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Kiffen

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von Wentzel, 29 April 2004.

  1. Wentzel
    Gast
    0
    Ich selber kiffe nicht, ich will es auch nicht ausprobieren.
    Es geht um meinen Freundes- und Bekanntenkreis, bestehend hauptsächlich aus Leuten aus meiner Stufe. Ich hätte nicht gedacht, dass das bei manchen Leuten ein so extreme Dimensionen erreicht hätte. Es handelt sich dabei um circa 10-15 Personen. Ich selber habe davon nicht viel mitbekommen, weil ich in den Osterferien wenig Zeit hatte, jedoch habe ich so gehört, was da abgelaufen ist. Und zwar haben sich diese Leute in den Ferien jeden Tag getroffen, um einfach nur rumzuhängen und zu kiffen. Sie haben zwar immer gesagt, dass sie jederzeit aufhören könnten, aber das ist wohl nicht mehr so. Denn jetzt hat die Schule wieder begonnen und es ist keine seltenheit, dass diese Leute schon total dicht in die Schule kommen. In den Pausen hab ich beobachtet, wie die Leute sich weit vom Schulgelände entfernt haben und ich ahnte schon, was sie tun werden: Kiffen, was sich dann auch später duch ihren Atemgeruch bestätigte. Ich weiß auch aus Gesprächen mit diesen Leuten, dass sie finanziell total pleite sind und nur dafür Geld ausgeben. Ich frage mich, wo soll das noch enden?
    Verändert haben sich diese Leute insofern, dass sie keine Hausaufgaben machen, einfach total faul sind, trotz Atestpflicht die Schule schwänzen und eine zum Teil erschreckende Gleichgültigkeit an den Tag legen. Dienstag hab ich einen, den ich eigentlich sehr mag, zusammen mit einer Freundin dazu überredet, dass er eine Woche damit aufhört. Bis er es versprochen hat und er uns versicherte auch ehrlich zu sein. Nach dem Versprechen fing er dann sofort an , dass er sich als Ersatz die ganzen Tage zusaufen müsste und nach den 7 Tagen würde er nach der Schule sofort anfangen und den ganzen Tag durchkiffen, um das "nachzuholen". Er war dann so ehrlich und hat auf unsere Nachfrage hin nach einem Tag zugegeben, dass er es nicht geschafft hat. Wir alle gehen in die 12. Klasse aufs Gymnasium und ich denke dass ganz viele von denen im nächsten Jahr ihr Abitur nicht schaffen werden. Deren Eltern wissen davon nichts, vielleicht ahnen sie es, aber sprechen es nicht an, im allgemeinen ist es ein großes Problem, aber eben auch ein großes Tabu-Thema.
    Meine Fragen: Wer kifft selber und warum?
    Wie kann man den Leuten eventuell helfen? Jegliche Versuche kamen mir bisher als total sinnlos vor, da man diese Leute nicht zu einem Gespräch über dieses Thema bringen kann.
    Wer hat also Fälle in seinem Bekanntenkreis und wie geht ihr damit um?
    Wie geht so eine Sucht weiter? Ist es absehbar, dass sie zu härteren Drogen greifen werden?
    Macht es überhaupt Sinn etwas zu versuchen, oder sollten sie selber wissen, was sie tun und lassen sollten? Oder ist eh schon alles verloren?
     
    #1
    Wentzel, 29 April 2004
  2. SuperUser001
    0
    seh doch nicht alles so negativ.
    ich hab ein paar erfahrungen mit diesen dingen. das war schon so weit, das ich freunde besucht hab und 3 tage mit diesen leuten ein köpfchen nach dem nächsten verheizt hab.. bis zum umfallen. von morgens bis abends.
    und danach auch monatelang keinen jolly mehr angerührt hab.

    is doch so.. wird alles wieder..

    und ich weiss auch nich wie man ihnen helfen sollten.. wenn sie ihr leben selber so aufn müllhaufen werfen wollen, sollen sie... wirste wohl nichts machen können
     
    #2
    SuperUser001, 29 April 2004
  3. Kleave
    Verbringt hier viel Zeit
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    101
    1
    nicht angegeben
    Hallo also erstmal ich kiffe auch ganz selten mal. Das letzte mal war glaube ich vor 2 wochen das erstemal wieder nach 2jahren. Warum ich das mache liegt warscheinlich daran das ich mal ganz ruhig alles geniesen möchte. Würde das jetzt mal so ausdrücken. Der Ausmaß den du schilderst ist heftig vorallem wenn dadurch die anderen viel wichtigeren sachen zu kurz kommen wie in dem Fall die Schule. Aus meinen Bekanntenkreis sind ,ich schätze mal so, 80% Kiffer. Die einen Vertragen es besser und sind wenn sie stoned sind viel Leistungs und Lernfähiger als wenn sie es nicht sind. Frag mich nicht wie die das machen das trifft auf mich leider nicht zu. Die anderen werden wie du beschrieben hast träge und faul. Mit denen darüber zureden hab ich festgestellt hilft nicht wirklich viel weil selbst wenn sie dir versprechen das zu reduzieren oder gar ganz aufzuhören. Ist der druck vom Gruppenzwang noch da der auf diese Leute lasstet. Weil nur weil die aufhören wollen machen es die bekannten und freunde von der Person noch lange nicht. Und dann kommt wahrscheinlich noch die macht der Gewohnheit hinzu. Also im endeffekt ein Teufelskreis. Die Personen müssen es also aus eigener Kraft schaffen das zu reduzieren. Ist wie mit dem Abnehmen nur weil dir andere sagen das du abnehmen solltest nimmst du noch lange nicht ab aber wenn du dir das selber in den Kopf gesetzt hast und einen Eisernen-willen hast schaffst du das dann auch. Und beobachtungen dazu das sie zu härteren Drogen greifen konnte ich nicht feststellen die sind fast alle bei den "weichen" Drogen geblieben. Es ist hallt von person zu person unterschiedlich. Je nachdem wo die Hemmschwelle sitzt und mit wie viel Verstand man an die sache geht.
    Gruß Kleave
     
    #3
    Kleave, 29 April 2004
  4. Mieze
    Mieze (31)
    Sehr bekannt hier
    5.579
    173
    3
    vergeben und glücklich
    Hallo Wentzel!

    Ich weiß gut, wie du dich fühlst, denn wenn ich mir den großteil meines ehemaligen Freundeskreises anschaue, sieht es nicht besser aus.
    Ich hatte selbst mal ein leichtes Drogenproblem und habe mir irgendwann gesagt "Jetzt reichts" und habe von einem auf den anderen Tag damit aufgehört, worauf ich immer noch sehr stolz bin..

    Leider kamen dann auch die sogenannten Entzugserscheinungen.
    Es war nicht so, dass ich jetzt gedacht habe, dass ich jetzt unbedingt was illegales zu mir nehmen muss, nein, mein Körper hat rebelliert.
    Ich bekam Herzrasen, mir war ständig schwindelig und ich hatte heftige, krampfartige Schmerzen am ganzen Körper.
    Folge: Ich kam ins Krankenhaus.
    Dort wurde ich durchgecheckt bis zum geht-nicht-mehr.
    Diagnose: Liebe Patientin ihnen fehlt nichts!
    Hä!?
    Naja, ok, ab nach Hause...
    Nächsten Tag Rückfall, dasselbe Spiel noch einmal..
    Wochen später: Termin beim Arzt, war nervös.
    Folge: Wieder Rückfall..
    Hm, anderes Krankenhaus, andere Ärzte, wieder nichts?!
    Bin ich denn verrückt!?

    Dann endlich kam die Erlösung und ich hatte ein Gespräch mit einem Psychologen und zack! Wahnsinn, mir ging es super nach dem Gespräch, ich fühlte mich wie neu geboren..

    Naja, dann wurde ich aus dem Krankenhaus entlassen und habe mich freiwillig in eine Therapie begeben wegen den Entzugserscheinungen, worasu Depressionen wurden usw.

    Heute geht es mir wieder ganz gut und ich bin froh, mit dem Scheiß aufgehört zu haben...

    Mein Freund hat jetzt auch eine Therapie hinter sich und ich bin froh, dass er früh genug aufgehört hat, denn bis jetzt hatte er noch keine Entzugserscheinungen und er is seid 3 Monaten clean :smile:


    Zu deinen Fragen:
    Wie kann man den Leuten eventuell helfen?
    Ich denke, dass da nur eine Therapie hilft, es gibt wenige, die von sich aus aufhören können, von einem auf den anderen Tag und es ist auch schwer..
    Nur wenn der Wille net da is dann bringt es bekanntlich nichts.
    Ich wär immer für ne Entgiftung, das sind 2 Wochen in ner psychiatrischen Klinik und dann für weitere Therapien..

    Wer hat also Fälle in seinem Bekanntenkreis und wie geht ihr damit um?
    Hm verschieden.. bei welchen, die sich net helfen lassen wollen, denen es quasi egal ist, misch ich mich nicht ein, wie gesagt, der Wille muss dasein aufhören zu wollen, sonst nützt alles nichts..
    Wenn aber jemand zu mir kommt und Hilfe benötigt, bin ich gerne da und versuche ihn aufzubauen und ihm durch Gespräche zu helfen..

    Wie geht so eine Sucht weiter? Ist es absehbar, dass sie zu härteren Drogen greifen werden?
    Möglich wäre es schon, ich habe beide Sorten von Leuten kennen gelernt.
    Die, die nur kiffen und die, die auch zu härteren Sachen net nein sagen..

    Macht es überhaupt Sinn etwas zu versuchen, oder sollten sie selber wissen, was sie tun und lassen sollten? Oder ist eh schon alles verloren?
    Es macht immer Sinn, jemandem zu helfen, nur sollte man nicht seine ganze Energie dort hineinsetzen, wenn der Betroffene eh nichts dran ändern will..
     
    #4
    Mieze, 29 April 2004
  5. Baerchen82
    Baerchen82 (34)
    Verbringt hier viel Zeit
    2.320
    121
    0
    Verheiratet
    Ich habe ziemlich genau ein Jahr lang regelmäßig gekifft.. nicht aus gruppenzwang sondern ehr, weil der Sex mit meiner Ex Ex danach richtig geil war.. naja zumindest solange wie wir uns noch mit Joints zufrieden gaben.. Wir sind dann irgendwann auf Blubbies umgestiegen.. die auch immer größer wurden.. (Blubbie iss da quasi ne Geldsparmaßnahme)

    Ich hatte irgendwann ganz von selbst keine Lust mehr auf den mißt und hörte einfach auf.. nach 2 Wochen, habe ich keinen Gedanken mehr daran verschwändet..

    Weißt Du, es bringt überhaupt nichts wenn man in dem moment mit den Leuten redet.. Du hättest mit reden höchstens eine Chance, wenn Du selbst mitkiffst usw. doch die Chance wäre wohl auch zu gering, um nun damit anzufangen.. Sie müssen es einfach selbst merken das es scheiße ist.. also wenn Du mal einen triffst, dann ermutige sie noch mehr in sich reinzuziehen.. dann kannst Du den prozess (jetzt ist es aber zuviel des "guten") etwas beschleunigen.. dann bekommen sie vielleicht den willen dazu aufzuhören..

    Nun es ist nicht wirklich eine Sucht, es ist vorallem die Gewohnheit die es dann so schwierig macht, damit aufzuhören.. (da ist die Suchtgefahr beim normalen Rauchen schon größer, weil man leichter rankommt und erlaubt ist) Der ein oder andere von ihnen wird sicherlich irgendwann auch mal andere Drogen nehmen... Ich kam in meiner Kifferphase bis hin zu Pilzen.. (das iss aber ne ganz andere Geschichte..)

    Wie gesagt... Sie müssen es selbst merken und dann selbst aufhören wollen... und wenn man versucht sie als "ausserstehender" drauf aufmerksam zu machen, wird man doch nur ausgelacht.. also geh in dem falle besser den anderen Weg und ermutige sie ein wenig.. so kannst Du gleich 2 fliegen mit einer klappe schlagen..

    ohje, jetzt werd ich sicher von einigen erschlagen.. *wechrenn*

    LG.. Bärchen..
     
    #5
    Baerchen82, 29 April 2004
  6. ralfrauch
    Gast
    0
    Wir sind doch alle Opfer der Sozialisation!!!
    In meiner Schule gibt es auch so eine "Gesellschaft", "Die kiffenden Versager". So werde ich auch genannt. Da ich auch mit zu dem kiffenden Versagern gehöre. Komischerweise habe ich in der Oberstufe einen Durchschnitt von 13 Punkten, fahre ein tolles Auto und habe eine wunderschöne Freundin, nicht nur physisch, sondern auch psychisch.
    Ich zieh mir meistens eine Tüte rein, nachdem ich mein Auto vor der Schule eingeparkt habe, und nach der Schule bevor ich los fahre. Nach einer Klausur auch meistens in der verlängerten Pause. Ich habe trotzallem gute Noten in den Leistungskursen (Mathe 12 VP; Sozialkunde 13 VP) und in den Grundkursen sieht es teilweise noch besser aus - außer in Deutsch, da hab ich 7 VP.
    Bei meinen Freunden sieht es genauso aus, die haben echt gute Noten, der gesamte Sozialkunde Leistungskurs kifft (wir sind der Kurs mit dem besten Durchschnitt) wir werden aber trotzdem als absolute Versager bezeichnet. Das kotzt mich langsam richtig an. Die kennen uns noch nicht mal, wollen uns aber einschätzen können.
    Gras, Auto, Internet und Kleinigkeiten für die Freundin finanzier ich mir alles aus meinem Nebenjob, also bin ich nicht Pleite und hab sogar noch reichlich Reserven.
    So, am besten nicht immer Verallgemeinern. Nicht alle Kiffer rutschen in der Schule ab, und wenn deine Freunde halt nicht mit Marijuana umgehen können, da werden die das schon merken, spätestens bei der nächsten Notenkreditkarte.
     
    #6
    ralfrauch, 30 April 2004
  7. Piismaker
    Piismaker (31)
    Verbringt hier viel Zeit
    403
    101
    0
    vergeben und glücklich
    Nicht jeder der kifft reagiert gleich auf diese Droge.... ich habe früher sehr viel gekifft.... es waren sicher um die 12-15 joints am tag.... ich war ein halbes jahr lang nicht mehr nüchtern.... das erste wenn ich aufstand am morgen, war das fenster zu öffnen und einen zu rauchen.

    ein halbes jahr ging das, dann landete ich beim psychiater.... unkontrollierte aggressionen, starke konzentrationsstörungen mit ständigen black outs, und unterernährung. Wie gesagt ich reagierte empfindlich auf diese Droge... andere können mehr und länger kiffen, und abgesehen von den typischen nachwirkungen dieser droge passiert ihnen nichts... auf jedenfall nicht so schnell wie mir.... ich habe danach lange aufgehört zu kiffen.... momentant bin ich der typische gelegenheitskiffer... alle 2 monate einen joint.... im sommer vielleicht ein bisschen mehr.... warum nicht.... so trägt man auch keine bleibenden schäden davon.

    auch du ralfrauch wirst einmal bemerken wie es auf deine psyche schlägt..... vielleicht erst in 2 jahren vielleicht noch länger... aber wenn du jeden tag 2-3 joints rauchst, wirst du es früher oder später merken.

    was baerchen sagt stimmt auch.... mit meiner Ex, habe ich gelegentlich eins gekifft bevor wir sex hatten.... das gefühl ist extrem intensiv auf drogen und lässt dich fast explodieren.... (dies war kein drogenverherlichender satz ;-) )

    die suchgefahr beim kiffen ist relativ gering.... bei mir wurde es ne psychische sucht.... ich fühlte mich nicht mehr wohl, wenn ich nicht breit war....

    mitlerweile habe ich wie gesagt meine dosis gefunden, und so kann ich leben ohne wieder zum psychiater zu müssen ;-)

    gruss
     
    #7
    Piismaker, 30 April 2004
  8. MacE
    Gast
    0
    hey, ich war noch bisvor 6 MOnaten der Hardcore Kiffer von allen...ich habe vor der Schule,in der Schule, danach eigentlich jeden Tag über 3 Jahre lange extrem viel BONG geraucht...Joint hat nicht mehr gebalert...
    vielleicht mal an Tagen wo ich mit meinen Eltern weg musste habe ich nciht gekifft..aber sie werden erstmal eine zeit lang nie aufhören zu Kiffen...
    das ist echt so...irgendwann werden sie nure noch bei Kollegenm sitzen und sich ein durchziehen und auf alles scheißen, Schulisch werden sie deutlisch schlechter...

    mein Tipp: Sag ihnen die Meinung habe ich ja auch vor 6 Monaten und habe gesagt jungs ich habe kein Bock mehr es reicht!
    Wenn es nicht wirklich klappen sollte dann sag das deine Eltern z.b. es sofort merken würden..!
    Aber sehe es nicht so negativ...dies sind keine Harten Drogen..
    kommt drauf an woher der weed ist und wieviel du rauchst...bei viel Kiffen kommt es schon Krass rüber..
     
    #8
    MacE, 30 April 2004
  9. Dawn13
    Verbringt hier viel Zeit
    3.916
    121
    0
    nicht angegeben
    Ich kenn einige die kiffen und auch sehr viel kiffen. Und ich bin durchaus der Meinung, dass es die Menschen veränderen kann.

    Es ist vielleicht keine Droge, die physisch abhängig macht (obwohl ein Kollege von mir regelrechte Schweissausbrüche und das Zittern kriegt, wenn er ne Weile nix geraucht hat), psychisch aber auf jeden Fall. Natürlich in übermässigem Konsum, was aber ja immer so ist. Wenn einer ab und an mal nen Joint raucht, soll er. Aber täglich von morgens bis abends zudröhnen? Ne, das kann nicht gut sein.

    Ich hab unterschiedliches beobachtet, kenne Leute, deren Gleichgültigkeit mittlerweile Ausmasse angenommen hat, die wirklich erschreckend ist. Und ich kenne welche, die durch die Kifferei sehr aggressiv werden. Konzentrationsstörungen und Vergesslichkeit sind ohnehin schnell normal. Das ist traurig zum Beobachten, aber nuja...

    Viel machen kann man nicht. Ich hab u.a. mit meinem Ex (Extrem-Kiffer) so oft Gespräche über dieses Thema geführt, weil ich zumindest halbwegs verstehen wollte, wieso er das tut - ohne Erfolg. Kapieren müssen sie es selber.
     
    #9
    Dawn13, 30 April 2004
  10. deeppoison
    Gast
    0
    zu erst einmal muss ich sagen, dass ich auch hin und wieder winen dübel, eigentlich immer am wochenende.
    solche extremfälle, wie deine kenne ich auch, aber davon halte ich recht wenig. ich meine, wenn sie trotzdem zurecht würden kommen, wär das ja nicht so schlimm, aber das ist wohl weniger der fall.
    ich verstehe nicht, dass sich manch einer so gehen lassen kann ,schließlich sind sie ja alle schon 18 und sollten ihr leben langsam in die hand nehmen können.

    ich glaube du kannst da relativ wenig dagegen machen, jeder einzelne von ihnen muss von sich aus merken, wie sinnlos es ist und dass sie sich es nur unnötig schwer machen und sich steine in den weg legen.
    vielleicht merken sie es letztendlich wenn sie, wie du sagtest, das abi nicht schaffen.
    hm ja, ich glaub wenn du ihnen reinredest, bringt das wirklich nicht viel.

    naja wünsch deinen hardcore-kiffern trotzdem, dass sie aus dem durchhänger rauskommen und es zumindest reduzieren!
     
    #10
    deeppoison, 30 April 2004
  11. Mondmann
    Mondmann (31)
    <b>V</b>ery <b>I</b>mportant <b>P</b>enis
    703
    101
    0
    Single
    Ist das nicht ein Widerspruch?!

    In meiner Stufe gab es auch Leute die heftiger gekifft haben, die haben auch jeden Tag in jeder Pause gekifft usw.
    Nach circa einem Jahr haben sie dann bemerkt, dass es scheisse ist und haben es drastisch reduziert (aufs wochenende).

    Der Wille kommt von Innen.

    Mondmann (haha gerade auf Einslive läuft "untill i get high")
     
    #11
    Mondmann, 30 April 2004
  12. User 8944
    Verbringt hier viel Zeit
    1.187
    121
    0
    nicht angegeben
    Ich denke er wollte zw. körperlicher und psychischer Sucht differenzieren, und hat sich etwas ungeschickt ausgedrückt ...

    Denn "angeblich" macht es ja körperlich nicht abhängig, viel mehr scheint es sich stark auf die Psyche auszuwirken ...

    Sprich: Ich kann nicht einschlafen, ohne vorher einen geraucht zu haben :what:
     
    #12
    User 8944, 30 April 2004
  13. Mondmann
    Mondmann (31)
    <b>V</b>ery <b>I</b>mportant <b>P</b>enis
    703
    101
    0
    Single
    -_-

    Das ist mir auch klar. Ich wollte nur ausdrücken, dass es keinen Unterschied macht ob man psychisch oder physisch abhängig ist. man ist süchtig und versucht diese sucht zu befriedigen.

    Mondmann liezt
     
    #13
    Mondmann, 30 April 2004
  14. Ich kiffe schon deshalb nicht, weil ich mit meinem Geld keine beschissenen Dealer noch fetter machen will.
     
    #14
    Safer Sephiroth, 30 April 2004
  15. Wurzelsepp
    Gast
    0
    Haschisch in kleinen Mengen ist an sich nicht sehr gefährlich, allerdings ist es Einstiegsdroge Nummer 1, neben Alkopops...

    Ich selber kiffe nicht, rauche nicht, trinke nicht, hab auch noch nichts an Drogen probiert und werde es auch nie machen. Und kaum einer mag glauben das ich wirklich stolz darauf bin, nicht zu den armen Suchtkranken Idioten dazuzugehören. In meinem Bekanntenkreis gibt es aber wirklich sehr viele, die aus Minderwertigkeitsgefühlen und fehlender Anerkennung mit sowas angefangen haben und schließlich süchtig geworden sind. Durch Haschischkonsum wird die allgemeine Leistungsfähigkeit stark eingeschränkt, was sich in der Schule bemerkbar macht. Ein weiterer Faktor ist, das Haschisch zum Teil sehr starke Depressionen auslöst, woraufhin andere Drogen, Medikamente oder Beruhigungsmittel ins Spiel kommen können.

    Kiffen ist der erste Schritt in Richtung Suchtkrankheit. Es mag zwar einige geben, die von sich behaupten, sie könnten jederzeit aufhören und es würde alles zu ernst genommen... diejenigen sollten sich mal überlegen warum 80% aller kiffenden Schüler kein Abi zu Stande bekommen bzw. zu härteren Drogen umsteigen und somit ihr Leben zerstören.

    Ich denke jedoch nicht, das Kiffen jemals bei der vernünftigen Gesellschaft auf positive Resonanz stoßen wird. Man findet Anerkennung bei den anderen Kiffern mit Komplexen.
     
    #15
    Wurzelsepp, 30 April 2004
  16. ralfrauch
    Gast
    0
    @ piismaker

    Das werden wir ja dann sehen! Ich kiffe seit meinen 16. Geburtstag, also seit etwa 2 1/2 Jahren. Alles ist konstant geblieben, Schule etc. Und außerdem kiffe ich nicht jeden Tag, im Monat lasse ich etwa 7 Tage alles aus. Danach wirkt es auch viel besser. Ich hab damit keine Probleme und merke auch nichts seines Gleichen. Und da ich weder rauche noch Alkohol trinke (ich hab noch nie Alkohol getrunken), denke ich, dass ich meinem Körper weniger Schade als der Durchschnittseuropäer.

    Und mit dem Autofahren ist es auch kein Problem. Ich wurde schon sooo oft von den Leuten in Grün bzw. Blau (FR) angehalten. Aber da ich vor antritt der Fahrt Brocolin in die Augen haue, hab ich keine roten Augen, und schon lassen die mich nur Pusten.
    0,0 Promille, Schönen Abend noch, gute Fahrt.
     
    #16
    ralfrauch, 30 April 2004
  17. Marla
    Marla (33)
    Verbringt hier viel Zeit
    1.436
    123
    1
    nicht angegeben
    Ich hab nach der trennung von meinem ex die 4 monate die wir noch zusammengewohnt haben jede woche ca 25 gramm geraucht... von morgens bis abends war ich dauerstoned. Danach bin für 6 wochen zu meiner mutter gezogen und habe dort auch meinen führerschein gemacht. Das zeug hab ich in der zeit nicht angefasst und es fiel mir auch nicht schwer. nach nem halben jahr hab ich wieder hin und wieder geraucht. Jetzt wieder seit mehreren monaten garnicht weil mir grad einfach das geld fehlt. manchmal hätte ich schon noch lust dazu, werd es auch wieder tun... aber wo kein geld is, is kein gras. Ich komm auch ohne ganz gut aus
     
    #17
    Marla, 30 April 2004
  18. Fettrock
    Gast
    0
    also ich bin auch von der kiffer-sektion

    doch ich kiffe nicht wie die meisten in gesellschaft und in gruppe, weil wenn ich in gesellschaft bin, wird viel getrunken (ich auch) und alk un gras vetragen sich nich so sehr (zumindest nich bei mir) und da entscheide ich mich doch lieder für den alk am abend als das dope (is auch billiger).
    Ich kiffe häufig, und das immer allein, maximal mit nem kumpel, der zufällig da is. einfach den stress des verschissenen tages runterschlucken... aufs zimmer gehen, zuschließen, System Of A Down in die anlage und in aller ruhiger ruhe nen schönen joint drehen, fenster auf, aufs bett, musik hören, den joint genießen... (aufpassen dass man da nicht einschläft, is mir schon oft passiert)

    zur thematik: kiffen is erstens nich so schlimm wie alkohol, es schädigt zwar auch nach längeren gebrauch, aber wie gesagt, dann lass sie lieber bekifft als besoffen in die schule. kiffen macht auch nicht so schnell abhängig... und geld gibts auch nicht immer, das heißt wenn der geldhan abgedreht wird, dann gibts kein dope und finito (renn zu deren eltern und geh petzen, man muss ja nich ausplaudern, dass du das warst)

    naja gut ich mein, sie sind schon 18 ... da is das auch wieder was anderes aber naja...
     
    #18
    Fettrock, 30 April 2004
  19. also wer hier behauptet, dass es nix macht wenn man kifft, hat schon so viel stoff geraucht dass er die realität selber nicht mehr reichtig wahrnehmen kann...

    in dem stadium in dem wentzel (strapinski?) freunde sind, kann man nich mehr viel machen. sie haben realitätsverlust, der einzige weg wäre sie zu verpfeifen, und das ist dir sicher auch nich angenehm und sie werden dich dafür alle miteinander für die nächsten monate hassen...

    kümmer dich nich drum, belaste dich nicht, und versuche, dass du niemals aus spass mitmachst oder so!
     
    #19
    Terminator1987, 1 Mai 2004
  20. glashaus
    Gast
    0
    Wer kifft selber und warum?
    Ich bin mal über meine Freundin dazugekommen. Bis aufs Feierabendbier oder Feierabendwein war ich noch nie wirklicher Fan von Alkohol. Ich schätz das Kiffen mal ab und an abends am Wochenende vermutlich genauso wie andere ihren Spaß daran haben sich den Kopf mit Alkopops zuzuhauen. (War gestern aufm Tanz in den Mai und was ich da an betrunkenen Jugendlichen bw Kindern gesehen hab, hat mich ehrlich gesagt derb erschrocken). Kiffen ist für mich reines Genussmittel, was mir nach 'ner stressigen und arbeitsreichen Woche manchmal echt n schönen Abend beschert.

    Wie kann man den Leuten eventuell helfen? Jegliche Versuche kamen mir bisher als total sinnlos vor, da man diese Leute nicht zu einem Gespräch über dieses Thema bringen kann.
    Wieso willst du diesen Menschen unbedingt helfen? Ich habs so verstanden, als wenns nur Bekannte von dir sind mti denen du aber keine engere Freundschaft führst? Lass sie doch ihre eigenen Erfahrungn machen. Bei Süchten jeglicher Art ist es doch einfach nur sinnlose Kraftverschwendung auf andere einzureden und ihnen die eigene Einstellung 'aufzuzwingen'. Deine Bekannten halten ih Verhalten doch für richtig. Sollte es jedoch falsch für sie sein werden sie es erst einsehen wenn es ihnen selbst bewusst wird und nicht dann wenn der barmherzige Samariter mit erhobenem Zeigefinger daherkommt.

    Wie geht so eine Sucht weiter? Ist es absehbar, dass sie zu härteren Drogen greifen werden?
    Ich denke dass kommt ganz auf das Umfeld an. Viele meiner Freunde/-innen rauchen ab und an mal einen oder auch einen mehr, alle sind grad noch in Ausbildung (Schule,Uni,Betrieb) und ich kann nicht sagen, dass sie wie Drogenjunkies aussehen, noch dazu tendieren einer zu werden. In meinem Fall haben alle 8inkl. mir) ein gutes Bewusstsein dafür, wie weit ich meinen Körper mit welchen Drogen belasten möchte und Drogen wie LSD oder Speed oder Koks oder was der Teufel kommt für mich überhaupt nicht in Frage.
    Inwiefern das bei deinen Bekannten so bläuft kann ich nicht beurteilen.
     
    #20
    glashaus, 1 Mai 2004

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