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Kinder kriegen und heiraten...?

Dieses Thema im Forum "Schwangerschaft, Geburt & Erziehung" wurde erstellt von patensen, 4 Februar 2006.

  1. patensen
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Hallo ihr lieben!

    Ich weisss nicht, ob das Thema hier hingehört, sonst bitte verschieben.... :smile: Danke...

    Es geht um folgendes. Mein Freund und ich sind jetzt 2 Jahre zusammen.
    Es besteht der Wunsch, auch mal eigene Kinder zu haben. Wir möchten damit allerdings noch etwas warten, da ich zuerst noch eine Ausbildung machen möchte und er auch.

    ICH vertrete die Meinung, dass man, wenn man Kinder bekommt, heiraten sollte- einerseits dem Kind zuliebe, und, falls es zu einer Trennung kommt, wegen den rechtlichen Grundlage ("Kindergeld" etc.)

    ER stellt mich daraufhin als "altmodisch denkend" und "egoistisch" dar, so quasi, ich "wolle nur sein Geld" wenns mal zur Trennung kommen würde. Er findet, dass eine Heirat nur dann nötig ist, wenn man grosse, gemeinsame finanzielle Investitionen macht (z.B. ein Haus kauft etc.) Das stimmt aber nicht, ich möchte das beste für das Kind!

    Er glaubt allerdings auch, dass ER das Kind behalten könne, wenn wir uns tatsächlich mal trennen würden (auch ohne Heirat!)

    Meine Frage: Was denkt ihr darüber, und wie ist das rechtlich gesehen? Ich möchte mich einfach informieren- Wissen ist ja nie schlecht........
     
    #1
    patensen, 4 Februar 2006
  2. BouncyBabe
    BouncyBabe (30)
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Also ich denke ganz ehrlich nicht dass es so notwendig ist vorher zu heiraten. Wenn dann ist es doch so dass man irgendwann aus Liebe heiratet und dann kommen die Kinder hinterher (Im Idealfall), aber die Haltung ich will erst ein Kind wenn wir verheiratet sind finde ich nicht gut.
    Das macht die Hochzeit zu einer plumpen Sache, weißt wie ich mein? Dann kann ich sogar verstehen, wenn dein Freund davon nicht so begeistert ist.
    Und rechtlich, er unterschreibt ja, dass er der Papa ist, also muss er eh Unterhalt zahlen, ob verheiratet oder nicht und behalten bei Trennung, erstmal hat die Mutter das Sorgerecht, aber er könnte das anfechten, einfach einpacken und mitnehmen könnte er es jedenfalls nciht.
     
    #2
    BouncyBabe, 4 Februar 2006
  3. Sylphinja
    Sylphinja (38)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Du hast die selbe rechtliche Grundlage für das Kind in einer Beziehung wie in einer Ehe mit Scheidung.

    Der Vater ist unterhaltspflichtig fürs Kind, ob ihr nu verheiratet wart oder net ist dabei vollkommen egal.
    Und das staatliche Kindergeld hat mit ner EHe auch nix zu tun.
    Das einzige was durch die Heirat hinzukommt, ist das der besserverdienendere unterhaltspflichtig für den anderen ist (dabei ist egal wer das ist, es kann auch die Frau sein, die besser verdient)

    Für das Kind ist es schnurpspiepsegal ob ihr verheiratet seit. Es gibt deswegen weder weniger noch mehr Ärger bei Behördengängen (Krankenkasse, Kindergeld, Erziehungsgeld usw)

    Wer das Kind schlußendlich behält entscheidet im Zweifelsfall das entsprechende Gericht. LEider ist es allerdings ne Tatsache das Männer da mitunter oft benachteiligt werden.
    So hat man echt oft den Fall, das das Kind bei der Mutter verwahrlosen würde, es aber dennoch die Mutter zugesprochen bekommt und der Vater dann noch seinem Besuchsrecht herrennen darf (damit will ich jetze nix über dich aussagen, ich kritisiere nur die Haltung der Gerichte, das auch mal falsch entschieden wird und keine wirkliche Gleichberechtigung von Mann und Frau dort herscht in diesem Fall)

    Kat
     
    #3
    Sylphinja, 4 Februar 2006
  4. patensen
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    Hm, vielleicht hink ich wirklich ein bisschen hinterher mit meiner Einstellung... Ich bin ein 2-faches Scheidungskind und vielleicht etwas "geschädigt"... :grin:

    Schlussendlich geht es mir um das kind. Jetzt, wo ich weiss, dass das rechtlich gesehen keinen Unterschied macht, denke ich, muss man nicht unbedingt heiraten (das war ja meine grösste Sorge...). Es geht mir ja auch nicht um das Geld, auf keinen Fall... Dass die Hochzeit dann plump ist, wenn man sie erzwingt, das kann wirklich gut sein, das will ich aber auf keinen Fall....

    Welchen Familien-namen erhält dann das Baby? Seinen oder meinen, wenn unverheiratet?
     
    #4
    patensen, 4 Februar 2006
  5. glashaus
    Gast
    0
    Das können sich die Eltern aussuchen. Wenn Ihr dann aber doch noch irgendwann heiraten wolltet und das Kind deinen Nachnamen trägt, müsste (wenn eine bestimmte Frist vertrichen ist, ich glaube 2 o. 3 Jahre) dein Freund das Kind dann wieder adoptieren wenn ihr alle seinen Namen haben wollt.
     
    #5
    glashaus, 4 Februar 2006
  6. Tinkerbellw
    Meistens hier zu finden
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    nicht angegeben
    Hmm ist einKInd nicht auch eine große finazielle Investition????
    Also ich würde auch heiraten wollen wenn ich Kinder bekomme, ganz einfach weil das für mich zur Familie sein dazgehört!
     
    #6
    Tinkerbellw, 4 Februar 2006
  7. schmunzelhase
    0
    Dein Freund verkennt die rechtliche Situation komplett. Wenn die Eltern bei der Geburt des Kindes nicht miteinander verheiratet sind, steht das Sorgerecht ohne weiteres automatisch der Mutter zu, es sei denn, die Mutter erklärt sich zur gemeinsamen Sorge bereit, siehe §1626a BGB. Man mag sich seine eigene Meinung bilden, wer durch diese Regelung benachteiligt wird.

    Wer das Sorgerecht hat, hat auch das Aufenthaltsbestimmungsrecht. Wird das Sorgerecht gemeinsam ausgeübt, steht beiden Elternteilen das Aufenthaltsbestimmungsrecht gemeinsam zu. In Wirklichkeit kommt es häufig vor, daß Mütter in Trennungsphasen das Kind oder die Kinder für sich beanspruchen und kurzerhand mit ihnen "flüchten", sei es in Frauenhäuser, zu den Eltern, zum neuen Partner. Für den Vater ist es dann nur noch sehr schwer möglich, das gemeinsame Kind oder die gemeinsamen Kinder zu sehen, sofern die Mutter nicht möchte, obgleich der Grundsatz gilt, daß das Kind nicht aus seiner gewohnen Umgebung gerissen werden darf. Mütter können indes in dieser Situation über §1671 BGB versuchen, das alleinige Sorgerecht zu erhalten. Dann ist der Vater im Grunde rechtlos. Es verbleibt ihm das Umgangsrecht nach §1684 BGB, welches jedoch mit Leichtigkeit von der Mutter boykottiert werden kann. Man mag sich seine eigene Meinung bilden, wer hier benachteiligt wird.

    Sind die Partner nicht miteinander verheiratet, so kann die Mutter vor allem Kindesunterhalt (§1601 BGB) und Betreuungsunterhalt (analog zu §1570 BGB) vom Vater fordern. Sind die Partner miteinander verheiratet, steht der Mutter darüber hinaus bei Trennung in der Regel Trennungsunterhalt (§1361 BGB) und bei Scheidung nachehelicher Ehegattenunterhalt zu. Wie lange der Vater nachehelichen Unterhalt und Kindesunterhalt zahlen muß, liegt nicht in seiner Hand. Auch liegt es nicht in seiner Hand, wie lange er Trennungsunterhalt zahlen muß, denn er hat keinen Einfluß darauf, wann sich das Gericht mit seiner Scheidung befaßt. Er wird somit auf eine unbestimmte Zeit in Anspruch genommen. Man mag sich seine eigene Meinung bilden, wer hier benachteiligt wird.

    Wenn es also zur Scheidung kommt, wird er aufgrund des nachehelichen Ehegattenunterhalts also in der Regel mehr zur Kasse gebeten als ohne Trauschein. Außerdem entstehen bei einer Scheidung zum einen Gerichtskosten und zum anderen Anwaltskosten, da bei einer Scheidung immer mindestens ein Anwalt beteiligt ist.

    Das deutsche Familienrecht benachteiligt Männer und Väter. Die meisten merken dies allerdings erst, wenn es schon zu spät ist und es kein Zurück mehr gibt. Da auf beiden Seiten viele Emotionen im Spiel sind, ist es der Regelfall, an dem Partner Vergeltung zu üben, wobei Männer und Väter aufgrund der geltenden Rechtslage meistens den Kürzeren ziehen. Oftmals werden dadurch sowohl private als auch berufliche Existenzen zerstört.

    Spätestens wenn die Scheidung ansteht, wirst Du vollkommen anders darüber denken. Da beruft frau sich dann gerne ohne jegliche Rücksicht darauf, was ihr nach dem geltenden Recht doch "zusteht".

    Dazu liest Du am besten §1616 BGB, §1617 BGB, §1617a BGB, §1617b BGB, §1617c BGB und §1618 BGB.
     
    #7
    schmunzelhase, 4 Februar 2006
  8. patensen
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    @schmunzelhase: vielen dank für die ausführliche antwort!

    Schlussendlich muss ich sagen, bin ich nicht viel weiter gekommen (im kopf... *gg*) Ich finde es nach wie vor besser, wenn man verheiratet ist und DANN erst kinder kriegt. Das hat ja für IHN auch vorteile.

    andererseits, wenn ER das nicht wirklich will, hats keinen zweck- es geht ja auch ohne heirat, ist jedoch einiges komplizierter (v.a. für ihn, da das sorgerecht ohne mein eingreifen ja automatisch mir zugesprochen wird...)... :ratlos:
     
    #8
    patensen, 4 Februar 2006
  9. User 25480
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Vielleicht sollte man auch mal die ganzen Unterhalts- und Sorgerechtsfragen bei Seite lassen und viel lieber daran denken, wenn einem der Elternteile was passiert, im schlimmsten Fall stirbt.

    Das Kind ist finanziell nicht abgesichert, der Vater hat, wenn die Eltern nicht verheiratet waren, Problem sein Kind zu sich zu bekommen etc.

    Das Wohl des Kindes sollte eigentlich bei der ganzen Diskussion im Vordergrund stehen und nicht, wer im Trennungsfall das Kind bekommt oder wer wie viel Geld vom wem bekommt.

    *Gedanken einer Mutter*
     
    #9
    User 25480, 4 Februar 2006
  10. CassieBurns
    Verbringt hier viel Zeit
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    1
    Verheiratet
    Ja, MyMemory hat da vollkommen Recht und du solltest das deinem Freund mal sagen. Wenn ihr nicht verheiratet seid und dir passiert was, dann kommt sofort das Jugendamt an und will das (oder die) Kinder haben.

    Eine Heirat ist an sich so schon eine Absicherung des Vaters. Bei Scheidungen ist es halt immer die Frage, ob man sich auch gütlich einigen kann. Ich kenne schon einige Paare, die nachher noch Freunde waren, nur das gemeinsame Eheleben ist ihnen halt nicht so bekommen. :zwinker:
     
    #10
    CassieBurns, 4 Februar 2006
  11. schmunzelhase
    0
    Aus der Sicht des Kindes ist dies kein Argument für eine Eheschließung. Im Gegenteil: Waren die Eltern im Zeitpunkt des Todes miteinander verheiratet, erbt der überlebende Ehegatte die Hälfte des Nachlasses des verstorbenen Ehegatten (siehe dazu §1931 BGB sowie §1371 BGB). Die finanzielle Absicherung des Ehepartners ist daher ein Argument für eine Eheschließung, nicht aber die finanzielle Absicherung des Kindes, das ohne Eheschließung den gesamten Nachlaß des verstorbenen Elternteils erben würde.

    Das ist richtig.
     
    #11
    schmunzelhase, 4 Februar 2006
  12. User 18889
    Beiträge füllen Bücher
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    nicht angegeben
    Ich finde, man sollte heiraten bevor man ein Kind bekommt. Ich finde es einfach für das Kind blöd, wenn es nicht so ist. Nichteheliche Kinder werden doch oft doof angeguckt, weil man aufgrund der Namen ja merkt, dass die Eltern nicht verheiratet sind. Das gehört einfach so und wer ein Kind zusammen bekommt, sollte sich ja einig sein, dass die Beziehung hoffentlich noch ewig hält.
     
    #12
    User 18889, 4 Februar 2006
  13. Sylphinja
    Sylphinja (38)
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    vergeben und glücklich
    Das ist Quatsch, denn auch verheiratete Paare können sich entscheiden, das jeder seinen NAmen behält, es also keinen gemeinsamen Ehenamen gibt.

    Da hat das Kind dann auch nen anderen Namen bzw die Eltern zwei verschiedene Namen und sie sind dennoch verheiratet.
    Da die Namenswahl bei ner Heirat recht flexibel ist, ist ein unterschiedlicher Elternname noch kein Anzeichen für ein "uneheliches" Kind.

    Und es ist doch dennoch egal ob verheiratet oder net? Solange wie die Eltern das Kind lieben ist der Rest doch schnurpspieps?

    @schmunzelhase und es gibt aber auch wirklich Frauen die nicht rigeros alles in ANspruch nehmen nach ner Scheidung, von dem was sie könnten.

    Meine Mutter hätte ihren Exmann ausnehmen können wie ne Weihnachtsgans wenn sie das gewollt hätte. Hat aber nur Unterhalt für meine Schwester verlangt, weil ihr der Rest zu blöd war.
    Zum Dank dafür bekommt sie einen "Arschtritt" nach dem anderen von dem Kerl, das der Unterhalt net kommt, oder das er sie wegen Rückzahlungen ans Finanzamt auflaufen läst, die während der Ehe erfolgt sind und was er ihr mitzuteilen gehabt hätte und all so ne Scherze.

    Kat
     
    #13
    Sylphinja, 5 Februar 2006
  14. Staubsauger
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    Verlobt
    So ein erzkatholischer Unfug, lebst Du im Mittelalter ? Das ist heute Normalität.

    @Schmunzelhase, sag mal, wie ist das mit Eheverträgen und z.B. vorherigen Erklärungen z.B. gegenseitiger Unterhaltsverzicht, Vermögensteilungserklärungen usw. ? Hat das Bestand im Fall der Fälle ? Muß das notariell gemacht werden ?
    Ich werde nämlich nur heiraten, wenn das vorher geklärt wird, habe keine Lust dann mit einer zerstörten Existenz von vorn anzufangen.

    LG Staubsauger
     
    #14
    Staubsauger, 5 Februar 2006
  15. User 18889
    Beiträge füllen Bücher
    5.437
    298
    1.104
    nicht angegeben
    Schlimm genug. Ich möchte kein Kind kriegen, bevor ich geheiratet habe. Genauso wie beide Ehepartner den gleichen Namen zu tragen haben. Alles andere ist nichts halbes und nichts ganzes.
     
    #15
    User 18889, 5 Februar 2006
  16. schmunzelhase
    0
    Nach der Eheschließung leben die Ehegatten im Güterstand der Zugewinngemeinschaft. Durch den Ehevertrag kann der Güterstand der Zugewinngewinngemeinschaft aber ausgeschlossen und von den Vertragschließenden durch andere Güterstandsregelungen ersetzt werden (siehe dazu §1363 BGB sowie §1408 BGB). Besonders, wenn (selbständige) Unternehmer beteiligt sind, werden häufig Eheverträge geschlossen, weil sonst im Falle der Scheidung die Existenz des gesamten Unternehmens durch den Zugewinnausgleich (das ist das, was Du mit Vermögensteilung meinst) gefährdet werden kann. Aber auch solche, die schon einmal verheiratet waren, haben oft den Wunsch, einen Ehevertrag zu schließen, denn "aus Erfahrung lernt man".

    Eheverträge bedürfen grundsätzlich der notariellen Form (siehe dazu §1410 BGB).

    Ob ein einstmals in der Vergangenheit geschlossener Ehevertrag "im Fall der Fälle" Bestand hat, ist nicht stets gewährleistet. Hierfür gilt folgender Grundsatz: Die Regelungen in einem Ehevertrag dürfen den einen Ehepartner nicht unangemessen gegenüber dem anderen benachteiligen. Wann eine unangemessene Benachteiligung gegeben ist, entscheidet der Richter im Scheidungsverfahren. Dies gilt insbesonders bei Regelungen über einen gegenseitigen Unterhaltsverzicht. Was einstmals einvernehmlich vereinbart worden ist, kann also durch einen Richter wieder zunichte gemacht werden. Deshalb bieten Eheverträge keine Rechtssicherheit.
     
    #16
    schmunzelhase, 5 Februar 2006
  17. Staubsauger
    Verbringt hier viel Zeit
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    Verlobt
    Deine Meinung. Es ist nichts, weil es glücklicherweise heute vollkommen unerheblich ist, ob man verheiratet ist oder nicht, genauso wie es überhaupt vollständig egal ist, was man für einen Nachnamen hat (Natürlich den des Mannes stimmts ?). Namen sind Schall und Rauch. Es ist ein sehr reaktionäres und diskriminierendes Klischee, was Du da pflegst. Es gibt viele Gründe es zu tun oder auch zu lassen. Und minderjährige Mütter können auch einfach noch nicht heiraten, sehrwohl aber Kinderkriegen. Das hat die Natur so eingerichtet, die Heirat ist eine Erfindung der Religion.

    Ich werde es trotzdem tun, der Liebe wegen, aber unser Sonnenschein ist schon da :tongue: ...

    LG Staubsauger

    @Schmunzelhase , :eek: , sensationell, Danke. Bist Du vom Fach oder gebranntes Kind (weiter oben liest es sich so :zwinker: ) ?

    Das mit der Selbständigkeit ist bei mir der Fall und hatte grade im Bekanntenkreis so einen Fall, der jetzt mit einer Eidesstattl. Vers. und Hartz4 geendet hat. Hast Du Tips wie wir die Sache vorher möglichst gut regeln können, was wie schriftlich fixiert werden sollte ?

    LG Staubsauger
     
    #17
    Staubsauger, 5 Februar 2006
  18. Sylphinja
    Sylphinja (38)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Ich sage nur was möglich ist, und wie gesagt bei solchen Eltern kannst du auch net wissen, ob die verheiratet sind oder nicht, die Namenssache sagt da alleine nicht viel aus.

    Und das hat bei mir nix mit nix halben oder ganzem zu tun, ich gebe zu das es durchaus Situationen gibt, wo es für beide Seiten schwer wäre auf den eignen Namen zu verzichten (besonders wenn Titel damit verbunden sind) daher finde ich die Regelung das jeder seinen behalten dürfte sehr gut.

    EIn Unterhaltsverzicht egal von welcher Seite, oder auch Unterhaltsausschluß hat keinen Bestand selbst wenns notariell beglaubigt ist. Das wäre ein Vertrag gegen die "Guten Sitten" und daher wäre er nicht rechtsgültig.
    Vermögensteilung das ist das einzige was man machen kann, das du Güttertrennung aufsetzt. Das heist jeder darf aus der Ehe nur das mitnehmen was er in der Ehe angeschafft hat.
    Alles was vor der Ehe angeschafft wurde, gehört eh dem ders erworben hat.
    Bei teuren Sachen lohnt sich da zum Beispiel eine notariell beglaubigte "Inventarliste". Wer was mitgebracht hat in die Ehe.
    Dann kann dannach net der Hickhack losgehen wem das nu doch gehört.

    Kat
     
    #18
    Sylphinja, 5 Februar 2006
  19. schmunzelhase
    0
    Tip 1

    Eine optimale Vertragsgestaltung ist nur mit dem entsprechenden Fachwissen möglich und das Fachwissen sollte sich ein jeder zunächst mit guter Literatur aneignen, denn:

    1. Was in einem Ehevertrag in welcher Art und Weise geregelt werden soll, legen die Vertragschließenden ganz individuell selber fest. Um in einem Vertrag vernünftigerweise überhaupt etwas sinnvoll regeln zu können, muß man sich über die Möglichkeiten bewußt sein, die einem das geltende Recht und (insbesondere) die Rechtsprechung zur Vertragsgestaltung bieten.
    2. Das, was im Vertrag steht, sollte man tatsächlich verstanden haben. Verstehen kann man das Vertragslatein aber nur dann, wenn man sich über die darin verwendeten Fachbegriffe und deren Folgen bewußt ist.

    Natürlich kann man sich anhand von Musterverträgen einen ersten Eindruck über mögliche Regelungsbereiche verschaffen. Beispielhaft:

    Mustervertrag 1

    Mustervertrag 2


    Tip 2

    Für eine rechtlich fundierte Beratung in einer so wichtigen Angelegenheit ist es darüber hinaus jedoch absolut unerläßlich, einen Rechtsanwalt (am besten einen Fachanwalt für Familienrecht) zu Rate zu ziehen.

    Die Aussage ist so pauschal nicht haltbar, da es stets auf die Gesamtumstände des Einzelfalls ankommt. Daher ist stets im Einzelfall darüber zu urteilen, ob der Unterhaltsausschluß sittenwidrig ist. Gerade an solchen Aussagen kann man sehen, wie gefährlich einerseits Halbwissen sein kann und wie wichtig andererseits eine fachkundige Beratung ist.
     
    #19
    schmunzelhase, 5 Februar 2006
  20. Schaky
    Schaky (33)
    Verbringt hier viel Zeit
    2.031
    121
    0
    vergeben und glücklich
    also ich würde schon gerne heiraten...aber nicht weil ich dem mann geld aus der tasche ziehen will und auch nicht weil ich ne absicherung für die kinder haben will...nein ich würde heiraten weil ichs romantisch finde...weils schön ist ...undundund...
    ich selbst halte nix von eheverträgen würde aber einen abschließen...schon allein um allen zu beweisen das ich aus liebe heirate :smile:
    gruß schaky
     
    #20
    Schaky, 6 Februar 2006

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