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Kinderpornos: Konsumenten neigen zu Missbrauch

Dieses Thema im Forum "News zu Liebe, Erotik und Sexualität" wurde erstellt von User 20345, 26 Juli 2007.

  1. User 20345
    User 20345 (37)
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    vergeben und glücklich
    "Wahnsinn beginnt in der Fantasie"

    Washington (pte/23.07.2007/13:55) - Männer, die Kinderpornografie konsumieren, haben mit großer Wahrscheinlichkeit auch Kinder sexuell missbraucht. Zu diesem Ergebnis kommen amerikanische Psychologen bei einer noch unveröffentlichten Studie, die für Aufregung in Fachkreisen sorgt. 85 Prozent der befragten Internet-Straftäter hatten sexuelle Übergriffe zugegeben - von unangebrachten Berührungen bis zu Vergewaltigungen. Während manche Experten Angst vor Pauschalverurteilungen haben, sehen andere ihre Erfahrungen in der Studie bestätigt. " Der Wahnsinn beginnt in der Fantasie der Männer", erklärt Psychologin Claudia Pfefferkorn gegenüber pressetext. "Diesen Zusammenhang gibt es. Jeder Sexualstraftäter, mit dem ich je zu tun hatte, hatte auch Pornografie konsumiert."

    Die Psychologen Andres H. Hernandez und Michael L. Bourke untersuchten 155 Gefängnisinsassen, die in Zusammenhang mit Kinderpornografie verurteilt worden waren und sich freiwillig einer Therapie unterzogen. Im Zuge ihrer Behandlung hatten die Straftäter ihre sexuelle Vorgeschichte anonym dokumentiert. Während Übergriffe nur bei 26 Prozent der Männer bekannt waren, zeigten die Fragebögen, dass bereits 85 Prozent Kinder missbraucht hatten. Anstatt den 75 identifizierten hatte es insgesamt 1.777 Opfer gegeben.

    Die Tatsache, dass die Veröffentlichung der Forschungsergebnisse in einem wissenschaftlichen Magazin vom Bureau of Prison (BOP) bislang verhindert wurde, zeigt, dass offizielle Stellen besorgt sind, die Studie könnte fehlinterpretiert werden. Vorhergehende Untersuchungen hatten den Anteil an Übergriffen unter Kinderpornokonsumenten auf 30 bis 40 Prozent geschätzt. Die ausführenden Wissenschaftler der aktuellen Untersuchung räumen ein, dass die Werte bei Straftätern, die freiwillig Therapie in Anspruch nehmen, von jenen abweichen könnten, die keine Hilfe suchen.

    Der Zusammenhang zwischen Kinderpornografie und Missbrauch muss jedoch ernst genommen werden. "Außerdem ist alleine der Konsum von Kinderpornografie strafbar", gibt Pfefferkorn zu bedenken. Nichtsdestotrotz sind die Strafen hier im Allgemeinen geringer als für sexuelle Übergriffe. Eine Lösung des Problems ist nicht in Sicht. "Wenn man Kinderpornografie ausrotten könnte, würden die Missbrauchsfälle wahrscheinlich zurückgehen", vermutet die Psychologin. Davon sei man allerdings noch weit entfernt.


    Quelle: pressetext.austria - Redakteur: Georg Eckelsberger
     
    #1
    User 20345, 26 Juli 2007
  2. Hamster_17
    Hamster_17 (27)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    100% von ihnen haben auch Brot gegessen.....sind deswegen alle Brotesser Kinderschänder?!

    Ich will hier keineswegs Kinderpornographie in irgendeiner Weise schützen, aber dies ist wiedermal so eine Hiobsbotschaft -.-

    Sobald es heißt "Studie" fressen die Menschen doch alles. Wie wurde hier gerechnet? Man geht von Sexualstraftätern aus und schließt darauf, dass fast jeder, der so krank im Kopf ist und sich Kinderpornos ansieht, ein Kind missbraucht.
    Ja, auf die Psyche und auf das Sexuelle Verhalten wirkt es sich sicher äußerst negativ aus, aber dass gleich jeder ein Potentieller Kinderschänder ist, finde ich doch ziemlich hart.
    Bitte missinterpretiert meinen Beitrag nicht! Ich empfinde gegen Menschen genau den gleichen Hass, die gleiche Abneigung wie ihr auch, aber diese Meldungen machen Panik und nichts weiter.
    Wenn man sich mal überlegt, wie viele Menschen, zb in Berlin Kinderpornos angucken....da bekommt man ja direkt Angst, wenn man annehmen muss, dass aus dem großteil davon Leute werden, die Kinder sexuell missbrauchen.
    Solche Rechungen basieren auf Vermutungen und solche Vermutungen als Tatsachen zu verkaufen, ist in meinen Augen fahrlässig!

    Ich meine: Wem nützt nun so eine Meldung? Diejenigen, die sie hören, machen sich extreme Sorgen um die Kinder, aber auf das Verhalten wirken sich solche Berichte langfristig nicht aus, aber jedesmal, wenn wir von Kinderpornographie oder Ähnlichem hören, erinnern wir uns dran und machen uns jedes mal wieder Sorgen. Wir müssen uns dann jedes mal aufs Neue mit etwas herumplagen, das in Wirklichkeit nicht so schlimm ist, wie hier angegeben.


    Und so etwas nennt sich Studie -.-
     
    #2
    Hamster_17, 27 Juli 2007
  3. ssl
    ssl (38)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Diesen Satz halte ich für ziemlichen Blödsinn. Ich würde eher befürchten, das Gegenteil wäre der Fall. Wie kommt die Frau von ihren Studienergebnissen denn auf diese Idee?
     
    #3
    ssl, 27 Juli 2007
  4. Novalis
    Novalis (35)
    Benutzer gesperrt
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    2
    nicht angegeben
    Mit dem Satz hat sich die Frau wissenschaftlich gleich nocheinmal disqualifiziert.
    Mißbrauch von Kindern, auch sexueller Natur, gab es schon vor der Kinderpornografie und wird es wohl auch ohne geben.
    Mir scheint, die Dame hat sich mit dem Phänomen überhaupt nciht auseinandergesetzt.
     
    #4
    Novalis, 27 Juli 2007
  5. whitewolf
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    nicht angegeben
    @Hamster
    Ich sehe das genauso wie Du.

    Aber dieser Satz:

    Wieso wird denn hier jetzt ploetzlich von legaler Erwachsenenpornogrphie geredet. Worum gehts denn jetzt eigentlich? Ich dachte es geht um Kinderpornographie.

    Das ist ein Phaenomen, das mir bei solchen Artikeln schon haeufiger aufgefallen ist:

    So ein Artikel faengt an mit Kindesmissbrauch und Kinderpornographie und irgendwo mitten drin wird dann ploetzlich uebergangslos von normaler Pornographie geredet.

    Von letzterem kann man ja halten was man will, aber wenn man Kinderpornographie in einem Atemzug mit legaler Pornographie nennt, dann traegt das auch zur Verharmlosung ersterer bei.

    Da hilft nur eine strikte Trennung. Aber interessierte Kreise scheinen das absichtlich verwischen zu wollen, offensichtlich, um legale Pornographie zu stigmatisieren.

    Den Schaden, den sie damit anrichten, sehen sie nicht.
     
    #5
    whitewolf, 27 Juli 2007
  6. User 631
    Verbringt hier viel Zeit
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    6
    nicht angegeben
    Volle Zustimmung an Hamster und whitewolf.

    Das erinnert mich an die Studien zur Jugendgewalt im Zusammenhang mit "Killerspielen"
     
    #6
    User 631, 27 Juli 2007
  7. User 505
    Planet-Liebe-Team
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    Hmm, Qualität der Studie hin oder her: Ich kann mir durchaus vorstellen, dass es einen Zusammenhang zwischen KINDERpornographie und Kindesmissbrauch gibt.

    Allein um sich sowas (vor allem regelmäßig) ansehen zu können, muss man eine Tendenz zu Kindern bzw. entsprechende Machtphantasien haben - oder gibts hier jemanden, der sich das ernsthaft ansehen könnte?

    Natürlich heißt das nicht, dass es unbedingt zu einem Übergriff kommen muss, viele Pädophile vergreifen sich nie an einem Kind, weil sie ihre Neigung selbst für "falsch" halten - aber ein Kinderporno geht schon ein Stück weiter, als es gehen dürfte, die erste Hemmschwelle (auch vor dem gesetz) könnte damit überschritten sein.


    Der Vergleich zu Killerspielen hinkt. Um mal Counterstrike als Beispiel zu nehmen: Dort geht es nicht darum dem Gegner zuzusehen, wie er möglichst echt und qualvoll stirbt, sondern es geht um Taktik und siegen. Der virtuelle Tod von irgendwelchen Pixelbildern gehört halt dazu, aber eigentlich kommt keiner zu schaden. Bei Kinderpornographie handelt es sich immer um einen Menschen, der vor laufender Kamera missbraucht wird.

    Keiner kann mir erzählen, dass man sich diese Qual und dieses Leid ansieht, ohne dass man pädophil ist. Und dass ein Pädophiler häufiger gegenüber Kindern übergriffig wird, als ein nicht-Pädophiler bedarf, bedarf wohl keiner Erklärung.
     
    #7
    User 505, 27 Juli 2007
  8. whitewolf
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Einen Zusammenhang gibt es schon.

    Ich bezweifele nicht, dass man bei den meisten Kinderschaendern auch Kinderpornos auf dem Computer findet.

    Aber den Umkehrschluss, dass man mit der Ausrottung der Kinderpornos auch den Kindesmissbrauch signifikant eindaemmen kann, halte ich fuer mehr als gewagt.

    Es ist ja nicht so, dass jemand im Internet zufaellig ein paar entsprechende Bilder oder Filme findet und dadurch ploetzlich zum Paedophilen mutiert.

    Also das kann mir keiner erzaehlen.
     
    #8
    whitewolf, 27 Juli 2007
  9. User 505
    Planet-Liebe-Team
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    Das ist natürlich völliger Unsinn. Auch wenn ich nichts dagegen hätte, wenn diese Art der Pornographie schlagartig ausstirbt *seufz*

    Pädosexualität ist denke ich eine Neigung wie Homosexualität oder Heterosexualität - mit einem gewaltigen Probelm: Wird sie ausgelebt, kommt zwangsweise jemand zu schaden. Aber ich kann auch keinen Homosexuellen zum Heterodasein verleiten, indem ich ihm ein paar Pornos zeige, folglich wird man so auch keinen "normalen" Menschen zum Pädophilen machen können.
     
    #9
    User 505, 27 Juli 2007
  10. Novalis
    Novalis (35)
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    nicht angegeben
    Das sicher nicht.
    Was allerdings schon stimmt, ist, daß viele "Neugierige" und lediglich "Geneigte" einen gewissen Markt dafür schaffen. Und die Nachfrage ja wiederum auch einen Einfluß auf das Angebot ausübt.
    Hier stellt sich aber wiederum die Frage, was für eine Rolle Kommerzialität hier überhaupt spielt.

    Aber das ganze Thema ist viel zu komplex um das eben so abzuhandeln.

    Anstatt aber Zeit mit solchen obeflächlichen Artikeln zu verschwenden, sollte man sich lieber damit befassen, wie man Kinder und Eltern stark macht, um zumindest einem Teil des ganzen Problemes effektiv zu begegenen.
     
    #10
    Novalis, 27 Juli 2007
  11. ProxySurfer
    Sehr bekannt hier
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    Es wurde in den Medien mehrfach gesagt, dass es Kindesmissbrauch schon immer gegeben hat und solche Delikte seit Jahren leicht rückläufig sind. Es wird nur mehr (und z.T. reißerischer) darüber berichtet, weil es Quoten/Auflage bringt. Das Internet gibt es aber erst seit gut 10 Jahren und die Missbrauchsfälle sind seitdem nicht gestiegen, obwohl es hunderttausende weltweit geben soll, die Kinderpornos sehen. Das sagt eigentlich alles.
    Dazu muss man noch bedenken, dass vermutlich viele Pädophile (Bsp. Lehrer, Pfarrer) gar keine Kinderpornos sehen, weil sie Angst haben, erwischt zu werden und damit ihren Beruf zu verlieren.

    Ich finde es völlig richtig, dass nicht nur Missbrauchs-Täter, sondern auch Kinderporno-Konsumenten hart bestraft werden. Aber an der Studie habe ich meine Zweifel. Na ja, aus den USA...
     
    #11
    ProxySurfer, 27 Juli 2007
  12. Novalis
    Novalis (35)
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    nicht angegeben
    Das ist falsch. Rückläufig sind die Delikte der Entführung von Kindern zum Zwecke sexuellen Mißbrauches.

    Über Zu- oder Abnahme des sexuellen Mißbrauches von Kindern, kann keine Aussage hetroffen werden, da das Dunkelfeld einfach zu groß ist, bzw. durch die Internationalität des Deliktfeldes auch nur schwer der Forschung zugänglich ist.

    Stimmt.

    Wie gesagt, diese Aussage ist schlichtweg falsch. Niemand kann beurteilen, ob die Zahl der Mißbrauchsfälle gestiegen oder gesunken ist.
     
    #12
    Novalis, 27 Juli 2007
  13. ProxySurfer
    Sehr bekannt hier
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    Single
    Ich meinte natürlich die Mißbrauchsfälle, die bekannt geworden sind und wo die Täter verurteilt werden/wurden. Diese Zahl soll leicht rückläufig sein, das haben Experten (Polizei, Anwälte) im TV mehrfach gesagt.
    Sicher gibt es eine hohe Dunkelziffer (z.B. was in Familien passiert, ganz zu schweigen von armen Staaten), aber eine Dunkelziffer gab es auch schon immer und die war vermutlich auch damals sehr hoch.
     
    #13
    ProxySurfer, 28 Juli 2007
  14. Neo2001
    Neo2001 (36)
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Tststs, bei Datengrundlage UND unterstellten Kausalzusammenhängen grob gefuddelt... Ich will sofort wissen, wer diese Studie finanziert hat - wenn die Geld für so etwas übrig haben, könnten sie es doch besser MIR geben... :grin:
     
    #14
    Neo2001, 31 Juli 2007
  15. User 30029
    User 30029 (27)
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Könntest du mir den Satz bitte erläutern? Womit müssen wir uns herumplagen?
    Ich kann auch den restlichen Abschnitt nicht ganz nachvollziehen, aber vielleicht kannst du das ja nochmal umformulieren?
     
    #15
    User 30029, 3 August 2007

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