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Kirche & Karriere

Dieses Thema im Forum "Umfrage-Forum" wurde erstellt von Review, 26 Dezember 2008.

  1. Review
    Gast
    0
    hallo,

    habt ihr schonmal mitbekommen, dass jemand aufgrund seiner atheistischen einstellung oder wegen eines kirchenaustritts (inoffiziell) beruflich benachteiligt wurde, z b was die beförderung / bewertung von mitarbeitern oder die einladung zu vorstellungsgesprächen und auswahl der bewerber, die ein angebot bekommen, betrifft?

    danke!
     
    #1
    Review, 26 Dezember 2008
  2. glashaus
    Gast
    0
    Nur wenn der Arbeitgeber ein kirchlicher Träger ist, aber das liegt ja auch auf der Hand.
     
    #2
    glashaus, 26 Dezember 2008
  3. User 44981
    User 44981 (29)
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    So etwas kenne ich auch nur wenn der Arbeitgeber irgendwas offiziell oder inoffiziell kirchliches ist.

    Bei einem Verlag für religiöse Bücher wirst du als Atheist wohl wirklich keine sonderlich gute Chancen haben - auch wenn der Verlag kein wirklich kirchlicher Träger ist.

    Bei normalen Unternehmen kenne ich so etwas aber nicht.
     
    #3
    User 44981, 26 Dezember 2008
  4. squarepusher
    Sehr bekannt hier
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    Single
    ich bezweifle auch, dass so manche posten mit öffentlichem augenmerk von atheisten ohne weiteres besetzt werden können.

    z.b. volksschullehrer in kleineren städtchen.
     
    #4
    squarepusher, 26 Dezember 2008
  5. Habbi
    Gast
    0
    Also, dass Atheisten benachteiligt wurden, hab ich noch nicht mitgekriegt.
    Ich kenne da nur ein nettes gar nicht mal so kleines Unternehmen bei dem man unterschreiben muss, dass man kein Scientology-Mitglied ist...
    Hier in der Gegend kursiert auch das Gerücht, dass ein anderes auch nicht mal so kleines Unternehmen keine Zeugen Jehovas einstellt, natürlich nur inoffiziell :tongue:
    Aber dass nun jemand aufgrund seines NIcht-Glaubens benachteiligt wurde, hab ich noch nicht gehört.
     
    #5
    Habbi, 26 Dezember 2008
  6. Subway
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    Verheiratet
    Musste man bei uns auch. :smile:
     
    #6
    Subway, 26 Dezember 2008
  7. NikeGirl
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    vergeben und glücklich
    Ein Freund von mir ist Erzieher und da gabs auch so "indirekte" Fragen beim Einstellungsgespräch nach seiner Konfession und sowieso und überhaupt. Ist aber auch ein kleiner Dorfkindergarten und für die Einstellung war der Kirchengemeinderat (kath.) zuständig...
     
    #7
    NikeGirl, 26 Dezember 2008
  8. User 53463
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    vergeben und glücklich
    Habe um paar Ecken gehört dass eine Frau in meiner Gegend ihren Partner (Kind war ebenfalls vorhanden) wohl heiraten musste um eine Chance in einem Caritas-Kindergarten zu haben.
     
    #8
    User 53463, 26 Dezember 2008
  9. User 44981
    User 44981 (29)
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    In einem solchen Fall würde ich als Atheist aber auf die Barrikaden gehen, um den Job - notfalls nach einer Klage - doch noch zu bekommen oder wenigstens eine entsprechende Entschädigung...

    Ich kann es nur dann verstehen, dass ein Unternehmen nur Leute mit einer bestimmten religiösen Einstellung einstellt, wenn dieses Unternehmen direkt etwas mit eben dieser religiösen Einstellung zu tun hat (Verlag für christliche Bücher, Firma/Einrichtung mit kirchlichem Träger, o.Ä.)
     
    #9
    User 44981, 26 Dezember 2008
  10. Habbi
    Gast
    0
    Ist bei uns auch schon passiert. Aber das sind nunmal katholische Kindergärten und Katholische Institutionen leben gern mal 30 Jahre in der Vergangenheit (steinigt mich nicht, ich bin selbst katholisch und sogar gläubig, was aber nicht heißt, dass ich alles was die kath. Kirche tut gut heißen muss).
    Da Kindergärten zum Teil etwas mit der Religion zu tun haben, können die meinetwegen tun was sie wollen :zwinker:

    EDIT: Dass in einem katholischen Kindergarten eine bestimmte Konfession verlangt wird, ist für mich übrigens selbstverständlich. Wenn da ein Atheist arbeiten würde, wär aber was los...

    Jo, wenn du das beweisen kannst...ich bin auch davon überzeugt, dass ich im Praxissemester bei einer Bewerbung (mein Notendurchschnitt ist besser als durchschnittlich) übergangen worden bin, weil ich eine Frau bin. Als ich angerufen hab, konnten die mir nicht sagen, wieso sie mich übergangen haben...wirklich JEDES andere Unternehmen wollte mich zum Bewerbungsgespräch sehen und hätte mich auch eingestellt.
    Ich stells mir ziemlich schwierig vor sowas einzuklagen. Das Unternehmen, das hier die Zeugen Jehovas übergeht macht sich eig auch strafbar, weil die in der Zwischenzeit glaub ich als Religionsgemeinschaft gelten und man darf grundsätzlich niemanden aufgrund seiner Religion oder Überzeugung benachteiligen, wenn es sich nicht um einen krichlichen Dienst handelt. Aber beweisen kann das hier natürlich mal wieder niemand.
     
    #10
    Habbi, 27 Dezember 2008
  11. User 71335
    User 71335 (49)
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    ich kenne sowohl gute gymnasien (kirchlicher träger) als auch krankenhäuser (ebenfalls kirchlicher träger) die bewerber abgelehnt haben, weil sie nicht getauft sind oder einer christlichen religionsgemeinschaft angehören. Ist ihr gutes recht, find ich.:zwinker:

    man muss ja nicht bei der kirche lernen oder arbeiten wollen.
     
    #11
    User 71335, 27 Dezember 2008
  12. Beastie
    Beastialische Beiträge
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    ergo, kirchlicher träger

    ich find das schon okay so.

    mein sohn geht in einen kirchlichen kiga (hier gibts nur den einen im dorf) und die beten da eben auch (mittags im stuhlkreis) und machen zu den kirchlichen feiertagen eben auch so sachen. gottesdienste usw. und da wäre es schon komisch, wenn in einem evangelischen kindergarten, ein moslem evangelische religion beibringen wollen würde.
     
    #12
    Beastie, 27 Dezember 2008
  13. User 53463
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    vergeben und glücklich
    Problematisch finde ich an dieser Sache jedoch wenn die Organisationen die nur bestimmte Religionen einstellen staatliche Gelder bekommen. Wenn sie sich selbst tragen ist das deren Sache. Sobald sie jedoch subventioniert werden, was wohl bei fast allen Kindergärten so ist, finde ich es nicht in Ordnung dass man vorgeschrieben bekommt verheiratet zu sein oder eben katholisch oder evangelisch sein muss.
     
    #13
    User 53463, 27 Dezember 2008
  14. Beastie
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    das man verheiratet sein muss, fände ich auch doof.
    aber das andere find ich schon in ordnung. wenn ich religiös wäre, und mein sohn in einen evangelischen kindergarten geht, möchte ich nicht, dass ein katholik ihm beibringt, die erde is eine scheibe (um mal gnadenlos zu übertreiben) oder sagt, das abtreibung mord is und man nicht mit der Pille verhüten darf.
    genauso wie ich als moslem eben möchte, dass meine kinder was über allah erfahren (ich hoffe, ich verwechsel das jetz nich)
     
    #14
    Beastie, 27 Dezember 2008
  15. Thomaxx
    Gast
    0
    ich verstehe nicht wie kirchliche Einrichtungen was gg Atheisten als Erzieher haben können? Wovor haben Sie Angst? Dass ihr Gott gg einen popeligen Atheisten verliert?
     
    #15
    Thomaxx, 27 Dezember 2008
  16. twinkeling-star
    Sehr bekannt hier
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    269
    Single
    das hat nichts mit verlieren zu tun.
    aber kannst du mir mal erklären, wie ein atheist zb in einem katholischen kindergarten, die katholischen werte dort vermitteln soll, die eben fester bestandteil vieler katholischer kindergärten sind? religiöse feiertag oder feste, die gefeiert oder zelebriert werden, wo die kinder ganz bewußt mit eingebunden sind, die kinder bekommen kontakt mit der religion. wie soll ein atheist einem kind den umgang mit dem glauben erklären und vorleben, wenn er doch selbst nichts mit religion am hut haben will?
    kinder fragen löcher in den bauch, da kommt dann der atheistische erzieher ganz schnell in die peinliche lage, warum er denn nicht an gott glaubt, aber warum er das doch den kindern beibringt. und wie denn kinder an etwas glauben sollen, wenn der erzieher es doch auch nicht tut. dumme zwickmühle.

    in katholischen kindergärten (oder auch anderen institutionen mit religiöser trägerschaft) wird die religion fast immer mit eingebunden, gelebt, gelehrt oder was auch immer. wer sich von haus aus, mit der religion nicht identifiziert kann sich auch nicht in gänze mit dem arbeitgeber identifizieren und auch nicht in gänze mit der von ihm erwarteten tätigkeit. es mag hier sicherlich wenige ausnahmen geben, aber diese zu filtern ist sehr schwierig und genau aus diesem grund gilt für instituionen mit religiöser trägerschaft das agg auch nicht bzw. nicht in vollem umfang.
     
    #16
    twinkeling-star, 27 Dezember 2008
  17. Drachengirlie
    Verbringt hier viel Zeit
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    113
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    vergeben und glücklich
    Ich hab auch schon mitbekommen,
    wie ein Pärchen in einer Chorprobe erzählte, es würde heiraten.
    Es mal großes Tralalala,
    dann die Frage nach dem Warum.
    Und die so: Ja, ich (die Frau) muss verheiratet sein, damit ich im katholischen Kindergarten bleiben dürfe blabla...

    Naja, da wurd die dann komisch angeguckt!
    Ich mein, die erzählt so wat auf der kirchlichen Chorprobe... Da kommt dat doch net gut an... Naja
     
    #17
    Drachengirlie, 27 Dezember 2008
  18. Trogdor
    Trogdor (40)
    Verbringt hier viel Zeit
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    0
    nicht angegeben
    Ganz dumme Frage, aber woher weiß ein Arbeitgeber bevor er mich zum Bewerbungsgespräch einlädt, welcher Religionsgemeinschaft ich angehöre? Und die Bereiche in, denen auf Grund der Weltanschauung diskriminiert werden darf, sind sehr begrenzt, etwa die schon genannten Kindergärten. In anderen Branchen tun die Personaler gut daran, im Vorstellungsgespräch nicht nach der Religion zu fragen, sonst handeln sie sich eventuell eine Klage nach dem Antidiskriminierungsgesetz ein.
     
    #18
    Trogdor, 27 Dezember 2008
  19. User 50283
    Sehr bekannt hier
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    168
    441
    nicht angegeben
    Genau. Sonst habe ich davon auch noch nichts mitbekommen, obwohl die Frage in Bewerbungsgesprächen wohl häufiger gefallen ist.
     
    #19
    User 50283, 27 Dezember 2008
  20. User 56700
    User 56700 (35)
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    Verheiratet
    Das musste ich auch damals unterschreiben. Ich kenne auch viele weitere namhafte Unternehmen die das machen!:zwinker:
     
    #20
    User 56700, 27 Dezember 2008

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