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Kinderwunsch bei mir sehr stark, bei ihm (noch) nicht...

Dieses Thema im Forum "Schwangerschaft, Geburt & Erziehung" wurde erstellt von User 15352, 14 März 2007.

  1. User 15352
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    Hallo zusammen!

    Ich bin nun seit drei Jahren mit meinem Freund glücklich zusammen. Seit einiger Zeit wohnen wir auch zusammen, studieren beide an derselben Uni und machen demnächst Vordiplom bzw. Zwischenprüfung -die Hälfte unseres Studiums ist also quasi fast rum.

    So weit, so gut.

    Nun aber zu meinem "Problem": ich habe einen sehr stark ausgeprägten Kinderwunsch -und das nun schon seitdem ich mit meinem Freund zusammen bin, also seit gut 3 Jahren. Nur er ist (vielleicht auch, weil er 1,5 Jahre jünger ist als ich) überhaupt nicht "so weit", d.h., er wünscht sich schon Kinder, aber halt nicht bald, sondern "irgendwann mal".

    Auch wenn mein Wunsch sehr stark ist, möchte ich natürlich erst einmal mein Studium abschließen, vielleicht noch ein Jahr Berufserfahrung sammeln, aber dann hätte ich schon sehr gerne ein Baby. Ich wäre dann ca. 25/26, ein für mich akzeptables Alter zum Kinderkriegen (auch wenn ich am liebsten sofort schon eins hätte :herz: ).

    Er hingegen will nach dem Diplom erst seinen Doktor machen, danach ein Jahr ins Ausland zum "Postdoc" und dann habilitieren. Und frühestens dann kann er sich Familiengründung und Heirat vorstellen :cry: .

    Bis dahin bin ich mindestens 30 -und ich wollte eigentlich viele Kinder, mindestens 3 und das jung, nicht das letzte erst mit Ende 30 (ich will meine Kinder schließlich nicht wie eine Gebärmaschine hinausspucken, sondern ca. 2-3 Jahre Altersabstand zwischen den Kindern). Wie soll das denn klappen :kopfschue ?

    Klar, das alles liegt noch in der Zukunft, aber Gedanken kann und muss man sich doch schon darüber machen, oder? Wir hatten diese Diskussion schonmal vor einem Jahr -damals war er noch mit meinen Wünschen konform, aber jetzt?

    Ach, ich könnte jedes Mal :geknickt: , wenn ich daran denken muss...
     
    #1
    User 15352, 14 März 2007
  2. User 4590
    User 4590 (33)
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    Wenn sich seine Vorstellungen innerhalb eines Jahres schon mal geändert haben, dann kann es doch sein, dass sie sich in naher Zukunft wieder ändern. Du willst dich gern mit 25 oder 26 konkret ans Kinderkriegen machen - das sind noch 3 ganze Jahre, in dieser Zeit kann sich noch eine Menge in der Lebensplanung deines Freundes ändern. Also verzweifel nicht jetzt schon an ungelegten Eiern, dazu besteht gar kein Anlass! :knuddel:

    Und nehmen wir mal den worst case an und sagen, ihr könntet wirklich erst ab 30 loslegen - wäre das denn so furchtbar schlimm? Mit 30+ steht man doch noch nicht mit einem Bein im Sarg, das ist ein völlig akzeptables Alter zum Kinderkriegen.
     
    #2
    User 4590, 14 März 2007
  3. User 15352
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    Danke für Deine lieben Worte, "In Love And War"!

    Naja, zu dem "Konformsein": sagen wir mal so, er klang damals auch nicht gerade begeistert, als ich ihm meine Pläne offenbart habe, aber er hat sich auch nicht vehement dagegen gestemmt. Damals hatte er aber auch noch nicht den Wunsch, zu habiliteren, da wollte er in die Forschung gehen oder so etwas in der Richtung. Und ich glaube kaum, dass sich an seinem jetzigen Wunsch noch viel ändern wird. Damals war er halt noch gar nicht sicher, was er genau machen will, jetzt schon. Und das zieht er jetzt eisern durch, ich kenne ihn...

    Und zu dem "mit 30 Kinder erst kriegen": nein, natürlich steht man da noch nicht mit einem Bein im Sarg *g*, aber es ist -für mich- einfach "zu spät" um das erste Kind zu kriegen, ich wäre eben gerne eine junge Mutter. Zudem ich ja viele Kinder kriegen möchte -und das letzte dann mit 39...da wäre mir das Risiko zu hoch, dass es vielleicht fehlgebildet ist, oder so.

    Außerdem ist es ja jetzt schon unheimlich schwer für mich, meinen Kinderwunsch zurückzuhalten. Noch siegt die Vernunft und mein Kopf sagt mir, dass ich erstmal mein Studium beenden sollte. Aber wenn ich dieses erfolgreich abgeschlossen habe, hält mich ja eigentlich nichts mehr...für mich wäre es -so pathetisch das auch klingen mag- einfach sehr tragisch, meinen Kinderwunsch dann (immer noch) nicht erfüllen zu können und ich wäre wohl todunglücklich :cry: .

    Natürlich möchte ich nicht als Heimchen am Herd versauern (darum studiere ich ja auch erst zu Ende), aber realistisch betrachtet werde ich mit meinem Studium wohl eher nicht das große Geld verdienen und kann froh sein, wenn ich überhaupt eine Stelle bekomme. Er hingegen wird in seinem Berufsfeld wohl sehr erfolgreich sein, da die Berufschancen dort gut sind und er auf seinem Gebiet einfach der absolute Überflieger ist.

    Und drei Jahre...die vergehen wie im Flug (wenn ich bedenke, dass wir "schon" drei Jahre zusammen sind, denn die Zeit kam mir auch nicht so lang vor).
     
    #3
    User 15352, 14 März 2007
  4. User 35546
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    Hallo!

    Also, ich kann dich wohl verstehen... es ist ein schweres Thema, gerade, wo ihr euch nicht einig seid! Ich denke aber, ihr müsst es irgendwann werden, denn sonst kann so ein Thema die Beziehung zerfressen! Ich will dir keine Angst amchen, um Gottes willen, aber ich kann es mir gut vorstellen, dass es sehr schwer ist, wenn zwei Partner, unterschiedliche Meinungen über die Zukunft haben! Bist du denn eher fertig mit dem Studium? Würdest du ihn ins Ausland begleiten? Wenn du bereits am Arbeiten bist und er noch am Studieren, kann man dann ja auch shcon eventuell an Kinder denken, denn du würdest doch bestimmt in die Elternzeit gehen, oder? Wobei ich mir vorstellen kann, dass es für ihn sicher schwer ist mit Fraun und nem kleinen Würmchen seinen Doktor zu machen!
    Mhm... sehr schwer, dort eine Lösung zu finden! Ich an deiner Stelle würde ihn aber nicht versuchen zu "überreden" etc. Mit Anfang 30 ist man noch nicht zu alt und auch noch nicht für 3 Kinder! Aber deine Gedanken kann ich verstehen! Nur wenn er bei seiner meinung bleibt und du bei deiner, wird früher oder später einer zurück stecken müssen um eure Beziehung nicht zu zerstören... denn Kinderwunsch ist nicht eine Sache, die man "aussitzen" kann!

    Alles Gute!
     
    #4
    User 35546, 14 März 2007
  5. User 15352
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    Hallo, Lillaja!

    Schwer zu sagen: meine Regelstudienzeit beträgt 9 Semester, seine 10. Er hat aber sein Semester früher angefangen, von daher wären wir wohl gleichzeitig fertig, gesetzt den Fall, wir beenden das Studium jeweils in der Regelstudienzeit :zwinker: .

    Naja, das wäre ja dann sein "Postdoc", den macht er ja erst nach dem Doktor und den Doktor zu machen dauert meines Wissens nach mindestens 3 Jahre, d.h. das wäre erst in sechs Jahren, da wäre ich fast 29 und bis dahin hätte ich eben schon gerne 1-2 Kinder (und mit denen kann man schlecht ins Ausland gehen).

    Naja, er "studiert" ja dann nicht mehr, er macht seinen Doktor und verdient da glaub ich auch schon etwas. Zwar nicht viel, aber immerhin. Außerdem hat er ein Stipendium, das ihn sicherlich noch zusätzlich unterstützt. Finanziell wäre es also machbar.

    Mit der Elternzeit bei mir: hm, ich weiß ja nicht, wie das geregelt ist, aber haben Freiberufliche überhaupt einen Anspruch darauf? Außerdem wäre ich ja höchstens ein Jahr berufstätig, bevor ich das Kind bekäme (jetzt mal rein hypothetisch :schuechte ) und ich weiß nicht, ob man dann die Elternzeit bekommt, da kenne ich mich zu wenig aus...

    Glaubst Du? Warum denn?

    Nein, natürlich nicht! Ich will ihn schließlich nicht zwangsbeglücken und ihm ein ungewolltes Kind unterjubeln -wenn ich wirklich so mies drauf wäre, gäbe es schließlich Mittel und Wege, eine ungeplante Schwangerschaft einzuleiten. Aber ich will doch, dass er sich das Kind auch wünscht und sich darauf freut!

    Hm, Deine Meinung, ich denke da anders :engel: ...
     
    #5
    User 15352, 14 März 2007
  6. User 4590
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    Naja doch, das kann man schon, grade wenn die Kinder noch klein sind, dann hat man nicht den Stress mit Schule wechseln oder sowas. Also es wäre eine Möglichkeit; die Frage ist eher, ob DU ins Ausland mitmöchtest oder nicht. Denn wenn du das nicht willst, dann sind in den drei Jahren Kinder schwer drin (außer du willst alleinerziehende Mami spielen, aber das ist kein Spaß).

    Ich denke, es ist auch eine finanzielle Frage bis zu einem gewissen Grad. Während dein Freund den Doktor macht, wird er nicht viel verdienen (ich hab das beim Mann meiner Cousine gesehen, der hatte zwar auch ein Stipendium, aber es hat trotzdem grade mal so für seinen eigenen Lebensunterhalt gereicht). D.h. von seinem Gehalt allein könnt ihr zwei plus Kind nicht leben, du müsstest auch arbeiten. Wenn du in Elternzeit gehst, müsstest du vorher in dem einen Jahr, das du gearbeitet hast, schon ein sehr gutes Gehalt gehabt haben, dass unterm Strich genügend übrig bleibt.
     
    #6
    User 4590, 15 März 2007
  7. User 15352
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    Mein/unser Traum (wenigstens darin sind wir uns einig :zwinker: ) wäre ja, in die Schweiz zu gehen, am liebsten nach Genf oder Zürich :smile:. Und das nicht nur für sein Auslandsjahr, sondern auch zum Arbeiten. Wenn er seinen Postdoc dort machen würde, wäre das ja kein Problem, da würde ich auch ohne weiteres mitkommen, aber er würde ihn ja lieber in den U.S.A. (am liebsten in Harvard :grin: ) machen und ich weiß nicht, ob ich dann "nur" für 1 Jahr mitkäme, vor allem, wenn ich hier einen Job hätte...

    Schwierig, schwierig...

    Zum finanziellen Rahmen: verdient man als Doktorand wirklich so wenig (wobei "wenig" ein sehr dehnbarer Begriff ist)? Das wäre natürlich dann wirklich ein Problem, da ich nicht weiß, ob ich schwanger bzw. mit Baby überhaupt ein Jobangebot bekomme, geschweige denn ein gutes...und arbeiten mit einem Baby wird wohl auch nicht möglich sein, zumindest nicht das erste Jahr.

    Bisher kommen mein Freund und ich finanziell ganz gut über die Runden: er hat 'nen HiWi-Job, Kindergeld, das Stipendium und bekommt noch 100 Euro von seinen Eltern dazu. Ich jobbe, gebe Nachhilfe und bekomme Kindergeld. Bisher reicht das locker zum Leben, es sind zwar keine großen Sprünge drin, aber es reicht...

    Wenn dann aber aufgrund der Schwangerschaft bei mir der (Neben)-Job wegfällt, könnte das mit "einem hungrigen Maul mehr" schon eng werden.

    Wobei ich davon ausgehe, dass ein Doktorand mehr verdient als 350 Euro im Monat (soviel verdient mein Freund nämlich derzeit mit der HiWi-Stelle). Zudem bekommt er 500 Euro Stipendium pro Monat, was dann für Doktoranden -soweit ich weiß- nochmal um 200 Euro aufgestockt wird. Außerdem gibt es doch so etwas wie "Erziehungsgeld", oder?

    Und ein Kind kostet natürlich was, aber dennoch nicht die Welt, zumindest nicht im ersten Lebensjahr (wenn man davon ausgeht, dass man Kleidung, Kinderwagen, Wickeltisch und Spielzeug von den jüngeren Geschwistern "übernehmen" kann :zwinker: ).

    Windeln wären wohl das einzig teure :engel: ...
     
    #7
    User 15352, 15 März 2007
  8. User 69081
    User 69081 (31)
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    Also das neue Elterngeld kannst du schonmal abhaken wenn du in dem Jahr vor der Geburt "nur" nen Nebenjob (400€?) hast.

    Erziehungsgeld sind 67% vom verdienten Geld des letzten Jahres vor der Geburt, min 300 max 1300€ pro Monat.

    Mutterschaftsgeld bekommst du keins, wenn du noch bei deinen Eltern Familienversichert bist. Bist du selbst versichert und verdienst über 400€, bekommst du 13€ pro Tag des Mutterschutzes. Bist du Arbeitslos vor der Geburt oder verdienst max 400€ dann kannst du einen einmaligen Obulus (ich glaube 210 oder 230€) vom Staat.

    Kindergeld sind 154€ (?), damit kannst du also auch keine großen Sprünge machen.
    Erziehungsgeld ist ja glaube ich das, was jetzt komplett anders ist und seit dem 1.1.07 Eltergeld heißt, oder vertue ich mich??

    An deiner Stelle solltet ihr erst schauen, wieviel Geld ihr definitiv über habt und dann schauen, obs für ein Kind reicht.
    Ich hatte bis letzte Woche (bin umgezogen) noch ne Nachbarin, die ist Doktorandin. Sie hat mir keine Zahlen genannt aber sie arbeitet anscheinen großteils unentgeltlich bzw für nen Hungerlohn, geht morgens allerspätestens um 9 aus dem Haus und kommt abends oft erst um 9 Uhr wieder. Seit sie Doktorandin ist, hat sie kaum noch Privatleben und war in der ganzen Zeit nicht einmal raus... und das obwohl sie eigentlich schon ne Partygängerin ist.

    Also die Zeit solltet ihr auf jeden Fall noch verstreichen lassen, das Kind käme sonst einfach zu kurz. Es geht ja nicht nur darum es finanziell ernähren und versorgen zu können, man braucht auch viel Zeit und Nerven, Kinder sind ein 24/7-Job, das darf man nicht unterschätzen.

    /Edit: Habe den letzten Absatz gerade erst gelesen, es ist natürlich super, wenn man ne Menge übernehmen und bekommen kann. Es fängt aber schon bei der Bettmatratze an, oder möchtest du dein Kind auf eine Matratze legen, auf der schon andere Kinder Pipi gemacht und ihre Magen-Darm-Infekte auskuriert haben...?
    Zum anderen, spätestens wenn das Kind ein halbes Jahr alt ist, muss es noch was anderen zu essen bekommen als Milch, das ist schon teuer. Und wenn du aus verschiedenen Gründen nicht stillen kannst, musst du Humanamilch (oder ein Konkurrenzprodukt) kaufen, und die ist teuer. So ein paar Basics brauchst du immer im Haus, wie zB Fencheltee... die Liste ist lang und nicht nur Windeln sind teuer :geknickt:
     
    #8
    User 69081, 15 März 2007
  9. User 15352
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    Danke, für Deine Antwort, Engelchen :smile:!

    Uff, das wäre natürlich wirklich hart, wenn es gar kein Erziehungsgeld mehr gäbe, sondern nur noch das Elterngeld, das voraussetzt, dass man schonmal gearbeitet hat. Was machen denn dann die ganzen unfreiwillig schwanger gewordenen Studentinnen :ratlos: ?

    Und das mit der Doktorandin klingt auch nicht sehr ermutigend :cry: . Mensch, aber ich will einfach nicht mit Kindern warten, bis ich 30 bin :geknickt: ! Ich meine, es gibt nie "den" richtigen Zeitpunkt für ein Kind. Vielleicht steht dann gerade der große Karrieresprung bei mir an oder jemand in der Familie wird zum Pflegefall, oder, oder, oder.

    Natürlich sollte man seinem Kind "was bieten" können, aber darunter verstehe ich beispielsweise keine teuren Markenklamotten oder Spielzeug. Natürlich sollte es qualitativ hochwertige Sachen erhalten und ich würde mein Kind sicher nicht auf einer versifften Matratze schlafen lassen, oder so etwas in der Art, aber -ja, es klingt kitschig- das wichtigste ist doch, dass das Kind Liebe und Geborgenheit erfährt (und natürlich sollte es auch ausreichend zu essen bekommen, etc. pp. .aber das setze ich jetzt einfach voraus :zwinker: ).

    Denn wenn ich bedenke, dass meine Eltern damals nicht mal ein festes Einkommen hatten, sondern von Engagement zu Engagement getingelt sind und meine Mutter jeden Pfennig dreimal umdrehen musste und es mir TROTZDEM gut ging und ich eine schöne Kindheit hatte, glaube ich, dass wir es schaffen können. Außerdem hat mein Freund sich (bzw. seine Eltern ihm) ordentlich Rücklagen angespart, mit denen er sich einen Neuwagen kaufen könnte. Nun ja, Autos verpesten eh die Luft :engel: , da wäre es doch sinniger, das Geld in einen kleinen Menschen zu investieren, oder?
     
    #9
    User 15352, 15 März 2007
  10. User 4590
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    Genau so ist es, einen Doktor machen ist ein Knochenjob, vor allem, weil leider nicht wenige Doktorväter dazu neigen, 'ihren' Doktoranden nebenher kräftig für HiWi-Jobs auszubeuten ... dein Freund wird kaum Zeit und wenig Geld haben, und er wird gestresst sein, darauf musst du dich einstellen. Und ob es da so ideal ist, zusätzlich ein schreiendes Baby zuhause zu haben, ist eher fraglich.

    Ich kann gut verstehen, dass du sehr an deinem Plan hängst, du hast dir das alles schon so schön ausgemalt, und nun soll es vielleicht nicht so klappen. Aber so ist das Leben, Pläne können ganz schnell auch mal durchkreuzt werden, und wenn man sie aber trotzdem verwirklichen und nicht ganz abhaken will, muss man flexibel sein und akzeptieren, dass man dann halt vielleicht ein paar Jahre später als vorgehabt Kinder kriegt. Ist doch um einiges besser, als den ganzen Plan aufzugeben, nur weil er nicht 100%ig so klappt, wie man es sich einbildet, oder?

    Auch wenn deine Kindheit aus deiner Sicht schön war, so war's für deine Eltern vermutlich sehr stressig und anstrengend, so wie es klingt. Möchtest du das denn wirklich, dass ihr immer jeden Pfennig dreimal umdrehen müsst, dass ihr ständig überlegen müsst, wie ihr mit dem bisschen Geld, das ihr habt, hinkommt, und dass ihr kaum Zeit für das Kind habt, weil dein Freund den Doktor machen und du arbeiten musst? Und das alles nur, weil ihr nicht noch ein paar Jahre warten konntet?
     
    #10
    User 4590, 15 März 2007
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    tja, das ist ne schwierige Situation aber dir bleibt wohl nichts anderes übrig als zu überlegen was dir wichtiger ist! Es kann natürlich sein, dass sich die Pläne deines Freundes noch ändern aber sicher ist das nicht. Im wievielten Semester seid ihr denn und wann wäre er dann fertig?

    Also ich denke mal, dass es eine schlechte Möglichkeit wäre Kinder zu bekommen wenn er gerade den Doktor macht und dann ins Ausland geht, denn du solltest dir dann eben überlegen ob du mitgehst und das ist nicht so einfach...so etwas alleine ist schon ne sehr schwierige Entscheidung und dazu kannst du deinen Freund nicht dazu zwingen ein Kind zu bekommen. Ich glaube nicht, dass er gerade zu der Zeit Kinder möchte. Wenn man seinen Doktor macht ist das kein Zuckerschlecken sondern mit sehr viel Arbeit verbunden!

    Was denkst du denn genau, wenn dir die Gedanken im Kopf rumschwirren erst mit 30 Kinder zu bekommen, ist das unvorstellbar für dich?
     
    #11
    User 37284, 15 März 2007
  12. User 29290
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    Ich bin in der Rolle deines Freundes und mein Partner müsste sich damit abfinden, dass ich vor Mitte oder Ende 30 nicht an Kinder denken kann. Ich promoviere gerade und könnte dabei wirklich kein Kind gebrauchen. Ich habe kaum Geld und auch keine Zeit für ein Kind. Wenn ich daran denke nach Hause zu kommen und arbeiten zu müssen, während mein Kind schreit, gefüttert werden muss oder spielen will.:ratlos: Ausserdem will ich auch noch während der Postdoc Zeit in die USA und auch vorher sind Konferenzen, bei denen man kein Kind gebrauchen kann. Du würdest dich zwar in eurem Fall hauptsächlich um das Kind kümmern, aber ich kann verstehen, dass dein Freund keine Begeisterung an den Tag legt.
     
    #12
    User 29290, 15 März 2007
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    Nur mal so kurz, was ist sooo schrecklich an Müttern ab 30?

    Ich selber habe auch erst mit 30 und mit 31 meine Kinder bekommen, natürlich Studium abgeschlossen, gearbeitet, finanzielle und soziale Grundlage geschaffen. Und damit gehöre ich mittlerweile ohnehin zu den wirklich jungen Müttern.:grin:
    War für mich zumindest weitestgehend ok so, ich bin noch nicht alt, meine Kinder sind aus dem gröbsten raus, wenn auch nach wie vor sehr arbeitintensiv:zwinker: .
    Ok der Abstand ist bei mir sehr kurz zwischen den Kindern, nicht geplant aber im nachhinein ideal. Meine Kinder brauchen kein unterschiedliches Entertaintment sind immer parallel in KiGa und Schule, gleiche/ähnliche Hobbies spielen nahezu immer miteinander und das auch noch friedlich (auf Holz klopf).
    Noch besser aber teurer (Doppelanschaffung) und anstrengender sind nur noch Zwillinge (falls Du das auch planen kannst:grin: :zwinker: )

    2-3 Jahre Abstand ist da ganz was anderes, das kann sogar gewaltig in die Hose gehen, zumal man das ja überhaupt nicht planen kann, dann hat man genau dann Nachwuchs wenn die Kinder in einer mal wieder schwíerigen Phase sind (Trotzphase, Kindergarten eintritt) , ein Säugling hat völlig andere Ansprüche als ein 3jähriges oder gar ein 6jähriges, Stillzeiten, Schlafzeiten´, Betreuungszeiten in KiGa, Schule überschneiden sich dermaßen das eine Person allein nur vom abholen, bringen betreuen kaum bewältigen kann.

    Alle Doktoranten (das waren so 1-2) die ich kannte die gerade eine Familie gegründet haben sind übrigens für die Dauer ihrer Arbeit zu ihren Eltern oder ins Hotel gezogen. Gerade für Männer ist Säuglingsgeschrei schon Stress genug, selbst dem glücklichsten Vater brennen da die Sicherungen schnell durch. Bei Frauen ist das ein bischen anders die sind da hormonell in der Zeit noch relativ ruhiggestellt:zwinker: .

    Du setzt anscheinend sehr auf die "neue Familienpolitik" wenn Du daran glaubst :grin: und davon profitieren möchtest solltest Du auf jeden Fall noch einige Jahre warten, damit auch nur ein Bruchteil davon umgesetzt ist (was anderes wäre das in der Schweiz oder überhaupt im Ausland, da sind die Chancen sogar leicht besser).
    Ich habe nicht nur selber Kinder ich arbeite auch mit jungen Müttern und Familien und Kindern und bin daher direkt mit den versuchten Wiedereintritt der Mütter in das Berufsleben konfrontiert und es ist zur Zeit denkbar schlecht.

    Sei mir nicht böse aber ich höre und lese so zwischen den Zeilen heraus, das Du eine leicht idealisierte Vorstellung von Mutterschaft hast und dem Leben (sowohl Erziehung als auch von der zeitlichen und finanziellen Seite ) hast, schon daher würde ich zu ein paar Jährchen Reifezeit raten, auch die Beziehung wird unter euren Zukunftsplänen ja noch eine gewaltige Veränderung erfahren, auch das muss man erst einmal abwarten.
     
    #13
    User 71335, 15 März 2007
  14. User 35546
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    Hallo!

    Natürlich kannst du als Freiberufler in Elternzeit gehen, aber du würdest deinen Job eben ruhen lassen, wenn du nicht arbeitest und keine ANgestellten hast!

    Du bekommst, wenn du privat versichert bist, kein Mutterschaftsgeld, da gibt es einen einmaligen Betrag, der liegt knapp über 200 Euro!

    Du bekommst auch als Freiberufler Elterngeld, Erziehungsgeld gibt es nicht mehr! Es wird dann so gerechnet, dass du deinen durchschnittlichen Verdienst ein Jahr vor der Geburt nageben musst und dann das, was du einnimmst, wenn du eben in Elternzeit gehst, die Differenz davon ist die Grundlage für die Berechnung, also davon bekommst du 67%! Etwas schwierig, aber immerhin bekommt man jetzt asl Selbständiger wenigstens was (Gäbe es noch Erziehungsgeld, würde ich z.B. nichts bekommen)

    Ich beschäftige mich sehr damit, da ich ja auch schwanger bin und selbständig, aber ich hab 2 Angestellte, also kommt nach der Geburt auch noch Geld...

    Wenn ihr natürlich in die Schweiz gehen würdet, wäre das ja kein allzugroßer Schritt mitzugehen, wenn das Kind auch noch klein ist... dann würde ich mir das echt überlegen! Sofern er es dann auch so sieht!

    Und du fragst, warum es schwer ist, seinen Doktor zu machen und nen kleines Würmchen zu haben? Ich denke shcon, dass man viel arbeiten muss und da so ein kleiner Mensch doch Ansprüche stellt... könnte das schon ein beschwerender Faktor werden...

    Liebe Grüße, Lillaja SSW 12+2
     
    #14
    User 35546, 15 März 2007
  15. Schwester S
    Verbringt hier viel Zeit
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    zum Thema Kinder ab 30.

    Wir haben unsere drei Kinder mit 24, 27 und 29 bekommen. Und diese Entscheidung war goldrichtig. Ich kann jedem Paar nur raten die Kinder möglichst früh zu bekommen.

    Es ist zwar wirklich so, dass man in Kindergarten/Schule/Bekanntenkreis zu den jüngesten Eltern gehört, aber man ist einfach jünger und dadurch viel leistungsfähiger. Natürlich ist es auch typsache, aber immer wenn ich gesehen habe wie mein Mann bei Kindergartenfesten oder Schulfeiern mit den Kindern Fussball gespielt hat, während die "alten Säcke" gemütlich Ihren Kaffee getrunken haben, habe ichuns zu unserer "mutigen" Entscheidung beglückwünscht.
    Irgendwie ist man, wenn man jünger ist auch Stressresitenter und das muss man bei drei Kindern einfach sein.

    viele Grüße
    S
     
    #15
    Schwester S, 16 März 2007
  16. User 4590
    User 4590 (33)
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    nicht angegeben
    Nichts gegen dich persönlich, aber so eine Pauschalisierung von wegen 'jung Eltern werden ist automatisch besser' regt mich immer tierisch auf. Grade bei so einer großen Sache wie dem Kinderkriegen ist es weder angebracht noch irgendwie sinnvoll, vom eigenen Fall auf andere zu schließen oder zu behaupten, eine Variante wäre grundsätzlich besser als die andere. Das hängt alles von so vielen individuellen Faktoren ab, und wenn du dich hier mal umhörst, wirst du sicher auch einen ganzen Schwung an Müttern finden, die über 30 Kinder bekommen haben und damit total zufrieden sind.

    Ist ja schön, wenn ihr damit zufrieden seid, aber deswegen muss das nicht für alle anderen auch das Beste sein.
     
    #16
    User 4590, 16 März 2007
  17. squarepusher
    Sehr bekannt hier
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    Single
    ist es aber. medizinisch gesehen ist es jedenfalls besser, mit dem Alter steigt das risiko einer behinderung exorbital an. ich habs jetzt nicht bei der hand, aber schau nur auf die trisomie-21 - risiken von 25 und 35 jährigen.

    auch von dem argument, man sei psychisch nicht bereit, eltern zu werden, halte ich nicht viel bis garnichts. erstens ist das irgendwie eine selbsterfüllende prophezeihung (ich glaube nicht bereit zu sein, deswegen bin ich es nicht), zweitens: frag doch mal ein paar "wunscheltern" nach ihren erfahrungen. die meisten, die so sorgfältig geplant haben waren dann enttäuscht. ältere eltern haben einfach mehr erwartungen. noch dazu wird man, je älter man wird, mehr und mehr an seine erwartungen gebunden, kann sie schwer überwunden. kinder sind kinder, und gute eltern zeichnet in erster linie aus, dass sie sich anpassen können. mittdreißger sind einfach schon so moralische klötze, so selbstgerecht, IMO. da geht nicht mehr viel. (ausnahmen bestätigen die regel: ein prof meiner uni ist 40 und der genialste vater junger kinder den ich mir vorstellen kann :zwinker:)

    ich finde junge eltern echt besser.

    die pauschalisierung "besser man wartet länger, dann ist man reifer" halte ich für unsinn. es kommt auf die einzelperson an, aber generell sind junge eltern für mich weniger suspekt als mittdreißiger, deren torschlußpanik-produkt ein verkorkstes einzelkind ist. kinder müssen, wenn sie wirklich gewollt sind, teil der lebensplanung sein. wenn man schon ein komplettes leben hat, wie es eben meist mit mitte 30 der fall ist, haben kinder oft wenig bis keinen platz. man sollte daher eltern werden, wenn das eigene leben selbst noch nicht dort ist, wo man immer sein wollte, sondern erst in der entwicklung, in der dann kinder auch platz haben. (davon bin ich felsenfest überzeugt. diese ganzen pseudoprobleme von mittdreißigern mit kindern, das können sich mittzwanziger alles gar nicht vorstellen und werden, wenn sie zu diesem zeitpunkt eltern werden, auch nie damit konfrontiert sein. aber es gibt ausnahmen (die die regel bestätigen)! menschen, die generell nicht so viele superwichtige "vorstellungen" haben, können auch noch mit 40 gute eltern werden).
     
    #17
    squarepusher, 16 März 2007
  18. User 15352
    Beiträge füllen Bücher Themenstarter
    3.822
    248
    1.504
    Verheiratet
    Oh, das sind ja düstere Prognosen :ratlos: !
    Ich saß gestern nur noch heulend vor'm PC :cry: ...
    Mein Freund war ganz geschockt, als er mich so vorgefunden hat :schuechte und hat mich auch getröstet. Er klang dann auch nicht mehr so resolut, wie vor ein paar Tagen.

    Ohne jetzt jemanden persönlich angreifen zu wollen: ihr malt das Szenario aber schon sehr schwarz. Mir kommt es teilweise so vor, als ob mancher nur seine eigene Alters-Vorstellung vom Kinderkriegen legitimieren will und den Wunsch, eine junge Mutter zu werden, deshalb als naiv und unsolide angesieht.

    Als Hauptargument folgt dann meist der "Ich will meinen Kind was bieten können"-Spruch und dass Mitte 30 deshalb das beste Alter zur Familienplanung sei, weil man da schon fest im Berufsleben stünde. Aber seid doch mal ehrlich: wer hört dann schon auf zu arbeiten und bekommt ein Kind :ratlos: ? Es wäre doch höchst inkonsequent, die berufliche Karriere an ihrem Zenit abrupt zu beenden? Oder arbeitet ihr dann 3 Monate nach der Geburt fröhlich weiter und übergebt das Kind der Baby-Krippe? Falls ja, frage ich mich, warum man dann überhaupt ein Kind bekommt, wenn man es sowieso kurz nach der Geburt "abschiebt" (denn dann kann man ihm nur materiell "was bieten". Das Emotionale bleibt auf der Strecke). Und ein 3-jähriger Berufsausstieg (so lange, bis das Kind in den Kindergarten kommt) ist nunmal ein Karriere-Killer...

    Davon abgesehen: was machen all die Menschen, die ihrem Kind nie "was bieten" können, weil sie arbeitslos sind oder keine gute Ausbildung haben? Dürfen die dann erst gar keine Kinder bekommen?

    @Lollypoppy bezüglich der Annahme, ich hätte eine idealisierte Vorstellung vom Muttersein: dem ist gewiss nicht so. Ich habe zwei kleine Geschwister aufziehen müssen (ja, man kann das so bezeichnen, da ich diejenige war, die sich hauptsächlich um sie gekümmert habe -und damals war ich 11!). Und die beiden waren alles andere als Bilderbuchkinder und es war anstrengend, sehr anstrengend. Noch dazu sind sie nur ein Jahr auseinander, das ist fast so, als hätte man Zwillinge :eek: . Aber es hat mir TROTZDEM große Freude bereitet, einfach, weil ich Kinder über alles liebe :herz: !

    Und bezüglich des "Mutter-ab-30-seins": Natürlich halten diejenigen, die erst so spät Mutter geworden sind, diesen Zeitpunkt für ideal und andere, die früher Mutter geworden sind, eben nicht.

    Was "so schlimm" an alten Müttern ist? Naja, ich habe das an meiner eigenen Mutter ganz gut gesehen: mich hat sie mit 25 bekommen und da war sie noch voller Energie und Elan. Meine Geschwister hat sie erst mit 36 bzw. 37 bekommen und das war einfach etwas komplett anderes: allein die Geburten waren viel risikoreicher, bei einer wäre sie sogar um ein Haar gestorben (und mein Bruder mit dazu)! Auch der Körper erholt sich nicht so schnell in dem Alter, bzw. teilweise gar nicht mehr: nach der Schwangerschaft mit mir hatte meine Mutter ihr altes Gewicht wieder, nach meinen Geschwistern eben nicht mehr: ihr Bauch hängt jetzt als riesige Hautfalte hinunter, sie hat Probleme mit den Füßen, etc.

    Und allein die Vorstellung, dass sie in die Wechseljahre kommt, wenn meine Geschwister in der Pubertät sind: das muss die Hölle sein!

    Und ich möchte eben nicht 42 sein, wenn mein Kind eingeschult wird. Ich will auch nicht erst mit 70 Omi werden. Da kann man noch so fit sein, wie man will, mit 80 ist man kaum noch in der Lage, mit seinem 10-jährigen Enkelkind in den Skiurlaub zu fahren, o.ä.

    Außerdem habe ich hier schon desöfteren gelesen, dass bei so "alten" Eltern ein wahres Generationsloch zwischen Kind und Eltern klafft.

    Ich könnte die Liste noch ewig weiterführen...

    Aber das ist, wie gesagt, meine Meinung, die ihr nicht teilen müsst.

    LG,
    Daylight
     
    #18
    User 15352, 16 März 2007
  19. User 69081
    User 69081 (31)
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    Als allererstes muss ich mal squarepusher applaudieren! :smile:



    Man muss immer bedenken, jeder und jede, die ihr erstes Kind planen und/oder erwarten haben eine idealisierte Vorstellung. Nennt mir nur eine Person die zu 100% alles genau gewusst und geplant hat, was in den folgenden 18 Jahren nach der Geburt auf ihn oder sie zukam?
    Niemand kann das zu 100% einschätzen, es gibt immer einen Wackelfaktor, irgendwas lässt man in seinen Berechnungen immer ausser Acht, das heißt nicht, dass man automatisch eine schlechte Mutter oder ein schlechter Vater ist. Egal wie alt.
    Ehrlich gesagt, ich würde garkeine perfekte Eltern haben wollen als Kind, das wäre ja langweilig. Jeder macht Fehler, muss Fehler machen um zu lernen. Natürlich spreche ich hier nicht von groben Fahrlässigkeiten, eben von Fehlern wie sie jeder mal macht, aus Unwissenheit, Hast, Versehen, ...
    Die Diskussion vom idealen Alter zum Kinderkriegen ist in meinen Augen völliger Quatsch. Ja es ist medizinisch bewiesen, dass junge Mütter gesündere Kinder bekommen und das alles auch besser verkraften. (Ausnahmen bestätigen die Regel!)
    Über die geistige Reife der TS können wir uns alle kein Urteil bilden, ich denke dafür muss man jemanden persönlich kennen. Mein erster, persönlicher Eindruck ist aber, dass sie doch recht reif ist.
    Sie schreibt im Eröffnungsbeitrag, dass sie auf jeden Fall ihr Studium beenden will, nicht dass sie jetzt sofort, am liebsten gestern Kinder will.
    Mein einziger Einwand ist, dass das Kind auch finanziell versorgt sein sollte, also beide arbeitslos und dann kommt das Kind, das wäre schon ziemlich sch****

    In dem Sinne, alles Gute und lass dich nicht hängen :knuddel:
     
    #19
    User 69081, 16 März 2007
  20. User 15352
    Beiträge füllen Bücher Themenstarter
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    248
    1.504
    Verheiratet
    Danke, Engelchen :smile: !

    Natürlich kann man nicht für alle Eventualitäten gewappnet sein -und das gilt für das Leben im Allgemeinen. Es kommt sowieso meist anders, als man denkt :zwinker: . Aber jeder Mensch "plant" eben in gewissem Sinne sein Leben ein Stückweit voraus, sei es, bezüglich Berufswahl, Traumjob -oder eben Kinderwunsch.

    Und kar, sollten wir beide arbeitslos werden, werde ich wohl als letztes ans Kinderkriegen denken...

    LG,
    Daylight
     
    #20
    User 15352, 16 März 2007

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