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Kind oder Karriere? wie geht ihr damit um?

Dieses Thema im Forum "Liebe & Sex Umfragen" wurde erstellt von apfeline, 29 März 2007.

  1. apfeline
    apfeline (29)
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    vergeben und glücklich
    Von allen Seiten dröhnt es: Sorge um Deutschlands Zukunft, Frauen entscheiden sich zuerst für Beruf und in zweiter linie für ein kind, etc.

    meine frage richtet sich also an alle, die ein kind haben, oder eben gerade keines, bzw. eines planen/bekommen, oder eben nicht.

    wie geht ihr mit dem oben beschriebenen thema um? beeinflusst es euch überhaupt? schließlich ist ein (gewolltes) kind doch immer eine liebesangelegenheit?! ok, da wir hier im liebesforum sind, geh ich mal davon aus, dass für die meisten von euch ein Kind zum liebesleben dazu gehört. trtzdem stellt sich mir die frage, wie ihr mit dann zum thema karriere steht?!

    seid ihr welche, für die familie einfach in jeder hinsicht vorrang hat und alles andere nebensache ist?
    gehört ihr zu denen die in großen konflikt geraten (sind) weil ihr zwischen beidem steht?
    macht ihr euer emanzipazipiertes recht geltend und findet, dass genauso gut euer partner die zwei jahre babypause einlegen kann?
    seid ihr vllt. sogar der meinung in diese welt keine kinder setzen zu wollen um sie ihnen zu ersparen?
    oder glaubt ihr keine guten eltern sein zu können, weil euch euer beruf vllt. doch zu wichtig wäre und verzichtet deshalb?
    was bedeutet für euch karriere überhaupt? wollt ihr erfolgreich sein und stehts aufsteigen?
    liebt ihr euren beruf zu sehr und wollt ihn nicht aufgeben, bzw. glaubt ihr ihn aufgeben zu müssen, wenn erst einmal nachwuchs da ist?
    bedeutet arbeit für euch einfach nur geld zu verdienen um zu leben?
    seid ihr der meinung den "mittelweg" gefunden zu haben (arbeit die genug geld bringt und spaß macht und kinder)?
    und glaubt ihr das jeder das kann? oder das nur wenige da glück haben?
    verurteilt ihr die, die darüber anders denken? (denkt z.b. die karrierefrau: "die hat nichts aus ihrem leben gemacht, könnte soviel mehr und steht zwischen herd und windeln" oder denkt z.b. die treusorgende mutter: "die macht was falsch und wird nicht glücklich. eine frau sollte ihrer natürlichen bestimmung folgen!")

    ...

    wir ihr seht fallen mir schon einige meinungen ein die frau zu diesem thema haben kann.
    mich interessiert aber eure!
    denn was nützen mir meinungsumfragen und statistiken die nur um deutschlands rente bangen.
    bitte seid ehrlich und sagt auch ob ihr nich das eine oder andere bereut. denn ich will wissen ob man nich doch dem verpassten traumberuf hinterhertrauert obwohl man sagt "mein kind ist mein größtes glück".

    sagt mir eure meinung! :smile:

    LG die Apfeline
     
    #1
    apfeline, 29 März 2007
  2. User 69081
    User 69081 (31)
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    Also was Medien etc dazu sagen, ist mir herzlich egal.
    Mir war schon immer klar, dass ich Kinder haben will, mir ist Familie wichtiger als Karriere.
    Nach einem knappen Jahr wird mein Verlobter ins Babyjahr gehen, aber nicht, weil ich das will, weil ich Karriere machen will. Die Idee kam von ihm und sie ist ideal für unsere weitere Planung, denn ich werde dann erstmal meine Ausbildung machen. Trotzdem mir die Familie wichtiger ist als eine steile Karriere, die Ausbildung ist wichtig, auf die will ich nicht verzichten. Abitur ist eben nicht alles :zwinker:

    Ich verurteile weder die Karrierefrau noch die Vollzeitmutter, jeder muss das für sich selbst entscheiden, wie er/sie glücklich wird.

    Ob ich meinem verpassten Traumberuf hinterher trauern werde, da kann ich jetzt noch nichts zu sagen, vielleicht in 10 Jahren. Bisher habe ich noch keinen Beruf verpasst, ich habe auch keinen Traumberuf.
    Meine ganz persönliche Meinung: Was nützt mir eine tolle Karriere, viel Geld und so weiter, wenn ich im Leben auf einen Haufen Arbeit und Geld zurückblicken kann aber niemanden habe, mit dem ich das, was ich hart erarbeitet habe, teilen kann. Für mich ist es ein tolles Gefühl, der Welt etwas zu hinterlassen, was ich nicht nur ausgetragen, geboren und groß gezogen habe, ich gebe damit auch meine Werte weiter, die mir wichtig sind. Wenn ich alt bin, möchte ich viele Enkelkiner auf dem Schoß haben und ihnen geschichten erzählen. Ich kann mir nichts langweiligeres vorstellen, als alleine, ohne Kinder (und Enkelkinder) alt zu werden und zu sterben.
     
    #2
    User 69081, 29 März 2007
  3. Beastie
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    für mich war klar, als wir angefangen haben zu üben: wenn das baby da is, bleib ich auch die drei jahre zu hause

    und so hab ich es auch gemacht.
    ich mach zwar jetz einen mininebenjob, aber das is wenig

    meiner meinung nach brauch man kein gewolltes kind zu bekommen, wenn nich einer der beiden eltern zu hause bleibt oder die möglichkeit hat, zu hause zu arbeiten

    ein kind zu wollen und es nach 8 wochen ganztags in die krippe zu stecken find ich unmöglich.

    wenns ein unfall war (wie können heutzutage eigentlich noch unfälle passieren???), dann isses ja noch was anderes, wenn man vll erst noch schule oder ausbildung zuende machen muss.

    nur wozu wünsch ich mir ein kind, um es dann nach feierabend und am wochenende zu betreuen und es ansonsten in die fremdbetreuung zu geben???
    will mir einfach nich in den kopf....

    wer was zum kuscheln braucht, soll sich doch ne puppe anschaffen...

    ich hab auch weiterhin die möglichkeit, karriere zu machen, ich hab alles wichtige vorm kinderkriegen erledigt :grin: (studium, unkündbaren arbeitsplatz)
     
    #3
    Beastie, 29 März 2007
  4. hatschii
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    interessantes thema :cool1:

    also der reihe nach mal
    seid ihr welche, für die familie einfach in jeder hinsicht vorrang hat und alles andere nebensache ist?
    mein motto war schon immer: ich arbeite um zu leben - nicht andersrum.

    gehört ihr zu denen die in großen konflikt geraten (sind) weil ihr zwischen beidem steht?
    nein, mein bisheriges leben hat sich irgendwie automatisch in diese richtung bewegt, alles rein zufällig, aber war mir auch recht so

    macht ihr euer emanzipazipiertes recht geltend und findet, dass genauso gut euer partner die zwei jahre babypause einlegen kann?
    jaein, mein mann möchte sich an der elternzeit mit ein paar monaten beteiligen, ich bin voll dafür.


    seid ihr vllt. sogar der meinung in diese welt keine kinder setzen zu wollen um sie ihnen zu ersparen?

    ich bin optimist, jedes kind kann die welt nur schöner machen :zwinker:

    oder glaubt ihr keine guten eltern sein zu können, weil euch euer beruf vllt. doch zu wichtig wäre und verzichtet deshalb?
    nö, ich stecke beruflich gern zurück unter der "bedingung" dass es nicht für immer ist. ich plane fest ein auch relativ bald wieder was zu arbeiten

    was bedeutet für euch karriere überhaupt? wollt ihr erfolgreich sein und stehts aufsteigen?
    nee, "bedeutet arbeit für euch einfach nur geld zu verdienen um zu leben?" <-- Ja, hauptsächlich. Spaß sollte der Job aber auf jeden Fall auch machen

    liebt ihr euren beruf zu sehr und wollt ihn nicht aufgeben, bzw. glaubt ihr ihn aufgeben zu müssen, wenn erst einmal nachwuchs da ist?
    ich mag den job, er bietet mir einige vorteile, ich werde dort sicher wieder einsteigen können nach der babypause.

    seid ihr der meinung den "mittelweg" gefunden zu haben (arbeit die genug geld bringt und spaß macht und kinder)?
    und glaubt ihr das jeder das kann? oder das nur wenige da glück haben?

    es is defintiv etwas glückssache, wann hat man denn schon alles gute beisammen?

    verurteilt ihr die, die darüber anders denken? (denkt z.b. die karrierefrau: "die hat nichts aus ihrem leben gemacht, könnte soviel mehr und steht zwischen herd und windeln" oder denkt z.b. die treusorgende mutter: "die macht was falsch und wird nicht glücklich. eine frau sollte ihrer natürlichen bestimmung folgen!")
    es gibt leider genug verbohrte schwarz-weiß-denker frei von toleranz für andere lebens- und sichtweisen. ich finde beide beispielaussagen völlig daneben.



    Karriereorientierte frauen kämpfen irgendwann mit dem Gefühl etwas verpaßt zu haben oder sich in ihrem Lebensweg falsch entschlossen zu haben. Genauso sind oft Hausfrauen von Depressionen geplagt weil sie viel zurück gesteckt haben zugunsten anderer und haben wegen ihrem Beruf Hausfrau&Mutter Minderwertigkeitskomplexe. Wie mans auch dreht, man kanns den Weibern nich recht machen :drool: :zwinker:

    Ich persönlich gehe meinen Weg so gut es mir möglich ist, mit dem Verzicht aufs Studium habe ich eine berufliche Karriere schon abgeschrieben, ich war auch nie sehr scharf drauf. Einfach normal leben mit den üblichen Problemchen und dem "einfachen kleinen Glück" reicht mir völlig :engel:
     
    #4
    hatschii, 29 März 2007
  5. SunShineDream
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    nicht angegeben
    also ich werde auf jeden fall erstmal die jetzige ausbildung, und die geplante anshcließend fertigmachen bevor ich über sowas konkreter nachdenke. wobei ich auch dann eigentlich keine lust habe dann erst ausm beruf raus wenn man gerade angefangen hat....
    also wird da wohl nix draus, ist viell auch besser so :tongue: sollte ich allerdings wegen einem unfall behalten würde ich es auch behalten, finde dem sollte ich mich in meinem Alter dann schon stellen. aber ich werde versuchen dafür zu sorgen dass es dazu ncith kommt :tongue:
     
    #5
    SunShineDream, 29 März 2007
  6. apfeline
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    vergeben und glücklich
    wow, was hast du studiert? und wie hast du das angestellt, bzw. wie lange hats gedauert?

    gruz apfeline

    innerhalb so kurzer zeit schon so viele antworten :smile: vielen dank!

    vllt. sollte ich an dieser stelle auch mal meine momentane meinung zu dem thema abgeben. momentan deshalb, weil vllt. die eine oder andere mich noch zum weiter denken bringt. schließlich kann man nie alle aspekte überblicken und vergisst was. :zwinker:

    also meine zukunft sehe ich in etwa so:

    ich bin bestimmt nicht die beste in unserem studijahrgang und werds auch nie werden. umso mehr werd ich mich sowohl beim studium, als auch im beruf (wenn ich denn überhaupt so schnell wie ich gerne will, nen anschluss schaff) anstrengen müssen, um mich gegen die riesige konkurrenz durchzusetzen. da mir das was ich machen werde sehr gefällt, bin ich auch gerne bereit viel zeit und energie zu investieren. ich möchte ins ausland gehen, nur für einige zeit, nicht für immer. dabei ist mir das wichtigste, dass mein liebster mir auch folgen kann, denn an erster stelle steht immer noch er!
    ich werde also voraussichtlich bis ich 40 bin (min.!) sehr viel zu tun haben, folglich gar keine zeit für ein kind haben. denn ich finde es auch ungerecht dem kleinen gegenüber es ständig von omi zu omi zu kindergarten etc. zu schaffen.
    klar sollte es dorthin gehen, aber ich will mein kind erziehen und nich "die".
    am anfang mag das ja mal noch leicht sein, wenn sie klein sind. man hat drei jahre babyurlaub (wer bekommt so viel, ohne gekündigt zu werden??) und bis sie 6 sind, ist spielen die hauptsache. aber spätestens mit der schule gehen die probleme doch los und mann/frau muss zeit für HA haben und sich darum kümmern, dass sich kind gut ins soziale netz einfügt. ich denke das fordert einfach 100%, die ich nicht haben werde.

    auch noch ein grund (nat. wesentlich nichtiger), der gegen ein baby spricht ist: wenn ich mir vorstell so ein kind im bauch zu haben und ich das eklig finde, dann sollte ich es doch definitiv lassen!

    ach und eine frage noch: wie denkt ihr darüber, dass der mann komplett die babyzeit übernimmt?

    LG apfeline
     
    #6
    apfeline, 29 März 2007
  7. Soraya85
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    Komme zwar aus Ungarn, aber wir haben das gleiche Problem wie ihr......unser Volk stirbt langsam aber sicher aus........wobei 9 Millionen ehr weg sind als 82:engel:

    Mir ist meine Karriere sowas von egal...........ich studiere zwar, aber das nur weil mich Biologie interessiert und weil man hier ohne Diplom nunmal ziemlich schief angeschaut wird......was ich auch blöd finde, aber egal:kopfschue

    Wenn ich es mir finanziell erlauben könnte würde ich 4 Kinder in die Welt setzen und Zuhause bleiben bis sie mindestens in die 5. Klasse gehen........Naja, aber das ungarische Durchschnittseinkommen ist ziemlich mager, darum befürchte ich dass ein Einkommen da nicht zum Überleben reichen würde:cry:

    Ja, ich glaube Karrierefrauen verpassen was (also die, die bewusst garkein Kind wollen)........Beruflicher Erfolg ist so vergänglich..........und einsam macht es auf dauer auch...........ich würde mich schrechlich fühlen wenn ich mit 60-70 keine eigene Familie hätte!.........und dann ist es auch viel zu spät um das nachzuholen!:engel:
     
    #7
    Soraya85, 29 März 2007
  8. User 67627
    User 67627 (46)
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    vergeben und glücklich
    Ich war eigentlich nie scharf darauf ein Kind zu bekommen und das es doch dazu kam, war eher Zufall als gewollt. Allerdings war das mit 31 auch kein Drama :zwinker:

    Ich hatte einen guten Job als Bautechniker auf einer Gemeindeverwaltung, aber ich wollte unbedingt die 3 Jahre zuhause bleiben, bis sie in den Kindergarten kam. Das ist natürlich etwas dumm, da es nur 2 Jahre Erziehungsgeld gab und das dritte Jahr etwas knapp wurde, aber es ging dann doch.

    Da mein Mann immer mehr verdient hat als ich, wäre es für mich nicht in Frage gekommen, dass er ein Babyjahr einlegt....er wäre damit sowieso überfordert gewesen :engel:

    Da wir dann wieder umgezogen sind (Mann-Berufssoldat), hatte sich das mit dem Job auch erledigt.
    Jetzt arbeite ich 6h täglich und bin im Marketingbereich tätig. Der Verdienst ist nicht schlecht und ich arbeite von zuhause aus. Besser gehts eigentlich nicht. Kein Problem, wenn die Kleine mal krank ist oder ähnliches.

    Ich würde aber auf jeden Fall das Kind immer dem Beruf vorziehen.
    Sobald Sie jedoch größer ist, möchte ich wieder ganztags arbeiten und möglichst wieder im erlernten Beruf. Hat mir einfach am meisten Spaß gemacht und mir fehlt der persönliche Kontakt mit den Menschen.
     
    #8
    User 67627, 29 März 2007
  9. Beastie
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    jeder bekommt so viel ohne gekündigt zu werden, weil man einen gesetzlichen anspruch darauf hat

    ich hab verwaltung und rechtspflege studiert

    ich finds völlig ok, wenn männer die volle elternzeit übernehmen.. aber für mich wär das nix gewesen
     
    #9
    Beastie, 29 März 2007
  10. glashaus
    Gast
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    Ich wäre ehrlich gesagt sehr erfreut wenn der spätere Vater die Elternzeit zumindest mit mir teilt.

    Ich kann es mir für mich gar nicht vorstellen, 3 Jahre nur zu Hause zu bleiben, ich denke mir, dass mir da auch schnell die Decke auf den Kopf fallen könnte.
    Aber all das ist sowieso noch in weiter Ferne, ich möchte erstmal mein Studium beenden, arbeiten, Geld verdienen und mir von dem Geld, was ich dann endlich mal habe auch ein paar Wünsche für mich selbst erfüllen bevor ich mich dann irgendwann auf Familienplanung konzentrieren kann und will.
     
    #10
    glashaus, 29 März 2007
  11. SottoVoce
    SottoVoce (34)
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    Ich hab mein Kind ungeplant bekommen, ich war damals 17, als ich schwanger wurde, und 18, als der Zwerg dann kam. Er kam nach der 11. Klasse im Dezember, ich bin nach den Sommerferien nach der 11. einfach nicht wieder zur Schule gegangen...

    Inzwischen hab ich ganz normal noch die 12. und 13. Klasse besucht und ein Abitur mit einem Schnitt von 1,8 gemacht, außerdem noch an der Berufsakademie studiert und mein Diplom im November gemacht. Ich bin jetzt diplomierte Betriebswirtin (BA).

    Momentan bin ich arbeitslos, bzw. arbeitssuchend, alleinerziehend und eben voll für meinen kleinen Großen da (inzwischen ist er 6 Jahre alt und wird im Sommer eingeschult). Ich hoffe, ich finde bald wieder Arbeit, ohne fehlt mir irgendwie schon was. *g*

    Ich hab nach dem Abi nicht das gemacht, was ich ursprünglich gemahct hätte, wenn kein Kind gekommen wäre. Ich bin nicht wie geplant ins Ausland gegangen, was mir durchaus Leid tut, ich aber noch keine Sekunde bereut habe. Ich stehe auch finanziell nicht da, wo ich gerne wäre, wir können uns kein Auto und dieses Jahr auch keinen großen Urlaub leisten und ich hab immer noch nicht annähernd soviel von der Welt gesehen, wie ich gerne würde. Ich werde garantiert keinen Managerposten übernehmen, nicht einmal dann, wenn ich einen angeboten bekäme, weil ich dann keine Zeit mehr für meinen Zwerg hätte, also wird sich der Traum von der großen Karriere garantiert nicht erfüllen.

    Allerdings liebe ich mein Leben. Ich liebe mein Kind über alles, ich liebe das Gefühl, was zu leisten (Arbeit, Beruf, Kind, Haushalt, Muttersein, alles unter einen Hut zu kriegen), ich liebe die täglich neuen Herausforderungen - was muss ein Leben als NUR Mutter oder als NUR Berufstätige doch langweilig sein! Ich freue mich auf die Zeit, wenn ich wieder einen job habe. Dann sieht mein Leben so aus (wie ja auch die letzten 5 Jahre schon):

    Ich bin morgens und abends für meinen Sohn voll da, wenn ich arbeite. Er ist sehr gern im Kindergarten und danach noch bei der Oma, bis ich ihn abhole. Abends ausgehen ist für mich halt nicht drin, dann müsste ich ihn schon wieder jemand anderem geben und das will ich nicht, er muss ja schon tagsüber verzichten. Ich werde im Job nie die große Karriere machen, weil ich abends nicht ewig im Geschäft bleiben kann und weil mir das auch gar nicht (mehr) so wichtig ist - ich will für meinen Zwerg da sein, ihn aufwachsen sehen, sein Lachen hören, seine Fragen beantworten, ihn fordern und fördern, ihm Werte beibringen oder einfach Spaß mit ihm haben.

    Für mich läuft der Beruf nur nebenher. Er ist schon wichtig, weil man damit ja viel Zeit des Tages verbringt, aber er ist für mich immer einfach nur zweitrangig. Irgendwann will ich noch weitere Kinder und mich kümmert es gar nicht, dass ich dann wieder aus meinem Job raus muss - ich freue mich auf neue Herausforderungen, auf ein neues Kind, auf die neue Chance, eines heranwachsen zu sehen und ihm ein solides Fundament fürs Leben zu liefern.



    Aber mir ist klar, dass das MEINE Sicht ist. Es gibt andere Frauen, denen ist ihre Karriere WICHTIG, nicht so wie bei mir, wo das jetzt alles eine untergeordnete Rolle spielt, sondern da würden die Kinder eine untergeordnete Rolle spielen, weil die Karriere wichtiger wäre als die Kinder. Diese Frauen brauchen entweder einen Mann, der für die Kinder da ist (aber selbst dann muss den Müttern klar sein, dass Kinder immer BEIDE Elternteile brauchen, also auch eine Mama!), oder sie sollten einfach keine Kinder kriegen.

    Politische Argumentationen sind mir da übrigens sowas von egal... Wenn Politiker wollen, dass Frauen Kinder kriegen, sollte "Mutter" ein Beruf werden, für den man ein Gehalt erhält! Bis dahin sollen sie doch einfach mal die Klappe halten.
     
    #11
    SottoVoce, 29 März 2007
  12. Ginny
    Ginny (35)
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    vergeben und glücklich
    Off-Topic:
    Also an alle Frauen. :-D


    Ich will keine Kinder, aber das hat nichts mit einer möglichen Karriere zu tun. Ich möchte einfach grundsätzlich keine Kinder haben und hab auch noch nie einen Partner gehabt, der unbedingt welche wollte. Das heißt nicht zwangsläufig, dass ich als Ausgleich total im Beruf aufgehen werde ... das seh ich eher locker. Ich hab nichtmal etwas gegen die Vorstellung, als Hausfrau zu leben. Wichtig wäre mir nur, dass ich auf jeden Fall eine gute Berufsausbildung habe, damit ich im Fall des Falles nicht ohne etwas dastehe.

    Bei anderen Frauen shee ich das ebenfalls locker, jeder so, wie er will. Wenn eine Frau keine Kinder haben will, weil ihr der Beruf viel wichtiger ist, verstehe ich das. Aber auch das Gegenteil, die "Berufsmutter", die mehrere Kinder haben will und in der Rolle aufgeht. Und Respekt an die, die beides unte einen Hut bringen. Hauptsache, die finanzielle Seite ist geregelt und man ist mit dem Partner (und den Kindern) glücklich mit der Situation. Für mich z.B. wäre es schlimm, wenn ich einen Freund hätte, der unbedingt Familie will.
     
    #12
    Ginny, 29 März 2007
  13. Tinkerbellw
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    habe bei der Berufswahl darauf geachtet etwas zu nehmen, wo auch halbtags arbeiten könnte oder mal ein Ausstieg für einige Jahre drin ist! Ich möchte(wenn denn der richtige Mann mal kommt) unbedingt Kinder haben, weil für mich ein Leben ohne Kinder traurig und leer wäre und ich denke das ich richtig tolle Personen aus Ihnen machen würde:zwinker: . Merke ja auf der Arbeit wieviel Spaß das mit Kindern macht und wie sie teilweise die Sicht auf die Welt verändern können!
    Also Kinder wären mir auf jeden fall wichtiger als die karriere könnte mich ja immer noch selbstständig machen und kohle scheffeln, wenn die kinder aus dem Gröbsten raus sind!
     
    #13
    Tinkerbellw, 29 März 2007
  14. gemini
    gemini (33)
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    in einer Beziehung
    Ich möchte später auf jeden Fall Kinder haben. Auch gerne mehrere, so 2-3 :smile: daher würde ich beruflich dafür zurückstecken, soweit das halt dann finanziell möglich ist.

    Wenn es möglich ist, will ich dann auch die 3 Jahre Erziehungsurlaub nehmen und nicht gleich die Kinder bei den Großeltern oder der Krippe parken. Das soll jetzt nicht heißen, dass ich solchen Eltern einen Vorwurf mache, oft sind sie ja gezwungen schnell wieder arbeiten zu gehen, weil sonst das Geld nicht reicht.
    Aber ich möchte halt die ersten Jahre so viel Zeit wie möglich mit meinen Kindern verbringen, denn diese Zeit kann einem keiner mehr wiedergeben.

    Karriere zu machen war nie mein Ziel. Ich liebe meinen Beruf und arbeite auch gerne, aber Familie ist mir einfach wichtiger.

    Wenn ich später mal alt und grau bin, will ich lieber eine Horde Enkelkinder um mich herumturnen haben, als reich und wohlhabend zu sein!
     
    #14
    gemini, 29 März 2007
  15. victoriaII
    victoriaII (36)
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    Ich will beides!
    Aber ohne Mann, der sich die gesamte Haushalts- und Kinderarbeit mit mir zu 50/50 mit mir teilt entscheide ich mich für Beruf und Ungebundenheit.

    Das Heimchen am Herd zu werden ist meine ganz persönliche Horrorvorstellung.
     
    #15
    victoriaII, 29 März 2007
  16. Klinchen
    Klinchen (33)
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    vergeben und glücklich
    Was die Medien bzw. Politiker sagen, ist mir egal.
    Ob ich ein Kind bekomme oder nicht, ist immerhin herzenssache.
    Ich wollte schon immer Kinder und mit meinem Partner habe ich den richtigen Mann dazu gefunden.

    Ich arbeite jetzt seit April 2004 - als jetzt 3 Jahre.
    Mein Freund und ich sind uns einig, dass ich in 2 Wochen die Pille absetze und dann mit "basteln" beginnen. Da es ja dauern kann, bis ich schwanger werde, werde ich vermutlich noch ne zeitlang weiter arbeiten gehen.

    Was für mich immer schon wichtig war und auch noch immer ist, ist dass ich eine abgeschlossene Ausbildung habe bzw. auch einige Jahre arbeite, bis ich ein Kind bekommen.
    1. Möchte ich dem Kind etwas bieten können.
    2. Fällt der Wiedereinstieg in den Beruf leichter -> denn ich möchte nach 2 Jahre Karenz auf alle Fälle wieder so schnell wie möglich arbeiten gehen.

    Ich bin ein Familienmensch und keine Karrierefrau -> ich brauch nicht einen mulit-Job, bei dem ich vielleicht ganz gut verdiene, dafür aber (fast) nie zu Hause bin.
     
    #16
    Klinchen, 29 März 2007
  17. happy&sad
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    nicht angegeben
    Ob ich Kinder bekomme oder nicht mache ich nicht von der Rentensituation in Deutschland abhängig, sondern, ob ich den richtigen Mann für Kinder finde.

    Ich möchte eigentlich sehr gerne Kinder haben (am liebsten vier), aber wenn, dann in einer richtigen Familie. Nur wenn ich mir sicher bin, dass ich meinen Partner liebe, er mich liebt und immer für mich und die Kinder da sein wird (also, dass er auch da ist, falls man sich mal trennen sollte).
    Sollte ich diesen für mich passenden Partner nicht finden, will ich auch keine Kinder. Ich will keine Mutter sein, die von drei Männern drei Kinder hat, die alle alleine großzieht und einen auf heile Welt macht.
    Für mich gehören Kinder einfach in eine Familie... Ohne Familie, keine Kinder (für mich).

    Ob ich, wenn ich so einen Partner finde, dann wirklich Kinder bekomme, hängt zumindest teilweise vom Job ab, aber ich dednke, dass ich den dann zurückstellen würde.
     
    #17
    happy&sad, 29 März 2007
  18. User 68557
    User 68557 (26)
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    in einer Beziehung
    Mich erst karrieretechnisch auf einen gewissen Stand bringen, Baby auswerfen, dann weiterackern.
     
    #18
    User 68557, 29 März 2007
  19. User 37583
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    ich will Kinder und Beruf, Karriere muss nicht unbedingt sein. Aber Kinder möchte ich erst, wenn ich weiss wie deren Leben gesichert ist. Ich werde aber sicher nicht meinen Beruf für die Kinder aufgeben.
     
    #19
    User 37583, 29 März 2007
  20. User 29290
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    Verheiratet
    Mein Beruf ist mir auf jeden Fall wichtiger. Ich muss ja erstmal fertig promovieren, dann möchte ich als Postdoc in die USA und bis ich mal eine relativ sichere Stelle habe, bin ich mindestens Mitte 30. Wenn mal der richtige Partner kommen sollte, der sich mit um das Kind kümmern würde, könnte ich mir schon irgendwann ein Kind vorstellen, aber bisher habe und hatte ich noch keinen Kinderwunsch.
     
    #20
    User 29290, 29 März 2007

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