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Kinderarmut in Deutschland

Dieses Thema im Forum "Umfrage-Forum" wurde erstellt von DaGido, 9 März 2005.

?

Wusstet ihr über die Kinderarmut in Deutschland bescheid?

  1. Ja

    58,1%
  2. Konnte ich mir schon denken

    25,8%
  3. Nein

    9,7%
  4. Nein, ist mir aber auch egal

    6,5%
  1. DaGido
    DaGido (31)
    Verbringt hier viel Zeit
    22
    86
    0
    vergeben und glücklich
    Da ich in unserem Kreisverband sehr engagiert im Jugendrotkreuz tätig bin möcht ich euch mal die Kampagene des Deutschen Jugendrotkreuzes Vorstellen.

    ARMUT SCHAU NICHT WEG!!

    Mit der Kampagne möchte das JRK die Menschen in Deutschland über den Sachverhalt aufklären.

    Hier mal ein Paar Zahlen und Fakten:

    • Jedes siebte Kind/jeder siebte Jugendliche ist arm (lebt in einer Familie, die weniger als 50 Prozent des durchschnittlichen Einkommens zur Verfügung hat).
    • Die Hälfte aller Kinder in Deutschland lebt in finanziell unsicheren Verhältnissen (75 Prozent des durchschnittlichen Einkommens).
    • 37 Prozent der drei Millionen Sozialhilfeempfänger/innen sind Kinder und Jugendliche.
    • 6,6 Prozent aller Kinder erhalten Sozialhilfe (doppelt so viel wie der Bevölkerungsdurchschnitt).
    • Arme Kinder benötigen fast doppelt so häufig Frühförderung wie Kinder aus nicht-armen Elternhäusern.
    • Gegenüber einem Arbeiterkind hat ein Kind aus der oberen Schicht – bei gleicher schulischer Leistung - eine 2,6 mal höhere Chance, auf das Gymnasium zu gehen.
    • 16 Prozent der armen Kinder fühlen sich oft einsam (gegenüber 9 Prozent der nicht-armen Kinder).
    • Nur ein Viertel der armen Kinder ist Mitglied in einem Verein (bei nicht-armen Kindern ist es die Hälfte).

    EDIT: Hier noch einige Ursachen:

    • Arbeitslosigkeit: Ende 2003 war in Deutschland jeder zehnte arbeitsfähige Mensch arbeitslos. Häufig reicht die Arbeitslosenunterstützung nicht aus, um davon zu leben.
    • Geringes Einkommen: 19 Prozent der Menschen, die Teilzeit arbeiten (Teilzeitarbeit heißt, dass man in einem Beruf, in dem z.B. 40 Stunden in der Woche gearbeitet wird, nur 20 Stunden arbeitet) und 3,4 Prozent der Menschen, die Vollzeit arbeiten (also die gesamte Arbeitszeit) leben unter der Armutsgrenze, das heißt, dass sie weniger als die Hälfte des Durchschnittseinkommens haben – obwohl sie arbeiten, sind sie arm.
    • Allein-Erziehende: Durch Scheidung und uneheliche Kinder hat die Zahl der Alleinerziehenden in den letzten Jahren stark zugenommen. Betroffen sind hauptsächlich Mütter. Da viele Väter ihren Unterhaltszahlungen nicht nachkommen und es als Alleinerziehende schwierig ist, Arbeit und Familie miteinander zu verbinden, ist das Armutsrisiko für die Betroffenen besonders hoch.
    • Familien mit mehreren Kindern: Je mehr Kinder eine Familie hat, desto größer ist das Risiko, dass sie unter die Armutsgrenze fällt. Das liegt daran, dass bei mehreren Kindern Mutter oder Vater aufhören zu arbeiten, so dass die Familie weniger Geld zur Verfügung hat.
    • Menschen nicht-deutscher Herkunft: Ausländische Familien sind im Vergleich zu deutschen Familien drei mal so häufig arm. Das liegt daran, dass sie manchmal keine Arbeitserlaubnis bekommen und deshalb kein Geld verdienen dürfen. Oft arbeiten sie auch in Berufen, in denen sie so wenig Geld verdienen, dass es nicht zum Leben reicht. Und nicht selten haben sie aufgrund von Vorurteilen der Arbeitgeber/innen keine Chance.
    • Schulden: Schulden betreffen Jugendliche direkt und nicht nur vermittelt über ihre Eltern. Jede/r fünfte Jugendliche zwischen 15 und 20 hat Schulden. Viele Jugendliche wollen nicht auf etwas verzichten, weil sie es sich nicht leisten können. Jede/r zwanzigste Jugendliche - das sind 250.000 - verschuldet sich dabei so weit, dass die Schulden höher sind als sein/ihr monatliches Einkommen. Schulden können weitreichende Folgen haben, wenn sie nicht zurückgezahlt werden können und sogar in die Armut führen. Dass sie dennoch häufig so sorglos gemacht werden, hängt auch mit unserer Einstellung zum Kaufen zusammen.



    Was haltet ihr von dieser Kampagne? Habt ihr gewusst wie es um die Kinderarmut in Deutschland gestellt ist?

    Auf http://www.schaunichtweg.de/ könnt ihr mehr erfahren.

    So long Gido
     
    #1
    DaGido, 9 März 2005
  2. Grinsekater1968
    Chauvinist
    3.701
    0
    1
    nicht angegeben
    Das Phänomen ist leider nicht neu, aber es ist gut, daß es immer deutlicher in den Vordergrund rückt. Ich habe einen Thread eröffnet, der einen Teil der Kinderarmut mit Vaterlosigkeit erklärt. Das bezieht sich zwar auf amerikanische Verhältnisse, breitet sich aber seit einigen Jahren immer deutlicher auch in Deutschland aus.
     
    #2
    Grinsekater1968, 9 März 2005
  3. Tilak
    Gast
    0
    Solch eine Aktion ist zu begrüßen.
    Leider werden sich die Entscheidungsträger dieser Nation nur wenig dafür interessieren.

    Und der einzelne Bürger hat auch nur sehr wenige Möglichkeiten.
    Er könnte bei der nächsten Wahl, die Partei wählen, die eine Besserung in Aussicht stellt.

    Nur welche Partei wäre dies denn?

    Ich befürchte das erst ein Wandel vonstatten geht, wenn in der Bevölkerung eine Radikalisierung stattfindet. Was sehr bedauerlich wäre. In einem Land, dass zu einem reinen Wirtschaftstandpunkt verkommen ist, werden sich nur schwerlich soziale Besserungen herbeiführen lassen.
     
    #3
    Tilak, 9 März 2005
  4. bamba
    bamba (29)
    Verbringt hier viel Zeit
    184
    101
    0
    vergeben und glücklich
    "Gegenüber einem Arbeiterkind hat ein Kind aus der oberen Schicht – bei gleicher schulischer Leistung - eine 2,6 mal höhere Chance, auf das Gymnasium zu gehen."

    mich würde mal interessieren, wie dieser stichpunkt zustande kommt. hmm. angenommen, den eltern ist es "egal" und sie folgen der bildungsempfehlung der lehrer.
     
    #4
    bamba, 9 März 2005
  5. JuliaB
    JuliaB (32)
    Sehr bekannt hier
    7.127
    173
    4
    nicht angegeben
    neueste studien haben erwiesen, dass der bildungsgrad/schulabschluss des kindes nicht wie bisher gedacht von den finanzen der eltern, sondern vom bildungsgrad der eltern abhängt.
    ist einfach empirisch erwiesen.

    ich find die kampagne okay.
    hätte ich nicht jemanden vom jugendrotkreuz in meiner klasse und einen vortrag zum thema armut gemacht, hätte ich allerdings nie von eurer kampagne erfahren -> hat noch nicht sehr viel aufmerksamkeit auf sich gelenkt irgendwie und dann bringt sie auch nicht sehr viel.
     
    #5
    JuliaB, 9 März 2005
  6. Garagensprengerin
    Verbringt hier viel Zeit
    429
    101
    0
    vergeben und glücklich
    Tja, ich hab mal im Fernsehen darüber gehört ... aber ehrlich gesagt was soll so eine Kampagne bringen? Ich versteh den Sinn nicht der dahinter steckt, falls es einen gibt ... denn leider ist das was du oben geschildert hat nichts weiter als das Produkt jahrelanger maroder Politik, und besser wird es in absehbarer Zeit auch nicht werden, eher noch schlechter ... das Problem ist, dass die ganzen Leute, die eh schon arm sind, vom Staat dazu animiert werden Kinder zu machen wie in den Bombennächsten des 2. Weltkriegs, und Fakt ist auch, dass nur DIEjenigen das tun ... is nämlich auch ne Tatsache, dass die Leute, die reicher sind (also die, die auch meistens den höheren Bildungsstand haben) sich durch Karnickelpropaganda nicht beeindrucken lassen, diese Leute haben meistens keine Kinder oder max. eines ... das bedeutet dann natürlich dass quasi die breite Masse eher aus Leuten mit weniger Bildung besteht, und dass diese Masse immer größer wird ... wohin das noch führen wird wird sich zeigen denke ich ... ich bin da sehr skeptisch wenn die Politiker sagen dass dieses Problem nicht existiert bzw. dass es nicht zunehmen wird ...
     
    #6
    Garagensprengerin, 9 März 2005
  7. JuliaB
    JuliaB (32)
    Sehr bekannt hier
    7.127
    173
    4
    nicht angegeben
    drauf aufmerksam machen, denk ich.
     
    #7
    JuliaB, 9 März 2005
  8. Garagensprengerin
    Verbringt hier viel Zeit
    429
    101
    0
    vergeben und glücklich
    Vom darauf aufmerksam machen wird sich leider auch nichts ändern ... es stimmt dass es eine extreme Chancenungleichheit nach sich zieht aber ich bezweifle ernsthaft dass sich daran etwas ändert nachdem die Politik die Grundlagen für eine Verschlechterung der Situation erzwungen hat.
     
    #8
    Garagensprengerin, 9 März 2005
  9. simon1986
    simon1986 (30)
    Planet-Liebe Berühmtheit
    6.540
    398
    2.016
    Verlobt
    Ich finde sie ganz wichtig! Dass es vielen Menschen immer schlechter geht, darf nicht vergessen werden!

    Wie es gerade in Deutschland steht, hab ich nicht gewusst, aber ich habe trotz dem JA angekreuzt, weil ich gelesen habe dass in der Schweiz 5-6% der Kinder unter der Armutsgrenze leben. In einem Land mit x Tausend Millionären.
    Davon ist in den Medien nur ganz selten zu hören. Dafür immer wieder, dass das Wirtschaftswachstum leider nur so und soviele %0 betrage. Und solange die Wirtschaft nicht mehr wächst, reicht es offenbar nicht für Alle....

    Aber eben, jeder Mensch ist "selbstverantwortlich", auch die Kinder der Armen.... (Nur stehlen dürfen sie nicht)
     
    #9
    simon1986, 9 März 2005
  10. JuliaB
    JuliaB (32)
    Sehr bekannt hier
    7.127
    173
    4
    nicht angegeben
    schon klar, aber besser als wenn nicht drauf aufmerksam gemacht wird.

    denn wenns in den focus der gesellschaft rückt, wirds auch irgendwann von politikern beachtet werden müssen.



    und wer mir jetzt kommt mit "ach, da wird sich eh nie was dran ändern, wird alles schlimmer und den politikern isses egal und wirds egal bleiben", der braucht ja dann weder wählen gehen, noch sich sonst wie beteiligen/engagieren und kann sich ja auch glaich die kugel geben.

    man muss an das unmögliche glauben um das mögliche zu schaffen oder so ähnlich :zwinker:
    mit resignation erreicht man jedenfalls nichts.
     
    #10
    JuliaB, 9 März 2005
  11. User 9402
    Meistens hier zu finden
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    63
    vergeben und glücklich
    Das wir dann so ablaufen, daß alle Parteien das Thema kurzfristig aufnehmen
    und "Lösungen" anbieten. Sobald das Thema dann wieder aus der
    Öffentlichkeit verschwunden ist, dann wars das auch und nichts wird
    gemacht. Sieht man sehr schön an dem Thema Arbeitslosigkeit. Immer
    wenn die neuesten (Rekord)zahlen gemeldet werden, dann übertreffen
    sich die Politiker mit Forderungen (jetzt werden sogar schon Briefe
    geschrieben) und getan wird nichts was zum Abbau der Arbeitslosigkeit
    beitragen würde.

    Aber wie heißt es so schön: Die Hoffnung stirbt zuletzt.
     
    #11
    User 9402, 9 März 2005
  12. solarfighter
    Verbringt hier viel Zeit
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    103
    53
    nicht angegeben
    Ich weis ja nicht auf welchem Planeten Du so lebst :cool1: , aber der Kinderreichtum unter Sozialhilfeempfängern hat meiner Erkenntnis nach, folgende Ursachen:

    1.) Durch das Kindergeld kommt zusätzliches Geld in die Haushaltskasse. Vielleicht bleibt ja etwas übrig, für Zigaretten und Alkohol. Wenn man genug Kinder zusammenbekommt, darf man auch in ein Einfamilienhaus ziehen.
    2.) Viele haben gerade nichts besseres zu tun oder möchten einfach Kinder haben.
    3.) Vielen geht aber auch einfach nur alles, wie z.B. das Thema Verhütung, am Arsch vorbei. Es ist erschreckend, wie viele Jugendliche aus diesen Schichten schon eigene Kinder haben.

    Das es insbesondere bei Frauen mit höheren Bildungsstand eher weniger, oder keine Kinder gibt hat meiner Erkenntnis nach, folgende Ursachen:
    1.) Viele Akademikerinnen verpennen einfach ihre fruchtbare Zeit. Bei diversen Umfragen, warum diese Frauen kinderlos geblieben sind, gab nur ein sehr kleiner Teil an, sich bewusst gegen Kinder entschieden zu haben. Haupttenor: Es habe sich einfach nicht ergeben.
    Viele Akademikerinnen sind Mitte bis Ende Zwanzig, wenn sie das Studium abschließen. Wenn man dann noch die Zeit zurechnet, die benötigt wird um Berufserfahrung/Karriere zu machen, stellt sich die Kinderfrage oft erst Mitte bis Ende Dreißig.
    Zum Vergleich: Eine Frau, die mittlere Reife und eine Lehre gemacht hat, erreicht, auch bedingt durch die geringeren Karrierechancen, den Zeitpunkt der Kinderfrage eher Mitte bis ende Zwanzig.
    2.) Angst vor Gehaltsverlust. Ein Paar, bei dem die Frau einen wesentlichen Teil des Einkommens beisteuert, muss im Falle eines Kindes, ohne diesen auskommen und steigt daher entsprechend ab.
    3.) Unvereinbarkeit Karriere/Beruf der Frau mit Kinderwunsch. Viele Jobs, gerade für Akademikerinnen sind sehr arbeitsintensiv (Überstunden) und stressig, eine Teilzeittätigkeit als Mutter scheidet oft faktisch aus.
    4.) Angst vor Verlust der Unabhängigkeit. Der Wissensstand ändert sich heute in den meisten Tätigkeitsfeldern sehr schnell. Wer z.B. 10 Jahre pausiert um ein Kind erziehen zu können, wird kaum in der Lage sein, nach dieser Zeit überhaupt eine Qualifizierte Stelle zu bekommen, geschweige denn eine zu dem Lebensalter angemessene Bezahlung.
    5.) Dauerstress, der bei vielen Berufen auftritt, hat natürlich auch eine Auswirkung auf den Wunsch Kinder zu bekommen.
     
    #12
    solarfighter, 10 März 2005
  13. Koyote
    Koyote (38)
    Verbringt hier viel Zeit
    781
    113
    17
    Verheiratet
    @ Solarfighter : Du triffst den Nagel auf den Kopf!

    Grundsätzlich begrüße ich eine solche Kampagne, weil ich der Meinung bin daß dies eine Entwicklung ist die gestoppt werden muß.
    Allerdings weigere ich mich ohne Hinterfragung alle angeführten Kritikpunkte zu unterschreiben. Wenn ich festlege es gilt als Armut, wenn man weniger als 50% des durchschnittlichen Einkommens zur Verfügung hat, frage ich mich wie das berechnet wird. Werden für diese Berechnung 1 oder 2 Erwerbstätige pro Familie angenommen? Das hat auf das ganze erheblichen Einfluss. Ich will nicht sagen daß man mit dem dem verbleibenden Geld große Sprünge machen kann, aber es ist eine Frage was man als Arm bezeichnet. Eine Angabe der zugrunde gelegten Zahlen würde sicherlich hilfreich sein um die Aussagen glaubwürdig zu gestalten. Desweiteren werden in dem Beitrag die Begriffe und Jugendliche Abwechselnd genannt, obwohl es sich um verschiedene Personengruppen handelt. Die genannten Ursachen sind auch zu allgemein gefasst um direkt mit der Kampagne verknüpft zu werden...

    Gruß Koyote
     
    #13
    Koyote, 10 März 2005
  14. Tomcat25
    Gast
    0
    Ich finde diese Diskussion geht völlig am Thema vorbei!!! Schon alleine die Deffiniton von Armut ist doch sehr fragwürdig. Nach meiner Meinung kann man mit 50% vom Durchschnittseinkommen noch durchaus über die Runden kommen. Dabei sollte man aber auch berücksichtigen, dass viele Leistungen ,für die Normalverdiener Zahlen, für Sozialhilfeempfänger kostenlos sind.
    Natürlich sind damit keine Großen Sprünge zu machen aber Fackt ist doch, dass in Deutschland keine Familie auf der Straße leben muss, jeder kostenlos einen Arzt besuchen kann und eine schuliche Ausbildung auch für lau zu haben ist.
    Leider bekommen viele der Armen Familien aus den unterschiedlichsten Gründen ihren Alltag nicht mehr auf die Reihe und so entsteht eine Vernachlässignung der Kinder. Das schlägt sich dann auf die Schule und die Berufsausbildung nieder.
    Ich bin mir sehr sicher, dass alleine mit Geld das Problem nicht zu lösen ist. Auch die Schulen können bei der aktuellen Personalausstattung nicht jedes Problemkind einzeln fördern.
    Arme Familien müssen Hilfe bei der Organisation ihres Alltags bekommen und im gegenzug mehr in die Verantwortung für ihre Kinder genommen werden. Auch mit wenig Einkommen, kann ich meinem Kind die wichtigsten Dinge die es zum leben und in der Schule braucht beibringen. Dazu gehört vor allem eine altersgerechte Sprache, Form und Farbenerkennung sowie motorische Fähigkeiten. Natürlich lernt man dass nicht vor der Glotze.
    Die wahre Armut in Deutschland ist die Armut in der Erziehung unserer Kinder, die automatisch zur nächsten Generation von Sozialhileempfängern wird. :mad:
     
    #14
    Tomcat25, 10 März 2005
  15. emotion
    Verbringt hier viel Zeit
    927
    101
    0
    Single
    Naaa ? :zwinker:
    Auch Hart aber Fair geguckt ? :grin:

    Muß aber auch sagen, was nutzt das Geld für nen Zweit TV/DVD-Player/Gameboy, mir begegneten auch genügend Eltern, die wohl genügend Geld gehabt hätten, es aber wie gesagt für unnötiges Luxuszeug ausgaben (Digitalen Videorekorder für damals 2000 DM), mit dem sie dann (tatsächlich) angaben, aber hintenrum im selben die Eltern um Geld für Essen baten.
    Und rauchten.
    Anstatt für die 150 DM (Rauchen) gesundes Brot, besseres Essen kauften (für die Allergiekranken Kinder). :angryfire

    Wer war das, ich glaube Luxia sprach den Führerschein für Kinder an ... :zwinker:

    So wie in Frankreich (Kinderbetreuung) fänd ichs aber auch nicht supi gut, da die Kinder so ja zum Großteil abgeschoben werden, damit beide Elternteile vollzeit arbeiten können (oder eben schon müssen, aus gesellschaftlichen Gründen, Druck).
    Unter 3 Jährige sah man dort in ner Gruppe.
    Ob die wenigen Betreuer da mit jedem Kind arbeiten können, wie es nötig wäre ?
    Wieviel Zeit haben die Eltern dann noch, dem Kind Ihre Lebensart, ihren individuellen Stil vorzuleben ?

    Zeit ist knapp, und das obwohl die meisten Erfindungen primär Zeit und Energie sparen sollten ... (schade aber auch :grin: ).
     
    #15
    emotion, 10 März 2005

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