubereitet wird oder wo man sich wäscht. Igitt!

    So ehrlich wird dein Freund aber kaum zu dir sein, weil er dich nicht verletzen will. Siehe meinen oberen Beitrag.
     
    #6
    Slayer666, 27 Juli 2010
  7. Guzi
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Ich hab als Kind auch schon immer Tiere gemocht und wollte immer einen Hund haben. Und irgendwann wird der Hund bei uns auch kommen. Aber erst, wenn wir ein Haus mit Garten haben. Dann kann der Hund wenigstens draußen rumtollen und wäre nicht in der Wohnung eingesperrt. Sicher, man muss auch alles genau planen, damit er beim schlechten Wetter reinkann, genügend Unterschlupf hat etc. Aber das wird dann geplant, wenn es wirklich alles fest ist.
    Du bist momentan einfach zu fixiert auf deinen Wunsch. Sieh das alles mal objektiver. Dein Freund hat schon irgendwo recht. Er hat ja nicht gesagt, er will nie einen Hund. Und wenn die Wohnung gut ist, wäre es dumm, deswegen sofort auszuziehen.

    Die Idee mit der Katze ... nun ja, Katzen benötigen auch Aufmerksamkeit, Zuwendung etc. Bei so viel Arbeit wären von vornherein 2 Katzen besser. Zudem kommt es bei dir so rüber "Kein Hund, dann wenigstens Katze". Aber auch das muss alles genau überlegt und geplant sein. V.a. musst du dich erst einmal ausgiebig informieren, was ich damals auch 2 Monate lang getan hab, bevor wir uns letztendlich für eine Katze entschieden haben.

    Lass einfach mal etwas Zeit verstreichen und überstürz nichts. Ein Haustier wirst du dir noch immer zulegen können, das muss ja nicht von heute auf morgen geschehen.
     
    #7
    Guzi, 27 Juli 2010
  8. User 67627
    User 67627 (46)
    Sehr bekannt hier
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    466
    vergeben und glücklich
    wenn du dir soviele gedanken über einen border collie gemacht hast, dann musst du ja auch wissen, dass dies sehr anstrengende tiere sein können. sie brauchen unheimlich viel bewegung, spiel und sport um nicht zerstörerisch zu werden.
    da wird schon gern mal die wohnzimmereinrichtung zerlegt, wenn einem langweilig ist. desweiteren gehört so ein hund auf den hundeplatz und braucht viel training (agility, unterordnung etc.)

    dein freund müsste seine gesamte freizeit für diesen hund opfern. ein kleiner spaziergang, damit er sich erleichtern kann reicht da nicht.

    ich liebe hunde, hab sie früher ausgebildet und weiss, dass es enorm viel aufwand ist.

    wie man von hund auf katze kommt, weiss ich allerdings nicht so ganz. das sind zwei ganz unterschiedliche tiere. der hund braucht den menschen als bezugsperson, katzen interessieren sich mehr für den mensch als "futtergeber".

    solange dein freund im job noch aufsteigen will und die arbeitszeiten für ihn noch nicht klar sind, ist ein hund einfach nichts für euch.

    sie haben keinen bordercollie (und wenn, dann gehört das verboten).... KEIN hund sollte 8h alleine sein.
     
    #8
    User 67627, 27 Juli 2010
    • Danke (import) Danke (import) x 1
  9. Stonic
    Stonic (41)
    Grillkünstler
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    1.769
    Verheiratet
    Ich liebe HUnde auch über alles aber du klingst im mom eher von deinem Freund verletzt weil er sich deiner Idee in den Weg stellt als das du wirklich dem Hund hinterher trauerst als wäre das bei euch in der Beziehung so ein kleines Machtspiel das du verlierst und du das nicht willst.

    Aber nun gut wenn das nicht so ist und dein Herz wirklcih so an einem Hund haengt dann denk mal logisch. Einen HUnd zu haben besteht nicht aus 2 Stunden Gassi gehen und spielen ein Hund braucht zudem noch fressen und Pflege und Tierarzt etc. ZUdem machen Hunde nun mal auch Dreck der dann geputzt werden will so das sich der Zeitfaktor bei der Hausarbeit noch erhöht. Hinzu kommt für mich der Gedanke das ihr noch recht jung seid und ihr nun vieleicht ja das erste mal mit eurem Partner zusammen wohnt. Ihr solltet diese Freiheit auch erstmal geniessen und euch nicht gleich an einen Hund binden denn auch Urlaub mit Hund ist schwierig da du ihn nicht überall mit hinnehmen kannst. Vieleicht sind das auch ein wenig die Gedanken die deinen Freund davon abhalten. Bei uns sind sie es auf jedenfall und wir sind schon einwenig aelter.

    Eure anderen Aussagen überraschen mich dann schon ein wenig wenn ihr sagt das bei einem HUnd einer der Partner beruflich zurück stecken muß und nur zu 50 % arbeitet. Das finde ich dann doch arg überzogene Tierliebe. Nicht das der HUnd bei euch/dir eine Art Kinderersatz sein soll
     
    #9
    Stonic, 27 Juli 2010
  10. User 12900
    where logic cannot intervene
    9.748
    598
    4.924
    nicht angegeben
    Hey,

    ich erkenne mich erschreckenderweise in deinem Text wieder - wenn vielleicht auch nicht ganz sooo krass. :ashamed:

    Die Lösung für uns ist momentan die, dass ich als Pflegestelle für Hunde "arbeite", d.h. wir haben zwar immer einen Hund da, aber eben keinen für immer, da unsere Zukunftsplanung das nicht wirklich zulässt.

    Wie wäre es denn, wenn du auch erstmal zB im Tierheim mit Hunden Gassi gehst usw.? Dann sieht auch dein Freund, dass es dir ernst ist und du hast auch schonmal Kontakt zu Hunden - das hilft unheimlich, den starken Wunsch zu lindern, selbst wenn es nicht der eigene Hund ist.
     
    #10
    User 12900, 27 Juli 2010
    • Danke (import) Danke (import) x 1
  11. KleineJuli
    Gast
    0
    Mein Freund wünscht sich auch sehr einen Hund, aber da er als Maurer am Tag fast 12 stunden auf dem Bau ist, hat er einfach keine Zeit für Hunde.
    Und ich sehe nicht ein, daß ich mich dann um den Hund kümmern soll, weil ich einfach keinen Hund brauche ... ich kann mit denen einfach nichts anfangen, "hasse" sie aber auch nicht ...

    Wenn du deinen Freund deswegen verlassen würdest, finde ich das fast schon krank ... fanatisch ... wen es halt nicht geht, geht es nicht ...

    Wenn du so erpicht auf Hunde bist, dann gehe doch ins Tierheim und führe dort die Hunde aus, so hast du die Beschäftigung mit Hunden ...
    Oder passe auf Hunde von Bekannten/Verwandten auf, die im Urlaub sind ... das macht mein Freund gerade auch.

    Ich kann deinen Freund schon verstehen, weil er wie meiner ist ... er liebt Hunde und wünscht sich einen, aber wenn es nicht geht, dann kann man nichts machen ... wir dürften in unserer Wohnung auch keinen Hund halten, aber kämen nicht im Traum darauf, deswegen umzuziehen, weil es einfach eine Traumwohnung ist, die wir deswegen nicht aufgeben. Entweder Hund oder schöne, günstige Traumwohnung ... na dann lieber die Wohnung.

    Abgesehen davon, daß wir gar KEINE Zeit hätten für den Hund, bzw. mein Freund ... da würde Umziehen also eh wenig Sinn machen.
     
    #11
    KleineJuli, 27 Juli 2010
  12. Damian
    Damian (36)
    Doctor How
    7.456
    598
    6.770
    Verheiratet
    Mal ganz ehrlich...wie alt bist du?
    und noch nebenbei: Liebst du deinen Freund eigentlich?
    In deinem übereifrigen Bestreben sich einen Hund anzuschaffen interessieren dich seine Bedürfnisse offenbar nicht mehr so wirklich...kann das sein?
    Du sagst "ich verstehe seinen Sinneswandel nicht" und beschwerst dich dann immer wieder darüber ohne auch nur ansatzweise drüber nachzudenken oder mit ihm SINNVOLL darüber zu reden. Ich kann mir schon sehr lebhaft vorstellen, wie eure Gespräche bisher verlaufen sind:
    Du: "ich will ich will ich will"
    Er: "Du naja..also...nee...das is mir doch zu viel...ähhmm"

    Es gibt sehr gute Gründe dagegen:
    1.) Auch du weisst nicht, wie es aussieht, wenn du deine Schule geschafft hast..oder willst du dich danach einfach als Hausfrau von deinem Freund aushalten lassen? So ein Tier wird ne weile Leben...
    2.) So ein Umzug kostet VIEL Geld, was nicht einfach mal so eben rumliegt. Vielleicht ist ihm das gerade erst klar geworden. Dieses Geld könnte man in eine gemeinsame Zukunft investieren.
    3.) Seine Pause wird er verbringen wollen, wie er das will. Dazu zählt übrigens auch, dass man mit Kollegen essen geht um die Soziale Komponente in der Firma zu wahren. Macht man das nicht, wirds echt schwer mit dem Ansschluß und man verbringt schließlich den Großteil des Tages mit diesen Menschen.

    Alles in Allem muß ich sagen, wenn du gar über eine Trennung von deinem Freund nachdenkst, dann mach es JETZT und gib ihm die Chance jemanden zu haben, der nicht so egoistisch ist und wenigstens versucht ihn zu verstehen.
     
    #12
    Damian, 27 Juli 2010
  13. krava
    krava (35)
    Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
    42.920
    898
    9.083
    Verliebt
    Was in 2 Jahren ist, kann niemand wissen. Du kannst nicht mal wissen, ob du in 2 J. noch mit deinem Freund zusammen bist.

    Tier und Arbeit ist oft schwer vereinbar und ich finde es vernünftiger, wenn man sich das 3x überlegt als wenn man sich mal eben einen Hund holt und hofft, dass es dann irgendwie klappt.
    Die ersten 2-3 Monate braucht der Hund sicherlich rund um die Uhr Betreuung, grade wenns ein Welpe ist. Du kannst dir den Hund nicht heute holen und morgen ist er dann schon 1 Stunde alleine. Das braucht alles Zeit, muss geübt werden etc.
    Dazu kommt auch einiges an Kosten: Futter, Impfungen, Halsband, Leine, Decke etc.

    Und wenn der Vermieter nicht mitspielt, ist das erstmal ein No-Go.
    Da es bei euch derzeit zeitlich ohnehin nicht hinhaut, musst du das eben erstmal so akzeptieren. Da braucht ihr doch jetzt auch nicht über einen Umzug zu diskutieren.

    Kontakt zu Hunden kannst du ja jederzeit haben. Es gibt dutzende, sicher auch in deiner Nähe, die darauf warten, mal ausgeführt zu werden. Also schau dich mal um, inseriere notfalls in der Zeitung etc.
     
    #13
    krava, 27 Juli 2010
  14. Piratin
    Piratin (38)
    Beiträge füllen Bücher
    6.949
    298
    1.090
    Verheiratet
    Naja, ich hätte sehr gern ein Hängebauchschwein, aber mein Freund hat sein Veto eingelegt. Gibt doch immer was, was man haben will aber nicht haben kann.
     
    #14
    Piratin, 27 Juli 2010
  15. User 96994
    Öfters im Forum
    734
    68
    92
    nicht angegeben
    Ich finde ihr solltet euch auf keinen Fall einen Hund zusammen holen. Wenn du jetzt schon so fanatisch bist, was passiert dann wenn ihr euch trennt? Jeder will das Tier behalten, das gibt ja Mord und Totschlag. Gut, in eurer Wohnung geht das jetzt so oder so nicht, aber in einer Beziehung die anscheinend nicht so wirklich stabil ist (sage ich jetzt mal weil du dich von ihm trennen würdest wenn er keinen Hund will) sollte man sich kein gemeinsames Tier anschaffen, besonders dann nicht wenn man schon vorher sagen kann das es Streit darum geben wird.
     
    #15
    User 96994, 27 Juli 2010
  16. blubbl
    blubbl (32)
    Verbringt hier viel Zeit
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    103
    3
    vergeben und glücklich
    Hi!

    Mal kurz zu mir: ich habe mit 8 J. den ersten Hund gehabt, eine Setterhündin, die fast 13 J. alt wurde. Danach zog ich von zuhause aus, mit meinem Freund zusammen und hatte erstmal keinen Hund mehr, weil ich keine Zeit und kein Geld für einen Hund hatte. Ich arbeitete 2 Jahre als Hundetrainerin, dann wurde ich allergisch. Jetzt habe ich zwei Leihhunde, einen BC inzwischen 4 und einen Flatcoated Retriever- BC Mix, auch 4.

    Und ich muss dir ganz ehrlich sagen, mit dem Arbeitstag den ihr zwei habt: Lass die Finger vom Border Collie!
    DAs sind Arbeitshunde und die rennen in ihrer natürlichen Umgebung fast den ganzen Tag um Schafe herum. Das fordert sie körperlich und geistig.
    Vielleicht verstehst du besser was ich meine, wenn ich dir mal die Woche von Nanouk( dem BC ) aufliste. Er ist im Vergleich aber noch ein ruhiger BC:

    Morgens geht er mit Frauchen 1 std raus, entweder zu Fuss oder mit dem Rad, der Spaziergang ist aber nicht nur ein Spaziergang sondern wird durchzogen von Kopfarbeit,wie alle spaziergänge.
    Gegen zwei kommt der erste nach Hause, dann wird wieder mit dem Hund gegangen, ca 2 std, gegen 18:00 noch mal ca eine Std. Nanouk spielt, wie viele BC wenig mit anderen Hunden, er will von seinem Menschen beschäftigt werden.
    Am Wochenende fährt er mit seinen Leuten auf den Campingplatz wo sie mehrstündige RAdtouren machen oder auch lange Spaziergänge am Strand.
    Zusätzlich macht er mit mir einmal die Woche Agility und mit Frauchen einmal die Woche Dogdance.

    Wie gesagt, er ist noch ein ruhiger BC, früher war er unterbeschäftigt, was sich in massiven Ängsten und Autoaggressionen zeigte.

    Mien anderer Leihhund ist auch nicht viel anders, er ist noch aktiver und hat zusätzlich noch den Jagdtrieb vom Retriever. ER wird ähnlich beschäftigt und wenn er nicht beschäftigt wird, wird er nach einiger Zeit "kläffig", er stellt dann fremde Menschen, weil er nicht weis wohin mit sichf außerdem fängt er dann an seine Decke zu rammeln,obwohl er kastriert ist. Wird er gearbeitet, macht er das nichht. Diese Macke mit dem Stellen hat er noch vom Vorbesitzer, er ist ein Tierschutzhund.


    Ein BC ist meiner Meinung nach überhaupt nicht als Ersthund geeignet, er ist schon für Profis nicht unbedingt einfach zu händeln.
    Bitte, bitte, wenn ihr euch wirklich für einen Hund entscheiden solltet, dann macht euch doch bitte noch über andere Rassen schlau. Klar, gerade BCs und Aussies wirken im TV immer sooo toll, sie werden als soooo intelligent beschrieben, als treu und arbeitswillig. Das alles muss aber nichct zwangsläufig gut sein, Nanouk hat z.B. inzwischen gelernt sämtliche Türen zu öffnen sogar diese Schiebetüren, wo man den Hebel umlegen und zu sich ziehen muss. Will man ihn wirklich sicher "aufbewahren" muss man sämtliche Türen abschließen. Sprich, sie sind klug, aber man muss es in die richtigen Bahnen lenken. Aulßerdem liegt das Genie ja bekanntlich nahe am Wahnsinn, was ich bei allen BC wirklcih nur bestätigen kann. Ich kenne einige und die die ordentlich aufgewachsen sind und bei denen auch darauf geachtet wurde, dass sie auch mal ruhig irgendwo liegen können, sind tolle Arbeitshunde, sie bringen echt Spaß, aber man zahlt einen sehr hohen Preis, denn entweder man beschäftigt sie vernnünftig, oder sie entwickeln innerhalb von Tagen irgendwelche Macken.

    Ich finde die Ansichten deines Freundes sehr vernünftig, egal um welchen Hund es geht und bei einem BC allemal.
    Eine Katze ist meistens kein Problem, aber wenn du dich trennst, mal ganz ehrlich, wovon willst du den Hund bezahlen? Ich meine nicht den Kaufpreis( ca 1200) sondern den Unterhalt, dazu gehören nicht nur Futter, Wasser Spielzeug. Dazu gehören regelmäßig Tierarzt(Wurmkur, Flokur,Impfen), Steuern, Haftpflichtversicherung, Hundetrainenr( ohne den kommt ihr gerade als Ersthundebesitzer nicht aus, es ist auch für deinen Freund ein Unterschied, ob man einen Westi oder einen BC erzieht, außerdem haben die Methoden sich zum Glück in den letzten Jahren sehr gewandelt).
    Willst du einen Welpen? DAnn solltet mind 8 Wochen jemand immer zuhause sein, ein Baby lässt man schließlich auch nicht allein.
    Außerdem muss so ein kleiner Hund erzogen werden, von einem guten Grundgehorsam kann man bei regelmäßigem, richtigen und konsequentem Training nach ca 2 Jahren sprechen. Und ein guter Grundgehorsam ist wichtig, denn er ist die Lebensversicherung eines jeden Hundes.
    Wenn ihr einen Welpen möchtet, müsst ihr außerdem euch genau infomieren, damit ihr wirklich an Züchter gerät und nicht an Vermehrer, denn die verpaaren unkontrolliert( ERbkrankheiten, Verhaltensweisen ect werden nicht beachtet). Beim Vermehrer sind die Welpen üblicherweise billig und krank und kosten nach der Anschaffung ordentlich TA Kosten und überleben oft trotzdem nicht
    Wenn ihr kein Bündel Angst haben wollt, ist auch auf eine gute Prägung wert zu legen, die leider auch bei eingetragenen Züchtern noch nicht selbstverständlich ist. Was bei der Prägung schiefläuft oder halt garnicht läuft, ist später nicht mehr wegzutrainieren, höchstens in kontrollierte Rahmen zu lenken.

    Wollt ihr einen älteren Hund? Auch dann müsst ihr das Geld für einen Trainer einplanen, es gibt kaum Hunde, die abgegeben werden, die gut erzogen sind und es auch bleliben, wenn man nicht darauf achtet.


    So, das war jetzt eine Riesenstandpauke, bitte nicht böse sein, aber ich kenne leiders sehr sehr viele Hunde, die angeschafft wurden, nach dem Motto "Das geht schon irgendwie". Am Ende ging es dann nicht und der Hund musste darünter leiden, weil er entweder mit Ängsten leben musste, weil seine Leute kein Geld für einen Trainer hatten oder der Hund wurd abgegeben, weil man sich doch überschätzt hat, was die Zeitplanung angeht, oder der Hund wurde abgegeben, weil die 'Erziehung unterschätzt wurde, oder er wurde eingeschläfert,, weil die Leute am Kaufpreis sparen wollten und sich einen totkranken Vermehrerhund kauften oder der Hund wurde sein ganzes Leben nur an der Leine gehalten, weil die Leute es nicht hinbekamen ihn so zu erziehen, dass er wiederkommt, wenn man ihn ableint.
    Ich hoffe du kannst meine Sorge verstehen, mir tun einfach die Tiere leid.
    Wenn du noch Fragen zum Thema Hund hast, wissen willst, wie du einen guten Trainer findest( denn Hundetrainer ist kein geschützter BEruf, d.h. jeder darf sich so nennen), oder wenn du noch andere Fragen hast, dann melde dich einfach per PN oder so.
    Ich klinge jetzt vielleicht sehr hart, ist aber nicht böse gemeint, ich kann auch nett sein, wenn sich der Hundehalter wirklich Gedanken macht seinem Tier zu liebe.
     
    #16
    blubbl, 27 Juli 2010
    • Danke (import) Danke (import) x 1
  17. Subway
    Planet-Liebe Berühmtheit
    5.921
    398
    2.212
    Verheiratet
    Sehr schöner Beitrag blubbl. :smile:

    Ich bin auch ein Hundeliebhaber und mag Hunde wirklich sehr... ich habe keinen Hund. Warum? Weil ich Hundeliebhaber bin! :zwinker:
     
    #17
    Subway, 27 Juli 2010
    • Danke (import) Danke (import) x 1
  18. blubbl
    blubbl (32)
    Verbringt hier viel Zeit
    192
    103
    3
    vergeben und glücklich
    Danke für das Lob:smile:
    Mir ist noch etwas wegen der Finanzierung eingefallen, was man auf keinen Fall vergessen sollte, und zwar sollte man immer 500-1000 € zurückgelegt haben, denn bei einem Unfall braucht man das Geld schneller als einem lieb ist, Tierärzte sind sehr teuer.
     
    #18
    blubbl, 27 Juli 2010
  19. User 82687
    Meistens hier zu finden
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    128
    145
    vergeben und glücklich
    Hey,
    ich kann deinen Hundewunsch verstehen, mir ging es, als ich auszog ähnlich, da ich mein Leben lang eine Katze wollte. Meine Mutter hat es jedoch nie erlaubt. Also wollte ich unbedingt eine als ich auszog. Habe mich dann aber dagegen entschieden, da ich dachte, dass ich während des Studiums keine Zeit haben würde. Einen Monat später fand ich dann in der Kälte zwei mutterlose Katzenbabys und zog sie auf.

    Ich möchte dir davon abraten, statt dem Hund eine Katze (wenn dann IMMER 2 Katzen) zu holen als Kurzschlussreaktion nach dem Motto wenn ich den Hund nicht haben kann, dann halt ne Katze. Katzen sind zwar selbständiger, aber auch sie brauchen sehr viel Aufmerksamkeit, Beschäftigung und können sehr anstrengend sein. Über Hunde kann ich jetzt nicht viel sagen, da ich noch nie einen hatte. Aber ich denke, auch wenn sie zeitaufwändig sind, kann man ihnen bestimmte Dinge beibringen. Katzen wecken einen dann wann sie Lust haben, auch mal mehrere Nächte hintereinander um 2 und 5 Uhr morgens. Sie kotzen gerne mal wohin, packen dir alle möglichen Dinge aus und verteilen sie und wenn sie krank sind, pinkeln sie dir gerne auch mal alles voll.

    Auch die Kosten können für Katzen schnell in die tausend gehen. Eine meiner beiden ist krank, hat jedes halbe Jahr irgendetwas und an Tierarztkosten hatte ich schon min. 1200 Euro für sie, Impfungen und Kastration ausgenommen. Dabei ist sie gerade mal 2,5 Jahre alt. Dazu kommen gutes! Futter über das man sich eingehend informieren sollte, Spielzeug, Streu, Kratzbäume (auch da kann man sehr viel Geld ausgeben, ich rate dir von billigen echt ab) etc.

    Trotz dieser ganzen Dinge ist ein Leben mit Katzen sehr schön, allerdings denke ich muss man es auch wirklich wollen. Wenn man die Katzen als Notlösung nebenherlaufen lässt ist es aber denke ich weder für dich noch Fur die Katze(n) das wahre. Wenn du möchtest kann ich dir ein ganz tolles Katzenforum empfehlen, in dem du dich über deren Haltung, Fütterung Kosten und Risiken sehr gut informieren kannst.

    Lg Mietzemaus

    Edit:
    Zum Thema Katze vom Züchter, wollte ich noch sagen, dass da das gleiche wie das was bubbl über Hunde schrieb. Pass auf woher sie kommen, auf welche Erbkrankheiten getestet werden und informier dich ausführlich drüber. Sonst hast du evtl ein billiges Tier mit horrenden Tierarztkosten.
     
    #19
    User 82687, 27 Juli 2010
  20. krava
    krava (35)
    Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
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    Verliebt
    Es gibt auch Kranken- bzw. OP-Versicherungen für Hunde. Müsste man abwägen, was sich evtl. lohnt.
    Mein Hund war 10 Jahre lang nicht krank, letztes Jahr hatten wir dann 1100 Euro OP-Kosten. Auf 10 Jahre verteilt, ist das aber widerum sehr wenig.
    Kann aber natürlich auch anders laufen. Ein kleines Polster sollte man schon immer haben oder eben finanzielle Verhältnisse, dass man jederzeit mal zum TA kann.
     
    #20
    krava, 27 Juli 2010

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